Anlage: Image von Karlsruhe aus Sicht der Region 2009
| Vorlage: | 26089 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 29.11.2010 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach, Innenstadt-West, Mühlburg, Südstadt, Weststadt |
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Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung Image von Karlsruhe aus Sicht der Region 2009 Karlsruhe Beiträge zur Stadtentwicklung Nr. 27 Beiträge zur Stadtentwicklung Nr. 29 KLEINRÄUMIGE BEVÖLKERUNGSVORAUSRECHNUNG DER STADT KARLSRUHE 2005 BIS 2030 1 Image von Karlsruhe aus Sicht der Region 2009 Stadt Karlsruhe - Amt für Stadtentwicklung 10/2010 KLEINRÄUMIGE BEVÖLKERUNGSVORAUSRECHNUNG DER STADT KARLSRUHE 2005 BIS 2030 2 Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung Leiterin: Dr. Wiegelmann-Uhlig Bereich: Stadtentwicklung Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda Andrea Hammer Datenaufbereitung/Grafi k: Ilona Forro Umschlaggestaltung: Stefanie Groß DTP: Marlis Arz E-Mail: otto.mansdoerfer@afsta.karlsruhe.de Internet: http://www.karlsruhe.de/Stadtentwicklung Telefon: 0721 133-1220 Fax: 0721 133-1209 Aufl age 250 Stück Karlsruhe, Oktober 2010 KLEINRÄUMIGE BEVÖLKERUNGSVORAUSRECHNUNG DER STADT KARLSRUHE 2005 BIS 2030 3 Vorbemerkung Die Stadt Karlsruhe hält als Oberzentrum zahlreiche Angebote auch für die Bewohnerinnen und Bewohner der Region bereit. Um die Attraktivität der zentralörtlichen Angebote abschätzen zu können, wird die Bevölkerung in der Region regelmäßig zu ihren Einschätzungen, Eindrücken und zum Image der Stadt Karlsruhe befragt. Die Ergebnisse liefern wichtige Grundlagen für Verbesse- rungen städtischer Angebote und für die Arbeit des Stadtmarketings, aber auch für Einzelhandel und Kulturschaffende. Einige der in der Region erhobenen Fragen zum Image und zur Attraktivität Karlsruhes wurden identisch auch den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Karlsruhe im Rahmen der Bürgerumfrage gestellt. Dadurch sind Vergleiche zwischen der Innen- und der Außensicht möglich. Zeitreihen machen zudem Veränderungen von Einschätzungen und Bewertungen messbar. Allen Befragten, die uns mit ihren Antworten wichtige Informationen geliefert haben, danke ich für die Teilnahme. Heinz Fenrich Oberbürgermeister KLEINRÄUMIGE BEVÖLKERUNGSVORAUSRECHNUNG DER STADT KARLSRUHE 2005 BIS 2030 5 Inhalt Seite 1. Einführung und Zusammenfassung 7 1.1 Zusammenfassung 7 1.2 Methodik 10 2. Fahrten der Regionsbevölkerung nach Karlsruhe 11 2.1 Häufi gkeit der Besuche und benutzte Verkehrsmittel 11 2.2 Anlass für Fahrten nach Karlsruhe 15 2.3 Informationsquellen zu kulturellen Veranstaltungen 19 3. Karlsruhes Image 23 3.1 Spontane Assoziation zu Karlsruhe 23 3.2 Besonderheiten von Karlsruhe 28 3.3 Karlsruhes Vorzüge 30 3.4 Karlsruhes Nachteile 35 3.5 Besuch und Bewertung kultureller Einrichtungen in Karlsruhe 40 3.6 Bekanntheit Karlsruher Veranstaltungen 43 3.7 Imagewerbung als Stadt des Rechts und der Demokratie 45 4. Einschätzungen zur Karlsruher Innenstadt 47 4.1 Bewertung der Innenstadt als attraktives Stadtzentrum 47 4.2 Verbesserungsvorschläge für die City 48 4.3 Räumliches Einkaufsverhalten 52 4.4 Eigenschaften der Innenstadt 53 4.5 Besuch anderer Mittel- und Oberzentren 56 Fragebogen 59 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 7 Die Einschätzungen und Bewertungen der Regi- onsbevölkerung zur Position Karlsruhes als Ober- zentrum und zur Attraktivität seiner Angebote sind eine wichtige Grundlage für die Arbeit des Ge- meinderats, des Bürgermeisteramts und der Ver- waltung der Stadt Karlsruhe. Daher führt das Amt für Stadtentwicklung in dreijährigen Abständen repräsentative Befragungen der Bewoh nerinnen und Bewohner der Region Karlsruhe durch, um ein langjähriges Profi l des Images und der Attrak- tivität der Stadt zu erhalten. In der Regionsbefra- gung 2009 wurde zudem nach dem Besuch Karls- ruher Kultureinrichtungen gefragt. Da im gleichen Zeitraum teilweise identische Fragen auch den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Karlsruhe ge- stellt wurden, sind Vergleiche zwischen Stadt und Region möglich. Die Fragebogen wurden mit der Stadtmarketing GmbH und - in Bezug auf den Kul- turbereich - mit dem Kulturamt abgestimmt. Zu beachten ist, dass die Befragung vor Beginn der Bauarbeiten zur Kombilösung durchgeführt wur- de. Mögliche Auswirkungen der Baumaßnahmen auf die Wahrnehmung Karlsruhes werden daher erst in späteren Erhebungen messbar. 1.1 Zusammenfassung Regionsbevölkerung kommt häufi ger nach Karlsruhe Besucherinnen und Besucher aus der Region kom- men etwas häufi ger nach Karlsruhe als bei der letzten Erhebung 2006. Während der Anteil der Befragten, welche Karlsruhe zweimal pro Monat oder häufi ger besuchen, um fast vier Prozent- punkte zugenommen hat, entwickelte sich der Anteil derer, die einmal im Monat oder seltener kommen, rückläufi g (Kapitel 2.1). Häufi gstes Verkehrsmittel für Besuche aus der Region ist weiterhin das Auto - Anteil des öffentlichen Personenverkehrs nimmt zu Für Fahrten nach Karlsruhe nutzt mehr als die Hälf- te der Befragten in der Regel das Auto (56,4 %). Vor drei Jahren waren es noch 60,2 %. Der Anteil des öffentlichen Personenverkehrs ist im gleichen Zeitraum leicht von 35,4 % (2006) auf 37,9 % (2009) angestiegen (Kapitel 2.1). Anlass für Fahrten nach Karlsruhe ist meist das Einkaufen Am häufi gsten kommen die Befragten aus der Re- gion zum Einkaufen nach Karlsruhe. Weitere häu- fi g genannte Aktivitäten sind Besuche im Schloss oder Schlossgarten bzw. im Zoo oder Stadtgarten. Auch die Märchenhafte Weihnachtsstadt Karlsru- he sowie kulturelle Angebote locken die Regions- bevölkerung in die Stadt (Kapitel 2.2). Befragte in der Region haben überwiegend positive Assoziationen zu Karlsruhe Die überwiegende Zahl der Befragten verbindet positive Aspekte mit Karlsruhe und seinen Men- schen (Kapitel 3.1). Die fünf meistgenannten spontanen Assoziationen der Befragten in der Re- gion sind • nette, freundliche und hilfsbereite Art, • schöne Stadt, die Bauwerke, das Schloss, der Fä- chergrundriss, • aufgeschlossen, liberal, tolerant, weltoffen, mo- dern, jung, 1. Einführung und Zusammenfassung 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 8 • Einkaufsmöglichkeiten sowie • Kultur- und Freizeitangebote. Karlsruherinnen und Karlsruher selbst sind kritischer mit ihrer Stadt Auch die in der parallelen Bürgerumfrage ange- sprochenen Karlsruherinnen und Karlsruher nen- nen zwar weitaus mehr positive als negative Asso- ziationen, sind aber kritischer als die Befragten in der Region (Kapitel 3.1): Während in der Region die fünf häufi gsten spontanen Assoziationen posi- tiv sind und erst an sechster Stelle die erste negati- ve Nennung folgt, stehen bei den Karlsruherinnen und Karlsruhern bereits an zweiter und vierter Stel- le negative Aspekte der Stadt und ihrer Menschen („zurückhaltend, verschlossen, unfreundlich, stur“ und „Beamtenstadt, kleinbürgerlich, spießig, pro- vinziell“). Besucherinnen und Besucher sollten das Schloss, den Schlosspark und den Bota- nischen Garten sehen Gut neun von zehn Befragten in Karlsruhe würden Gästen das Karlsruher Schloss, den Schlosspark bzw. den Botanischen Garten zeigen. Knapp ein Drittel fi ndet allgemein die Innenstadt sehenswert, fast ebenso viele (auch) den Marktplatz oder die Pyramide (Kapitel 3.2). In der Region punktet Karlsruhe mit seinen Einkaufsmöglichkeiten und mit der Innen- stadt allgemein Als Vorzüge der Stadt schätzen die Befragten in der Region insbesondere das Einkaufsangebot und die Innenstadt. Beide Vorzüge wurden 2009 von erheblich mehr Personen genannt als bei der Be- fragung 2003. An dritter Stelle folgen das Schloss und der Schlosspark. Außerdem werden das „kulturelle Angebot“, „Grünfl ächen und Parks“, „Freizeitangebote, Gastronomie“ sowie der Zoolo- gische Stadtgarten als Vorzüge der Stadt Karlsruhe gesehen (Kapitel 3.3). Karlsruher Bevölkerung sieht eher die Alltagsqualitäten ihrer Stadt Aus Sicht der Karlsruherinnen und Karlsruher er- gibt sich eine andere Rangfolge der Vorzüge ih- rer Stadt mit „Grünfl ächen und Parks“, „schöne Umgebung, Lage, Landschaft“, „gute öffentliche Verkehrsmittel“, „kulturelles Angebot“ und „gute Stadtgröße, nicht zu groß, kurze Wege“ als den am häufi gsten genannten Vorzügen (Kapitel 3.3). Regionsbevölkerung bemängelt Verkehrs- und Parksituation sowie Bahnen in der Innenstadt - vier von zehn Befragten fallen keine Nachteile Karlsruhes ein Auf die offene Frage nach den Nachteilen Karls- ruhes fällt vier von zehn Befragten in der Region und 2,4 von zehn Befragten aus Karlsruhe erfreu- licherweise nichts Negatives ein (Kapitel 3.4). Die am häufi gsten genannten Kritikpunkte aus der Region beziehen sich auf die Erreichbarkeit mit dem Auto – „zu viel Verkehr, schlechte Verkehrs- führung, Baustellen, zweite Rheinbrücke fehlt“ (15,1 %), die Parksituation bzw. Parkgebühren (9,9 %) – sowie auf die Stadt- und Straßenbahnen in der Innenstadt (9,2 %). Die Karlsruher Befragten bemängeln die Verkehrs- situation jedoch nur zu 11,8 %, insbesondere das starke Verkehrsaufkommen allgemein. An zweiter Stelle – aller dings nur von zehn Prozent der Be- fragten aus Karlsruhe – wird Kritik am Bau der Kombi-Lösung geäußert (Kapi tel 3.4). Hohe Beliebtheit verbuchen das Naturkun- demuseum, der Filmpalast am ZKM, das Badische Staatstheater und das ZKM Das Naturkundemuseum, der Filmpalast am ZKM, das Badische Staatstheater und das ZKM liegen in Bezug auf den Besucherzuspruch sowohl in der Stadt als auch in der Region ganz vorn (Ka- pitel 3.5). Alle abgefragten Kultureinrichtungen erhalten mit Schulnoten zwischen 1,6 und 2,6 durchweg gute Bewertungen. Besonders positiv beur teilen die Besucherinnen und Besucher das Marotte Figurentheater, das Naturkundemuseum und das Tollhaus. 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 9 Christkindlesmarkt ist die bekannteste Karlsruher Veranstaltung Der Karlsruher Christkindlesmarkt ist sowohl in der Stadt (98,0 %) als auch in der Region (92,8 %) die bekannteste Karlsruher Veranstaltung. Unter den Karlsruher Befragten erreicht das FEST mit 95,9 % einen vergleichbar hohen Bekanntheitsgrad (Kapi- tel 3.6). Gut die Hälfte der Befragten in der Region empfi ndet die Karlsruher Innenstadt als attraktives Stadtzentrum Gegenüber der Befragung 2006 ist der Anteil der Positivantworten im Jahr 2009 auf 51,2 % zurück- gegangen. Jüngere Befragte bewerten die City po- sitiver als ältere (Kapitel 4.1). Regionsbevölkerung stört sich zunehmend an den Bahnen in der Innenstadt Auf die Frage, was in der Karlsruher Innenstadt zu verbessern wäre, bemängeln vier von zehn Befragten die Stadt- und Straßenbahnen in der Fußgän gerzone bzw. sprechen sich für den Bau der Kombi-Lösung aus, vier Prozentpunkte mehr als noch 2006. Nur noch 1,7 % halten die Pläne für den Bau der Kombi-Lösung für unnötig. Wei- tere Vorschläge sind ein verbessertes Einkaufsan- gebot, ein schöneres Stadtbild bzw. mehr Flair sowie mehr Grün in der Innenstadt (Kapitel 4.2). Das Ettlinger Tor Center läuft der Kaiser- straße nicht den Rang ab Knapp die Hälfte der Befragten in der Region (45,9 %) kauft in der Regel sowohl in der Kaiser- straße als auch im Ettlinger Tor Center ein. Über- wiegend nur die Kaiserstraße nutzen 39,3 % der Befragten. Nur 11,4 % kaufen meist ausschließlich im Ettlinger Tor Center ein (Kapitel 4.3). Gute Noten für die Karlsruher Innenstadt Verschiedene abgefragte Eigenschaften der Karls- ruher Innenstadt werden von der Regionsbevölke- rung recht positiv mit Noten zwischen 1,7 (Erreich- barkeit mit dem ÖPNV) und 2,7 (Ausgestaltung der Fußgängerzone) bewertet (Kapitel 4.4). Neben Karlsruhe besucht die Regionsbevöl- kerung vor allem Mannheim, Heidelberg und Baden-Baden Die Befragten aus der Region fahren außer nach Karlsruhe regelmäßig insbesondere nach Mann- heim, Heidelberg und Baden-Baden, aber auch nach Landau, Bruchsal, Rastatt, Stuttgart, Frei- burg, Ettlingen und Pforzheim. Während Mann- heim in erster Linie wegen des Einkaufsangebots aufgesucht wird, locken Heidelberg und Baden- Baden vor allem mit ihrer Altstadt, Atmosphäre und Sehenswürdigkeiten (Kapitel 4.5). 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 10 1.2 Methodik Im Sommer 2009 wurden 1.100 repräsentativ aus- gewählte Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren in der Region und 1.500 in der Stadt Karlsruhe telefonisch befragt. Die Verteilung der Interviews erfolgte quotiert entsprechend der Wohnbevöl- kerung in den Gemeinden der Region sowie nach Alter und Geschlecht. Befragt wurden Personen im Landkreis Karlsruhe, in Remchingen und Bad Her- renalb, in der Südpfalz (Teile der Landkreise Ger- mersheim und Südliche Weinstraße sowie Stadt Landau und Landau-Land), im gesamten Landkreis Rastatt und in Baden-Baden sowie im Elsass in den Cantonen Lauterbourg, Seltz und Wissembourg. Die Befragung der Karlsruher Bürgerinnen und Bürger erfolgte quotiert nach Stadtteilen, Alter und Geschlecht. 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 11 2.1 Häufi gkeit der Besuche und be- nutzte Verkehrsmittel Ein wichtiger Indikator für die Bedeutung des Oberzentrums Karlsruhe ist die Häufi gkeit der Be- suche der Regionsbevölkerung. Wie häufi g fahren Sie nach Karlsruhe? Im Vergleich zur Erhebung 2006 zeigen sich im Jahr 2009 leichte Verschiebungen zu Gunsten häufi gerer Besuche in Karlsruhe, wie ABBILDUNG 2.01 zeigt. Der Anteil derjenigen, die Karlsruhe täglich oder mehrmals die Woche besuchen, ist mit 19,0 % konstant geblieben. Allerdings haben die Anteile der Befragten, welche Karlsruhe einmal pro Woche oder zwei- bis dreimal pro Monat be- suchen, zugenommen. Insgesamt gaben im Jahr 2006 43,8 % der befragten Personen an, dass sie Karlsruhe zwei- bis dreimal im Monat oder häu- fi ger besuchen. Im Jahr 2009 steigert sich dieser Anteil um nahezu vier Prozentpunkte auf 47,7 %. Die Steigerung der Besuchshäufi gkeit im Jahr 2009 fi ndet ihr Äquivalent in einer Abnahme des Anteils derjenigen Personen, die Karlsruhe einmal im Mo- nat (15,6 %) oder nie (1,4 %) besuchen. Anhand der geschilderten Entwicklung wird deutlich, dass die Anziehungskraft Karlsruhes als Oberzentrum für die Bewohnerinnen und Bewohner der Region zugenommen hat. Eine Aufschlüsselung der Fahrten nach Karlsruhe nach Alter und Geschlecht ist in TABELLE 2.01 dar- gestellt. Bei der Betrachtung der Geschlechterver- teilung fällt auf, dass Männer Karlsruhe häufi ger besuchen als Frauen. Während 22,8 % der be- fragten Männer Karlsruhe täglich oder mehrmals die Woche besuchen, liegt der Anteil der Frauen lediglich bei 15,3 %. Eine genauere Betrachtung der Altersverteilung zeigt, dass Befragte der Alters- klasse von 18 bis unter 30 Jahren besonders häu- fi g nach Karlsruhe fahren: Rund ein Viertel der Be- fragten besucht Karlsruhe täglich oder mehrmals die Woche. Ein Großteil der täglich oder mehrmals die Woche stattfi ndenden Fahrten ist berufs- bzw. ausbildungsbedingt: 68,6 % der Befragten, die täglich oder mehrmals pro Woche nach Karlsru- he kommen, geben als Grund für ihre Fahrten die Arbeit oder Ausbildung/Studium an. In diesem Zusammenhang ist außerdem festzuhalten, dass 2. Fahrten der Regionsbevölkerung nach Karlsruhe 17,1% 3,8% 16,2% 35,3% 19,0% 8,6% 19,2% 15,6% 35,4% 1,4% 19,0% 9,5% 0%10%20%30%40%50% täglich oder mehrmals die Woche einmal pro Woche zwei- bis dreimal pro Monat einmal im Monat weniger als einmal im Monat nie 2006 2009 Abb. 2.01 Häufigkeit der Fahrten nach Abb. 2.01 Karlsruhe 2006 und 2009 Basis: 1.146 / 1.108 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung- Regionsumfrage 2006 / 2009 Wie häufig fahren Sie nach Karlsruhe? 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 12 der Anteil der Befragten, die täglich oder mehr- mals die Woche nach Karlsruhe fahren, mit zuneh- mendem Alter kontinuierlich abnimmt. Augenfäl- lig ist zudem auch die Entwicklung der Fahrten, die zwei- bis dreimal im Monat stattfi nden. Hier fällt der Anteil bei den 30- bis unter 45-Jährigen zunächst auf 16,8 %, steigert sich dann aber über weitere Altersklassen kontinuierlich auf 21,0 % in der Klasse von 75 Jahren und älter. Diese Ent- wicklung ist ein Indiz dafür, dass die Befragten mit zunehmendem Alter gezielt aufgrund besonderer Anlässe - wie z.B. Messen, Kulturveranstaltungen, Arzttermine - nach Karlsruhe fahren. Verständlich ist, dass bei den Befragten, die 75 Jahre und äl- ter sind, ein relativ hoher Anteil (9,7 %) nie nach Karlsruhe fährt. Eine Analyse der Besuchshäufi gkeit nach Teilräu- men (ABBILDUNG 2.02) zeigt, dass diese in hohem Maße mit der räumlichen Entfernung zu Karlsru- Tabelle 2.01 Häufigkeit der Fahrten nach Karlsruhe nach Alter und Geschlecht 2009 Wie häufig fahren Sie nach Karlsruhe?18 bis30 bis45 bis60 bis 75 Jahre unter 30unter 45unter 60unter 75und 20062009MännerFrauenJahreJahreJahreJahreälter täglich oder mehrmals die Woche19,0%19,0%22,8%15,3%26,2%21,6%18,3%13,3%9,7% einmal pro Woche8,6%9,5%10,6%8,5%12,8%7,1%7,1%14,7%6,5% zwei- bis dreimal pro Monat16,2%19,2%19,4%19,0%23,3%16,8%18,9%19,6%21,0% einmal im Monat17,1%15,6%14,4%16,7%17,4%14,8%13,6%18,7%14,5% weniger als einmal im Monat35,3%35,4%31,5%39,1%19,8%38,7%41,3%32,9%38,7% nie3,8%1,4%1,3%1,4%0,6%1,0%0,9%0,9%9,7% Befragte mit Antwort1.1461.10854056817231033922562 Befragte insgesamt davondavon im Alter von ... 