Anfrage StRn Baitinger, StRn Ernemann, StR Zeh: Fahrradweg Zündhütle

Vorlage: 24708
Art: Beschlussvorlage
Datum: 19.04.2010
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Hohenwettersbach, Stupferich, Wolfartsweier

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 27.04.2010

    TOP: 15

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 16
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Elke Ernemann (SPD) Stadtrat Michael Zeh (SPD vom: 23.03.2010 eingegangen: 23.03.2010 Gremium: 10. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 27.04.2010 365 16 öffentlich Dez. 6 Fahrradweg Zündhütle 1. Warum werden die Höhenstadtteile im Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Karlsruhe in den Planungen zum Ausbau des Radverkehrsnetzes nicht be- rücksichtigt? Die Radverkehrsverbindungen in die Höhenstadtteile sind Teil des Nebennetzes und sind auch so im Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Karlsruhe berücksichtigt. 2. Wann und wie werden die Höhenstadtteile in die weiteren Planungen des Radwegenetzes miteinbezogen? Die Stadtverwaltung hat das Ziel, pro Jahr zwei Radrouten des Hauptnetzes umzusetzen. Im Bedarfsfall (hohe Radfahrerfrequenz, hohe Unfallgefährdung) werden auch Elemente des Nebennetzes überplant. Im Februar 2009 fand eine eingehende Ortsbesichtigung zusammen mit Mitgliedern des Ortschaftsrates von Hohenwettersbach, Liegenschaftsamt-Forst, Bürgerservice und Si- cherheit, Stadtplanungsamt und Tiefbauamt statt. Es zeigte sich, dass nur die bauliche Einrichtung eines neuen, talwärts führenden Radweges oder Radfahrstreifens neben der bestehenden Fahrbahn eine sinnvolle Verbesserung für die Radfahrer und Radfahrerin- nen von Hohenwettersbach zum Zündhütle herbeiführen könnte. Die Vermessung der Tie- fentalstraße wurde inzwischen durchgeführt. Die Planungsüberlegungen der Stadtverwal- tung zur Anbindung der Höhenstadtteile wurden am 7. April 2009 im Ortschaftsrat Wet- tersbach und am 8. April 2009 im Ortschaftsrat Hohenwettersbach erläutert. 3. In der Ortschaftsratssitzung des Ortschaftsrates Hohenwettersbach wurde am 27.01.2010 einstimmig die Einrichtung eines Fahrradweges entlang der Tiefentalstraße zwischen Hohenwettersbach und Zündhütle beschlossen. Wann ist mit einem verkehrssicheren Bau oder Ausbau eines Radweges zwi- schen Hohenwettersbach und Zündhütle zu rechnen? Der bestehende bergauf führende Geh- und Radweg ist zu schmal für den Begegnungs- verkehr Rad - Rad. Eine Verbreiterung des Weges auf 2,50 m - 3,00 m für einen Zweirich- tungsradweg wäre sehr aufwändig. Andererseits führt in der Tiefentalstraße ein Zweirich- tungsradweg zu erheblichen Gefährdungen durch die sehr schnell talwärts fahrenden Radfahrer. Dem Polizeipräsidium Karlsruhe liegen für diesen Bereich jedoch keine Er- kenntnisse über Unfälle vor. Es ist aber davon auszugehen, dass es hier durchaus zu ge- fährlichen Situationen oder nicht gemeldeten Unfällen kommt. Seite 2 Die einzig sinnvoll verbleibende Möglichkeit ist, einen neuen Rad- weg/Radfahrstreifen/Randstreifen neben der derzeitigen Fahrbahn zu bauen. Dies bedeu- tet aber einen erheblichen Eingriff in die seitliche, zum Teil felsige Böschung. In diesem Fall ist mit einem Kostenaufwand im mittleren sechsstelligen Bereich zu rechnen. Um Machbarkeit und Kosten abschätzen zu können, wurde ein Baugrundgutachten beauftragt, es wird derzeit erstellt. Ein Eingriff in den Seitenbereich würde außerdem eine Inan- spruchnahme der angrenzenden Waldfläche bedeuten. Die negativen Erfahrungen der Stadt bei dem Versuch, die K 9653 (Stupferich - Kleinsteinbach) für den Bau eines Rad- weges entsprechend zu verbreitern, zeigen, dass die Zustimmung der für diese Genehmi- gung zuständigen Forstdirektion Freiburg zur Inanspruchnahme der Waldfläche sehr un- wahrscheinlich ist. Im Hinblick auf den enormen personellen und finanziellen Aufwand mit ungewissem Aus- gang hinsichtlich des Genehmigungsverfahrens und in Anbetracht dessen, dass zumin- dest für die Strecke von Hohenwettersbach nach Durlach ein alternativer Waldweg Rich- tung Bergwaldstraße zur Verfügung steht, wird die Realisierbarkeit sehr kritisch gesehen. Eine Realisierung kann nur langfristig weiter verfolgt werden.

