Antrag GRÜNE: Professionelle Betreuung für den KJT Rintheim

Vorlage: 25519
Art: Beschlussvorlage
Datum: 13.09.2010
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Oststadt, Rintheim

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 21.09.2010

    TOP: 14

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • GRÜNE-KJT Rintheim
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Bettina Lisbach (GRÜNE) Stadtrat Michael Borner (GRÜNE) GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom 23. August 2010 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 14. Plenarsitzung Gemeinderat 21.09.2010 490 14 öffentlich Professionelle Betreuung für den KJT Rintheim Die Stadtverwaltung schafft die notwendigen Voraussetzungen für den Betrieb und eine pro- fessionelle Betreuung (mind. 30 Stunden wöchentlich) des neu geschaffenen Kinder- und Jugendtreffs im Stadtteil Rintheim. Aufgrund des offensichtlichen dringenden Bedarfs nach Unterstützungsmöglichkeiten für Jugendliche in Rintheim hat sich die Volkswohnung dazu entschieden, den ehemaligen Poli- zeiposten Rintheim zu erwerben und in einen Jugendtreff umzunutzen. Ideen und Vorstel- lungen, die von etwa 20 Jugendlichen aus dem Rintheimer Feld 2009 im Rahmen des För- derprogramms „STÄRKEN VOR ORT“ entwickelt wurden, waren Grundlage für den Architek- tenentwurf der Volkswohnung. Im Folgeprojekt „Zukunft gestalten“ werden die Jugendlichen maßgeblich am Umbau beteiligt. Unter Anleitung und Aufsicht von fünf Handwerksbetrieben in den Bereichen Abbruch-, Elektroinstallations-, Sanitärinstallations-, Maler- und Maurerar- beiten sanieren sie das Gebäude und wandeln es in einen Jugendtreff um. Die beteiligten Jugendlichen sind sehr hoch motiviert, und auf Grund der positiven Erfahrungen werden sei- tens der Handwerksbetriebe sogar Ausbildungsplätze in Aussicht gestellt. Die Sanierungs- maßnahmen sind ca. im Oktober 2010 abgeschlossen, damit kann der Jugendtreff seiner vorgesehenen Nutzung übergeben werden. Die Räumlichkeiten umfassen 120 qm. Der neue Jugendtreff wird an das KJH Oststadt angebunden und auch von dort aus betreut. Mit dem dort vorhandenen Personal ist diese Aufgabe jedoch keinesfalls leistbar. unterzeichnet von: Bettina Lisbach Michael Borner Hauptamt - Sitzungsdienste - 10. September 2010 Sachverhalt/Begründung:

  • TOP 14
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zum Antrag GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom: 23.08.2010 eingegangen: 23.08.2010 Gremium: 14. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 21.09.2010 490 14 öffentlich Dez. 3 Professionelle Betreuung für den Kinder- und Jugendtreff Rintheim - Kurzfassung - Bisher haben die Mitarbeiter des Kinder- und Jugendhauses Oststadt mit einem Stundenumfang von 8 Wochenstunden mittels aufsuchender Arbeit mit den Jugend- lichen gearbeitet. Durch den geplanten Betrieb des Jugendtreffs entsteht ein zusätz- licher Personalbedarf. Da der Jugendtreff Rintheim als Außenstelle am KJH Oststadt angebunden wird, lässt sich dieser auf eine 75%-Stelle reduzieren. Die Stelle ist vom Personalausschuss noch zu schaffen. Zur Abfederung des Aufwands für die Stadt Karlsruhe wird ein Antrag an das Wirt- schaftsministerium Baden-Württemberg vorbereitet, eine Förderung aus dem Pro- gramm „Modellprojekte“ zu gewähren (Zuschuss von 60 % der Kosten auf drei Jahre begrenzt). Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) 59.026 € 35.416 € 23.610 € 23.610 € Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Im Rahmen des Berufsorientierungsprojekts BEO bauen Jugendliche den ehemali- gen Polizeiposten Rintheim unter Anleitung und Aufsicht von fünf Handwerksbetrie- ben in den Bereichen Abbruch-, Elektroinstallations-, Sanitärinstallations-, Maler- und Maurerarbeiten in einen Jugendtreff um. Die Umbauarbeiten sind in vollem Gange. In den vergangenen Jahren haben die Mitarbeiter des Kinder- und Jugendhauses Oststadt (des StJA e.V.) im Rahmen von aufsuchender Arbeit mit den Jugendlichen im Rintheimer Feld gearbeitet. Das ist aber nur in begrenztem Umfang von 8 Wo- chenstunden möglich, weil deren Hauptaufgabe in der Oststadt liegt. Für den Betrieb des Jugendtreffs ist jedoch eine professionelle Betreuung von 30 Stunden wöchentlich erforderlich. Dieser Bedarf kann nicht mit dem bisherigen Personal abgedeckt werden. Das Betriebskonzept des Jugendtreffs Rintheim sieht vor, dass dieser als Außenstel- le am KJH Oststadt angebunden wird. Dadurch werden auch im personellen Bereich Synergieeffekte erzielt. Die Gesamtleitung liegt beim KJH Oststadt, ebenso die Teamanbindung, der Büroarbeitsplatz und die Dienst- und Fachaufsicht. Deshalb ist die Einrichtung einer 75%-Sozialpädagogenstelle ausreichend. Die Stelle ist vom Personalausschuss noch zu schaffen. Zur Abfederung des Aufwands für die Stadt Karlsruhe wird ein Antrag an das Wirt- schaftsministerium Baden-Württemberg vorbereitet, eine Förderung aus dem Pro- gramm „Modellprojekte“ zu gewähren (Zuschuss von 60 % der Kosten auf drei Jahre begrenzt).