Antrag GLG und FDP: Außenbereich Kinder- und Jugendtreff
| Vorlage: | 24765 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 28.04.2010 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Grötzingen |
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ANTRAG GLG-Fraktion und FDP-Fraktion vom 06.03.2010 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: Ortschaftsrat Grötzingen 05.05.2010 67 3 öffentlich Außenbereich Kinder- und Jugendtreff Ein Jahr nach Einzug in den neuen KJT Grötzingen konnte auf der Mitgliederversamm- lung des Fördervereins über die positive Resonanz bei den Nutzern und den Betreuern berichtet werden. Die Räumlichkeiten und die unterschiedlichen Angebote werden von Kindern und Jugendlichen gerne in Anspruch genommen. Jetzt beginnt wieder die wärmere Jahreszeit, die Türen zum Außenbereich werden ge- öffnet und dort finden auch etliche Aktivitäten statt, speziell für die Jüngeren. Dabei hat sich gezeigt, dass immer mal wieder Bälle, Reifen oder Diabolos über die Hecken auf die Straße gelangen und die Kinder hinterherrennen, um sie zurückzuholen. Nun ist die Eisenbahnstraße eine stark befahrene Straße, auf der 50 km/h erlaubt sind. Weder eine Geschwindigkeitsbegrenzung noch eine Kennzeichnung durch Symbole auf der Straße noch ein Verkehrszeichen "Achtung Kinder" wurden von BuS genehmigt. Deshalb beantragen wir: Im vorderen Außenbereich des Jugendtreffs wird ein höherer Zaun installiert, der sich der Architektur des Gebäudes anpasst. Es wäre auch ein Tor oder Abschluss denkbar, der das spontane Hinterherrennen verhindern würde. Außerdem sollten Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen werden. Mit freundlichen Grüßen Renate Weingärtner, FDP-Fraktion Karl Berger, GLG-Fraktion Stellungnahme der Ortsverwaltung: Die im Gemeinschaftsantrag beantragten Maßnahmen im Bereich des Außengeländes, Installation eines höheren Zaunes und das Einbauen von Abstellmöglichkeiten für Fahr- räder, wurde von der Ortsverwaltung sorgfältig auf Machbarkeit geprüft. Um das sichere Abstellen von Fahrrädern zu ermöglichen, schlägt die Verwaltung vor, entlang des westlichen PKW Stellplatzes 2 und im Eingangsbereich 5 Anlehnbügel ein- zubauen. Die Bügel im Eingangsbereich sollen gleichzeitig als Laufbremse für die Kin- der dienen. An der Nordseite der beiden PKW-Stellplätze sollen weiterhin 3 Pfosten vorgesehen werden, die mit Ketten verbunden werden, um das Herauslaufen der Kinder aus dem Gelände zu bremsen. Der mittlere Pfosten wäre jedoch herausnehmbar, so dass bei Bedarf die Stellplatzfläche in das Außengelände integriert werden könnte und die Zu- fahrt in das Gelände (z.B. für Pflegemaßnahmen) weiterhin möglich wäre. Die Außenanlagenplanung wurde sehr bewusst auf das recht kleine Grundstück abge- stimmt. Es war ein Anliegen der Planer, durch die offene Gestaltung zur Eisenbahn- straße, einen möglichst großzügigen Außenraum zu schaffen. Der Einbau von Pfos- ten/Ketten und Anlehnbügeln soll die spielenden Kinder lenken, lässt aber den offenen Blick ins und aus dem Gelände immer noch zu. Das Anbringen eines Zaunes ist aus gestalterischen Gründen nicht wünschenswert. Insbesondere deshalb nicht, da an der Mauer zur Pfinz bereits ein durchgehender Zaun (zwingend) angebracht wurde und auch die Westseite des Grundstücks durch den Zaun des Nachbarn begrenzt ist. Eine weitere Einzäunung würde einen ‚Käfig’-Effekt haben. Wegen zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen teilt das Amt für Bürgerservice und Sicher- heit mit, dass der Gehwegbereich vor dem Jugendtreff „abgepfostet“ werden kann. Die Pfosten sollten dann mit Ketten verbunden werden, damit die Kinder nicht auf die Stra- ße springen können. Gleichzeitig verhindern die Pfosten das Parken auf dem Gehweg. Ein Piktogramm "Kinder" (VZ 136) sollte zusätzlich auf der Fahrbahn angebracht wer- den. Von dem Verkehrszeichen VZ 136 ist in der 30iger Zone (Büchelbergstraße) abzu- sehen.
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