European Energy Award: Arbeitsprogramm 2009/10 und externe Begutachtung/Zertifizierung
| Vorlage: | 23398 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 12.10.2009 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Daxlanden, Durlach, Grötzingen, Grünwettersbach, Knielingen, Mühlburg, Neureut, Nordstadt, Rintheim, Rüppurr, Stupferich, Südstadt, Weststadt |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
-
Extrahierter Text
BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 3. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 20.10.2009 109 10 öffentlich Dez. 5 European Energy Award: Arbeitsprogramm 2009/2010 und externe Begutachtung/Zertifizierung Beratungsfolge Sitzung am TOP ö nö Ergebnis Gemeinderat 17.07.2008 9 Zustimmung Ausschuss für Umwelt und Gesundheit 09.10.2008 2 Kenntnisnahme Ausschuss für Umwelt und Gesundheit 05.12.2008 3 Kenntnisnahme Ausschuss für Umwelt und Gesundheit 06.10.2009 1 Zustimmung Gemeinderat 20.10.2009 10 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der European Energy Award (eea) stellt ein geeignetes Umsetzungs- und Controllinginstru- ment für das neue Klimaschutzkonzept dar. Zwischenzeitlich wurden die IST-Bewertung erarbeitet und in 2009/2010 geplante Umsetzungsmaßnahmen in einem Arbeitsprogramm zusammengefasst. Beides bildet die Voraussetzung für eine externe Begutachtung und die angestrebte Erstauszeichnung der Stadt. Angesichts des intern bewerteten Zielerreichungs- grads von 64 % ist beabsichtigt, das externe Audit zeitnah durchführen zu lassen und die Zertifizierung zu beantragen. Ebenfalls ist vorgesehen, zukünftig jährlich über den Umset- zungsstand zu berichten und das eea-Arbeitsprogramm entsprechend fortzuschreiben. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) ca. 25.000 € 8.000 € 17.000 € Haushaltsmittel stehen in voller Höhe zur Verfügung. Finanzposition: THH 3100 Ergänzende Erläuterungen: Die angegebenen Kosten beziehen sich auf den Zeitraum bis zur Erstzertifizierung (einschl.). Für die weitere Teilnahme bis zur erforderlichen Rezertifizierung im Jahr 2013 ist mit Kosten von bis zu 20.000 € zu rechnen (jährlicher Programmbeitrag, vorgeschriebene externe Beratung, externes Rezertifizierungsaudit) Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Umwelt Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit städt. Dienststellen/Gesellschaften Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Auf Beschluss des Gemeinderates v. 17.07.2008 beteiligt sich Karlsruhe am Euro- pean Energy Award (eea). Der eea ist ein Qualitätsmanagementsystem und Zertifi- zierungsverfahren, mit dem die Klimaschutzaktivitäten von Kommunen erfasst, be- wertet und regelmäßig überprüft werden können. Ein einheitliches Bewertungs- schema soll einen direkten Vergleich einzelner Städte oder Gemeinden ermöglichen. Ebenso wird die Energiearbeit vor Ort prämiert: Kommunen, die eine Zielerreichung von mindestens 50 % der festgelegten Maximalpunktzahl vorweisen, erhalten die Auszeichnung „European Energy Award“. Ab 75 % Zielerreichung wird ein sog. Gold-Standard verliehen. Voraussetzung ist eine neutrale Überprüfung der vorge- nommenen Selbsteinschätzung durch einen externen Auditor. Zur Aufrechterhaltung einer Auszeichnung muss dieses externe Audit alle drei Jahre wiederholt werden. In der Zwischenzeit sind jährlich interne Audits durchzuführen. Insgesamt beteiligen sich alleine in Baden-Württemberg mehr als 30 Städte und Gemeinden am eea. Bundesweit sind es rund 170 Kommunen und Landkreise (vgl. unter www.european-energy-award.de/eea-Deutschland). Etwa einem Viertel aller Teilnehmer wurde bislang die eea-Auszeichnung zugesprochen, lediglich sechs Kommunen haben dabei den Gold-Standard erreicht. Das Umweltministerium Baden-Württemberg fördert eine Beteiligung am eea mit einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 8.000 €. Für die Kommunen ist die Beteili- gung - gestaffelt nach Einwohnergröße - mit laufenden Systemkosten verbunden (jährliche Teilnahmegebühr, vorgeschriebene Begleitung durch einen akkreditierten Berater und externe Begutachtung). Für die externe Beratung bis zur Zertifizierung ist die Klimaschutzagentur Heidelberg (KLIBA) beauftragt worden. Zielerreichung und eea-Beratungsbericht Ausgangspunkt für eine eea-Teilnahme ist die Bewertung des energiepolitischen IST-Zustands. Die vorzunehmende Selbsteinschätzung - im Benehmen mit dem Be- rater - stützt sich auf fast 90 Maßnahmenbereiche, für die ein festes Bewertungsras- ter vorgegeben ist. Über die Ergebnisse wurde dem Ausschuss für Umwelt und Ge- sundheit sowohl in mündlicher als auch in schriftlicher Form berichtet (Sitzungen v. 09.10.2008 und 05.12.2008). Aufgrund zahlreicher Aktivitäten in den zurückliegen- den Monaten wurde der IST-Stand zwischenzeitlich nochmals angepasst (Stand Juli 2009), das betrifft auch die Korrektur vereinzelter, aus Sicht des Beraters zu hoch vorgenommener Bewertungen. Im Endergebnis ist eine Zielerreichung von derzeit 64 % gegeben, die Aufteilung auf die verschiedenen eea-Handlungsfelder ergibt sich aus dem beigefügten Beratungs- bericht (Anlage 1). Damit würde die für eine Auszeichnung geforderte „Schwelle“ von 50 % deutlich überschritten. Im internationalen Vergleich kann dies als durchaus „komfortable“ Ausgangslage angesehen werden. Da die Kriterien regelmäßig ange- passt und „verschärft“ werden, sind allerdings auch zukünftig weitere, gezielte Aktivi- täten in allen Handlungsbereichen erforderlich. Das gilt vor allem dann, wenn mittel- bis langfristig der Gold-Standard (ab 75 % Zielerreichung) angestrebt werden soll. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Arbeitsprogramm und Controlling Neben der abgeschlossen IST-Bewertung fordert der eea die regelmäßige Erstellung eines energiepolitischen Arbeitsprogramms sowie eine jährliche Berichterstattung auf Basis interner Audits. Damit bietet sich der eea als Umsetzungs- und Controllin- ginstrument für das in Vorbereitung befindliche Klimaschutzkonzept der Stadt an. Denn auch hier gilt es den umfassenden Handlungskatalog auf Einzelmaßnahmen „herunterzubrechen“ und den Fortschritt in den einzelnen Handlungsfeldern zu er- fassen. Von Seiten des Gemeinderats wurde zudem eine regelmäßige Berichterstat- tung über Klimaschutzaktivitäten angeregt. Diesem Wunsch würde damit ebenfalls entsprochen. Als Einstieg in den Managementzyklus wurden bei den Dienststellen bzw. städt. Ge- sellschaften klimaschutzrelevante Maßnahmen für das 2. Halbjahr 2009 und das Jahr 2010 abgefragt und in einem energiepolitischen Arbeitsprogramm zusammen- gefasst. Sofern es sich um haushaltswirksame Maßnahmen/Projekte handelt, erfolgt deren Umsetzung im Rahmen der für die Haushaltsjahre 2009/2010 ein- gestellten Mittel des städtischen Haushalts durch die jeweilig zuständigen Dienststellen/Gesellschaften. Das Programm ist als Anlage 2 beigefügt und orien- tiert sich gliederungstechnisch an den Handlungsfeldern des Klimaschutzkonzepts. Das Programm erhebt zwar keinen Anspruch auf Vollständigkeit, zumal sich im Lau- fe der Zeit häufig einzelne Planungsgrundlagen ändern oder neue Maßnahmen kurz- fristig dazukommen. Es bietet jedoch eine übersichtliche Zusammenschau der vor- gesehenen Klimaschutzmaßnahmen für den „Konzern Stadt“. Das erste eea-/Klimaschutzaudit ist für das vierte Quartal 2010 vorgesehen. Hier werden die tatsächlich realisierten Verbesserungsmaßnahmen erfasst und der Ziel- erreichungsgrad gemäß eea-Kriterien angepasst. Die Ergebnisse fließen in einen kurzen Umsetzungsbericht ein und bilden zugleich die Grundlage für die Fortschrei- bung des Arbeitsprogramms. In den Fortschrittsbericht sollen dabei zukünftig auch ausgewählte/aussagekräftige Kennzahlen eingebaut werden. Der eea stellt hier ein eigenes „Kennzahlentool“ zur Verfügung. Städtisches eea-Netzwerk Für die stadtinterne Kommunikation klimaschutzbezogener Aktivitäten konnte als erste Konsequenz zwischenzeitlich ein umfangreiches städt. Netzwerk aufgebaut werden, d.h. in allen relevanten Dienststellen und städt. Gesellschaften sind feste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den eea-Prozess eingebunden. Es ist vorgesehen, analog zur IST-Bewertung im Rahmen der internen Audits wieder the- menspezifische Workshops mit den jeweiligen Ansprechpartnern durchzuführen. Weiteres Vorgehen/Zeitschiene Voraussetzung für die Durchführung des externen Audits und die Beantragung der Zertifizierung ist ein politischer Beschluss über das Arbeitsprogramm. Die externe Begutachtung selbst wird durch einen zugelassenen Gutachter der eea-Bundesgeschäftsstelle (B.