Stadtteilentwicklungsplan für Wolfartsweier
| Vorlage: | 25828 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 20.10.2010 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Hohenwettersbach, Stupferich, Wolfartsweier |
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Extrahierter Text
1 Antrag der CDU-Fraktion Wolfartsweier 13.09.2010 Betreff: Stadtteilentwicklungsplan für Wolfartsweier Die Verwaltung wird beauftragt: 1. einen nachhaltigen Stadtteilentwicklungsplan für Wolfartsweier zu erstellen. 2. Die Einberufung eines Arbeitskreises aus Vertretern und Vertreterinnen der Ortschaftsräte von Hohenwettersbach, Stupferich, Wettersbach und Wolfartsweier, um die Möglichkeiten der Gemeinsamkeit fördernden Zusammenarbeit in der stadtplanerischen Entwicklung der „Bergdörfer“ zu initiieren. Begründung: Die Karlsruher Stadtplanung konzentriert sich in den letzten Jahren immer mehr auf das Zentrum, sodass die Ortsteile am Stadtrand Gefahr laufen, vernachlässigt zu werden, was der Eingemeindungsvertrag so nicht beinhaltet hat. Zum einen soll klar gestellt werden, wie die Entwicklung der Infrastruktur der Stadtteile aussehen soll bei Erhaltung des individuellen Charakters von Wolfartsweier. Dazu halten wir folgende Bereiche für wichtig: 1. die Überprüfung der Bauplanung unter Berücksichtigung städtischer und privater Grundstücksförderung für Wohnungsbau für heutige und künftige Familiengenerationen. 2. Förderung von Arbeitsmöglichkeiten für Handwerk, Industrie und Dienstleistungen – dem Ort angepasst. 3. Zukunftsorientierte Nahversorgung in zentraler Lage. 4. Bedarfsgerechte Weiterentwicklung heutiger Einrichtungen zur Infrastruktur: - Grundschule mit Ganztagsbetreuung - Kindergarten mit Kindertagesstätte, Krippe für Kleinstkinder - Betreutes Wohnen, Altenpflege, Tagespflege - Schaffung von Orten für Begegnungsmöglichkeiten aller Generationen und Familien, soweit noch nicht vorhanden - Förderung des Vereinslebens, der kirchlichen Gemeinden sowie des bürgerlichen Engagements - Erhaltung der Ortsverwaltungen und des Bürgerservices 5. Erhalt bedarfsgerechter örtlicher Sportstätten 6. Fortbestand der Hermann-Ringwald-Halle 7. Möglichkeiten der Unterstützung des Freibades 8. Bau der Aussegnungshalle für den 1989 gebauten neuen Friedhof 9. Reduzierung der Verkehrsbelastung durch Verminderung des immer noch zu umfangreichen Durchgangsverkehrs 10. Ausbau der Fahrradwege und Anbindung an die Kernstadt 11. Erhalt der Naturlandschaft auch als Naherholungsgebiet Dieser Stadtteilentwicklungsplan soll über ein externes, sachkundiges Gutachten vorbereitet werden. Die Beauftragung des Gutachters soll im Einvernehmen mit dem Ortschaftsrat erfolgen. Wir sehen – wie die Ortschaftsräte der anderen Bergdörfer – ein hohes Optimierungspotential für eine Zusammenarbeit aller Bergdörfer unserer Bereiche. Mögliche Synergien für Bereiche wie Wohnen, Arbeiten, Naherholung und Infrastruktur sind dabei zu berücksichtigen.