7,3% 6,5% 19,7% 20,6% 21,9% 15,1% 13,6% 21,8% 15,2% 10,3% 15,5% 19,9% 19,6% 19,7% 12,0% 15,2% 14,8% 36,7% 28,1% 52,5% 47,0% 33,1% 63,0% 2,1% 1,4% 1,7% 1,5% 1,5%18,8% 19,9% 12,1% 38,4% 16,1% 8,9% 3,9% 6,1% 12,8% 16,7% 9,0% 0%20%40%60%80%100% Gemeinden des Nachbarschaftsverbands Übriger Landkreis Karlsruhe, Remchingen, Bad Herrenalb Landkreis Rastatt nördlicher Teil Landkreis Rastatt südlicher Teil und Baden-Baden Stadt Landau und Verbandsgemeinde Landau-Land Übrige Südpfalz Nordelsass täglich bzw. mehrmals pro Wocheeinmal pro Woche zwei- bis dreimal pro Monateinmal im Monat weniger als einmal im Monatnie Abb. 2.02 Häufigkeit der Fahrten nach Karlsruhe aus den Teilräumen der Region Basis: 1.108 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2009 Wie häufig fahren Sie nach Karlsruhe? 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 13 he zusammenhängt. Besonders oft fi nden daher Fahrten aus Gemeinden des Nachbarschaftsver- bandes nach Karlsruhe statt. Nahezu 40 % der be- fragten Bewohnerinnen und Bewohner des Nach- barschaftsverbandes fahren täglich oder mehrmals die Woche nach Karlsruhe. Über 85 % besuchen Karlsruhe einmal im Monat oder häufi ger. An zweiter Stelle folgen Fahrten aus den Gemeinden des nördlichen Landkreises Rastatt. Hier kommen über 70 % der Befragten einmal im Monat oder häufi ger nach Karlsruhe - der Anteil täglicher oder mehrmals wöchentlicher Besuche liegt bei knapp unter 20 %. Die geringsten Anteile täglicher oder mehrmals pro Woche stattfi ndender Fahrten er- geben sich für die Bewohnerinnen und Bewoh- ner des südlichen Landkreises Rastatt und Baden- Baden (7,3 %) sowie des Nordelsass (6,5 %). Der Anteil derjenigen, die Karlsruhe weniger als einmal im Monat besuchen, ist mit 63,0 % im Nordelsass am höchsten. In ABBILDUNG 2.03 ist die Besuchs- häufi gkeit „einmal monatlich oder häufi ger“ nach Teilräumen noch einmal kartografi sch dargestellt. Eine Hochrechung der Besuchshäufi gkeit in abso- luten Zahlen (ABBILDUNG 2.04) verdeutlicht die Bedeutung der Stadt Karlsruhe als Oberzentrum 132.800 85.100 10.300 8.400 81.500 129.800 246.600 258.500 0100.000200.000300.000 Landkreis Karlsruhe, Remchingen, Bad Herrenalb Landkreis Rastatt und Baden-Baden Südpfalz Nordelsass 2006 2009 Wie häufig fahren Sie nach Karlsruhe? - Befragte, die einmal pro Monat oder häufiger nach Karlsruhe fahren. Abb. 2.04 Hochgerechnete Besucherzahlen Abb. 2.04 in der Stadt Karlsruhe aus der Abb. 2.04 Region 2006 und 2009 Basis: 1.146 / 1.108 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung- Regionsumfrage 2006 / 2009 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 14 für die befragten Teilräume in der Region: Im Jahr 2009 haben hochgerechnet insgesamt 486.700 Besucherinnen und Besucher aus der Region die Fächerstadt mindestens einmal im Monat oder häufi ger besucht. Allein aus dem Landkreis Karls- ruhe, Remchingen und Bad Herrenalb fahren rund 258.500 Personen einmal im Monat oder häufi ger nach Karlsruhe. Hinzu kommen 132.800 Personen aus dem Landkreis Rastatt und Baden-Baden, so- wie weitere Besucherinnen und Besucher aus der Südpfalz (85.100) und dem Nordelsass (10.300). Ein Vergleich der hochgerechneten Besucher- zahlen der Jahre 2009 und 2006 zeigt, dass die absolute Besucherzahl im Jahr 2009 um 20.400 Personen zugenommen hat. Mit einer Zunahme um 11.900 Personen ist für die Gemeinden des Nachbarschaftsverbands, den übrigen Landkreis Karlsruhe, Remchingen und Bad Herrenalb die höchste absolute Steigerung der hochgerechneten Besucherzahlen zu verzeichnen. ABBILDUNG 2.05 zeigt, dass über die Hälfte der Befragten (56,4 %) bevorzugt selbst mit dem Pkw nach Karlsruhe fährt, während es bei der letzten Befragung 2006 noch 60,2 % waren. Straßen- bahn, Stadtbahn und Omnibus – die Verkehrs- mittel des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) – werden von 29,9 % der Besucherinnen und Besucher, die Eisenbahn von 8,0 % genutzt. Welches Verkehrsmittel benutzen Sie in der Regel, wenn Sie nach Karlsruhe fahren? Damit entfallen auf den öffentlichen Personenver- kehr insgesamt 37,9 % der Nennungen; vor drei Jahren betrug ihr Anteil 35,4 %. Weitere Verkehrs- mittel sind Pkw als Mitfahrerin bzw. Mitfahrer (4,4 %), Fahrrad (0,8 %) und Mofa/Moped/Mo- torrad (0,5 %). Gestiegen ist auch der Anteil der Mitfahrerinnen und Mitfahrer im Pkw von 3,2 % (2006) auf 4,4 % (2009). Bei der Betrachtung der Verkehrsmittelwahl nach Teilräumen in ABBILDUNG 2.06 wird deutlich, dass ein Zusammenhang zwischen der Wahl des Ver- kehrsmittels und der Anbindung an den ÖPNV be- 3,2% 0,2% 5,1% 1,1% 60,2% 30,3% 8,0% 4,4% 0,8% 0,5% 56,4% 29,9% 0%20%40%60%80%100% Pkw als Selbstfahrer/in Straßenbahn/Stadtbahn/ Omnibus Eisenbahn Pkw als Mitfahrer/in Fahrrad Mofa/Moped/Motorrad 2006 2009 Abb. 2.05 Benutzte Verkehrsmittel bei Fahrten nach Karlsruhe Basis: 1.103 / 1.097 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2006 / 2009 Welches Verkehrsmittel benutzen Sie in der Regel? Mofa/Moped /Motorrad 0,5% Pkw als Selbstfahrer/in 56,4% Straßenbahn/ Stadtbahn/ Omnibus 29,9% Fahrrad 0,8% Eisenbahn 8,0% Pkw als Mitfahrer/in 4,4% Benutzte Verkehrsmittel in 2009 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 15 steht. Von den Befragten des Nachbarschaftsver- bandes nutzen 40,4 % Straßenbahn, Stadtbahn und Omnibus, 2,0 % die Eisenbahn. Hohe Anteile beim öffentlichen Verkehr (ÖPNV und Eisenbahn) sind auch in den Teilräumen übriger Landkreis Karlsruhe/Remchingen/Bad Herrenalb mit 43,5 % (33,8 % ÖPNV, 9,7 % Eisenbahn), nördlicher Land- kreis Rastatt mit 38,2 % (33,3 % ÖPNV, 4,9 % Eisenbahn) sowie südlicher Landkreis Rastatt und Baden-Baden mit 46,0 % (33,5 % ÖPNV, 12,5 % Eisenbahn) festzustellen. Besonders hoch fällt hin- gegen die Pkw-Nutzung in den Teilräumen Stadt- kreis Landau und Verbandsgemeinde Landau-Land (76,9 %) sowie Nordelsass (78,3 %) aus. Ein Zusammenhang zwischen der Häufi gkeit der Fahrten nach Karlsruhe und dem genutzten Ver- kehrsmittel ist nicht festzustellen. Allerdings be- steht ein Zusammenhang zwischen dem Einkom- men der Befragten und deren Verkehrsmittelwahl. Befragte mit einem Haushaltsnettoeinkommen unter 750 € nutzen relativ häufi g öffentliche Ver- kehrsmittel für Fahrten nach Karlsruhe (52,6 %). Dagegen liegt der Anteil der Pkw-Nutzung bei Be- fragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 4.000 € mit 70,5 % besonders hoch. 2.2 Anlass für Fahrten nach Karlsruhe Bei der Frage danach, was sie bei einem Besuch im Laufe eines Jahres in Karlsruhe unternehmen oder erledigen, geben rund neun von zehn Befragten (88,3 %) das Einkaufen in der Fußgängerzone an. Denken Sie einmal daran, was Sie im Laufe eines Jahres bei einem Besuch in Karlsruhe so alles unternehmen oder erledigen. Sagen Sie mir bei den folgenden Dingen jeweils einfach „ja“ oder „nein“, ob das auf Sie zu- trifft? Weitere Unternehmungen sind – wie in ABBIL- DUNG 2.07 dargestellt – Besuche von Schloss/ Schlossgarten (79,1 %) sowie von Zoo/Stadtgar- ten (74,1 %), das Einkaufen im Einkaufszentrum Ettlinger Tor (74,0 %) und der Besuch der Mär- 48,3% 78,3% 9,7% 12,5% 15,4% 8,3%7,6% 13,0% 65,2% 59,0% 76,9% 51,2% 52,3% 4,3% 33,3% 33,5% 3,1% 17,4% 40,4% 33,8% 4,3% 2,0% 4,9% 3,4% 4,6% 4,5% 3,3% 2,1% 0%20%40%60%80%100% Gemeinden des Nachbarschaftsverbands Übriger Landkreis Karlsruhe, Remchingen, Bad Herrenalb Landkreis Rastatt nördlicher Teil Landkreis Rastatt südlicher Teil und Baden-Baden Stadt Landau und Verbandsgemeinde Landau-Land Übrige Südpfalz Nordelsass Pkw als Selbstfahrer/inStraßen-/Stadtbahn/OmnibusEisenbahnPkw als Mitfahrer/inFahrradMofa//Motorrad Basis: 1.097 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2009 Welches Verkehrsmittel benutzen Sie in der Regel? Abb. 2.06 Benutzte Verkehrsmittel bei Fahrten nach Karlsruhe aus den Teilräumen 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 16 1,5 % 3,2 % 6,7 % 18,6 % 21,6 % 29,7 % 32,8 % 34,5 % 34,7 % 37,1 % 55,3 % 3,8 % 3,6 % 5,8 % 25,3 % 49,7 % 35,4 % 88,3 % 16,0 % 79,1 % 65,5 % 15,7 % 74,1 % 74,0 % 62,5 % 60,8 % 60,3 % 53,3 % 46,9 % 42,3 % 72,8 % 35,6 % 59,9 % 57,9 % 37,8 % 35,8 % 55,9 % 34,2 % 15,4 % 15,4 % 48,9 % 36,1 % 75,9 % 89,8 % 59,4 % 63,3 % 54,2 % 52,1 % 44,0 % 26,7 % 28,1 % 11,1 % 25,4 % 13,5 % 0%20%40%60%80%100% Andere Einrichtungen Berufsausbildung/Lehre/Schule/Hochschule Besuch anderer Sporteinrichtungen (Tennis, Fitnesscenter etc.) Arbeiten in Karlsruhe Aufsuchen von Anwälten, Steuerberatern, Banken Behördengänge Freibad-, Hallenbadbesuch Besuch eines Kinos in der Innenstadt oder einer Filmveranstaltung Besuch von Veranstaltungen im Tollhaus, Tempel, Sandkorntheater usw. Besuch des Open-Air-Konzerts "Das Fest" Besuch von Sportveranstaltungen Besuch von Events auf dem Marktplatz Besuch der Karlsruher Mess‘ Besuch von Diskotheken, Clubs, Kneipen Einkaufen in Fachmärkten oder Supermärkten außerhalb der Innenstadt Besuch des Filmpalasts am ZKM Besuch des ZKM Aufsuchen von Krankenhäusern, Ärzten, Fachärzten Besuch von Theater, Konzerten usw. Besuch von Museen und Ausstellungen Besuch von Messen Essen gehen Besuch der Märchenhaften Weihnachtsstadt/Christkindlesmarkt Einkaufen im Einkaufszentrum Ettlinger Tor Besuch Zoo/Stadtgarten Besuch von Schloss/Schlossgarten Einkaufen in der Fußgängerzone 2006 2009 Abb. 2.07 Anlässe für einen Besuch in Karlsruhe 2006 und 2009 Was unternehmen oder erledigen Sie bei einem Besuch in Karlsruhe im Laufe eines Jahres? Basis: 1.100 / 1.097 Befragte mit Antwort Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2006 / 2009 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 17 chenhaften Weihnachtsstadt Karlsruhe (72,8 %). Über die Hälfte der Befragten nutzt außerdem das kulturelle Angebot Karlsruhes. Hierzu zählen bei- spielsweise Besuche von Museen/Ausstellungen (60,8 %) sowie von Theaterveranstaltungen/Kon- zerten/Musikveranstaltungen (60,3 %) und des ZKM (53,3 %). 62,5 % der Befragten besuchen im Laufe eines Jahres die in Karlsruhe stattfi ndenden Messen. Vergleicht man die Umfrageergebnisse des Jah- res 2009 mit denen des Jahres 2006, so fällt auf, dass bei nahezu allen Unternehmungen bzw. Er- ledigungen Zuwächse in unterschiedlicher Höhe zu verzeichnen sind. Das bedeutet, dass die Un- ternehmungen und Erledigungen der Befragten in Karlsruhe vielfältiger geworden sind. Die höchsten Zuwächse erreichen Besuche von Schloss/Schloss- garten (+ 19,8 Prozentpunkte), von Zoo/Stadtgar- ten (+ 18,2 Prozentpunkte), das Einkaufen im Ein- kaufszentrum Ettlinger Tor (+ 14,1 Prozentpunkte) und Freibad-/Hallenbadbesuche (+10,5 Prozent- punkte). Geringe Einbußen sind unter anderem bei den Aktivitäten Besuch der Märchenhaften Weihnachtsstadt (-3,1 Prozentpunkte), Besuch der Karlsruher Mess’ (-2,3 Prozentpunkte) und Einkau- fen in der Fußgängerzone (-1,5 Prozentpunkte) zu verzeichnen. Die größten geschlechterspezifischen Unter- schiede bei den Anlässen für eine Fahrt nach Karlsruhe lassen sich beim Besuch von Sportver- anstaltungen feststellen (TABELLE 2.02): Während 42,5 % der Männer im Laufe eines Jahres Sport- veranstaltungen in Karlsruhe besuchen, liegt der Anteil der Frauen hier bei 26,7 %. Frauen nennen dagegen häufi ger die Märchenhafte Weihnachts- stadt sowie Museen und Ausstellungen als Anlass für einen Besuch in der Stadt. Eine Betrachtung des Besucherverhaltens nach Al- tersklassen zeigt, dass das Einkaufen in der Fuß- Tabelle 2.02 Wichtigste Anlässe für einen Besuch in Karlsruhe 2006 und 2009 Männer Frauen 18 bis30 bis45 bis60 bis 75 Jahre unter 30 unter 45 unter 60 unter 75und 20062009 JahreJahreJahreJahreälter Einkaufen in der Fußgängerzone89,8%88,3%86,1% 90,4% 94,8% 87,3%89,5% 86,2% 76,7% Besuch von Schloss/Schlossgarten 59,4%79,1% 76,0% 82,1% 68,0% 76,9%79,9% 89,7% 78,3% Besuch von Zoo/Stadtgarten 55,9%74,1% 69,7% 78,3% 65,7% 76,2%72,5% 78,6% 80,0% Einkaufen im Einkaufszentrum Ettlinger Tor 59,9%74,0% 69,7% 78,2% 85,5% 79,2%74,0% 62,5% 58,3% Besuch der Märchenhaften Weihnachtsstadt Karlsruhe (z.B. Christkindlesmarkt) 75,9%72,8% 67,2% 78,2% 77,3% 70,4%73,7% 71,4% 73,3% Essen gehen 63,3%65,5% 66,3% 64,7% 73,3% 62,5%61,1% 70,1% 65,0% Besuch von Messen (Offerta, Giardina, INVENTA, HOGAKA, ART-Karlsruhe usw.) 57,9%62,5% 63,3% 61,8% 50,0% 57,7%65,9% 74,1% 61,7% Besuch von Museen und Ausstellungen 54,2%60,8% 56,2% 65,2% 41,9% 60,3%64,1% 73,7% 51,7% Besuch von Theaterveranstaltungen, Konzerten, Musikveranstaltungen 52,1%60,3% 57,9% 62,7% 52,9% 59,3%62,0% 65,6% 58,3% Aufsuchen von Krankenhäusern, Ärzten, Fachärzten 49,7%55,3% 52,1% 58,4% 30,2% 52,8%61,4% 66,5% 65,0% Besuch des ZKM 48,9%53,3% 50,2% 56,3% 62,2% 54,4%50,6% 53,6% 36,7% Besuch des Filmpalasts am ZKM 44,0%46,9% 45,1% 48,5% 72,7% 55,4%41,3% 31,3% 18,3% Einkaufen in Fachmärkten oder Supermärkten außerhalb der Innenstadt 34,2%42,3% 42,9% 41,7% 36,0% 41,4%44,3% 47,8% 33,3% Besuch von Diskotheken, Clubs, Tanzlokalen, Kneipen 36,1%37,1% 40,1% 34,3% 74,4% 48,2%26,6% 17,4%5,0% Besuch der Karlsruher Mess‘ 37,8%35,6% 38,4% 32,9% 43,6% 38,1%31,4% 33,0% 31,7% Besuch von Events auf dem Marktplatz (Fischmarkt, Brigandefeschd usw.) 35,8%35,4% 34,8% 35,9% 29,7% 36,5%35,3% 37,9% 36,7% Besuch von Sportveranstaltungen (KSC, Basketball, Stadtmarathon usw.) 26,7%34,7% 42,5% 27,4% 42,4% 35,5%32,9% 32,6% 26,7% Besuch des Open-Air-Konzerts "Das Fest" 28,1%34,5% 35,2% 33,7% 61,6% 42,0%28,4% 19,6%6,7% Besuch von Veranstaltungen im Tollhaus, Tempel, Sandkorntheater usw. 25,3%32,8% 28,5% 36,9% 23,3% 36,8%36,5% 33,9% 15,0% Besuch eines Kinos in der Innenstadt oder einer Filmveranstaltung 25,4%29,7% 28,7% 30,7% 32,0% 33,2%28,1% 30,8% 10,0% Freibad-, Hallenbadbesuch 11,1%21,6% 18,5% 24,5% 31,4% 23,8%23,4% 11,2% 11,7% Behördengänge 15,4%18,6% 18,2% 19,0% 16,9% 16,9%21,3% 19,6% 13,3% Aufsuchen von Anwälten, Steuerberatern, Banken, Bausparkassen 15,4%16,0% 15,9% 16,2% 11,6% 15,0%16,8% 21,0% 11,7% Arbeiten in Karlsruhe 13,5%15,7% 18,7% 12,8% 16,3% 24,1%16,8%5,4%3,3% Besuch anderer Sporteinrichtungen (Tennis-/Squash-Anlage, Fitnesscenter usw.) 5,8%6,7% 8,2%5,2% 12,8%6,5%6,6%2,2%6,7% gehe in Karlsruhe zur Berufsausbildung/Lehre/Schule/Hochschule 3,6%3,2% 3,7%2,7% 12,8%3,3%0,6%0,4% --- Andere Einrichtungen 3,8%1,5% 0,9%2,1%0,6%2,0%0,9%2,7%1,7% Befragte mit Antwort1.1001.09753456317230733422460 davon im Alter von ... insgesamt Denken Sie einmal daran, was Sie bei einem Besuch in Karlsruhe im Laufe eines Jahres so alles unternehmen oder erledigen. Sagen Sie mir bei den folgenden Dingen jeweils einfach "ja" oder "nein" ob dies auf Sie zutrifft. Befragte davon 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 18 gängerzone bei allen Altersklassen zu den meist- genannten Aktivitäten gehört. Auch der Besuch der Märchenhaften Weihnachtsstadt scheint für alle Altersklassen gleichermaßen attraktiv zu sein. Beträchtliche Unterschiede in Abhängigkeit der Altersklassen existieren beim Besuch von Disko- theken/Clubs/Tanzlokalen/Kneipen, des Filmpa- lastes am ZKM und des Open-Air Konzerts „Das Fest“. Diese Angebote werden überdurchschnitt- lich oft von Befragten im Alter von 18 bis unter 30 Jahren wahrgenommen. Besucherinnen und Besu- cher der Altersklasse von 60 bis unter 75 Jahren besuchen überdurchschnittlich häufi g Museen und Ausstellungen sowie Messen. Auch differenziert nach den Teilräumen der Regi- on ist das Einkaufen in der Fußgängerzone nahezu bei allen Befragten die am häufi gsten genannte Tätigkeit im Zusammenhang mit einem Besuch der Fächerstadt (TABELLE 2.03). Mit einem Anteil von 70,3 % kaufen Besucherinnen und Besucher des Nachbarschaftsverbandes überdurchschnittlich häufi g (auch) in Fach- oder Supermärkten außer- halb der Innenstadt ein. Befragte des nördlichen Landkreises Rastatt besuchen überdurchschnittlich oft das ZKM (65,1 %) und den Filmpalast am ZKM (63,7 %). Aus der übrigen Südpfalz ohne Stadt Landau und Verbandsgemeinde Landau Land su- chen 71,9 % der Befragten mindestens einmal im Laufe eines Jahres Krankenhäuser, Ärzte und Fach- ärzte in Karlsruhe auf. Die vergleichsweise geringe Zahl der Besucherinnen und Besucher aus dem Nordelsass kommt überdurchschnittlich häufi g zum Einkaufen in Fachmärkte oder Supermärkte außerhalb der Innenstadt (58,7 %) und zum Frei- bad- bzw. Hallenbadbesuch (32,6 %). Tabelle 2.03 Wichtigste Anlässe für einen Besuch in Karlsruhe nach Teilräumen 2009 Befragte insgesamt 2009 Einkaufen in der Fußgängerzone88,3%87,1%88,0%89,0%93,1%80,6% 89,1% 84,8% Besuch von Schloss/Schlossgarten 79,1% 91,6%77,8%80,1%81,0%67,2% 71,1% 63,0% Besuch von Zoo/Stadtgarten 74,1% 77,2%73,4%73,3%78,2%62,7% 68,8% 84,8% Einkaufen im Einkaufszentrum Ettlinger Tor 74,0% 84,2%74,0%78,8%73,0%50,7% 66,4% 73,9% Besuch der Märchenhaften Weihnachtsstadt Karlsruhe (z.B. Christkindlesmarkt) 72,8% 82,7%77,2%74,0%62,6%56,7% 68,8% 67,4% Essen gehen 65,5% 75,2%66,8%67,1%56,3%67,2% 56,3% 65,2% Besuch von Messen (Offerta, Giardina, INVENTA, HOGAKA, ART-Karlsruhe usw.) 62,5% 78,7%63,5%67,1%51,7%50,7% 53,1% 54,3% Besuch von Museen und Ausstellungen 60,8% 74,3%60,5%57,5%51,1%65,7% 56,3% 56,5% Besuch von Theaterveranstaltungen, Konzerten, Musikveranstaltungen 60,3% 75,2%59,9%58,9%51,7%64,2% 60,9% 28,3% Aufsuchen von Krankenhäusern, Ärzten, Fachärzten 55,3% 74,8%53,6%61,0%36,8%38,8% 71,9% 13,0% Besuch des ZKM 53,3% 69,3%49,1%65,1%47,1%47,8% 50,0% 17,4% Besuch des Filmpalasts am ZKM 46,9% 57,9%38,3%63,7%46,6%41,8% 45,3% 19,6% Einkaufen in Fachmärkten oder Supermärkten außerhalb der Innenstadt 42,3% 70,3%35,3%42,5%22,4%31,3% 43,0% 58,7% Besuch von Diskotheken, Clubs, Tanzlokalen, Kneipen 37,1% 39,6%32,6%41,8%33,3%49,3% 37,5% 39,1% Besuch der Karlsruher Mess‘ 35,6% 42,6%37,1%43,8%27,0%32,8% 28,9% 21,7% Besuch von Events auf dem Marktplatz (Fischmarkt, Brigandefeschd usw.) 35,4% 47,0%36,5%36,3%27,6%22,4% 31,3% 