Haushaltskonsolidierung - Einsparvorschläge für künftige Jahre
| Vorlage: | 25282 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 19.07.2010 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach, Mühlburg, Neureut, Nordweststadt, Südweststadt, Weststadt |
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Extrahierter Text
Dr. Malcher Unternehmensberatung Ergebnisse der "Organisationsuntersuchung bei den Ortsverwaltungen / St adtamt Durlach" der Stadt Karl sruhe – B erichterstattung Haushaltsstrukturkommission – Dr. Ma lcher Unter n ehmensberatung, Kö ln 18. Juni 2010 Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 2 Dr. Malcher Unternehmensberatung Agenda 1. Ist-Analyse der technischen Bere ich e d e r O r tsch aftsverwaltungen 2. Ist-Analy s e der Bürger büro- u nd Ver w altungsberei che der Ortschaftsverwaltungen 3. Prämissen für die Modellentwicklung 4. Modell A "Optimierung de r bestehenden Organisation" 5. Modell B "Teambildung im Osten" 6. Modell C "Zentralisierung" 7. Modellvergleich / Empfehlungen Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 3 Dr. Malcher Unternehmensberatung Agenda 1. Ist-Analyse der technischen Bere ich e d e r O r tsch aftsverwaltungen 2. Ist-Analy s e der Bürger büro- u nd Ver w altungsberei che der Ortschaftsverwaltungen 3. Prämissen für die Modellentwicklung 4. Modell A "Optimierung de r bestehenden Organisation" 5. Modell B "Teambildung im Osten" 6. Modell C "Zentralisierung" 7. Modellvergleich / Empfehlungen Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 4 Dr. Malcher Unternehmensberatung Ist-Analyse Technik 1. K u rzfr ist i g k a n n die W i r tschaftlichk e it jedes B a uhofs durch ein e R e duz i er u n g der Gr oßge räteaus s tattun g un d e i ner ge me insamen I n vent aris ieru ng so wie der Aussonderu ng vo n ortsveränderlichen G eräten g e steigert werden. Jedo ch scha fft n u r die la ngfr is tig e Nu tz un g vo n Großge räten d u rch me hre r e OV be zei c hnende Syne rgien. 2. Möglichkeiten der Produktivitätssteig eru n g des Personals ergeben s ich durch Leistu ngserfassungen, Reduzieru n g der A u sfa l lz eit e n u n d durch ei nheitliche Arbeitszeitmodelle. Weite r e Syne rgien würden d u rch eine n Pe rsonal austaus c h zwische n allen Or tsv e rwaltun g en ges c haffen werden. Frei gewordene Stellen müs ste n dadurch nicht zwangsläufig wieder besetzt werden. 3. Ein e deu t lich in t e ns iver e z e n t ra le St eu eru n g der op er a t iven L e is tu ng en is t erforder lich . Dies is t u . a. eine Voraussetzu n g für die gemein same Nu tzu n g von Ressour cen, wodu rch der Auslastu ngsgrad der Fahrzeuge u n d die Produk tivi t ä t der M i t a rbeiter g e st eigert werden würde. Die Beibeh a l t u ng vo n "I nsel-Lösu n gen" (j ede OV ein Bauhof) ist un ter wirtschaftlichen Gesichtpunkten ni ch t zu empfeh len. 4. D i e Ro lle u n d Fu nktio n der u n t e rsuch t en B a uämter hat gezeigt, da ss mit Ausnahme des St a d t a m t s Dur l ach e in e ko ns ist e n t e u n d st imm i g e Ausrichtung fehlt. Durch die Beteiligung bei fachfremden Aufg aben b e r e ichen (B au recht , D e nkmalschutz, Naturs ch utz) entstehen neue Schnittstellen, die zu komple x e ren un d zeitaufwändi ge ren Ve rwaltun g sabläufe n f ü hren . Da k l ass i sch p l a n er isch e Aufg aben vo n den Ba uver waltunge n ni cht wahrge nom m en werden, kann a u f die Bauver wa lt un g e n verz icht et werd en, wenn das Manage ment d e r manuellen Umsetzu n gsarbeiten, das derzeit durch die dez e nt r a len B a uhöfe er fo lg t , a n ders g e lös t wird (Modell B und C). Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 5 Dr. Malcher Unternehmensberatung Agenda 1. Ist-Analyse der technischen Bere ich e d e r O r tsch aftsverwaltungen 2. Ist-Analy s e der Bürger büro- u nd Ver w altungsberei che der Ortschaftsverwaltungen 3. Prämissen für die Modellentwicklung 4. Modell A "Optimierung de r bestehenden Organisation" 5. Modell B "Teambildung im Osten" 6. Modell C "Zentralisierung" 7. Modellvergleich / Empfehlungen Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 6 Dr. Malcher Unternehmensberatung Ist-Analyse Bürgerbüro- und Verwaltungsbereiche 1. Breite Dienstleistungspalette a u f wenige bzw. e i nzelne Mi tarbeiter verteilt führt zu Mischarbeitsplätzen 2. Wenig Routine bei Nicht-Standardfällen 3. Hoh e r Fo rtbil d u n gsau fw an d für w e nige Fälle (z.B. Rentenberatung) 4. Relat i v ho he r Unter s tüt z ung s a u fwand durc h die Mitarbeiter im jeweiligen Fachamt 5. Fehlende Teamleit ungen, kann a u ch nich t durch Ortsvorsteher kompensiert werden 6 . We gen der dünnen Per s ona l decke ste l len Krankheits- u nd Urlaubszeiten für die Orts verw altun g en regelm äßig beson d ere Herausforderungen dar; kaum P e rson al autaus c h z w is ch en de n O r ts v e rwaltungen 7. Bei einer Kapazitätsauslastung von unter 5 0 Proz en t in vier Orts ch af ts verw al tungen im Bereich Bür g er se rvic e, zwei Auslastung e n bis von gut 8 0 P r oz en t un d l e digl ich einer an gemessenen Besetzung (in der OV Neureut), kann d i e derzeitige Struktur nicht a l s p o sit i v bewer t et we rden. Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 7 Dr. Malcher Unternehmensberatung Agenda 1. Ist-Analyse der technischen Bere ich e d e r O r tsch aftsverwaltungen 2. Ist-Analy s e der Bürger büro- u nd Ver w altungsberei che der Ortschaftsverwaltungen 3. Prämissen für die Modellentwicklung 4. Modell A "Optimierung de r bestehenden Organisation" 5. Modell B "Teambildung im Osten" 6. Modell C "Zentralisierung" 7. Modellvergleich / Empfehlungen Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 8 Dr. Malcher Unternehmensberatung Prämissen für die Modellentwicklung 1. Ein Ke rn bestand an Tätigk e iten für die O r tsverwaltungen ist in den Eingliederungsv erträgen zugesichert . Zu den Kerntätigkeiten gehört die Ortsverwaltung im enge ren Sinn als Unterstütz ungsleist ung für den Ortsvorst e her sowie Leistungen im Be reich Infrastrukt u r (Geb äude, Friedhöfe, Sc h u lverwalt ung etc.). 2. Die Ve rträge be inhalten aber auch e i ne Formulie r un g, nach der Än derungen des Z uständigke itskatalogs auch dann vorgenommen w e rden können , w enn dies aus organis atorisc h en Gründen bzw. Gründen der Verwaltun g sve r e i nf achung ge boten ist. 3. In den Ortsverwaltungen so ll weite rhin ein spezifischer , angemessener Service zu r Unterst ütz ung des Vereinslebens geleistet werden. 4. Bei der weit eren Betracht ung stehen die fünf Ortschaftsve rwaltungen im Osten unter 10.000 EW im Vordergrund. Die OV N e u r eut ni mmt a ufgr u nd i h rer geogr a phischen L a ge und ihre r Größe eine Sonderro lle ein, das St adtamt Durlach aufgrund seiner Größe und anderen Historie ebenfalls. 5. Bauhofleist ungen gehö ren nicht zwi ngend zum Kernbestand einer OV. 6. Leistungen im Bere ich Hoc h- und Tiefbauam t fallen nich t zum Kern bestand einer OV. 7. Fachliche Stan dar d s de r Stadt K a rlsruhe müssen eing ehalt en werden. 8. Der Wirtsc h a ftlichkeitsmaßstab fü r Verbesserungsvorsch l äge kann nich t a lleine die stadtweite Praxis sein. 9. Die h a uptamtlichen Ortsvorsteher sollten s i ch au ch als f achl i che K oordin atoren ve rstehen und s ich entsprechend einbringen. 10. E s ist illuso risc h, von einer Fr eiwilligkeit bei der Umset zung von Verbesserungsvorsc h l ägen auszugehen. Die Entscheidung muss auf po liti sc her Ebene getroffen werden. Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 9 Dr. Malcher Unternehmensberatung Agenda 1. Ist-Analyse der technischen Bere ich e d e r O r tsch aftsverwaltungen 2. Ist-Analy s e der Bürger büro- u nd Ver w altungsberei che der Ortschaftsverwaltungen 3. Prämissen für die Modellentwicklung 4. Modell A "Optimierung de r bestehenden Organisation" 5. Modell B "Teambildung im Osten" 6. Modell C "Zentralisierung" 7. Modellvergleich / Empfehlungen Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 10 Dr. Malcher Unternehmensberatung Modell A "Optimierung der be stehenden Organisation" (1) • Mode llbeschreibung: Bei dem Modell A bleibt die Grunds truktur sowo hl im Ber e ich Bürg erservice/Verwaltung als auch im technischen Bereich erhalten. Dennoc h beinhaltet das Modell A m aßgebliche Verbesser u ng en, di e s i ch für die Sta d t Karlsruhe auch monetär niederschlagen. • Maßnahmen: 1. Aufgabenkritische Reduzierun g der T ä tigk eit e n der Bürg erbüros der OV (u. a . Wegfa ll KFZ- Zu lassung) [0,8 9 VzÄ; 47 .000 € ] 2 . N e u e Arbeit s t eilu ng im Ber e ich Fr iedhofsver wa lt u n g [1,31 VzÄ; 63.000 € ] 3. A n p a ssung der Öffnu n gszeit en a n de n rea l en Beda rf [0,45 VzÄ; 24.000 € ] 4. Vereinheitlichung des Dienstleistungsangebots 5. Vereinheitlichung des Arbeitsp roze sses Mitteilu n gsblät ter und Internet 6. Stärku ng der T e amleiterrolle in den OV 7. Ko nzent r at io n der Aufg abenwa hr nehm ung der Ba u ä mt er [4,23 VzÄ; 224.000 € ] 8. Optimieru n g Fahrzeugbestand 9. Anpassung des Personalbedarfs (Grü nflä ch en, St ra ß e n - /W eg eb au, Winterdienst, Spezialtätigkeiten) [8 ,7 6 VzÄ; 324.000 € ] Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 11 Dr. Malcher Unternehmensberatung Modell A "Optimierung der be stehenden Organisation" (2) • EinspareffekteIm Modell A ergibt sich insgesamt (Bürgerservic e un d Techni scher B ereich) du rch die vorg eschlagenen Maß n ahmen ein Einsparpotenzial in Hö he von 16 ,84 VzÄ b zw. 682.000 € zzgl. eines – m an gels Datenlage – n icht genau quantifizierbaren Einsparvolumens im Bereich Opti mierung des Fahrzeugbestands. • Auswirkungen auf den Bürger ser vi ce vor Ort Trotz der mit dem Modell A verbundenen Re duzierung des Leistungsspektrums und der Öffnungszeiten erreic ht das Modell unter dem As pekt "Bürgerservice" den besten Punktwert (7 Punkte). Spezielle Verwa l t u ngsdienst l eistungen wie die KFZ- Zula ssung etc. werden nicht mehr in den Ortsverwaltungen angeboten. Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 12 Dr. Malcher Unternehmensberatung Agenda 1. Ist-Analyse der technischen Bere ich e d e r O r tsch aftsverwaltungen 2. Ist-Analy s e der Bürger büro- u nd Ver w altungsberei che der Ortschaftsverwaltungen 3. Prämissen für die Modellentwicklung 4. Modell A "Optimierung de r bestehenden Organisation" 5. Modell B "Teambildung im Osten" 6. Modell C "Zentralisierung" 7. Modellvergleich / Empfehlungen Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 13 Dr. Malcher Unternehmensberatung Modell B "Teambildung im Osten" (1) • Mode llbeschreibung: Das Modell B setzt auf dem Modell A auf. Di es bedeutet, dass die b ereits im Modell A vorgestellten Maßnahmen wie etwa die Reduzierung der T ä tigkeiten im Bereich Bürgerservice mit umgesetzt werden mü ss e n . Bei einzelnen Maßna h men gehen die V o rschläg e übe r das Ausmaß des Modells A hinaus, in anderen Bereichen werden die Maßnahmen durch Weitgehendere e rsetzt . Im Modell B werd en die untersuchten Bereiche im Osten der Stadt Karlsruhe in übergrei fenden Teams mit Anbindun g an Durlach o rganisiert. Fü r d i e OV Neureut kommen bei Modell B im Vergleich zu Modell A wegen der geograph i s che n Lage keine Änderungen hinzu. • Maßnahmen: 1. Bi ldu n g eines T e ams Bürg erservice OV Os t [3 ,18 VzÄ; 1 6 8.000 € ] 2 . Bi ldu n g eines St a n des a mtsbez irks Ost [0,3 VzÄ; 20.000 € ] 3. N e u e Arbeit s t eilu ng im Ber e ich Fr iedhofsver wa lt u n g [1,31 VzÄ; 63.000 € ] 4. Bi ldu n g eines T e am Os t "Hochbau" [7 ,52 VzÄ; 3 9 8 . 000 € ] 5. Bi ldu n g eines g e meins a men "Ba u hof Ost " in k l . O p t i m i eru n g N e ur eu t [ 10,04 VzÄ; 112.000 € ] Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 14 Dr. Malcher Unternehmensberatung Modell B "Teambildung im Osten" (2) • EinspareffekteIm Modell B ergibt sich insgesamt (Bür gerservice und Techni scher B ereich) du rch die vorg eschlagenen Maß n ahmen ein Einsparpotenzial in Höhe von 22,55 VzÄ b zw. 762.000 € . • Auswirkungen auf den Bürger ser vi ce vor Ort Das Modell B ver s ucht, den Spagat zwischen wirtschaftlicher Aufg abene r fü llung und Aufrechterhaltung eines spezifischen Serv ic e vor Ort zu bewältigen. Mit diesem Ansatz erreicht das Modell B mit 4 Punk ten einen deut lich b e sseren Wert als das Modell C. Im Vergleich zu m Modell A bzw. zum jet zige n Zustand sind spürba re Einschnitte hinsichtlich des Bürgerservic e vor Ort verbunden. Al lt agsrelevante Verwaltungsleist ungen (Personala usweis ve rlängern etc.) könn en bei diesem Mod e ll in den Ortsverwaltungen zu definierten Zeitfenstern erledigt werden. Auch der Service im manuellen Bereich (z.B. Wi nterd i enst) bleibt durc h eine interne Auftragsvergabe an den zentra lisierten Bauhof gesichert. Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 15 Dr. Malcher Unternehmensberatung Agenda 1. Ist-Analyse der technischen Bere ich e d e r O r tsch aftsverwaltungen 2. Ist-Analy s e der Bürger büro- u nd Ver w altungsberei che der Ortschaftsverwaltungen 3. Prämissen für die Modellentwicklung 4. Modell A "Optimierung de r bestehenden Organisation" 5. Modell B "Teambildung im Osten" 6. Modell C "Zentralisierung" 7. Modellvergleich / Empfehlungen Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 16 Dr. Malcher Unternehmensberatung Modell C "Zentralisierung" (1) • Mode llbeschreibung: Das Modell C sieht insgesamt eine weitere Zusammen führun g von Organisa tionseinheiten vor. Für den Bere ich Bürgerservic e/Verwaltung bedeutet dies die Schaffung eines Bürgerbüros Ost mi t S i tz in Durlach, in dem die jetzigen Bürgerbüros der östlichen Ortschaften so wie das Bürgerbüro Ost aufgehen. Die Bürgerbüros der Ortschaften werden bei di esem Modell nicht me hr direkt bedient. Im Bereich S t andesamt wird für die gesamt e Stadt ein St andesamt sbezirk geschaffen, wod u rch die Möglichkeit zu r Trauung in den Ortschaften nicht gen o mm en wird. Für den Technikbereich be deutet dieses Mod e ll im Wesentlichen ein Aufgehen der technischen Bereiche de r Ortschaften in den gesamtstädtischen Fachämtern. • Maßnahmen: 1. Zusammenfassung a ller Bürgerbüros im Ost e n Karlsruhes in eine m Bü rg erbüro Os t in Dur l ach [ 150.000 € ] 2 . Bi ldu n g eines einh eit l ich e n Sta n desam tsbez irks Ka r l sruh e [0,6 VzÄ; 40.000 € ] 3. N e u e Arbeit s t eilu ng im Ber e ich Fr iedhofsver wa lt u n g [1,31 VzÄ; 63.000 € ] 4. Ü b er n a hme der Ba uhof- u nd Ba u v er walt u n gs auf g aben durch die Fachämter [ 30,93 VzÄ; 1.17 6.000 € ] 5. N e u e s Budg et " E inz e lauftr äge für die Or tsver wa lt u n g e n" [-580.000 € ] Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 17 Dr. Malcher Unternehmensberatung Modell B "Zentra l isierung" (2) • EinspareffekteIm Modell C ergeben sich insgesa m t (Bürge rservice und Techni scher Bereich) durch die vorg eschlagenen Maß n ahmen ein E i nspa rp otenzia l in Höhe von minde s tens 32,84 VzÄ b zw. 849.000 € . • A u swirkungen auf den Bürgerservice vor Ort Modell C entspricht mit wenigen Ausna h men eher dem Ansat z einer administrativen Gleichbe handlung aller Karlsruher Bürger hinsicht lich des S e rvicegedankens. Eine Ausna h me bildet da s im Modell C vorgeseh en Budget für Einzelaufträge, das den Ortsverwaltungen eine pri vilegier te Rolle hinsicht lich manueller Unterstützungsleistungen sichert. Da di e s bei den anderen Modellen auch gegeben ist, bleibt es beim Modell C bei einem vergleichsweise niedrigen P unktwert (2 Punkte) unter dem Aspekt "Bü r gerservic e ". Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 18 Dr. Malcher Unternehmensberatung Agenda 1. Ist-Analyse der technischen Bere ich e d e r O r tsch aftsverwaltungen 2. Ist-Analy s e der Bürger büro- u nd Ver w altungsberei che der Ortschaftsverwaltungen 3. Prämissen für die Modellentwicklung 4. Modell A "Optimierung de r bestehenden Organisation" 5. Modell B "Teambildung im Osten" 6. Modell C "Zentralisierung" 7. Modellvergleich / Empfehlungen Stadt Karlsruhe - Haushaltsstrukturkommission am 18. Juni 2010 19 Dr. Malcher Unternehmensberatung Modellverglei c h / Empfehlung Ein s pa r v o l um e n K r ite r ium G e w ic h t un g Ein s pa r p o t e n z i a l 3 0 % 5 1 , 5 6 1 , 8 7 2, 1 R e a l is ie r u n g s r is ik e n 20% 4 0, 8 7 1 , 4 3 0, 6 Bü rgerservi c e 3 0 % 7 2 ,1 4 1 ,2 2 0 ,6 E i nh al t u ng v o n f a ch l i ch en S t and a rd s 1 0 % 5 0 ,5 7 0 , 7 9 0 ,9 S t eu eru n g s m ö g l i c h k ei t e n 1 0 % 4 0 ,4 7 0 , 7 6 0 ,6 5,3 5 ,8 4 , 8 68 2. 000 7 6 2. 000 8 4 9. 000 S u m m e g e w i c h te te P u n k te Mo de ll A M o d e ll B M o d e ll C Tr ot z der ho hen Gewicht u ng der Rea l isier u ng von Einspa rpo tenzia len ist da s Er gebnis der Nutzwertanalyse eindeuti g: Das Mode ll B erreicht den höchste n Punktwert und wird auch von uns a l s da s Modell ge sehen, das für die Umsetzung am besten geeignet ist. Neben den wir t schaftlichen und den we iteren behandelten Aspekten bietet das Modell B auch stadtweit die Chance, in ha ushaltswirtschaftlich relevanten Bereichen ein internes Wett-bewerbsmodell aufzubauen und da mit e i nen wicht i gen Beit r a g zur Er hö hung der finanz-wir tschaftlichen Tr ansp aren z zu l e is ten . Da s Mo dell B sicher t eine Modernisierung der Ortsverwaltungen hin zu einem wirtschaftlich arbeitenden Dienstleister b ei gleichzeitiger Sich ers t el lun g d e r O r ts - u n d Bürgern ä h e .
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BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 13. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 27.07.2010 437 4 öffentlich Dez. 4 Haushaltskonsolidierung Stadt Karlsruhe - Einsparvorschläge für künftige Jahre Beratungsfolge Sitzung am TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 20.07.2010 11 vorberaten Gemeinderat 27.07.2010 4 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Gemeinderat nimmt von den Ausführungen zur wirtschaftlichen Lage der Stadt Karlsru- he Kenntnis und stimmt den vorgeschlagenen Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung zu. Vorlage ersetzt bereits versandtes Papier. Änderungen sind in kursiv eingearbeitet. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 A. Wirtschaftliche Lage der Stadt Karlsruhe Jahresabschluss 2009 Die Ergebnisrechnung 2009 schließt -vorbehaltlich der örtlichen Prüfung- mit rd. -11,1 Mio. Euro, was im Bereich der bisherigen Prognosen liegt. Gegenüber dem ursprünglich geplan- ten Gesamtergebnis Ergebnishaushalt liegt eine Verbesserung von rd. 25,5 Mio. Euro vor. Dies ist im Wesentlichen begründet im gegenüber dem Planansatz verbesserten Gewerbe- steuerertrag (18,9 Mio. Euro), der durchgeführten haushaltswirtschaftlichen Sperre, einem positiven Sozialtransfer, geringeren Versorgungsaufwendungen sowie einem verbesserten Zinsergebnis. Dem stehen verminderte Erträge aus dem Gemeindeanteil an der Einkom- mensteuer (rd. -8,4 Mio. Euro) sowie höhere planmäßige und außerplanmäßige Abschrei- bungen gegenüber. Im Wirtschaftsjahr konnte die äußere Verschuldung auf nunmehr rd. 144 Mio. Euro reduziert werden. Das sind 497 Euro pro Kopf. Ergebnisvorausschau 2010 Nach heutiger Einschätzung wird das Ergebnis 2010 mit einem Jahresfehlbetrag von rd. -9,8 Mio. Euro abschließen. Die Verbesserung gegenüber dem ursprünglich geplanten Gesamt- ergebnis Ergebnishaushalt liegt insbesondere in den bereits erfolgten umfänglichen Be- schlussfassungen zur Umsetzung des Haushaltskonsolidierungskonzept zum 31.12.2009 (haushaltswirtschaftliche Sperre, Aufdeckung stiller Reserven, Steuer- und Gebührenerhö- hungen etc.). Aufgrund erster Abstimmungsgespräche mit dem Regierungspräsidium Karls- ruhe und der Gemeindeprüfungsanstalt sind vorsorglich auch umfangreiche Auflösungen von Pensionsrückstellungen für die Jahre 2007 – 2009 sowie die Nichtbildung im Jahr 2010 aufgrund der zwischenzeitlich erfolgten gesetzlichen Neuregelung in einer Gesamtsumme von rd. 32,2 Mio. Euro berücksichtigt. Dem prognostizierten Ergebnis von -9,8 Mio. Euro liegen bei der Gewerbesteuer entgegen dem Planansatz von 200 Mio. Euro eine verbesserte Steuerentwicklung auf 218,5 Mio. Euro zugrunde. Stand Juli zeichnet sich dagegen bei der Gewerbesteuer ein Ergebnis von 185,0 Mio. Euro ab. Hierin ist die Aussetzung der Vollziehung auf Nachzahlungen aus Vorjahren in Höhe von 20,9 Mio. Euro berücksichtigt. Bleibt es bei diesem Gewerbesteuerergebnis von 185,0 Mio. Euro, so verschlechtert sich das Gesamtergebnis für 2010 gegenüber dem In- formationsstand der Haushaltsstrukturkommission auf -43,3 Mio. Euro (218,5 - 185 = 33,5 + 9,8 = 43,3 Mio. Euro Defizit). Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Bislang wurde zur Sicherstellung der Liquidität zur Umsetzung von investiven Projekten im Kämmereihaushalt ein Darlehen in Höhe von 20 Mio. Euro aufgenommen. Aus heutiger Sicht werden im Haushaltsjahr 2010 weitere Darlehensaufnahmen notwendig werden. B. Fortführung Haushaltskonsolidierung Stadt Karlsruhe Der Doppelhaushalt 2011/2012 sieht in seinen Eckwerten im Ergebnishaushalt Jahresfehl- beträge von -91,2 Mio. Euro bzw. -69,7 Mio. Euro vor. Mit diesen Ergebniszahlen ist der Doppelhaushalt aus Sicht der Verwaltung nicht genehmigungsfähig. Es ist daher ein um- fangreiches (weiteres) Sparpaket bis zur Beschlussfassung des Doppelhaushaltes notwen- dig. Die Verwaltung hat daher flankierend zu den weiteren Maßnahmen der Haushaltskonsolidie- rung ein Sparbudget aufgestellt. Das Sparbudget orientiert sich an dem durchschnittlichen zahlungswirksamen Defizit der nächsten Haushaltsjahre bis 2013. Insoweit wurden nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge wie beispielsweise planmäßige Abschrei- bungen, Auflösung von Ertragszuschüssen oder Nettozuführungen zu den Rückstellungen unberücksichtigt gelassen. Summe der Defizite 2010-2013 220,2 Mio. Euro Summe der Defizite 2011–2013 210,4 Mio. Euro Abzüglich nicht zahlungswirksamer Aufwendungen und Erträge 99,0 Mio. Euro Summe zahlungswirksames Defizit 2011-2013 111,4 Mio. Euro Durchschnittliches zahlungswirksames Defizit 2011-2013 37,14 Mio. Euro Ursprüngliches durchschnittliches zahlungswirksames Defizit 2011-2013 (Grundlage Haushaltsstrukturkommission am 18.06.2010) 35,17 Mio. Euro Verwaltungsintern wurden in den vergangenen Wochen in allen Dezernaten und städtischen Ämtern Überlegungen zur Konsolidierung ab 2010 erarbeitet und in Dezernatsrunden be- handelt. Im Ergebnis wurden bisher rd. 26 Mio. Euro für 2011 und rd. 21 Mio. Euro für 2012 Ergänzende Erläuterungen Seite 4 und 2013 erarbeitet. Damit klafft noch eine erhebliche Lücke, um allein das zahlungswirk- same Defizit der kommenden drei Jahre zu schließen. Anlage 1 zeigt die Konsolidierungsmaßnahmen auf, die durch den Gemeinderat zu ent- scheiden sind. Nachrichtlich werden in Anlage 2 die durch die Verwaltung intern auszufüh- renden Konsolidierungsmaßnahmen in diesem Zusammenhang aufgeführt. C. Umsetzung 10-Punkte-Programm Als Anlage 3 beigefügt ist der Sachstandsbericht zur Umsetzung des 10-Punkte- Programms, der der Haushaltsstrukturkommission am 18.06.2010 vorgelegt wurde. Vom Gemeinderat zu entscheiden sind die Vorschläge aus der Organisationsuntersuchung des Liegenschaftsamtes/Abteilung Forst, Handlungsempfehlungen 1 bis 3 und 6, vgl. Ziff. 1.1 der Anlage 3. Dies sind im Einzelnen - die Aufgabe der Wildgehege (Einsparung 25.500 Euro/Jahr) - die Aufgabe der Christbaumkultur (Einsparung 24.000 Euro/Jahr) - die Aufgabe/Verlagerung von Grillplätzen (Einsparung 17.000 Euro/Jahr) - der Verzicht auf Ausbildung über den eigenen Bedarf (Einsparung 113.000 Euro/Jahr). Die Ergebnisse aus der Untersuchung des Bauordnungsamtes (Ziff. 1.2 der Anlage 3) wer- den von der Verwaltung umgesetzt, sobald die Voraussetzungen erfüllt sind. Als Anlage 4 beigefügt ist der Vortrag von Herrn Dr. Malcher (Dr. Malcher Unternehmensbe- ratung). Damit wurden in der Haushaltstrukturkommission am 18.06.2010 die Ergebnisse der Organisationsuntersuchung bei den Ortsverwaltungen/Stadtamt Durlach vorgestellt (vgl. Anlage 3 Handlungsfeld 6). Ein daraus abgeleitetes Umsetzungsszenarium ist verwaltungs- intern zu erarbeiten. Es wird angestrebt, dieses in der nächsten Sitzung der Haushaltsstruk- turkommission am 01.10.2010 vorzustellen. Ergänzende Erläuterungen Seite 5 Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat beschließt - nach Vorberatung durch den Hauptausschuss - wie folgt: 1. Wirtschaftliche Lage der Stadt Karlsruhe Der Gemeinderat nimmt die Ausführungen zur wirtschaftlichen Lage der Stadt Karls- ruhe - wie unter A. dargestellt - zur Kenntnis. 2. Haushaltskonsolidierungsprogramm 2011/12 und mittelfristige Finanzplanung (Anla- ge 1) Die Auswertung basiert auf den Rückläufern der Fraktionen/Einzelstadträte. Die Stadträte Fostiropoulos und Zürn haben die ausgewählte Verfahrensweise zur Durchführung der Haushaltskonsolidierung abgelehnt. 2.1 Der Gemeinderat nimmt von den Maßnahmen mit mehrheitlicher Zustimmung Kennt- nis und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung dieser Maßnahmen bei der Er- stellung des Doppelhaushalts 2011/12 (Anlage 1 Ziff. 1). 2.2 Der Gemeinderat berät und beschließt über den Umfang der Umsetzung der einzel- nen Maßnahmen mit mehrheitlicher Zustimmung und unterschiedlichen prozentualen Vorgaben (Anlage 1 Ziff. 2). 2.3 Der Gemeinderat berät und beschließt die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen mit uneinheitlichen Vorgaben (Anlage 1 Ziff. 3). 2.4 Der Gemeinderat nimmt von den Maßnahmen mit mehrheitlicher Ablehnung Kennt- nis. Diese sollen derzeit nicht weiter verfolgt werden (Anlage 1 Ziff. 4). 2.5 Der Gemeinderat nimmt die Maßnahmen zur Kenntnis, die derzeit im Rahmen einer Organisationsuntersuchung geprüft werden oder deren Umfang derzeit noch nicht beziffert werden kann. Er beauftragt die Verwaltung mit der weiteren Überprüfung und Information der entsprechenden gemeinderätlichen Gremien (Anlage 1 Ziff. 5). 2.6 Der Gemeinderat nimmt die Projekte zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit weiteren Untersuchungen zur Vorbereitung einer entsprechenden Umsetzung mit dem Ziel der Aufgabe (Anlage 1 Ziff. 6). Ergänzende Erläuterungen Seite 6 3. Haushaltskonsolidierungsprogramm 2011/12 und mittelfristige Finanzplanung Konso- lidierungsmaßnahmen Verwaltung (Anlage 2) Der Gemeinderat nimmt die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Kenntnis. Die Verwal- tung wird deren Umsetzung mit der Erstellung des Doppelhaushalts 2011/12 veran- lassen. 4. 10-Punkte-Programm (Anlage 3) 4.1 Handlungsfeld 1: Die Ergebnisse aus den Organisationsuntersuchungen des Liegen- schaftsamtes/Abteilung Forst sowie des Bauordnungsamtes werden umgesetzt, so- bald die Voraussetzungen erfüllt sind. In diesem Zusammenhang beschließt der Ge- meinderat die notwendigen Einzelmaßnahmen a) die Aufgabe der Wildgehege (Einsparung 25.500 Euro/Jahr) b) die Aufgabe der Christbaumkultur (Einsparung 24.000 Euro/Jahr) c) die Aufgabe/Verlagerung von Grillplätzen (Einsparung 17.000 Euro/Jahr) sowie d) der Verzicht auf Ausbildung über den eigenen Bedarf hinaus (Einsparung 113.000 Euro/Jahr). 4.2 Der Sachstand zu den Handlungsfeldern 2 bis 10 wird zur Kenntnis genommen. Hauptamt - Sitzungsdienste - 23. Juli 2010
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Anlage 1 Gemeinderat 27.07.2010 Haushaltskonsolidierung der Stadt Karlsruhe THH Maßnahmen (Beschluss Gemeinderat) Ursprungswert 2011 2012 2013 1. Mehrheitliche Zustimmung 2000 Finanzen KMK Aufgabe der Gartenhalle am Festplatz (Einsparung derzeit nicht bezifferbar!) - 000 8000 Wirtschaftsförderun g Einstellung Wirtschaftsspiegel 35.000 35.000 35.000 35.000 8800 Hochbau und Gebäudewirtschaft Ertragssteigerung durch Parkflächenbewirtschaftung bei Schulen und Verwaltungsgebäuden 0 162.000 162.000 162.000 1000 Hauptverwaltung Geringerer Bedarf für Bürgervereine (Bürgerversammlungen, Stadtteilfeste u. a.), Restmittel aus Erfahrungswerten 32.520 6.500 6.500 6.500 3100 Umwelt- und Arbeitsschutz Zuschuss an VBK an Mobilitätszentrale 37.000 37.000 37.000 37.000 4000 Schulen und S p ort Radtouristikfahrt (Kürzung) 40.266 8.000 8.000 8.000 5000 Soziales und Ju g end Einsparung Unterbringung Obdachloser in Hotels 1.899.420 100.000 100.000 100.000 8200 Forsten 4 Forststellen (Einsparung unter der Voraussetzung der vollst. Umsetzung Erg. Orga.untersuchung Forsten) 170.000 81.000 81.000 81.000 6600 Tiefbau Reduzierung Betriebsdauer Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet um 1 Std. 2.000.000 150.000 150.000 150.000 6600 Tiefbau Abschaffung der Brötchentastenregelung 2.700.000 180.000 180.000 180.000 6600 Tiefbau Erhöhung Parkgebühren Innenstadt von 1,50 auf 2,00 Euro 2.700.000 400.000 400.000 400.000 6700 Gartenbau Lichterfest (zweijährig) 70.000 70.000 0 70.000 6900 Friedhof und Bestattun g Einstellung Zuschuss Trauernetz Nordweststadt 3.000 3.000 3.000 3.000 8000 Wirtschaftsförderung Reduzierung Budget "Innenstadt" bspw. für Eiszeit und Weihnachtsbeleuchtung (von 250.000 € auf 150.000 €) 250.000 100.000 100.000 100.000 8800 Hochbau und Gebäudewirtschaft Optimierungskonzept für kostendeckende Parkeinrichtungen, bisheriges Defizit rd. 500 T€ -500.000 55.000 55.000 55.000 nachrichtlich:6100 Stadt p lanun g Einstellung "Call a Bike" (Beschluss Hauptausschuss vom 20.07.2010) 150.000 150.000 150.000 150.000 2. Mehrheitliche Zustimmung mit unterschiedlichen prozentualen Vorgaben 1100 Personal und Or g anisation Kompletter Verzicht auf Pensionärstreffen bzw. zeitliche Verschiebung 88.000 88.000 2000 Finanzen Marketin g Reduzierung Stadtgeburtstag 250.000 50.000 50.000 Bezeichnung THH 1 von 4 Anlage 1 Gemeinderat 27.07.2010 Haushaltskonsolidierung der Stadt Karlsruhe THH Maßnahmen (Beschluss Gemeinderat) Ursprungswert 2011 2012 2013 Bezeichnung THH 3. Maßnahmen mit uneinheitlichen Vorgaben 1200 Stadtentwicklun g Wegfall Europa-Woche 7.500 7.500 7.500 7.500 4000 Schulen und S p ort Freizeitsport: Keine Zuschüsse für Freizeitangebote der Vereine 70.000 60.000 60.000 60.000 4000 Schulen und Sport Zusätzliche Mieteinnahmen durch Überlassung von Schulräumen an private Träger - 50.000 50.000 50.000 4100 Kultur ZKM und Staatstheater (entspräche Kürzung von rd. 5%) 7.514.700 19.634.200 1.357.000 1.357.000 1.357.000 4100 Kultur Allg.Kultur (entspräche Kürzung v. rd. 10% auf Transferaufw. (469.000 Euro); abzügl. Stabilisierungsfonds i. H. v. 1% (47.000 Euro)) 4.687.060 422.000 422.000 422.000 4300 Musikschulen Gebührenerhöhung (ca. 3%) 1.834.590 50.000 50.000 50.000 5000 Soziales und Jugend Reduzierung der Vergütungen im Sozial- und Jugendhilfebereich durch restriktive Verhandlungen mit sämtlichen Träger über Entgelte für deren Leistungen 58.388.350 1.000.000 1.000.000 1.000.000 5000 Soziales und Jugend Kürzung d. freiw. Leistungen (nicht gesetzlicher Bereich) Sozialbereich außer AFB u. StJA (entspräche Kürzung v.rd. 10% (572.000 €); abzügl. Stabilisierungsfonds (50.000 €)) 6.906.435 522.000 522.000 522.000 5000 Soziales und Jugend AFB Allgemeine Zuschusskürzung um 10% wg. einmaliger Entnahmemöglichkeit Rücklage 1.314.000 130.000 6200 Lie g enschaften Verzicht auf Förderung von Erbbaurechten an Wohngrundstücken 110.000 110.000 110.000 110.000 6200 Lie g enschaften Verzicht auf Förderung von Erbbaurechten Sport und Kultur 190.000 190.000 190.000 190.000 6200 Liegenschaften Aufhebung Staffelgebühr bei Negativattest (§ 24 BauGB) zugunsten einer Pauschale (Mehreinnahmen) 40.000 30.000 30.000 30.000 6600 Tiefbau Betriebskosteneinsparung d. Rücknahme von Beschlüssen über freiw. Beleuchtungsleistungen d. Beleuchtungskomm. 