Anfrage StR Mossuto, StR Wenzel (FW): Kinderärztlicher Notdienst

Vorlage: 24711
Art: Beschlussvorlage
Datum: 19.04.2010
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 27.04.2010

    TOP: 18

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 19
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Eduardo Mossuto (FW) Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) vom: 25.03.2010 eingegangen: 30.03.2010 Gremium: 10. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 27.04.2010 368 19 öffentlich Dez 5 Kinderärztlicher Notdienst A. Wie steht die Stadt (Gemeinderat) zu den Plänen, den Kinderärztlichen Notdienst in die Räume der Kinderklinik zu verlegen? B. Würde sich die medizinische Versorgung durch die dann mögliche enge Zusammenar- beit zwischen niedergelassenen Fachärzten und Klinik nicht deutlich verbessern? C. Wenn der Kinderärztlichen Notdienstes sich in den Räumen der Kinderklinik befinden würde, führte es dann nicht unweigerlich zu folgenden finanziellen Vorteilen für das Klinikum: Mieteinnahmen durch die KV sowie Entlastung des Klinikpersonals durch die niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte? Das Städtische Klinikum Karlsruhe begrüßt ausdrücklich die Bestrebungen, den Kinderärztlichen Notdienst aus der Hautklinik in die Räumlichkeiten des Zentrums für Kinder und Frauen (Haus S) zu bringen. Hierzu fanden auch schon Gespräche der Geschäftsführung mit den Vertretern der Kassenärztlichen Vereinigung und der Kinderärzte statt. Seitens des Städtischen Klinikums Karlsruhe wurde bereits eine merkbare Verbesserung der jetzi- gen räumlichen Situation, vorzugsweise durch Umzug in das Haus S, zugesagt. Im Augenblick werden die Möglichkeiten dort geprüft. Eine räumliche Zusammenlegung hat vor allem für die kleinen Patienten und Eltern Vorteile, große finanzielle Synergien sind schon aufgrund der eingeschränkten Dienstzeiten des Kinderärztlichen Notdienstes und der Tatsache, dass auch heute schon Mieterträge erhoben werden, nicht zu er- warten.

  • FW-Kinderärztlicher Notdienst
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Eduardo Mossuto (FW) Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) vom 25. März 2010 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 10. Plenarsitzung Gemeinderat 27.04.2010 368 19 öffentlich Kinderärztlicher Notdienst A. Wie steht die Stadt (Gemeinderat) zu den Plänen, den Kinderärztlichen Not- dienst in die Räume der Kinderklinik zu verlegen? B. Würde sich die medizinische Versorgung durch die dann mögliche enge Zu- sammenarbeit zwischen niedergelassenen Fachärzten und Klinik nicht deut- lich verbessern? C. Wenn der Kinderärztliche Notdienstes sich in den Räumen der Kinderklinik befinden würde, führte es dann nicht unweigerlich zu folgenden finanziellen Vorteilen für das Klinikum: Mieteinnahmen durch die KV sowie Entlastung des Klinikpersonals durch die niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte? Der Kinderärztliche Notdienst befindet sich in sehr alten Räumlichkeiten in der Kuß- maulstraße, über den Hof der Haut- und Zahnklinik erreichbar. Diese Räumlichkeiten sind sehr beengt, so dass das Wartezimmer und Vorraum oft nicht ausreichen für die wartenden Patienten. Außerdem ist dort für die ausgebildeten erfahrenen Fachärzte nur das notdürftigste Inventar vorhanden. Für eine weitergehende Diagnostik wie Laboruntersuchungen, Röntgen und Ultraschalluntersuchungen müssen die Patien- ten in die Kinderklinik geschickt werden. Diese ist zwar nahe gelegen. Aber dennoch bedeutet es für die kranken Kinder und deren Eltern einen hohen, oft unzumutbaren Aufwand: erneute Aufnahme der Personalien, Wartezeit, Beurteilung in der Regel durch junge, unerfahrene Assistenten der Kinderklinik. Sachverhalt/Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Falls sich in den Räumen des Kinderärztlichen Notdienstes ein lebensbedrohlicher Notfall ereignet, muss der Rettungsdienst des DRK gerufen werden, eine Zeitverzö- gerung, die das Leben kosten kann! Dieser Zustand ist nicht haltbar und bedarf einer raschen Veränderung. unterzeichnet von: Eduardo Mossuto Jürgen Wenzel Hauptamt - Sitzungsdienste - 16. April 2010