Anfrage StRn Baitinger, StR Zeh, StR Marin (SPD): Bolzplatz Nordweststadt

Vorlage: 25921
Art: Beschlussvorlage
Datum: 08.11.2010
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Nordweststadt

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 16.11.2010

    TOP: 20

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • SPD-Bolzplatz Nordweststadt
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadtrat Michael Zeh (SPD) Stadtrat Jürgen Marin (SPD) vom 18.10.2010 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 16. Plenarsitzung Gemeinderat 16.11.2010 565 20 öffentlich Bolzplatz Nordweststadt Kann auf dem Gelände der alten Werner-von-Siemens-Schule (Landauer Straße/Ecke Wilhelm-Hausenstein-Allee) der Bolzplatz so erweitert werden, dass ein zusätzlicher Bolzplatz zu dem künftigen Bolzplatz auf dem Dach des geplanten Einkaufszentrums an der Josef-Schofer-Straße entsteht? Es gibt erhebliche Vorbehalte bei vielen Bürgern gegen einen Bolzplatz auf dem Einkaufszentrum. Ein ebenerdiger Bolzplatz als Ergänzung ist deshalb wünschenswert. Der Platz sollte in der Nähe des jetzigen Platzes sein. An der Werner-von-Siemens-Schule existiert ein Minibolzplatz. Es ist jedoch genügend Platz für einen größeren Bolzplatz vorhanden. Dies wäre eine geeignete Alternative in der Nähe des jetzigen Bolzplatzes. unterzeichnet von: Doris Baitinger, Michael Zeh Jürgen Marin Hauptamt - Sitzungsdienste - 5. November 2010 Sachverhalt/Begründung:

  • TOP 20
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadtrat Michael Zeh (SPD) Stadtrat Jürgen Marin (SPD vom: 18.10.2010 eingegangen: 18.10.2010 Gremium: 16. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 16.11.2010 565 20 öffentlich Dez. 6 Bolzplatz Nordweststadt Kann auf dem Gelände der alten Werner-von-Siemens-Schule (Landauer Straße/Ecke Wil- helm-Hausenstein-Allee) der Bolzplatz so erweitert werden, dass ein zusätzlicher Bolzplatz zu dem künftigen Bolzplatz auf dem Dach des geplanten Einkaufszentrums an der Josef- Schofer-Straße entsteht? Mit der Realisierung des auf dem Dach des geplanten Einkaufsmarktes konzipierten neuen Bolz- platzes wird ein adäquater Ersatz für den durch die Baumaßnahme entfallenden Bolzplatz bereit- gestellt. Mögliche Vorbehalte seitens der Bürgerschaft für diese innovative Lösung, die anderen- orts ja im Einzelfall bereits realisiert wurde, sind nachvollziehbar. Neuen Konzepten werden häufig Vorbehalte entgegengebracht. Im Hinblick auf die nicht vermehrbare Ressource „Boden“ und die zunehmenden Flächenansprüche ist dieses Konzept aber sehr wohl geeignet, Nutzungen zu über- lagern. Der vorgeschlagene Ergänzungsstandort auf dem Grundstück der Werner-von-Siemens-Schule scheidet als Bolzplatz aus mehreren Gründen aus: Der Standort ist im gültigen Flächennutzungsplan explizit als Fläche für Gemeinbedarf „Schule“ dargestellt. Aufgrund der relativ dichten Nachbarschaft zur Wohnbebauung muss in jedem Fall über ein baurechtliches Genehmigungsverfahren und ggf. auch über ein planungsrechtliches Ver- fahren mit ergebnisoffenem Ausgang dieser Standort entwickelt werden. Die Verwaltung möchte die auf diesem Gelände vorhandenen Entwicklungsmöglichkeiten möglichst offen lassen für künf- tige Entwicklungen und Nutzungsoptionen, insbesondere für evtl. notwendige bauliche Erweite- rungen der Werner-von-Siemens-Schule. Sie ist Grundschule und Werkrealschule als Ganztages- schule. In beiden Bereichen können der Standort und die Schülerzahlen (u. a. auch durch beson- dere Angebote wie bilingualen Unterricht) als sehr gut und sehr stabil bezeichnet werden. Im Be- reich der Werkrealschule (zzt. Stammschule) könnte evtl. in Zukunft auch eine Konzentration (und damit einhergehend auch ein Ausbau) stattfinden. Das Ganztagesangebot in beiden Schularten wird sehr gut angenommen und lässt künftig zunehmendes Interesse dafür erwarten. Zudem ist die Nutzungsüberlagerung zwischen einem öffentlichen Bolzplatz und seinen spezifi- schen Nutzungszeiten (vor allem am Nachmittag) und den ganztägigen Öffnungszeiten der Schule äußerst schwierig. Da auch am Nachmittag regulärer Unterricht stattfindet, würde eine gleichzeiti- ge Bolzplatznutzung stark störend wirken und wäre deshalb nicht miteinander vereinbar. Für die Bolzplatznutzung hat der Standort an der Josef-Schofer-Straße wesentlich bessere Lage- bedingungen. Der gesamte östliche Teil der Nordweststadt kann als Einzugsbereich dieses Stan- dortes gesehen werden. Hier gibt es sonst keinen Bolzplatz. Ein Standort an der Werner-von- Siemens-Schule steht dagegen in Konkurrenz zu den beiden vorhandenen Bolzplätzen an der Hertzstraße bzw. der August-Bebel-Straße.