Antrag FDP: Wiederanbringung von Klappläden und Verwendung von stilgerechten Fensterformen am Rathaus 2 und dem Gebäude des ehemaligen Polizeipostens

Vorlage: 24725
Art: Beschlussvorlage
Datum: 19.04.2010
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Grötzingen

Beratungen

  • Ortschaftsrat Grötzingen

    Datum: 31.03.2010

    TOP: 8

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

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  • Extrahierter Text

    ANTRAG FDP-Fraktion vom 15.02.2010 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: Ortschaftsrat Grötzingen 31.03.2010 60 8 öffentlich Wiederanbringung von Klappläden und Verwendung von stilgerechten Fenster- formen am Rathaus 2 und dem Gebäude des ehemaligen Polizeipostens Grötzingen strengt sich sehr an, seine historischen, traditionellen Aspekte hervorzuhe- ben und zu unterstreichen. Bedauerlicherweise wurde bei der Modernisierung des ehemaligen jüdischen Kaufhauses, heute Rathaus II , der deutlich jüdisch geprägten, sorgfältigen Außendarstellung des Gebäudes wenig Rechnung getragen: Die Spros- senfenster wurden durch unpassende Flächenfenster ersetzt, die klassischen Klapplä- den wohl eingelagert. Ebenso verhält es sich mit dem gemeindeeigenen ehem. Polizeiposten-Gebäude: Auch hier der schönen Fassade widersprechende „moderne“ Fenster, die in dieser verspiel- ten neoklassizistischen Fassade wie tote Augenhöhlen wirken. Die fehlenden Klapplä- den nehmen auch dieser Bauform ein wesentliches Stilelement. Die FDP fordert daher die OV auf, 1.) die verschwundenen Klappläden wieder anzubringen. 2.) Spätestens im Rahmen angedachter energetischer Maßnahmen oder anstehender Erneuerung wieder stilgerechte Fensterformen zu verwenden. Für die FDP-Fraktion Hans Ritzel Stellungnahme der Ortsverwaltung: Zu 1. Die Klappläden des Rathaus 2 sind nicht verschwunden, sondern im Bauhof ein- gelagert. Sie wurden demontiert, da sie dringend einen Anstrich benötigten. Im Zuge der Arbeiten hat sich heraus gestellt, dass 11 Läden derart stark beschä- digt sind, dass die Erneuerung nötig ist. Die Kosten für die Neubeschaffung lie- gen bei etwa 7.500 €. Diese Mittel stehen uns derzeit nicht zur Verfügung. Zu 2. Bei der Erneuerung von Fenstern in historischen Gebäuden (nicht zwingend Denkmale) wird die Ortsverwaltung auch in Zukunft darauf achten, zum Gebäude passende Fensterformen einzubauen. Als Beispiel hierfür sind die neuen Fenster des Schlossschulgebäudes und die neuen Fenster auf der Westseite im 1. Ober- geschoss des Rathauses zu nennen.