Demografischer Wandel in Karlsruhe: Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenzen von 1999 bis 2008

Vorlage: 23397
Art: Beschlussvorlage
Datum: 12.10.2009
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Beiertheim-Bulach, Daxlanden, Durlach, Grünwettersbach, Grünwinkel, Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Knielingen, Mühlburg, Neureut, Nordstadt, Oberreut, Oststadt, Palmbach, Rintheim, Stupferich, Südstadt, Südweststadt, Waldstadt, Weiherfeld-Dammerstock, Weststadt, Wolfartsweier

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 20.10.2009

    TOP: 9

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Wandel
    Extrahierter Text

    Gremium: 3. Plenarsitzung Gemeinderat BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 20.10.2009 108 9 öffentlich Dez. 2 Demografischer Wandel in Karlsruhe: Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenzen von 1999 bis 2008 BeratungsfolgeSitzung amTOPönöErgebnis Gemeinderat20.10.20099 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Die vorliegende Studie analysiert das Umzugsverhalten der zurückliegenden Jahre und be- leuchtet die Wohnstandortmobilität der verschiedenen Lebenszyklusgruppen: Ausbildungs- wanderung, Berufswanderung, Familienwanderung und Ruhestandswanderung basieren auf den unterschiedlichsten Motiven, die zur Verlagerung des Wohnstandorts den Antrieb ge- ben. Gewinner sind dabei diejenigen Städte, die neben einem attraktiven Bildungs- und Ar- beitsplatzangebot auch das entsprechende quantitative und qualitative Wohnungsangebot bereithalten, die gut ausgebildete junge Menschen nachhaltig für ein Leben in der Stadt be- geistern und damit auch nicht zuletzt die Suburbanisierung in ihrem unmittelbaren Einzugs- bereich eindämmen. Dies gelingt Karlsruhe in zunehmendem Maße. Der Gemeinderat nimmt die Studie zustimmend zur Kenntnis. Finanzielle Auswirkungenneinja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen in voller Höhe zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevantneinjaHandlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO)neinjadurchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaftenneinjaabgestimmt mit Ergänzende ErläuterungenSeite 2 In den Jahren 1999 bis 2008 ist die Zahl der wohnberechtigten Bevölkerung in Karlsruhe um fast 5 % auf 301.643 Personen angestiegen. Dabei beruhte das Wachstum ausschließlich auf dem positiven Wanderungssaldo Karlsruhes. Die jährliche Bilanz aus Geburten und Sterbefällen war während dieses Zeitraums durchweg negativ, konnte aber durch die hohe Zahl an Zuzügen nach Karlsruhe mehr als ausgeglichen werden. Die Zu- und Fortzüge der Fächerstadt haben daher einen entscheidenden Einfluss auf die Bevölkerungs- und damit auch auf die Stadtentwicklung in Karlsruhe. Das Umzugsverhalten übt aber nicht nur im Saldo einen größeren Einfluss auf die Bevölke- rungsentwicklung aus als die Geburten- und Sterbefälle, sondern unterliegt auch weitaus größeren Schwankungen und entfaltet eine viel höhere Dynamik: In den letzten zehn Jahren sind mehr als 238.000 Menschen über die Stadtgrenzen zugezogen und 217.000 fortgezo- gen - rechnerisch wurde die Bevölkerung damit quasi zu drei Vierteln ausgetauscht und ins- gesamt einWanderungsgewinn in Höhe von 21.013 Personenerzeugt. Dabei waren die Gewinne mit Baden-Württemberg (+12.578 Personen), Osteuropa (+7.846) und dem außer- europäischem Ausland (+6.647) am höchsten. Der größte Bevölkerungsaustausch fand da- bei zwischen Karlsruhe und Baden-Württemberg mit 60.765 Zu- und 48.187 Fortzügen so- wie zwischen Karlsruhe und den weiteren alten Bundesländern mit 51.059 Zu- und 46.521 Fortzügen statt. Für die kommunale Infrastruktur und Daseinsvorsorge ist es von