Barrierefreiheit: Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude in Karlsruhe

Vorlage: 24744
Art: Beschlussvorlage
Datum: 26.04.2010
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Daxlanden, Durlach, Grötzingen, Grünwettersbach, Hohenwettersbach, Knielingen, Neureut, Nordstadt, Rüppurr, Stupferich, Südstadt, Wolfartsweier

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 27.04.2010

    TOP: 4

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Barrierefreiheit
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 10. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 27.04.2010 350 4 öffentlich Dez. 3 Barrierefreiheit: Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude in Karlsruhe Beratungsfolge Sitzung am TOP ö nö Ergebnis Sozialausschuss 31.03.2010 5 Zustimmung mit Ergänzung Gemeinderat 27.04.2010 4 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Gemeinderat nimmt - nach Vorberatung im Sozialausschuss - die vom Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft erstellte Vorprüfungsliste zum Umbau weiterer städtischer Gebäude sowie die vom Beirat für Menschen mit Behinderungen daraufhin erstellte Prioritätenliste zur Kenntnis. Auf Empfehlung des Sozialausschusses beauftragt er die Verwaltung, die zur wei- teren Entscheidung notwendigen kostenkontrollierten Planungen für die Gebäude der Priori- tätenliste durchzuführen und dem Gemeinderat rechtzeitig für eine Entscheidung im Rah- men der Haushaltsberatungen für den DHH 2011/2012 vorzulegen. Darüber hinaus wird die Verwaltung beauftragt, im Benehmen mit dem Behindertenbeirat eine Planung behindertengerechter Toilettenanlagen in der Sitzung des Sozialausschusses am 01.12.2010 kostengeprüft vorzulegen. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) 2011/2012: 229.000,00 € 2013/2014: 508.000,00 € 2011/2012: 229.000,00 € 2013/2014: 508.000,00 € Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Miteinander Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude in Karlsruhe In Bearbeitung des Gemeinderatsauftrages vom 16.10.2007 zum Thema „Barrierefreie Um- rüstung öffentlicher Gebäude“ wurde mit Beschluss des Sozialausschusses vom 05.11.2008 die Verwaltung gebeten, den Umbaubedarf zur Herstellung der Barrierefreiheit für die vom Beirat für Menschen mit Behinderungen auf Grundlage einer Gesamtliste städtischer Ge- bäude erstellten Prioritätenliste zu prüfen. Das Ergebnis eines möglichen Nachrüstungsbe- darfes soll dem Gemeinderat zur Entscheidung über das weitere Vorgehen übermittelt wer- den. Die Arbeitsgruppe „Barrierefreies Bauen und Wohnen“ des Behindertenbeirats hat sich mit den verantwortlichen Architekten des Amtes für Hochbau und Gebäudewirtschaft mehrfach getroffen und anhand vorliegender Pläne bzw. durch Ortsbesichtigungen erste Überlegun- gen und Einschätzungen zu Umbaumöglichkeiten diskutiert. Auf Grundlage dieser Gesprä- che hat das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft eine Liste mit den Vorplanungsergeb- nissen erstellt. Diese ist der Vorlage als Anlage beigefügt. Die hierbei genannten Bruttokos- ten sind als Kostenrahmen zu verstehen. Dies bedeutet, dass noch eine mögliche Schwan- kung von +/- 30 % besteht. Die Baunebenkosten (z. B. für externe und interne Planungskos- ten) und die so genannten Bauherrenkosten sind in diesem Kostenrahmen berücksichtigt. Da das gemeinsame Leben behinderter und nicht behinderter Kinder und Jugendlicher ein wichtiger Zukunftsaspekt ist, der zu mehr Integration und Inklusion in die Gesellschaft bei- trägt, wurde seitens des Beirats für Menschen mit Behinderungen besonderer Wert auf die rasche barrierefreie Erschließung von Jugendbegegnungseinrichtungen und weiterer kultu- reller Einrichtungen bzw. von Freizeitanlagen gelegt. Da die Nutzung öffentlich zugänglicher Toilettenanlagen ebenfalls noch sehr im Argen liegt, wurde ein weiterer Schwerpunkt für den DHH 2011/2012 hierauf gelegt. In diesem Bereich konnten nicht immer zufriedenstellende Lösungen aufgezeigt werden, sodass dieses Thema zukünftig nicht aus den Augen verloren werden sollte, zumal vermehrt Klagen bestehen, dass im innerstädtischen Bereich nur eine einzige behindertengerechte Toilette rund um die Uhr zugänglich ist. Die Arbeitsgruppe des Beirats für Menschen mit Behinderungen schlägt dem Gemeinderat folgende Priorisierung für die kommenden beiden Doppelhaushalte vor: Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Prioritätenliste des Behindertenbeirats Doppelhaushalt 2011/2012 Kostenrahmen HGW (einschließlich Baunebenkosten) Begegnungszentrum Wolfartsweier 104.000,00 € Jugendtreff Neureut, Teutschneureuter Str. 55.000,00 € Jugendheim West, Lindenallee 50.000,00 € Jugendtreff Südstadt 20.000,00 € Verwaltungsgebäude Zähringerstraße (muss mit Eigentümer verhandelt werden) Sonnenbad: wird im Rahmen einer Ge- samtsanierung von den Bäderbetrieben geplant nicht vorliegend Hallenbad Grötzingen: Umbau erscheint sehr aufwändig und müsste in Relation zu Gesamtbesucherzahl und -struktur näher betrachtet werden. nicht vorliegend Turmbergterrasse: wird vom Gartenbauamt geplant und im HH angemeldet nicht vorliegend 229.000,00 € Zuzüglich der nicht bekannten Kosten für die genannten Bäder und die Turmberg- terrasse. Der barrierefreie Umbau der beiden aufgeführten Bäder ist im Rahmen eines geplanten Um- bau- und Sanierungskonzeptes zu sehen. Dies bezieht sich dann auf die allgemeine Barrie- refreiheit d. h. Zugänglichkeit und Behinderten-WC, nicht jedoch auf Sonderausstattungen, wie beispielsweise einen Beckenlift oder Leit- und Orientierungssysteme. Konkrete Vorpla- nungsergebnisse für die einzelnen Bäder liegen derzeit noch nicht vor. Ergänzende Erläuterungen Seite 4 Doppelhaushalt 2013/2014 Kostenrahmen HGW (einschließlich Baunebenkosten) Jugendtreff Knielingen, Saarlandstr. 