Antrag GRÜNE: Blindenampeln an der Rommelstraße
| Vorlage: | 24814 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 03.05.2010 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zum Antrag OR-Fraktion B 90/Die Grünen vom: 29.03.10 eingegangen: 30.03.10 Gremium: Ortschaftsrat Durlach Termin: TOP: Verantwortlich: 12.05.10 7 öffentlich Bürgerservice und Sicherheit Blindenampeln an der Rommelstraße Nach Beteiligung aller Fachdienststellen wird die westliche Seite der Lichtsignalanlage Rommelstraße / Basler-Tor-Straße mit Vibrationstasten blindengerecht ausgerüstet. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch: Städtischen Haushalt Investitionspauschale Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Grundsätzlich werden in Karlsruhe Signalanlagen in Absprache mit dem Blindenverband bei Bedarf sehbehindertengerecht ausgebaut. An der Rommelstraße wurde bislang seitens des Blindenverbandes kein konkreter Bedarf angemeldet. Dennoch unterstützen dieser sowie die Behindertenkoordinatorin der Stadt Karlsruhe (Sozial- und Jugendbehörde) den Vorschlag, die Überwege, wo notwendig und möglich, sehbehindertengerecht auszurüsten. An der Kreuzung Rommelstraße/ Badener Straße wird kein Bedarf gesehen. Um eine seh- behindertengerechte Querung der Rommelstraße zu ermöglichen, müssten zudem die heute unsignalisierten Rechtsein- und -abbieger wieder signalisiert werden. Dies hätte entspre- chende Kosten zur Folge. Eine blinden- und sehbehindertengerechte Ausrüstung der Lichtsignalanlage Rommelstra- ße/ Basler-Tor-Straße wäre nach Ansicht des Blindenverbandes und der Sozial- und Ju- gendbehörde wünschenswert. Technisch ist dies auf der westlichen Seite ohne großen Auf- wand möglich. Auf der östlichen Seite ist die dortige Verkabelung jedoch nicht ausreichend, um entsprechend zu signalisieren. Hier müsste komplett vom Steuergerät zu den beiden Signalmasten aufgegraben und nach verkabelt werden. Eine blinden- und sehbehindertengerechte Ausrüstung der Signalanlage Rommelstraße/ Auer Straße wäre nach Ansicht des Blindenverbandes und der Sozial- und Jugendbehörde wünschenswert, ist jedoch technisch mit der heutigen Verkabelung nicht möglich. Eine ent- sprechende Nachverkabelung würde Kosten in Höhe von ca. 30.000 € nach sich ziehen. Nach Ansicht des Blindenverbandes ist allerdings der Umweg über die Kreuzung Auer Stra- ße/ Ernst-Friedrich-Straße zumutbar, welche über blinden- und sehbehindertengerechte Querungsmöglichkeiten verfügt. Im Ergebnis wird die Verwaltung die westliche Seite der Signalanlage Rommelstraße/ Bas- ler-Tor-Straße mit Vibrationstasten blindengerecht ausrüsten.
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Stadtamt Durlach ANTRAG OR-Fraktion B 90/Die Grünen vom 29.03.10 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 12.05.10 7 öffentlich Bürgerservice und Sicherheit Blindenampeln an der Rommelstraße Antrag: Die Verwaltung möge prüfen, ob die Möglichkeit besteht, die Fußgängerampeln entlang der Rommelstraße an den Kreuzungen bzw. Einmündungen Rommelstraße/Badener Straße, Rommelstraße/Basler-Tor-Straße sowie Rommelstraße/Auer Straße zu Blindenampeln umzubauen. Begründung: Im Gegensatz zu der Situation entlang der Badener Straße, wo nahezu alle Fußgängerampeln „blindengerecht“ gestaltet sind (mit Vibrations- und teilweise sogar akustischem Signal), besteht für blinde Menschen entlang der Rommelstraße nur an der umgestalteten Kreuzung mit der Ernst-Friedrich-Straße eine Möglichkeit, die Fahrbahn sicher zu überqueren. Folgende Gründe sprechen dringend für die Installation weiterer Blindenampeln: 1. Die Rommelstraße ist eine viel (und schnell!) befahrene Straße. 2. Es sind relativ wenig Fußgänger unterwegs, die behilflich sein könnten. 3. In der Basler-Tor-Straße befindet sich ein Seniorenheim. Ohne zusätzliches Signal bzw. Hilfestellung durch andere Menschen ist es für Blinde lebensgefährlich, die Rommelstraße zu queren. Gez. OR Winnie Kratzmeier-Fürst Dr. Heike Puzicha-Martz Dietmar Maier Ralf Köster Martin Pötzsche Gerhard Stolz