Bedeutung, wie sich diese erheblichen Bevölkerungsströme zusammensetzen, d. h. welche Alters- bzw. Lebenszyklus- gruppen Karlsruhe besonders anzieht und welche der Stadt eher den Rücken kehren. Die überregionalen Wanderungsgewinne Karlsruhes der letzten zehn Jahre basieren fast aus- schließlich aufWanderungsüberschüssen in der Lebenszyklusgruppe der Schüler, Studenten, Auszubildenden und Berufsanfänger (16- bis unter 26-Jährige).Dies unter- streicht die herausragende Bedeutung Karlsruhes als Ausbildungs- und Hochschulstandort im nationalen und internationalen Kontext. Auch für die Bevölkerungs- und Stadtentwicklung der Fächerstadt sind die Wanderungsgewinne dieser Altersgruppe enorm wichtig, da so die Wanderungsverluste in den übrigen Altersgruppen ausgeglichen werden konnten. Die Netto- Zuwanderung junger Leute wirkte zudem der fortschreitenden demographische Alterung der Stadtbevölkerung entgegen. Allerdings sindleichte Wanderungsverluste in der Gruppe der 26- bis unter 45-Jährigen (-2.687 Personen) zu verzeichnen. Dabei handelt es sich vornehmlich um Netto- Abwanderung von jungen (noch) kinderlosen Starterhaushalten in andere Städte und Regi- onen Deutschlands sowie in das Ausland. Die Wanderungsverluste dieser Altersgruppe konzentrierten sich fast ausschließlich auf Umzüge zwischen Karlsruhe und den alten Bun- desländern. Dies zeigt, dass Karlsruhe im nationalen Wettbewerb um junge hoch qualifizier- te Arbeitskräfte nicht optimal abschneidet und künftig weitere Anstrengungen nötig sind, um im Wettbewerb der Metropolen um hoch qualifizierte Arbeitskräfte dauerhaft bestehen zu können. Die jährliche Entwicklung der regionalen Wanderung Karlsruhes zwischen 1999 und 2008 lässt erste Tendenzen einesleichten Rückgangs der Suburbanisierungin der Region Karlsruhe erkennen. Während die jährlichen Fortzüge 1999 und 2000 noch bei rund 6.400 Personen pro Jahr lagen, ging die Zahl der Karlsruher, die der Stadt in Richtung Region den Rücken kehrten, bis 2008 auf 5.598 bzw. um 12,5 % zurück. Das Ziel war dabei sehr häufig der engere Verflechtungsbereich. Erfreulich ist, dass sich insbesondere die Fortzüge in das unmittelbare Umland von 4.133 Personen in 1999 auf 3.502 Personen in 2008 bzw. um mi- nus 15,3 % spürbar reduzierten. Ergänzende ErläuterungenSeite 3 Dieregionalen Wanderungenwiesen nur in der Altersgruppe der jungen Erwachsenen zwischen 16 und 26 Jahren Wanderungsgewinne (4.537 Personen) für Karlsruhe aus. In den übrigen Lebenszyklusgruppen verlor die Stadt Einwohner an die Gemeinden der Regi- on. Am stärksten waren die Wanderungsverluste unter den Personen in der Familiengrün- dungsphase (-5.070 Personen) und den dazugehörigen Klein- und Vorschulkindern (-2.451 Personen) sowie der Generation 55plus (-1.344 Personen). Fest steht allerdings, dass sich die Wohnstandortpräferenzen der Bevölkerung in Karlsruhe und der Region seit 2005 zusehends verändern. Frühere Untersuchungen des Amts für Stadtentwicklung haben ergeben, dass das Wohnleitbild vom Einfamilienhaus im grünen Umland an Allgemeingültigkeit eingebüßt hat. Im Zuge des Wandels von Arbeitsweisen, Le- bensstilen und Familienbeziehungen schätzen immer mehr Bevölkerungsgruppen das „Wohnen in der Großstadt“. Stichworte hierbei sind urbane Wohnformen, kurze Wege und das großstädtische Lebensgefühl. Hier bieten die neuen Wohnbaugebiete in Neureut, Knie- lingen und in der östlichen Südstadt jetzt und in den kommenden Jahren vermehrt Angebote für alle Anfragergruppen, so dassKarlsruhe derzeit gut aufgestellt ist, die häufig unfrei- willige Suburbanisierung weiter einzudämmen. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat nimmt die Studie zustimmend zur Kenntnis. Hauptamt - Sitzungsdienste - 9. Oktober 2009