230.000,00 € Orgelhalle Durlach 93.000,00 € Adolf-Ehrmann-Bad 80.000,00 € Weiherhofbad 65.000,00 € Lustgartenhalle 30.000,00 € Spielplatz Turmberg 10.000,00 € 508.000,00 € In die Prioritätenliste des Behindertenbeirats zu den beiden Doppelhaushalten wurden nicht alle Gebäude, die aus der Ursprungliste aller städtischen Gebäude seitens des Beirats her- ausgefiltert wurden, aufgenommen, da es sich um ein hierfür viel zu großes Gesamtvolumen handelt. Der Beirat schlägt deshalb vor, die Liste in den weiteren Haushaltsjahren abzuar- beiten und sich beispielsweise 2015/2016 dem Badischen Konservatorium zu widmen und 2017/2018 die Rathäuser in den Stadtteilen umzubauen. Wie aus der ausführlichen Liste von Hochbau und Gebäudewirtschaft im Anhang erkennbar, haben die Beratungen der Umbaumöglichkeiten auch gezeigt, dass es in der vorhandenen Gebäudestruktur kaum möglich ist, eine vollständige Barrierefreiheit zu erreichen. Teilweise konnten funktionierende Umbaulösungen überhaupt nicht aufgezeigt werden, teilweise wur- den bei den Vorplanungen Kompromisse gefunden, wie beispielsweise der Verzicht auf eine Behindertentoilette, wenn in zumutbarer Entfernung bereits in einem anderen Gebäude eine entsprechende Toilette vorhanden ist, oder es wurde auf die Erschließung des Oberge- schosses verzichtet. Ebenfalls in die Überlegungen zur Herstellung der Barrierefreiheit die- ser Gebäude nicht einbezogen wurde die Ausstattung mit barrierefreien Leit- und Orientie- rungssystemen für blinde und sehbehinderte Menschen, da hierfür zunächst die Erfahrun- gen des geplanten Pilotprojektes im Rathaus West abgewartet werden sollen. Die Gebäude müssten hiefür zu einem späteren Zeitpunkt nachgerüstet werden. Der Beirat für Menschen mit Behinderungen wird im Fall der Umsetzung von Umbaumaß- nahmen in die weitere Detailplanung einbezogen. Ergänzende Erläuterungen Seite 5 Beschluss: Antrag an den Gemeinderat: Der Gemeinderat nimmt - nach Vorberatung im Sozialausschuss - die vom Amt für Hoch- bau und Gebäudewirtschaft erstellte Vorprüfungsliste zum Umbau weiterer städtischer Ge- bäude sowie die vom Beirat für Menschen mit Behinderungen daraufhin erstellte Prioritäten- liste zur Kenntnis. Auf Empfehlung des Sozialausschusses beauftragt er die Ver waltung, die zur weiteren Entscheidung notwendigen kostenkontrollierten Planungen für die Gebäude der Prioritätenliste durchzuführen und dem Gemeinderat rechtzeitig für eine Entscheidung im Rahmen der Haushaltsberatungen für den DHH 2011/2012 vorzulegen. Darüber hinaus wird die Verwaltung beauftragt, im Benehmen mit dem Behindertenbeirat eine Planung behindertengerechter Toilettenanlagen in der Sitzung des Sozialausschusses am 01.12.2010 kostengeprüft vorzulegen. Hauptamt - Sitzungsdienste - 23. April 2010

  • Barrierefreiheit_Anlage
    Extrahierter Text

    Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 1 Barrierefreiheit II, OT Mitte Badisches Konservatorium, Kaiserallee 11 c (Nottingham-Anlage) Wegen äußerer und innerer Differenztreppen nur als aufwändiges Aufzugs-Projekt zu lösen, dadurch hoher Umbauaufwand; wegen der notwendigen barrierefreien Anbindung des Veranstaltungssaals im Dachgeschoss (Walmdach) ist ein innen liegender Aufzug notwendig. Im Zusammenhang mit dem Einbau eines Behinderten-WC entfallen da- durch ersatzlos einige Nutzflächen im Gebäude. Investitionsvolumen ca. 400.000 €. Eine externe Architekten-Bearbeitung ist zur Erstellung der Vorentwurfsplanung und Kostenschätzung notwendig. Wegen der gleichfalls nicht gegebenen Barrierefreiheit am Standort Jahnstr. 20 ist ein neuer gemeinsamer Standort für das Bad. Konservatorium zu empfehlen - zumal beide Gebäude einen hohen Renovierungsbedarf haben, der in absehbarer Zeit mit entsprechend hohem Kostenaufwand erfüllt werden muss. Wegen nicht absehbarer Grundsatzentscheidungen über einen neuen Standort wird ei- ne Vorplanung mit Kostenschätzung zum barrierefreien Umbau erstellt. Lösung: Wegen aufwändiger Rohbau- und Abbrucharbeiten im Gebäudeinnern und damit verbundenen längerfristigen Störungen des Unterrichts- betriebes wurde die oben skizzierte Variante eines innen liegen- den Aufzuges verworfen. Ein neben dem Haupteingang neu konzipierter außen liegender Auf- zug verbindet das Gehsteig-Niveau barrierefrei mit EG, 1.OG und Dachgeschoss. Baukosten einschließlich Baunebenkosten: 590.000 € Anlage zur Vorlage „Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude“ Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 2 Öffentliche Toilettenanlage Hirschbrücke Hohe Denkmaleigenschaften. Raumgeometrien und Eingangstürbreiten nicht veränder- bar und erweiterungsfähig. Einrichtung eines Beh.