Anfrage FDP: Information über die Entsorgung von Energiesparlampen

Vorlage: 26313
Art: Beschlussvorlage
Datum: 05.01.2011
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Durlach

Beratungen

  • Ortschaftsrat Durlach

    Datum: 19.01.2011

    TOP: 4

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 4 Anfrage
    Extrahierter Text

    ANFRAGE FDP-Fraktion 15. November 2010 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 19.01.2011 4 öffentlich Amt für Abfallwirtschaft Information über die Entsorgung von Energiesparlampen Anfrage: 1. Welche Sammelstellen für Energiesparlampen sind derzeit in Durlach verfügbar? In wieweit nehmen auch örtlichen Geschäfte solche Lampen zurück? 2. Können die Bürger besser über die praktikablen Möglichkeiten einer korrekten Entsorgung informiert werden? Dies könnte z. B. dadurch geschehen, dass an den Glascontainern auf die Sammelstellen für Energiesparlampen hingewiesen wird, um Umweltbelastungen zu verhindern. Begründung: Seit dem 1. Sept. 2010 greift nun nach dem Verbot der Glühbirnen mit 100 W die zweite Stufe der EG-Verordnung mit dem Verbot der Glühbirnen mit 60 Watt. Damit verschärft sich aber das Problem der Entsorgung der entsprechenden Energiesparlampen für viele Bürger, weil sie erstens nicht wissen, dass diese Lampen Sondermüll sind und zweitens wohin mit den gebrauchten Lampen. Jede Energiesparlampe enthält Quecksilber - teilweise bis zu 5 mg, die nicht unkontrolliert in die Umwelt gelangen sollten. gez. Dr. Angelika Fink-Sontag Dr. Horst Dilger Dr. Jan Kowalski Dipl.-Ing. Günther Malisius