32,6% Besuch von Sportveranstaltungen (KSC, Basketball, Stadtmarathon usw.) 34,7% 33,2%38,3%39,7%36,2%26,9% 25,8% 30,4% Besuch des Open-Air-Konzerts "Das Fest" 34,5% 35,6%33,2%37,0%33,9%41,8% 33,6% 23,9% Besuch von Veranstaltungen im Tollhaus, Tempel, Sandkorntheater usw. 32,8% 46,5%32,3%33,6%28,7%22,4% 30,5% 10,9% Besuch eines Kinos in der Innenstadt oder einer Filmveranstaltung 29,7% 44,1%27,5%28,8%23,0%26,9% 30,5% 13,0% Freibad-, Hallenbadbesuch 21,6% 34,2%16,8%30,8%13,2%13,4% 15,6% 32,6% Behördengänge 18,6% 40,1%23,1%13,7%4,0%3,0%9,4% 10,9% Aufsuchen von Anwälten, Steuerberatern, Banken, Bausparkassen 16,0% 43,1%8,7%17,8%5,2%9,0% 13,3%4,3% Arbeiten in Karlsruhe 15,7% 23,8%12,9%15,8%10,9%17,9% 16,4% 13,0% Besuch anderer Sporteinrichtungen (Tennis-/Squash-Anlage, Fitnesscenter usw.) 6,7% 11,9%5,4%6,8%3,4%6,0%7,8%2,2% gehe in Karlsruhe zur Berufsausbildung/Lehre/Schule/Hochschule 3,2% 2,5%3,0%6,2%2,3% --- 3,1%6,5% Andere Einrichtungen 1,5% 0,5%1,8%1,4%1,7%3,0%0,8%4,3% Befragte mit Antwort1.0972023341461746712846 Denken Sie einmal daran, was Sie bei einem Besuch in Karlsruhe im Laufe eines Jahres so alles unternehmen oder erledigen. Sagen Sie mir bei den folgenden Dingen jeweils einfach "ja" oder "nein" ob dies auf Sie zutrifft. davon aus ... Gemeinden des Nachbar- schafts- verbands Übriger LK Karlsruhe Remchin- gen, Bad Herrenalb Landkreis Rastatt nörd- licher Teil Landkreis Rastatt südl. Teil u. Baden- Baden Stadt Landau und VG Landau- Land Übrige Süd- pfalz Nord- elsass 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 19 2.3 Informationsquellen zu kulturellen Veranstaltungen ABBILDUNG 2.08 zeigt, wie sich die Besucherinnen und Besucher aus der Region über kulturelle Ver- anstaltungen in Karlsruhe informieren. Wie informieren Sie sich meistens über kulturelle Veranstaltungen in Karlsruhe? Hauptinformationsquelle der Befragten in der Re- gion sind dabei Tageszeitungen, wie z.B. die Ba- dischen Neuesten Nachrichten; sie werden von 63,9 % der Regionsbevölkerung genutzt. An zweiter Stelle folgt das Internet (41,7 %). Circa ein Fünftel der Befragten (21,0 %) erfährt über Mund- zu-Mund-Propaganda von kulturellen Veranstal- tungen in Karlsruhe. Ein Vergleich der Ergebnisse aus dem Jahr 2009 mit den Ergebnissen des Jahres 2006 zeigt, dass vor allem die Nutzung des Inter- nets und der Wochenblätter zugenommen hat. Betrachtet man das Informationsverhalten der Be- fragten nach Geschlecht (TABELLE 2.04), so sind keine nennenswerten Unterschiede zwischen der Nutzung von Informationsquellen durch Frauen und Männer festzustellen. Eine Analyse des Infor- mationsverhaltens nach Altersklassen zeigt hinge- gen erhebliche Unterschiede bei der Informations- beschaffung: Lediglich 28,7 % der 18- bis unter 30-Jährigen beziehen Informationen über kultu- relle Veranstaltungen aus Tageszeitungen. Dage- gen liegt der Anteil bei den Befragten, die 60 Jahre oder älter sind, bei 83,3 %. Ein umgekehrtes Ver- hältnis ergibt sich bei der Nutzung des Internets als Informationsquelle: Während sich 73,9 % der Befragten in der Altersklasse von 18 bis unter 30 Jahren über das Internet informieren, beträgt der 15,5% 8,4% 1,6% 0,5% 1,4% 5,4% 3,2% 0,8% 2,9% 26,2% 5,1% 67,7% 29,0% 21,0% 15,7% 14,9% 7,5% 63,9% 41,7% 0%20%40%60%80% Tageszeitung (u.a. BNN) Internet Mund-zu-Mund-Propaganda Plakate Wochenblätter (z.B. Kurier) Rundfunk Kulturmagazin "Klappe auf" (nur Papierversion) Flyer, Prospekte, Programme, Veranstaltungskalender Baden TV, Fernsehen Sonstiges 2006 2009 Abb. 2.08 Informationsquellen zu kulturellen Veranstaltungen in Karlsruhe 2006 und 2009 Basis: 1.018 / 993 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung- Regionsumfrage 2006 / 2009 Wie informieren Sie sich meistens über kulturelle Veranstaltungen in Karlsruhe? 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 20 Anteil in der Altersklasse 75 Jahre und älter nur 5,6 %. Bei den 18- bis unter 30-Jährigen werden neben dem Internet auch Mund-zu-Mund-Propa- ganda und Plakate überdurchschnittlich häufi g zur Informationsbeschaffung herangezogen. Ein Vier- tel der Befragten im Alter von 75 Jahren und älter informiert sich über Wochenblätter, wie z.B. den Kurier. Eine Analyse des Informationsverhaltens nach Teil- räumen in der Region (TABELLE 2.05) zeigt durch- aus eine gewisse regionale Prägung. Befragte aus den Gemeinden des Nachbarschaftsverbandes in- formieren sich hauptsächlich über Tageszeitungen (73,8 %). Darüber hinaus werden Wochenblätter und Plakate im Nachbarschaftsverband verstärkt zur Informationsbeschaffung herangezogen. Be- fragte aus dem Bereich Stadtkreis Landau und Ver- bandsgemeinde Landau-Land nutzen das Internet als Hauptinformationsquelle (54,1 %). Zudem ist hier wie auch im Nordelsass im Vergleich zu ande- ren Regionen die Mund-zu-Mund-Propaganda be- sonders wichtig: Mehr als ein Drittel der Befragten erfährt auf diesem Weg von kulturellen Veranstal- tungen in Karlsruhe. In ABBILDUNG 2.09 ist ein Vergleich des Informa- tionsverhaltens der Regionsbevölkerung mit dem der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Karlsruhe dargestellt. Hierbei fällt auf, dass sich die Bürge- Tabelle 2.04 Informationsquellen zu kulturellen Veranstaltungen nach Alter und Geschlecht Befragte insgesamt18 bis30 bis45 bis60 bis 75 Jahre unter 30unter 45unter 60unter 75und 2009MännerFrauenJahreJahreJahreJahreälter Tageszeitung (u.a. BNN)63,9%61,7%66,1%28,7%54,8%74,0%83,9%83,3% Internet41,7%42,4%41,0%73,9%50,2%37,2%21,5%5,6% Mund-zu-Mund-Propaganda21,0%20,2%21,9%33,1%17,8%20,3%18,0%18,5% Plakate15,7%17,5%14,0%26,1%18,5%12,5%9,8%11,1% Wochenblätter (z.B. Kurier)14,9%13,8%16,0%7,0%16,0%16,6%14,6%24,1% Rundfunk7,5%8,8%6,1%3,8%9,3%5,7%10,7%5,6% Kulturmagazin "Klappe auf" (nur Papierversion!)5,4%6,0%4,9%3,8%7,1%5,7%4,9%1,9% Flyer, Prospekte, Veranstaltungskalender, Programme3,2%2,9%3,6%6,4%1,4%3,0%3,9%1,9% TV Südbaden, Fernsehen 2,9%1,4%0,2%1,3%1,1%0,3%1,0%14,8% Sonstiges0,8%1,9%3,9%1,3%4,3%2,4%2,4%5,6% Befragte mit Antwort99348650715728129620554 davondavon im Alter von ... Wie informieren Sie sich meistens über kulturelle Veranstaltungen in Karlsruhe? Tabelle 2.05 Informationsquellen zu kulturellen Veranstaltungen in den Teilräumen der Region Befragte insgesamt 2009 Tageszeitung (u.a. BNN)63,9%73,8%68,5%60,3%59,7%39,1%63,0%44,0% Internet41,7%37,9%38,7%45,0%49,4%57,8%35,3%32,0% Mund-zu-Mund-Propaganda21,0%15,9%22,0%21,4%16,9%31,3%23,5%36,0% Plakate15,7%27,2%10,5%16,0%8,4%9,4%12,6%32,0% Wochenblätter (z.B. Kurier)14,9%22,6%16,7%9,9%14,9%15,6%10,9%8,0% Rundfunk7,5%9,7%6,2%8,4%6,5%3,1%8,4%12,0% Kulturmagazin "Klappe auf" (nur Papierversion!)5,4%7,2%3,3%8,4%4,5%6,3%5,0%8,0% Flyer, Prospekte, Veranstaltungskalender, Progr.3,2%5,6%2,3%3,8%1,3%3,1%2,5%8,0% TV Südbaden, Fernsehen 2,9% --- 0,3%1,5%0,6%3,1%1,7% --- Sonstiges0,8%3,6%2,6%3,1%2,6%1,6%2,5%8,0% Befragte mit Antwort 1.097 2023341461746712846 Wie informieren Sie sich meistens über kulturelle Veranstaltungen in Karlsruhe? davon aus ... Gemeinden des Nachbar- schafts- verbands Übriger LK Karlsruhe Remchingen, Bad Herrenalb Landkreis Rastatt nördlicher Teil Landkreis Rastatt südl. Teil u. Baden - Baden Stadt Landau und VG Landau- Land Übrige Südpfalz Nord- elsass 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 21 rinnen und Bürger Karlsruhes weniger über Ta- geszeitungen informieren als die Befragten in der Region. Dagegen spielen Plakate, Wochenblätter und das kostenlos ausliegende Informationsheft „Klappe auf“ bei der Bevölkerung Karlsruhes eine wesentlich größere Rolle bei der Informationsbe- schaffung als in der Region. 5,4% 3,2% 0,8% 2,9% 23,5% 3,3% 18,4% 6,0% 0,2% 21,0% 15,7% 14,9% 7,5% 63,9% 41,7% 3,0% 17,7% 25,7% 53,9% 42,4% 0%20%40%60%80% Tageszeitung (u.a. BNN) Internet Mund-zu-Mund-Propaganda Plakate Wochenblätter (z.B. Kurier) Rundfunk Kulturmagazin "Klappe auf" (nur Papierversion) Flyer, Prospekte, Programme, Veranstaltungskalender Baden TV, Fernsehen Sonstiges Befragte in der Region 2009 Befragte in Karlsruhe 2009 Abb. 2.09 Informationsquellen zu kulturellen Veranstaltungen in Karlsruhe Regions- und Bürgerumfrage 2009 im Vergleich Basis: 1.483 / 993 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Bürgerumfrage 2009 / Regionsumfrage 2009 Wie informieren Sie sich meistens über kulturelle Veranstaltungen in Karlsruhe? 3. KARLSRUHES IMAGE 23 3.1 Spontane Assoziationen zu Karlsruhe Was verbinden die Menschen mit der Stadt Karls- ruhe? Wie sieht die Region das Oberzentrum und seine Bevölkerung? Die Frage nach spontanen Asso ziationen zu Karlsruhe und seinen Menschen zielt auf das Image der Stadt ab. Da diese Fra- ge sowohl der Regionsbevölkerung als auch den Befragten in der Stadt Karlsruhe gestellt wurde, sind Vergleiche zwischen Außen- und Binnensicht möglich. Wenn Sie Karlsruhe und seine Men- schen beschreiben sollen, was fällt Ihnen da spontan ein? Die überwiegende Zahl der Befragten nennt posi- tive Assoziationen. Dabei nennt die Regionsbevöl- kerung in noch höherem Maße positive Aspekte als die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger (vgl. ABBILDUNG 3.01). Am häufi gsten fällt den Befragten die „nette, freundliche und hilfsbereite Art“ auf, mit der ih- nen die Menschen in Karlsruhe begegnen: Gut je- der dritte Befragte in der Region (35,3 %) nennt diesen Aspekt, in der Stadt sind es 29,9 %. Am zweithäufi gsten fallen der Regionsbevölkerung zu Karlsruhe die „schöne Stadt, die Bauwerke, das Schloss oder der Fächergrundriss“ ein. An Eigenschaften wie „aufgeschlossen, liberal, to- lerant, weltoffen, modern, jung“ denken spontan 13,5 % der Befragten in der Region und 18,4 % in der Stadt. In der Rangfolge aus Sicht der Region folgen an vierter Stelle die Einkaufsmöglichkeiten (11,8 %) und an fünfter Stelle die „vielseitigen Kultur- und Freizeitangebote“ (11,3 %). Diese beiden Aspekte scheinen für die Karlsruher Bevöl- kerung eher selbstverständlich zu sein: Nur 0,3 % (Einkaufsmöglichkeiten) bzw. 3,6 % (Kultur-/Frei- zeitangebote) der Befragten Karlsruherinnen und Karlsruher denken spontan an diese Möglichkeiten der Stadt. Die Karlsruher Befragten äußern dagegen häufi ger negative Mentalitätszuschreibungen als die Regi- onsbevölkerung: Als „zurückhaltend, verschlossen, unfreundlich, stur“ empfi ndet jede vierte befragte Person in Karlsruhe (25,0 %) ihre Mitmenschen, in der Region hat nur knapp jede zehnte (9,8 %) diese Assoziation. In der Stadt fallen 18,0 % der Befragten spontan die Eigenschaften „Beamten- stadt, kleinbürgerlich, spießig, provinziell“ ein, in der Region sind es dagegen nur 8,8 %. Andererseits empfi nden die Karlsruherinnen und Karlsruher ihre Mitmenschen auch als „gesellig, gemütlich, herzlich, lebensfroh, lustig, spontan“ (17,2 %), in der Region sehen dies 8,0 % ähnlich. 7,4 % in der Region und 4,8 % in der Stadt fällt die „badische Mentalität“, „der Dialekt“ oder schlicht „Briganten“ ein. Karlsruhe als „Hochschul- und Studentenstadt“ sehen 4,6 % der Befragten in der Region und 4,1 % in der Stadt. Darüber hinaus ist interessant, dass 7,0 % der Karlsruherinnen und Karlsruher ihre Stadt im positiven Sinne als „mul- tikulturell, bunt gemischt“ empfi nden, in der Re- gion sind es 3,4 %. Alle weiteren auch weniger häufi g genannten Aspekte sind in ABBILDUNG 3.01 aufgeführt. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass positive Assoziationen mit Karlsruhe deutlich häufi ger ge- nannt werden als negative: Während unter den Karlsruher Befragten etwa 60 % aller Einzelnen- nungen auf positive Aspekte entfallen und nur ein gutes Drittel auf negative, sind in der Region so- gar mehr als 70 % aller Assoziationen positiv und weniger als jede fünfte negativ (19 %). Darüber 3. Karlsruhes Image 3. KARLSRUHES IMAGE 24 hinaus gibt es eher neutral bzw. nicht eindeutig zu bewertende Assoziationen wie beispielswei- se „Großstadt“ oder „badische Mentalität“. Die Regions bevölkerung äußert sich damit insgesamt positiver über Karlsruhe und seine Menschen als die Stadtbewohnerinnen und -bewohner: Wäh- rend in der Region die fünf häufi gsten Kategorien positiv sind und erst an sechster Stelle die erste negative Nennung folgt, stehen bei den Karlsru- herinnen und Karlsruhern bereits an zweiter und vierter Stelle negative Aspekte der Stadt und ih- rer Menschen („zurückhaltend, verschlossen, un- freundlich, stur“ und „Beamtenstadt, kleinbürger- lich, spießig, provinziell“). An großstadttypischen Situationen wie „hektisch, stressig, laut, schmutzig“ (4,0 %) sowie „Ver- kehrsprobleme, schlechte Erreichbarkeit mit dem Auto, schlechte Parkplatzsituation“ (1,7 %) stören sich die Gäste aus der Region selten, aber doch etwas häufi ger als die Karlsruher Bevölkerung, die sich damit eher arrangiert hat oder weniger davon betroffen fühlt. Eine differenzierte Betrachtung nach Altersgrup- pen zeigt, dass die häufi gste Assoziation in allen Generationen die „nette, freundliche, zuvorkom- mende, hilfsbereite Art“ ist (vgl. TABELLE 3.01). Dagegen wird der Aspekt „schöne Stadt, Bau- werke, Schloss oder Fächergrundriss“ mit zuneh- mendem Alter häufi ger genannt, während Eigen- schaften wie „aufgeschlossen, liberal, weltoffen, modern etc.“ sowie „multikulturell“ aber auch das „Kultur- und Freizeitangebot“ eher den jüngeren Befragten zu Karlsruhe einfallen. Ältere Befragte sehen Karlsruhe eher auch als „Beamtenstadt, spießig, provinziell“. Eine Betrachtung nach Teilräumen der Region zeigt, dass die Befragten im Nachbarschaftsver- band das Oberzentrum kritischer sehen als die übrige Regionsbevölkerung: Während in allen üb- rigen Teilräumen zumindest die vier am häufi gsten genannten Assoziationen positiv sind, folgen im Nachbarschaftsverband an zweiter und dritter Stelle mit „zurückhaltend, verschlossen, unfreund- lich, stur“ (17,3 %) und „Beamtenstadt, kleinbür- gerlich, spießig, provinziell“ (15,6 %) negative Ein- schätzungen (TABELLE 3.02). 3. KARLSRUHES IMAGE 25 35,3 % 18,9 % 13,5 % 9,8 % 8,8 % 8,0 % 7,4 % 4,6 % 4,3 % 3,5 % 2,3 % 3,7 % 18,4 % 4,8 % 0,1 % 4,0 % 1,6 % 3,4 % 3,2 % 2,7 % 2,3 % 2,3 % 1,8 % 1,2 % 1,1 % 11,8 % 1,7 % 0,1 % 11,3 % 2,9 % 4,2 % 29,9 % 0,3 % 17,2 % 18,0 % 4,1 % 1,6 % 5,2 % 0,2 % 2,7 % 0,1 % 1,8 % 2,7 % 0,1 % 1,6 % 0,2 % 3,6 % 25,0 % 7,0 % 0,1 % 0,1 % 2,9 % 2,0 % 3,3 % 0%20%40% nette, freundliche, angenehme, hilfsbereite Art schöne Stadt, Bauwerke (z.B. Schloss, Fächerstadt) aufgeschlossen, liberal, tolerant, weltoffen, modern, jung Einkaufsstadt, breites Einkaufsangebot Kultur- und Freizeitangebot, vielseitig, lebendig, abwechslungsreich zurückhaltend, verschlossen, unfreundlich, stur Beamtenstadt, kleinbürgerlich, spießig, provinziell gesellig, gemütlich, herzlich, lebensfroh, lustig, spontan badische Mentalität, badischer Dialekt, Briganten Studentenstadt, Hochschulen, Bildung grüne Stadt, Parkanlagen Großstadt hektisch, stressig, gestresst, laut, schmutzig normal, nichts Besonderes multikulturell, bunt gemischt bürgerlich, solide, zuverlässig, ruhiger Menschenschlag Sport, KSC zentrale Lage, gute Verkehrsanbindung Stadt nicht schön, wenig anziehend oberflächlich, arrogant, eingebildet Überschaubar, kleine Großstadt, positive Atmosphäre Verkehrsprobleme, schlechte Erreichbarkeit mit dem Auto, schlechte Parkplatzsituation Fußgängerzone nicht attraktiv (Angebote, Straßenbahn) langsam, träge, langweilig, verschlafen schöne Umgebung, schöne Lage Unfähig, unentschlossen, zu viele Ideen werden nicht umgesetzt, Möchtegern-Großstadt Sonstiges Befragte in der Region 2009 Befragte in Karlsruhe 2009 Abb. 3.01 Spontane Äußerungen zu Karlsruhe - Regions- und Bürgerumfrage 2009 1) Wenn Sie Karlsruhe und seine Menschen beschreiben sollen, was fällt Ihnen da spontan ein? 