-WC unter eingeschränkten Nut- zungsbedingungen (zu kleine Durchgangsbreiten und Raumgrößen), evtl. möglich bei entsprechender Verkleinerung des Herren-WC; Folge: Kapazitätsengpässe bei öffentli- chen Veranstaltungen (z. B. Hirschbrückenfest). Evtl. könnte bei Einbau eines Behinder- ten-WC eine ortsnahe Kompensation durch Installation einer „JCDecaux-Toilettensäule“ erfolgen. Ein barrierefreier Umbau ist aus Denkmalschutzgründen nicht möglich. Das Stadtpla- nungsamt wird gebeten, Alternativlösungen aufzuzeigen, z. B. Aufstellen einer barriere- freien WALL-Toilette im direkten Umfeld der Hirschbrücke. Eine Alternativlösung konnte nicht aufgezeigt werden (s. Stel- lungnahme des Stadtplanungsamtes vom 29.04.2009). Öffentliche Toilettenanlage Gutenbergplatz Hohe Denkmaleigenschaften. Raumgeometrien und Eingangstürbreiten nicht veränder- bar und erweiterungsfähig. Einrichtung eines Beh.-WC unter eingeschränkten Nut- zungsbedingungen (zu kleine Durchgangsbreiten und Raumgrößen), evtl. möglich bei entsprechender Verkleinerung des Herren-WC; Folge: Kapazitätsengpässe bei öffentli- chen Veranstaltungen (z. B. Lindenblütenfest). Evtl. könnte bei Einbau eines Behinder- ten-WC eine ortsnahe Kompensation durch Installation einer „JCDecaux-Toilettensäule“ erfolgen. Ein barrierefreier Umbau ist aus Denkmalschutzgründen nicht möglich. Das Stadtpla- nungsamt wird gebeten, Alternativlösungen aufzuzeigen, z. B. Aufstellen einer barriere- freien WALL-Toilette im direkten Umfeld des Gutenbergplatzes. Lösung: Durch Umbau des Herren-WC kann ein barrierefreies WC mit direktem Zugang von außen abgetrennt werden. Ein Baugenehmigungsantrag wurde gestellt zur Klärung der denkmalrechtlichen Genehmigungsfä- higkeit. Baukosten: 30.000 € Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 3 Öffentliche Toilettenanlage Hauptbahnhof Eingang Süd (Container) Der vorhandene Container ist nicht umbaubar, könnte aber bei Aufgabe von provisorisch eingerichteten Außenlagerflächen um einen Beh.-WC-Container ergänzt werden. Evtl. Alternative: Integration eines Beh.-WC in den Neubau der Eingangs-Türanlagen Die temporären Einbauten am Südeingang sollen um ein Behinderten-WC ergänzt wer- den. Lösung: s. o. (Ergänzung der vorh. WC-Anlage um einen barrierefreien WC- Container) Baukosten: 19.000 € (Kaufpreis Container: 9.000 € zzgl. Baukosten für Anschluss-Container und kleine Rampe: 10.000 €) Verkehrsmuseum, Werderstr. 63 Lösung: Umbau der bestehenden Eingangssituation durch Einbau einer Rampe und ei- ner neuen Eingangstür zur Erschließung des Erdgeschosses (ca. 50.000 €), Einbau ei- nes neuen Aufzuges im vorhandenen Aufzugsschacht (ca. 100.000 €), Einbau eines Behinderten-WC (ca. 25.000 €). Investitionsvolumen ca. 200.000 €. Eine externe Architekten-Bearbeitung ist zur Erstellung der Vorentwurfsplanung und Kostenschätzung notwendig. Das Museum wird ehrenamtlich betrieben und hat stark eingeschränkte Öffnungszeiten (sonntags 10:00 Uhr - 13:00 Uhr sowie ggf. nach Vereinbarung für Besuchergruppen). Wegen des eingeschränkten Museumsbetriebs wird ein barrierefreier Umbau aus wirt- schaftlichen Gründen nicht gefordert. Durch das Museumspersonal ist im Bedarfsfall eine Hilfestellung bei Benutzung der Rampe und des Aufzugs gegeben. Kein dringender Handlungsbedarf (s. o.)! Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 4 Jugendtreff Südstadt, Augartenstr. 21 Barrierefreie Erschließung von UG und EG ist im Bestand gegeben (jeweils separat, d. h. keine zusammenhängende interne barrierefreie Erschließung). Durch Einbau neuer kraftbetätigter Eingangstüren kann die barrierefreie Erschließung verbessert werden (ca. 25.000 €; wegen Vandalismus-Gefahr nicht zu empfehlen!) Eine barrierefreie Erschließung des Obergeschosses (Kinderbereich) ist wegen der ge- gebenen „Pyramidenarchitektur“ nicht möglich. Ein neues Behinderten-WC in einem Lagerraum (Investitionsvolumen ca. 15.000 €) könnte wegen der nicht veränderbaren Raumgeometrien nicht die erforderlichen DIN- Maße erfüllen. Investitionsvolumen ca. 40.000 € Die Einrichtung eines Behinderten-WC in EG oder UG wird geplant. Die Eingangstüren müssen wegen der gegebenen Vandalismusgefahr nicht mit elektronischer Kraftbetäti- gung ausgestattet werden. Durch Einbau einer neuen Eingangstür (EG) mit Glasanteil kann die Eingangssituation übersichtlicher und „freundlicher“ gestaltet werden. Lösung: s. o. (Einbau barrierefreies WC im Erdgeschoss und neue Eingangs- tür) Baukosten: 20.000 € Jubez-Clubhaus, Langenbruchweg 9 Das Gebäude wird ausschließlich von Vereinen genutzt. Die vorh. Grundriss-Struktur bietet keinen geeigneten Standort für ein Behinderten-WC an. Da ein Großteil der Vereinsveranstaltungen auch im Außenbereich stattfindet, wäre der Anbau eines Behinderten-WC denkbar mit Zugang von außen; alternativ eine Container- lösung Die vorh. Höhendifferenzen an den Eingangstüren lassen sich durch Anhe- bung/Anpassung des Bodenaufbaus (außen) ausgleichen, so dass schwellenlose Zu- gangsmöglichkeiten geschaffen werden. Investitionsvolumen ca. 40.000 € Die Nutzung des Objektes ist eher „privater Natur“. Die Mieter (Vereine) haben sich die vermieteten Räumlichkeiten nach eigenen Bedürfnissen hergerichtet, die Besucher sind in der Regel Vereinsmitglieder. Die familiären Umgangsweisen in dieser Gemeinschaft machen einen barrierefreien Umbau nicht erforderlich („Man hilft sich gegenseitig“). Kein dringender Handlungsbedarf! Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 5 nachrichtlich: Verwaltungsgebäude Zähringerstr. 61 (Amt für Hochbau und Gebäude- wirtschaft) Auf Eigeninitiative von HGW wird ein barrierefreier Umbau des Eingangsbereiches (Aufrüstung Plattformlift, kraftbetätigte Ein- gangstür) vorgenommen. Eine Vorplanung liegt vor. Baukosten einschließlich Baunebenkosten: 88.000 € Bürgerservice Süd, Steinhäuserstr. 22 (ADAC-Haus) Im Bürgerservice-Bereich wird derzeit ein Beh.-WC eingebaut. aufgestellt: 06.03.09, Kessel ergänzt: 16.04.09 und 05.11./23.12.2009, Kessel Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 6 Barrierefreiheit II, OT Ost Öffentliche Toilettenanlage am Durlacher Tor (Haltestelle VBK) wird im Zuge der Kombilösung-Realisierung ersatzlos aufgegeben. (ggf. Realisierung eines Beh.-WC im Zuge des Haltestellen-Neubaus? KASIG z. W.?) KASIG und StaPlA wurden durch die GW auf den Bedarf einer barrierefreien Toilette - integriert in die unterirdische Haltstelle - hingewiesen. Lösungsmöglichkeit: Gem. Stellungnahme des Stadtplanungsamtes vom 29.04.2009 kann im Zuge der Realisierung der Kombilösung, die auch den Neubau eines VBK-Betriebsgebäudes am Bernhardusplatz vorsieht, ein Beh.-WC eingeplant werden. Öffentliche Toilettenanlage am Gottesauer Platz wird im Zuge der 2009 erfolgenden Platzneugestaltung (Projektverantwortung GBA) er- satzlos aufgegeben. Die Realisierung einer barrierefreien Toilette - integriert in eine Werbesäule am Rande des Platzes - wird derzeit geprüft. Die projektverantwortlichen Dienststellen GBA und StaPlA wurden durch die GW nochmals auf den Bedarf einer barrierefreien Toilette hin- gewiesen. realisierte Lösung: Gem. Stellungnahme des Stadtplanungsamtes vom 29.04.2009 erhält der Gottesauer Platz eine WC-Litfasssäule (aus städt. Besitz). Diese bietet keine Nutzungsmöglichkeit für Rollstuhlfahrer. (Bei Realisierung eines Beh.-WC am Durlacher Tor (s. o.) wäre ei- ne nicht weit entfernte Alternative gegeben.) aufgestellt: 15.01.09, Pfund ergänzt: 16.04.09 und 05.11./23.12.2009, Kessel Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 7 Barrierefreiheit II, OT West Badisches Konservatorium, Jahnstr. 20 Wegen äußerer und innerer Differenztreppen nur als aufwändiges Aufzugs-Projekt (au- ßen und/oder innen) zu lösen, d. h. hoher Umbauaufwand; gleiches gilt für ein Behinder- ten-WC. Hohe Denkmaleigenschaften. Investitionsvolumen von ca. 500.000 € notwendig. Eine externe Architekten-Beauftragung ist zur Erstellung der Vorentwurfsplanung und Kostenschätzung notwendig. Wegen der gleichfalls nicht gegebenen Barrierefreiheit am Standort Kaiserallee wäre ein neuer gemeinsamer Standort für das Bad. Konservatorium zu empfehlen - zumal beide Gebäude einen hohen Renovierungsbedarf haben, der in absehbarer Zeit mit hohem Kostenaufwand erfüllt werden muss. Wegen nicht absehbarer Grundsatzentscheidungen über einen neuen Standort wird ei- ne Vorplanung mit Kostenschätzung zum barrierefreien Umbau erstellt. Lösung: Verschiedene Planungsvarianten wurden entwickelt. HGW plädiert für eine Variante, bei der ein Aufzug oder ein Plattformlift das Gehsteigniveau mit dem Erdgeschoss verbindet - vorbehaltlich der denkmalrechtlichen Genehmigungsfähigkeit. Zusätzlich wird ein Beh.-WC eingebaut. Vor dem Hintergrund, dass am Standort Notting- ham-Anlage ein Aufzug über alle Geschosse realisiert werden muss, kann nach Einschätzung HGW an der Jahnstr.20 eine reduzierte Lö- sung ausreichen. Baukosten einschließlich Baunebenkosten: 270.000 € (Variante: Aufzug ins EG, Beh.-WC im EG) 175.500 € (Variante: Senkrechtlift ins EG, Beh.-WC im EG) Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 8 Jugendtreff Knielingen Saarlandstr. 16 Barrierefreie Erschließung über den traufseitigen Nebeneingang wegen äußerer und innerer Differenztreppen nur durch sehr aufwändige Umbaumaßnahmen möglich. Hohe Denkmaleigenschaften. Lösung: Erschließung von der Hofseite über eine neue Rampe und Automatiktüre (ca. 45.000 € ), Einbau eines innen liegenden Aufzugs und eines Behinderten-WC im OG. Investitionsvolumen mind. 400 000 € Eine externe Architekten-Beauftragung ist zur Erstellung der Vorentwurfsplanung und Kostenschätzung notwendig. Denkmalschutz besteht bei diesem Objekt nicht. Lage, Grundriss und Baukonstruktion machen einen barrierefreien Umbau äußerst schwierig, evtl. ist ein außen liegender Auf- zug auf der Gebäuderückseite möglich. Lösung: außen liegende Rampe zur Erschließung des EG, innen liegender Plattformlift vom EG ins OG, Einbau eines Beh.-WC im EG. Eine evtl. Alternativlösung in Form eines Außenaufzugs würde ca. 260.000 € kosten, vorbehaltlich der denkmalrechtlichen Genehmi- gungsfähigkeit. Baukosten einschließlich Baunebenkosten: 230.000 € Jugendherberge Moltkestr. 24 Barrierefreiheit kann im Zuge der vorgesehenen umfangreichen Umbau- und Sanie- rungsmaßnahmen durch den neuen Eigentümer, das Jugendherbergswerk, hergestellt werden. Der Besitzerwechsel wird frühestens nach der für das Jahr 2010 projektierten Sanierung der Mannheimer Jugendherberge erfolgen. Bis dahin werden durch die Stadt keine bau- lichen Maßnahmen getätigt. Wegen des absehbaren barrierefreien Umbaus durch den neuen Eigentümer besteht für die Stadt Karlsruhe kein Handlungsbedarf. Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 9 Sonnenbad (früher: Rheinhafenbad) verantwortliche Weiterbearbeitung durch Bäderbetriebe GmbH (Eigentümer) Die Bäderbetriebe GmbH wurde durch die GW auf den Bedarf barrierefreier Umbauten hingewiesen. Barrierefreier Umbau wird im Zusammenhang mit einer Gesamtsanie- rung für den DHH 2011/12 entworfen und angemeldet. Derzeit liegen noch keine konkreten Vorplanungsergebnisse vor. Im Zuge der an- stehenden Vorplanungsphase wird der Beirat für Menschen mit Be- hinderungen eingebunden. Jugendheim West, Lindenallee 10, 76189 Karlsruhe-Daxlanden Abbruch des jetzigen Personals WC und Abstellkammer und Neubau einer Toilettenan- lage mit Behinderten-WC. Vorhandene Rampe reaktivieren und Eingangsbereich umbauen. Zusätzlicher Einbau einer kraftbetätigten Tür (ist nutzungsbedingt jedoch kaum praktika- bel). Investitionsvolumen von mind. 75.000 € (ohne Tür ca. 60.000 € ). O. g. Umbaumaßnahmen werden geplant. Die Eingangstüren müssen wegen der gege- benen Vandalismusgefahr nicht mit elektronischer Kraftbetätigung ausgestattet werden. Lösung: s. o. (Neubau Toilettenanlage, Reaktivierung der Rampe und Umbau Eingangsbereich) Baukosten einschließlich Baunebenkosten: 50.000 € Jugendtreff Nordstadt, Delawarestr. 21, 76149 Karlsruhe Behinderten - WC ist vorhanden und vom Jugendcafe und dem Saal aus erreichbar. Haupteingang und Jugendcafe ist über eine Rampe erschlossen. Der Saal hat keine eigene Rampe und ist bei separater Vermietung nicht barrierefrei zugänglich. Haupteingang und Saaleingang haben keine kraftbetätigten Türen (ist nutzungsbedingt jedoch kaum praktikabel!!!) Investitionsvolumen von mind. 65.000 € (ohne Türen ca. 20.000 €) Der Saalbereich erhält eine neue Rampe (Erschließung über Seiteneingang). Die Ein- gangstüren müssen wegen der gegebenen Vandalismusgefahr nicht mit elektronischer Kraftbetätigung ausgestattet werden. Lösung: s. o. (Beratungsergebnisse vom 06.04.2009) Baukosten: 18.000 € (neue Rampe) Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 10 Altes Rathaus Rüppurr, Lange Straße 69, 76199 Karlsruhe Straßenseitiger Eingang ist nach Belagsanhebung barrierefrei. Die Eingangstür ist ca. 80 cm. Die Innentür zum Aufenthaltsraum hat eine Holzschwelle. Das Erdgeschoss ist von der AWO genutzt (50 qm). Das Obergeschoss (Bürgerverein Rüppurr) ist nur über eine schmale Holztreppe erreichbar. Der Einbau einer zusätzlichen behindertengerechten Toilette ist weder im EG noch im OG möglich. Eine barrierefreie OG-Erschließung wäre nur durch einen Fahrstuhlturm außerhalb denkbar. Hohe Denkmaleigenschaften des Objekts! Investitionsvolumen von mind. 400.000 € notwendig. Eine externe Architekten-Beauftragung ist zur Erstellung der Vorentwurfsplanung und Kostenschätzung notwendig. Lage, Grundriss und Baukonstruktion machen einen barrierefreien Umbau äußerst schwierig bzw. unmöglich. Evtl. ist ein außen liegender Aufzug auf der Gebäuderücksei- te möglich. Wegen ohnehin sehr begrenzten Nutzflächen im Haus wird aus wirtschaftli- chen Erwägungen auf einen barrierefreien Umbau verzichtet. Für das EG wird geprüft, ob durch den Umbau der Toilettenanlage ein Beh.-WC einge- richtet werden kann. Dieses würde dann als einzige Toilette für alle Nutzer fungieren. Die im EG noch vorhandenen kleineren Schwellen werden entfernt bzw. ausgeglichen. Damit wäre eine einigermaßen barrierefreie Nutzung des EG möglich. Lösung: s. o. (Beratungsergebnisse vom 06.04.2009) Baukosten: 30.000 € aufgestellt: 03.03.09, Schreiber ergänzt: 16.04.09 und 05.11./23.12.2009, Kessel, Schreiber Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 11 Barrierefreiheit II, OV Neureut Rathaus Neureut, Haus A und Haus B Nicht barrierefrei umbaufähig. Ggf. sind organisatorische Veränderungen möglich, in dem Dienstleistungen mit hohem Besucherverkehr in das barrierefreie Haus C verlagert werden. Rathaus Neureut, Haus C Barrierefreie Erschließung der Foyerzone mit angrenzenden Bürgerbüros ist im Bestand gegeben. 2007 wurde ein neues Behinderten-WC eingerichtet. Für den neuen DHH 2009/2020 ist zur Erschließung des Obergeschosses mit Ratssaal und Ortsvorsteher-Büro eine Aufzugslösung vorgesehen. Planung und Kostenermittlung liegen dementsprechend vor. Investitionsvolumen ca. 250.000 € Der Einbau eines sog. Senkrechtaufzuges soll 2009 ausgeführt werden. Derzeit Ausschreibungsphase, vorgesehener Baubeginn: März 2010. Jugendtreff Neureut, Teutschneureuter Str. 54 3-geschossige Anlage. Nur das UG mit Büro, Fitness, Werkraum und Fotolabor ist ebenerdig über eine Rampe erschlossen. Erschließung von EG und OG mit Treppenlif- ten denkbar, jedoch nicht empfehlenswert, wegen der hohen Beanspruchung durch die Jugendtreff-Nutzung. Der nachträgliche Einbau eines Beh.