Anfrage StR Hoyem (FDP): Kostenfreie Wertstofftonne
| Vorlage: | 24563 |
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| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 22.03.2010 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Tom Høyem (FDP) vom 12. Februar 2010 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 9. Plenarsitzung Gemeinderat 30.03.2010 337 29 öffentlich Kostenfreie Wertstofftonne 1. Welche und wie viele neue Behälter wurden seit der Einführung der kostenfreien Wertstofftonne in privaten Haushalten gestellt? 2. Welche und wie viele neue Behälter wurden seit der Einführung der kostenfreien Wertstofftonne bei gewerblichen Betrieben gestellt? 3. Wie hat sich der Anteil der Sortierreste entwickelt? Begründung: Es wird berichtet, dass nicht wenige gewerbliche Betriebe nach Einführung der kostenlosen Wertstofftonne ihre Gewerbemüllentsorgung dahingehend umgestellt hätten, dass sie kostensparend die städtischen Wertstofftonnen nutzen. unterzeichnet von: Tom Hoyem Hauptamt - Sitzungsdienste - 19. März 2010
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Tom Høyem (FDP) vom: 18.02.2010 eingegangen: 23.02.2010 Gremium: 9. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 30.03.2010 337 29 öffentlich Dez. 5 Kostenfreie Wertstofftonne 1. Welche und wie viele neue Behälter wurden seit der Einführung der kostenfreien Wertstofftonne in privaten Haushalten gestellt? 2. Welche und wie viele neue Behälter wurden seit der Einführung der kostenfreien Wertstofftonne bei gewerblichen Betrieben gestellt? Gegenüber dem Stand von 2008 ergaben sich seit Einführung der kostenfreien Wertstofftonnen zum 01.01.2009 im Einzelnen folgende Veränderungen: 80-Liter-Behälter Rückgang 500 Behälter 120-Liter-Behälter Rückgang 200 Behälter 240-Liter-Behälter Zuwachs 1.800 Behälter 770-Liter-Behälter Zuwachs 100 Behälter 1.100-Liter-Behälter Zuwachs 1.100 Behälter Das bedeutet einen stückzahlmäßigen Bestandszuwachs von rund 2.300 Behältern (entspricht einer prozentualen Erhöhung von rund 5 %). Eine getrennte Betrachtung, ob bzw. wie sich die zusätzlichen Behälter auf private Haushalte und gewerbliche Nutzer verteilen, kann nicht vorgenommen werden, da alle Grundstücke als Einheit entsorgt werden (i. d. R. Mischnutzung, d. h. die Behälter werden privat und gewerblich genutzt). Anzeichen dafür, dass Gewerbebetriebe in nennenswertem Umfang ihre Wertstoffentsorgung von Privatentsorgern auf die städtische Wertstofftonne umgestellt haben, sind für die Verwaltung nicht erkennbar. Das zeigt sich insbesondere daran, dass sich die Gesamtmenge der von der Stadt eingesammelten Wertstoffe in 2009 gegenüber 2008 nur im Rahmen normaler Schwankungen verändert hat (unter 1 Prozent). Ursächlich für den Zuwachs an Wertstoffbehältern ist demnach nicht, dass nun zusätzliche Men- gen über die Wertstofftonne entsorgt werden, sondern dass ein Teil der Gebührenzahler sich of- fenbar eine gewisse „Reserve“ zugelegt hat und auf die bisher vorgenommene Verdichtung der Wertstoffe in den Behältern nunmehr verzichtet. 3. Wie hat sich der Anteil der Sortierreste entwickelt? Der Sortierresteanteil an der gesammelten Wertstoffmenge (ca. 26.800 t) bewegte sich 2009 un- verändert auf demselben Niveau wie 2008 und betrug ca. 21 %.