&S.U. Beratungs- und Service-Gesellschaft Um- welt mbH, Berlin) vorgenommen und ist für November 2009 geplant. Der Gutach- ter überprüft dabei die Selbsteinschätzung stichprobenweise und legt den end- gültigen Zielerreichungsgrad fest. Der Umwelt- und Arbeitsschutz geht davon Ergänzende Erläuterungen Seite 4 aus, dass eine etwaige Abweichung überschaubar bleibt und der Zielerrei- chungsgrad auch nach der Begutachtung deutlich über 50 % liegt. Im diesem Fall kann die Stadt direkt im Anschluss an die Zertifizierung die Aus- zeichnung mit dem European Energy Award beantragen Die Überreichung der Auszeichnungsurkunde wird in Baden-Württemberg durch das Umweltministerium vorgenommen. Laut Auskunft der KEA findet die nächste Auszeichnungsveranstaltung des Umweltministeriums im November 2009 in Ravensburg statt. Eine weitere öffentliche Auszeichnung ist für das Frühjahr 2010 geplant. Durchführung des internen Audits im Herbst 2010 Ende 2010: Vorlage des ersten Umsetzungsberichts zum Klimaschutzkon- zept/eea und des fortgeschriebenen Arbeitsprogramms 2011/2012 mit politi- schem Beschluss Durchführung des internen Audits im Herbst 2011. Ende 2011: Vorlage des zweiten Umsetzungsberichts zum Klimaschutzkon- zept/eea mit politischem Beschluss Durchführung des internen Audits im Herbst 2012 Zugleich Evaluierung der bisherigen eea-Teilnahme unter Kosten-Nutzen- Gesichtspunkten Ende 2012: Vorlage des dritten Umsetzungsberichts zum Klimaschutzkon- zept/eea und des fortgeschriebenen Arbeitsprogramms 2013/2014 mit politi- schem Beschluss. Zugleich Entscheidung über die weitere Teilnahme am eea. Bei entsprechendem Beschluss: Durchführung des externes Audits (Re- Zertifizierung) und Erneuerung der Auszeichnung Anfang 2013 Beschluss: Antrag an den Gemeinderat - nach Vorberatung im Ausschuss für Umwelt und Gesundheit 1. Der Gemeinderat nimmt den aktualisierten Beratungsbericht zum European En- ergy Award zur Kenntnis. 2. Der Gemeinderat stimmt dem vorgelegten energiepolitischen Arbeitsprogramm 2009/2010 zu. 3. Die Verwaltung wird beauftragt, auf dem bis heute erreichten Stand das externe Audit durch die eea-Bundesgeschäftsstelle (B.&S.U. Beratungs- und Service- Gesellschaft Umwelt mbH, Berlin) durchführen zu lassen und im Falle einer Zerti- fizierung - bei einem bestätigten Zielerreichungsgrad von > 50 % - die Bewerbung um den European Energy Award einzureichen. 4. Die Verwaltung wird beauftragt, auf Basis interner Audits ab 2010 jährlich über den Umsetzungsstand bzw. durchgeführte Klimaschutzmaßnahmen zu berichten und das energiepolitische Arbeitsprogramm fortzuschreiben. Hauptamt - Sitzungsdienste - 9. Oktober 2009
-
Extrahierter Text
Version 2.0 eea®-Bericht der Stadt Karlsruhe August 2009 Anlage 1 1. Der European Energy Award® eea®-Bericht Stadt Karlsruhe Seite 2 1. Der European Energy Award® - Der European Energy Award steht für eine Stadt oder Gemeinde, die – in Abhängigkeit ihrer Möglichkeiten - überdurchschnittliche Anstrengungen in der kommunalen Energiepo- litik unternimmt. - Mit dem eea verbunden ist die Implementierung eines strukturierten und moderierten Prozesses mit einer definierten Trägerschaft, Vorschriften zur Erteilung, Kontrolle und Ent- zug des Award sowie einem Audit-Tool zur Bewertung der Leistungen. - Mit dem eea werden Maßnahmen erarbeitet, initiiert und umgesetzt, die dazu beitragen, dass erneuerbare Energieträger vermehrt genutzt und nicht erneuerbare Ressourcen effi- zient eingesetzt werden. Dies ist sowohl energiepolitisch sinnvoll, spart aber auch langfris- tig Kosten, die wiederum für andere Aktivitäten eingesetzt werden können. - Eine Stadt, die mit dem European Energy Award ausgezeichnet wurde, erfüllt - unter der Voraussetzung, dass sämtliche gesetzliche Auflagen eingehalten werden - die Anforde- rungen der ISO 14000 im energierelevanten Bereich. - Städte und Gemeinden engagieren sich heute in einer Vielzahl von kommunalen Netzwer- ken. Mit dem Award werden diese Absichtserklärungen in eine nachhaltige Energiepolitik überführt. - Angelehnt an Qualitätsmanagementsysteme aus der Wirtschaft, wie z.B. Total Quality Ma- nagement TQM, ist der European Energy Award ein prozessorientiertes Verfahren, in welchem Schritt für Schritt die Verwaltungsprozesse und die Partizipation der Bevölkerung (Kundenorientierung) weiter verbessert werden. - Aufgrund der klaren Zielsetzungen, der detaillierten Erhebung von Leistungsindikatoren, deren Quantifizierung und einem strukturierten Controlling- und Berichtswesen fügt sich der European Energy Award optimal in eine moderne Verwaltungsführung ein 1. Der European Energy Award® eea®-Bericht Stadt Karlsruhe Seite 3 Energiepolitischer Status auf der Basis des Audit-Tool 1.1 Übersicht Anzahl möglicher Punkte 470 Für den Award notwendige Punkte (50 %) 235 Anzahl erreichter Punkte (64 %) 299,7 Noch notwendige Punkte - Die Anzahl der möglichen Punkte ist von der maximalen Punktzahl 500 um 30 Punkte redu- ziert worden. Dies ist im Wesentlichen auf rechtliche Grundlagen der Bundesrepublik Deutsch- land und des Landes Baden-Württemberg (1.3, 3.2), den Ausgleich von Nachteilen im direkten Vergleich gegenüber kleineren Kommunen (2.2 und 3.3), auf fehlende Potenziale (3.1, 3.7) und weitere Gründe (Fernwärmevorranggebiet > 3.2) zurückzuführen. Insgesamt wurden als Ergebnis der Ist-Analayse 299,7 Punkte erreicht und damit 64 % der möglichen Punkte. Stärken und Schwächen der verschiedenen Bereiche zeigen das folgende Profil und die nachfolgende Tabelle: Sachstand Ist-Analyse Stadt Karlsruhe 0% 25% 50% 75% 100% Entw icklungsplanung, Raumordnung Kommunale Gebäude, Anlagen Versorgung, Entsorgung Mobilität Interne Organisation Kommunikation, Kooperation Deutlich werden an dieser Darstellung bereits die Stärken in den Bereichen „Mobilität“, „Ver- sorgung Entsorgung“, „Kommunikation, Kooperation“ und „Interne Organisation “. Die größten Potenziale liegen im Bereich „Kommunale Gebäude, Anlagen“ und „Entwicklungsplanung Raumordnung“. Dementsprechend sollte dieser Bereich bei den geplanten Maßnahmen be- sonders berücksichtigt werden, da hier noch größere Einspareffekte mit verhältnismäßig ge- ringem Aufwand zu erzielen sind. 1. Der European Energy Award® eea®-Bericht Stadt Karlsruhe Seite 4 Ergebnis Ist-Analyse, % Umsetzungsgrad der Handlungsfelder sowie der zugeordneten Maß- nahmenpakte Erstellt: 06.08.09 Druckdatum: 09.08.09 KLRH-Auswertung_eea_V_2.5_D2008--2009-08-08.xls Audit 2009 / 1 Massnahmenkatalog Gemeinde Karlsruhe Prozessberater: Herr Peter Kolbe Auswertung aktuelles Jahr Umsetzungsqualität Struktur, Prozess, gesellschaftliche Relevanz Massnahmen maximalmöglich PunktePunktePunkte%Punkte% 1Entwicklungsplanung, Raumordnung 1.1Kommunale Entwicklungsplanung3838,021,757%14,839% 1.2Innovative Stadtentwicklung44,02,050%0,410% 1.3Bauplanung2418,010,558%1,69% 1.4Baubewilligung, Baukontrolle126,04,677%0,610% Total7866,038,859%17,426% 2Kommunale Gebäude, Anlagen 2.1Energie- und Wassermanagement2828,013,247% 2.2Vorbildwirkung, Zielwerte4440,09,123% 2.3Besondere Maßnahmen Elektrizität55,03,570%0,48% Total7773,025,735%0,41% 3Versorgung, Entsorgung 3.1Beteiligungen, Kooperationen, Verträge1414,012,086% 