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. Basis: 1.378 / 882 Befragte mit Antwort Amt für Stadtentwicklung - Bürgerumfrage 2009 / Regionsumfrage 2009 3. KARLSRUHES IMAGE 26 Tabelle 3.01 Spontane Äußerungen der Regionsbevölkerung zu Karlsruhe nach Alter und Geschlecht Befragte ins gesamt 1) MännerFrauen 18 bis30 bis45 bis60 bis 75 Jahre unter 30 unter 45 unter 60 unter 75und 2009 JahreJahreJahreJahreälter nette, freundliche, angenehme, hilfsbereite Art35,3%35,1%35,4%33,8%34,3%35,8%35,4%40,0% schöne Stadt, Bauwerke (z.B. Schloss, Fächerstadt)18,9%18,0%19,9%11,7%13,7%18,3%29,2%27,3% aufgeschlossen, liberal, tolerant, weltoffen, modern, jung13,5%13,4%13,5%17,9%15,5%12,1%11,5%7,3% Einkaufsstadt, breites Einkaufsangebot11,8%9,3%14,2%11,0%9,0%13,6%12,5%14,5% Kultur- und Freizeitangebot, vielseitig, lebendig, abwechslungsreich11,3%11,4%11,3%15,2%13,3%10,5%8,3%7,3% zurückhaltend, verschlossen, unfreundlich, stur9,8%6,2%13,3%5,5%9,0%13,2%10,9%3,6% Beamtenstadt, kleinbürgerlich, spießig, provinziell8,8%10,0%7,7%2,1%8,6%10,9%10,9%10,9% gesellig, gemütlich, herzlich, lebensfroh, lustig, spontan8,0%8,4%7,7%9,7%6,4%8,6%8,9%5,5% badische Mentalität, badischer Dialekt, Briganten7,4%10,3%4,5%2,1%9,9%7,8%6,8%10,9% Studentenstadt, Hochschulen, Bildung4,6%5,5%3,8%7,6%4,7%3,1%4,7%3,6% grüne Stadt, Parkanlagen4,3%3,0%5,6%2,1%3,9%5,1%6,3%1,8% Großstadt4,2%4,1%4,3%8,3%5,2%2,7%2,6%1,8% hektisch, stressig, gestresst, laut, schmutzig4,0%2,3%5,6%6,2%5,2%4,3%1,0%1,8% normal, nichts Besonderes3,5%3,9%3,2%4,8%2,6%1,9%4,7%7,3% multikulturell, bunt gemischt3,4%3,6%3,2%9,0%3,0%2,7%1,6% --- bürgerlich, solide, zuverlässig, ruhiger Menschenschlag 3,2%4,6%1,8%0,7%2,1%4,3%3,6%7,3% Sport, KSC2,7%4,3%1,1%2,8%4,3%2,7%1,6% --- zentrale Lage, gute Verkehrsanbindung2,3%3,2%1,4%2,8%1,3%1,9%3,6%1,8% Stadt nicht schön, wenig anziehend2,3%1,8%2,7%3,4%2,1%1,9%2,6% --- oberflächlich, arrogant, eingebildet2,3%3,2%1,4%0,7%2,1%2,7%3,6% --- Überschaubar, kleine Großstadt, positive Atmosphäre1,8%1,4%2,3%2,1%2,1%0,8%2,1%3,6% Verkehrsprobleme, schlechte Erreichbarkeit mit dem Auto, schlechte Parkplatzsituation 1,7%3,2%0,2%1,4%2,1%0,8%2,1%3,6% Fußgängerzone nicht attraktiv (Angebote, Straßenbahn)1,6%1,6%1,6%1,4%1,3%1,9%1,0%3,6% langsam, träge, langweilig, verschlafen1,2%1,4%1,1%1,4%0,9%1,6%1,6% --- schöne Umgebung, schöne Lage1,1%1,6%0,7%0,7% --- 1,9%2,1% --- Unfähig, unentschlossen, zu viele Ideen werden nicht umgesetzt, Möchtegern-Großstadt 0,1% --- 0,2% --- --- 0,4% --- --- Sonstiges2,9%4,6%1,4%6,2%2,6%1,6%2,1%5,5% Befragte mit Antwort 88243944314523325719255 ___ 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. davon im Alter von ... Wenn Sie Karlsruhe und seine Menschen beschreiben sollen, was fällt Ihnen da spontan ein? davon 3. KARLSRUHES IMAGE 27 Tabelle 3.02 Spontane Äußerungen zu Karlsruhe in den Teilräumen der Region Befragte ins gesamt 1) 2009 nette, freundliche, angenehme, hilfsbereite Art35,3%36,4%41,4%33,9%32,6%27,5% 28,4% 32,6% schöne Stadt, Bauwerke (z.B. Schloss, Fächerstadt)18,9%15,0%19,1%19,0%19,1%19,6% 16,7% 37,2% aufgeschlossen, liberal, tolerant, weltoffen, modern, jung13,5%11,6%13,9%18,2%15,6%15,7%9,8%4,7% Einkaufsstadt, breites Einkaufsangebot11,8%4,6%8,8%14,0%14,2%11,8% 21,6% 20,9% Kultur- und Freizeitangebot, vielseitig, lebendig, abwechslungsreich11,3%8,1%8,4%11,6%14,2%17,6% 12,7% 20,9% zurückhaltend, verschlossen, unfreundlich, stur9,8%17,3%8,4%9,9%5,7%5,9% 10,8%2,3% Beamtenstadt, kleinbürgerlich, spießig, provinziell8,8%15,6%8,4%4,1%7,8%5,9%8,8%4,7% gesellig, gemütlich, herzlich, lebensfroh, lustig, spontan8,0%11,0%8,8%8,3%7,1%9,8%4,9% --- badische Mentalität, badischer Dialekt, Briganten7,4%6,4%6,0%5,8%7,1%17,6% 11,8%2,3% Studentenstadt, Hochschulen, Bildung4,6%4,6%4,0%6,6%5,7%5,9%3,9% --- grüne Stadt, Parkanlagen4,3%6,4%4,8%3,3%3,5% --- 4,9%2,3% Großstadt4,2%1,2%0,8%7,4%6,4%9,8%5,9%9,3% hektisch, stressig, gestresst, laut, schmutzig4,0%4,0%4,0%7,4%3,5%2,0%2,9% --- normal, nichts Besonderes3,5%3,5%3,6%3,3%4,3% --- 4,9%2,3% multikulturell, bunt gemischt3,4%2,9%2,4%3,3%5,7%7,8%2,0%2,3% bürgerlich, solide, zuverlässig, ruhiger Menschenschlag 3,2%5,2%3,2%3,3%1,4% --- 4,9% --- Sport, KSC2,7%1,7%2,4%3,3%4,3%5,9%1,0%2,3% zentrale Lage, gute Verkehrsanbindung2,3%4,0%0,8%0,8%2,1%7,8%2,9% --- Stadt nicht schön, wenig anziehend2,3%1,7%1,6%3,3%3,5%3,9%1,0%2,3% oberflächlich, arrogant, eingebildet2,3%1,7%3,2% --- --- 5,9%5,9% --- Überschaubar, kleine Großstadt, positive Atmosphäre1,8%2,3%0,8%0,8%2,8%2,0%2,0%4,7% Verkehrsprobleme, schlechte Erreichbarkeit mit dem Auto, schlechte Parkplatzsituation 1,7%1,2%1,2%0,8%1,4%5,9%2,0%4,7% Fußgängerzone nicht attraktiv (Angebote, Straßenbahn)1,6%3,5%0,8%3,3%0,7% --- 1,0% --- langsam, träge, langweilig, verschlafen1,2%2,9%0,8%1,7%1,4% --- --- --- schöne Umgebung, schöne Lage1,1%3,5%0,4% --- --- 3,9%1,0% --- Unfähig, unentschlossen, zu viele Ideen werden nicht umgesetzt, Möchtegern-Großstadt 0,1%0,6% --- --- --- --- --- --- Sonstiges0,1%2,9%2,0%2,5%3,5%2,0%5,9%2,3% Befragte mit Antwort 8821732511211415110243 ___ 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. davon aus ... Übrige Süd- pfalz Nord- elsass Gemeinden des Nachbar- schafts- verbands Übriger LK Karlsruhe Remchin- gen, Bad Herrenalb Nördlicher Landkreis Rastatt Südlicher LK Rastatt und Baden- Baden Wenn Sie Karlsruhe und seine Menschen beschreiben sollen, was fällt Ihnen da spontan ein? Stadt Landau und VG Landau- Land 3. KARLSRUHES IMAGE 28 3.2 Besonderheiten von Karlsruhe Die Frage, was die Karlsruher Bevölkerung aus- wärtigen Besucherinnen und Besuchern in ihrer Stadt zeigen würde, zielt darauf ab, welche Orte und Besonderheiten als charakteristisch und damit Identität stiftend empfunden werden. Was würden Sie einem auswärtigen Besucher in der Stadt unbedingt zei- gen, wenn er Karlsruhe richtig ken- nen lernen soll – also, welche Beson- derheiten, welche Orte oder Plätze? Die weitaus meisten Befragten in Karlsruhe (92,9 %) würden Gästen das Karlsruher Schloss, den Schlosspark und Botanischen Garten zeigen (vgl. ABBILDUNG 3.02). Allgemein die Innenstadt nennt knapp ein Drittel (31,2 %), fast ebenso viele (auch) den Marktplatz oder die Pyramide (30,2 %). Jeweils etwa ein Viertel der Befragten würde den Zoologischen Stadtgarten (26,5 %), den Turmberg (25,6 %) bzw. das ZKM (24,3 %) zeigen. Als besonders sehenswert erachtet werden auch die Günther-Klotz-Anlage und die Alb bzw. allgemein die Karlsruher Grünanlagen (21,3 %), verschiedene Museen (19,1 %), Durlach (14,7 %) und der Rhein bzw. Rheinhafen (13,2 %). Knei- pen, Biergärten, Cafés oder allgemein das Karlsru- her Nachtleben empfehlen 10,0 % der Befragten. Ebenso viele (10,0 %) entscheiden sich für den Fächergrundriss, die Architektur allgemein oder einzelne Gebäude und Plätze. Ein Vergleich mit der Bürgerumfrage 1999 zeigt, dass nahezu alle Besonderheiten und Orte von deutlich mehr Befragten genannt wurden als vor zehn Jahren. Offensichtlich werden mehr Beson- derheiten in Karlsruhe als sehenswert eingeschätzt als 1999. Zu wünschen ist, dass sich darin eine hö- here Identifi kation mit der Stadt bzw. Stolz auf die Stadt widerspiegelt. Erfreulicherweise hat der Anteil derer, die Gä- sten die Karlsruher Innenstadt zeigen würden, besonders stark um siebzehn Prozentpunkte zu- genommen. Auch der Marktplatz, Grünanlagen und der Fächergrundriss bzw. Architektur werden von deutlich mehr Befragten als sehenswert ein- gestuft als noch 1999. Dies lässt auf eine zuneh- mende Wertschätzung der Innenstadt sowie des Stadtbildes allgemein schließen. Da nicht alle Ka- tegorien mit der Befragung von 1999 vergleich- bar sind, ist eine vertiefte Darstellung im Vergleich 1999/2009 nicht möglich. 3. KARLSRUHES IMAGE 29 92,9% 31,2% 30,2% 26,5% 25,6% 24,3% 21,3% 19,1% 14,7% 13,2% 10,0% 10,0% 5,8% 5,0% 5,0% 4,5% 4,3% 3,8% 3,5% 4,2% 3,2% 2,5% 2,4% 2,3% 2,6% 0%20%40%60%80%100% Schloss, Schlossgarten, Botanischer Garten Innenstadt Marktplatz, Pyramide Zoo, Stadtgarten Turmberg ZKM Günther-Klotz-Anlage, Alb, Grünanlagen Museen Durlach Rhein, Rheinhafen Kneipen, Cafés, Biergärten, Gastronomie, Clubs Fächergrundriss, Architektur, einzelne Gebäude und Plätze einzelne Stadtteile (u. a. Dörfle, Südstadt, Weststadt) Ziele in der Region, Schwarzwald, Ettlingen, Pfalz, Frankreich Gerichte (BGH, BGV) Ludwigsplatz Ettlinger Tor Center, Postgalerie Staatstheater Hardtwald, Oberwald, Natur am Stadtrand Kulturelle Veranstaltungen (Theater, Konzerte, Kino, Feste, Kleinkunst) Universität Baggerseen, Bäder Majolika KSC, Wildpark-Stadion Sonstiges 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. Basis: 1.500 Befragte mit Antwort Amt für Stadtentwicklung - Bürgerumfrage 2009 Abb. 3.02 Besonderheiten von Karlsruhe 1) Was würden Sie einem auswärtigen Besucher in der Stadt unbedingt zeigen, wenn er Karlsruhe richtig kennen lernen soll? 3. KARLSRUHES IMAGE 30 3.3 Karlsruhes Vorzüge Die von der Regionsbevölkerung wahrgenom- menen Vorzüge der Stadt Karlsruhe haben einen direkten Einfl uss auf die Besuchshäufi gkeit und die Besuchsanlässe. Was gefällt Ihnen an Karlsruhe be- sonders gut? Auf diese offen gestellte Frage nannten viele Be- fragte spontan mehrere Vorzüge. Dabei gab jeder Befragte im Durchschnitt mehr positive Aspekte an, als noch in den Jahren 2000 und 2003, so dass bei nahezu allen Aspekten Zuwächse zu verzeich- nen sind. Demgegenüber ist der Anteil derjenigen, die auf die Frage nach den Karlsruher Vorzügen mit „nichts, fällt mir nichts ein, keine Angabe“ ant- worteten, von 7,9 % (2003) auf 4,7 % gesunken. Der mit Abstand am häufi gsten genannte Vorzug Karlsruhes sind „die guten Einkaufsmöglichkeiten, Kaufhäuser und das Ettlinger Tor Zentrum“: fast vier von zehn Befragten (39,6 %) nannten diesen Aspekt. Dass diese Qualität gegenüber der letzten Befragung um mehr als zehn Prozentpunkte und damit am stärksten zugelegt hat, kann als Hinweis auf die gestiegene Bedeutung Karlsruhes als Ein- kaufsstadt für die Region gewertet werden. An zweiter Stelle und mit einem starken Viertel der Befragten (26,6 %) ebenfalls deutlich gegenüber 2003 verbessert folgen positive Äußerungen zur Innenstadt allgemein, zu Plätzen und Gebäuden oder allgemein zum Stadtbild der Fächerstadt. Diese positive Entwicklung lässt vermuten, dass die von öffentlicher und privater Hand vorgenom- menen Investitionen durchaus als Verbesserung des Stadtbildes wahrgenommen werden. „Schloss und Schlosspark“ wurden ebenfalls von einem Viertel der Regionsbevölkerung (25,9 %) als Vor- zug genannt. Deutlich mehr Nennungen als bei der letzten Umfrage entfallen auch auf die in der Rangfolge folgenden Qualitäten „kulturelles An- gebot“ (19,3 %), „Grünfl ächen, Parks“ (19,0 %), „Freizeitangebote, Gastronomie“ (15,9 %). Etwas seltener als zurückliegend wurde der Zoologische Stadtgarten genannt (8,1 %), der aber weiterhin an siebter Stelle der Nennungen liegt. Alle wei- teren genannten Aspekte im Vergleich mit den Befragungen der Jahre 2000 und 2003 sind in AB- BILDUNG 3.03 dargestellt. Die genannten Vorzüge differenziert nach Ge- schlecht und Alter zeigt TABELLE 3.03. TABEL- LE 3.04 verdeutlicht, dass in den einzelnen Teil- räumen der Region durchaus unterschiedliche Schwerpunkte bezüglich der Qualitäten des Ober- zentrums gesetzt werden: Während die Einkaufs- möglichkeiten vor allem im Landkreis Rastatt und Baden-Baden, in der Südpfalz und im Nordelsass geschätzt werden, spielen im Nachbarschaftsver- band „Schloss und Schlosspark“, „Grünfl ächen und Parks“ und das „kulturelle Angebot“ eine größere Rolle. Nicht überraschend ist, dass sich die von der Regi- onsbevölkerung genannten Qualitäten der Stadt zum Teil erheblich von dem unterscheiden, was die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger als Vorzü- ge ihrer Stadt empfi nden (vgl. ABBILDUNG 3.04). Am augenfälligsten ist dies bei den für die Region besonders wichtigen Einkaufsmöglichkeiten: Etwa zwei Fünftel (39,6 %) der Befragten in der Region, aber nur jeder Zwanzigste (5,0 %) der befragten Karlsruherinnen und Karlsruher nennen das Ein- kaufsangebot explizit als Vorzug. Auch die wei- teren von der Region besonders häufi g genannten Aspekte wie „Innenstadt, Plätze, Architektur, Fä- cherstadt“, „Schloss und Schlosspark“, „das kul- turelle Angebot“ sowie die „Freizeitmöglichkeiten und Gastronomie“ werden deutlich seltener von der Karlsruher Bevölkerung genannt. Aus Sicht der Karlsruherinnen und Karlsruher ergibt sich eine andere Rangfolge der Qualitäten ihrer Stadt mit „Grünfl ächen und Parks“ (38,8 %), „schöne Umgebung, Lage, Landschaft“ (19,3 %) „gute öffentliche Verkehrsmittel“ (15,7 %), „kulturelles Angebot“ (15,0 %) und „gute Stadtgröße, nicht zu groß, kurze Wege“ (14,6 %) als den am häu- fi gsten genannten Vorzügen. Während also in der Region die Bedeutung des Oberzentrums maßgeblich von den Einkaufsmög- lichkeiten, von der Gestaltung und Atmosphäre 3. KARLSRUHES IMAGE 31 der Innenstadt sowie von den Angeboten, die man mit einem Besuch Karlsruhes verbindet (Schloss, Kultur, Freizeit, Zoo), bestimmt wird, rückt die Karlsruher Bevölkerung stärker die „Alltagsqua- litäten“ (Grün, schöne Umgebung, ÖPNV, kultu- relles Angebot, kurze Wege) in den Blickpunkt. Dies setzt sich bei den weniger häufi gen Nen- nungen fort: Radnetz, Wetter/Klima, Uni/Schulen/ Bildung sowie Kinderspielplätze nimmt die Karlsru- her Bevölkerung durchaus als Qualitäten der Stadt wahr, während sie für die Befragten in der Region praktisch keine Rolle spielen. Dagegen sehen die Karlsruherinnen und Karlsruher die Einkaufsmög- lichkeiten möglicherweise eher als selbstverständ- liches Angebot einer Großstadt denn als besonde- ren Vorzug ihrer Stadt an. 3. KARLSRUHES IMAGE 32 27,4% 22,4% 14,1% 14,2% 20,9% 7,0% 3,7% 10,9% 2,3% 0,5% 12,8% 1,8% 19,9% 25,8% 13,5% 14,3% 11,0% 10,4% 6,1% 6,8% 3,3% 1,5% 0,6% 1,5% 0,5% 0,4% 0,4% 1,4% 39,6% 25,9% 19,3% 19,0% 15,9% 8,1% 5,9% 4,3% 3,8% 3,5% 2,6% 2,3% 2,0% 0,9% 4,7% 0,5% 1,6% 9,2% 7,9% 8,7% 29,1% 1,1% 1,3% 7,2% 26,6% 0%10%20%30%40%50% gute Einkaufsmöglichkeiten, Geschäfte, Kaufhäuser, Ettlinger Tor Innenstadt, Plätze, Architektur, Fächerstadt Schloss, Schlosspark kulturelles Angebot (Kinos, Museen, Messen, ZKM, Theater...) viel Grün, Grünflächen, Parks Freizeitangebote, Gastronomie Zoo, Stadtgarten Atmosphäre, Flair, ruhige, saubere Stadt, schön zu Bummeln gute Stadtgröße, übersichtlich, alles vor Ort, kurze Wege gute Stadtbahnverbindung, öffentliches Verkehrsmittel schöne Stadt Verkehrsanbindung, Infrastruktur, Verkehrsführung schöne Umgebung, Lage, Landschaft zentral gelegen, alles gut erreichbar die Menschen, die Mentalität, nette Leute, Vielfalt an Menschen Uni, Schulen, Bildung Radmöglichkeiten, Radnetz diverse Stadtteile kinderfreundlich, Spielplätze 2000 2003 2009 Abb. 3.03 Karlsruhes Vorzüge aus Sicht der Befragten in der Region 2000 bis 2009 1) Was gefällt Ihnen an Karlsruhe besonders gut? 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. Basis: 1.096 / 1.060 7 / 1.017 Befragte mit Antwort Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2000 / 2003 / 2009 3. KARLSRUHES IMAGE 33 Tabelle 3.03 Karlsruhes Vorzüge aus Sicht der Regionsbevölkerung nach Alter und Geschlecht MännerFrauen 18 bis30 bis45 bis60 bis 75 Jahre unter 30 unter 45 unter 60 unter 75und 2009 JahreJahreJahreJahreälter gute Einkaufsmöglichkeiten, Geschäfte, Kaufhäuser, Ettlinger Tor39,6%35,8%43,2%47,0%40,4%43,0%31,9%25,0% Innenstadt, Plätze, Architektur, Fächerstadt26,6%28,9%24,5%31,1%28,6%23,2%25,8%25,0% Schloss, Schlosspark25,9%22,2%29,4%23,2%22,9%24,8%33,3%28,3% kulturelles Angebot (Kinos, Museen, Messen, ZKM, Theater...)19,3%19,6%19,0%12,8%19,5%17,6%25,8%21,7% viel Grün, Grünflächen, Parks19,0%15,7%22,1%11,0%16,5%17,0%30,0%25,0% Freizeitangebote, Gastronomie15,9%17,5%14,4%28,7%17,2%12,7%10,3%11,7% Zoo, Stadtgarten8,1%7,1%9,1%2,4%9,4%7,4%9,9%15,0% Atmosphäre, Flair, ruhige, saubere Stadt, schön zu Bummeln7,2%7,5%6,9%7,3%4,4%8,0%9,9%6,7% gute Stadtgröße, übersichtlich, alles vor Ort, kurze Wege5,9%6,7%5,1%6,7%4,7%6,5%6,6%3,3% gute Stadtbahnverbindung, öffentliches Verkehrsmittel4,3%5,3%3,3%2,4%4,4%5,0%3,8%6,7% schöne Stadt3,8%4,1%3,5%5,5%2,4%3,4%3,8%8,3% Verkehrsanbindung, Infrastruktur, Verkehrsführung3,5%4,3%2,7%4,3%2,7%3,4%4,2%3,3% schöne Umgebung, Lage, Landschaft2,6%2,6%2,7%1,2%1,0%3,7%3,8%5,0% zentral gelegen, alles gut erreichbar2,3%2,8%1,8%1,2%1,7%1,5%4,7%3,3% die Menschen, die Mentalität, nette Leute, Vielfalt an Menschen2,0%2,8%1,3%2,4%1,3%1,5%2,3%5,0% Uni, Schulen, Bildung1,1%1,6%0,7%1,2%0,3%0,9%1,4%5,0% Radmöglichkeiten, Radnetz0,9%0,6%1,1%--- 0,7%1,5%0,9%--- diverse Stadtteile0,5%0,6%0,4%--- 0,7%0,3% --- 3,3% kinderfreundlich, Spielplätze0,3%0,2%0,4%--- 0,7%0,3% --- --- alles0,3%0,4%0,2%--- --- 0,6% --- 1,7% fällt mir nichts ein, nichts, keine Angabe4,6%6,3%3,1%2,4%5,7%6,5%0,9%8,3% Sonstiges1,3%1,6%1,1%1,2%1,0%1,9%0,9%1,7% Befragte mit Antwort 1.05750954816429732321360 ___ 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. davon im Alter von ... Was gefällt Ihnen an Karlsruhe besonders gut? davon Befragte insg. 1) Tabelle 3.04 Karlsruhes Vorzüge nach Teilräumen der Region 2009 gute Einkaufsmöglichkeiten, Geschäfte, Kaufhäuser, Ettlinger Tor39,6%21,0%39,4%45,7%50,0%36,5% 44,3% 55,8% Innenstadt, Plätze, Architektur, Fächerstadt26,6%19,0%25,8%28,6%20,9%41,3% 32,8% 44,2% Schloss, Schlosspark25,9%36,4%26,4%30,7%19,8%14,3% 22,1% 11,6% kulturelles Angebot (Kinos, Museen, Messen, ZKM, Theater...)19,3%25,1%17,1%22,9%16,9%20,6% 14,8% 18,6% viel Grün, Grünflächen, Parks19,0%34,9%18,0%15,0%14,0%11,1% 18,9%--- Freizeitangebote, Gastronomie15,9%12,3%14,6%22,9%15,1%22,2% 15,6% 14,0% Zoo, Stadtgarten8,1%5,6%8,1%8,6%9,3%7,9%9,0% 11,6% Atmosphäre, Flair, ruhige, saubere Stadt, schön zu Bummeln7,2%9,2%5,3%5,7%5,8%9,5%9,0% 14,0% gute Stadtgröße, übersichtlich, alles vor Ort, kurze Wege5,9%8,2%7,1%2,9%4,7%6,3%4,1%4,7% gute Stadtbahnverbindung, öffentliches Verkehrsmittel4,3%5,1%4,0%4,3%2,3%4,8%4,9%7,0% schöne Stadt3,8%4,1%2,5%2,1%4,7%7,9%4,1%7,0% Verkehrsanbindung, Infrastruktur, Verkehrsführung3,5%6,2%3,4%1,4%4,1%1,6%2,5%2,3% schöne Umgebung, Lage, Landschaft2,6%4,6%3,1%0,7%1,2%1,6%3,3%2,3% zentral gelegen, alles gut erreichbar2,3%7,2%0,9%--- 1,2% --- 3,3%2,3% die Menschen, die Mentalität, nette Leute, Vielfalt an Menschen2,0%1,5%1,2%--- 3,5%4,8%3,3%2,3% Uni, Schulen, Bildung1,1%1,5%0,9%0,7%2,9% --- --- --- Radmöglichkeiten, Radnetz0,9%2,6%0,9%--- --- --- 0,8%--- diverse Stadtteile0,5%--- 0,3%1,4%1,2% --- --- --- kinderfreundlich, Spielplätze0,3%1,0%--- --- --- --- 0,8%--- alles0,3%0,5%0,3%--- 0,6% --- --- --- fällt mir nichts ein, nichts, keine Angabe4,7%3,0%6,2%2,8%4,7%1,6%5,7%6,9% Sonstiges1,3%1,5%1,2% --- 1,2%3,2%1,6%2,3% Befragte mit Antwort 1.0571953221401726312243 ___ 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. Übrige Süd- pfalz Nord- elsass Was gefällt Ihnen an Karlsruhe besonders gut?Befragte insg. 1) davon ... Gemeinden des Nachbar- schafts- verbands Übriger LK Karlsruhe Remchin- gen, Bad Herrenalb Nördlicher Landkreis Rastatt Südlicher LK Rastatt und Baden - Baden Stadt Landau und VG Landau- Land 3. KARLSRUHES IMAGE 34 39,6 % 25,9 % 5,9 % 0,9 % 5,0 % 8,8 % 13,3 % 10,7 % 2,9 % 7,4 % 14,6 % 5,4 % 15,7 % 19,3 % 7,6 % 26,6 % 0,3 % 3,5 % 3,8 % 2,3 % 15,9 % 19,0 % 1,1 % 2,6 % 1,3 % 4,7 % 0,3 % 0,5 % 2,0 % 4,3 % 8,1 % 7,2 % 19,3 % 8,9 % 38,8 % 2,5 % 15,0 % 2,3 % 2,2 % 2,2 % 2,3 % 3,0 % 4,9 % 1,8 % 0,9 % 0%10%20%30%40%50% gute Einkaufsmöglichkeiten, Geschäfte, Kaufhäuser, Ettlinger Tor Innenstadt, Plätze, Architektur, Fächerstadt Schloss, Schlosspark kulturelles Angebot (Kinos, Museen, Messen, ZKM, Theater...) viel Grün, Grünflächen, Parks Freizeitangebote, Gastronomie Zoo, Stadtgarten Atmosphäre, Flair, ruhige, saubere Stadt, schön zu Bummeln gute Stadtgröße, übersichtlich, alles vor Ort, kurze Wege das Wetter, Klima gute Stadtbahnverbindung, öffentliche Verkehrsmittel schöne Stadt Verkehrsanbindung, Infrastruktur, Verkehrsführung schöne Umgebung, Lage, Landschaft zentral gelegen, alles gut erreichbar die Menschen, die Mentalität, nette Leute, Vielfalt an Menschen Uni, Schulen, Bildung Radmöglichkeiten, Radnetz diverse Stadtteile kinderfreundlich, Spielplätze alles fällt mir nichts ein, nichts, keine Angabe Sonstiges Befragte in der Region 2009 Befragte in Karlsruhe 2009 Abb. 3.04 Karlsruhes Vorzüge aus Sicht der Regions- und der Stadtbevölkerung 1) Was gefällt Ihnen an Karlsruhe besonders gut? 