Verkehrssituation Gritzner / Herzog / Kanzlerstraße

Vorlage: 23798
Art: Beschlussvorlage
Datum: 27.11.2009
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Durlach

Beratungen

  • Ortschaftsrat Durlach

    Datum: 09.12.2009

    TOP: 6

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • ORD_9_06
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Stadtamt Durlach ANTRAG SPD-OR-Fraktion vom 01.10.2009 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 09.12.09 6 öffentlich Bürgerservice und Sicehrheit Verkehrssituation Gritzner / Herzog / Kanzlerstraße Im Kreuzungsbereich Gritzner-/Herzog-/Kanzlerstraße spielen sich täglich gefährliche Situationen ab. Für Fußgänger und Radfahrer, besonders aus der Kanzlerstraße kommend, ist es zeitweise schier unmöglich, ohne Gefahr diese Kreuzung zu queren. Besonders betroffen sind Passanten, die zur Post, bzw. zur dortigen Arztpraxis gehen wollen. Die Passantenfrequenz hat sich durch die Wohn- und Gewerbebebauung auf dem ehemaligen Pfaffareal, die Straßenbahnhaltestelle Gritznerstraße sowie durch verschiedene Dienstleistungsbetriebe und Lokalitäten in den vergangenen Monaten massiv verstärkt. Wir sind der Meinung, dass zur sicheren Überquerung dieses Kreuzungsbereiches dringende Maßnahmen erforderlich sind. Deshalb stellen wir folgenden Antrag mit der Bitte um bald mögliche Behandlung im Ortschaftsrat: Die Verwaltung lässt an dieser Kreuzung einen Zebrastreifen anbringen. Mit Rücksicht auf die Arztbesucher (besonders ältere und gebrechliche Menschen) sollte zusätzlich auch eine Bedarfsampel angebracht werden. unterzeichnet von: Hans Pfalzgraf Christa Schulte

  • ORD_9_06St
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zum Antrag SPD-OR-Fraktion vom: 01.10.2009 Gremium: Ortschaftsrat Durlach Termin: TOP: Verantwortlich: 09.12.09 6 öffentlich Bürgerservice und Sicherheit Verkehrssituation Gritzner-/Herzog-/Kanzlerstraße - Kurzfassung - Die Verwaltung hat die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs bzw. einer Lichtsignalanlage im Bereich der Kreuzung Gritzner-, Herzog-, Kanzlerstraße geprüft. Aufgrund der Gesamt- umstände wurde im Ergebnis festgestellt, dass kein Handlungsbedarf für verkehrsrechtliche Maßnahmen besteht. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch: Städtischen Haushalt Investitionspauschale Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Bürgerservice und Sicherheit hat die Situation vor Ort überprüft. Festzustellen war, dass Fußgänger die Straßen im dortigen Bereich an allen möglichen Stellen überqueren, je nach individuellem Ziel. Problematische Situationen waren nicht zu erkennen. Der Kreuzungsbe- reich liegt innerhalb einer verkehrsberuhigten Tempo-30-Zone. Der Kfz-Verkehr muss be- dingt durch die Rechts-vor-Links-Regelung jeweils die Vorfahrt beachten. Dementsprechend wird augenscheinlich auch nicht zu schnell gefahren. Fußgänger konnten ohne Probleme die Fahrbahnen überqueren. Das Thema wurde zur Erörterung noch in die Verkehrsplanungsrunde verwiesen, wo es am 03.11.2009 behandelt wurde. Die Einschätzung von BuS wurde von den Teilnehmern der Runde bestätigt. Ein Fußgängerüberweg oder eine Lichtsignalanlage bringen nur dort einen Sicherheitsgewinn, wo Fußgänger-Querverkehr hinreichend gebündelt auftritt. An der besag- ten Kreuzung erfolgen die Querungsvorgänge punktuell. Eine Hauptrichtung ist nicht er- kennbar. Im Ergebnis vertritt die Verkehrsplanungsrunde die Auffassung, dass an der Kreu- zung Gritzner-/Herzog-/Kanzlerstraße kein Handlungsbedarf besteht. Auch rechtlich gese- hen ist nach den Richtlinien für die Anlage von Fußgängerüberwegen die Einrichtung sol- cher Maßnahmen in Tempo-30-Zonen entbehrlich.