3.2Produkte, Tarife, Abgaben2721,010,449% 3.3Nah-, Fernwärme3228,020,071%7,025% 3.4Energieeffizienz Wasserversorgung77,06,289% 3.5Energieeffizienz Abwasserreinigung2420,014,070% 3.6Tarife Wasserversorgung, Wasserentsorgung33,02,583% 3.7Energie aus Abfall2020,017,286%2,010% Total127113,082,373%9,08% 4Mobilität 4.1Mobilitätsmanagement in der Verwaltung44,02,563%0,25% 4.2Verkehrsberuhigung, Parkieren2626,018,370% 4.3Nicht motorisierte Mobilität2626,014,857%3,614% 4.4Öffentlicher Verkehr2424,022,594%1,56% 4.5Mobilitätsmarketing88,06,683%0,68% Total8888,064,774%5,97% 5Interne Organisation 5.1Interne Strukturen1414,012,086%0,43% 5.2Interne Prozesse2020,08,241%6,332% 5.3Finanzen1414,010,978%0,21% Total4848,031,165%6,914% 6Kommunikation, Kooperation 6.1Externe Kommunikation2424,018,477%2,410% 6.2Kooperation allgemein1010,06,060%1,212% 6.3Kooperation speziell2626,012,849%4,015% 6.4Unterstützung privater Aktivitäten2222,019,990%0,63% Total 8282,057,170%8,210% Gesamttotal500470,0299,764%47,810% effektivgeplant 1. Der European Energy Award® eea®-Bericht Stadt Karlsruhe Seite 5 Ergebnis und Bemerkungen zu den einzelnen Handlungsfeldern Entwicklungsplanung, Raumordnung Umsetzungsgrad 59 %, Anteil Gesamtergebnis 13% Entwicklungsplanung, Raumordnung 0 5 10 15 20 25 30 35 40 Kommunale Entwicklungsplanung Innovative Stadtentwicklung BauplanungBaubewilligung, Baukontrolle Punkte möglicheffektiv Im Handlungsfeld „Entwicklungsplanung Raumordnung“ erreicht die Stadt Karlsruhe in den Maßnahmenbereichen „kommunale Entwicklungsplanung, Innovative Stadtentwicklung, Bau- planung und Baubewilligung“ insgesamt einen Umsetzungsgrad von 59%. Das größte Entwicklungspotential liegt im Maßnahmenbereichen „Innovative Stadtentwick- lung“ (50%). Diesem folgen die Maßnahmenbereiche kommunale Entwicklungsplanung (57 und Bauplanung (58%) sowie dem Maßnahmenbereich Baubewilligung, Baukontrolle der mit einem Umsetzungsgrad von 77% bereits über dem Level des für den European Energy Award Gold Standard benötigten Umsetzungsgrad von mind. 75% liegt. 1. Der European Energy Award® eea®-Bericht Stadt Karlsruhe Seite 6 Kommunale Gebäude, Anlagen Umsetzungsgrad 35 %, Anteil Gesamtergebnis 9 % Kommunale Gebäude, Anlagen 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 Energie- und Wassermanagement Vorbildwirkung, ZielwerteBesondere Maßnahmen Elektrizität Punkte möglicheffektiv Mit einem Umsetzungsgrad von aktuell 35 % ist dieses Handlungsfeld für die Stadt Karlsruhe jenes mit dem größten Entwicklungs- bzw. Handlungsbedarf. Neben dem Zuständigkeitsbereich des Amts für Hochbau und Gebäudewirtschaft sind hier insb. die beiden „Energiegroßverbraucher“ Klinikum und Bäderbetrieb einschlägig, bei beiden befindet sich ein systematisches Energiemanagement erst im Aufbau. Sowohl das Ergebnis im Maßnahmenbereich „Energie- und Wassermanagement“ wie im Bereich „Vorbildwirkung Zielwerte“ drücken das Gesamtergebnis. Hierbei gilt jedoch zugleich, dass im Bereich Elektrizität und Wasser für die Liegenschaften insgesamt sehr niedrige Effizienz-Zielerreichungsgrade vorliegen. Dies ist ein klares Signal für die Notwendigkeit erhöhten Engagements im Bereich Nutzer-Sensibilisierung und Schu- lung. Da in diesem Handlungsfeld hohe Einsparpotenziale liegen, sollten die Ermittlung der Kenn- zahlen konsequent weiterverfolgt und komplettiert werden. 1. Der European Energy Award® eea®-Bericht Stadt Karlsruhe Seite 7 Versorgung, Entsorgung Umsetzungsgrad 73 % Anteil Gesamtergebnis 27% Versorgung, Entsorgung 0 5 10 15 20 25 30 Beteiligungen, Kooperationen, Verträge Produkte, Tarife, Abgaben Nah-, FernwärmeEnergieeffizienz Wasserversorgung Energieeffizienz Abwasserreinigung Tarife Wasserversorgung, Wasserentsorgung Energie aus Abfall Punkte möglicheffektiv Mit einem Umsetzungsgrad von 73 % erreicht die Stadt Karlsruhe im Handlungsfeld „Versor- gung Entsorgung“ bereits einen sehr guten Gesamtwert, der für sich betrachtet nur knapp un- ter dem erhöhten Anforderungszielwert von 75% zur Erreichung des eea-Award-Gold liegt. Innerhalb dieses guten Gesamtergebnisses liegen sehr unterschiedliche Umsetzungsgrade der einzelnen Maßnahmenpakete vor (siehe obige Grafik). Im Besonderen das Maßnahmenpakt „Produkte, Tarife, Abgaben“ und Nah- und Fernwärme, deren Ergebnis mit einer Gewichtung von rund 20 % in das Gesamtergebnis eingeht zeigt mit einem Umsetzungsgrad von 49 % fällt deutlich ab gegenüber den Umsetzungsgraden der übrigen Maßnahmenpakete dieses Handlungsfeldes mit Werten zwischen 70 % und 89 %. 1. Der European Energy Award® eea®-Bericht Stadt Karlsruhe Seite 8 Mobilität Umsetzungsgrad 74 % Anteil Gesamtergebnis 22% Mobilität 0 5 10 15 20 25 30 Mobilitäts- management in der Verwaltung Verkehrs- beruhigung, Parkieren Nicht motorisierte Mobilität Öffentlicher Verkehr Mobilitäts- marketing Punkte möglicheffektiv Der erreichte Umsetzungsgrad im Handlungsfeld Mobilität von 74 % spiegelt das konsequente Engagement der Stadt Karlsruhe im Aufbau eines an Nachhaltigkeitskriterien orientieren Ver- kehrskonzeptes wieder. Am deutlichsten ist dies an den Umsetzungsgraden der Maßnahmenpakte „Mobilitätsmarke- ting“ (83%), „öffentlicher Verkehr“ (94%) und „Verkehrsberuhigung Parkieren“ (70%) ersicht- lich. Die Maßnahmenpakete „nicht motorisierte Mobilität“ und „Mobilitätsmanagement in der Ver- waltung“ zeigen mit bereits guten Umsetzungsgraden von 57% bzw. 63% in diesem Hand- lungsfeld das größte Entwicklungspotential auf, im Besonderen im Maßnahmenbereich „Rad und Fußwegenetz und Ausschilderung“ sowie im Bereich „Fahrzeuge der Verwaltung“. 1. Der European Energy Award® eea®-Bericht Stadt Karlsruhe Seite 9 Interne Organisation Umsetzungsgrad 65 %, Anteil Gesamtergebnis 10% Interne Organisation 0 5 10 15 20 25 Interne StrukturenInterne ProzesseFinanzen, Förderprogramme Punkte möglicheffektiv Mit einem Umsetzungsgrad von 65% rangiert das Handlungsfeld „Interne Organisation“ an vierter Stelle der 6 Handlungsfelder. Auch hier zeigt das in der Summe bereits gute Ergebnis des aktuellen Umsetzungsgrades eine Spreizung der Ergebnisse der einzelnen Maßnahmenpakete zwischen 41% (interne Pro- zesse) und 86% (interne Strukturen). Das größte Entwicklungspotential liegt dabei, in den Maßnahmebereichen „Weiterbildung“ (20 %) und Beschaffungswesen (40). 1. Der European Energy Award® eea®-Bericht Stadt Karlsruhe Seite 10 Kommunikation, Kooperation Umsetzungsgrad 70 %, Anteil Gesamtergebnis 19% Kommunikation, Kooperation 0 5 10 15 20 25 30 Externe Kommunikation Kooperation allgemein Kooperation speziell Unterstützung privater Aktivitäten Punkte möglicheffektiv Die guten bis sehr guten Umsetzungsgraden in den Maßnahmenpakten Unterstützung privater Aktivitäten (90%), Externe Kommunikation (77%) und Kooperation allgemein (60%) im Hand- lungsfeld „Kommunikation, Kooperation“ steht ein vergleichsweise sehr niedriges Ergebnis im Maßnahmenpaket „Kooperation speziell“ mit 49% gegenüber. In diesem liegt der Schwerpunkt des Entwicklungspotentials in den Maßnahmenbereichen „andere Kommunen“ (50 %) und „Projekte außerhalb der Stadt“ (10 %). 3. Weitere Schritte eea®-Bericht Stadt Karlsruhe Seite 11 2. Energiepolitisches Arbeitsprogramm Im Rahmen des eea®-Prozesses wurde ein umfangreiches, alle Bereiche betreffendes Ar- beitsprogramm zusammengestellt, welches sich gliederungstechnisch am aktuell erarbeiteten Klimaschutzkonzept der Stadt Karlsruhe orientiert. Aus diesem Arbeitsprogramm (siehe Anla- ge) sind die für die Jahre 2009/2010 zur Umsetzung vorgesehen Arbeitspunkte zugleich Be- standteil des Maßnahmenplans innerhalb des eea®-Prozesses. 3. Weitere Schritte Auf der Basis des guten Gesamtergebnisses eines Umsetzungsgrades von 64% eröffnet sich für die Stadt Karlsruhe die Möglichkeit, auf der Grundlage eines für Ende des Jahres 2009 geplanten externen Audits die Zertifizierung und Auszeichnung mit dem European Energy Award® zu beantragen.
