Antrag SPD: Sozialpädagogisches Gymnasium
| Vorlage: | 25745 |
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| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 11.10.2010 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Ute Müllerschön (SPD) Stadträtin Yvette Melchien (SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion vom 25. August 2010 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 15. Plenarsitzung Gemeinderat 19.10.2010 522 14 öffentlich Sozialpädagogisches Gymnasium Das Schul- und Sportamt der Stadt Karlsruhe setzt sich beim Regierungspräsidium nachdrücklich für die Schaffung eines sozialpädagogischen Gymnasiums in Karlsruhe ein. Gleichzeitig führt sie Gespräche mit den örtlichen beruflichen Gymnasien über eine mögliche oder gewünschte Einrichtung eines solchen Zweiges. Der Zulauf zu den beruflichen Gymnasien steigt permanent an, die Zahl der Plätze reicht schon jetzt nicht aus. Darüber hinaus ist das sozialpädagogische Aufgabengebiet sehr zukunftsträchtig sowohl im Hinblick auf die Betreuung von Kindern und Jugendlichen als auch auf zunehmende Tätigkeitsfelder in der Betreuung einer älter werdenden Gesellschaft. Bereits heute ist in diesen Fällen ein Arbeitskräftemangel spürbar. Deshalb sollte die Stadt alles daran setzen, um genügend Ausbildungskapazitäten zu schaffen, zumal ein sozialpädagogisches Gymnasium auch den Interessen vieler Jugendlicher entgegenkäme und eine sinnvolle Erweiterung der Karlsruher Schullandschaft darstellen würde. unterzeichnet von: Doris Baitinger Ute Müllerschön Yvette Melchien Hauptamt - Sitzungsdienste - 8. Oktober 2010 Sachverhalt/Begründung:
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zum Antrag SPD-Gemeinderatsfraktion vom: 25.08.2010 eingegangen: 25.08.2010 Gremium: 15. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 19.10.2010 522 14 öffentlich Dez. 3 Sozialpädagogisches Gymnasium - Kurzfassung - Die Verwaltung wird für die Einrichtung eines weiteren beruflichen Gymnasiums eine Be- darfserhebung und -abstimmung durchführen und diese in die regionale Schulentwicklung für den Bereich Mittlerer Oberrhein einbringen. Über das Ergebnis wird dem Schulbeirat be- richtet. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Bildung und Betreuung sind ein wichtiges Zukunftsthema für die Kommunen. Deshalb ist auch die Stadt Karlsruhe an einem zusätzlichen Standort für ein sozialpädagogisches Gym- nasium interessiert. Diese Ausbildungsmöglichkeit wäre eine gute Grundlage dafür, den künftigen Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal im sozialpädagogischen Bereich abdecken zu können. Allerdings ist die Einrichtung abhängig von einer Genehmigung durch die Staatliche Schul- aufsicht. Dabei ist grundsätzlich auch die Situation im regionalen Bereich zu sehen, d. h. die Auswirkungen z. B. auf den Schulstandort Bertha-von-Suttner-Schule Ettlingen (Träger: Landkreis Karlsruhe) sind zu prüfen. Darüber hinaus hat im Bereich der beruflichen Schulen die Ludwig-Erhard-Schule Karlsruhe Interesse an der Einrichtung eines Schulversuchs „Berufliches Gymnasium für Gesund- heitsmanagement“ geäußert. Nach Vorliegen der amtlichen Schulstatistik für die beruflichen Schulen werden sowohl die Bewerberzahlen als auch die tatsächlichen Schülerzahlen erhoben. Danach wird in Abstim- mung mit den beruflichen Schulen geprüft, in welchen Bereichen Bedarf und Ressourcen für ein berufliches Gymnasium bestehen. Die Verwaltung wird das Ergebnis im Rahmen der regionalen Schulentwicklung mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe und den Schulträgern im Bereich Mittlerer Oberrhein klären und dem Schulbeirat sowie dem Gemeinderat über das Ergebnis so rechtzeitig berichten, dass ggf. der Beschluss zur Einrichtung eines beruflichen Gymnasiums zum Schuljahr 2011/12 möglich ist.