-WC auf EG- oder UG-Ebene ist möglich. Anbau einer außen liegenden Rampe. Diese beginnt im Bereich des Haupteinganges, durch Umbau des Fensters der Teestube (Türdurchbruch und Einbau einer verglasten Tür) ist eine barrierefreie Erschließung des EG, wo sich die bevorzugten Aufenthaltszo- nen befinden, möglich. Auf eine barrierefreie Anbindung des OG mit nur untergeordne- ten Aufenthaltsbereichen sowie einem Büro kann verzichtet werden. Das ebenerdig vom Festplatz zugängliche Behinderten-WC erhält die für eine funktionie- rende barrierefreie Nutzung notwendigen Verbesserungen. Die Erschließung des Be- hinderten-WC über den Außenbereich wird akzeptiert. Lösung: s. o. (Beratungsergebnisse vom 20.05.2009) Baukosten einschließlich Baunebenkosten: 55.000 € (50.000 € für Rampe und neue Tür, 5.000 € für Umbau Beh.-WC) Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 12 Adolf-Ehrmann-Bad verantwortliche Weiterbearbeitung durch Bäderbetriebe GmbH (Eigentümer) Die Bäderbetriebe GmbH wurde durch die GW auf den Bedarf barrierefreier Umbauten hingewiesen. Lösung: Ein Beh.-WC kann durch den Umbau des Sanitärbereichs gewonnen werden. Eine barrierefreie Erschließung des Bades ist bereits ge- geben. Baukosten einschließlich Baunebenkosten: 80.000 € aufgestellt: 06.03.09, Kessel ergänzt: 26.05.09 und 05.11./23.12.2009, Kessel Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 13 Barrierefreiheit II, Stadtamt Durlach Altes Wasserwerk Durlach Nutzung als 2-gruppiger Kindergarten (EG und OG). Im Dachgeschoss sind Wohnungen untergebracht. Hohe Denkmaleigenschaften des Objekts. Ein barrierefreier Umbau ist wirtschaftlich nicht darstellbar. Da in Durlach zahlreiche Kindergärten mit barrierefreier Erschließung vorhanden sind, besteht bei diesem Objekt kein dringender Verbesserungs- bzw. Handlungsbedarf. Aus o. g. Gründen wird auf einen barrierefreien Umbau verzichtet. Kein dringender Handlungsbedarf (s. o.) Begegnungszentrum Wolfartsweier Ebenerdige Zugangsmöglichkeit zum Mehrzwecksaal (EG): Umrüstung mit kraftbetätig- ten Türen erforderlich. Die Toiletten im Untergeschoss lassen sich über eine Rampe im Außenbereich ebenfalls ebenerdig begehen, hier ließe sich auch ein Behinderten-WC einbauen; eine innere barrierefreie Erschließung der beiden Geschoss-Ebenen besteht nicht; die innere Gebäudestruktur bietet keine Umbaumöglichkeiten (z. B. Einbau eines Aufzuges). Investitionsvolumen ca. 90.000 € O. g. Umbaumaßnahmen werden geplant. Lösung: s. o. (Beratungsergebnisse vom 06.04.2009) Baukosten einschließlich Baunebenkosten: 104.000 € Rathaus Wolfartsweier Ein barrierefreier Umbau ist wirtschaftlich nicht darstellbar, da die Gebäudestruktur kei- ne Umbaumöglichkeiten bietet (z. B. Einbau eines Aufzuges). Lage, Grundriss und Baukonstruktion machen einen barrierefreien Umbau äußerst schwierig bzw. unmöglich. Ggf. ergibt sich im Zusammenhang mit ursprünglich vorgese- henen verkehrsberuhigenden Maßnahmen eine Möglichkeit zur barrierefreien Erschlie- ßung des EG. Bei einem Ortstermin sollen mögliche Verbesserungsmaßnahmen geprüft werden. Eine Alternativlösung konnte bei einem Ortstermin nicht aufge- zeigt werden. Wegen des schmalen Gehsteigs wäre auch ein Treppen- lift an der Außentreppe nicht wirklich nutzbar. Die Ortsverwal- Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 14 tung Wolfartsweier teilt mit, dass im (seltenen) Bedarfsfall problemlos Hausbesuche angeboten und durchgeführt werden können. Alternative: Im benachbarten Durlach können Serviceleistungen des Bürgerbüros und Standesamtes (mit repräsentativen Trausälen) im barrierefreien Durlacher Rathaus in Anspruch genommen werden. Orgelhalle Durlach (Kulturzentrum) Hohe Denkmaleigenschaften des Objekts. Durch Umbau des Eingangsbereichs (ca. 90.000 €) könnte eine barrierefreie Erschließung des Ausstellungs- und Theaterraumes („Weiherhof-Seite“) erfolgen. Ein Behinderten-WC könnte im Theaterfundus-Bereich ne- ben den vorh. Toilettenanlagen eingerichtet werden (ca. 30.000 €). Der Zutritt wäre nur über den nicht witterungsgeschützten Außenbereich gegeben. Eine barrierefreie Erschließung der anderen Gebäudeteile (Vereinsräume „Orgelfabrik- verein, Kabarett „Die Spiegelfechter“, Ausstellungsräume im 1. OG) ist wirtschaftlich nicht darstellbar, da die Gebäudestruktur keine entsprechenden Umbaumöglichkeiten bietet Investitionsvolumen ca. 120.000 € O. g. Umbaumaßnahmen werden geplant. Denkmalschutz, Lage, Grundriss und Bau- konstruktion machen einen barrierefreien Umbau äußerst schwierig bzw. unmöglich. Auf die barrierefreie Erschließung aller Nutzungsebenen wird daher aus wirtschaftlichen Gründen verzichtet. Lösung: Außen liegende Rampe an der Ostfassade mit Neubau eines barriere- freien Nebeneingangs (Aufwand 50.000 €), allerdings wird dadurch nur die barrierefreie Erschließung des großen Ausstellungs- und Theaterraumes ermöglicht, andere Bereiche - Orgelfabrik-Salon, Empore mit weiteren Ausstellungsflächen, Kabarett „Spiegelfech- ter“ - sind nicht barrierefrei erschließbar! Alternativ kann am Haupteingang (Südfassade) ein Treppenlift an- gebaut werden (Baukosten ca. 15.000 €). Einbau eines Beh.-WC im Seitenflügel Richtung Amthausstraße (s. o.), dabei sind auch Umbauarbeiten am Bestand vorzunehmen. Baukosten einschließlich Baunebenkosten: 93.000 € (davon 38.000 € für das Beh.