Antrag GLG: Überörtliches Radwegenetz

Vorlage: 24722
Art: Beschlussvorlage
Datum: 19.04.2010
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Grötzingen, Hagsfeld

Beratungen

  • Ortschaftsrat Grötzingen

    Datum: 31.03.2010

    TOP: 5

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 5 OSR-Vorlage Nr. 57 Überörtliches Radwegenetz
    Extrahierter Text

    ANTRAG GLG-Fraktion vom 09.02.2010 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: Ortschaftsrat Grötzingen 31.03.2010 57 5 öffentlich Überörtliches Radwegenetz Im neuen „Verkehrsentwicklungsplan Stadt Karlsruhe“ ist in der Karte „Radverkehrsnetz Beschluss 2005; Zustandsanalyse Juni 2009“ immer noch die Eisenbahnstraße als Be- standteil des Hauptnezes eingetragen, obwohl dort die alten Schilder „Fernradweg“ be- reits entfernt sind. Der Radweg Richtung Hagsfeld verläuft auf der Grezzostraße und geht nicht auf der verlängerten Karl-Leopold-Straße unter der B3 hindurch. Immerhin ist die Verbindung Niddastraße - Bruchwaldstraße vom Rathausplatz Richtung Norden Be- standteil des Nebennetzes, ebenso wie die Staigstraße und die Ringelberghohl, bislang ohne Beschilderung. Die Staigstraße und erst recht die Ringelberghohl sind etwas für ortskundige Radler und brauchen nicht ausgeschildert zu werden. Andererseits sollte für Radler, die entlang der B 3, aber nicht auf der Fahrbahn fahren wollen, die Verbindung von der Schneckenbrü- cke über die Fröbel- und die Durlacher Straße zum Rheintalweg Richtung Norden aus- geschildert werden. Wir beantragen: 1. Die Bruchwaldtraße und die Schultheiß-Kiefer-Straße werden als Verbindung des Stromberg-Enztal-Weges Richtung Pfinztal und des Rheintalweges Richtung Weingarten ausgeschildert. 2. Die Fröbelstraße zwischen Grezzostraße und Durlacher Straße und die Durla- cher Straße werden als Verbindung vom Radwegeknotenpunkt Grezzostra- ße/Eisenbahnstraße/ Fröbelstraße in Richtung Weingarten ausgeschildert. 3. Der Radweg Richtung Hagsfeld wird über die verlängerte Karl-Leopold-Straße geführt. Die Gegenrichtung kann so bleiben, da dort die beiden Auffahten zur B 3 nicht überquert werden müssen. Außerdem ist die Karte „Radverkehrsnetz“ auf den neuesten Stand zu bringen. Mit freundlichen Grüßen Karl Berger Stellungnahme der Ortsverwaltung: Radfernwege sind in erster Linie für den Radtourismus gedacht. Bei der Konzeption des städtischen Radverkehrsnetzes wurden die Hauptradrouten entlang von wichtigen Quel- len und Zielen des Radverkehrs (Wohngebiete, Schulen, Freizeiteinrichtungen etc.) an- gelegt. Diese zwei Nutzungsansprüche bedeuten, dass ein Radfernweg und eine Hauptradroute eventuell nicht durchgängig deckungsgleich verlaufen. Alte Radwegwei- sung, die nicht mehr richtlinien-konform ist, wird sukzessive abgebaut, insbesondere dort wo neue Radverkehrswegweisung montiert wird. In der Regel werden nur die grü- nen Hauptradrouten des Radverkehrsnetzes beschildert, sie verbinden Stadtteile mit der Karlsruher Innenstadt bzw. Stadtteile untereinander. Es soll vermieden werden, dass das Stadtgebiet mit Radwegweisung überfrachtet wird. Die Beschilderung soll Radfahrern aus anderen Stadtteilen helfen, ihren Weg zu finden. Der Radverkehr inner- halb eines Stadtteils findet sich auf Grund guter Ortskenntnis auch ohne Beschilderung zurecht. Die Ausschilderungsplanung und Beschilderung der verschiedenen Radrouten in Gröt- zingen ist noch nicht abgeschlossen. In diesem Zusammenhang wird die Stadtverwal- tung eine hinweisende Beschilderung z. B. von der Bruchwaldstraße zu den beiden Radfernwegen prüfen. Die Hauptrouten-Beschilderung Richtung Hagsfeld soll ein kur- zes Stück auf der Grezzostraße nach Westen, dann aber vor den Rampen der B 3 in nördlicher Richtung zwischen Bebauung und B 3 verlaufen. Die Wegweisung führt die Radfahrer schließlich in Verlängerung der Karl-Leopold-Straße nach Westen unter der B 3 hindurch (dies entspricht dem eingezeichneten Vorschlag der GLG-Fraktion auf der „Radwege 2010“-Google-Karte). Das geplante Radverkehrsnetz wird aktualisiert, sobald das Wegweisungskonzept komplett umgesetzt und alle Änderungen geklärt sind. Angepasst wird dann auch die bisher noch fälschlicherweise in der Eisenbahnstraße eingezeichnete Hauptroute. Der Radnetzplan gibt allerdings nur eine grobe Übersicht und ist keine exakte Radkarte. Die in Abschnitten nicht deckungsgleichen Führungen der beiden Fahrtrichtungen werden daher nicht immer dargestellt werden können.