  • Fortzuege2009
    Extrahierter Text

    Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenzen 1999 - 2008 Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenzen 1999 - 2008 Karlsruhe Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung Demografischer Wandel in Karlsruhe 5 5 Beiträge zur Stadtentwicklung Nr. 26 Beiträge zur Stadtentwicklung Nr. 26 KLEINRÄUMIGE BEVÖLKERUNGSVORAUSRECHNUNG DER STADT KARLSRUHE 2005 BIS 2030 1 Demografi scher Wandel in Karlsruhe Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenzen 1999 - 2008 Beiträge zur Stadtentwicklung Nr. 26 Stadt Karlsruhe - Amt für Stadtentwicklung 2009 KLEINRÄUMIGE BEVÖLKERUNGSVORAUSRECHNUNG DER STADT KARLSRUHE 2005 BIS 2030 2 Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung Bereich: Stadtentwicklung, Otto Mansdörfer E-Mail: otto.mansdoerfer@afsta.karlsruhe.de Internet: http://www.karlsruhe.de/Stadtentwicklung Telefon: 0721 133-1220 Fax: 0721 133-1209 Bearbeitung: Daniel Götz Datenaufbereitung/Grafi k: Ilona Forro Umschlaggestaltung: Stefanie Groß DTP: Marlis Arz Aufl age 250 Stück Karlsruhe, September 2009 KLEINRÄUMIGE BEVÖLKERUNGSVORAUSRECHNUNG DER STADT KARLSRUHE 2005 BIS 2030 3 Vorbemerkung Der viel zitierte demografi sche Wandel trifft die Städte und Gemeinden in Deutschland in sehr unterschied- lichem Ausmaß. Wenn steigende Sterbefälle und rückläufi ge Geburtenzahlen mit der Abwanderung junger Bevölkerungsschichten zusammentreffen, sind die kurz- und langfristigen Auswirkungen auf die Bevölke- rungsentwicklung zum Teil dramatisch. Derartige Szenarien zeichnen sich für Karlsruhe mit seinem attraktiven Arbeitsmarktangebot in zukunfts- gerichteten Branchen sowie der innovativen Hochschullandschaft nicht ab. Ganz im Gegenteil ist für Karls- ruhe eine überaus positive Bevölkerungsentwicklung zu konstatieren. Wie in den anderen süddeutschen Großstädten auch, wird Karlsruhe maßgeblich von einem dynamischen Umzugsverhalten geprägt, das einen „verjüngenden“ Effekt erzeugt. Allein in den letzten 10 Jahren zogen deutlich mehr Personen nach Karlsruhe zu, als im Gegenzug die Stadt in Richtung Region, Baden-Württemberg, andere Gegenden von Deutschland oder in das Ausland wieder verließen. Karlsruhe wächst durch diesen Zuzugsstrom und das daraus resultierende Wanderungsplus meist an jungen Schülern, Auszubildenden, Studenten und Berufsan- fängern von rund 21.000 Personen und kann den demografi sch bedingten leichten Sterbeüberschuss mehr als kompensieren. Die vorliegende Studie analysiert das Umzugsverhalten der zurückliegenden Jahre und beleuchtet die Wohnstandortmobilität der verschiedenen Lebenszyklusgruppen: Ausbildungswanderung, Berufswande- rung, Familienwanderung und Ruhestandswanderung basieren auf den unterschiedlichsten Motiven, die zur Verlagerung des Wohnstandorts den Antrieb geben. Gewinner sind dabei diejenigen Städte, die neben einem attraktiven Bildungs- und