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. Basis: 1.378 / 882 Befragte mit Antwort Amt für Stadtentwicklung - Bürgerumfrage 2009 / Regionsumfrage 2009 3. KARLSRUHES IMAGE 35 3.4 Karlsruhes Nachteile Die Antworten auf die offen gestellte Frage nach Karlsruhes Nachteilen zeigen, in welchen Be- reichen die Besucherinnen und Besucher sowie die Karlsruher Bevölkerung Handlungsbedarf sehen. Was gefällt Ihnen an Karlsruhe weni- ger gut oder überhaupt nicht? Auf die Frage nach den Nachteilen Karlsruhes fällt vier von zehn Befragten in der Region (39,7 %) erfreulicherweise nichts Negatives ein. Der am häufi gsten genannte Negativaspekt aus Sicht der Regionsbevölkerung ist „zu viel Verkehr, schlech- te Verkehrsführung, zu viele Baustellen, zweite Rheinbrücke fehlt“ (vgl. ABBILDUNG 3.05): Mit 15,1 % bemängeln mehr Befragte in der Region die Verkehrssituation als im Jahr 2003 (10,8 %). Deutlich zurückgegangen ist dagegen die Kritik an der „Parksituation und teuren Parkgebühren“ (9,9 %), die bei der letzten Umfrage mit 19,3 % (2003) noch die Negativrangliste angeführt hatte. Nahezu unverändert auf Platz drei steht die Kla- ge über die Stadtbahn bzw. Straßenbahn in der Innenstadt (9,2 %), die als störend oder auch ge- fährlich empfunden wird. An vierter Stelle folgt mit „Hektik, Stress, Schmutz in der Innenstadt, zu viele Menschen, ungepfl egte Gebäude, Grünan- lagen etc.“ (8,1 %) eine Kategorie, die einerseits Unbehagen über großstadttypischen Trubel aber auch über mangelnde Sauberkeit und Pfl ege aus- drückt. Weitere Punkte sind die Innenstadt und die Fußgängerzone allgemein mit der als beengt empfundenen Bebauung (6,3 %), das vorhandene Einkaufsangebot (6,0 %) sowie die insgesamt als nicht schön angesehene Stadt oder einzelne Stadt- teile bzw. fehlendes Flair (5,4 %). Alle weiteren Aspekte wurden von deutlich weniger als fünf Pro- zent der Befragten in der Region genannt. Eine differenzierte Analyse nach Geschlecht und Alter der Befragten zeigt, dass die Verkehrssitua- tion deutlich mehr von Männern (20,0 %) als von Frauen (10,4 %) bemängelt wird (vgl. TABELLE 3.05). Auch an der Parkplatzsituation stören sich eher Männer (11,5 %) als Frauen (8,5 %). Dem- gegenüber werden die Stadt- und Straßenbahnen in der Innenstadt eher von Frauen (12,1 %) als störend empfunden als von Männern (6,1 %). Al- tersspezifi sch fällt auf, dass die Verkehrssituation eher ein Kritikpunkt der Jüngeren zwischen 18 bis unter 45 Jahre ist, während die Parksituation hauptsächlich von den 30- bis unter 60-Jährigen als problematisch gesehen wird. Das Einkaufs- angebot bemängeln besonders die Altersgrup- pen zwischen 45 und 75 Jahren. Dahinter steckt überwiegend Kritik am Rückgang von inhaberge- führten Fachgeschäften und an der Zunahme von Filialgeschäften. Ein Blick auf die einzelnen Teilräume der Region macht deutlich, dass die Kritik an der Verkehrs- situation insbesondere von Befragten aus der Südpfalz geäußert wird (vgl. TABELLE 3.06). Ganz überwiegend drückt sich darin der Wunsch nach einer zweiten Rheinbrücke aus. Besucher aus dem Nordelsass empfi nden vor allem die Parksituati- on als problematisch, während dies von Bewoh- nerinnen und Bewohnern des Nachbarschafts- verbandes und des übrigen Landkreises Karlsruhe weniger als Problem gesehen wird. Gleichzeit ist im Nordelsass der Anteil derjenigen am höch- sten, denen keine Nachteile Karlsruhes einfallen (49,9 %). Ähnlich wie bei den Vorzügen der Stadt gibt es auch bei den Kritikpunkten unterschiedliche Ge- wichtungen zwischen Stadt und Region (vgl. AB- BILDUNG 3.06): Zunächst fällt auf, dass der An- teil der Befragten, denen auf die Frage nach den Nachteilen keine negativen Aspekte einfallen, in der Stadt mit 23,9 %, zwar ein knappes Viertel ausmacht, aber deutlich geringer ausfällt als in der Region (39,7 %). Der am häufi gsten genannte Kri- tikpunkt ist zwar auch aus Sicht der Karlsruher Be- fragten die Verkehrssituation (11,8 %). Während aber die Regionsbevölkerung darunter in vielen Fällen eine eingeschränkte Erreichbarkeit (Baustel- len, Staus z.B. im Bereich der Südtangente oder der Rheinbrücke) meint, stört sich die Karlsruher Bevölkerung häufi ger am starken Verkehrsauf- kommen allgemein. 3. KARLSRUHES IMAGE 36 12,1% 14,3% 7,3% 2,1% 1,3% 2,1% 2,6% 10,8% 19,3% 6,7% 4,4% 5,6% 4,1% 0,8% 2,3% 2,0% 0,7% 1,0% 43,5% 5,5% 15,1% 9,9% 2,1% 1,1% 39,7% 2,5% 45,3% 5,8% 8,5% 2,8% 9,0% 3,4% 0,2% 1,6% 1,8% 1,8% 2,0% 2,3% 5,4% 6,0% 6,3% 8,1% 9,2% 0%10%20%30%40%50% zu viel Verkehr, schlechte Verkehrsführung, 2. Rheinbrücke fehlt, Baustellen Parksituation, zu wenig Parkplätze, überteuerte Parkgebühren Straßenbahn stört in der Innenstadt, ist gefährlich Hektik/Stress/Schmutz in der Innenstadt, zu viele Menschen, ungepflegte Gebäude/Plätze/Straßen/Grünanlagen Innenstadt, Fußgängerzone, allgemein, vieles zugebaut Einkaufsmöglichkeiten schlecht, keine Fachgeschäfte, zu viele Ketten keine schöne Stadt, unschöne Stadtteile, wenig Flair schlechte ÖPNV-Verbindung, Taktung (Nightliner) unfreundliche Menschen, kundenunfreundlich, unpersönlich zu viele Obdachlose, Betrunkene, Punks, Bettler, zu unsicher wenig Freizeit-, Ausgehmöglichkeiten, kulturelles Angebot Bau der U-Strab (nicht erwünscht) Diskussion um KSC/Stadionumbau Politik, Oberbürgermeister, Unentschlossenheit, Großprojekte (neue Messe, Europabad), Slogan "Viel vor... Beamtenstadt, schwerfällig fällt mir nichts ein, nichts, keine Angabe Sonstiges 2000 2003 2009 Abb. 3.05 Karlsruhes Nachteile aus Sicht der Befragten in der Region 2000 bis 2009 1) Was gefällt Ihnen an Karlsruhe weniger gut? 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. Basis: 1.096 / 1.060 / 1.108 Befragte mit Antwort Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2000 / 2003 / 2009 3. KARLSRUHES IMAGE 37 Tabelle 3.05 Karlsruhes Nachteile aus Sicht der Regionsbevölkerung nach Alter und Geschlecht Männer Frauen18 bis30 bis45 bis60 bis 75 Jahre unter 30 unter 45 unter 60 unter 75und 2009JahreJahreJahreJahreälter zu viel Verkehr, schlechte Verkehrsführung, 2. Rheinbrücke fehlt, Baustellen15,1%20,0%10,4%18,6%18,7%12,7%12,4%9,7% Parksituation, zu wenig Parkplätze, überteuerte Parkgebühren 9,9% 11,5%8,5%7,6%13,2%12,1%5,3%4,8% Straßenbahn stört in der Innenstadt, ist gefährlich 9,2% 6,1%12,1%7,6%11,6%8,3%10,2%3,2% Hektik/Stress/Schmutz in der Innenstadt, zu viele Menschen, ungepflegte Gebäude/Plätze/Straßen/Grünanlagen 8,1%6,9%9,3%8,7%8,7%7,1%8,9%6,5% Innenstadt, Fußgängerzone, allgemein, vieles zugebaut 6,3% 4,4%8,1%4,1%6,8%5,3%9,3%4,8% Einkaufsmöglichkeiten schlecht, keine Fachgeschäfte, zu viele Ketten 6,0% 4,4%7,6% --- 3,5%10,0%9,3%1,6% keine schöne Stadt, unschöne Stadtteile, wenig Flair 5,4% 5,7%5,1%7,0%5,8%5,0%4,9%3,2% schlechte ÖPNV-Verbindung, Taktung (Nightliner) 2,3% 2,6%2,1%5,2%1,9%1,5%1,8%3,2% unfreundliche Menschen, kundenunfreundlich, unpersönlich 2,1% 1,3%2,8%2,3%2,3%2,9%0,9% --- zu viele Obdachlose, Betrunkene, Punks, Bettler, zu unsicher 2,0% 2,6%1,4%5,8%0,3%1,5%2,7% --- wenig Freizeit-, Ausgehmöglichkeiten, kulturelles Angebot 1,8% 1,3%2,3%1,2%1,0%2,7%2,7% --- Bau der U-Strab (nicht erwünscht) 1,8% 1,5%2,1%1,7%1,0%1,8%2,7%3,2% KSC (Streit um KSC, kein neues Stadion) 1,6% 2,6%0,7%1,2%1,6%1,2%3,1% --- Politik, Oberbürgermeister, Unentschlossenheit, Diskussion, Großprojekte (neue Messe, Europabad), Slogan "Viel vor... 1,1%1,9%0,4%1,2%1,0%0,6%2,2% --- zu wenig Radwege, schlecht, gefährlich 0,4% 0,4%0,4%0,6%0,3%0,3%0,4% --- zu viele Ausländer 0,2% 0,2%0,2%1,2% --- --- --- --- Beamtenstadt, schwerfällig 0,2% 0,2%0,2%0,6% --- --- 0,4% --- fällt mir nichts ein, nichts, keine Angabe 39,7% 40,9%38,5%37,2%33,9%41,3%39,6%67,8% Sonstiges 3,4%3,7%3,2%4,7%4,2%1,8%3,6%4,8% Befragte mit Antwort 1.10854056817231033922562 ___ 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. davon im Alter von ... Was gefällt Ihnen an Karlsruhe weniger gut? davon Befragte insg. 1) Tabelle 3.06 Karlsruhes Nachteile nach Teilräumen der Region 2009 zu viel Verkehr, schlechte Verkehrsführung, 2. Rheinbrücke fehlt, Baustellen15,1%14,8%14,0% 15,1%6,7%33,3% 22,6% 8,7% Parksituation, zu wenig Parkplätze, überteuerte Parkgebühren9,9%3,0%8,4% 15,1%12,8%15,2% 9,0% 19,6% Straßenbahn stört in der Innenstadt, ist gefährlich9,2%11,3%9,0% 11,0%8,4%6,1% 9,8% 2,2% Hektik/Stress/Schmutz, zu viele Menschen, ungepflegte Gebäude/Plätze/Straßen/Grünanlagen 8,1%8,9%6,6%6,2%11,7%3,0% 12,0% 4,3% Innenstadt, Fußgängerzone, allgemein, vieles zugebaut6,3%8,9%7,8%2,7%7,8% --- 6,0%--- Einkaufsmöglichkeiten schlecht, keine Fachgeschäfte, zu viele Ketten6,0%8,9%5,7%8,9%2,2%1,5% 8,3% 2,2% keine schöne Stadt, unschöne Stadtteile, wenig Flair5,4%5,9%5,1%5,5%6,1%6,1% 4,5% 4,3% schlechte ÖPNV-Verbindung, Taktung (Nightliner)2,3%3,0%2,1%4,1%1,7%1,5% 0,8% 4,3% unfreundliche Menschen, kundenunfreundlich, unpersönlich2,1%3,0%1,8%3,4%1,1% --- 2,3% 2,2% zu viele Obdachlose, Betrunkene, Punks, Bettler, zu unsicher2,0%1,5%0,9%4,1%3,9%1,5% 1,5%--- wenig Freizeit-, Ausgehmöglichkeiten, kulturelles Angebot1,8%4,9%1,8%1,4%0,6%1,5% --- --- Bau der U-Strab (nicht erwünscht)1,8%3,0%1,8%1,4%2,2% --- 1,5%--- KSC (Streit um KSC, kein neues Stadion)1,6%2,5%1,8%0,7%1,7% --- 2,3%--- Politik, Oberbürgermeister, Unentschlossenheit, Diskussion, Großprojekte (neue Messe, Europabad), Slogan "Viel vor... 1,1%3,0%1,2% --- --- --- 1,5% --- zu wenig Radwege, schlecht, gefährlich0,4%1,5%--- --- 0,6% --- --- --- zu viele Ausländer0,2%0,5%--- --- 0,6% --- --- --- Beamtenstadt, schwerfällig0,2%1,0%--- --- --- --- --- --- fällt mir nichts ein, nichts, keine Angabe 39,7%32,0%43,3% 39,8%44,1%43,9% 30,9% 49,9% Sonstiges 3,4%3,9%1,8%1,4%3,9%1,5% 4,5% 17,4% Befragte mit Antwort 1.1082033351461796613346 ___ 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. Übrige Süd- pfalz Nord- elsass Was gefällt Ihnen an Karlsruhe weniger gut?Befragte insg. 1) davon ... Gemeinden des Nachbar- schafts- verbands Übriger LK Karlsruhe Remchin- gen, Bad Herrenalb Nörd- licher LK Rastatt Süd- licher LK Rastatt u. Baden- Baden Stadt Landau und VG Landau- Land 3. KARLSRUHES IMAGE 38 Die Parksituation – aus Sicht der Regionsbevöl- kerung mit 9,9 % das zweitwichtigste Problem – spielt für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt nur eine nachrangige Rolle (2,1 %). Die Karlsruher Befragten äußern dagegen am zweit- häufi gsten Kritik an der zwischenzeitlich im Bau befi ndlichen Kombi-Lösung: Gut zehn Prozent der Befragten in Karlsruhe (10,6 %) stören sich an dem Projekt, während es in der Region nur von einem äußerst geringen Anteil (1,8 %) als Pro- blem genannt wird. Am dritthäufi gsten kritisieren die Karlsruherinnen und Karlsruher die politischen Entscheidungsträger (9,9 %). Konkret wird Un- zufriedenheit mit so genannten „Großprojekten“ – gemeint sind unter anderem das Europabad und die Neue Messe – geäußert, aber auch der Vor- wurf mangelnder Entschlossenheit und ergebnis- loser Diskussionen. Mit der Einschätzung, in Karls- ruhe würden Ideen zu häufi g „zerredet“ anstatt sie umzusetzen, verbindet sich auch Kritik an der Karlsruher Kampagne „Viel vor. Viel dahinter“. Weitere Nachteile aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger Karlsruhes sind die „Stadt- und Straßen- bahnen in der Innenstadt“ (6,5 %), „Hektik, Stress, Schmutz, zu viele Menschen, ungepfl egte Gebäude und Parks“ (6,5 %), Unbehagen über die „Fußgängerzone und Innenstadt allgemein bzw. über die dichte Bebauung“ (6,1 %), das als un- attraktiv empfundene „Stadtbild bzw. fehlendes Flair“ (5,8 %) sowie „schlechte Einkaufsmöglich- keiten“ (5,7 %). Alle weiteren Nennungen wur- den von weniger als fünf Prozent der Befragten genannt. 3. KARLSRUHES IMAGE 39 15,1 % 9,9 % 9,2 % 6,0 % 5,4 % 2,3 % 2,1 % 2,0 % 1,6 % 0,2 % 11,8 % 2,1 % 6,5 % 2,8 % 3,3 % 1,8 % 6,3 % 39,7 % 8,1 % 0,2 % 0,4 % 1,1 % 3,4 % 1,8 % 1,5 % 10,6 % 4,8 % 9,9 % 5,7 % 6,1 % 1,0 % 3,6 % 6,3 % 23,9 % 2,1 % 2,8 % 2,3 % 2,2 % 2,6 % 5,8 % 0,4 % 6,5 % 0%10%20%30%40%50% zu viel Verkehr, schlechte Verkehrsführung, 2. Rheinbrücke fehlt, Baustellen Parksituation, zu wenig Parkplätze, überteuerte Parkgebühren Straßenbahn stört in der Innenstadt, ist gefährlich Hektik/Stress/Schmutz in der Innenstadt, zu viele Menschen, ungepflegte Gebäude/Plätze/Straßen/Grünanlagen Innenstadt, Fußgängerzone, allgemein, vieles zugebaut Einkaufsmöglichkeiten schlecht, keine Fachgeschäfte, zu viele Ketten keine schöne Stadt, unschöne Stadtteile, wenig Flair schlechte ÖPNV-Verbindung, Taktung (Nightliner) unfreundliche Menschen, kundenunfreundlich, unpersönlich zu viele Obdachlose, Betrunkene, Punks, Bettler, zu unsicher das Wetter, zu schwül wenig Freizeit-, Ausgehmöglichkeiten, kulturelles Angebot Bau der U-Strab (nicht erwünscht) Diskussion um KSC/Stadionumbau Politik, Oberbürgermeister, Unentschlossenheit, Großprojekte (neue Messe, Europabad), Slogan "Viel vor... zu wenig Radwege, schlecht, gefährlich zu viele Ausländer Beamtenstadt, schwerfällig hohe Preise (Mieten, Eintrittspreise) Luftqualität, Kohlekraftwerk, Fleischfabrik es wird zu wenig für Kinder/Familien getan, zu wenig oder ungepflegte Spielplätze fällt mir nichts ein, nichts, keine Angabe Sonstiges Befragte in der Region 2009 Befragte in Karlsruhe 2009 Abb. 3.06 Karlsruhes Nachteile aus Sicht der Regions- und der Stadtbevölkerung 1) Was gefällt Ihnen an Karlsruhe weniger gut? 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. Basis: 1.503 / 1.108 Befragte mit Antwort Amt für Stadtentwicklung - Bürgerumfrage 2009 / Regionsumfrage 2009 3. KARLSRUHES IMAGE 40 3.5 Besuch und Bewertung kultureller Einrichtungen in Karlsruhe Für das Image Karlsruhes sowie für die Bedeutung der Stadt als Oberzentrum ist auch das Kulturan- gebot von großer Bedeutung. Daher wurde nach dem Besuch und nach der Bewertung ausgewähl- ter Karlsruher Kultureinrichtungen gefragt. In Karlsruhe gibt es zahlreiche kultu- relle Einrichtungen unterschiedlich- ster Art. Sagen Sie mir jeweils bitte, ob Sie schon mal dort waren und – wenn ja – welche Note Sie der Ein- richtung geben wollen. Auf die Frage, welche der insgesamt 34 abge- fragten Karlsruher Kultureinrichtungen schon mal besucht wurden, liegen in der Region die großen Einrichtungen vorn (vgl. ABBILDUNG 3.07): Na- turkundemuseum (57,4 %), Filmpalast (54,8 %), Staatstheater (52,3 %), ZKM (47,6 %) und dm- Arena/Messe (40,1 %). Dahinter folgen Einrich- tungen, die von etwa einem Drittel der Befragten in der Region schon mal besucht wurden: Die Staatliche Kunsthalle (36,9 %), die Schauburg (36,8 %), die Nancyhalle (34,3 %), das Sandkorn- theater (34,1 %), die Majolika (32,9 %) und die Kurbel (31,1 %). Unter den Karlsruher Befragten ist der Besucher- anteil der abgefragten Einrichtungen naturgemäß höher. Zu den Einrichtungen, die mindestens die Hälfte bis drei Viertel der befragten Karlsruhe- rinnen und Karlsruher schon mal besucht haben, gehören einerseits die TOP 4 der Region – Na- turkundemuseum, Filmpalast, Staatstheater und ZKM – mit Werten über 70 %, aber auch die Schauburg (72,7 %), die Majolika (64,3 %), die Staatliche Kunsthalle (57,9 %), das Badische Lan- desmuseum (57,3 %) und das Sandkorntheater (55,4 %). Die dm-Arena/Messe hat offensichtlich in der Region eine relativ größere Bedeutung als bei der Stadtbevölkerung, wo sie erst an elfter Stelle in Bezug auf den Besucherzuspruch folgt. Gleichwohl war nahezu jeder zweite befragte Karlsruher (47,1 %) schon mal dort. Vor allem kleinere Einrichtungen erhalten aus der Stadt ei- nen weitaus höheren Publikumszuspruch als aus der Region. Befragte, die eine Einrichtung schon mal besucht haben, wurden darüber hinaus gebeten, diese mit einer Schulnote zwischen 1 (sehr gut) und 6 (un- genügend) zu bewerten. Da die Befragten in Stadt und Region bezüglich ihrer Bewertungen nur sehr geringe Unterschiede aufweisen, wurde für jede Einrichtung eine gemeinsame Durchschnittsnote von beiden Gruppen berechnet. ABBILDUNG 3.07 zeigt, dass alle Einrichtungen mit Durchschnittsno- ten zwischen 1,6 und 2,6 recht positiv bewertet werden. Spitzenbewertungen erhalten besonders das Marotte Figurentheater, das Naturkundemu- seum und das Tollhaus. Auf die Frage, welche Einrichtungen im letzten Jahr mindestens einmal oder häufi ger aufgesucht wurden, nennen jeweils mehr als 30 % der Be- fragten aus der Region erneut die vier beson- ders bekannten Institutionen Filmpalast am ZKM (43,0 %), ZKM (33,5 %), Naturkundemuseum (30,3 %) und Badisches Staatstheater (30,2 %). An fünfter Stelle folgt die dm-Arena/Messe (28,8 %). ABBILDUNG 3.09 zeigt, dass weitere neun Einrich- tungen von 10 bis 20 % der Befragten in der Re- gion im Vorjahr aufgesucht wurden, darunter die Kunsthalle (18,9 %), die Schauburg (17,6 %) und das Sandkorntheater (17,4 %). Unter den Karlsruher Befragten haben sogar fast drei Viertel im Vorjahr mindestens einmal einen Film im Filmpalast am ZKM gesehen (73,2 %). Auch das ZKM (66,4 %), das Naturkundemuseum (65,0 %), die Schauburg (63,7 %), das Badische Staatstheater (62,0 %) und die Majolika (56,5 %) konnten sich im Vorjahr eines hohen Zuspruchs der Stadtbevölkerung erfreuen. Für alle Einrichtungen ist der Besucherzuspruch aus Stadt und Region in ABBILDUNG 3.08 dargestellt. 