Anfrage StRn Baitinger, StRn Müllerschön, StRn Melchien (SPD): Werkrealschulen in Karlsruhe

Vorlage: 26152
Art: Beschlussvorlage
Datum: 07.12.2010
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Südstadt

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 14.12.2010

    TOP: 29

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • SPD-Werkrealschulen in KA
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Ute Müllerschön (SPD) Stadträtin Yvette Melchien (SPD) vom 13.10.2010 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 18. Plenarsitzung Gemeinderat 14.12.2010 605 28 öffentlich Werkrealschulen in Karlsruhe 1. Wie viele Schülerinnen und Schüler werden im Schuljahr 2010/2011 an Karlsruher Werkrealschulen beschult, aufgeschlüsselt nach den einzelnen Schulstandorten? 2. Welche Werkrealschulen haben die geforderte Zweizügigkeit erreicht, welche sind einzügig? 3. Welche Prognose gibt es hinsichtlich der Schülerzahlen an den Standorten der Werkrealschulen in den kommenden Jahren? 4. Gibt es bereits Planungen im Schulamt für den Fall, dass die Schülerzahlen an den Werkrealschulstandorten weiter sinken? 5. Hat ein Wechsel der Schülerinnen und Schüler von den auslaufenden Hauptschulstandorten zu Werkrealschulstandorten stattgefunden? Wenn ja, bitte eine Auflistung. 6. Gibt es inzwischen Rückmeldungen der Schulleitungen, wie sich der laufende Betrieb der Werkrealschulen eingespielt hat, insbesondere von der Schillerschule mit der Außenstelle Uhlandschule? 7. Wie haben sich die Schülerzahlen an der Drais-Hauptschule entwickelt? Der angestrebte flächendeckende Start der Werkrealschulen zum Schuljahr 2010/2011 klappte nicht wie geplant. Obgleich 16 Standorte vorgesehen waren, startete die neue Werkrealschule nur an zwölf Standorten. Sachverhalt/Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Des Weiteren ist die Einrichtung von fünf geplanten Außenstellen für die Klassenstufen fünf bis sieben aufgrund zu geringer Schülerzahlen gescheitert. Stattdessen gibt es mit der Uhlandschule in der Südstadt nur eine Außenstelle. Bis Juli waren 345 Schülerinnen und Schüler angemeldet, um als Fünftklässler in einer Haupt- oder Werkrealschule zu beginnen. Das ist ein Minus von 17 Prozent im Vergleich zum Schuljahr 2009/2010. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend fortsetzt, weshalb bereits heute konzeptionelle Überlegungen erfolgen sollten. unterzeichnet von: Doris Baitinger Ute Müllerschön Yvette Melchien Hauptamt - Sitzungsdienste - 3. Dezember 2010

