Anfrage StRn Baitinger, StRn Müllerschön, StR Zeh (SPD): Fertigstellung des Fahrradwegs von Knielingen bis an den Rhein und weiter nach Maxau
| Vorlage: | 25045 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 14.06.2010 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Knielingen |
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Ute Müllerschön (SPD) Stadtrat Michael Zeh (SPD) vom 10. Mai 2010 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 12. Plenarsitzung Gemeinderat 22.06.2010 421 21 öffentlich Fertigstellung des Fahrradwegs von Knielingen bis an den Rhein und weiter nach Maxau 1.) Eine mögliche Alternative zum Brückenschlag über den Yachthafen ist die Umfahrung des Yachthafens durch den neu zu planenden Fahrradweg. Auf diesem Weg ist die Verladerampe von StoraEnso insofern ein Hindernis, als die Laderampe von Radfahrern gequert werden muss. Gibt es bereits Planungen der Verwaltung für diesen Bereich? Wenn ja, welche Ergebnisse liegen vor? 2.) Haben bereits Gespräche mit der Geschäftsführung von StoraEnso bezüglich der Querung der Laderampe stattgefunden? 3.) Wenn ja, mit welchen Ergebnissen und welche Möglichkeiten der Realisierung bieten sich an? 4.) Was kostet die Realisierung der Querung der Verladerampe bei StoraEnso? 5.) Zu welchem Zeitpunkt ist mit der Weiterführung des Fahrradwegs bis Maxau zu rechnen? Ein maßgebliches Teilprojekt des geplanten Landschaftsparks Rhein ist ein durchgängiger Radweg von Knielingen bis zur Rheinbrücke Maxau und weiter nach Rappenwört. Im Frühjahr 2009 wurde das erste Teilstück bis zum Hochwasserdamm am Rhein nördlich des Pionierhafens eingeweiht. Hier endet die Route bis heute für die Radler als Sackgasse. Seither scheinen die Planungen zu stagnieren. Obgleich u. a. die Brücke über den Yachthafen beim Landschaftspark Rhein eines der Schlüsselelemente für Fußgänger und Radfahrer ist, wird die erwünschte Brücke über den Yachthafen voraussichtlich aus finanziellen Gründen mittelfristig nicht realisierbar sein. Sachverhalt/Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Daher gilt es, andere Möglichkeiten einer Durchgängigkeit für Radler vom Hochwasserdamm am Rhein nördlich des Pionierhafens bis nach Maxau zu prüfen. unterzeichnet von: Doris Baitinger Ute Müllerschön Michael Zeh Hauptamt - Sitzungsdienste - 11. Juni 2010
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Ute Müllerschön (SPD) Stadtrat Michael Zeh (SPD vom: 10.05.2010 eingegangen: 10.05.2010 Gremium: 12. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 22.06.2010 421 21 öffentlich Dez. 6 Fertigstellung des Fahrradwegs von Knielingen bis an den Rhein und weiter nach Maxau 1. Eine mögliche Alternative zum Brückenschlag über den Yachthafen ist die Umfahrung des Yachthafens durch den neu zu planenden Fahrradweg. Auf diesem Weg ist die Ver- laderampe von StoraEnso insofern ein Hindernis, als die Laderampe von Radfahrern gequert werden muss. Gibt es bereits Planungen der Verwaltung für diesen Bereich? Wenn ja, welche Ergebnisse liegen vor? 2. Haben bereits Gespräche mit der Geschäftsführung von StoraEnso bezüglich der Que- rung der Laderampe stattgefunden? 3. Wenn ja, mit welchen Ergebnissen und welche Möglichkeiten der Realisierung bieten sich an? Die östliche Umfahrung des Yachthafens wurde bereits im Rahmen der vorbereitenden Planungen zur Bundesgartenschaubewerbung geprüft und der Geschäftsleitung von Sto- raEnso vorgestellt. Zum Schutz der Spaziergänger und Radfahrer war im Bereich der La- derampe eine eingehauste Unterquerung angedacht. Stora Enso hat jedoch aus Betriebs- und Sicherheitsbelangen die Einbeziehung der östlichen Uferzone gänzlich abgelehnt. Neben der Schiffsladestelle werden seitens StoraEnso auch Konflikte entlang der Indust- riegleisanlagen auf dem nördlichen Uferabschnitt gesehen. Diese Haltung hat StoraEnso bei erneuten Gesprächen im Jahre 2009 bestätigt. Der Uferabschnitt befindet sich auf ge- samter Länge im Eigentum von Stora Enso. 4. Was kostet die Realisierung der Querung der Verladerampe bei StoraEnso? Geschätzte Kosten € 2,64 Mio. 5. Zu welchem Zeitpunkt ist mit der Weiterführung des Fahrradwegs bis Maxau zu rech- nen? Als kurzfristige Lösung zum Anschluss des Radweges an den Bereich beim Hofgut Maxau bietet sich nur die heute bereits bestehende östliche Umfahrung des Geländes der Papier- fabrik an. Die einzige attraktive Alternative dazu bleibt die Querung der Yachthafeneinfahrt mit einer Brücke. Wann diese Brücke realisiert werden kann, lässt sich zum gegenwärti- gen Zeitpunkt nicht beantworten.