ö. Antrag CDU: Schallschutzmaßnahme im Bereich Kulissenlager im Killisfeld

Vorlage: 27005
Art: Beschlussvorlage
Datum: 20.04.2011
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Durlach

Beratungen

  • Ortschaftsrat Durlach

    Datum: 04.05.2011

    TOP: 5

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 5, ANTRAG
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Stadtamt Durlach ANTRAG . CDU Fraktion vom 16.03.11 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 04.05.11 5 öffentlich Stadtplanungsamt Schallschutzmaßnahme im Bereich Kulissenlager im Killisfeld Die Anwohner im Bereich des Kulissenlagers beklagen sich über die dortige Reflektion von Alltagsgeräuschen durch die Außenwände des Kulissenlagers. Bei einer Ortsbegehung konnten wir tatsächlich feststellen, dass selbst ein Händeklatschen ein Echo wie in den Alpen erzeugt. Die zwischen Häuserzeilen und Kulissenlager bepflanzte Grünfläche bringt durch das minimale Wachstum der dortigen Bäume und Sträucher auf absehbare Zeit keine Verbesserung. Antrag: Die Verwaltung möge prüfen, welche Schallschutzmassnahmen getroffen werden können, um hier zeitnah Abhilfe zu schaffen. Würde eine Begrünung, z. B. durch Efeu der Außenfassade des Kulissenlagers hier schnelle Abhilfe schaffen? Gez. CDU Fraktion Michael Griener Roswitha Henkel Klaus Scheuermann Walter Mächtlinger Doris Böhler- Friess Petra Stutz Christa Köhler

  • TOP 5, STELLUNGNAHME
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zum Antrag CDU-OR-Fraktion vom: 16.03.11 eingegangen: 16.03.11 Gremium: Ortschaftsrat Durlach Termin: TOP: Verantwortlich: 04.05.11 5 öffentlich Stadtplanungsamt Schallschutzmaßnahme im Bereich Kulissenlager im Killisfeld - Kurzfassung - Die Verwaltung bestätigt die angesprochenen und beklagten Reflexionen an der Fassade des Kulissenlagers in Richtung Gut-Magnus-Straße. Trotz strukturierter Fassade (Trapez- blech) reflektieren Alltagsgeräusche an der ca. 1.140 qm großen Fläche (114 m lang, 10 m hoch), sofern es sich um impulsartige Geräusche handelt, z. B. hämmern, Teppich-klopfen etc. Echoeffekte treten für den Betroffenen besonders dann auf, wenn er sich und der Schaller- zeuger zwischen den Reflexionsflächen von Siedlungsrand und Kulissenlager aufhält. Refle- xionen von breitbandigem Rauschen, z. B. Verkehrslärm der BAB A5 sind aufgrund von Quellenlage und Abstand marginal. Grundsätzlich könnte eine Fassadenbegrünung durch Efeu Schallreflexionen vermeiden helfen. Ein vollflächiger Bewuchs (10 m Höhe!) dürfte allerdings nicht zeitnah Abhilfe schaf- fen. Außerdem stellt sich die Frage der Durchsetzung, da im Bebauungsplan Fassadenbe- grünungen nicht festgesetzt sind. Im belaubten Zustand der vorgepflanzten Bäume sind die Schallreflexionen etwas geringer als zurzeit. Eine mittelfristige Verbesserung wird erst mit der Kronenausbildung der noch jungen Bäume und mit dem Aufwuchs der Pflanzungen auf der privaten Grünfläche erwartet. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch: Städtischen Haushalt Investitionspauschale Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit