Weiterführung der Prioritätenliste Schulsozialarbeit und Aufnahme der weiterführenden Schulen

Vorlage: 25904
Art: Beschlussvorlage
Datum: 08.11.2010
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Grötzingen, Grünwinkel, Neureut, Rüppurr

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 16.11.2010

    TOP: 6

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Prioritätenliste Schulsozialarbeit
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 16. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 16.11.2010 548 6 öffentlich Dez.3 Weiterführung der Prioritätenliste Schulsozialarbeit und Aufnahme der weiterführenden Schulen Beratungsfolge Sitzung am TOP ö nö Ergebnis Jugendhilfeausschuss 07.07.2010 8 Ablehnung Schulbeirat 27.10.2010 2 Zustimmung zur Prioritätenliste; Ablehnung der Zurückstellung Gemeinderat 16.11.2010 6 Antrag an den Gemeinderat/Ausschuss Der Gemeinderat nimmt nach Vorberatung im Jugendhilfeausschuss und Schulbeirat die mit dem Schul- und Sportamt abgestimmte aktualisierte Prioritätenliste und das Gesamtkonzept zur Schulsozialarbeit an Karlsruher Schulen, das auch die Aufnahme der weiterführenden Schulen beinhaltet, zustimmend zur Kenntnis. Aufgrund der aktuellen Haushaltssituation wird die Umsetzung der Prioritätenliste zurückgestellt. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Miteinander Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1. Ausgangslage Die Stadtverwaltung konnte mit den im vergangenen Jahr vom Gemeinderat genehmigten Stellen an acht weiteren Schulen (darunter an 3 Realschulen) Schulsozialarbeit einrichten. Damit wurde Stufe 1 des Stufenplanes aus dem im Juni 2009 im Jugendhilfeausschuss vor- gestellten Gesamtkonzept der Schulsozialarbeit an Karlsruher Schulen erreicht. Durch die Einführung der Werkrealschulen, durch Planungen von Ganztagesgrundschulen sowie durch Anfragen der Realschulen, Gymnasien und Berufsschulen nach Schulsozialarbeit haben sich Verschiebungen und Veränderungen im Gesamtkonzept in den Stufen 2, 3 und 4 erge- ben. Für den Ausbau der Schulsozialarbeit auch an weiterführenden Schulen stehen aktuell keine Stellen zur Verfügung. Bei einer weiteren Ausweitung der Stellen für Schulsozialarbeit müssen auch die Auswir- kungen auf die Bezirksgruppen des Sozialen Dienstes bzw. eine Veränderung der dortigen Leitungsstrukturen überlegt werden. 2. Ausbau der Schulsozialarbeit mit Stufenplan In Abstimmung mit dem Schul- und Sportamt wurde die Prioritätenliste vom Sozialen Dienst unter Berücksichtigung der aktuellen Schulentwicklung überarbeitet. Gleichzeitig wurden alle Realschulen mit aufgenommen (Stufe 2 weiterer Bedarf). Es wird vorgeschlagen, die in der nachfolgenden Liste genannten Schulen zu priorisieren. Prioritätenliste Schulsozialarbeit 05/2010: 1. Friedrich-Realschule (Antrag der Schule vom März 2009): 536 Schülerinnen und Schüler 2. Sophie-Scholl-Realschule (Antrag der Schule im März 2009): 423 Schülerinnen und Schüler 3. Grund- und Hauptschule Grötzingen (Antrag der Schule von April 2009) → Aufhe- bung der Hauptschule zum Ende des Schuljahres 2013/14, Grundschule wird Ganz- tagesgrundschule: Grundschule: 288 Schülerinnen und Schüler Hauptschule: 27 Schülerinnen und Schüler 4. Realschule Neureut (ursprünglich in Stufe 3): 518 Schülerinnen und Schüler 5. Grund- und Hauptschule Grünwinkel (wurde im Juni 2009 von Stufe 1, Platz 5, auf Stufe 2 zurückgesetzt): → Aufhebung der Hauptschule zum Ende des Schuljahres 2013/14, selbständige Grundschule, könnte Ganztagesgrundschule werden: Grundschule: 265 Schülerinnen und Schüler Hauptschule: 37 Schülerinnen und Schüler Ergänzende Erläuterungen Seite 3 6. Hebel-Realschule (ursprünglich in Stufe 3): 423 Schülerinnen und Schüler 7. Rennbuckel-Realschule (wurde im Juni 2009 von Stufe 1, Platz 7, auf Stufe 2 zu- rückgesetzt): 360 Schülerinnen und Schüler 8. Realschule Rüppurr (ursprünglich in Stufe 3): 313 Schülerinnen und Schüler Kriterien zur Erstellung dieser Liste:  Auflistung in der Jugendhilfeausschussvorlage vom 17.06.2009  Schülerzahl über 200  Ganztagesschule bzw. GTS-Konzept  Kooperationsbereitschaft mit dem Sozialen Dienst Stufe 3: Bedarfsfeststellung der übrigen 25 Schulen (incl. Sonderschulen) und 11 Gymnasi- en Für die Gymnasien wird eine praxisorientierte Konzeptentwicklung vorgeschlagen. Das Kon- zept der Schulsozialarbeit, wie es bisher umgesetzt wird, ist nur in Teilen übertragbar auf die Arbeit an Gymnasien. Die wesentlich höhere Schüler-, Lehrer- und Klassenzahl, die höheren Klassenstufen, aber auch andere soziale Lebenslagen erfordern ein darauf angepasstes Konzept. Am Markgrafen-Gymnasium (mit 1.246 Schülerinnen und Schülern) soll deshalb in Abstim- mung mit dem geschäftsführenden Schulleiter der Gymnasien modellhaft Schulsozialarbeit eingerichtet werden, um dann in der Praxis, direkt auf den Bedarf der Schule ausgerichtet, ein Konzept zu entwickeln. Gleichzeitig kann die Fachkraft der Schulsozialarbeit auch erst einmal Ansprechpartner für die übrigen Gymnasien in Krisenzeiten sein. In der Perspektive sollten die Gymnasien entsprechend ihrer Schülerzahl priorisiert werden. Es wird vorgeschlagen, den aktuellen Bedarf dieser bisher noch nicht versorgten Schulen zu überprüfen. Stufe 4: Berufsschulen Die Berufsschulen wurden bisher nicht im Stufenplan aufgeführt und sind nun neu aufge- nommen worden. Es wird vorgeschlagen, den aktuellen Bedarf der Berufsschulen zu überprüfen. Ergänzende Erläuterungen Seite 4 Beschluss: Antrag an den Gemeinderat: Der Gemeinderat nimmt nach Vorberatung im Jugendhilfeausschuss und Schulbeirat die mit dem Schul- und Sportamt abgestimmte aktualisierte Prioritätenliste und das Gesamtkonzept zur Schulsozialarbeit an Karlsruher Schulen, das auch die Aufnahme der weiterführenden Schulen beinhaltet, zustimmend zur Kenntnis. Aufgrund der aktuellen Haushaltssituation wird die Umsetzung der Prioritätenliste zurückgestellt. Hauptamt - Sitzungsdienste - 5. November 2010