-
Extrahierter Text
Anlage 2 Teilnahme der Stadt Karlsruhe am European Energy Aw ard Energiepolitisches Arbeitsprogramm/Übersicht geplan ter Klimaschutzmaßnahmen 2009/2010 Stand: 10.08.2009Ziff. Klima-schutz-konzept Ziffer eea-Katalog Maßnahme/Projekt Zeit- raum Feder-führung Weitere Beteiligte Bemerkungen 1.1.1 Leitbild Fertigstellung des Karlsruher Klimaschutzkonzeptes mit Entwicklungsszenarien, Handlungskatalog und quantifiziertem Zielrahmen inkl. Aussagen zum Verkehr 2009 UA AK Klimaschutz- konzept, städt. Dienststellen/ Gesellschaften, ifeu-Institut M 1 1.1.2 Bilanz, Indikatoren-systeme Veröffentlichung einer kommunalen CO2- und Energiebilanz als Bestandteil des Klimaschutzkonzepts und regelmäßige Fortschreibung 2009 UA ifeu-Institut, weitere Dienst-stellen/städt. Gesellschaften insb. SWK M 1 5.2.2 Erfolgs- kontrolle, Audit Jährliche Berichterstattung über umgesetzte klimaschutzbezogene Maßnahmen mit städt. Beteiligung auf Basis interner Audits (Klimaschutzkonzept/eea) Ab 2010 UA weitere Dienststellen/ städt. Gesellschaften Umsetzungsbericht mit polit. Befassung und Veröffen tlichung M 2 1.1.5 Aktivi- tätenprogramm5.2.3 Jahres-planung Vorlage des eea-Arbeitsprogramms 2009/2010 und entsprechende Fortschreibung 2009 UA weitere Dienststellen/ städt. Gesellschaften M3 5.1.1 Personal- ressourcen, Produkte Personelle Stärkung des Energiemanagements bei der Gebäudewirtschaft durch Beantragung eines Klimamanagers zur Ausweitung der Einsparprojekte an Schulen/Kindergärten 2009 HGW POA Voraussetzung: Anteilige Förderung von 80 % (bis zu 3 Jahre) im Rahmen der Klimaschutz-initiative des Bundesumwe ltminis- teriums - kommunaler Programmteil M 3 5.1.1 Personal- ressourcen, Produkte Personelle Stärkung des Energiemanagements bei den Bäderbetrieben 2009 BB Einrichtung einer neuen Stelle im Bereich Bau- und Technik. Tätigkeitsbereiche: Kassenanlagen, Veranlassung und Überwachung Prüfung elektrischer Anlagen und Geräte , Wasser- und Energieverbrauchscontrolling. M 4 2.1.2 Controlling, Betriebs-optimierung Erarbeitung einer Neukonzeption für den städt. Energiebericht 20092010 HGW UA, weitere Dienststellen Erstmalige Umsetzung für den Energiebericht 2009 M 4 2.1.2 Controlling, Betriebsopti-mierung Aufbau eines systematischen Energiemanagements- und controllings für das Klinikum 2009 2010 Klinikum Grundlagen über den Aufbau eines Controllin gs sind bereits erarbeitet. Umsetzung nach Aufgabenzuordnung im Rah men der Neustrukturierung von Arbeitsbereichen Maßnahmenbereich Klimaschutzkonzept: 1 Allgemeines M 4 2.1.1 Bestands- aufnahme, Analyse Teilnahme des Klinikums am EnergieEffizienz-Netzwerk Karlsruhe mit umfassenderer Bestandsaufnahme der Gebäudesubstanz Ab 2009 Klinikum siehe bei M 75 Erfassung der Daten, A nalyse und Hinterlegung in einer Datenbank M 4 2.1.2 Controlling, Betriebs-optimierung Einführung einer automatisierten Verbrauchsüberwachung als umfassendes Controllinginstrument für alle Bäder (Fernwärme, Gas, Strom, Wasser) 20092010 BB Externer Dienstleister Angestrebt wird eine Instal lation des Systems "EarlyBird" im Rahmen einer Förderbeantragung beim Bundesumweltministerium. M 4 2.1.2 Controlling, Betriebs-optimierung Einrichtung einer Immobiliensoftware mit Hinterlegung aller relevanten Gebäudedaten und Ausweisung von Energiekennzahlen 200920010 Rheinhäfen M 4 2.1.2 Controlling, Betriebs-optimierung Aufbau eines Energiemanagements unter Einbezug aller SWK-Liegenschaften bis 2010 SWK Einbau von fernauslesbaren Zählern ab So mmer 2009 vorgesehen; erste Ergebnisse der genaueren Verbrauchserfassung gegen Ende des Jahres. M 4 2.1.2 Controlling, Betriebs-optimierung Aufbau eines Controllingsystems zur Sicherung der Energieeffizienz der Heizzentralen der Volkswohnung Ab 2009 VoWo SWK Installation von fernauslesbaren Zähl ern an allen Heizzentralen und Übergabestationen zur Erstellung monatlicher Energiebilanzen M 4 2.1.1 Bestands- aufnahme, Analyse Systematische Substanzaufnahme (Gebäude, Technik, Modernisierungsbedarf) aller verbleibenden Gebäude der Volkswohnung im Rahmen einer "Portfolio-Übersicht" Ab 2009 VoWo Die entsprechende Vorgehensweise wurde 2 008 in den VoWo- Gebäuden in Rintheim erprobt und die entsprechende Software angeschafft. Ab 2009 erfolgt eine systematische Übe rtragung auf alle restlichen Gebäude. Wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. M 6 1.1.3 Energie- planung Abschluss der Fortschreibung des Karlsruher Energiekonzepts als integriertes Unternehmenskonzept der Stadtwerke (Arbeitstitel: KEK II) 2010 SWK Einbindung städt. Dienststellen und externer Akteure geplant M8 5.3.2 Neue Finanzierungsmodelle Einführung eines Rückflussmodells zur Finanzierung vorrangig geringinvestiver Energiesparmaßnahmen (Konzept und Implementierung) im Rahmen der Mittelverwendung aus dem neu eingerichteten Klimaschutzfonds Ab 2009 HGW UA, Stkä M9 6.1.3 Standort- marketing Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit für das Geothermie-Zentrum 20092010 Geothermie-Zentrum e.V. Mitglieder, insb. SWK Das GTZ-Karlsruhe will 2009/20 10 seine Präsenz in der Öffentlichkeit weiter intensivieren. In 2008 wurden bereits diverse Beiträge auf öffentlichen Veranstaltungen g eleistet. M 9 6.1.3 Standort- marketing Ausweitung des Themenspektrums der KMK um energiebezogene Messen/Großveranstaltungen 2010 KMK In Kooperation mit der AGFW-Projekt-GmbH.WTT-Expo in Kooperation mit Publico Publications Parallel zur WTT-Expo finden im April 2010 erstmals die ENKON sowie die AGFW Fachmesse "Wärmetechnik" statt. Die ENKON ist eine der größten europäischen Fachmessen für de zentrale Energietechnik, Energiewirtschaft und Energieeffizi enz. Die AGFW ist die größte Fachmesse für Nah- und Fernwärmetechnik und Kraft-Wärmekopplung. M 10 6.3.4 Projekte außerhalb der Kommune Initiierung von Deponiegasprojekten im Rahmen des Clean Development Mechanism (CDM) in süd-amerikanischen Partnerkommunen 2010 Externer Projektent-wickler Stadt Karlsruhe als "Projektpate", Investor, Partner-kommunen Absichtserklärungen liegen von drei Kommunen vor. C O2- Einspareffekte durch die Verstromung statt Abfacklu ng des Deponiegases: La Paz ca. 38.000 Tonnen, Lima ca. 10 0.000 Tonnen, Arequipa ca. 30.000 Tonnen CO2 (jeweils Mit telwert p.a. über 10 Jahre) M 10 6.3.4 Projekte außerhalb der Kommune Dauerhafte Unterstützung des Solarkocherprojekts SOLTEC auf Madagaskar im Rahmen der Lokalen Agenda 21 Ab 2009 Agenda 21 e.V. UA, SOLTEC Start der Partnersch aft erfolgte auf dem Tag der erneuerbaren Energien 2009 (Finanzierung von 10 Solarkochern aus Erlösen begleitender Aktion). M 11 1.1.1 Leitbild Prüfung eines möglichen Beitritts zum Klimaschutzbündnis und/oder zum EU-Konvent der BürgermeisterInnen 2009 UA ggf. als Alternative zur ICLEI CCP-Kampagne (Cities for Climate Protection) M 13 1.2.1 Wettbe- werb, Aus-schreibungs-gestaltung Festlegung grundsätzlicher Aussagen zu energetischen Anforderungen bei Neubau/Sanierung städt. Gebäude im Rahmen einer Energieleitlinie 2009 HGW UA, VoWo, Büro Balck + Partner Die Einrichtung einer städt. AG erfolgte im Juni 20 09, Ziel ist