Antrag CDU-Fraktion: Sicherer bewegter Schulweg

Vorlage: 24113
Art: Beschlussvorlage
Datum: 18.01.2010
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Grünwinkel, Mühlburg

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 26.01.2010

    TOP: 10

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 10
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zum Antrag CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 30.11.2009 eingegangen: 01.12.2009 Gremium: 7. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 26.01.2010 243 10 öffentlich Dez. 3 Sicherer bewegter Schulweg - Kurzfassung - Das Projekt „Walking Bus“ oder „Schulbus auf Beinen“ ist bekannt, fand jedoch bei den hie- sigen Schulen bisher nur wenig Resonanz. Das Bürgermeisteramt schlägt vor, den Antrag zunächst an den Schulbeirat zu verweisen. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Das Projekt Walking Bus oder auch Schulbus auf Füßen bzw. Bus auf Beinen ist den Dienststellen der Stadt Karlsruhe bekannt, die sich für eine Umsetzung an Schulen in Karls- ruhe bemühen. Sowohl BUS, mit der Aktion „I walk to School“, Umweltamt, Kinderbüro so- wie Schul- und Sportamt haben ein großes Interesse daran, dass Kinder ihren Schulweg zu Fuß zurücklegen. Leider nimmt die Beliebtheit des „Elterntaxis“ immer mehr zu. Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Sie glauben, ihre Kinder so besser vor den Gefahren des Straßenverkehrs zu schützen. Die Folgen sind offensichtlich: Der Autoverkehr an den Schulen nimmt zu. Ein weiterer Nachteil des Bring- und Holverkehrs ist der Bewe- gungsmangel der Kinder mit den bekannten Folgen. Die Aktion „Der Bus auf Beinen“ bietet viele Vorteile. Erste Erfahrungen zeigen, dass die Kinder anschließend im Unterricht kon- zentrierter mitarbeiten, da sie die Möglichkeit hatten, sich auszutauschen. Auch die Bewe- gung an der frischen Luft wirkt sich positiv aus, nebenbei lernen sie auch noch ihren Stadtteil kennen. Als Konzept bietet sich die Empfehlung für die Organisation von Gehgemeinschaften auf dem Schulweg der Ministerien für Bauen und Verkehr sowie Schulen und Weiterbildung NRW an. Der Inhalt reicht von allgemeinen Informationen, Organisation, Aktion(en), Best- Practice-Beispiele bis zu umfassenden Materialien (Musteranschreiben, Urkunden, Vor- schläge für Logo, Haltestellenschild, Anmeldebogen etc.) und ließe sich 1:1 auf Karlsruhe übertragen. Um das Projekt bzw. einen Walking Bus zu starten, braucht man aber nicht nur Kinder, die gemeinsam zu Fuß zur Schule gehen möchten, sondern eine Schulleitung, die diese Idee unterstützt, engagierte Lehrkräfte, die sich um die Organisation kümmern und vor allem El- tern oder verantwortungsbewusste Helferinnen und Helfer, die die Kinder begleiten. Zuletzt wurden im Februar 2009 die Grundschulen in Mühlburg angeschrieben und auf die Aktion sowie die Information zu dem Projekt und Unterstützung bei der Durchführung durch das Schul- und Sportamt und Kinderbüro hingewiesen. Bisher fand das Projekt an den Karlsruher Schulen nur wenig Resonanz. Die Grund- und Hauptschule Grünwinkel organi- sierte am 01.10.2009 die einmalige Aktion „Cool zu Fuß“. Das Bürgermeisteramt schlägt vor, den Antrag an den Schulbeirat zu verweisen.

  • CDU_Sicherer Schulweg
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) Stadträtin Christiane Staab (CDU) Stadtrat Detlef Hofmann (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom 30. November 2009 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 7. Plenarsitzung Gemeinderat 26.01.2010 243 10 öffentlich Sicherer bewegter Schulweg Nach Vorstellung des Projekts im Schulbeirat erarbeitet die Stadtverwaltung mit den zuständigen Stellen ein Konzept für einen Karlsruher „Schulbus auf Füßen“ an Grundschulen. In jedem Jahr ist der 22. September der Tag „Zu Fuß zur Schule“. Kinder werden an diesem Tag aufgefordert, sich zu bewegen und zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller zur Schule zu kommen. Auch Eltern und Lehrer sollen mitmachen und Schulklassen können sich mit speziellen Projekten an dem Aktionstag beteiligen. In Karlsruhe gab es an diesem Tag in den vergangenen Jahren ebenfalls schon verschiedene Aktionen. Ein interessantes Projekt in diesem Zusammenhang ist der „Walking Bus“, der „Schulbus auf Füßen“. Ziel dieses Projekts ist es, den täglichen Weg zur Grundschule zu Fuß zu gehen. Es gibt dabei keinen wirklichen Bus, sondern Kinder spielen in Begleitung von Erwachsenen Bus mit Haltestellen, festen Routen und Fahrzeiten. „Schulbusse auf Füßen“ sind in verschiedenen Städten unterwegs, beispielsweise auch in Leonberg im Landkreis Böblingen. Dort konnte man mit dem Projekt zugleich erreichen, dass der für Kinder häufig gefährliche Bring- und Holverkehr direkt vor dem Schulhof verringert wurde. Auch konnten einige besondere Gefahrenpunkte auf den Schulwegen der Kinder erkannt und entschärft werden. Die Schilder für die Haltestellen haben die Kinder selbst gestaltet und der örtliche Bauhof stellte diese auf. Sachverhalt/Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Der „Walking Bus“ ist eine gesunde, sichere und abwechslungsreiche Art, zur Schule und wieder zurück nach Hause zu gelangen. Er stärkt zudem das bürgerschaftliche Engagement und es wird ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Die CDU- Fraktion würde es daher sehr begrüßen, wenn auch in Karlsruhe „Schulbusse auf Füßen“ etabliert werden könnten. Die Stadtverwaltung sollte deshalb ein entsprechendes Konzept erarbeiten. Schulen, Eltern und Polizei sollten in die Überlegungen einbezogen werden. unterzeichnet von: Gabriele Luczak-Schwarz Christiane Staab Detlef Hofmann Hauptamt - Sitzungsdienste - 15. Januar 2010