2.000.000 10.000 10.000 10.000 2 von 4 Anlage 1 Gemeinderat 27.07.2010 Haushaltskonsolidierung der Stadt Karlsruhe THH Maßnahmen (Beschluss Gemeinderat) Ursprungswert 2011 2012 2013 Bezeichnung THH 4. Einstimmige/mehrheitliche Ablehnung 4000 Schulen und S p ort Kindersportschule sowie Kinder in Bewegung (Kürzung) 54.000 4.000 4.000 4.000 4000 Schulen und Sport Kürzungsbetrag Landesmedienzentrum für Online-Lizenzen und Medienbeschaffung (Gesamtzuschuss 492.500 €) 60.000 50.000 50.000 50.000 4000 Schulen und S p ort Kürzung Zuschüsse Privatschulen um 10% 257.480 25.000 25.000 25.000 4000 Schulen und Sport Kürzungsbetrag "Sport auf der Straße" durch Konzentrierung der Angebote 51.000 6.000 6.000 6.000 4000 Schulen und S p ort "In Schwung" (Kürzung) 20.000 5.000 5.000 5.000 4000 Schulen und Sport Gebührenerhöhung ergänzende Betreuung (Erhöhung von 2-3 Euro pro Kind, ca. 5,5 %) - 40.000 40.000 40.000 5000 Soziales und Jugend Einschränkung des Empfängerkreises Behindertenfahrdienst (ohne Pflegestufe II und III) 300.000 150.000 150.000 150.000 5000 Soziales und Jugend Wegfall Projekte Freiwilligendienst "engagiert plus" (Caritasverband) und Generationsübergreifender Freiwilligendienst (Paritätischer WV) 31.500 31.500 31.500 31.500 5000 Soziales und Jugend Wegfall Zuschüsse an Verbände zur Absenkung der Kindergartenbeiträge 2.143.000 2.143.000 2.143.000 2.143.000 5000 Soziales und Jugend Wegfall der Zuschüsse für die Absenkung der Beiträge für Geschwisterkinder 1.010.000 1.010.000 1.010.000 1.010.000 5000 Soziales und Jugend Einfrierung Schulsozialarbeit; Angebote des Kinderbüros und der Straßensozialarbeit reduzieren (bislang nicht beziffert!) - 000 5000 Soziales und Ju g end ARGE Einsatzstellen für multipel belastete SGB II-Bezieher 250.000 130.000 130.000 130.000 5000 Soziales und Jugend ARGE Streichung Plätze für Auswärtige in Frauenhäuser (ca. 70 Frauen bei einem durchschn. Aufwand von 5.700 €/Jahr) 400.000 400.000 400.000 400.000 5000 Soziales und Ju g end STJ A Skatenite 8.000 8.000 8.000 8.000 5000 Soziales und Ju g end STJ A Allgemeine Zuschusskürzung um 10% 1.550.000 155.000 155.000 155.000 6100 Stadtplanung Reduzierung Finanzierung Regionalverband um 10% (freiwillige Leistung) 350.000 35.000 35.000 35.000 8200 Forsten Naturschutzzentrum Rappenwört (Stiftungsvertrag Land mit Stadt: Land 70% - Stadt 30% =80 TEuro; nur im Benehmen mit Land änderbar!) 80.000 80.000 80.000 80.000 8200 Forsten Waldklassenzimmer (Befristeter Arbeitsvertrag Stadt mit Schutzgemeinschaft Dt. Wald bis 2013) 43.000 43.000 43.000 43.000 6200 Lie g enschaften Verzicht Verkauf Wohngrundstücke mit Kaufpreisabschlag 120.000 120.000 120.000 120.000 6200 Liegenschaften Verzicht auf städtisches Schallschutzprogramm: Zuschüsse an Hauseigentümer für den Einbau von Lärmschutzfenstern 150.000 150.000 150.000 150.000 6200 Liegenschaften Verzicht Bonusprogramm für energetische Sanierung 250.000 250.000 250.000 250.000 6600 Tiefbau Reduzierung Reinigungsumfang bei Graffiti-Beseitigungen um 2/5 50.000 20.000 20.000 20.000 6700 Gartenbau Wegfall sämtlicher Seebühnenveranstaltungen 46.000 46.000 46.000 46.000 3 von 4 Anlage 1 Gemeinderat 27.07.2010 Haushaltskonsolidierung der Stadt Karlsruhe THH Maßnahmen (Beschluss Gemeinderat) Ursprungswert 2011 2012 2013 Bezeichnung THH Fortsetzung: Einstimmige/mehrheitliche Ablehnung 6700 Gartenbau Wegfall sämtlicher Weihnachtsbäume (Ausnahme: Marktplatz) 15.000 15.000 15.000 15.000 6700 Gartenbau Stilllegung von Brunnen außerhalb der Kernstadt und Stadtgarten 253.190 50.000 50.000 50.000 6900 Friedhof und Bestattung Weihnachtsbäume und Beleuchtung auf den Friedhöfen (Ausnahme Hauptfriedhof) 13.000 10.000 10.000 10.000 6900 Friedhof und Bestattun g Unterhaltung Friedhof Heidenstücker 10.000 10.000 10.000 10.000 7000 Abfallwirtschaft Erhebung einer Straßenreinigungsgebühr im Innenstadtbereich (abzüglich öffentl. Interesse bspw. Fußgängerzone) 0 800.000 800.000 800.000 7000 Abfallwirtschaft Erhebung von Entgelten für Behältertausch (Mehrerträge noch nicht bezifferbar) - 7300 LuV Aufgabe Kastrationsfonds (für Katzen) 25.000 25.000 25.000 25.000 8800 Hochbau und Gebäudewirtschaft Verkauf/Abriss Hermann-Ringwald-Halle 40.000 40.000 40.000 40.000 5. Noch nicht abstimmungsfähig 1500 Ortsverwaltun g en Derzeitige Neustrukturierungsuntersuchung bleibt abzuwarten - 000 3200 Bür g erservice und Sicherheit Bündelung der 5 Karlsruher Standesämter 410.000 150.000 150.000 150.000 3200 Bürgerservice und Sicherheit Schließung der Bürgerbüros in allen Ortsverwaltungen (mit Ausnahme von Neureut und Durlach) 351.000 200.000 200.000 200.000 5200 Bäder Bäderkonzept (die Aktualisierung bleibt abzuwarten) - 000 6900 Friedhof und Bestattun g Übernahme Friedhofsverwaltung von OV 180.000 50.000 50.000 50.000 6900 Friedhof und Bestattun g Übernahme von Bestattungsleistungen der OV Wettersbach 20.000 20.000 20.000 20.000 6. Zu untersuchende Projekte zur Vorbereitung einer entsprechenden Umsetzung 8800/4100 Hochbau und Gebäudewirtschaft/Kultur Nancy-Halle (einschl. Zurückfahren der Bespielung) 8800 Hochbau und Gebäudewirtschaft Haus Solms 8800 Hochbau und Gebäudewirtschaft Festhalle Durlach 4 von 4
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Stadt Karlsruhe: Haushaltskonsolidierungsprogramm DHH 2011/2012 und Mifrifi Teilhaushalte Konsolidierungsmaßnahmen Verwaltung 2011 2012 2013 Euro Euro Euro THH 1000 Hau p tverwaltun g diverse Geschäftsausgaben (insb. Einsparung Postgebühren; Restmittel aus Erfahrungswerten) 396.000 396.000 396.000 Personalmaßnahmen 52.550 52.550 52.550 Standardreduzierung bei Repräsentationsveranstaltungen 69.000 69.000 69.000 Kantine/Küche: Einsparung Geschäftsausgaben und Abschluss neuer Dienstleistungskonzession 55.000 55.000 55.000 Reduzierung bei Alters- und Ehejubilare (derzeit rd. 900 Ehrungen; Kosten rd. 47 Teuro) 10.000 10.000 10.000 Städtische Veranstaltungen zeitlich strecken (bspw. Bürgerempfang alle 2 Jahre, Rundfahrten mit Bürgervereinen und Ehemaligen alle 3 Jahre, Verzicht gänzlich auf Empfang für Medien und Amtsleiter- und Amtsleiterinnen und stattdessen Aufwertung Amtsleitertagung, Tag der offenen Türe im Rathaus im Turnus verlängern) 20.000 20.000 20.000 Eure g K A Verschiedene Personalmaßnahmen 34.000 34.000 34.000 Zwischensummen THH 1000 636.550 636.550 636.550 THH 1100 Personal und Organisation Keine externen Personalberater bei Personalberatung im hochpreisigen Segment 30.000 30.000 30.000 Reduzierung Ferienjobs 17.000 17.000 17.000 "Lust auf Perspektive" - zeitliche Verlagerung von 2010 auf 2013 16.000 7.000 "Fit für Führung" - Maßnahme in 2012 und 2013 aussetzen 5.900 5.900 Personalkosteneinsparungen durch auslaufende ATZ-/Trainee - Verträge 317.500 257.000 312.900 Ausbildung - Verkürzung Baerenthalaufenthalt etc. 10.000 Haushaltsjahr Anlage 2 zur Sitzung des Gemeinderates am 27.07.2010, TOP „Haushaltskonsolidierung der Stadt Karlsruhe - Einsparvorschläge für künftige Jahre“ 1 von 7 Stadt Karlsruhe: Haushaltskonsolidierungsprogramm DHH 2011/2012 und Mifrifi Teilhaushalte Konsolidierungsmaßnahmen Verwaltung 2011 2012 2013 Haushaltsjahr Angestelltenlehrgang I - Angebot nur noch alle 2 Jahre 4.000 Aussetzen der Weiterqualifizierung Verwaltungsfachwirt (Angestelltenlehrgang II bis 2012) 2.500 Seminarreihe "Wirkungsvoll Einfluss nehmen" - zeitliche Verschiebung der Seminarreihe für Amts- und Abteilungsleitungen 8.100 Fortbildungsreihe für leitende Führungskräfte - Verschiebung eines 3. Zyklusses auf 2013 29.000 Aufstieg vom mittleren in den gehobenen Dienst (FH-Besuch) nur noch jedes 2. Jahr 40.000 40.000 Zwischensummen THH 1100 431.100 349.900 415.800 THH 1200 Stadtentwicklun g Kommunalstatistik 18.000 17.600 17.600 Masterplan 14.000 17.400 17.400 Zensus 2011 50.000 50.000 Mehreinnahmen durch bspw. web-basierter Systeme oder Straßenverzeichnis 5.000 5.000 5.000 verschiedene Personalmaßnahmen 3.000 8.500 Zwischensummen THH 1200 90.000 90.000 48.500 THH 1300 Presse und Information Stadtzeitung: Verlängerung der Erscheinungsintervalle in den Ferienzeiten (bspw. 14-tägiger Rhythmus) 25.000 25.000 25.000 Stadtzeitung: Reduzierung Umfang (entspricht etwa 20 Seiten pro Jahr) 25.000 25.000 25.000 Reduzierung Projekttopf Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 7.000 7.000 7.000 Medienbüro Nicht vertraglich gebundene Mittel 13.000 5.000 Zwischensummen THH 1300 70.000 62.000 57.000 2 von 7 Stadt Karlsruhe: Haushaltskonsolidierungsprogramm DHH 2011/2012 und Mifrifi Teilhaushalte Konsolidierungsmaßnahmen Verwaltung 2011 2012 2013 Haushaltsjahr THH 1400 Rechnun g s p rüfun g Stelleneinsparung (1 Prüfer bis 2013) (Korrektur) 94.000 94.000 94.000 THH 1500 Ortsverwaltun g en OV Grötzin g en Verschiedene Personalmaßnahmen 36.000 36.000 36.000 Restliche O V THH 2000 Finanzen Halbtagsstelle Sekretariat "Kasse" 30.000 30.000 Stadtmarketin g Reduzierung Erstwohnsitzkampagne 200.000 200.000 200.000 KMK Reduzierung Tourismus (Weinbrennerhaus) 40.000 40.000 40.000 Zuweisung an Zoo/Stadtgarten für Durchgang Kongressbesucher 13.000 13.000 13.000 KVVH Pauschaler Beitrag des Konzerns (SWK 1,2 Mio. Euro, VBK 0,5 Mio. Euro, Rheinhafen 0,2 Mio. Euro, Bäder 0,1 Mio. Euro) 2.000.000 2.000.000 2.000.000 Zwischensummen THH 2000 2.253.000 2.283.000 2.283.000 THH 3000 Zentraler Juristischer Dienst Stelleneinsparungen 171.000 156.000 166.000 THH 3100 Umwelt- und Arbeitsschutz Verschiedene Personalmaßnahmen 70.000 70.000 70.000 Einstellung der Klimaschutzkampagne 100.000 100.000 100.000 Zwischensummen THH 3100 170.000 170.000 170.000 3 von 7 Stadt Karlsruhe: Haushaltskonsolidierungsprogramm DHH 2011/2012 und Mifrifi Teilhaushalte Konsolidierungsmaßnahmen Verwaltung 2011 2012 2013 Haushaltsjahr THH 3200 Bür g erservice und Sicherheit Mehreinnahmen aus Messanlagen 400.000 400.000 450.000 Änderung der Sondernutzungsgebührensatzung 125.000 125.000 125.000 Zwischensummen THH 3200 525.000 525.000 575.000 THH 3700 Feuerwehr Einsparung verschiedener Sachleistungen 50.000 50.000 50.000 THH 4000 Schulen und S p ort Personal (1 Hausmeisterstelle) 40.000 40.000 40.000 Personalkosten Wildpark-Gruppe 120.000 120.000 120.000 Zwischensummen THH 4000 160.000 160.000 160.000 THH 4100 Kultur THH 4300 MusikschulenTHH 5000 Soziales und Ju g end Nachzahlung Bafög 5.000.000 Umstellung Heroinmodell -nicht bezifferbar- THH 5200 Bäder Energiekosten/Standardreduzierung Beheizung in Freibädern 130.000 130.000 130.000 Effizienz-Contracting 50.000 50.000 50.000 Fächerbad Erhöhung Eintrittspreise: Keine Auswirkung städt. HH 70.000 70.000 70.000 Zwischensummen THH 5200 250.000 250.000 250.000 4 von 7 Stadt Karlsruhe: Haushaltskonsolidierungsprogramm DHH 2011/2012 und Mifrifi Teilhaushalte Konsolidierungsmaßnahmen Verwaltung 2011 2012 2013 Haushaltsjahr THH 6100 Stadtplanung Einsparung verschiedener Sachleistungen 15.000 15.000 15.000 THH 6200 Liegenschaften und THH 8200 Forsten zusätzliche Personalmaßnahmen 200.000 300.000 400.000 THH 6300 Bauordnung Auswirkungen Organisationsuntersuchung im Rahmen HF 1 250.000 250.000 250.000 THH 6600 Tiefbau undTHH 7400 Stadtentwässerung Energieeinsparung durch Einsatz der LED-Technik (Einsparung noch nicht bezifferbar) 000 Reduzierung der Fremdwartung von LSA und Verkehrsrechner durch Vergrößerung von Wartungsintervallen) 000 Intensivere Verfolgung von Fristüberschreitungen bei Sondernutzungen 50.000 50.000 50.000 Reduzierung allgemeine Geschäftskosten 20.000 20.000 20.000 Einsparung Abwasserabgabe durch Verrechnung mit zukünftigen Investitionen 1.200.000 1.200.000 1.200.000 5 von 7 Stadt Karlsruhe: Haushaltskonsolidierungsprogramm DHH 2011/2012 und Mifrifi Teilhaushalte Konsolidierungsmaßnahmen Verwaltung 2011 2012 2013 Haushaltsjahr Einsparung durch Steigerung Energieeffizienz (5-10% ) 100.000 100.000 100.000 Mehreinnahmen durch Verrechnung Laborleistungen an Dritte 10.000 10.000 10.000 Mehreinnahmen durch Übernahme des Abwassers aus Edeka - Fleischwerk 300.000 300.000 300.000 Mehreinnahmen durch Mitverbrennung von Klärschlamme aus Umlandgemeinden 200.000 200.000 200.000 Mehreinnahmen durch Übernahme von Abwasser aus weiteren Umlandgemeinden (noch nicht bezifferbar!) 000 Zwischensummen THHe 6600/7400 1.880.000 1.880.000 1.880.000 THH 6700 Gartenbau Verwertung von Stamm- und Astholz am freien Markt 20.000 20.000 20.000 Erhöhung Entgelte für Flächennutzung 15.000 15.000 15.000 Verschiedene Personalmaßnahmen 44.000 46.000 46.000 Zwischensummen THH 6700 79.000 81.000 81.000 THH 6800 Zoo Einsparung verschiedener Standardleistungen 15.000 15.000 15.000 Mehrerträge durch zielgruppenorientierte Marketingaktionen 35.000 35.000 35.000 Zwischensummen THH 6800 50.000 50.000 50.000 THH 6900 Friedhof und Bestattung Energiekosteneinsparung 10.000 10.000 10.000 6 von 7 Stadt Karlsruhe: Haushaltskonsolidierungsprogramm DHH 2011/2012 und Mifrifi Teilhaushalte Konsolidierungsmaßnahmen Verwaltung 2011 2012 2013 Haushaltsjahr THH 7000 Abfallwirtschaft Standardreduzierung durch:Zusätzliche Einnahmequellen:Potenziale für Personaleinsparungen durch weitere Optimierung der Tourenplanung bei der Abfallsammlung (Einsparung noch nicht bezifferbar)Änderungen bei der (bezahlten) Frühstückspause (Einsparungen noch nicht bezifferbar) THH 7200 Märkte Einsparung verschiedener Sachleistungen 25.000 25.000 25.000 THH 7300 LuV Verschiedene Personalmaßnahmen nach Fusion mit BuS 52.850 52.850 52.850 Mehreinnahmen Verwaltungsgebühren (allgemein) 6.150 6.150 6.150 Zwischensummen THH 7300 59.000 59.000 59.000 THH 8000 Wirtschaftsförderung Reduzierung Aufwand für "Expo Real" 5.000 5.000 5.000 Umwandlung der Wirtschaftsstiftung in eine Förderstiftung THH 8800 Hochbau und Gebäudewirtschaft Energieeinsparung durch Änderung des Nutzerverhalten s 750.000 750.000 750.000 Verschiedene Personaleinsparungsmaßnahmen 300.000 300.000 300.000 Mietkostenbeteiligung für Veranstaltungen KMK 48.000 48.000 48.000 Zwischensummen THH 8800 1.098.000 1.098.000 1.098.000 Gesamtsummen 13.607.650 8.635.450 8.814.850 7 von 7
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Extrahierter Text
1 Anlage 3 zur Sitzung des Gemeinderates am 27.07.2010, TOP „Haushaltskonsolidierung der Stadt Karlsruhe - Einsparvorschläge für künftige Jahre“ Die Beilage zu TOP 2.4/Handlungsfeld 9 der Haushaltsstrukturkommission am 18.06.2010 wurde in den Text integriert. Sachstandsbericht zu den Handlungsfeldern 1 - 10 Handlungsfeld 1: Ganzheitliche Betrachtung einzelner Ämter 1.1 Sachstandsbericht zur Untersuchung des Liegenschaftsamtes Projektstand Bei der Untersuchung des Liegenschaftsamtes wurde mit der Abteilung Forst begon- nen. Dieses Teilprojekt ist abgeschlossen. Die Untersuchung der Abteilung Liegen- schaften ist im Gange; erste Ergebnisse sind dort bis Juni 2010 zu erwarten. Eine endgültige Aussage über das insgesamt zu generierende Einsparpotential beim Liegenschaftsamt wird erst möglich sein, wenn alle Abteilungen der Dienststelle (Flä- chenmanagement, Liegenschaften, Vermessung, Geoinformation, Wohnen & Zentra- le Dienste, Forst) untersucht worden sind. Abteilung Forst Die Untersuchung der Abteilung Forst ist abgeschlossen. Die Ergebnisse wurden in der Haushaltsstrukturkommission am 10.03.2010 bereits vorgestellt. Die Handlungs- empfehlungen bedürfen einer Grundsatzentscheidung durch den Hauptausschuss bzw. den Gemeinderat: Handlungsempfehlung Einsparpotential Umsetzung ja/nein 1. Aufgabe der Wildgehege 25.500 € 2. Aufgabe der Christbaumkultur 24.000 € 3. Aufgabe/Verlagerung von Grillplätzen 17.000 € 4. Ablösung Bürgergabholzberechtigungen in 5. enthalten 5. Reduzierung des Personalbestandes und Vergabe von Leistungen an Unter- nehmer 81.000 € In Anlage 1 enthal- ten 6. Verzicht auf Ausbildung über den eige- nen Bedarf 113.000 € Summen 260.500 € Abteilung Liegenschaften Die Mitte März begonnene Untersuchung der Abteilung Liegenschaften ist entspre- chend dem Ansatz einer ganzheitlichen Untersuchung breit angelegt. Aufgabe der Untersuchung soll daher nicht nur eine reine Personalbemessung, sondern auch ei- ne strukturelle Optimierung sein. Auf Wunsch der Leitung des Liegenschaftsamtes wird eine unterstützende Diagnostik der Abteilung durch eine externe Firma durchge- führt. 2 1.2 Sachstandsbericht zur Untersuchung des Bauordnungsamtes Im Rahmen der Organisationsuntersuchung konnte im Einvernehmen mit dem Bau- ordnungsamt bei stetiger Einbindung des örtlichen Personalrates ein Vorschlag zur Umorganisation der dortigen Strukturen erarbeitet werden. In Folge dessen konnten aufgrund von Prozessoptimierungen, aber auch durch Reduzierungen von Standards deutliche Einsparpotentiale erschlossen werden. Insgesamt könnte die Personalaus- stattung um 4,50 Vollzeitwerte (VZW) reduziert werden; dies entspricht mehr als 10 % der derzeit vorhandenen Personalausstattung im Soll. Monetär betrachtet ent- spricht dies einer jährlichen Ersparnis im Personalaufwand von ca. 270.000 €. Im Wesentlichen sind folgende Veränderungen in den einzelnen Organisationsein- heiten vorgesehen: Bauabteilung: Die Anzahl der Baubezirke wird von bisher 4 Bezirken auf 3 Bezirke reduziert. Die Zuständigkeitsbereiche der einzelnen Bezirke basieren weiterhin auf geografischen Abgrenzungen im Stadtgebiet. In Folge dessen kann eine Baubezirksleiterstelle, de- ren Stellvertreterfunktion (aus einer Stelle Baubezirksleitung in A12 wird eine Sach- bearbeitungsstelle in A11) sowie eine Baukontrolleursstelle eingespart werden. Da durch diese Umstrukturierung lediglich Führungsaufgaben entfallen, die Fachaufga- ben aber verbleiben, ist eine Umwandlung der 1,00 VZW Bezirksleiterstelle in eine 0,50 VZW technische Sachbearbeitungsstelle angedacht. Im Endergebnis kann eine Personaleinsparung von 1,50 VZW in den Baubezirken erzielt werden. Das bisher der Abteilung Zentralisierte Verfahren zugeordnete Sachgebiet Statik wird nach verändertem Aufgabenzuschnitt zukünftig als Sachgebiet Bautechnik in die Bauabteilung integriert werden. In der Abteilung Zentralisierte Verfahren verbleibt somit nur noch das Sachgebiet Sonderaufgaben (Werbung, Bußgeld, Brandverhü- tungsschau, Wohnungseigentum, Schornsteinfegerwesen). Nach Ausscheiden des bisherigen Abteilungsleiters erweist es sich als sinnvoll, diesen Bereich als eigen- ständiges Sachgebiet weiterzuführen. Im Zuge dessen kann die Funktion der Abtei- lungsleitung in die einer Sachgebietsleitung umgewandelt und somit ein weiterer Ein- spareffekt von rund 10.000 € pro Jahr erzielt werden. Es hat sich im Laufe der Untersuchung gezeigt, dass eine Notwendigkeit besteht, baurechtliche Grundsatzangelegenheiten zentral zu bearbeiten. Es ist vorgesehen, hierfür eine 1,00 VZW Stabsstelle kostenneutral einzurichten. Möglich ist dies durch die Umwandlung einer aufgrund der Reduzierung der Baubezirke verbleibenden Baurechtssachbearbeitungsstelle. Die Aufgaben der Schreibkräfte haben sich im Laufe der Jahre stark verändert. Zwi- schenzeitlich werden schwerpunktmäßig Serviceaufgaben, sog. Assistenzfunktionen für die Baubezirke wahrgenommen. Aus diesem Grund soll dieser Bereich künftig unter der Bezeichnung Bezirksassistenz der Bauabteilung unterstellt werden. Die Neuorganisation hat zur Folge, dass eine 0,50 VZW Schreibkraft eingespart werden kann. Verwaltung: Die ehemalige Verwaltung wird zum Sachgebiet Zentrale Dienste. Im Zusammenhang mit der anstehenden Neuorganisation der Buchungszentren werden auch die Aufgaben innerhalb der Verwaltung des Bauordnungsamtes neu 3 strukturiert. Die primär hierfür eingerichtete 0,50 VZW Stelle steht somit zur Strei- chung im Rahmen der Haushaltskonsolidierung zur Verfügung. Es ist davon auszu- gehen, dass die verbleibenden Aufgaben aus dem Bereich Haushaltswesen und Controlling im Sachgebiet Zentrale Dienste kompensiert werden können. Die Zwischenregistratur und die Altregistratur sollen räumlich zusammengeführt wer- den. Dadurch kann eine Registraturstelle eingespart werden. Voraussetzung hierfür sind allerdings entsprechende Umbaumaßnahmen. In diesem Zusammenhang ver- spricht man sich auch eine Verbesserung bzw. Entlastung im Bezug auf die Akten- einsichtnahme in Gebäudeakten. Diese Einsichtnahme, die insbesondere von Rechtsanwälten, Maklern, Architekten und Ingenieuren wahrgenommen wird, soll durch die Umbaumaßnahmen in direkter funktioneller Verbindung zu den Registratur- räumen und zu festen Zeiten stattfinden. Die dazu notwendigen Investitionsmaßnahmen belaufen sich auf geschätzte 170.000 €. Unter Berücksichtigung der jährlichen Abschreibungsbeträge verbleibt eine Netto- einsparung von ca. 257.000 € pro Jahr. Sollte diese Lösung bautechnisch und/oder aufgrund des hohen Finanzierungsauf- wandes zunächst nicht realisierbar sein, könnte durch Reduzierung von Öffnungszei- ten zumindest eine halbe Stelle in der Registratur eingespart werden. Weitere Auswirkungen aus der Umsetzung des Konzeptes nach außen Es ist davon auszugehen, dass zur Umsetzung der Vorschläge auch Standards in- nerhalb der Bauberatung verringert werden müssen. Dies gilt insbesondere für die so genannte positive Gestaltungspflege (Bemühungen zur Einhaltung eines vordefi- nierten, geordneten Stadtbildes über die baurechtlichen Bestimmungen hinaus). Die Reduzierung von Stellen aus dem fachtechnischen Bereich wirkt sich nur bedingt auf das Gebührenaufkommen aus, z. B. bei verringerten Bauabnahmen oder allge- meinen Baukontrollen. Dabei ist aber zu bedenken, dass die Gebühren sowieso nicht kostendeckend erhoben werden können. Auswirkung auf den Personalkostenhaushalt Ein großer Teil der Kostenreduzierungen ist bereits durch das vorausschauende Nichtbesetzen von Stellen realisiert und wirkt sich deshalb nicht noch zusätzlich auf die Personalkosten aus. Die seit bekannt werden des Untersuchungsauftrages Mitte 2009 durch Fluktuation freigewordenen Stellen im Bauordnungsamt wurden bis dato freigehalten. Ebenso sind 1,5 VZW bereits seit längerer Zeit unter Beobachtung der Aufgabenentwicklung zur Wiederbesetzung gesperrt. Positive Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse sind z. B. - Verringerung von Reibungsverlusten aufgrund klarer Aufgabenabgrenzungen und Festlegung von Standards - Verbesserte Vertretungsmöglichkeiten bei Urlaub und Krankheit - Effektiveres Arbeiten in den Bezirken durch Auslagerung bzw. Zentralisierung der Kundenkontakte oder durch Terminvereinbarungen - Synergieeffekte durch die Implementierung einer Bezirksassistenz 4 - Verringerung von amtsinternen Schnittstellen - Verkürzte Prozesslaufzeiten und optimierter Informationsfluss durch nähere An- bindung der am jeweiligen Prozess beteiligten Einheiten. Einsparung in € / Jahr Amtsleitung2,0 VZWAmtsleitung2,0 VZW Stadtkonservator1,5 VZWStadtkonservator1,5 VZW Verwaltung10,5 VZWVerwaltung8,50 VZW102.250 € Allgem. Verwaltung3,0 VZWAllgem. Verwaltung2,5 VZW38.400 € Schreibdienst3,5 VZWSchreibdienst3,0 VZW20.650 € Registratur4,0 VZWRegistratur3,0 VZW43.200 € Registratur alternativ3,5 VZW21.600 € Bauabteilung20,7 VZWBauabteilung19,2 VZW91.850 € Bauabteilungsleiter1,0 VZWBauabteilungsleiter1,0 VZW Bezirksleiter4,0 VZWBezirksleiter3,0 VZW83.650 € Techn. SB8,0 VZWTechn. SB8,5 VZW-38.400 € SB Baurecht3,7 VZW SB Baurecht + Stabsstelle 3,7 VZW Baukontrolleure4,0 VZWBaukontrolleure3,0 VZW46.600 € Zentralisierte Verfahren5,37 VZWZentralisierte Verfahren4,37 VZW58.900 € Statik2,5 VZWStatik1,5 VZW58.900 € Sonderaufgaben2,87 VZWSonderaufgaben2,87 VZW Summe Personal BOA40,07 VZWSumme Personal BOA35,57 Einsparung4,5 VZW*253.000 € alternativ4,0 VZW231.400 € -12.500 € alternativ - 1.450 € 7.100 € 9.800 € 257.400 € alternativ246.800 € Summe der Einsparung/ Jahr: Einsparvorschlag zum Bauordnungsamt Organisation aktuell Vorgeschlagene Personalausstattung (zur besseren Vergleichbarkeit dargestellt an der bisherigen Struktur) * Als Voraussetzung für den Abbau der Stelle in der Registratur sind Umbaumaßmahmen nötig. Geschätzte Investitionskosten: 170.000 € Dies entspricht einem jährlichen Abschreibungsbetrag von ca. 12.500 €. Bei Realisierung der alternativen Lösung betragen die Investitionskoten ca. 20.000 €. Weitere Einspareffekte: Eine Stelle A12 nach A11 (stellvertr. Bezirkskeiter) Eine Stelle A13g nach A12 (AbteilungsL ZV -> SGL) 5 1.3 Als nächste zu betrachtende Ämter Nächste zu untersuchende Dienststellen sind - das Personal- und Organisationsamt (externe Untersuchung), - das Schul- und Sportamt. In die Untersuchungen in diesem Handlungsfeld sind die Amtsleitungen sowie die örtlichen Personalräte mit eingebunden. 1.4 Neustrukturierung des IT-Bereiches der Stadt Karlsruhe Zusammenfassung Die IT-Organisation der Stadt Karlsruhe befindet sich, orientiert an einer IT-Strategie (vorgestellt im Personalausschuss am 30.09.2008), im Wandel. Erste Erfolge sind bereits zu sehen: wirtschaftliche und umweltorientierte Beschaffung, Serviceorientierter Support (Zentraler IT Service Desk), Erhöhte Ausfallsicherheit. Weitere angestrebte Ziele: Senkung der IT-Gesamtkosten durch einheitliche Standards und Prioritäten Abgestimmte durchgängige Arbeitsprozesse Reduzierung des IT- Personalaufwands durch automatisierte Prozesse zeitgemäßer Sicherheitsstandard Serviceorientierter Support Höhere Kostentransparenz Insbesondere die Neuausrichtung des IT-Service wird sukzessive zu Veränderungen führen. In diesem Zug wird die Organisation der bisherigen dezentralen IuK- Koordi- nation zu prüfen sein. Weitere Optimierungen werden über Ämtergrenzen hinweg angestrebt. Im Einzelnen Zentraler IT-Dienstleister bei der Stadt Karlsruhe ist das POA. Hier wird die Funktion der IT-Leitung wahrgenommen, Strategien entwickelt, Maßnahmen geplant und de- ren Umsetzung gesteuert. Zum Verantwortungsbereich zählen ca. 440 Softwarepro- dukte und der IT-Service für ca. 2600 User. Wichtige Anwendungen (z. B. SAP, No- tes, Geodaten) werden durch dezentrale IT-Fachbereiche (in enger Abstimmung mit dem POA) betreut. Maßgebliche IT-Fachbereiche sind das MB, HA, LA, Stk. Zudem wird derzeit noch ein Vor-Ort-Support durch dezentrale IuK-Koordinatoren (ca. 40 Personen) in den Dienststellen wahrgenommen. Mit der Neubesetzung der IT-Leiterstelle beim POA, Mitte 2009, wurden grundlegen- de strategische und strukturelle Veränderungen eingeleitet: o Zielfelder der IT-Strategie Die weiterentwickelte IT-Strategie definiert folgende Zielfelder: Wirtschaftlicher IT- Betrieb, Einsatz zuverlässig funktionierender Technologien, IT- Sicherheit, 6 Geschäftsprozessoptimierung, Service- und Supportoptimierung sowie IT- Qualitätsmanagement. Rahmenbedingungen sind „Rechtskonformität“ und der „Einsatz umweltschonender Technologien“. Die IT-Organisation wird seitdem schrittweise auf standardisierte Prozesse überführt, die an den o.g. Zielfeldern ausgerichtet sind. o Maßnahmenplanung und Projekte Zeitgleich mit der organisatorischen Neuausrichtung werden wichtige Projekte vo- rangetrieben, die nachhaltige Verbesserungen erzielen: Service- und Supportoptimierung: Einrichtung eines zentralen Service Desks (Test- betrieb ist abgeschlossen, sukzessiver Ausbau zum stadtweiten Echtbetrieb bis Mitte 2010); Aufbau eines standardisierten IT-Wissensmanagements (in Umsetzung), Auf- bau eines standardisierten Service Level Managements (ab Mitte 2010), Aufbau ei- nes elektronischen Warenkorbsystems zur Bereitstellung von IT-Leistungen (Hard- ware, Software, Dienstleistungen) im Sinne eines Service Katalogs auch zur Definiti- on einheitlicher Standards (in Umsetzung), Neuorganisation der IuK- Koordination (voraussichtlich ab Herbst 2010). Wirtschaftlicher IT-Betrieb: Einstieg in die Server- und Desktopvirtualisierung (in Um- setzung), Neuorganisation Datenbackup/ Datendeduplizierung (in Umsetzung), EU- Vergabe „PC-Systeme“ (abgeschlossen). Einsatz zuverlässig funktionierender Technologien: Ausbau und Optimierung der Blade-Servertechnik (in Umsetzung), Migration Mailverfahren (in Umsetzung), Erhö- hung der Ausfallsicherheit durch neue Netzwerktopologie im KaNet. IT-Sicherheit: Vorbereitung einer IT-Sicherheitsleitlinie, Vorbereitung einer IT- Si- cherheitskampagne, Modellierung nach BSI-Grundschutz. Geschäftsprozessoptimierung: Vorbereitung eines standardisierten IT- Projektmana- gements (ab Mitte 2010); dann auch strategische Infrastrukturprojekte: Druckerma- nagement bei der Stadt, Einsatz von Open Source Software, wo möglich und sinn- voll, Einsatz einer einheitlichen Adressverwaltung, Ausbau Dokumenten- Management/ Workflow-Systeme. Einsatz umweltfreundlicher Technologien (Stichwort „Green IT“): Messung des Ener- gieverbrauchs der eingesetzten PC-Systeme (Testbetrieb bei UA läuft), Konsolidie- rung der Serverräume und dadurch Optimierungen hinsichtlich Klimatisierung und Energieverbrauch (abgeschlossen), Berücksichtigung von Umweltkriterien bei der Beschaffung von PC- Systeme (abgeschlossen). IT-Qualitätsmanagement: Definition einheitlicher Standards, Aufbau eines standardi- sierten Kennzahlensystems (in Umsetzung), Entwicklung und Umsetzung eines mehrkanaligen Kommunikationskonzepts (Intranet, Flyer, Infoveranstaltungen und Workshops) zur Schaffung von Kompetenz, Transparenz, Risk Awareness und Ak- zeptanz bei Anwendern (ab Mitte 2010). Alle genannten Maßnahmen und Projekte werden zentral vom POA geplant, gesteu- ert und umgesetzt. In enger Zusammenarbeit mit den IT-Fachbereichen wurden folgende Projekte initi- iert, umgesetzt oder unterstützt: 7 Rats- und Verwaltungsinformationssystem RAVIS (zusammen mit HA) Relaunch „karlsruhe.de“ (AG Web) Neue Technologie für Telearbeitsplätze Neuer Internetauftritt VerkehrsManagementZentrale (mit TBA und MB) Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie (mit MB) Fusion Telefonzentrale mit CallCenter BuS (zusammen mit HA und BuS) Aufbau Wissensmanagement im neuen CallCenter (mit BuS und MB) Pilotversuch elektronische Arbeitszeiterfassung bei BuS Ausbau der BlackBerry Infrastruktur (zusammen mit HA) Neuorganisation des Mobilfunks (mit Stadtwerke) Zur Optimierung des Informationsflusses, wurden HA, MB und POA räumlich zu- sammengelegt und in der Zähringerstraße 61 das neue IT- Zentrum der Stadtverwal- tung geschaffen. o Vorschläge Als weitere Optimierungsmaßnahmen im Rahmen des laufenden Neustrukturie- rungsprozesses werden für die Entscheidung zur Vorberatung in die IuK- Lenkungsgruppe eingebracht: Konsequente Weiterentwicklung der prozessorientierten Aufgabentrennung (insbesondere IT-Projektmanagement, Lizenzmanagement u. IT-Sicherheit) Zentrale Bewirtschaftung der Hardware (einschl. Beschaffung und Budget) beim POA; bereits in Umsetzung: POA BladeCenter ersetzt bisherige Notes- Server-Infrastruktur des HA zentrale Personalbemessung für den IT-Support (einheitliche Anforderungs- profile und Stellenbemessung) durch das POA Mitwirkung des POA bei der Gewinnung, Entwicklung und Fortbildung des IT-Fachpersonals Die Rolle der IuK-Lenkungsgruppe ist zu prüfen Weiterentwicklung des E-Government Masterplan Über diese Überlegungen hinaus werden ergänzende Erkenntnisse aus der anste- henden Organisationsuntersuchung beim POA einfließen. Handlungsfeld 2: Analyse großer Ausgabenbereiche/freiwillige Leistungen Nach den Vorgaben des Regierungspräsidiums sowie auf Beschluss des Gemeinde- rats vom 15.12.2009 sollen sämtliche freiwilligen Leistungen/Zuwendungen der Stadt Karlsruhe einer kritischen Überprüfung unterzogen werden. Hierzu hat die Stadtkämmerei folgende Fragestellungen erarbeitet, die an alle Dienststellen zur Bearbeitung gesandt wurden: 1. Leistungsempfänger oder Produkt/Produktgruppe/Leistungsbereiche 2. Höhe der freiwilligen Leistung/Zuwendung in den Jahren 2007 bis 2010 pro Leistungsempfänger/Produkt/Produktgruppe/Leistungsbereiche? 3. Welche rechtlichen Verpflichtungen bestehen seitens der Stadt gegenüber dem Leistungsempfänger (Vertrag, Bescheid etc.)? 8 4. Mit welchem Ziel wird die Leistung von der Stadt Karlsruhe gewährt, insbe- sondere wer ist Begünstigter der Leistung? 5. Wird damit unmittelbar eine Aufgabe erfüllt, die ansonsten von der Stadt Karls- ruhe zwingend selbst durchgeführt werden müsste? 6. Werden von Dritter Seite für den gleichen Zweck ebenfalls Leistungen gewährt oder ist die Stadt Karlsruhe alleinige Zuschussgeberin; sehen Sie Ansätze für eine Doppelförderung? 7. Steht die Höhe der gewährten Leistung in angemessenem Verhältnis zur er- brachten Leistung? Gibt es aus Ihrer fachlichen Sicht Ansatzmöglichkeiten, die vom Leistungsempfänger erbrachte Leistung effektiver und wirtschaftlicher auszuführen? Kann ggf. auf die Leistung verzichtet werden? 8. Wird über die Verwendung der Mittel regelmäßig ein Verwendungsnach- weis/ein Bericht oder ähnliches gegenüber der Stadt Karlsruhe erstellt? Ziel war es, eine verwaltungsinterne fachliche Beurteilung der Qualität, Effektivi- tät und Notwendigkeit der freiwilligen Leistungen zu erhalten. Zudem sollen ggf. bestehende Doppelförderungen offen gelegt werden. Die Bearbeitung durch die Dienststellen sowie die Auswertung ist sehr arbeitsinten- siv. Mit der Auswertung und Analyse der vorhandenen Daten wurde begonnen. In der nächsten Sitzung der Haushaltsstrukturkommission werden die Ergebnisse vor- gestellt. Handlungsfeld 3: Werkstätten Die in der Sitzung der Haushaltstrukturkommission am 10.03.2010 vorgestellten Empfehlungen der Wertanalyse-Arbeitsgruppen befinden sich in der Umsetzungs- phase. Kernpunkt der Empfehlungen ist die Untersuchung der großen Werkstätten im Kon- zern durch einen externen Unternehmensberater. Diesbezügliche Vorgespräche wurden bereits geführt; die Vergabe des Auftrages soll im Rahmen einer beschränk- ten Ausschreibung erfolgen. Mit der Durchführung der Untersuchung und daraus re- sultierenden Ergebnissen ist in der zweiten Jahreshälfte 2010 zu rechnen. Handlungsfeld 4: Einkaufskooperationen Die in der Sitzung der Haushaltstrukturkommission am 10.03.2010 vorgestellten Empfehlungen der Wertanalyse-Arbeitsgruppen befinden sich in der Umsetzungs- phase. 1. Teilprojekt: Optimierung der Vergabeprozesse (e-Procurement) Die Arbeitsgruppe hat die Beschaffung einer gemeinsamen Software zur elektroni- schen Unterstützung der Ausschreibungs- und Vergabeprozesse vorgeschlagen. Zur Umsetzung dieser Empfehlung ist eine konzernübergreifende Arbeitsgruppe in Bildung, welche die Ausschreibung der Software vorbereiten wird. Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe sind in der zweiten Jahreshälfte 2010 zu erwarten. 9 2. Teilprojekt: Optimierung der Beschaffung Die Arbeitsgruppe hat die Bildung von konzernübergreifenden Einkaufskooperatio- nen vorgeschlagen. Zur Umsetzung dieser Empfehlung wird eine Projektgruppe eingerichtet. Erste Er- gebnisse sind in der zweiten Jahreshälfte 2010 zu erwarten. Handlungsfeld 5: Überprüfung von Standards A. Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung werden die Standards in den Berei- chen Hochbau, Tiefbau und Gartenbau überprüft mit dem Ziel, durch Standardredu- zierungen für den kommenden Doppelhaushalt Einsparpotenziale aufzuzeigen. Im Bauausschuss am 12.02.2010 hat die Verwaltung über die Baustandards bei der Stadt Karlsruhe und deren kontinuierliche Überprüfung im Rahmen des Kostenkon- trollverfahrens informiert. Bei Baustandards ist zu unterscheiden zwischen Projekt – oder Planungsstandards und Ausführungsstandards, dies jeweils bei Investitionsprojekten, Unterhaltungs– und Betriebsmaßnahmen. Nähere Erläuterungen hierzu sind im Sachstandsbericht zu Handlungsfeld 5 für die Haushaltsstrukturkommission 10.03.2010 enthalten. B. Die Verwaltung hat in einer „Querdenkerrunde“ sämtliche städtischen Dienst- stellen gebeten, ihre ressourcenintensiven Geschäftsprozesse, ihre Hauptkostentrei- ber sowie eventuelle freiwillig übernommene oder gewachsene Aufgaben zu nennen. Die Rückmeldungen werden derzeit ausgewertet. Handlungsfeld 6: Organisationsuntersuchung Ortsverwaltun- gen/Stadtamt Durlach Die Organisationsuntersuchung, in die auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ortsverwaltungen einbezogen waren, ist abgeschlossen. Die beauftragte Fa. Dr. Malcher Unternehmensberatung hat das Untersuchungser- gebnis im Rahmen der Sitzung der Haushaltsstrukturkommission am 18.06.2010 vorstellt, siehe Anlage 4. 10 Handlungsfeld 7: Effektives Investitionscontrolling Entsprechend des Auftrages wurden insgesamt vier Aufgabenfelder definiert: Die in der Sitzung der Haushaltstrukturkommission am 10.03.2010 vorgestellten Handlungsfelder befinden sich in der Umsetzungsphase. Handlungsfeld 8: Städtische Beteiligungen Im Handlungsfeld werden insgesamt vier Aufgabenbereiche untersucht: 1. Kämmereihaushalt Erstellen einer Richtlinie für Projektsteuerung/ Projektcon- trolling - Aufgaben städt. Ämter - Organisationsverfügung DRV - Richtlinie BauinvestionsCO 2. Externer Projektsteuerer? - Zusätzlicher Kontrollmecha- nismus notwendig? - enumerativer Katalog 3. Städtische Gesellschaften - Welche Gesellschaften und welche Projekte? - was kann von Regelungen des Kämmereihaushaltes übernommen werden? (enumerativer Katalog) 4. Berichtswesen - standardisierte Ergebnisvo- rausschau (adressatenspezi- fisch, Termine, Inhalte ...) Festlegung von Konsolidie- rungspotentialen - direkte Zuschusskürzung - Keine Ausweitung des Defizitausgleichs Ansätze für eine stärkere Vernetzung im Konzern durch Optimierung der Auf- gabenerledigung (Nutzung von Synergien im Konzern) Aufbau eines vergleichen- den Standardkataloges zwi- schen Kämmereihaushalt und städtischen Gesell- schaften Strategische Neuordnung von Dienstleistungen und Aufgaben 11 Die in der Haushaltsstrukturkommissionssitzung am 10.03.2010 genannten Aufga- benbereiche werden fortgesetzt (für alle vier Aufgabenbereiche zusammengefasst): Implementierung eines Konsolidierungspotentials für die Wirtschaftsplanungen 2011 sämtlicher Gesellschaften Heimstiftung (Bestandsaufnahme, Szenarien - Fortführung) Städtische Immobilien: Bewertung unter Kosten-Nutzen-Aspekten/ Strategi- sche Neuausrichtung der Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Parkgaragen Handlungsfeld 9: Einnahmepotentiale im Ergebnishaushalt Bisher wurden folgende Konsolidierungsmaßnahmen umgesetzt: geschätztes Aufkommen bzw. Mehraufkommen/Jahr - Anhebung der Grundsteuerhebesätze A und B auf + 5,0 Mio. € 420 v. H. i. R. d. 1.Nachtragshaushaltssatzung 2010 - Erhöhung der Hundesteuer ab 01.01.2010 auf 120 € + 100 T€ - Erhöhung des Steuersatzes bei der Vergnügungsteuer + 800 T€ auf 15 % ab 01.04.2010 - Allgemeine Gebührenerhöhung beim Badischen Konser- + 55 T€ vatorium/Jugendmusikschule Neureut ab 01.01.2010 - Anhebung der Gebührensätze des Gutachterausschusses/ + 20 - 25 T€ Grundstücksbewertungsstelle ab 01.01.2010 - Erhöhung der Eintrittspreise beim Zoologischen Stadtgarten + 365 T€ ab 01.01.2010 - Erhöhung der Eintrittspreise beim Vierordtbad ab 01.01.2010 + 100 T€ Künftige Konsolidierungsmaßnahme - Gebührenerhöhung beim Badischen Konser- + 50 T€ vatorium/Jugendmusikschule Neureut zum 01.01.2011 Derzeit in der Prüfung - Anhebung des Hebesatzes bei der Gewerbesteuer + 4,0 Mio. € (bei Erhöhung um 10 %-Punkte) - Weitere Anhebung der Hebesätze bei der Grundsteuer + 1,0 Mio. € (bei Erhöhung um 10 %-Punkte) 12 - Einführung einer Waffenbesitzsteuer ? =>Die rechtliche Zulässigkeit und die Ausgestaltung dieser derzeit diskutierten „neuen“ Aufwandsteuer wird derzeit unter Federführung des Städtetags Baden-Württemberg gutachterlich überprüft. - Neufestsetzung der Eintrittspreise bei den Hallen- + 250 T€ und Freibädern - Einführung eines Nutzungsentgeltes für Parkflächen + 160 T€ an Schulen und Verwaltungsgebäuden, siehe nachfolgende Erläuterun- gen/ehemalige Beilage: Zur Erzielung von Einnahmen im Zuge der Haushaltskonsolidierung hat die Verwal- tung eine Konzeption erarbeitet, neben den bisher bereits bewirtschafteten Park- plätzen, Parkhäusern und Tiefgaragen auch Parkflächen an Schulen und Verwal- tungsgebäuden in der Innenstadt bzw. im erweiterten Innenstadtbereich einer künftigen Bewirtschaftung zu unterziehen. Die Betrachtung einer Entgelterhebung beschränkt sich hier auf die in Anlage 1 und Anlage 2 aufgeführten Schulen (565 Stellplätze) und Verwaltungsgebäude/Bauhöfe (280 Stellplätze) in der Innenstadt bzw. dem erweiterten Innenstadtbereich. Die Einführung der Bewirtschaftung von Parkgelände an der Peripherie wird auf- grund dort ausreichend vorhandener Parkgelegenheiten im öffentlichen Verkehrs- raum als nicht effizient gesehen. Verschiedene Städte in Baden-Württemberg haben die entgeltpflichtige Überlas- sung von Schulparkplätzen an Lehrer und Parkflächen an Verwaltungsgebäuden bereits geregelt. Auf Grundlage eines kommunalen Vergleichs wird für Karlsruhe für alle in der Anla- ge 1 (Schulen) und Anlage 2 (Verwaltungsgebäude/Bauhöfe) aufgeführten Park- plätze ein einheitliches Nutzungsentgelt von monatlich 20,00 € pro Stellplatz vorgeschlagen. Unter diesen Voraussetzungen könnte die Bewirtschaftung der auf den untersuch- ten Grundstücken vorhandenen Stellplätze bei einer angenommenen Auslastung von 80 % zu jährlichen Einnahmen von 108.000 € bei Schulparkplätzen und von 54.000 € bei Parkplätzen an Verwaltungsgebäuden führen. Etwaige Vergünsti- gungen für Hausmeister, Gehbehinderte und dienstlich zugelassene PKW würden das Einnahmeergebnis entsprechend reduzieren. Bei den in der Anlage 1 „weiß“ gekennzeichneten Schulen werden die Parkplätze über den Schulhof angefahren bzw. der Schulhof auch als Parkplatz genutzt. Hier ist zu entscheiden, ob diese Parkflächen weiterhin in Anspruch genommen werden sollen oder ob das Parken in Schulhöfen künftig nicht mehr möglich sein soll. In diesem Fall würde sich die Zahl der zu bewirtschaftenden Stellplätze um rd. 56 und die möglichen Einnahmen um jährlich rd. 11.000 € reduzieren. Analog der bestehenden Regelung für Parkhäuser und Tiefgaragen im Innenstadt- bereich soll für dienstlich zugelassene PKW entsprechend der jährlichen Fahrleis- tung für dienstliche Zwecke ein Zuschuss in Höhe von 50 % des Parkentgeltes (bei 13 mind. 1.200 km/Jahr) und von 100 % des Parkentgeltes (über 3.000 km/Jahr) ge- währt werden, welcher von den Dienststellen beglichen wird. Die einheitliche Stellplatzgebühr von 20,00 €/Monat sollte sich langfristig am Markt orientieren und entsprechend der Preisentwicklung auf diesem Sektor angepasst werden können. Bauliche Voraussetzungen Die Bewirtschaftung der Parkflächen an Schulen und Verwaltungsgebäuden setzt nicht unmittelbar bauliche Veränderungen voraus. Der derzeitige Zustand der Park- plätze kann im Grunde unverändert beibehalten werden. Bei einigen Schulparkplät- zen ist bereits eine Schrankenanlage vorhanden, die eine Zufahrtskontrolle ermög- licht und eine unberechtigte Nutzung des Parkplatzes ausschließt. Bei den übrigen Parkflächen wird es notwendig sein, die Stellplätze zu markieren und den jeweiligen Nutzern fest zuzuordnen. Vor dem Hintergrund, dass sich zunächst zeigen muss, inwieweit sich bei Einfüh- rung einer Entgeltpflicht die Belegungsquote tatsächlich entwickelt und sich damit die reale Einnahmesituation darstellt, wird empfohlen, nur die unbedingt notwendi- gen baulichen Maßnahmen in die Wege zu leiten. Zum heutigen Zeitpunkt sollten daher keine weiteren Schrankenanlagen für die bisher unbeschrankten Parkflächen beschafft werden. Die Parker sollen Parkberechtigungsscheine erhalten. Die Überwachung dieser Parkplätze könnte durch den Gemeindlichen Vollzugsdienst oder auch durch die jeweiligen örtlich ansässigen (Schul-)Hausmeister erfolgen. In anderen Städten die Erfahrung gezeigt, dass sich die Regularien bei regelmäßi- ger Kontrolle schnell einspielen. Finanzielle Auswirkungen der Bewirtschaftung der Parkflächen Bei den bisher nicht bewirtschafteten 845 Parkflächen an Schulen und Verwal- tungsgebäuden in der Innenstadt sowie dem erweiterten Innenstadtbereich werden Einnahmen von bis zu 162.000 €/jährlich prognostiziert. Dem stehen einmalige Investitionskosten für die Markierung und Beschilderung von rund 131.000 € gegenüber. Statisch betrachtet sind die Investitionen bereits im ersten Jahr nach Einführung ei- ner Entgeltpflicht refinanziert. Um bei den Schulen die Akzeptanz zu erhöhen, könnte den einzelnen Schulen ein bestimmter Satz an den Mieterträgen aus der Bewirtschaftung ihrer jeweiligen Parkplätze zufließen, wobei zu beachten ist, dass aus den Erlösen (ca. 162.000 €/Jahr) auch die laufende Bauunterhaltung sowie der Personalaufwand der verwal- tenden Dienststelle (ca. 22.000 €/Jahr)* zu finanzieren bleiben. Um die erstmaligen Investitionen zu finanzieren, sollten entsprechende Rückflüsse an Schulen jedoch frühestens ab dem zweiten Jahr der Einführung einer Entgeltpflicht erfolgen. Eine finanzielle Beteiligung der Schulen an den Erlösen wäre seitens der gemeinde- rätlichen Gremien zu entscheiden. Tabelle 1: Stellplätze an Schulen Tabelle 2: Stellplätze an Verwaltungsgebäuden/Bauhöfen 14 Tabelle 1 zu Handlungsfeld 9 Bewirtschaftbare Stellplätze an Schulen in der Innenstadt/im erweiterten Innenstadtbereich Berechnungsgrundlage für Nutzungsentgelt bei allen Stellplätzen einheitlich monatlich 20 €/Platz Grund- stück Nr. Unter- num- mer Bezeichnung Anzahl Entgelt €/J. Innenstadt 17 Ludwig-Erhard-Schule (Englerstr. 12) 8 1.920 17 1 Kant-Gymnasium (Englerstr. 10) 19 4.560 17 1 Kant-Gymnasium (Englerstr. 10) 17 4.080 416 Bismarck-Gymnasium (Bismarckstr. 8) 10 2.400 416 Bismarck-Gymnasium (Bismarckstr. 8) 5 1.200 1959 Friedrich-List-Schule (Kriegsstr. 48) 119 28.560 1470 Carl-Hofer-Schule 4 960 1470 Carl-Hofer-Schule 4 960 1470 Heinrich-Hübsch-Schule 17 4.080 1966 Schillerschule (Kapellenstr. 11) 24 5.760 Weststadt 4149 Lessing-Gymnasium (Sophienstr. 147) 12 2.880 5553 2 Erich-Kästner-Schule u.a. (Moltkestr. 130-136) 15 3.600 Südweststadt 3930 Weinbrennerschule (Kriegsstr. 141) 29 6.960 28318 Elisabeth-Selbert-Schule (Steinhäuserstr. 25) 49 11.760 28318 Carl-Engler-Schule (Steinhäuserstr. 23) 41 9.840 28318 Heinrich-Hertz-Schule (Südendstr. 51) 109 26.160 28325 Walter-Eucken-Schule (Ernst-Frey-Str. 2) 83 19.920 Summe 565 135.600 bei Auslastung von 80 % rd. 108.000 Erläuterung: Zufahrt über öffentlichen Verkehrsraum/Parkplatz nicht auf Schulhof/Vermietung an Externe sinnvoll Zufahrt über Schulhof/Parkplatz auf Schulhof/Vermietung nur an Lehrkräfte sinnvoll 15 Tabelle 2 zu Handlungsfeld 9 Bewirtschaftbare Stellplätze an Verwaltungsgebäuden in der Innenstadt/im erweiterten Innenstadtbereich Berechnungsgrundlage für Nutzungsentgelt bei allen Stellplätzen einheitlich monatlich 20 €/Platz Grund- stück Nr. Unter- num- mer Bezeichnung Anzahl Entgelt €/J. Weststadt 5453 Kaiserallee 8 u.a. (BUS) 34 8.160 5553 2 Erich-Kästner-Schule u.a. (Molt- kestr. 130-136) 9 2.160 Südweststadt 3782 1 Gartenstr. 53 (SJB) 19 4.560 28322 2 Steinhäuserstr. 22 (BUS) 4 960 Durlach 56447 1 AfA (Ottostraße) 28 6.720 AfA (Ottostraße) 52 12.480 TBA (Ottostraße) 102 24.480 Mühlburg 8927 Neureuter Str. 19-21 (TBA- Bauhof) 32 7.680 Summe 280 67200 bei Auslastung von 80 % rd. 54.000 Erläuterung: Zufahrt über öffentlichen Verkehrsraum/Vermietung an Externe sinnvoll Zufahrt über Betriebsgelände/Parkplatz auf Betriebsgelände/Vermietung nur an Mitarbeiter sinnvoll Handlungsfeld 10: Aufgabenkritik; Umsetzung Einsparpotentiale durch städtische Äm- ter 1. Der Gemeinderat hat in der Sitzung am 15.12.2009 unter TOP 2 die An- lage 5b und damit Punkte beschlossen, die von der Verwaltung kurzfris- tig/mittelfristig umzusetzen sind. Die Umsetzung der einzelnen Punkte hat mit der Besprechung der Aufgabenstellung und der Definition von Arbeitsschritten mit den betroffenen Dienststellen begonnen. Hierüber wird in der nächsten Sit- zung der Haushaltsstrukturkommission berichtet. 2. In den Sitzungen der Haushaltsstrukturkommission am 10.03.2010 und 18.06.2010 wurden folgende Punkte für eine weitere vertiefende Bearbeitung vorgeschlagen. Der Sachstand der Bearbeitung stellt sich wie folgt dar: 16 1. Finanzierung und Einsparpotentiale bei Theatern (Konsolidierungspotential rd. 1,4 Mio. €) Es ist vorgesehen zu differenzieren zwischen Staatstheater, ZKM und sonstigen Kultureinrichtungen. Es soll eine Einsparvorgabe von 5% bzw. 10% umgesetzt werden. Für Härtefälle soll ein Stabilisierungsfonds i. H. v. 1 % der Gesamtausgaben eingerichtet werden. 2. Einstellung der Veröffentlichung „Karlsruher Wirtschaftsspiegel“ (Konsolidierungspotential: Gesamtkosten 2008 incl. ILV und Personalkosten- umlage rd. 88.000 €, davon Sachkosten 35.000 €) Der Wirtschaftsspiegel wird ab dem Jahr 2011 eingestellt werden. 3. Überprüfung und ggf. Reduzierung der Pflegestandards in städtische Grünanlagen (Konsolidierungspotential noch nicht bezifferbar) Die Intensität der Pflegemaßnahmen für städtische Grünanlagen sollte auf das unumgängliche Maß reduziert werden. Durch neue Planungen steigt die von der Stadt zu pflegende und zu unterhaltende Grünfläche an. Der entspre- chende Anstieg der Unterhaltungsaufwendungen ist durch geeignete organi- satorische Maßnahmen zu vermeiden. Die Bearbeitung dieses Themenberei- ches wurde begonnen, Ergebnisse können zur nächsten Sitzung der Haus- haltstrukturkommission vorgelegt werden. 4. Kindergärten: Überprüfung der Elternbeiträge, insbesondere Subventio- nierung abgesenkter Elternbeiträge freier Träger (Erstkinderbeitrags- senkungszuschuss) (Konsolidierungspotential mindestens rd. 2,5 Mio. €/Jahr) Freie Träger erhalten einen Zuschuss zum Betrieb ihrer Einrichtungen. Diese können damit ihr Beitragsniveau unter dem am Landesdurchschnitt gemes- senen Beitragsniveau halten und dem städtischen anpassen. 5. Überprüfung der Kioskpachten an Karlsruher Schulen (Konsolidierungspotential noch nicht bezifferbar) An 12 beruflichen Schulen werden Kioske betrieben, an denen die Stadt mit 7 % an den Umsätzen beteiligt ist. Eine Anpassung dieses Prozentsatzes ist bisher noch nicht erfolgt. Eine angemessene Erhöhung der Umsatzpacht wird z. Zt. geprüft (Städteumfrage, Verhandlungen mit den Pächtern). Bei allen anderen Schulen (ca. 80) erfolgt der Pausenverkauf durch Hausmeister oder anderes Personal. An den Erlösen ist die Stadt bisher nicht beteiligt. Zur Ak- tualisierung der Datengrundlage werden in einer Umfrage diese Verkaufsakti- vitäten ermittelt und bewertet. 6. Generelle Überprüfung der Bezuschussung von Veranstaltungen im ge- samtstädtischen Interesse (Notwendigkeit, Definition der Kriterien etc.) (Konsolidierungspotential noch nicht bezifferbar) Zahlreiche Veranstaltungen in Karlsruhe werden von der Stadt als freiwillige Leistung bezuschusst. Sämtliche Zuschüsse werden auf deren Notwendigkeit oder Zuschusshöhe überprüft. 17 7. Standardüberprüfung bei Stadtmöbilierung und Lichtplan (Konsolidierungspotential noch nicht bezifferbar) Mit der neuen Stadtmöbilierung sowie den neuen Stelen ist eine deutliche Aufwertung des Stadtbildes bereits jetzt verbunden. Insofern sollten die weite- ren Planungen, insbesondere die Vorhaben im sog. Lichtplan, kritisch hin- sichtlich ihrer Kosten/Nutzenrelation überprüft werden. Die Bearbeitung die- ses Themenbereiches wurde begonnen, Ergebnisse können zur nächsten Sitzung der Haushaltstrukturkommission vorgelegt werden. 8. Überprüfung Kosten/Nutzen der Bezuschussung des Leihfahrradsys- tems „Call a bike“ (Konsolidierungspotential 150 T€. €/Jahr) Die Kündigung des Vertrages zum 30.06.2010 sollte ausgesprochen und über eventuelle neue Vertragsbedingungen mit dem Vertragspartner DB-Rent ver- handelt werden. Eine Reduzierung auf rd. 90.000 €/Jahr erscheint möglich. Darüber hinaus ist die Einstellung des Serviceangebots in Karlsruhe zu disku- tieren. 9. Überprüfung der Wirtschaftlichkeit der Stadtgärtnerei/ Dekogruppe (Konsolidierungspotential noch nicht bezifferbar) Kosten und Nutzenrelation der beim GBA angesiedelten Dekogruppe sowie die Unterhaltung einer eigenen Stadtgärtnerei sollten kritisch hinterfragt und in einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung überprüft werden. Die Bearbeitung dieses Themenbereiches wurde begonnen. Als neuen Punkt 10 in diesem Kontext wird von Seiten der Verwaltung vorge- schlagen: 10. Abschaffung des Medienbusses (Konsolidierungspotential Medienbus rd. 150 T€/Jahr) Im Laufe des Jahres 2010 scheidet der für den Medienbus zuständige Bib- liothekar altershalber aus. Dies sollte zum Anlass genommen werden, den Medienbus abzuschaffen, wie dies zum Teil in anderen Städten aufgrund der Haushaltslage diskutiert wird. In diesem Zusammenhang sollten auch die Standards bei der Bibliothekenausstattung sowie die Notwendigkeit der Stadtteilbibliotheken überprüft und hinterfragt werden.