bis Jahresende einen Entwurf der Energieleitlinien vorz ulegen. M 13 1.2.1 Wettbe- werb, Aus-schreibungs-gestaltung Konzeptionierung und Realisierung von weiteren städt. Neubauten mit energetischen Anforderungen über dem gesetztlichen Standard 2009 2010 HGW projektbezogen Betrifft folgende Neubauten: Erwei terung Fichtegymnasium, Erweiterung Schulen am Weinweg, Erweiterung Albschu le, Kindergarten/Schülerhort Nordstadt, Goethegymnasium GT- Einrichtung, Kita Grötzingen Obere Setz, Kita Europ äische Schule M 13 1.2.1 Wettbe- werb, Aus-schreibungs-gestaltung Konzeptionierung und Realisierung von weiteren Neubauten der Volkswohnung mit energetischen Anforderungen über dem gesetztlichen Standard 2009 2010 VoWo Bis etwa 2014 ist die Errichtung von jährlich durc hschnittlich ca. 100 neuen Wohneinheiten mit Standard unter EnEV 200 9 geplant. M 14 1.3.3 Privat- rechtliche Verträge Erarbeitung eines Vorschlags, wie mit dem Verkauf städt. Grundstücke klimarelevante Auflagen verbunden werden können 2010 LA UA, HGW, StPlA Es ist vorgesehen, diesen Schri tt im Anschluss an die derzeitige Erarbeitung städt. Hochbaustandards (Energieleitlin ien) anzugehen. M 15 3.3.4 Kraft- Wärme-Kopplung Erarbeitung einer BHKW-Strategie zur systematischen Erschließung verbleibender wirtschaftlicher Potenziale Bis 2010 SWK Arbeitsgruppe im Rahmen KEK II bereits eingerichtet , hier erfolgt auch gesonderte Betrachtung der Einsatzmöglichkeite n der Brennstoffzelle M 16 + M 18 3.1.3 Umsetzung behördenverbind-licher Planung3.3.1 Abwärme Industrie Anbindung der geplanten Fernwärmeversorgung in den Neubaugebieten Neureut und Knieliningen an die indusrielle Abwärmenutzung aus der Raffinerie MiRO 2010 SWK Die Kooperation MIRO und Stadtwerke ermöglic ht ab 2010 die Nutzbarmachung überschüssiger Niedertemperatur-Abwä rme (alleine im Werk 2 von rund 40 MW thermischer Wärme leistung in der 1. Ausbaustufe) aus Raffinerieprozessen für die Fernwärmeversorgung. M 17 3.1.3 Umsetzung behördenverbindlicher Planung Umsetzung erster Projekte zur Gebäudekühlung mit Fernwärme 2010 SWK Ein Projekt mit den Badischen Versicherungen (BGV) ist konkret in Vorbereitung, weitere sind in Planung. Maßnahmenbereich Klimaschutzkonzept: 2 Stadtplanung und Grundstücksverkehr Maßnahmenbereich Klimaschutzkonzept: 3 Energieeffiz ienz M 19 3.3.1 Abwärme Industrie Initiierung eines Pilotprojekts zu Umsetzungsmöglichkeiten von industriellen/gewerblichen Wärmeverbünden 2010 KEK SWK M 21M24 Durchführung des Pilotprojekts zum Austausch von Nachtstromspeicherheizungen in den Gebieten "Bergwald" und "Im Speitel" im Rahmen der Forschungsinitiative „Eneff:Stadt“ des Bundeswirtschaftsministeriums 20092010 SWK Es soll eine detaillierte Bestandsaufnahme des g egenwärtigen energetischen Zustands von Gebäuden und Wohnungen i n zwei überwiegend mit Nachtstromspeicherheizungen ausgest atteten Wohngebieten erfolgen. Ferner sollen die Bedürfniss e und Vorstellungen der Bewohner ermittelt werden. Darauf aufbauend sollen exemplarische Sanierungskonzepte/innovative Wärmeversorgugskonzepte abgeleitet werden. Ziel ist die Ermittlung übertragbarer Erfahrungen im Zuge der Um setzung einschlägiger Gesetze und Regelungen zur rationelle n Energienutzung und zum Klimaschutz, insbesondere de r EnEV- Novelle bzw. des EEWaermeG. Die Projektförderung du rch den Bund ist noch nicht bewilligt, unabhängig davon wer den die wesentlichen Projektinhalte mit ggf. reduziertem Au fwand untersucht. Ergebnisse der ersten Projektphase in 2 010 zu erwarten. M 21 Beteiligung an einem Pilotprojekt zum Aufbau von Infrastruktur für Elektromobilität Ab 2010 Verbundpart- ner SWK Das Verbundvorhaben MEREGIOmobil mit acht Projek tpartnern adressiert in erster Linie den Punkt der Netzintegr ation, um Elektrofahrzeuge effizient und sinnvoll in das Ener giesystem einzubinden. Im Teilvorhaben der Stadtwerke Karlsru he werden die aus Sicht eines lokalen Energieversorgers relev anten Aspekte der Netzintegration einer Infrastruktur für Elektromobilität betrachtet. Die SWK werden am Aufb au und Betrieb von Ladestationen für den regionalen Feldt est und an der Simulation und konzeptionellen Entwicklung der Versorgungsinfrastruktur für Elektromobilität sowie an der Konzeption neuer Geschäftsfelder für lokale Energie versorger beteiligt sein. Die endgültige Bewilligung steht no ch aus. Projektdauer geplant: bis 30.09.2011 M 21M24 2.2.3/4/5 Effizienz Wärme, Strom, Wasser Durchführung des Stadtteilsanierungsprojekts "Rintheimer Feld" im Rahmen der Forschungsinitiative „Eneff:Stadt“ des Bundeswirtschaftsministeriums Ab 2009 VoWo RWTH Aachen Die Förderung des BMWi/PtJ um faßt die innovative Sanierung von 2 Gebäuden mit zusammen 60 Wohneinheiten aus de n 50er Jahren mit einem Zuschuss von ca. 2 Mio. € sowie di e Einführung eines "Quartiersenergiekonzeptes mit Betriebsoptimierung" mit ca. 340.000 € Förderung. D ies umfasst auch eine detaillierte messtechnische Auswertung du rch die FHS Karlsruhe und RWTH Aachen. M 22 2.2.3 Effizienz Wärme Fortsetzung der Sanierung/Modernisierung städt. Bestandsgebäude, Schwerpunkt Wärmeschutz und Heizung 20092010 HGW projektbezogen 29 Gebäude mit einem Gesamtaufwand von ca. 8 Mio. €, in dem auch Kosten für energetische Maßnahmen enthalten si nd. M 22 2.2.4 Effizienz Strom Fortsetzung der Sanierung/Modernisierung städt. Bestandsgebäude, Schwerpunkt effiziente Anlagentechnik 20092010 HGW projektbezogen 7 Gebäude mit einem Gesamtaufwand von ca. 220.000 € für Beleuchtung, 400.000 € für eine Aufzugsanlage, 780. 000 € für eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, in dem auch Kosten für energetische Maßnahmen enthalten sind. M 22 2.2.5 Effizienz Wasser Fortsetzung der Sanierung/Modernisierung städt. Bestandsgebäude, Schwerpunkt wassersparende Sanitärtechnik 20092010 HGW projektbezogen 3 Gebäude mit einem Gesamtaufwand von ca. 65.000 €, in dem auch Kosten für wassersparende Maßnahmen enthalten sind. M 22 3.5.1 Energie- efizienz Abwasser-reinigung Weitere Steigerung der Energieeffizienz des Klärwerks durch Umstellung von Kreiselbelüftern auf feinblasige Druckbelüftung 20092010 TBA externes Ingenieurbüro Gesamtprojektkosten 2,95 Mio. €, jährliche Stromkostenersparnis 150.000.- bis 200.000.