  • SPD-Fahrradweg Zündhütle
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Elke Ernemann (SPD) Stadtrat Michael Zeh (SPD) vom 23. März 2010 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 10. Plenarsitzung Gemeinderat 27.04.2010 365 16 öffentlich Fahrradweg Zündhütle 1.) Warum werden die Höhenstadtteile im Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Karlsruhe in den Planungen zum Ausbau des Radverkehrsnetzes nicht berücksichtigt? 2.) Wann und wie werden die Höhenstadtteile in die weiteren Planungen des Radwegenetzes miteinbezogen? 3.) In der Ortschaftsratssitzung des Ortschaftsrates Hohenwettersbach wurde am 27. Januar 2010 einstimmig die Einrichtung eines Fahrradweges entlang der Tiefentalstraße zwischen Hohenwettersbach und Zündhütle beschlossen. Wann ist mit einem verkehrssicheren Bau oder Ausbau eines Radweges zwischen Hohenwettersbach und Zündhütle zu rechnen? Schon seit Jahren ist auf der Verbindungsstraße zwischen Hohenwettersbach und Zündhütle ein stark zunehmender Fahrradverkehr zu registrieren. Insbesondere viele Schülerinnen und Schüler, die zur Straßenbahnhaltestellte Wolfartsweier oder zu den weiterführenden Schulen nach Durlach müssen, fahren mit dem Fahrrad. Ein vorhandener Radweg, der allerdings nur talaufwärts benutzt werden darf, ist zwar vorhanden, aber zu schmal, um einen Begegnungsverkehr einzurichten. Talwärts muss die Fahrbahn der stark befahrenen Tiefentalstraße benutzt werden. Da sich in den letzten Jahren in der Tiefentalstraße vermehrt Unfälle ereignet haben, wurde von den zuständigen Verkehrsbehörden vor ein paar Monaten 3d- Fahrbahnmarkierungen, so genannte Mittelstreifenfähnchen, installiert. Die Mehrheit Sachverhalt/Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ der Bürgerinnen und Bürger sowie auch die Mitglieder des Ortschaftsrates begrüßen diese neuen Fahrbahnmarkierungen. Seit Bestehen dieser 3d-Fähnchen haben sich in diesem Bereich keine Unfälle ereignet. Durch den massiven Schneefall in diesem Winter wurden die Markierungen bei Räumungsarbeiten leider abgerissen. Laut Auskunft des Tiefbauamtes werden diese jedoch in ein bis zwei Monaten erneuert werden. Die Mittelstreifenmarkierungen lassen es nicht mehr zu, dass Kurven geschnitten und Autos überholt werden können. Auch ein Überholen von Radfahrern ist somit nicht möglich. Dies führt nun dazu, dass sich die Mehrzahl der Radfahrer von dicht auffahrenden, ungeduldigen Autofahrern bedrängt fühlen. Die Radfahrer werden zu einer unsicheren Fahrweise gezwungen. Um diese Situationen zu vermeiden, wechseln viele Radfahrer mittlerweile auf den einseitig angelegten, für einen Begegnungsverkehr zu schmalen und nicht zugelassenen Fahrradweg, der allerdings nur bergwärts zu nutzen erlaubt ist. Hier kam es auch schon zu Zusammenstößen zwischen Radfahrern. Auch unter Bezugnahme auf das “20-Punkte-Programm für die Radlerstadt Karlsruhe“, in welchem es heißt „ .....Der Radverkehr muss sicher aus den Stadtteilen in die Innenstadt geleitet werden....“, ist hier dringender Handlungsbedarf geboten. unterzeichnet von: Doris Baitinger Elke Ernemann Michael Zeh Hauptamt - Sitzungsdienste - 16. April 2010