  • TOP 28
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Ute Müllerschön (SPD) Stadträtin Yvette Melchien (SPD) vom: 13.10.2010 eingegangen: 13.10.2010 Gremium: 18. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 14.12.2010 605 28 öffentlich Dez.3 Werkrealschulen in Karlsruhe 1. Wie viele Schülerinnen und Schüler werden im Schuljahr 2010/2011 an Karlsruher Werkrealschulen beschult, aufgeschlüsselt nach den einzelnen Schulstandorten? Die Aufstellung ist als Anlage 1 beigefügt. 2. Welche Werkrealschulen haben die geforderte Zweizügigkeit erreicht, welche sind einzügig? Die im Landeskonzept geforderte Zweizügigkeit haben folgende Werkrealschulen erreicht: Gutenberg GWRS, Ernst-Reuter GWRS, Pestalozzi GWRS, Schiller GWRS, Anne-Frank GWRS, Südend GWRS, Werner-von-Siemens GWRS sowie Nordschule Neu- reut GWRS Einzügig sind folgende Werkrealschulen: Eichendorff GWRS, Adam-Remmele GWRS und Oberwaldschule Aue GWRS. 3. Welche Prognose gibt es hinsichtlich der Schülerzahlen an den Standorten der Werkrealschulen in den kommenden Jahren? Die Prognose der voraussichtlichen Schülerzahlen im Schuljahr 2011/2012, berechnet auf der Grundlage des prozentualen Übergangs im Laufe des Schuljahrs 2010/2011, ist als Anlage 2 beigefügt. Ergänzend sind die Prognosezahlen aus der amtlichen Schulstatistik 2010/2011 gegenübergestellt. Verlässliche Prognosen über das Schuljahr 2011/12 hinaus sind noch nicht möglich. 4. Gibt es bereits Planungen im Schulamt für den Fall, dass die Schülerzahlen an den Werkrealschulstandorten weiter sinken? Das Staatliche Schulamt hat hierzu mitgeteilt: „Gemäß den Vorgaben des Landes haben eingerichtete zweizügige Werkrealschulen bei zurückgehenden Schülerzahlen Besitzstandswahrung und werden nicht in einem automa- tisierten Prozess verändert.“ Die aktuelle und künftige Entwicklung wird im Rahmen der Bildungsplanung in der AG Schulentwicklung dargestellt. Seite 2 5. Hat ein Wechsel der Schülerinnen und Schüler von den auslaufenden Haupt- schulstandorten zu Werkrealschulstandorten stattgefunden? Wenn ja, bitte eine Auflistung. Im Trend ist zu beobachten, dass in den Klassenstufen 6 - 8 die Eltern bzw. die Schülerin- nen und Schüler die bestehenden Werkrealschulstandorte gewählt haben. Dort, wo Schul- zusammenführungen erfolgt sind, wurde der jeweilige Werkrealschulstandort gewählt. Nur Einzelfälle sind davon abgewichen. In der Klassenstufe 5 ist beobachtbar, dass die Eltern bzw. Schülerinnen und Schüler ihre Schulortentscheidung von einem attraktiven Schul- konzept und der Möglichkeit eines Betreuungsangebotes am Nachmittag abhängig ge- macht haben. An den Schulstandorten der Randlagen des Stadtgebiets Karlsruhe hat es vereinzelt Wechsel in den Landkreis Karlsruhe gegeben, z. B. nach Eggenstein und Karls- bad-Langensteinbach. Die geforderte Auflistung ist als Anlage 3 beigefügt. 6. Gibt es inzwischen Rückmeldungen der Schulleitungen, wie sich der laufende Betrieb der Werkrealschulen eingespielt hat, insbesondere von der Schillerschule mit der Außenstelle Uhlandschule? Die Schulleitungen haben dargelegt, dass der Start in die neue Werkrealschule gut gelun- gen ist. Das Staatliche Schulamt Karlsruhe begleitet den Prozess mit Veranstaltungen zu inhaltlichen Themen der Werkrealschule, z. B. Erstellung von Förderkonzepten, Berufs- wegeplanung, Umsetzung der Wahlpflichtfächer und Austausche über aktuelle Entwick- lungen. Die Werkrealschulen, die eine Außenstelle haben, stehen derzeit im Prozess, trag- fähige Strukturen für die Zusammenarbeit zu legen. In der Außenstelle Uhlandschule sind derzeit die Klassenstufen 5 und 6, die im Ganztags- betrieb unterrichtet werden, untergebracht. Das Konzept findet nach Aussage der Schullei- tung gute Zustimmung. 7. Wie haben sich die Schülerzahlen an der Drais-Hauptschule entwickelt? Die Drais-Hauptschule verfügt im Vergleich zum Schuljahr 2009/10 über stabile Schüler- zahlen. Die Schülerzahlen sind als Anlage 4 beigefügt.

  • TOP 28 Anlage 1
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  • TOP 28 Anlage 2
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  • TOP 28 Anlage 3
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  • TOP 28 Anlage 4
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