- € M 22 2.2.3 Effizienz Wärme Wärmetechnische Verbesserung der Gebäudehüllung im Weiherhofbad 2009 BB M 22 2.2.4 Effizienz Strom Umrüstung der Umwälzpumpen im Freibad Rüppurr mit Frequenzumformern 2010 BB Invest ca. 26.000 € netto, Einsparung vorraussichtl ich 100 MWh pro Jahr bzw. 11.000 € M 22 2.2.3/4/5 Effizienz Wärme, Strom, Wasser Fortsetzung der Sanierung/Modernisierung von Bestandsgebäuden der Volkswohnung 20092010 VoWo In 2009 und 2010 werden jeweils ca. 240 Wohnein heiten modernisiert, einschließlich einer energetischen Ve rbesserung (vor Sanierung: ca. 160 kWh/m2, nach Sanierung ca. 75 kWh/m2 Heizung plus WW) M 23 2.2.3 Effizienz Wärme Optimierung der derzeit überdimensionierten Warmwasserbereitung des Messegelände. Ersatz der Dampfstation der Schwarzwaldhalle durch eine energieeffizientere/wirtschaftlichere Alternative 20092010 KMK M 23 3.4.1 Energieefizienz Wasserversorgung Ermittlung von Energieeinsparpotenzialen im Bereich Trinkwassergewinnung 2009 SWK Energieanalyse am Beispiel des Wasserwerks R heinwald M 24 6.2.2 Arbeits- gruppen Initiierung von stadtteilbezogenen Sanierungsprojekten unter Einbezug von Bürgervereinen und Bürgern Ab 2010 KEK projektbezogen zahlreiche Partner M 25 Erarbeitung von Energieleitlinien mit grundsätzlichen Aussagen zu energetischen Anforderungen bei Neubau/Sanierung städt. Gebäude 2009 HGW UA, VoWo, Büro Balck + Partner Die Einrichtung einer städt. AG erfolgte im Juni 20 09, Ziel ist bis Jahresende einen Entwurf der Energieleitlinien vorz ulegen. M 30 2.3.1 Straßen- beleuchtung Fortsetzung der energetischen Modernisierung der Straßenbeleuchtung 20092010 SWK TBA, StPlA Budget 2009/2010 jeweils 100.000 € im Haushalt bzw. 200.000 € aus dem Lichtplan. Weiterer Austausch von ca. jew eils 500 Quecksilberdampfleuchten pro Jahr. M 31 2.3.1 Straßen- beleuchtung Fortsetzung der Umstellung auf LED-Ampelsignalanlagen 20092010 TBA Für 2009 und 2010 stehen voraussichtlich jeweils 40 0.000 € zur Verfügung. Es werden 2009 und 2010 jeweils knapp 20 weitere Ampelanlagen umgerüstet, die erwartete Stromersparn is beträgt insg. ca. 400.000 kWh, die Amortisationszeit durch Strom- und Wartungskostenersparnis beträgt knapp 7 Jahre. M 32 3.2.2 Ökostrom Fortschreibung des jährlichen Bez ugs von zertifiziertem Strom für den Eigenbedarf der Stadtwerke 20092010 SWK M 34 2.2.1 Erneuer- bare Energie Wärme Aufbau eines Nahwärmenetzes auf Basis regenerativer Energien für die Areale "Raumfabrik" und "Gritzner-Zenrum" in Durlach 20092010 SWK-Novatec GmbH Siehe GR-Vorlage "Gründung einer gemeinsamen Betreibergesellschaft SWK-Novatec GmbH" (GR-Sitzung v. 10.03.2009) M 35 2.2.1 Erneuer- bare Energie Wärme Planung eines Pilotprojekts zur Integration großer solarthermischer Anlagen in die Gebäudesanierung 20092010 HGW Eichelgartensporthalle in Rüppur. Realisierung e rfolgt im Rahmen des DHH 2011/2012. M 35 2.2.1 Erneuer- bare Energie Wärme Austausch der Ölkesselanlage in der Emil-Arheit-Halle Grötzingen durch eine Holzhackschnitzelanlage 2009 HGW SWK Inbetriebnahme zur Heizperiode 2009/2010 M 36 3.2.2 Ökostrom 3.3.3 Wärme aus erneuerbaren Energiequellen Prüfung der Möglichkeiten für eine Solarpotenzialanalyse für den Land- und Stadtkreis Karlsruhe 20092010 Landkreis-energie-agentur UA, LA Angestrebt wird eine weitgehende Abdeckung de r finanziellen Kosten durch externe Partner (ähnlich dem Projekt i m RV Nordschwarzwald). M 37 3.2.2 Ökostrom Systematische Überprüfung der Flachdachbereiche im Bereich der KMK für eine Photovoltaik-Nutzung 2009 KMK M 37 3.2.2 Ökostrom Systematische Überprüfung aller r elevanten Dächer für eine Photovoltaik-Nutzung 2010 Rheinhäfen M 38 3.2.2 Ökostrom Weiterer Ausbau der lokalen/regio nalen Stromerzeugung aus Photovoltaik durch Konzeption und Realisierung eines Solarpark III mit ca. 500 kWp 20092010 SWK Der Solarpark soll erstmals auch eine Beteiligun g von Gesellschaftern außerhalb Karlsruhes ermöglichen un d ggf. auch Standorte außerhalb Karlsruhes umfassen. M 39 3.7.1 Abfallkonzept Untersuchung und Bewertung der städtischen Biomassepotenziale (und Überarbeitung des aktuellen Verwertungskonzepts) 20092010 UA (AfA) AfA, GBA, LA, TBA, SWK, KEK, Dez. 5, ggf. externe Beratung Siehe auch GR-Antrag "Verwertung von Biomasse" (GR- Sitzung v. 28.04.2009) und den entspr. AUG-Beschluss v. 02. 07.2009. Maßnahmenbereich Klimaschutzkonzept: 4 Erneuerbare Energien M 40 3.5.3 Klärgas- nutzung Durchführung einer Grundsatzstudie zu potenziellen Entwicklungsmöglichkeiten der Klärschlammverwertung unter ökologischen, energetischen und ökonomischen Gesichtspunkten 2009 TBA externes Ingenieurbüro, Partnerkommunen (gemeinsame Beauftragung mit 6 weiteren Großstädten) Die Ergebnisse der Grundsatzstudie (Kostenanteil de r Stadt: 10.000 €) werden im Herbst 2009 vorliegen und ggf. durch weitere Detailbetrachtungen ergänzt. Inhalte der St udie: Gegenüberstellung der „klassischen“ Verfahren von F aulung, Trocknung und Verbrennung und Berücksichtigung neue r, ergänzender Verfahrenstechniken wie Klärschlammdesintegration, Brennstoffzelle für Klär gas, Phosphatrückgewinnung, Öl aus Klärschlamm u.ä.). M 41 3.7.3 Energ. Nutzung Bioabfälle Optimierung des Anlagenverbundes Deponie Ost mit den Teilanlagen Biovergärung, Holzfeuerung, Energieverwertung 2010 AfA Dez. 5, externe Gutachter Die Ergebnisse der Untersuchung städt. Biomassepote nziale werden einbezogen. Die Entwicklung einer Konzeption erfolgt auf Basis entsprechender gutachterlicher Empfehlung en. M 48 1.1.4 Verkehrs- planung Fertigstellung weiterer Arbeitsschritte des Verkehrsentwicklungsplans 20092010 StPlA Städt. AG mit weiter- en Dienststellen, AG Sozialverträglichkeit, Arbeitsgemeinschaft StetePlanung/Habermehl+Follmann, Forum VEP Voraussichtliche Fertigstellung des Verkehrsentwick lungs-plans 2011. Aus Umweltsicht ist neben einem "Umweltszenar io" die begleitende strategische Umweltprüfung hervorzuhebe n. M 49 4.5.1 Mobili- tätsberatung Entwicklung eines Angebots zum betrieblichen Mobilitätsmanagement Ab 2010 KEK projektbezogen Konzeptentwicklung und und Initiierung entsprechender Projekte M 49 4.1.1 Unterstütz- ung bewusster Mobilität Erarbeitung eines Mobiltätsleitfadens für städt. Beschäftigte 2010 UA POA M 50 4.1.2 Fahrzeuge Verwaltung Forcierter Ersatz von städt. Altfahrzeugen gegen verbrauchsgünstige und schadstoffarme Neufahrzeuge 20092010 AfA Gem. Haushaltbseschluss stehen 2010 zusätzliche Mit tel in Höhe von 1 Mio. Euro zur Verfügung. Die Fahrzeug-Ko mmission erarbeitet für den Austausch eine entspr. Vorschlag sliste. M 50 4.1.2 Fahrzeuge Verwaltung Ersatz von Altfahrzeugen im Fuhrpark der Stadtwerke 20092010 SWK Ersetzt werden in 2009 6 Pkw (als Erdgasfahrzeu ge) und 26 Transporter (davon 14 als Erdgasfahrzeuge, anson sten Diesel mit Partikelfilter). 2010 u. 2011sollen insg esamt weitere 79 Fahrzeuge im Fuhrpark ersetzt werden. Inwiefern sich dabei Erdgasfahrzeuge realisieren lassen, ist noch offen. M 50 4.1.2 Fahrzeuge Verwaltung Bau einer neuen leistungsfähigen Erdgastankstelle auf dem Gelände der Stadtwerke 2009 SWK Erhöhung der täglich möglichen Tankvorgänge von 12 auf 60 Maßnahmenbereich Klimaschutzkonzept: 5 Verkehr M 52 4.4.1 Qualität ÖPNV-Angebot Weiterentwicklung und Ausbau des ÖPNV-Liniennetzes 20092010 VBK/ AVG/ KVV In 2009: > Baubeginn stadtbahnmäßiger Ausbau Wörth - Germers heim; Inbetriebnahme Dez. 2010 (AVG)> Neu- und Ausbau Stadtbahn-Haltepunkte Ettlingen-M alsch- Muggensturm (AVG) In 2010:> Baubeginn Kombi-Lösung (KASIG) / Kriegsstr.