3. KARLSRUHES IMAGE 41 73,1% 77,8% 71,5% 72,7% 72,7% 41,7% 55,4% 48,8% 46,3% 41,0% 35,5% 42,4% 24,3% 29,2% 21,3% 30,2% 21,1% 11,6% 13,8% 8,9% 19,2% 13,8% 12,0% 21,4% 15,0% 8,1% 8,5% 4,2% 2,9% 1,0% 1,1% 1,5% 2,4% 3,1% 3,2% 3,3% 3,7% 4,0% 4,6% 5,1% 5,9% 6,4% 8,2% 8,8% 12,9% 13,0% 13,3% 14,1% 22,2% 23,7% 24,6% 29,3% 31,1% 32,9% 34,1% 34,3% 36,8% 36,9% 40,1% 57,4% 47,6% 52,3% 54,8% 47,1% 64,3% 57,9% 57,3% 46,8% 2,3 2,2 1,9 2,0 2,1 2,0 2,2 2,1 2,0 2,1 2,0 2,1 2,1 2,0 1,6 2,0 2,3 1,9 2,0 2,0 1,7 1,8 1,9 2,5 2,0 2,1 2,6 1,8 1,9 2,2 1,8 2,0 2,0 1,7 0%10%20%30%40%50%60%70%80%90% Naturkundemuseum Filmpalast am ZKM Badisches Staatstheater Zentrum für Kunst Medientechnologie ZKM dm-Arena Messe Staatliche Kunsthalle Schauburg Nancyhalle Sandkorntheater Majolika Die Kurbel Badisches Landesmuseum Badische Landesbibliothek Tollhaus Konzerthaus (Kulturveranstaltungen) Städtische Galerie Stadtbibliothek mit angeschlossenen Bibliotheken Substage Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais Marotte Figurentheater JUBEZ Tempel Stadtarchiv Badischer Kunstverein Verkehrsmuseum Kino der Kinemathek im Prinz-Max-Palais private Galerien Pfinzgaumuseum Museum für Literatur am Oberrhein im Prinz-Max-Palais Erinnerungsstätte Ständehaus Centre Culturel Franco-Allemand Jakobus-Theater Kulturhaus Mikado Schulmuseum 0,00,51,01,52,02,53,0 Abb. 3.07 Besuch und Beurteilung der Einrichtungen Sagen Sie bitte zu jeder Einrichtung, ob Sie schon mal dort waren. Waren Sie schon mal dort, dann geben Sie der Einrichtung eine Schulnote zwischen 1=sehr gut ... 6=ungenügend. Basis: 1.501 / 1.108 Befragte mit Antwort Amt für Stadtentwicklung - Bürgerumfrage 2009 / Regionsumfrage 2009 Beurteilung der Einrichtung (Stadt+Region) Befragte in der Region 2009 Befragte in Karlsruhe 2009 Beurteilung (Schulnoten) 3. KARLSRUHES IMAGE 42 17,6% 8,9% 6,7% 6,2% 3,2% 2,7% 2,3% 1,9% 73,2% 49,2% 2,0% 0,9% 0,5% 0,4% 1,0% 1,3% 1,5% 1,6% 2,8% 2,8% 7,3% 6,8% 5,2% 4,0% 11,8% 11,8% 10,2% 14,9% 15,4% 16,6% 17,4% 18,9% 28,8% 30,2% 30,3% 33,5% 43,0% 5,9% 3,3% 5,8% 9,0% 17,4% 5,6% 18,6% 29,4% 56,5% 41,4% 49,1% 66,4% 65,0% 44,8% 63,7% 38,3% 10,9% 40,3% 14,4% 14,9% 62,0% 11,7% 8,4% 22,6% 15,5% 23,0% 28,1% 34,3% 34,2% 10,7% 32,4% 0%20%40%60%80% Filmpalast am ZKM Zentrum für Kunst Medientechnologie ZKM Naturkundemuseum Badisches Staatstheater dm-Arena Messe Staatliche Kunsthalle Schauburg Sandkorntheater Majolika Tollhaus Badisches Landesmuseum Badische Landesbibliothek Konzerthaus (Kulturveranstaltungen) Nancyhalle Die Kurbel Stadtbibliothek mit angeschlossenen Bibliotheken Städtische Galerie Substage Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais Marotte Figurentheater JUBEZ Tempel Badischer Kunstverein Stadtarchiv private Galerien Kino der Kinemathek im Prinz-Max-Palais Erinnerungsstätte Ständehaus Verkehrsmuseum Museum für Literatur am Oberrhein im Prinz-Max-Palais Pfinzgaumuseum Jakobus-Theater Centre Culturel Franco-Allemand Kulturhaus Mikado Schulmuseum Befragte in der Region 2009 Befragte in Karlsruhe 2009 Abb. 3.08 Besuch der kulturellen Einrichtungen im letzten Jahr In Karlsruhe gibt es zahlreiche kulturelle Einrichtungen unterschiedlichster Art. Sagen Sie mir jeweils bitte, ob Sie schon mal im letzten Jahr dort waren. Basis: 1.501 / 1.108 Befragte mit Antwort Amt für Stadtentwicklung - Bürgerumfrage 2009 / Regionsumfrage 2009 3. KARLSRUHES IMAGE 43 3.6 Bekanntheit Karlsruher Veranstaltungen Neben den Kultureinrichtungen wurde in Stadt und Region auch nach der Bekanntheit verschie- dener Veranstaltungen in Karlsruhe gefragt. Jetzt schauen wir uns mal einige Ver- anstaltungen in Karlsruhe an. Sagen Sie mir bitte zu jeder, ob Sie sie ken- nen. Die in Stadt und Region bekannteste Veranstal- tung in Karlsruhe ist der Christkindlesmarkt: Na- hezu alle Karlsruherinnen und Karlsruher (98,0 %) und 92,8 % der Befragten in der Region kennen den Karlsruher Christkindlesmarkt. Einen ähnlich hohen Bekanntheitsgrad bei der Karlsruher Be- völkerung erreicht auch das Fest (95,9 %), das in der Region 71,4 % der Befragten ein Begriff ist. Aus Sicht der Regionsbevölkerung folgen die Karlsruher Mess’ (66,2 %), der Faschingsumzug (57,0 %), das Brigandefeschd (55,2 %), Schloss in Flammen (54,0 %), das Lichterfest im Stadtgarten (51,1 %), das Open-Air-Kino (49,5 %) und die Ka- muna (49,1 %). ABBILDUNG 3.09 zeigt, dass bei den Karlsruher Befragten alle Veranstaltungen ei- nen weitaus höheren Bekanntheitsgrad haben, die Rangfolge aber durchaus vergleichbar ist. 3. KARLSRUHES IMAGE 44 54,0% 49,5% 34,8% 32,9% 31,9% 31,0% 30,7% 26,0% 25,5% 20,3% 19,0% 15,1% 14,0% 13,2% 12,0% 9,9% 4,3% 85,0% 75,1% 79,9% 55,9% 40,6% 19,3% 4,9% 11,6% 12,5% 32,8% 34,9% 42,3% 44,4% 49,1% 51,1% 55,2% 57,0% 66,2% 71,4% 92,8% 20,1% 29,1% 75,1% 89,7% 85,3% 88,1% 90,3% 95,9% 98,0% 77,7% 22,3% 87,8% 29,3% 49,3% 92,2% 28,3% 32,2% 55,5% 51,6% 52,7% 54,4% 55,9% 38,4% 39,8% 79,8% 0%20%40%60%80%100% Christkindlesmarkt DAS FEST Herbstmess’/Frühjahrsmess’ (Jahrmarkt) Karlsruher Faschingsumzug Brigandefeschd Schloss in Flammen Lichterfest im Stadtgarten Open-Air Kino-Nächte KAMUNA (Karlsruher Museumsnacht) Hamburger Fischmarkt Eislaufbahn "Stadtwerke Eiszeit" Zeltival im Kulturzentrum Tollhaus Stadtgeburtstag Uni-Sommerfest Europafest Internationale Händel-Festspiele Europäische Kulturtage Opernball Kunsthandwerksmarkt Fest der Völkerverständigung Bücherschau African Summer Festival ARD-Hörspieltage Kinderliteraturtage Independent Days Filmfest (low-budget film) Karlsruher Gespräche Zeitraum - Varieté der Künste Karlsruher Stummfilmtage Krimitage Frauenperspektiven Meile des Engagements Befragte in der Region 2009 Befragte in Karlsruhe 2009 Abb. 3.09 Kenntnis der Veranstaltungen Jetzt lese ich Ihnen mal einige Veranstaltungen in Karlsruhe vor. Sagen Sie bitte zu jeder, ob Sie die Veranstaltungen kennen. Basis: 1.502 / 1.108 Befragte mit Antwort Amt für Stadtentwicklung - Bürgerumfrage 2009 / Regionsumfrage 2009 3. KARLSRUHES IMAGE 45 3.7 Imagewerbung als Stadt des Rechts und der Demokratie Die Stadt Karlsruhe ist bundesweit in hohem Maße als Sitz des Bundesverfassungsgerichts be- kannt. Dies spiegelt sich auch in Redewendungen wie „der Gang nach Karlsruhe“ bzw. „Karlsru- he hat entschieden“ wider. Auch der Bundesge- richtshof, die Bundesanwaltschaft sowie weitere hochrangige Einrichtungen der Rechtssprechung tragen mit bei zum Ruf Karlsruhes als „Residenz des Rechts“. Die Bewerbung als Europäische Kul- turhauptstadt 2010 hat diesen Aspekt der Stadt in den Mittelpunkt gerückt. Erweitert wurde diese Perspektive durch das von den Städten Karlsruhe und Offenburg initiierte Projekt „Straße der Demo- kratie“. Von den Bürgerinnen und Bürgern wurde ein Meinungsbild zu der Idee erbeten, Karlsruhe nach außen noch stärker als Stadt des Rechts und der Demokratie zu vermarkten. Karlsruhe ist Sitz der höchsten Ge- richte der Bundesrepublik. Sollte sich Karlsruhe nach außen noch stärker als Stadt des Rechts und der Demo- kratie vermarkten? ABBILDUNG 3.10 zeigt, dass knapp drei Fünftel (59,6 %) der befragten Karlsruherinnen und Karls- ruher keine verstärkte Vermarktung Karlsruhes als Stadt des Rechts und der Demokratie wünschen, 40,4 % stehen dem Vorschlag positiv gegenüber. Differenziert nach Altersgruppen zeigt sich, dass das Anliegen bei den mittleren Altersgruppen zwi- schen 30 und 60 Jahren auf die größte Ablehnung trifft. Die größte Zustimmung fi ndet das Vorhaben dagegen in der Altersgruppe der 60- bis unter 75-Jährigen. ja nein Abb. 3.10 Stadt des Rechts und der Demokratie Karlsruhe ist Sitz der höchsten Gerichte der Bundesrepublik. Sollte sich Karlsruhe nach außen noch stärker als Stadt des Rechts und der Demokratie vermarkten? Basis: 1.433 Befragte mit Antwort Amt für Stadtentwicklung - Bürgerumfrage 2009 59,6% 40,4% 4. EINSCHÄTZUNGEN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT 47 4.1 Bewertung der Innenstadt als at- traktives Stadtzentrum Für viele Besucherinnen und Besucher aus der Re- gion Karlsruhe bestimmen die Eindrücke von der Karlsruher Innenstadt maßgeblich das Image des Oberzentrums. Daher wurde wie auch in den zu- rückliegenden Befragungen nach der Attraktivität der Karlsruher Innenstadt gefragt. Auswirkungen der sich seit Januar 2010 in Bau befi ndlichen Kombilösung auf die Wahrnehmung der Karls- ruher Innenstadt als attraktives Stadtzentrum fl ie- ßen in die vorliegenden Ergebnisse nicht ein, da die Befragung bereits im Jahr 2009 vor Beginn der Baumaßnahmen durchgeführt wurde. Entspricht die Karlsruher Innenstadt Ihren Vorstellungen von einem at- traktiven Stadtzentrum, oder gibt es da noch Dinge, die fehlen oder ver- bessert werden müssten? Die positiven Einschätzungen zur Karlsruher In- nenstadt als ein attraktives Stadtzentrum, haben im Jahr 2009 im Vergleich zum Jahr 2006 abge- nommen (TABELLE 4.01). Während im Jahr 2006 noch 60,0 % Positivantworten zu verzeichnen wa- ren, ergibt sich für das Jahr 2009 eine Absenkung um 8,8 Prozentpunkte auf 51,2 %. Analog steigt der Anteil der Befragten, die Verbesserungspoten- zial sehen von 35,9 % im Jahr 2006 auf 43,5 % im Jahr 2009. Eine Analyse nach Altersgruppen zeigt, dass die Karlsruher Innenstadt vor allem von Jün- geren positiv bewertet wird: 69,2 % der Befragten im Alter von 18 bis unter 30 Jahren geben an, dass die Karlsruher Innenstadt ihrer Vorstellung von einem attraktiven Stadtzentrum entspricht. Dagegen liegt der entsprechende Anteil bei den 60- bis unter 75-Jährigen lediglich bei 40,4 %. In dieser Altersklasse sind 52,4 % der Befragten der Meinung, in Karlsruhe fehle einiges und es seien Verbesserungen nötig. Das Nettohaushaltsein- kommen – und somit die Kaufkraft – der 18- bis unter 30-Jährigen ist aufgrund eines höheren An- teils an Auszubildenden, Schülern und Studenten relativ gering. Gleichzeitig verfügen Befragte der Altersklassen 30 bis unter 45 Jahre sowie 45 bis unter 60 Jahre – also derjenigen Altersklassen, die überdurchschnittlich häufi g der Meinung sind, es fehle einiges und Verbesserungen seien nötig – über ein relativ hohes Haushaltsnettoeinkommen. Die Bewertung der Karlsruher Innenstadt weist, wie in TABELLE 4.02 dargestellt, erhebliche re- gionale Unterschiede auf. Während 60,6 % der Befragten aus Gemeinden des Nachbarschafts- verbandes Verbesserungspotenzial im Hinblick auf 4. Einschätzungen zur Karlsruher Innenstadt Tabelle 4.01 Einschätzung der Karlsruher Innenstadt als attraktives Stadtzentrum Tabelle 4.01 aus Sicht der Befragten in der Region 18 bis30 bis45 bis60 bis 75 Jahre unter 30unter 45unter 60unter 75und 20062009MännerFrauenJahreJahreJahreJahreälter entspricht den Vorstellungen60,0%51,2%54,3%48,2%69,2%47,4%51,3%40,4%58,1% es fehlt einiges, Verbesserungen sind nötig35,9%43,5%40,4%46,5%26,7%48,1%44,5%52,4%29,0% keine Angabe, kenne Karlsruhe kaum4,1%5,3%5,4%5,3%4,1%4,5%4,1%7,1%12,9% Befragte mit Antwort1.1031.10854056817231033922562 davon im Alter von ... Entspricht die Karlsruher Innenstadt Ihren Vorstellungen von einem attraktiven Stadtzentrum, oder gibt es da noch Dinge, die fehlen oder verbessert werden müssten? Befragte insgesamt davon 4. EINSCHÄTZUNGEN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT 48 die Attraktivität der Innenstadt sehen, sind es im Nord elsass lediglich 19,6 %. Der Anteil derjenigen, die angeben, dass die Innenstadt Karlsruhes ihren Vorstellungen von einem attraktiven Stadtzentrum entspricht, ist sowohl im Nordelsass (71,7 %) als auch im Landkreis Rastatt südlicher Teil und Ba- den-Baden (60,9 %) relativ hoch. Eine Analyse des Zusammenhangs zwischen Ein- schätzung der Innenstadtattraktivität und Be- suchshäufi gkeit zeigt, dass der Anteil derjenigen, die Verbesserungspotenziale sehen, mit zuneh- mender Besuchshäufi gkeit steigt. 4.2 Verbesserungsvorschläge für die City Personen, die auf Verbesserungspotenzial in der Karlsruher Innenstadt verwiesen haben, wurden mittels einer offenen Frage – d.h. ohne Antwort- vorgaben – gebeten, konkrete Vorschläge zu nennen. Sie haben gesagt, es sind Verbesse- rungen nötig. An was denken Sie da- bei vor allem? Ein Vergleich der Ergebnisse für das Jahr 2009 mit denen des Jahres 2006 (ABBILDUNG 4.01) zeigt le- diglich geringe Veränderungen. Wie auch im Jahr 2006 werden 2009 folgende drei Verbesserungs- vorschläge am häufi gsten genannt: „die Straßen- bahn stört in der Fußgängerzone, Kaiserstraße untertunneln“ (42,8 %); „attraktive Einkaufsmög- lichkeiten, breiteres Angebot, Fachgeschäfte“ (28,4 %) und „Stadtbild verschönern, mehr Flair/ Ambiente, mehr Sitzgelegenheiten“ (24,7 %). Eine Zunahme um 4,1 Prozentpunkte ergibt sich für den im Jahr 2006 und 2009 meistgenannten Kritikpunkt „Straßenbahn stört in der Fußgän- gerzone, Kaiserstraße untertunneln“. Auch der Kritikpunkt „Stadtbild verschönern, mehr Flair/ Ambiente, mehr Sitzgelegenheiten“, der in beiden Jahren an dritter Stelle steht, steigt um 4,3 Pro- zentpunkte. Mir einer Steigerung um 3,7 Prozent- punkte auf 10,6 % hat der Wunsch nach mehr Grünfl ächen und Bäumen ebenfalls spürbar zuge- nommen. Alle anderen Verbesserungsvorschläge erreichen weniger als 10 % der Nennungen. Die Darstellung der Kritikpunkte nach Altersgrup- pen (TABELLE 4.03) zeigt altersspezifi sche Un- terschiede auf. Während nur 17,6 % der 30- bis unter 45-Jährigen Kritik in Bezug auf attraktive Einkaufsmöglichkeiten, breiteres Angebot und Fachgeschäfte übt, ist der entsprechende Anteil bei den Befragten im Alter von 60 bis unter 75 Jahren mit 36,8 % mehr als doppelt so hoch. Der Wunsch „Stadtbild verschönern, mehr Flair/Am- biente, mehr Sitzgelegenheiten“ wird mit zuneh- mendem Alter weniger genannt: Der Anteil von 27,3 % bei den 18- bis unter 30-Jährigen sinkt auf 11,8 % in der Altersklasse 75 Jahre und älter. Dagegen wünschen sich überdurchschnittlich viele Befragte im Alter von 75 Jahren und älter (17,6 %) mehr Grünfl ächen und Bäume in der Karlsruher In- nenstadt. Tabelle 4.02 Einschätzung der Karlsruher Innenstadt als attraktives Stadtzentrum aus Sicht Tabelle 4.02 der Teilräume in der Region Befragte insgesamt 2009 entspricht den Vorstellungen51,2%34,5%55,2%45,9%60,9%56,1%49,6%71,7% es fehlt einiges, Verbesserungen sind nötig43,5%60,6%39,4%49,3%35,8%30,3%46,6%19,6% keine Angabe, kenne Karlsruhe kaum5,3%4,9%5,4%4,8%3,4%13,6%3,8%8,7% Befragte mit Antwort1.1082033351461796613346 Landkreis Rastatt nördlicher Teil Übriger LK Karlsruhe Remchingen, Bad Herrenalb Gemeinden des Nachbar- schafts- verbands Entspricht die Karlsruher Innenstadt Ihren Vorstellungen von einem attraktiven Stadtzentrum, oder gibt es da noch Dinge, die fehlen oder verbessert werden müssten? davon aus... Stadt Landau und VG Landau- Land Übrige Südpfalz Nord- elsass Landkreis Rastatt südl. Teil u. Baden- Baden 4. EINSCHÄTZUNGEN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT 49 2,8% 6,1% 10,3% 1,5% 2,6% 28,2% 28,4% 4,7% 3,4% 1,9% 1,7% 1,7% 1,7% 1,5% 0,6% 0,4% 0,6% 0,6% 42,8% 22,2% 10,6% 7,6% 5,7% 4,9% 2,8% 5,1% 4,4% 3,6% 17,9% 9,7% 38,7% 6,9% 2,1% 4,1% 4,4% 1,3% 0%20%40%60% Sonstiges Baustellen reduzieren zu viele Bettler, Obdachlose, komische Leute bessere ÖPNV-Anbindung Verkehrsberuhigung (Auto) kürzere Wege zwischen Geschäften zu wenig belebt, nichts los besseres Einkaufsangebot für ältere Menschen Pläne für U-Bahn unnötig mehr Spielmöglichkeiten für Kinder, Kinderbetreuung Verkehrssituation, -führung,- beschilderung verbessern Sauberkeit verbessern zu belebt, zu hektisch, zu viele Menschen mehr Parkmöglichkeiten, günstigere Parkgebühren mehr Staßencafés, Restaurants mehr Grünflächen, Bäume Stadtbild verschönern, mehr Flair/Ambiente, mehr Sitzgelegenheiten attraktive Einkaufsmöglichkeiten, breiteres Angebot, Fachgeschäfte Straßenbahn stört in Fußgängerzone, Kaiserstraße untertunneln 2006 2009 Abb. 4.01 Verbesserungsvorschläge für die Karlsruher Innenstadt aus Sicht der Abb. 4.01 Befragten in der Region 1) Sie haben gesagt, es sind Verbesserungen nötig. An was denken Sie dabei vor allem? 