Antrag GRÜNE: Durchgänige Grünverbindung vom Turmberg bis zum Rhein
| Vorlage: | 26150 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 07.12.2010 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
-
Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Bettina Lisbach (GRÜNE) Stadträtin Anne Segor (GRÜNE) Stadträtin Dr. Ute Leidig (GRÜNE) Stadtrat Johannes Honné (GRÜNE) GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom 16.11.2010 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 18. Plenarsitzung Gemeinderat 14.12.2010 603 26 öffentlich Durchgängige Grünverbindung vom Turmberg bis zum Rhein 1. Die Stadtverwaltung erarbeitet eine Entwurfsplanung für eine durchgängige Grünverbindung vom Durlacher Turmberg bis zum Rhein. 2. Planungs- und Umweltausschuss beraten den Entwurf und erarbeiten einen Vorschlag für das weitere Vorgehen zur Umsetzung. Eine durchgängige Grünverbindung vom Durlacher Turmberg bis hin zum Rhein unter Vernetzung der bereits bestehenden und zum Teil noch in Entstehung befindlichen städtischen Grünflächen wäre eine enorme Aufwertung für die Naherholung in Karlsruhe. Gleichzeitig könnten Verbesserungen für Stadtklima, Naturschutz und für die innerstädtischen Radrouten, insbesondere für den Radverkehr zwischen Durlach und Karlsruhe, erreicht werden. Bereits im Rahmen des BUGA-Konzeptes für 2015 war eine solche durchgängige Grünverbindung angedacht gewesen. Auch der Karlsruher Masterplan greift diese Idee im Handlungsfeld „Umwelt“ unter dem Leitprojekt „Ökologische Vernetzung der Grünflächen und Inseln“ auf. Sachverhalt/Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Die GRÜNE-Fraktion wünscht sich eine schnellstmögliche Weiterentwicklung dieser Idee, um zeitnah über die notwendigen Umsetzungsschritte beraten zu können. unterzeichnet von: Bettina Lisbach Anne Segor Dr. Ute Leidig Johannes Honné Hauptamt - Sitzungsdienste - 3. Dezember 2010
-
Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zum Antrag GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom: 16.11.2010 eingegangen: 16.11.2010 Gremium: 18. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 14.12.2010 603 26 öffentlich Dez. 6 Durchgängige Grünverbindung vom Turmberg bis zum Rhein Die Stadtverwaltung wird im Rahmen weiterer gemeinsamer Planungsvorhaben mit der DB-AG Kontakt aufnehmen, um die Möglichkeiten einer vorzeitigen Realisierung der Grünverbindung im Vorgriff auf eine planerische Entwicklung des Gleisbauhofare- als auszuloten. Hierbei wird auch die Möglichkeit einer Realisierung des noch fehlenden Abschnitts der Radwegverbindung zwischen dem Ostauepark und der Dornwaldsiedlung mit der DB-AG abgestimmt. Über das Ergebnis wird im Planungsausschuss berichtet. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Kosten werden noch nach Abstimmung mit der DB-AG ermittelt. Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld 9 Umwelt Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die Grünverbindung zwischen der Karlsruher Innenstadt über Schloss Gottesaue nach Durlach gehört auch nach der erfolglosen Bewerbung um die Bundesgarten- schau 2015 zu den zentralen Entwicklungsschwerpunkten des Karlsruher Grünsys- tems. Noch offen sind die Finanzierung des Projektes, die Trassierung über das Gleisbau- hofgelände der DB-AG und die Ausformung einer notwendigen Überführung über die Güterumgehungsbahn. Mit der DB-AG wurde kürzlich die Brückentrasse im Rahmen einer geplanten Gleis- umbaumaßnahme abgestimmt. Die Lage der Grünverbindung auf dem Gleisbauhof ist noch im Zusammenhang mit der künftigen Nutzung dieses Areals zu definieren. Die Stadtverwaltung wird im Rahmen weiterer gemeinsamer Planungsvorhaben mit der DB-AG Kontakt aufnehmen, um die Möglichkeiten einer vorzeitigen Realisierung der Grünverbindung im Vorgriff auf eine planerische Entwicklung des Gleisbauhofare- als auszuloten. Mit diesem Lückenschluss würde dann in Verbindung mit der im Ausbau befindlichen Radwegtrasse durch den Rheinhafen eine durchgehende Radwegverbindung vom Fuß des Turmbergs (Badener Straße) über das Pfinzgrün, den Ostauepark, das Alb- grün bis an den Rhein zur Verfügung stehen. Über die Ergebnisse der Gespräche und Verhandlungen wird im Planungsausschuss berichtet.