> Baubeginn Straßenbahn Karlsruhe-Südost (VBK)> Baubeginn 2-gleisiger Ausbau Langensteinbach (AVG ) M 53 4.5.1 Mobilitäts- information und -beratung Information und Anreize für die ÖPNV-Nutzung: Neubürgertickets und Mobilitäts/-Sauberkeitsgarantie Ab 2009 VBK/ AVG/ KVV Für jeden Neubürger im KVV-Netz geben die jeweils zuständigen Bürgerämter ab 01.09.2009 mit der Willk ommens- broschüre ein Neubürgerticket des KVV aus. Mit dies em kann der Neubürger sieben Tage lang nach Entwertung des Tickets das KVV-Netz testen. Seit 01.01.2009 gibt der KVV seinen Fahrgästen im S tadtgebiet Karlsruhe eine freiwillige Mobilitätsgarantie. Bei von den Verkehrsunternehmen verursachten Verspätungen infol ge Betriebsstörungen erhält der Fahrgast ein Erstattun gsbetrag oder in bestimmten Fällen auch die Taxikosten. Ab 2 9.07.2009 gibt der KVV zusätzlich eine eigene Mobilitäts- und auch Sauberkeitsgarantie (hierzu wurden separate Broschü ren mit weitergehenden Erläuterungen veröffentlicht). M 54 4.4.1 Qualität ÖPNV-Angebot Modernisierung von Bussen und Schienenfahrzeugen / organisatorische Maßnahmen 20092010 VBK/ AVG In 2009 / 2010 werden AVG und VBK insgesamt 11 Standardbusse und 5 Gelenkbusse neu beschaffen. Dar über hinaus ist vorgesehen, den Schienenfahrzeugpool für den regionalen Stadtbahnverkehr um rund 30 neue Zweisystemfahrzeuge zu verstärken. Die Neuanschaffu ngen werden selbstverständlich mit modernen und energiesparenderen Antriebsaggregaten ausgestattet sein. Für die Busfahrer werden neben den klassischen Fahrsicherheitskursen auch praxisnahe Schulungen zu r Optimierung der energiesparenden Fahrweise angebote n. M 55 4.3.2 Radwege- netz, Beschil-derung Weiterer Ausbau und Optimierung des Radwegenetzes 20092010 StPlA, TBA Wichtige Maßnahmen 2009/2010: Fertigstell ung Radroute Knielingen - Weststadt - Innenstadt im Herbst 2009, Weiterbau Radroute Grötzingen - Durlach - Innenstadt, Weiterb au Radroute Daxlanden - Innenstadt, Weiterbau Radroute Neureut - Weststadt - Messe, Weiterbau Südstadt - Innenstadt, Weiterbau Ringradroute, Baubeginn KIT Fahrradhighway (Querung shilfe Adenauerring), Planung weiterer Hauptrouten, Überpl anung von Unfallhäufungsstellen des Radverkehrs, Radverkehrsf ührung Kühler Krug, geplant 2010, Verkehrsversuch Herrenal ber Straße ab Juni 2009 (Umwandlung eines Kfz-Fahrstreifens in einen Radfahrstreifen stadtauswärts). Fahrradstraße in de r Sophienstraße im März 2009 und Radverbindung von Kn ielingen zum Rhein (erster Baustein vom Projekt Landschaftsp ark Rhein) im Mai 2009 eröffnet (GBA) M 55 4.3.2 Radwege- netz, Beschil-derung Beschilderung aller 20 Hauptrouten unabhängig vom baulichen Fortschritt 2010 StPlA, TBA M 55 4.3.3 Abstell- anlagen Errichtung weiterer hochwertiger Abstellanlagen für Fahrräder 20092010 StPlA, TBA 100 neue Fahrradständer für die Innenstad t im Sommer 2009, weitere derzeit in Abstimmung M 56 4.3.1 Fuß- wegenetz Verbesserung des Fußwegenetzes durch Einrichtung ebenerdiger Fußgängerquerungen (ggf. Rückbau von Unter-/Überführungen der 60er und 70er Jahre) 20092010 StPlA, TBA Insb. zu nennen sind: Ebenerdige Fußgänge rquerung über die Herrenalber Str. im Zuge der Battstraße in Rüppurr (bestehende Überführung bleibt). Dauerhafte Sperrung des Bahnho fplatzes für den Kfz-Durchgangsverkehr (sicherere und besser e Überquerung des Platzes für Fußgänger, bessere Verb indung Hbf - Stadtgarten/Zoo). Kühler Krug: Einrichtung ei ner ebenerdigen Querung für Fußgänger über die Kriegsst r./B10 in der Lage der heutigen Unterführung, vermutlich Abbr uch Unterführung. M 56 4.3.1 Fuß- wegenetz Umsetzung des Plätze-Höfe-Konzepts in der Innenstadt 20092010 StPlA, TBA Betrifft Waldhof, Passagehof, Hirschhof und Karlsho f, jeweils mit Fertigstellung 2010 (Vernetzung der Fußgängerbezieh ungen in der Innenstadt, Höfe als Bestandteil des öffentlich en Raums, Aufwertung der Zugänge zu den Höfen) M 56 4.3.1 Fuß- wegenetz Fußgängerfreundlicher Ausbau (niveaugleicher Ausbau) in der Innenstadt 20092010 StPlA, TBA Herrenstraße zwischen Erbprinzen- und Blu menstraße (2009), Herrenstraße zwischen Zentralhof und Zirkel (2010), Waldstraße zwischen Passagehof und Hans-Thoma-Straße (2010), Erbprinzenstraße zwischen Ritter- und Herrenstraße (2009, nicht niveaugleich) 4.2.3 Temporeduktion Umsetzung von Geschwindigkeitsreduzierungen an bestimmten Streckenabschnitten im Rahmen Lärmaktionsplans 2009 BuS StPlA, TBA Folgende Geschwindigkeitsreduzieru ngen sind im Rahmen des Lärmaktionsplanes vorgesehen, unterliegen jedoch de m Zustimmungsvorbehalt des Regierungspräsidiums Karls ruhe als Höhere Straßenverkehrsbehörde:• Kriegsstraße zwischen Weinbrennerplatz und Kühler Krug: 30 km/h nachts (22 - 06 Uhr) • Kriegsstraße, zwischen Hirsch- und Meidingerstr.: 50 km/h statt 70.• Reinhold Frank Straße: 30 km/h nachts• Untermühlsiedlung / B 10: 80 km/h statt freie Str ecke • Durlach, B 3 und Rittnerstr.: 30 km/h nachts• Grünwettersbach, L 623: 30 km/h nachts• Stupferich, Ortsdurchfahrt: 30 km/h nachts• Mühlburg/Knielingen B 10: 80 km/h statt 100• Fettweiss-/Daxlander Str./ kleine Querspange: Lkw Nachtverbot 22 - 06 Uhr• Anm.: Heidenstückersiedlung, B 36: hier wurde vom Planungsamt statt freie Strecke 70 km/h beantragt. Da die Pegelwerte nicht überschritten werden, wurde aus Straßenverkehrssicherheitsgründen 100 km/h verfügt. Ist bereits umgesetzt. 4.2.2 Hauptachsen Beteiligung der Stadt am Landesprojekt MOBIN (Mobilitätsnetzwerk in Städten) und dem Forschungsprojekt DO-iT des BMWi für den Aufbau eines länderübegreifenden Verkehrsinfo- und Verkehrsleitsystems im Bereich der A 65 - B9 - B10 10 (Südtangente) Ab 2009 TBA Ziel ist es, den Verkehrsfluss in den kritischen Straßenabschnitten (Wörther Kreuz - Rheinbrücke - Ö lkreuz) auf hohem Niveau stabil zu halten um so die verkehrsbe dingten Emissionen zu reduzieren. Eine Machbarkeitsstudie m it Potentialabschätzung wird noch 2009 vorgelegt. M 57 5.1.2 Gremium Einrichtung eines ressortübergreif enden Beirats für die Karlsruher Klimaschutz-und Energieagentur (KEK) 2009 KEK Es ist vorgesehen, auch die im AK Klimaschut zkonzept vertretenen Institutionen weitgehend in den Beirat einzubinden M 58 6.4.1 Beratungs- stelle Energie und Ökologie Vernetzung bestehender Beratungsangebote im Energiebereich in Karlsruhe Ab 2010 KEK M 59 6.4.1 Beratungs- stelle Energie und Ökologie Realisierung eines Projekts zur energiebezogenen Beratung von einkommensschwachen (Hartz IV)-Haushalten Ab 2009 SJB / ARGE Caritas, AFB, UA, LA, SWK, VoWo, KEK Es ist geplant, das Karlsruher Vorhaben möglichst i n ein bundesweites Pilotprojekt von Caritas-Bundesverband und Bundesverband der Energieagenturen einzubinden (För derung durch das Bundesumweltministerium). Siehe auch den GR- Antrag "Energieschuldenprävention" (GR-Sitzung v. 2 8.04.2009) Maßnahmenbereich Klimaschutzkonzept: 6 Information, Beratung und Beteiligung M 61 6.1.1 Information Start einer Klimaschutzkampagn e mit breiter Informationsansprache unterschiedlicher Zielgruppen insb. durch versch. Aktionen und einen eigenen Internetauftritt Ab 2009 UA PIA, MB, weitere Dienststellen/städt. Gesellschaften und externe Partner, lokale/ regionale Medien Angestrebt wird auch der Aufbau einer festen Medienpartnerschaft (Artikelserie Klimaschutz o.