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen mehr als 100%. Basis: 390 / 472 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2006 / 2009 4. EINSCHÄTZUNGEN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT 50 Die drei in der Gesamtauswertung meistgenann- ten Kritikpunkte werden auch in allen analysierten Teilräumen am häufi gsten genannt (ABBILDUNG 4.02). Trotzdem ergeben sich regionale Besonder- heiten. Beispielsweise wird der Wunsch „attrak- tive Einkaufsmöglichkeiten, breiteres Angebot, Fachgeschäfte“ besonders häufi g (43,8 %) von Befragten aus Gemeinden des Nachbarschaftsver- bandes angeführt. Befragte aus dem südlichen Teil des Landkreises Rastatt und Baden-Baden regen überdurchschnittlich häufi g ein schöneres Stadt- bild, mehr Flair bzw. Ambiente und mehr Sitzgele- genheiten an (40,3 %). Tabelle 4.03 Verbesserungsvorschläge für die Karlsruher Innenstadt aus Sicht der Befragten Tabelle 4.03 in der Region 18 bis30 bis45 bis60 bis 75 Jahre unter 30 unter 45 unter 60 unter 75und 20062009Männer FrauenJahreJahreJahreJahreälter Straßenbahn stört in Fußgängerzone, Kaiserstraße untertunneln38,7%42,8%48,4% 38,2%40,9% 50,0%40,3%37,7% 41,2% attraktive Einkaufsmöglichkeiten, breiteres Angebot, Fachgeschäfte28,2%28,4%23,5% 32,4%25,0% 17,6%34,2%36,8% 23,5% Stadtbild verschönern, mehr Flair/Ambiente, mehr Sitzgelegenheiten17,9%22,2%19,2% 24,7%27,3% 25,0%24,2%15,8% 11,8% mehr Grünflächen, Bäume6,9%10,6%6,6% 13,9%6,8% 14,2%10,1%7,0% 17,6% mehr Staßencafés, Restaurants5,1%7,6%7,5%7,7%2,3%6,8%10,1%8,8%0,0% mehr Parkmöglichkeiten, günstigere Parkgebühren9,7%6,1%9,9%3,1%4,5%8,1%3,4%8,8%0,0% zu belebt, zu hektisch, zu viele Menschen4,9%5,7%4,7%6,6%4,5%4,7%8,1%5,3%0,0% Sauberkeit verbessern2,8%4,7%3,3%5,8%6,8%8,1%3,4%1,8%0,0% Verkehrssituation, -führung, -beschilderung verbessern2,1%3,4%6,1%1,2%2,3%5,4%2,7%2,6%0,0% mehr Spielmöglichkeiten für Kinder, Kinderbetreuung --- 1,9%0,9%2,7%4,5%3,4%0,7%0,9%0,0% zu wenig belebt, nichts los4,1%1,7%3,3%0,4%6,8%0,0%2,0%0,9%5,9% besseres Einkaufsangebot für ältere Menschen4,4%1,7%0,5%2,7%0,0%0,0%2,7%2,6%5,9% Pläne für U-Bahn unnötig --- 1,7%1,4%1,9%0,0%2,0%2,0%0,9%5,9% kürzere Wege zwischen Geschäften4,4%1,5%0,9%1,9%0,0%1,4%1,3%2,6%0,0% zu viele Bettler, Obdachlose, komische Leute2,6%0,6%0,9%0,4%2,3%0,7%0,0%0,9%0,0% bessere ÖPNV-Anbindung1,3%0,6%0,9%0,4%2,3%0,7%0,7%0,0%0,0% Verkehrsberuhigung (Auto)3,6%0,6%0,5%0,8%0,0%1,4%0,7%0,0%0,0% Baustellen reduzieren1,5%0,4%0,5%0,4%0,0%0,0%1,3%0,0%0,0% Sonstiges10,3%2,8%3,8%1,9%4,5%2,7%1,3%3,5%5,9% Anzahl3904722132594414814911417 Sie haben gesagt, es sind Verbesserungen nötig. An was denken Sie dabei vor allem? Befragtedavondavon im Alter von ... insgesamt 4. EINSCHÄTZUNGEN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT 51 Abb 4.02 Die drei häufigsten Kritikpunkte an der Karlsruher Innenstadt aus Sicht der Teilräume der Region* Sie haben gesagt, es sind Verbesserungen nötig. An was denken Sie dabei vor allem? * wegen geringer Grundgesamtheit keine Auswertung des Teilraums Nordelsass Basis: 472 Befragte mit Antwort Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2009 18,2% 43,8% 44,6% 0%10%20%30%40%50% Stadtbild verschönern, mehr Flair/Ambiente, mehr Sitzgelegenheiten attraktive Einkaufsmöglichkeiten, breiteres Angebot, Fachgeschäfte Straßenbahn stört in Fußgängerzone, Kaiserstraße untertunneln Gemeinden des Nachbarschaftsverbands 18,3% 23,7% 43,5% 0%10%20%30%40%50% Stadtbild verschönern, mehr Flair/Ambiente, mehr Sitzgelegenheiten attraktive Einkaufsmöglichkeiten, breiteres Angebot, Fachgeschäfte Straßenbahn stört in Fußgängerzone, Kaiserstraße untertunneln Übriger Landkreis Karlsruhe, Remchingen, Bad Herrenalb 20,0% 21,4% 44,3% 0%10%20%30%40%50% Stadtbild verschönern, mehr Flair/Ambiente, mehr Sitzgelegenheiten attraktive Einkaufsmöglichkeiten, breiteres Angebot, Fachgeschäfte Straßenbahn stört in Fußgängerzone, Kaiserstraße untertunneln Landkreis Rastatt nördlicher Teil 40,3% 19,4% 38,7% 0%10%20%30%40%50% Stadtbild verschönern, mehr Flair/Ambiente, mehr Sitzgelegenheiten attraktive Einkaufsmöglichkeiten, breiteres Angebot, Fachgeschäfte Straßenbahn stört in Fußgängerzone, Kaiserstraße untertunneln Landkreis Rastatt südl. Teil u. Baden-Baden 30,0% 35,0% 40,0% 0%10%20%30%40%50% Stadtbild verschönern, mehr Flair/Ambiente, mehr Sitzgelegenheiten attraktive Einkaufsmöglichkeiten, breiteres Angebot, Fachgeschäfte Straßenbahn stört in Fußgängerzone, Kaiserstraße untertunneln Stkr. Landau und VG Landau-Land 22,0% 25,4% 44,1% 0%10%20%30%40%50% Stadtbild verschönern, mehr Flair/Ambiente, mehr Sitzgelegenheiten attraktive Einkaufsmöglichkeiten, breiteres Angebot, Fachgeschäfte Straßenbahn stört in Fußgängerzone, Kaiserstraße untertunneln Übrige Südpfalz 4. EINSCHÄTZUNGEN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT 52 4.3 Räumliches Einkaufsverhalten Bezüglich des räumlichen Einkaufsverhaltens der Befragten (ABBILDUNG 4.03) ist festzustellen, dass der überwiegende Teil sowohl die Einkaufsmög- lichkeiten in der Kaiserstraße als auch im Ettlinger Tor (ECE-Center) nutzt. Wenn Sie zum Einkaufen in die Karls- ruher Innenstadt kommen, wohin gehen Sie da in aller Regel – in die Fußgängerzone Kaiserstraße oder ins Einkaufszentrum Ettlinger Tor (ECE- Center)? Der Anteil derjenigen, die in der Kaiserstraße und im Ettlinger Tor einkaufen, ist von 31,8 % im Jahr 2006 auf 45,9 % im Jahr 2009 gestiegen. Gut jede zehnte befragte Person (11,4 %) geht überwiegend nur ins Ettlinger Tor, etwas mehr als bei der letzten Befragung 2006 (7,9 %). Deutlich höher, wenn auch rückläufi g, ist mit 39,3 % der Anteil derer, die in aller Regel ausschließlich in der Kaiserstraße einkaufen (2006: 56,9 %). Eine Betrachtung des räumlichen Einkaufsver- haltens nach Altersklassen in TABELLE 4.04 zeigt, dass die Kaiserstraße mit zunehmendem Alter der Befragten an Bedeutung gewinnt. Der Anteil der- jenigen, die bevorzugt in der Kaiserstraße einkau- fen, steigt von 24,7 % in der Altersklasse 18 bis unter 30 Jahre auf 61,7 % in der Altersklasse 75 Jahre und älter. Demgegenüber sinkt mit zuneh- mendem Alter der Anteil derjenigen, die sowohl in der Kaiserstraße als auch im Ettlinger Tor einkau- fen. Während 58,2 % der 18- bis unter 30-Jäh- rigen an beiden Orten einkaufen, tun dies lediglich noch 23,3 % der Befragten im Alter von 75 Jahren und älter. Die Untersuchung des räumlichen Einkaufsverhal- tens nach Teilräumen in der Region (TABELLE 4.05) zeigt Besonderheiten in Bezug auf die Teilräume Landkreis Rastatt nördlicher Teil, Stadtkreis Landau und Verbandsgemeinde Landau Land sowie übri- ge Südpfalz. Der Anteil der Befragten, die zum Einkaufen sowohl in die Kaiserstraße als auch in das Ettlinger Tor gehen, ist im nördlichen Teil des Landkreises Rastatt mit 54,2 % besonders hoch. In den Teilräumen Stadtkreis Landau und Ver- bandsgemeinde Landau-Land sowie in der übrigen Südpfalz ist der Anteil mit 26,2 % bzw. 32,8 % relativ niedrig. Entsprechend ist der Anteil derjeni- gen, die in aller Regel in der Fußgängerzone in der Kaiserstraße einkaufen, in den Teilräumen Stadt- kreis Landau und Verbandsgemeinde Landau-Land (55,4 %) sowie in der übrigen Südpfalz (49,2 %) besonders hoch. 31,8% 11,4% 3,4% 45,9% 39,3% 7,9% 3,4% 56,9% 0%20%40%60%80% woanders hin Ettlinger Tor (ECE-Center) Fußgängerzone Kaiserstraße beides, Kaiserstraße und Ettlinger Tor 2006 2009 Abb. 4.03 Räumliches Einkaufsverhalten 2006 Abb. 4.03 und 2009 Basis: 1.074 / 1.091 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2006 / 2009 Wenn Sie zum Einkaufen in die Karlsruher Innenstadt kommen, wohin gehen Sie da in aller Regel – in die Fußgängerzone Kaiserstraße oder ins Einkaufszentrum Ettlinger Tor (ECE-Center)? 4. EINSCHÄTZUNGEN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT 53 4.4 Eigenschaften der Innenstadt Zur detaillierten Bewertung der Karlsruher Innen- stadt wurden die Befragten in der Region gebeten, Schulnoten von 1 („sehr gut“) bis 6 („ungenü- gend“) für bestimmte Eigenschaften der Innen- stadt zu vergeben. Sagen Sie mir doch bitte, wie Sie die folgenden Dinge in der Karlsruher Innenstadt bewerten. Verteilen Sie dazu Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). Auf Basis der vergebenen Noten wurden Durch- schnittsnoten für die abgefragten Eigenschaften der Innenstadt berechnet (ABBILDUNG 4.04). Die- se bewegen sich zwischen 1,7 und 2,7. Die drei am besten bewerteten Eigenschaften der Innen- stadt sind die Erreichbarkeit mit Straßenbahn und Bus (1,7), das Warenangebot (2,1) und die Aus- stattung mit Cafés, Restaurants (2,2). Die Ausge- staltung der Fußgängerzone wird mit 2,7 von allen abgefragten Aspekten am kritischsten gesehen. Die übrigen Eigenschaften der Innenstadt errei- chen die Durchschnittsnoten 2,4 und 2,5. In ABBILDUNG 4.05 ist der Anteil der Spitzenbe- wertungen, also der Noten „sehr gut“ und „gut“, für die Jahre 2006 und 2009 an den abgegebenen Bewertungen der jeweiligen Eigenschaft darge- stellt. Die sich so ergebende Rangfolge für das Jahr 2009 deckt sich größtenteils mit der Rangfolge, die sich auf Basis der Durchschnittsnoten ergibt. Vergleicht man die Ergebnisse des Jahres 2009 mit den Ergebnissen des Jahres 2006, so steigt der Anteil der Spitzenbewertungen für die Sauber- keit auf Straßen, Plätzen und Grünanlagen (+1,5 Prozentpunkte), die Beratung durch Verkaufsper- sonal (+1,3 Prozentpunkte) sowie für Ruhezonen, Tabelle 4.04 Räumliches Einkaufsverhalten nach Alter und Geschlecht 18 bis30 bis45 bis60 bis 75 Jahre unter 30unter 45unter 60unter 75und 20062009MännerFrauenJahreJahreJahreJahreälter beides, Kaiserstraße und Ettlinger Tor31,8%45,9%43,7%48,0%58,2%48,9%46,8%37,2%23,3% Fußgängerzone Kaiserstraße56,9%39,3%42,3%36,5%24,7%33,1%40,2%51,6%61,7% Ettlinger Tor (ECE-Center)7,9%11,4%10,0%12,6%13,5%15,4%10,5%5,4%11,7% woanders hin3,4%3,4%4,0%2,8%3,5%2,6%2,4%5,8%3,3% Befragte mit Antwort1.0741.09152956217030533322360 Wenn Sie zum Einkaufen in die Karlsruher Innenstadt kommen, wohin gehen Sie da in aller Regel – in die Fußgängerzone Kaiserstraße oder ins Einkaufszentrum Ettlinger Tor (ECE-Center)? Befragtedavondavon im Alter von ... insgesamt Tabelle 4.05 Räumliches Einkaufsverhalten nach Teilräumen in der Region Befragte insgesamt 2009 beides, Kaiserstraße und Ettlinger Tor45,9% 49,5%51,1%54,2%43,8%26,2%32,8%40,0% Fußgängerzone Kaiserstraße39,3% 37,1%36,0%31,9%40,3%55,4%49,2%42,2% Ettlinger Tor (ECE-Center)11,4% 11,4%9,1%12,5%13,1%7,7%15,6%11,1% woanders hin3,4% 2,0%3,9%1,4%2,8%10,8%2,3%6,7% Befragte mit Antwort 1.091 2023311441766512845 Wenn Sie zum Einkaufen in die Karlsruher Innenstadt kommen, wohin gehen Sie da in aller Regel – in die Fußgängerzone Kaiserstraße oder ins Einkaufszentrum Ettlinger Tor (ECE-Center)? davon aus... Landkreis Rastatt südl. Teil u. Baden- Baden Stadt Landau und VG Landau- Land Übrige Südpfalz Nord- elsass Gemeinden des Nachbar- schafts- verbands Übriger LK Karlsruhe Remchingen, Bad Herrenalb Landkreis Rastatt nördlicher Teil 4. EINSCHÄTZUNGEN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT 54 Sitzmöglichkeiten und Treffpunkte im Freien (+0,3 Prozentpunkte). Weniger positive Bewertungen als noch 2006 ergeben sich in erster Linie für die öffentliche Sicherheit auf den Straßen und Plät- zen der Innenstadt (-7,2 Prozentpunkte) und die Ausgestaltung der Fußgängerzone (-7,4 Prozent- punkte). 1,01,52,02,53,0 Ausgestaltung der Fußgängerzone Beratung durch Verkaufspersonal Ruhezonen, Sitzmöglichkeiten, Treffpunkte im Freien Öffentliche Sicherheit auf den Straßen und Plätzen der Innenstadt Service der Geschäfte rund ums Einkaufen Erreichbarkeit mit dem Auto Gesamteindruck der Straßen, Plätze und Gebäude Gestaltung der Geschäfte Gestaltung der Verbindungswege und Passagen Sauberkeit auf den Straßen, Plätzen und Grünanlagen Ausstattung mit Cafés, Restaurants Warenangebot Erreichbarkeit mit Straßenbahn und Bus Abb. 4.04 Durchschnittsnoten wichtiger Eigenschaften der Innenstadt 2006 und 2009 Basis: 1.072 Befragte mit Antwort Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2009 Sagen Sie mir doch bitte, wie Sie die folgenden Dinge in der Karlsruher Innenstadt bewerten. Verteilen Sie dazu Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). 4. EINSCHÄTZUNGEN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT 55 44,5% 51,9% 53,0% 55,1% 91,5% 57,5% 59,5% 54,5% 55,4% 59,7% 60,1% 63,1% 64,7% 65,5% 73,7% 75,8% 61,5% 67,4% 64,1% 64,1% 76,4% 66,7% 62,2% 77,1% 91,8% 68,8% 0%20%40%60%80%100% Ausgestaltung der Fußgängerzone Beratung durch Verkaufspersonal Ruhezonen, Sitzmöglichkeiten, Treffpunkte im Freien Service der Geschäfte rund ums Einkaufen Öffentliche Sicherheit auf den Straßen und Plätzen der Innenstadt Erreichbarkeit mit dem Auto Gesamteindruck der Straßen, Plätze und Gebäude Gestaltung der Geschäfte Gestaltung der Verbindungswege und Passagen Sauberkeit auf den Straßen, Plätzen und Grünanlagen Ausstattung mit Cafés, Restaurants Warenangebot Erreichbarkeit mit Straßenbahn und Bus 2006 2009 Abb. 4.05 Anteile der Spitzenbewertungen wichtiger Eigenschaften der Innenstadt (Bewertungen mit "sehr gut" und "gut") Basis: 1.084 / 1.072 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2006 / 2009 Sagen Sie mir doch bitte, wie Sie die folgenden Dinge in der Karlsruher Innenstadt bewerten. Verteilen Sie dazu Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). 4. EINSCHÄTZUNGEN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT 56 4.5 Besuch anderer Mittel- und Oberzentren Die untersuchte Region Karlsruhe reicht vom nörd- lichen Rand des Landkreises Karlsruhe (Oberhau- sen-Rheinhausen) bis zum südlichen Teil des Land- kreises Rastatt. Die Ost-West Ausdehnung des Untersuchungsraums reicht vom östlichen Teil des Landkreises Karlsruhe bis in das Nordelsass und die Südpfalz hinein. Vor allem aus den am Rand der Region liegenden Gemeinden sind weitere Ober- zentren schnell und bequem zu erreichen. Vor die- sem Hintergrund wurden die Befragten nach ih- rem Besuchsverhalten in Bezug auf andere Städte befragt. Gibt es eine andere Stadt oder andere Städte, die Sie regelmäßig aufsuchen, um irgendwelche Erledigungen dort zu machen oder um sich dort aufzu- halten? ... Und warum suchen Sie die ande- ren Städte auf? TABELLE 4.06 gibt für die Jahre 2003 und 2009 ei- nen Überblick, welche anderen Städte regelmäßig besucht werden. Im Jahr 2009 werden vor allem Mannheim (20,4 %), Baden-Baden (18,4 %), Hei- delberg (16,7 %), Landau (14,4 %) und Bruch- sal (11,8 %) genannt. Ein Vergleich der Zahlen aus den Jahren 2003 und 2009 ist lediglich ein- geschränkt möglich, da die Teilräume Landkreis Rastatt südlicher Teil und Baden-Baden sowie der Stadtkreis Landau und Verbandsgemeinde Lan- dau-Land im Jahr 2003 nicht in der Regionsumfra- ge erfasst wurden. Die häufi geren Nennungen von Baden-Baden (+4,1 Prozentpunkte) und Landau (+4,0 Prozentpunkte) im Jahr 2009 im Vergleich zum Jahr 2003 dürften zum Großteil auf die Ein- beziehung dieser zusätzlichen Teilräume zurück zu führen sein. Neben Städten, die sich in räumlicher Nähe zu den in der Regionsumfrage erfassten Gemeinden befi nden, werden im Jahr 2009 auch weiter entfernte Oberzentren bzw. Metropo- len als regelmäßige Besuchsziele genannt. Diese sind München (3,1 %), Berlin (2,6 %), Frankfurt (2,3 %), Hamburg (2,3 %) und Köln (1,5 %). Eine Untersuchung der meist genannten anderen Städte nach Teilräumen zeigt, dass das Besuchs- verhalten maßgeblich von der räumlichen Nähe zur jeweiligen Stadt beeinfl usst wird. So besucht knapp über die Hälfte der Befragten (50,9 %) aus dem Stadtkreis Landau und der Verbandsge- meinde Landau-Land regelmäßig Mannheim, um Erledigungen zu machen oder um sich dort auf- zuhalten. Dagegen liegt der Anteil der Befragten, die Mannheim regelmäßig besuchen, im südlichen Teil des Landkreises Rastatt und Baden-Baden mit Tabelle 4.06 Die meist genannten anderen Städte, Tabelle 4.00 die regelmäßig besucht werden 1) 2) 20032009 Mannheim20,5%20,4% Baden-Baden14,3%18,4% Heidelberg19,0%16,7% Landau10,4%14,4% Bruchsal11,1%11,8% Rastatt9,8%8,4% Stuttgart9,4%8,1% Freiburg4,2%7,0% Ettlingen10,4%6,9% Pforzheim7,3%6,6% Speyer5,3%4,8% Bühl0,6%4,4% Straßburg3,4%3,4% Bretten3,1%3,3% München2,1%3,1% Berlin0,7%2,6% Frankfurt0,7%2,3% Hamburg0,9%2,3% Offenburg0,3%2,0% Heilbronn1,5%1,9% Bad Bergzabern0,3%1,6% Neustadt1,0%1,6% Kandel0,7%1,5% Hagenau0,7%1,5% Köln0,1%1,5% Achern0,3%1,1% Kaiserslautern0,1%1,0% Gaggenau1,2%0,9% Sonstiges9,1%15,7% Befragte mit Antwort673798 ___ 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher ergeben sich Summen größer 100 %. 2) Bei der Regionsumfrage 2003 wurden die Teilräume Landkreis Rastatt südlicher Teil 2) und Baden-Baden sowie Stadtkreis Landau und Verbandsgemeinde Landau-Land 2) nicht einbezogen. Gibt es eine andere Stadt oder andere Städte, die Sie regelmäßig aufsuchen, um irgendwelche Erledigungen dort zu machen oder um sich dort aufzuhalten? Regionsumfrage insgesamt 4. EINSCHÄTZUNGEN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT 57 4,5 % verhältnismäßig niedrig. Baden-Baden wird relativ häufi g von Befragten aus dem Landkreis Rastatt besucht. Über zwei Drittel der Befragten aus der übrigen Südpfalz (72,3 %) besuchen re- gelmäßig Landau. Die Gründe für das Aufsuchen anderer Städte können TABELLE 4.08 entnommen werden. Be- zogen auf alle genannten Städte sind die Haupt- gründe für deren Besuch „attraktive Einkaufs- möglichkeiten, breiteres Angebot, Fachgeschäfte“ (64,7 %), „enge Beziehung“ (52,2 %) und „schö- ne Innenstadt/Altstadt, tolle Atmosphäre, Sehens- würdigkeiten, Grünanlagen“ (45,4 %). Mannheim (61,7 %) und Ettlingen (54,7 %) werden primär wegen der dort vorhandenen Einkaufsmöglich- keiten besucht. Dagegen sind die Hauptbesuchs- gründe bei Freiburg (61,8 %), Heidelberg (60,3 %) und Baden-Baden (44,5 %) die schöne Innenstadt/ Altstadt, eine tolle Atmosphäre, Sehenswürdig- keiten und Grünanlagen. Eine Ausnahme bil- det Bruchsal; hier gibt die Hälfte der Befragten (50,0 %) die „Nähe und gute Erreichbarkeit vom Wohnort“ als Besuchsgrund an. Tabelle 4.07 Die meist genannten anderen Städte, die regelmäßig besucht werden Tabelle 4.00 nach Teilräume der Region 1) Befragte insgesamt 2009 Mannheim20,4%16,2%27,9%11,8%4,5%50,9%23,8%9,3% Baden-Baden18,4%12,0%5,4%48,4%42,1%0,0%4,0%32,6% Heidelberg16,7%14,5%33,3%12,9%5,3%13,2%3,0%2,3% Landau14,4%2,6% --- 4,3%0,8%47,2%72,3%20,9% Bruchsal11,8%6,0%33,7% --- --- --- --- --- Rastatt8,4%2,6%3,5%33,3%9,8% --- --- 25,6% Stuttgart8,1%16,2%8,9%11,8%6,8%1,9%1,0%2,3% Freiburg7,0%7,7%3,1%8,6%20,3%3,8%2,0% --- Ettlingen6,9%16,2%11,2%2,2%3,0%1,9% --- --- Pforzheim6,6%28,2%5,4%5,4% --- --- 1,0% --- Befragte mit Antwort798117258931335310143 ___ 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. Gibt es eine andere Stadt oder andere Städte, die Sie regelmäßig aufsuchen, um irgendwelche Erledigungen dort zu machen oder um sich dort aufzuhalten? davon aus ... Gemeinden des Nachbar- schafts- verbands Übrige Südpfalz Nord- elsass Übriger LK Karlsruhe Remchingen, Bad Herrenalb Landkreis Rastatt nördlicher Teil Landkreis Rastatt südl. Teil u. Baden- Baden Stadt Landau und Verbands - gemeinde Landau-Land Tabelle 4.08 Gründe für den Besuch der meist genannten anderen Städte 1) Insge- samtMann- Baden- Heidel- Landau Bruch- Ras-Stutt-Frei-Ett-Pforz- 2009 2) heim Baden bergsaltattgartburglingen heim attraktive Einkaufsmöglichkeiten, breiteres Angebot, Fachgeschäfte64,7%61,7% 31,5% 26,0% 45,2% 33,0% 40,9% 47,7% 16,4% 54,7% 47,2% enge Beziehung (Wohn-, Arbeits-, Heimat-, Ausbildungsort)52,2%22,2% 13,7% 25,2% 16,5% 21,3% 27,3% 41,5% 36,4% 39,6% 32,1% schöne Innenstadt/Altstadt, tolle Atmosphäre, Sehenswürdigkeiten, Grünanlagen45,4%13,6% 44,5% 60,3% 20,0% 7,4% 12,1% 6,2% 61,8% 22,6% 24,5% Nähe, gute Erreichbarkeit vom Wohnort34,1%6,2% 24,7% 4,6% 33,9% 50,0% 33,3% 3,1% 1,8% 7,5% 18,9% Abwechslung, Urlaub, bessere Freizeit- und Sportmöglichkeiten, Landschaft und Umgebung 18,2%8,6% 11,0% 13,7%8,7% 1,1% 6,1% 15,4% 18,2% 5,7% 17,0% kulturelles Angebot, Feste14,8%6,8% 14,4% 7,6%1,7% 7,4% 3,0% 15,4% 7,3% 5,7% 11,3% Behördengänge, Erledigungen, Arztbesuche etc.13,0%3,7% 8,9% 3,8%7,8% 23,4% 10,6% 4,6% --- 3,8% 9,4% weniger hektisch, ruhig, kleine Stadt, übersichtlich, sauber, gepflegt, sichere Stadt12,7%1,9% 9,6% 7,6% 15,7% 4,3% 7,6% 1,5% 7,3% 3,8% 5,7% Gastronomie (Cafés, Restaurants, Kneipen...), ausgehen12,5%6,8% 13,7% 9,2%4,3% 7,4% 6,1% 4,6% 9,1% --- 5,7% Befragte mit Antwort795162146131115946665555353 ___ 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. 