Antrag FDP-Fraktion: Abbau Durlacher Brunnen

Vorlage: 26711
Art: Beschlussvorlage
Datum: 07.03.2011
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Durlach

Beratungen

  • Ortschaftsrat Durlach

    Datum: 16.03.2011

    TOP: 8

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 8, Antrag
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Stadtamt Durlach ANTRAG FDP-Fraktion vom 15. Februar 2011 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 16.03.11 8 öffentlich Stadtwerke/Verkehrsbetriebe/ Gartenbauamt Abbau Durlacher Brunnen Brunnen gehören seit Urzeiten zum Lebensraum der Menschen. Das lebenswichtige Trinkwasser sollte schon immer in der Nähe der Wohnstätten sein. Somit zählen Brunnen zum Kulturgut der Menschheit, das es zu erhalten gilt. Weiterhin ist „Wasser“ ein belebendes Element mitten in der ansonsten „steinernen“ Stadt. Nicht umsonst bemühen sich Institutionen und Vereine um den Erhalt alter Brunnen und um die Aufstellung neuer Brunnen! So haben sich auch der Historische Verein Durlach und der Kulturbeirat des Ortschaftsrates um die Erhaltung eines ca. 200 Jahre alten Durlacher Brunnentroges auf ehemaligem EnBW-Gelände bemüht, ein Trog, wie er früher in der Altstadt häufig vorkam. Im Einvernehmen mit den Verkehrsbetrieben wurde er an der Talstation der Turmbergbahn aufgestellt, um müde Wanderer zu laben, wovon auch häufig Gebrauch gemacht wurde. Anlässlich der Einweihungsfeier im Jahre 2004 wurde auch auf den Bezug aufmerksam gemacht, dass die Turmbergbahn bis 1966 mit Wasser betrieben wurde. So war das Entsetzen groß, als in der jüngsten Ortschaftsratssitzung verkündet wurde, der Brunnentrog sei in den Oberwald ins dortige Wassermuseum gebracht worden, da die Wasserleitung gebrochen wäre. Dem Vorsitzenden der Europäischen Brunnengesellschaft, Sektion Karlsruhe, wurde gesagt, die Talstation werde umgebaut. Dies wäre aber kein Grund, den Brunnen nicht wieder aufzustellen! Sowohl Brunnengesellschaft als auch FDP und der Historische Verein sind empört über das heimliche Entfernen dieses Brunnens. Und es wird befürchtet, dass auf diese Art weitere Durlacher Brunnen rückgebaut werden, so z.B. der Brunnen am Eingang des alten Schlachthauses. Wir stellen deshalb folgende Anträge zur Behandlung in der nächsten Ortschaftsratssitzung, damit im Frühjahr wieder in allen Durlacher Brunnen Wasser sprudeln kann: 1. Der Brunnen an der Talstation der Turmbergbahn ist wieder zu installieren, mitsamt den Schildern. 2. Plant das Gartenbauamt bestimmte Brunnen nicht mehr zu betreiben, bzw. im Sommer kein Wasser mehr fließen zu lassen? Ist geplant, Brunnen ersatzlos abzubauen? (Alle Durlacher Brunnen sind mit Bild und ausführlicher Beschreibung unter „Brunnen“ auf der Homepage „ www.historischer-verein-durlach.de “ zu finden – auch der Brunnen, der an der Talstation installiert war!) Unterzeichnet von: Dr. Horst Dilger, Dr. Angelika Fink-Sontag, Dr. Jan Kowalski, Dipl.- Ing. Günther Malisius

  • TOP 8, STELLUNGNAHME
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zum Antrag FDP-OR-Fraktion vom: 15.02.11 eingegangen: 15.02.11 Gremium: Ortschaftsrat Durlach Termin: TOP: Verantwortlich: 16.03.11 8 öffentlich Stadtwerke/Verkehrsbetriebe/ Gartenbauamt Abbau Durlacher Brunnen Die Stadtwerke Karlsruhe wurden Mitte 2010 darauf angesprochen, dass bedingt durch den Umbau der Talstation an der Turmbergbahn der dortige Brunnen abge- baut bzw. versetzt werden soll. Im Rahmen eines Ortstermins, der im Zusammen- hang mit der Aufstellung eines Trinkbrunnens vor der Karlsburg stand, wurde auch der Brunnen bei der Talstation in Augenschein genommen. In den weiteren Ge- sprächen haben sich die Stadtwerke am 20.10.2010 gegenüber der VBK bereit er- klärt, „den in der Talstation befindlichen Brunnen langfristig oder vorübergehend für die Sanierungsarbeiten in die Obhut des Wasser- und Brunnenmuseums zu über- nehmen“. Der Vorschlag war an die Bedingung geknüpft, dass alle Beteiligten mit diesem Vorschlag einverstanden sind. Den Stadtwerken wurde am 08.11.2010 mit- geteilt, dass in Absprache zwischen der VBK und dem Stadtamt Durlach der Brun- nen in die Obhut des Wasser- und Brunnenmuseums genommen werden soll. Dort wurde der Brunnen inzwischen eingelagert. In der Korrespondenz mit den Beteiligten wurde deutlich gemacht, dass die Entscheidung über den weiteren Verbleib des Brunnens vom Stadtamt Durlach und der VBK gefällt werden muss, ebenso die Ent- scheidung über den vorübergehenden oder langfristigen Verbleib im Wasser- und Brunnenmuseum. Nach Abschluss der Arbeiten soll der Brunnen im Bereich der Talstation einen neuen Standort finden. Der bisherige Standort hat sich auf Grund der maroden Versor- gungsleitungen und vor dem Hintergrund der Neugestaltung der Fassade als unge- eignet erwiesen.

  • TOP 8, Stellungnahme VBK
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Stadtamt Durlach Januar 2011 STELLUNGNAHME zum Antrag FDP-OR-Fraktion vom: 15.02.2011 eingegangen: 15.02.2011 Gremium: Ortschaftsrat Durlach Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 16.03.2011 öffentlich Verkehrsbetriebe/Gartenbauamt Abbau Durlacher Brunnen In den vergangenen Jahren wurden die Gebäude der Turmbergbahn schrittweise renoviert und an die heutigen Erfordernisse angepasst. Im Frühjahr 2011 soll nun die Fassade der Bergstation einen neu- en Anstrich erhalten. Dazu gehört auch das VBK-Logo auf rotem Hintergrund, das an der rechten Seite der Talstation, d.h. an der Fassade, an der sich bisher der Brunnen befand, aufgebracht werden soll. Für die Renovationsarbeiten musste der Brunnen entfernt werden. Da es sich dabei um ein historisch wertvolles Objekt handelt, wurde er vorübergehend ins Wassermuseum verbracht. Nach Abschluss der Arbeiten soll der Brunnen im Bereich der Talstation einen neuen Standort finden. Der bisherige Standort hat sich auf Grund der maroden Versorgungsleitungen und vor dem Hinter- grund der Neugestaltung der Fassade als ungeeignet erwiesen. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen in voller Höhe zur Verfügung. Kontierungsobjekt: PSP-Element: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Januar 2011 Sachbearbeiter:H.Rupp Tel.:6107-5300 AZ: (nur für interne Bearbeitung)