ö. Antrag FDP: Sachstandsbericht Neugestaltung des Weiherhofplatzes
| Vorlage: | 27007 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 20.04.2011 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Stadtamt Durlach ANTRAG FDP-Fraktion vom 22.3.2011 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 04.05.11 7 öffentlich Gartenbauamt Sachstandsbericht Neugestaltung des Weiherhofplatzes In der OR-Sitzung am 21. Juli 2010 wurde unter TOP 5 ein Vorkonzept zur Neugestaltung des Weiherhofes von Herrn Dürr (GBA) und Herrn Dieterle (Büro Helleckes) vorgestellt. Diese Konzeptstudie sollte nach Aussage von Herr Dürr die Basis für weitere Planungen sein. Im Rahmen dieser Planungen sollte auch geprüft werden, welche Funktion dieser Platz im Gesamtzusammenhang in Durlach haben soll. Um im Zeitrahmen einer Realisierung der Umgestaltung im DHH 2013/14 zu bleiben, bitten wir um einen Bericht über den Stand der Weiterentwicklung der Planungen. Wir stellen deshalb folgenden Antrag: Die Verwaltung möge einen Sachstandsbericht der Planungen für die dringende und schon oft angeforderte Neugestaltung des Weiherhofes geben. Im Sachstandbericht sollen auch die Kostensituation und die Termine bis zur Fertigstellung aufgeführt sein. unterzeichnet von: Dr. Horst Dilger, Dr. Angelika Fink-Sontag, Prof. Jan Kowalski, Dipl.-Ing. Günther Malisius
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zum Antrag FDP-OR-Fraktion vom: 22.03.11 eingegangen: 22.03.11 Gremium: Ortschaftsrat Durlach Termin: TOP: Verantwortlich: 04.05.2011 7 öffentlich Gartenbauamt Sachstandsbericht Neugestaltung des Weiherhofplatzes - Kurzfassung - Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch: Städtischen Haushalt Investitionspauschale Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Kostenschätzung liegt noch nicht vor. Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Bei der Präsentation der Konzepte zur Neugestaltung des Weiherhofes am 21. Juli 2010 im Ortschaftsrat wurde die Konzeptvariante 3 unter Einbeziehung von Teilaspekten der Variante 1 als der weiterzuverfolgende Konzeptansatz ausgewählt. Auch Ideen aus dem vorausgegangenen Studentenwettbewerb sollten weiter Be- rücksichtigung finden. Der Platz soll insgesamt als großzügige, befestigte Fläche ausgebildet und durch Belagswechsel gegliedert werden. Die Einrichtung einer Außengastronomie, die Darstellung der Orgelfabrik nach draußen in Form einer Open-Air-Bühne oder ähn- lichem, sowie die Erhöhung der Attraktivität der Rückseite des Scheck-In-Gebäudes sind weitere Konzeptinhalte. Im Hinblick auf die Umsetzung der Nutzungen stellt sich der Sachstand wie folgt dar: - Eine Außengastronomie zeichnet sich derzeit weder als eigene Einrichtung noch als Kombination mit dem Weiherhofbad ab. Insbesondere die letztgenannte Va- riante wurde als zukunftsfähige Lösung gehandelt, stellt sich jedoch nach Aussa- ge der Bäderbetriebe derzeit wirtschaftlich nicht dar. - Seitens der Orgelfabrik sind ebenfalls keine Signale zur dauerhaften Belebung des Platzes zu bekannt. - Hinsichtlich der Andienungssituation des Scheck-In-Gebäudes ist seitens des Be- treibers keine Optimierung im Sinne der Neugestaltung des Platzes zu erkennen. Eine rein bauliche Veränderung des Platzes müsste sich daher derzeit auf den be- reits jetzt verkehrsfreien Bereich beschränken. Dies erscheint nicht ausreichend, um die gewünschte Platzvision zu verwirklichen. Es wird daher empfohlen, auch im Hin- blick auf die aktuelle Haushaltssituation und die baulich einwandfreien Belagsflä- chen - eine weitere Planungskonkretisierung mit dem Ziel der kurzfristigen baulichen Realisierung zunächst zurückzustellen. Zielführender erscheint dagegen, zu prüfen, inwiefern das Stadtamt Durlach mit geeigneten Kooperationspartnern wie z. B. dem Stadtjugendausschuss, der Orgel- fabrik, mit Vereinen o. ä. interessante, temporäre Platznutzungen initiieren kann. Dadurch würde vermutlich, unabhängig von baulichen Veränderungen, eine höhere Attraktivität und Wertigkeit der Situation erreicht werden können. Dies könnte dann auch andere Nutzer nachziehen. Auf diesen Erfahrungen könnte dann eine konkrete Zeitplanung aufgebaut werden. Als kurzfristige Maßnahme wird aktuell versucht, die Problematik des unerlaubten Parkens zu lösen. Eine neue, deutlich sichtbare Halteverbotsbeschilderung und die damit einhergehende, intensive Kontrolle durch das Ordnungs- und Bürgeramt sollen die Situation des unerlaubten Parkens unterbinden.