2) Durchschnitt aller genannten Städte ... Und warum suchen Sie die anderen Städte auf? Zehn meist genannte andere Städte ... Anteile an den Befragten 59 Attraktivität der Stadt Karlsruhe aus Sicht der Region 2009 Guten Tag, mein Name ist......................... im Auftrag der Stadt Karlsruhe führt das ... eine telefonische Umfrage zur Attraktivität der Stadt Karlsruhe aus Sicht der Region durch. Ich möchte Ihnen hierzu einige Fragen stellen. Die Be- fragung ist völlig anonym. Befragungsort:______________________________ 1. Wenn Sie Karlsruhe und seine Menschen beschreiben sollen, was fällt Ihnen da spon- tan ein ? _______________________________________________________________ 2. Wie häufig fahren Sie nach Karlsruhe ? Antwort kringeln ! täglich oder mehrmals pro Woche 1 einmal pro Woche 2 zwei- bis dreimal pro Monat 3 einmal im Monat 4 weniger als einmal im Monat 5 nie 6 keine Antwort 9 3. Welches Verkehrsmittel benutzen Sie dabei in der Regel ? Antwort kringeln ! Pkw als Selbstfahrer 1 Pkw als Mitfahrer 2 Straßenbahn/Stadtbahn/Omnibus 3 Eisenbahn/Deutsche Bahn 4 Mofa/Moped/Motorrad 5 Fahrrad 6 zu Fuß 7 keine Antwort 9 4. Was gefällt Ihnen an Karlsruhe besonders gut ? ____________________________________________________ 5. Und was gefällt Ihnen an Karlsruhe weniger gut ? ____________________________________________________ 6. Was würden Sie einem auswärtigen Besucher in der Stadt unbedingt zeigen, wenn er Karlsruhe richtig kennen lernen soll - also welche Besonderheiten, welche Orte oder Plätze ? ____________________________________________________ ____________________________________________________ ____________________________________________________ 60 7. Was fällt Ihnen spontan zum kulturellen Angebot in Karlsruhe ein ? (3 Nennungen) ____________________________________________________ ____________________________________________________ ____________________________________________________ 8. Denken Sie einmal daran, was Sie im Laufe eines Jahres bei einem Besuch in Karlsruhe so alles unternehmen oder erledigen. Sagen Sie mir bei den folgenden Dingen jeweils einfach „ja“ oder „nein“, ob das auf Sie zutrifft ? Vorlesen - Antwort kringeln ! arbeite in Karlsruhe 1 gehe in Karlsruhe zur Berufsausbildung/Lehre/Schule/Hochschule 2 Einkaufen in der Fußgängerzone 3 Einkaufen im Einkaufszentrum Ettlinger Tor (ECE-Center) 4 Einkaufen in Fachmärkten oder Supermärkten außerhalb der Innenstadt 5 Essen gehen 6 Besuch von Schloss/Schlossgarten 7 Besuch Zoo/Stadtgarten 8 Behördengänge 9 Aufsuchen von Krankenhäusern, Ärzten, Fachärzten 10 Aufsuchen von Anwälten, Steuerberatern, Banken, Bausparkassen 11 Besuch von Sportveranstaltungen (KSC, Basketball, Stadtmarathon, Radsportveranstaltungen, Leichtathletik-Meeting o.ä.) 12 Freibad-, Hallenbadbesuch 13 Besuch anderer Sporteinrichtungen (Tennis-/Squash-Anlage, Fitnesscenter etc.) 14 Besuch von Diskotheken, Clubs, Tanzlokalen, Kneipen 15 Besuch von Messen (Offerta, Giardina, INVENTA, HOGAKA, ART-Karlsruhe usw.) 16 Besuch der Märchenhaften Weihnachtsstadt Karlsruhe (z.B. Christkindlesmarkt, Eislaufen) 17 Besuch von Events auf dem Marktplatz (Fischmarkt, Brigandefeschd usw.) 18 Besuch der Karlsruher Mess‘ 19 Besuch von Museen und Ausstellungen 20 Besuch des ZKM 21 Besuch des Filmpalasts am ZKM 22 Besuch eines Kinos in der Innenstadt oder einer Filmveranstaltung 23 Besuch von Theaterveranstaltungen, Konzerten, Musikveranstaltungen 24 Besuch von Veranstaltungen im Tollhaus, Tempel, Sandkorntheater usw. 25 Besuch des Open-Air-Konzerts „Das Fest“ 26 Andere Einrichtungen _____________________________________ 27 keine Antwort 99 61 3 9. Ich lese Ihnen im Folgenden mal einige Kulturveranstaltungen in Karlsruhe vor. Sagen Sie mir bitte zu jeder, ob Sie sie kennen und ob Sie schon mal dort waren. Waren Sie schon mal dort, dann geben Sie der Veranstaltung eine Schulnote zwischen 1 und 6. Rollierend vorlesen ! kenne ich 1= ja 2= nein 9= k.A. habe ich be- sucht 1= ja 2= nein 9= k.A. Schulnote von 1 bis 6 (nur bei „habe ich besucht“ =1) Das Fest Open-Air Kino-Nächte Karlsruher Stummfilmtage Zeltival im Kulturzentrum Tollhaus African Summer Festival Uni-Sommerfest Christkindlesmarkt Herbstmess’ / Frühjahrsmess’ (Jahr- markt) Karlsruher Faschingsumzug Kunsthandwerksmarkt Lichterfest im Stadtgarten Schloss in Flammen Eislaufbahn „Stadtwerke Eiszeit“ Europäische Kulturtage KAMUNA (Karlsruher Museumsnacht) Zeitraum – Varieté der Künste Meile des Engagements Fest der Völkerverständigung Internationale Händel-Festspiele Independant Days Filmfest (low-budget film) Frauenperspektiven Stadtgeburtstag Karlsruher Gespräche Bücherschau Kinderliteraturtage Krimitage Europafest Hamburger Fischmarkt Brigandefest ARD-Hörspieltage Opernball Etwas anderes, nämlich _____________ __________________________________ 62 10. In Karlsruhe gibt es zahlreiche kulturelle Einrichtungen unterschiedlichster Art. Sagen Sie mir jeweils bitte wieder, ob Sie die Einrichtung kennen, ob Sie schon mal dort waren und – wenn ja - welche Schulnote Sie der Einrichtung geben wollen. Rollierend vorlesen ! kenne ich 1= ja 2= nein 9= k.A. habe ich besucht 1= ja 2= nein 9= k.A. wie häufig im letzten Jahr ? 1X, 2X, 3X ... Schulnote von 1 bis 6 (nur wenn besucht ! ) Badisches Staatstheater Sandkorntheater Marotte Figurentheater Jakobustheater Filmpalast am ZKM Zentrum für Kunst Medientechnologie ZKM Staatliche Kunsthalle Städtische Galerie Private Galerien Naturkundemuseum Badischer Kunstverein Badisches Landesmuseum Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais Pfinzgaumuseum Erinnerungsstätte Ständehaus Stadtarchiv Majolika Badische Landesbibliothek Stadtbibliothek(mit Stadtteilbibliotheken, Jugendbibliothek, Amerikanischer Bibliothek und Medienbus) Tollhaus Tempel Substage Jubez Kulturhaus Mikado Centre Culturel Franco-Allemand Kino der Kinemathek im Prinz-Max- Palais Die Kurbel Schauburg Konzerthaus(Kulturveranstaltungen) dm-Arena Messe(Kulturveranstaltungen) Verkehrsmuseum Schulmuseum Museum für Literatur am Oberrhein im Prinz-Max-Palais Nancy-Halle 63 11. Wenn wir jetzt mal kulturelle Veranstaltungen und die kulturellen Einrichtungen in Karlsruhe zusammenfassen. Wie zufrieden sind Sie – alles in allem – mit dem kulturellen Angebot in Karlsruhe ? Vorlesen! - sehr zufrieden 1 - zufrieden 2 - weniger zufrieden 3 - nicht zufrieden 4 - keine Antwort 9 Wenn in 11 weniger zufrieden oder nicht zufrieden ... 11.a Woran liegt das vor allem ? Nennen Sie ein paar Stichworte ! Stichworte notieren ! ____________________________________________________ ____________________________________________________ 12. Wie informieren Sie sich meistens über kulturelle Veranstaltungen in Karlsruhe ? NICHT VORLESEN ! - Mehrfachnennungen möglich Tageszeitung 1 Wochenblätter (z.B. Kurier) 2 Klappe auf 3 Rundfunk 4 Plakate 5 Internet 6 Mund-zu-Mund-Propaganda 7 Anderes Medium, nämlich ... ______________________ 8 keine Antwort 9 13.Wenn Sie zum Einkaufen in die Karlsruher Innenstadt kommen, wohin gehen Sie da in aller Regel – in die Fußgängerzone Kaiserstraße oder ins Einkaufszentrum Ettlinger Tor (ECE-Center) ? Fußgängerzone Kaiserstraße 1 Ettlinger Tor 2 beides 3 woanders hin 4 keine Antwort 9 14. Entspricht die Karlsruher Innenstadt Ihren Vorstellungen von einem attraktiven Stadt- zentrum, oder gibt es da noch Dinge, die fehlen oder verbessert werden müssten ? Antwort kringeln ! entspricht den Vorstellungen 1 weiter mit 15 es fehlt einiges, Verbesserungen nötig 2 weiter mit 14a keine Antwort 9 weiter mit 15 14.a Sie haben gesagt, es sind Verbesserungen nötig. An was denken Sie dabei vor allem ? Bitte Stichworte notieren ________________________________________________________________ ________________________________________________________________ weiter mit Frage 12 64 Wieder an alle ! 15. Sagen Sie mir doch bitte, wie Sie die folgenden Dinge in der Karlsruher Innenstadt be- werten. Verteilen Sie dazu Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). Vorlesen - Schulnoten eintragen 1 Warenangebot 2 Beratung durch Verkaufspersonal 3 Gestaltung der Geschäfte 4 Service der Geschäfte rund ums Einkaufen (z.B. Geschenkgutscheine, Kinderbetreu- ung, Parkbonussystem KARLSRUHER) 5 Ausstattung mit Cafes, Restaurants 6 Öffentliche Sicherheit auf den Straßen und Plätzen der Innenstadt 7 Erreichbarkeit mit Straßenbahn und Bus 8 Erreichbarkeit mit dem Auto 9 Sauberkeit auf den Straßen, Plätzen und Grünanlagen 10 Gestaltung der Verbindungswege und Passagen 11 Ruhezonen, Sitzmöglichkeiten, Treffpunkte im Freien 12 Ausgestaltung der Fußgängerzone 13 Gesamteindruck der Straßen, Plätze und Gebäude 16. Gibt es eine andere Stadt/Städte, die Sie regelmäßig aufsuchen, um irgendwelche Erle- digungen dort zu machen oder um sich dort aufzuhalten ? Stadt 1 ______________________________ ohne Nennung weiter mit S1. Stadt 2_______________________________ Stadt 3_______________________________ Wenn Stadt genannt in 16: 16.a ... und warum suchen Sie Stadt 1 auf?_______________________ ... und warum suchen Sie Stadt 2 auf?_______________________ ... und warum suchen Sie Stadt 3 auf?_______________________ keine Antwort =9 65 Karlsruher Beiträge zur Stadtentwicklung: Heft 5 - 1997 Regional-Monitoring '97 Ergebnisse der Imagebefragung zu Karlsruhe in den Gemeinden der Region Bearbeitung: Dr. E. Wiegelmann-Uhlig Heft 5a - 1997 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger Ergebnisbericht der Umfrage zur Stadtentwicklung 1996 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 6 - 1998 Motive der Stadt-Umland-Wanderung in der Region Karls ru he 1997 Ergebnisse einer Befragung zu den Wanderungsmotiven der Fortgezogenen von Karlsruhe in die Region Bearbeitung: Dr. E. Wiegelmann-Uhlig Heft 7 - 1999 Das Sicherheitsempfi nden der Bevölkerung in Karlsruhe Karlsruhe und seine Stadtteile im Überblick Bearbeitung: Dipl.Geograph Otto Mansdörfer, Amt für Stadtentwicklung, Statistik und Stadtforschung Franz Raab, Polizeipräsidium Karlsruhe Heft 8 - 2000 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger 1999 Repräsentative Bürgerumfrage zur Stadtentwicklung 1999 - Teil 1 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 9 - 2000 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger 1999 Repräsentative Bürgerumfrage zur Stadtentwicklung 1999 - Teil 2 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 10 - 2001 Regionalmonitoring 2000 Ergebnisse der Imagebefragung über die Stadt Karlsruhe in den Ge mein den der Region Bearbeitung: Dr. E. Wiegelmann-Uhlig Heft 11 - 2002 Die Wahlbeteiligung bei der Gemeinderatswahl 1999 in Karlsruhe Ergebnisse einer Umfrage zum Wahlverhalten Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 12 - 2003 Nachfrage nach Freizeit- und Sportangeboten in Karlsruhe Ergebnisse einer Umfrage zum Sport- und Freizeitverhalten Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 13 - 2003 Bürgerumfrage 2001 Ergebnisbericht Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 66 Heft 14 - 2003 Integrierte Bevölkerungsvorausrechnung für die Stadt Karlsruhe 2003 - 2015 Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung Heft 15 - 2003 Regionalmonitoring 2003 Ergebnisse der Imagebefragung über die Stadt Karlsruhe in den Ge mein den der Region Bearbeitung: Dr. E. Wiegelmann-Uhlig Heft 16 - 2004 Cityprofi le 2003 Ergebnisse einer Passantenbefragung in der Karlsruher Innenstadt Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Bearbeitung: Markus Winkelmann Heft 17 - 2004 Bürgerumfrage 2002 Ergebnisbericht Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 18 - 2005 Bürgerumfrage 2003 Ergebnisbericht Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 19 - 2005 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 1 - Die Lebenssituation der älteren Menschen 2005 Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 20 - 2006 Wohnen im Zentrum 2006 Rückkehr in die zentralen Stadtteile Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer/Tanja Kronenwett Heft 21 - 2006 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 2 - Erste Ergebnisse der kleinräumigen Bevölkerungsprognose 2005 - 2030 Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung Heft 22 - 2007 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 3 - Kleinräumige Bevölkerungsvorausrechnung der Stadt Kalsruhe 2005 bis 2030 Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung / Daniel Götz Mai 2007 Zukunftsfähige Innenstadt Entwicklung der Karlsruher City In Zusammenarbeit mit: Wirtschaftsförderung und Stadtplanungsamt Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer / Sigrun Hüger (StPlA) Heft 23 - 2007 Einkaufen und Nahversorgung in Karlsruhe 2007 Aktuelle Trends und Gestaltungsmöglichkeiten In Zusammenarbeit mit: Wirtschaftsförderung Bearbeitung: Christian Fulda / Andreas Mangold (Wifö) 67 Heft 24 - 2008 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 4 - Lebensverhältnisse der Jugendlichen in Karlsruhe 2008 Ergebnisse der Jugendumfrage In Zusammenarbeit mit: Sozial- und Jugendbehörde Stadtjugendausschuss e.V. Gartenbauamt Polizeipräsidium Karlsruhe Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung Heft 25 - 2008 Wohnen und Bauen in der Stadt 7. Sachstandsbericht 2008 In Zusammenarbeit mit: Gutacherausschuss Liegenschaftsamt Sozial- und Jugendbehörde Stadtplanungsamt Volkswohnung GmbH Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz Heft 26 - 2009 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 5 - Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenzen 1999 - 2008 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz Heft 27 - 2010 Das Sicherheitsempfi nden der Bevölkerung in Karlsruhe 2009 2. Sachstandsbericht zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Nadia Kasper-Snouci Heft 28 - 2010 Die Nutzung kultureller Einrichtungen in Karlsruhe 2009 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Nadia Kasper-Snouci Christian Fulda Daniel Götz Heft 29 - 2010 Image von Karlsruhe aus Sicht der Region 2009 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda Andrea Hammer Beiträge zur Stadtteilentwicklung: 1 - 2002 Stadtteilentwicklung Südstadt Vorbereitung des Stadtteilentwicklungsverfahrens - Bestandsaufnahme und Zielvorstellungen Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Anja Gefken 2 - 2003 Stadtteilentwicklung Südstadt Beteiligungsprozess Südstadt - Erster Zwischenbericht Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda 68 3 - 2004 Stadtteilentwicklung Südstadt Beteiligungsprozess Südstadt - Zweiter Zwischenbericht Januar - Dezember 2003 Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Büro GRiPS Ute Kinn 4 - 2005 Stadtteilentwicklung Südstadt Beteiligungsprozess Südstadt - Abschlussbericht 2002 - 2004 Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Büro GRiPS Ute Kinn 1 - 2005 Stadtteilentwicklung Innenstadt-West Zwischenbericht 2004 / 2005 Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Arbeitsgemeinschaft Ortsnetz / PLANzeit Edith Koschwitz / Axel Fricke 2 - 2006 Stadtteilentwicklung Innenstadt-West Abschlussbericht 2006 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Arbeitsgemeinschaft Ortsnetz / PLANzeit Edith Koschwitz / Axel Fricke 1-2008 Bürgerbeteiligung im Sanierungsgebiet City-West Abschlussbericht 2008 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Bearbeitung: Arbeitsgemeinschaft PLANzeit / transurbau Thomas Sippel Michael Kunert Redaktion: Christian Fulda 1-2009 Stadtteilentwicklung Sanierungsgebiet „Die Soziale Stadt“ Mühlburg Zwischenbericht 2007 bis 2009 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda