Fortbildungskonzept für Erzieherinnen und Erzieher
| Vorlage: | 25173 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 01.07.2010 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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Extrahierter Text
BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: Jugendhilfeausschuss Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 07.07.2010 5 öffentlich Dez. 3 Fortbildungskonzept für Erzieherinnen und Erzieher Beratungsfolge Sitzung am TOP ö nö Ergebnis Jugendhilfeausschuss 07.07.2010 5 Antrag an den Jugendhilfeausschuss Der Jugendhilfeausschuss nimmt die Stellungnahme zur trägerübergreifenden Fortbildung von Erzieherinnen und Erziehern zur Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Ausgangslage In der Gemeinderatssitzung vom 28.04.2009 wurde der Antrag der CDU-Gemeinde- ratsfraktion vom 18.03.2009 „Fortbildungskonzept für Erzieherinnen und Erzieher“ als wich- tiger Bestandteil der Frühen Prävention mit dem Ziel, Entwicklungsverzögerungen bei Kin- dern frühzeitig zu erkennen, diskutiert. Rückmeldung der Träger von Kindertageseinrichtungen Der Vorschlag wurde in der Sitzung des Arbeitsausschusses Karlsruher Träger von Kinder- tageseinrichtungen am 11.09.2009 besprochen. Es wurde übereinstimmend mitgeteilt, dass alle Träger über ein Fortbildungskonzept verfügen. Trägerübergreifende Fortbildungen seien deshalb nur für Spezialthemen in Erwägung zu ziehen. Es wurde vereinbart, dass dem Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) der Bedarf an Fortbildungen zu den Themen Kindeswohlgefährdung und Entwicklungsverzögerung gemel- det wird und die Erfahrungen des Heilpädagogischen Fachdienstes abgewartet werden. Sachstand Fortbildungen durch den Heilpädagogischen Fachdienst Der Heilpädagogische Fachdienst für Kindertageseinrichtungen des Rehabilitationszentrums Südwest für Behinderte gGmbH nahm Ende 2009 seine Tätigkeit auf. In den ersten sechs Monaten meldeten sich 56 Kindertageseinrichtungen, die unterschiedlich intensiv beraten wurden. Insgesamt wurden 110 Kinder fallbezogen betreut. Aus dem Ressourcenpool wur- den bisher fünfzehn Hilfen zur pädagogischen Unterstützung eingesetzt. Außerdem wurden im Berichtszeitraum zwölf telefonische, teilweise anonyme, Beratungen ohne direkten Kon- takt im Kindergarten durchgeführt. Der Heilpädagogische Fachdienst bietet kostenfreie Fortbildungen und Teamschulungen zu vierzehn verschiedenen Themen an. Die Fortbildungsausschreibung wird in den Einrichtun- gen direkt verteilt oder auf Anfrage zugeschickt (Heilpädagogischer Fachdienst, Tel. (0721) 9 81 41 96, E-Mail: hpfd.karlsruhe@reha-suedwest.de). Im ersten halben Jahr wurden dreizehn Fortbildungen angefragt beziehungsweise durchge- führt. Darüber hinaus wurden fünf Kleingruppenangebote (Sozialkompetenztraining, Kon- zentrationstraining) angeboten. Die Anfragen der Fortbildungen verteilen sich wie folgt: 2 x Sozialemotionale Kompetenz – Theorie und Praxis 1 x Die kollegiale Fallberatung 1 x Elterngespräche sicher führen 1 x Beobachtung und Screeningverfahren im Kindergarten Ergänzende Erläuterungen Seite 3 3 x Verhaltensauffälligkeiten im Kindergarten 1 x Autismus - Wie erkenne ich ein autistisches Kind im Kindergarten? 1 x Umgang mit autistischen oder wahrnehmungsauffälligen Kindern und Fördermög- lichkeiten 3 x „Ich schaff ́s“ - spielerisch und praktisch Lösungen mit Kindern finden Ende 2010 sollen die Erfahrungen ausgewertet werden, um das Konzept dem Bedarf und den Interessen der Einrichtungen anzupassen. Gegebenenfalls werden Themenblöcke ent- wickelt und Vertiefungsschulungen angeboten. Ausblick Mit dem Fortbildungsangebot des Heilpädagogischen Fachdienstes wurde eine gute Ergän- zung bestehender Fortbildungsangebote der Träger von Kindertageseinrichtungen und über- regionaler Fortbildungseinrichtungen geschaffen. Die hohe Inanspruchnahme des Heilpäda- gogischen Fachdienstes und die große fachliche Kompetenz bieten optimale Voraussetzun- gen, um flexibel auf die Bedürfnisse von Einrichtungen zu reagieren. Die Entwicklung einer darüber hinausgehenden Konzeption für trägerübergreifende Fortbildungen ist derzeit nicht notwendig. Beschluss: I. Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss: Der Jugendhilfeausschuss nimmt die Stellungnahme zur trägerübergreifenden Fortbildung von Erzieherinnen und Erziehern zur Kenntnis.