Anfrage StR Høyem (FDP): Europäisches Institut für Energieforschung
| Vorlage: | 26741 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 07.03.2011 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Tom Høyem (FDP) vom 25.01.2011 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 22. Plenarsitzung Gemeinderat 15.03.2011 684 26 öffentlich European Institute for Energy Research/Europäisches Institut für Energiefor- schung 1. Was kann die Stadt Karlsruhe nach dem Kauf der EnBW-Aktien durch das Land Baden-Württemberg von der EDF (Electricité de France) tun, um das weltberühmte und für den Standort Karlsruhe so wichtige EIFER (European Institute for Energy Research) in Karlsruhe zu halten? 2. Wie können wir in Karlsruhe zusammen mit EIFER sicherstellen, dass nicht nur die 100 Arbeitsplätze, sondern auch diese Zukunftsforschung in Karlsruhe bleibt? 3. Haben die verantwortlichen Bürgermeister schon Kontakt mit dem Institut ge- sucht? Begründung: Das Europäische Institut für Energieforschung (EIFER) ist eine interdisziplinäre For- schungseinrichtung der Universität Karlsruhe und des französischen Stromanbieters Electricité de France. Unter dem Leitsatz der Nachhaltigen Entwicklung konzentriert sich die Forschung insbesondere auf Energieeffizienz, regenerative Energien und dezentrale Energiesysteme. Es hat seinen Sitz in Karlsruhe mit mehr als 100 Ange- stellten aus 12 verschiedenen Ländern. Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Das Land Baden-Württemberg hat die EnBW-Aktien, die bisher von der EDF gehal- ten wurden, gekauft. Oberbürgermeister Fenrich hat im Dezember 2010 den Ge- meinderat informiert, dass dieser Kauf wahrscheinlich keine Änderung für den Hauptsitz der EnBW bedeutet. Inzwischen ist bekannt geworden, dass die ersten französischen Mitarbeiter überlegen, den Standort Karlsruhe zu verlassen. unterzeichnet von: Tom Høyem Hauptamt 4. März 2011
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Tom Høyem (FDP) vom: 25.01.2011 eingegangen: 25.01.2011 Gremium: 22. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 15.03.2011 684 26 öffentlich Dez. 4 European Institute for Energy Research/Europäisches Institut für Energieforschung 1. Was kann die Stadt Karlsruhe nach dem Kauf der EnBW-Aktien durch das Land Baden-Württemberg von der EDF (Électricité de France) tun, um das weltbe- rühmte und für den Standort Karlsruhe so wichtige EIFER (European Institut for Energy Research) in Karlsruhe zu halten? Der Sachverhalt und der Weiterbestand des EIFER-Instituts waren Gegenstand der Gespräche von OB Fenrich und Erster Bürgermeisterin Mergen mit der französischen EDF im Januar 2011 in Paris. Die Partner waren sich hierbei einig, dass EIFER weiterhin die Kompetenzen von Karlsruhe im Energiebereich, insbesondere des europaweit führenden Karlsruher Insti- tuts für Technologie (KIT) nutzen sollte. Gleichzeitig liegt es im Interesse der Stadt Karlsruhe, dass auch die bisherige Rolle der EnBW als Partner des EIFER-Instituts in zahlreichen Forschungsprojekten weiter fortgeführt wird. 2. Wie können wir in Karlsruhe zusammen mit EIFER sicherstellen, dass nicht nur die 100 Arbeitsplätze, sondern auch diese Zukunftsforschung in Karlsruhe bleibt? Insbesondere über die bisherige Zusammenarbeit mit der Stadt hinaus - wie u. a. im Innovationsnetzwerk der Wirtschaftsförderung, dem EnergieForum Karlsruhe - könnte eine Verstärkung der Zusammenarbeit die Standortbindung in Karlsruhe unterstützen sowie die Vernetzung und die Schaffung von Möglichkeiten zur Projektinitiierung för- dern: a) Einbindung in die Initiative SmarterCity Karlsruhe im Handlungsfeld Energie und SmartHouse; (Volkswohnung) b) Projektkooperationen mit der KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur GmbH auf Grundlage der bestehenden Kontakte. c) Zusammenarbeit mit den Stadtwerken in der TechnologieRegion Karlsruhe d) Stärkere Verankerung in der Region durch Unterstützung der TechnologieRegion Karlsruhe Seite 2 3. Haben die verantwortlichen Bürgermeister schon Kontakt mit dem Institut ge- sucht? Der bestehende Kontakt und weitere Anknüpfungspunkte zu dem EIFER-Institut wer- den über einen zeitnahen Gesprächstermin unter Leitung von Dezernat 4, Frau Erste Bürgermeisterin Mergen, unter Beteiligung der Wirtschaftsförderung und der Stadtwer- ke vertieft und Chancen des Standorts Karlsruhe ausgelotet.