  • TOP 4 STELLUNGNAHME
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zur Anfrage FDP-OR-Fraktion vom: 15.11.2010 Gremium: Ortschaftsrat Durlach Termin: TOP: Verantwortlich: 19.01.11 4 öffentlich Amt für Abfallwirtschaft Informationen über die Entsorgung von Energiesparlampen zu 1. Welche Sammelstellen für Energiesparlampen sind derzeit in Durlach verfügbar? In wie- weit nehmen auch örtlichen Geschäfte solche Lampen zurück? Sammelstellen für Energiesparlampen in Durlach: 1.1. Wertstoffstation Maybachstr. 10 b Öffnungszeiten: Montag 09.00 Uhr - 15.00 Uhr Dienstag 09.00 Uhr - 17.00 Uhr Mittwoch 09.00 Uhr - 17.00 Uhr Donnerstag 09.00 Uhr - 17.00 Uhr Freitag 09.00 Uhr - 17.00 Uhr Samstag 10.00 Uhr - 16.00 Uhr 1.2. Wertstoffstation Alte Weingartner Straße 63 Öffnungszeiten: Montag geschlossen Dienstag 09.00 Uhr - 17.00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 09.00 Uhr - 17.00 Uhr Freitag geschlossen Samstag 10.00 Uhr - 16.00 Uhr 1.3. Stadtwerke Kundenberatung Durlach, Pfinztalstraße 65 Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8.30 - 12.30 Uhr u. 13.30 - 16 Uhr, Do bis 18 Uhr Seite 2 1.4. Schadstoffannahmestelle Maybachstr. 10a Öffnungszeiten: Montag 09.00 Uhr - 15.00 Uhr Dienstag 09.00 Uhr - 17.00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 09.00 Uhr - 17.00 Uhr Freitag 09.00 Uhr - 15.00 Uhr Samstag geschlossen 1.5. Schadstoffmobil an folgenden Orten zu folgenden Zeiten Kanzlerstraße Di 03.05.2011, 15.30 bis 16.00 Uhr Parkplatz Turmbergbad Do, 14.04.2011, 15.00 bis 16.00 Uhr 1.6. Rücknahme durch örtliche Geschäfte: 1.6.1. Ergebnis einer Umfrage in Karlsruhe im Juli 2010: Baumärkte: Hornbach : nein Praktiker : bei Neukauf Bahr : ja Bauhaus : bei Neukauf und kl. Mengen Elektrogroßhandel: Sauter : nein Rüssel : einzelne ja, Großmengen nein Bürkle : nein Kaufhäuser : Karstadt: ja Real : nein Saturn : ja Media-Markt: ja 1.6.2. Ergebnis einer Umfrage in Durlach im Dezember 2010: Elektro-Schmitt ja, Kleinmengen CAP-Markt Durlach nein Scheck Inn Durlach nein DM - Markt Durlach nein Elektro Scherer nein Seite 3 zu 2. Können die Bürger besser über die praktikablen Möglichkeiten einer korrekten Entsorgung informiert werden? Dies könnte z. B. dadurch geschehen, dass an den Glascontainern auf die Sammelstellen für Energiesparlampen hingewiesen wird, um Umweltbelastungen zu verhindern. Es gibt derzeit folgende Informationsquellen: 2.1. Informationsangebote 2.1.1. Website 1 http://www.karlsruhe.de/rathaus/buergerdienste/abfall/entsorgungsfragen/abfallabc/abfallabc_e oder www. Karlsruhe.de/abfall, --> Abfall-ABC in der rechten Spalte --> E --> Energiesparlampen 2.1.2. Website 2 http://www.karlsruhe.de/rathaus/buergerdienste/abfall/abfallvermeidung/energiesparlampe oder www. Karlsruhe.de/abfall, als Suchbegriff eingeben „Energiesparlampe“, 1. Link 2.1.3. Website 3 http://www.karlsruhe.de/rathaus/buergerdienste/abfall/entsorgungsfragen/anzeigen.de oder www. Karlsruhe.de/abfall --> klicken: Ab hier getrennte Wege --> scrollen bis zur Anzeige Energie- sparbirne/Glühbirne Diese Anzeige ist im August 2010 erschienen. 2.1.4. Infoblatt "Elektrogräte entsorgen" Das Infoblatt liegt an öffentlichen Stellen aus und enthält die allgemeine Information, dass Ener- giesparbirnen auf alle Wertstoffstationen und zur Schadstoffannahmestelle gebracht werden dür- fen. 2.1.5. Infoblatt "Informationen der Abfallwirtschaftsberatung der Stadt Karlsruhe zur Abfall- trennung in Karlsruhe (nur für private Anlieferer) Das Infoblatt liegt an öffentlichen Stellen aus und enthält die allgemeine Information, dass Ener- giesparbirnen auf alle Wertstoffstationen und zur Schadstoffannahmestelle gebracht werden dür- fen. 2.1.6. Anzeige auf der Beilage zur stadtZeitung am 17. Dezember 2010 Hier wurden auch die Termine zur Schadstoffsammlung des Schadstoffmobils veröffentlicht. Seite 4 2.2. Weitere Informationen 2.2.1. Allgemeines In ihren Informationsschriften auf ihren Internetseiten und im Rahmen ihrer Aktionen und Möglich- keiten bearbeitet die Abfallwirtschaftsberatung des Amts für Abfallwirtschaft (AfA) das Thema „Energiesparlampen“ regelmäßig. Insbesondere, wenn es um Schadstoffe oder um Elektroschrott geht, werden die Energiesparlampen erwähnt. Dabei muss die Abfallwirtschaftsberatung darauf achten, dass auch andere und aktuelle Themen nicht zu kurz kommen. Da Energiesparlampen im Moment wieder in der Diskussion sind, sind zumindest derzeit keine gesonderten Aktionen ge- plant. 2.2.2. Infos an Glascontainern Die Idee, zusätzlich Glascontainer als Infosäulen zu verwenden, wurde geprüft. Zunächst ist fest- zustellen, dass die Glascontainer der Firma Rhenus gehören und durch die Stadt nur mit Zustim- mung der Eigentümerin beklebt werden könnten. Es ist aber fraglich, ob Infos an dieser Stelle wirklich weiterhelfen, da in der Regel in unmittelbarer Nähe keine Abgabestellen vorhanden sind. Neben den Glascontainern Infoschilder anzubringen erwiese sich als zu teuer, auch deshalb, weil solche Schilder mit einem Fundament verankert werden müssten. Deshalb wird derzeit davon ab- gesehen, diese Idee weiter zu verfolgen.