Anfrage StRn Baitinger, StRn Fischer, StRn Geiger (SPD): Herausforderung Freiwilligendienste
| Vorlage: | 26748 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 07.03.2011 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Gisela Fischer (SPD) Stadträtin Angela Geiger (SPD) vom 11.02.2011 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 22. Plenarsitzung Gemeinderat 15.03.2011 691 32 öffentlich Herausforderung Freiwilligendienste 1. In welcher Form will das städtische Aktivbüro auf die neuen Herausforderun- gen für ehrenamtliches Engagement reagieren? 2. Welche Veranstaltungen und Aktionen sind geplant, um freiwillige Arbeit stär- ker zu fördern? 3. Welche Formen der Zusammenarbeit und Unterstützung werden angestrebt, um insbesondere junge Menschen für freiwillige Dienste zu gewinnen? Sachverhalt / Begründung: Durch ehrenamtliche Arbeit und freiwillige Dienste wird ein ganz wesentlicher Beitrag für den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft geleistet. Dieses unverzicht- bare Engagement wird auch in Zukunft unerlässlich sein. Bereits heute sichtbar ist die Versorgungslücke bei den sozialen Einrichtungen durch den Wegfall des Zivil- dienstes. Empirischen Studien zufolge besteht bei Kindern bis 14 Jahren eine große Bereit- schaft zu sozialem Engagement. Diese Bereitschaft sollte genutzt werden, indem man Kindern früh die Chance gibt, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Verantwortung zu übernehmen. Es gilt deshalb spezielle Angebote für Kinder und junge Erwachsene zu entwickeln, die ehrenamtliches Engagement fördern und unterstützen. Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Die EU hat das Jahr 2011 zum Jahr der Freiwilligen ausgerufen. Es sollte deshalb geprüft werden, inwieweit hier auf Fördermittel zurückgegriffen werden kann. unterzeichnet von: Doris Baitinger Gisela Fischer Angela Geiger Hauptamt 4. März 2011
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Gisela Fischer (SPD) Stadträtin Angela Geiger (SPD) vom: 11.02.2011 eingegangen: 15.02.2011 Gremium: 22. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 15.03.2011 691 32 öffentlich Dez. 2 Herausforderung Freiwilligendienste 1. In welcher Form will das städtische Aktivbüro auf die neuen Herausforderungen für ehrenamtliches Engagement reagieren? Nach derzeitigem Kenntnisstand haben die Wohlfahrtsverbände, die in erster Linie als Adressaten für den neuen Bundesfreiwilligendienst in Frage kommen, noch nicht entschieden, ob und in wel- cher Form sie davon Gebrauch machen werden. Das Thema wird auf die nächste Sitzung des Forums Ehrenamt am 6. April 2011 genommen, in dem die Wohlfahrtsverbände und der Stadtju- gendausschuss e. V. Karlsruhe vertreten sind. Der Freiwilligendienst aller Generationen, dem Nachfolgeprojekt für die Aktion „Tu (Dir) was Gu- tes“ endet zum 31. Dezember 2011. In Karlsruhe beteiligten sich lediglich die Paritätischen Sozial- dienste, da sie bereits die Aktion „Tu (Dir) was Gutes“ umsetzten und diese im Rahmen des neuen Programms fortführten. Trotz ausführlicher Information und weit reichenden Unterstützungsange- boten von Seiten des Aktivbüros fand sich in Karlsruhe kein weiterer Interessent, Freiwillige im Rahmen dieses Dienstes zu beschäftigen. Es muss deshalb erst der Bedarf an freiwilligen Kräften festgestellt werden. 2. Welche Veranstaltungen und Aktionen sind geplant, um freiwillige Arbeit stärker zu fördern? Die Aktivitäten hängen davon ab, in welchem Maß die Freiwilligendienste künftig genutzt und die Leistungen des Aktivbüros in Anspruch genommen werden. In Zusammenarbeit mit den Trägern können dann geeignete Maßnahmen konzipiert werden, um die freiwillige Arbeit zu fördern. 3. Welche Formen der Zusammenarbeit und Unterstützung werden angestrebt, um insbesondere junge Menschen für freiwillige Dienste zu gewinnen? Auch diese Frage hängt vom Bedarf an Freiwilligen ab, über den die potenziellen Nutzer noch ent- scheiden müssen. Das Thema wird auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Forums Eh- renamt am 6. April 2011 genommen. Insbesondere ist hier die Zusammenarbeit mit dem Stadtju- gendausschuss e. V. Karlsruhe erforderlich.