ä.) . Zentraler Bestandteil ist Mitmachaktion des UA ("Klimavertrag "). M 62 6.1.2 Veranstaltungen,Aktionen Weiterführung und Ausbau des umfangreichen Angebots an Veranstaltungen und Aktionen zum Thema Klimaschutz 20092010 aktions-/veranstaltungs-bezogen aktions-/veranstaltungs-bezogen Neue Aktionen/veranstaltungen im Vergleich zum rege lmäßigen Angebot u.a.: - Erstmalige Teilnahme bundesweiter Heizspielkampag ne mit Gutschein für Heizgutachten (UA)- Verleihung der Deutschen Solarpreise in Karlsruhe (UA) M 62 6.1.2 Veranstaltungen,Aktionen Weiterführung und Ausbau des umfangreichen Angebots an Veranstaltungen und Aktionen zum Thema Radfahren 20092010 StPlA aktions-/ veranstaltungs-bezogen Neue Aktionen/Veranstaltungen im Vergleich zum rege lmäßigen Angebot insb. Wiederholung Wettbewerb "Fahradfreund lichster Arbeitgeber" mit „Ich fahre Fahrrad, weil...“ für A rbeitnehmer und Postkartenaktion „Radlust“ M 62 6.1.2 Veranstaltungen,Aktionen Durchführung von Thermografieaktionen Ab 2010 KEK weit ere Partner aus Energieberatung und Forschung M 63 6.1.1 Information Ausbau der Internetinformation en zum Thema Klimaschutz und Umsetzungsmöglichkeiten im privaten Bereich im Rahmen der Klimaschutzkampagne 20092010 UA Vorgesehen ist eine übergreifende Internetseite für die Klimaschutzkampagne im städt. CMS und eine extern b etreute Seite für die Mitmachaktion des UA. M 63 6.1.1 Information Systematische Dokumentation vo n Klimaschutzprojekten mit städt. Beteiligung über das Internet 2010 UA projektbezogen weitere Dienststellen Insb. über standardisierte Klimaschutz-Dokumentatio nsblätter. M 63 6.1.1 Information Best-Practice Sammlung "HotSpo ts Energie" mit vorbildlichen Projekten aus Karlsruhe zum Thema Energie 20092010 WiFö EnergieForum Karlsruhe, Fraunhofer ICT Präsentation über Internetauftritt des EnergieForum s M 63 6.1.1 Information Aufbau einer Internetpräsenz f ür die Karlsruher Klimaschutz- und Energieagentur 2009 KEK M 64 6.4.2 Finanzielle Förderung Ergänzung der umfangreichen Förderprogramme der Stadtwerke um einen neuen Baustein zur Elektromobilität Ab 2010 SWK Die genauen Inhalte des Förderbausteins b efinden sich noch in Abstimmung, u.a. ist eine Förderung von E-Rädern bz w. Pedelecs geplant. M 64 6.4.2 Finanzielle Förderung Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema hocheffiziente Heizungspumpen und zum entsprechenden Sonderförderprogramm der Stadtwerke 20092010 SWK Gefördert wird bisher die Anschaffung einer elek tronisch geregelten Hocheffizienz-Heizungspumpe anstelle ein er konventionellen Pumpe. Die Fördersumme beträgt 50 E uro pro Pumpe. Eine Ausweitung des Programms ist denkbar. M 65 5.2.4 Weiter- bildung Aufnahme weiterer Schulungsmöglichkeiten zum Energiesparen in das allg. Fortbildungsprogramm Ab 2010 POA HGW, UA, KEK Vorgesehen ist eine Schulungsreihe für Multiplikato ren innerhalb der Dienststellen. M 65 5.2.4 Weiter- bildung Durchführug einer verwaltungsinternen Energiesparwoche mit Referenzstandorten 2010 HGW KEK oder ggf. externer Dienstleister (z.B. KEA), UA, betreffende Dienststellen Ggf. als Beitrag zur städt. Klimaschutzkampagne M 65 5.2.4 Weiterbildung Bewusstseinsbildung bei den Mitarbeitern der Stadtwerke für den Klimawandel 2009 SWK Vorgesehen ist Aktionstag zum Klimawandel un d Plakatkampagne zu den Möglichkeiten privater Handlungsmöglichkeiten. M 67 Erstellung einer Checkliste für die Berücksichtigung klima- und umweltrelevanter Kriterien bei Großveranstaltungen 2010 UA Koordinationsteam des Gospelkirchentags Der 5. internationale Gospelkirchentag im September 2010 soll klimaneutral durchgeführt werden. Aus den entsprech enden Aktivitäten lassen sich auch Erkentnisse (maßnahmen bezogen und kostenseitig) für eigene Veranstaltungen der St adt gewinnen. M 68 3.2.3 Verbrauchs- entwicklung für Kundschaft Systematischer Ausbau des "Mieterportals" der Volkswohnung Ab 2009 VoWo Die zwei Pilotphasen um Aufbau des Miete rportals sind mittlerweile abgeschlossen, einschl Evaluierung der möglichen Einspareffekte. Das System wird ab September 2009 - beginnend mit den Gebäuden in Rintheim - in der Bre ite ausgebaut. M 69 3.2.3 Verbrauchs- entwicklung für Kundschaft Smart Metering: Aufbau eines generellen Kundenangebots in allen Sparten (bis Ende 2009) und Verbrauchserfassung von Einzelgeräten in Haushalten/Kleingewerbe (bis Ende 2010) 20092010 SWK Insbesondere die 2. Maßnahme erlaubt eine geeign ete Verbrauchssteuerung zur Energieeinsparung. M 72 6.3.3 Schulen 5.2.1 Leistungs-vereinbarungen Ausweitung des Einsparprojekts auf weitere städt. Schulen und Kindergärten (Konzeption und Implementierung) 20092010 HGW SuS, Stkä In das 2004-2007 laufende Einsparprojek t waren drei Schulen eingebunden. Voraussetzung für eine Ausweitung: Zus ätzliche Personalstelle, z.B. im Rahmen der Förderbeantragun g eines "Klimamanagers" beim Bundesumweltministerium. M 73 6.3.3 Schulen Schwerpunktsetzungen im Umweltbild ungs- angebot der Stadt auf Themen mit Klimaschutzbezug 20092010 UA SuS, projektbezogen weitere Partner In der Ausschreibungsrunde 2009/2010 bereits berück sichtigt M 73 6.3.3 Schulen Unterstützung der Nachmittagsbetre uung von Schülern durch Umweltverbände (u.a. Klimaschutzthemen) 20092010 UA SuS, projekt-bezogen weitere Partner Pro Haushaltsjahr stehen 20.000 € zusätzlich zur Ve rfügung. M 74 4.5.1 Mobilitäts- information und -beratung Fortsetzung der Aktion "Mobil zum Ziel“ für eine kinderfreundliche Mobilität und Teilnahme am internationalen Aktionstag "Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten" 2010 Kinderbüro alle Karlsruher Schulen und Kindertageseinrichtungen und der verwaltungsinterne Arbeitskreis "Kinder- Mobilität und Verkehr" Sicherheitstraining in Bus und Bahn am Helmholtz-Gy mnasium, Schulwegesicherheitstraining an verschiedenen Schul en mit Erstklässlern, Elternhaltestellen, geplant ist evtl . eine Aktion "Walking Bus" in Mühlburg oder einem anderen Stadtt eil. M 75 6.3.1 Wirtschaft Start des EnergieEffizienz-Netz werks Karlsruhe mit mindestens 10 Unternehmen Ab 2009 Auftakt erfolgt im Mai 2009. Bis Ende 2009 Durchfüh rung der Vor-Ort-Beratungen. Ab 2010 regelmäßige Treffen mit Erfahrungsaustausch und jährlichem Ergebnismonitori ng. M 76 6.3.1 Wirtschaft Durchführung einer branchenüber greifenden ECOfit-Projektrunde mit Karlsruher Betrieben 20092010 UA WiFö, Arqum GmbH Bei ausreichender Resonanz wird e in Projektstart im Herbst 2009 angestrebt. Förderung durch das Umweltminister ium Baden-Württemberg M 77 6.3.1 Wirtschaft Initiierung branchenspezifische r Effizienzkonzepte/-projekte Ab 2010 KEK projektbezogen Eigenständige Konzeptentwic klung und aufgreifend überregionaler Initiativen (z.B. Energiekampagne Ga stgewerbe) M 78 6.3.1 Wirtschaft Konzeptionelle und umsetzungsbe zogene Weiterentwicklung des EnergieForums 20092010 WiFö Fraunhofer ICT Ein Konzeptpapier mit weiteren Ba usteinen wird Ende 2009 vorgelegt M 79 6.3.1 Wirtschaft Ausbau des installierten Technologieberatertisches zu einem "Kompetenz-Center Energie" Ab 2010 WiFö Alcion GmbH, BadenSolar, BauWohnBeratung Karlsruhe und weitere Partner Aufbau einer feste Anlaufstelle in der Bannwaldalle e mit angeschlossenen Ausstellungsraum. M 80 6.2.1 Dialog, Zusammenarbeit Aufbau einer klimaschutzbezogenen Zusammenarbeit mit den Zielgruppen Vereinen und Kirchen (Netzwerke, ggf. Projektentwicklung) 2010 KEK