-WC) Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 15 Weiherhofbad verantwortliche Weiterbearbeitung durch Bäderbetriebe GmbH (Eigentümer) Die Bäderbetriebe GmbH wurde durch die GW auf den Bedarf barrierefreier Umbauten hingewiesen. Lösung: Einbau eines barrierefreien WC mit Dusche im derzeitigen Durch- gangsbereich Umkleidetrakt/Schwimmbecken. Schaffung einer barrie- refreien Verbindung zum Außenbereich. (Der Haupteingang wurde im Zusammenhang mit dem Neubau des an- grenzenden Schülerhortes bereits mit einer automatischen Schiebe- türanlage ausgestattet.) Baukosten einschließlich Baunebenkosten: 65.000 € Turmbergterrasse, Reichardtstr. 29 Verantwortliche Weiterbearbeitung durch das Gartenbauamt (Projektleitung). Ein Behin- derten-WC ist im Planungskonzept vorgesehen. Das Gartenbauamt wurde durch die GW nochmals auf den Bedarf einer barrierefreien Toilette hingewiesen. Sanierung und barrierefreier Umbau der Turmbergterrasse (einschl. Beh.-WC) werden vom Gartenbauamt geplant und voraussichtlich für den DHH 2011/12 angemeldet. Spielplatz Turmberg, Jean-Ritzert-Straße Verantwortliche Weiterbearbeitung durch das Gartenbauamt. (Auf die Errichtung eines Beh.-WC kann evtl. verzichtet werden, falls der Weg zur Turmbergterrasse mit neu kon- zipiertem Beh.-WC eine zumutbare Entfernung darstellt.) Ein Umbau der vorhandenen WC-Baracke wird geprüft (barrierefreier Innenausbau unter Beibehaltung der Gebäudehülle; die separaten Herren- und Damentoiletten würden da- bei entfallen). Lösung: Im Damen-WC lässt sich ein Beh.-WC integrieren (mit barrierefrei- em Zugang von außen). Baukosten: 10.000 € aufgestellt: 06.03.09, Strehl/Kessel ergänzt: 16.04.09 und 05.11./23.12.2009, Kessel Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 16 Barrierefreiheit II, OV Grötzingen Alte Ölmühle, An der Pfinz 26 a Es handelt sich bei dem Gebäude um eine Scheune, in die man durch ein Gitter hinein- sehen kann. Es gibt keine Eingangstür in das Gebäude. Im Außenbereich schließt eine Grünfläche an. Diese ist über Stufen vom Gehweg er- reichbar. Hier könnte eine Rampe gebaut werden. Sanitäre Einrichtungen sind am Gebäude nicht vorhanden. Entsprechend aufwändig wäre der Neubau eines Beh.-WC, das sich zudem kaum in die Gesamtsituation integrie- ren ließe. Investitionsvolumen ca. 10.000 € (Rampe) Keine barrierefreien Umbaumaßnahmen notwendig, da grundsätzlich eine schwellenlo- se Erreichbarkeit der Scheune gegeben ist und auch der hintere Bereich, der über zwei Stufen erreichbar ist, eingesehen werden kann. Kein Handlungsbedarf! Jugendheim Grötzingen, Obere Setz 1 a Gebäude wird im Jahr 2009/2010 abgerissen. Ein barrierefreier Neubau wird derzeit in der Eisenbahnstr. 34 errichtet. Eröffnung 04/2009. Rathaus II Grötzingen, Rathausplatz 2 Eine barrierefreie Erschließung wäre durch den Umbau des Eingangsbereichs möglich. Hierbei ließe sich evtl. auch ein Beh.-WC integrieren. Derzeit gibt es das Angebot eines barrierefrei erreichbaren Beh.-WC nur in der benachbarten Begegnungsstätte; Entfer- nung ca. 30 m. Derzeit werden bei Bedarf behinderte Menschen im unmittelbar benachbarten Rathaus (Rathausplatz 1) bedient. Dort ist ein ebenerdiger Zugang in ein Büro vorhanden. Investitionsvolumen ca. 150.000 € (Umbau Eingangsbereich inkl. Beh.-WC) Lage, Grundriss und Baukonstruktion machen einen barrierefreien Umbau äußerst schwierig bzw. unmöglich. Wegen des hohen Publikumszuspruchs des im EG befindli- chen Bürgerbüros wird eine barrierefreie Erschließung des EG als notwendig erachtet. Diese kann über eine außen liegenden Aufzug erfolgen (Investitionsvolumen ca. 120.000 €). Lösung: Wegen der sinnvollen zusätzlichen Erschließung des Dachgeschos- ses, in dem sich ein öffentlicher Mehrzweckraum befindet, sind auch Aufzugsstationen für das OG und DG vorgesehen. Ein Beh.-WC Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 17 lässt sich in den Bestand nicht zufrieden stellend integrieren; eine Nutzung des barrierefreien WC in der benachbarten Begeg- nungsstätte ist gegeben. (Alternativ wäre eine Rampe zur Erschließung des EG möglich. Bei einer Rampenlänge von 18 m zzgl. zweier Podeste wäre dieses Bau- werk nur schwer auf dem Rathausplatz unterzubringen. Beide Vari- anten werden in der Ortschaftsratssitzung am 11.11.2009 vorge- stellt und diskutiert) Baukosten einschließlich Baunebenkosten: 330.000 € Verwaltungsgebäude Forst, Im Stahlbühl 1 Bau einer Eingangsrampe und Umbau WC-Anlage für Beh.-WC möglich. Investitionsvolumen ca. 50.000 € Keine barrierefreien Umbaumaßnahmen notwendig, da grundsätzlich kein öffentliches Publikum erwartet wird. Das Gebäude wird als eine Art „Bauhof“ für die Forstarbeiter genutzt. Kein Handlungsbedarf! Verwaltungsgebäude (Bauamt/Bauhof), Rathausgasse 2 Derzeit werden bei Bedarf behinderte Menschen im unmittelbar benachbarten Rathaus (Rathausplatz 1) bedient. Dort ist ein ebenerdiger Zugang in ein Büro vorhanden. Ein barrierefreier Umbau sowie der Einbau eines Beh.-WC sind nicht wirtschaftlich dar- stellbar. Lage, Grundriss und Baukonstruktion machen einen barrierefreien Umbau äußerst schwierig bzw. unmöglich. Aus wirtschaftlichen Erwägungen wird daher auf einen barrie- refreien Umbau verzichtet, zumal alternative Dienstleistungen möglich sind: Bedienung im Rathaus (s. o.) oder auch das Angebot von Hausbesuchen. Kein dringender Handlungsbedarf! Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 18 WC-Anlage beim Naturfreundehaus Die öffentliche WC-Anlage ist nach Ansicht der Ortsverwaltung nach Beseitigung der früheren Grillstelle nicht mehr notwendig und könnte sogar zurückgebaut werden. Wegen der attraktiven Ausflugsziele ist ein Beh.-WC an diesem Standort gewünscht. Ein Umbau der vorhandenen WC-Anlage wird geprüft (barrierefreier Innenausbau unter Bei- behaltung der Gebäudehülle; die separaten Herren- und Damentoiletten würden dabei entfallen). Lösung: s. o. (Beratungsergebnisse vom 20.05.2009), zzgl. außen liegende Rampe. Baukosten: 20.000 € Hallenbad Grötzingen verantwortliche Weiterbearbeitung durch Bäderbetriebe GmbH (Eigentümer) Die Bäderbetriebe GmbH wurde durch die GW auf den Bedarf barrierefreier Umbauten hingewiesen. Eine Lösung konnte noch nicht aufgezeigt werden (s. Stellungnahme der Bäderbetriebe GmbH vom 19.08.2009). Allerdings soll ein Um- bau- und Sanierungskonzept für den DHH 2011/12 entwickelt und an- gemeldet werden. aufgestellt: 26.02.09, Guttenbacher ergänzt: 16.04.09 und 05.11./23.12.2009, Kessel Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 19 Barrierefreiheit II, OV Wettersbach Rathaus Grünwettersbach Gebäude ist nicht barrierefrei umbaufähig (verschachtelte, beengte Grundriss-Struktur, sechs unterschiedliche Geschoss-Niveaus, verteilt auf mehrere Gebäudeteile). Mit gro- ßem Aufwand ließe sich das Bürgerbüro barrierefrei erschließen, nicht aber die Bereiche Ortsbauamt und Bürgersaal. Lage, Grundriss und Baukonstruktion machen einen barrierefreien Umbau unmöglich (7 unterschiedliche Niveaus, darunter zahlreiche „split-level“. Auch für das Bürgerbüro im EG gibt es wegen der beengten Verhältnisse keine adäquate Erschließungsmöglichkeit, da sich die von Rollstuhlfahrern benötigten Verkehrsflächen nicht erzielen lassen. Aus wirtschaftlichen Erwägungen wird daher auf einen barrierefreien Umbau verzichtet, le- diglich punktuelle Verbesserungen an der Klingelanlage und den Treppen (Stufenmar- kierungen) werden ausgeführt. Alternative organisatorische Verbesserungen (z. B. Hausbesuche) müssen angeboten werden und in geeigneter Form öffentlich kommuni- ziert werden. Ein Behinderten-WC lässt sich im Bestand nicht einbauen. Eine funktionierende Umbau-Lösung konnte nicht aufgezeigt werden. Daher sind o. g. organisatorische Verbesserungen (z. B. das Ange- bot von Hausbesuchen) von der Ortsverwaltung anzubieten. Rathaus Hohenwettersbach Gebäude ließe sich mit großem Umbauaufwand durch Einbau eines Behinderten-WC im EG und eines Aufzuges verbessern. Eine barrierefreie Erschließung des EG ist über den Parkplatz und die Gebäuderücksei- te (Hintereingang) möglich. Über einen „attraktiven Windfang-Anbau“ kann ein direkter Zugang in das Bürgerbüro geschaffen werden. Damit könnte auch die notwendige archi- tektonische Aufwertung dieses Einganges erreicht werden. Der nahe gelegene Behin- derten-Parkplatz wird um wenige Meter auf nicht abschüssiges Gelände versetzt. Auf eine barrierefreie Erschließung des OG mit dem Ratssaal kann verzichtet werden. Die Schaffung eines Beh.-WC im EG wäre zu aufwändig und würde die vorhandenen Nutzflächen zu sehr beeinträchtigen. Im Bedarfsfall könnte das Beh.-WC der nahe gele- genen Lustgartenhalle (Wegstrecke ca. 50 m) benutzt werden. Lösung: s. o. (Beratungsergebnisse vom 20.05.2009), Nutzung des Beh.-WC der Lustgartenhalle (Wegstrecke ca. 50 m) Baukosten einschließlich Baunebenkosten: 50.000 € Barrierefreier Ausbau weiterer öffentlicher Gebäude Vorprüfung GW-OM, Stand 09.03.2009 Beratungsergebnisse (kursiv) GW/SJB/Beirat für Men- schen mit Behinderungen vom 06.04.2009 und 20.05.2009 Planungsvorschläge HGW mit Kostenrahmen und Baunebenkosten, Nov./Dez. 2009 20 Rathaus Stupferich Gebäude ließe sich durch Umbau der Toilettenanlage, Anbau einer außen liegenden Rampe und Einbau eines Schrägaufzuges innen verbessern. Eine Planung liegt bereits vor (s. o.) und müsste ggf. kostenmäßig angepasst werden. Die stattdessen in der Vergangenheit realisierte „Sparvariante“ - eine Rufsäule - bietet keinen Witterungsschutz und kann in dieser Form nicht als langfristige Lösung akzeptiert werden. Lösung: Außen liegende Rampe, kraftbetätigte Eingangstür und innen lie- gender Treppenlift (s. Planung vom Juli 2006). Ein Beh.-WC ist im direkt benachbarten Gemeinschaftszentrum vorhanden und zu den Rathaus-Öffnungszeiten durchgängig nutzbar. Baukosten einschließlich Baunebenkosten: 35.000 € Lustgartenhalle Der Einbau eines Behinderten-WC im EG ist möglich. Eine Umrüstung der Eingänge mit kraftbetätigten Türen ist erforderlich. O. g. Umbaumaßnahmen werden geplant. Lösung: s. o. (Beratungsergebnisse vom 20.05.2009) Baukosten: 30.000 € Aussegnungshalle Friedhof Stupferich verantwortliche Weiterbearbeitung durch Friedhofs- und Bestattungsamt (Eigentümer) Das FBA wurde durch die GW auf den evtl. gegebenen Bedarf barrierefreier Umbauten hingewiesen. Kein dringender Handlungsbedarf, da die eigentliche Aussegnungs- halle ebenerdig zugänglich ist und damit ausreichend Platz z. B. für Rollstuhlfahrer gegeben ist. Eine zusätzliche barrierefreie Erschließung der Empore ist daher nicht notwendig. aufgestellt: 26.02.09, Schäfer ergänzt: 26.05.09 und 05.11./23.12.2009, Kessel