Arbeitsplatzangebot auch das entsprechende quantitative und qualitative Wohnungsangebot bereit halten, die gut ausgebildete junge Menschen nachhaltig für ein Leben in der Stadt begeistern und damit auch nicht zuletzt die Suburbanisierung in ihrem unmittelbaren Einzugsbereich eindämmen. Dies gelingt Karlsruhe in zunehmendem Maße. Wolfram Jäger Bürgermeister KLEINRÄUMIGE BEVÖLKERUNGSVORAUSRECHNUNG DER STADT KARLSRUHE 2005 BIS 2030 5 Inhalt Seite 1. Einleitung und Zusammenfassung 7 2. Datenbasis und Methodik 9 3. Überregionale Zu- und Fortzüge 1999 - 2008 13 3.1 Gebietsabgrenzung 13 3.2 Überregionale Zu- und Fortzüge nach Quell- und Zielgebieten 16 3.3 Altersstruktur der überregional Zu- und Fortziehenden 28 3.4 Quell- und Zielgebiete innerhalb Karlsruhes 38 4. Zu- und Fortzüge zwischen der Stadt Karlsruhe und der Region 1999 - 2008 45 4.1 Räumliche Abgrenzung und innere Gliederung der Region Karlsruhe 45 4.2 Zu- und Fortzüge nach bzw. von Karlsruhe innerhalb der Region 47 4.3 Altersstruktur der regional Zu- und Fortziehenden 58 4.4 Quell- und Zielgebiete innerhalb Karlsruhes 65 5. Auswirkungen der Wanderungen auf die Bevölkerungsstruktur 69 Anhang 75 1. EINLEITUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 7 In den Jahren 1999 bis 2008 ist die Zahl der wohnbe- rechtigten Bevölkerung in Karlsruhe um fast 5 % auf 301.643 Personen angestiegen. Dabei beruhte das Wachstum ausschließlich auf dem positiven Wande- rungssaldo Karlsruhes. Die jährliche Bilanz aus Gebur- ten und Sterbefällen war während dieses Zeitraums durchweg negativ, konnte aber durch die hohe Zahl an Zuzügen nach Karlsruhe mehr als ausgeglichen werden. Die Zu- und Fortzüge der Fächerstadt haben daher einen entscheidenden Einfl uss auf die Bevölkerungs- und da- mit auch auf die Stadtentwicklung in Karlsruhe. Das Umzugsverhalten übt aber nicht nur im Saldo einen größeren Einfl uss auf die Bevölkerungsentwicklung aus als die Geburten- und Sterbefälle, sondern unterliegt auch weitaus größeren Schwankungen und entfaltet eine viel höhere Dynamik: In den letzten zehn Jahren sind mehr als 450.000 Menschen über die Stadtgrenzen zu- und fortgezogen - rechnerisch wurde die Bevölke- rung damit quasi zu drei Vierteln ausgetauscht. Für die kommunale Infrastruktur und Daseinsvorsorge ist es von Bedeutung, wie sich diese erheblichen Bevölkerungs- ströme zusammensetzen. Der vorliegende Bericht geht daher der Frage nach, welche Alters- bzw. Lebenszyklusgruppen Karlsruhe be- sonders anzieht und welche der Stadt eher den Rücken kehren. Außerdem zeigt die Analyse, welche Bereiche der Stadt besonders von Umzügen betroffen sind bzw. von Wanderungsgewinnen profi tieren. Die Untersu- chung differenziert dabei das Wanderungsgeschehen nach regionalen (Region Pamina) und überregionalen (Baden-Württemberg, West-/Ostdeutschland, Ausland) Umzügen. Hohe Gewinne aus überregionaler Wanderung Insgesamt war die Wanderungsbilanz Karlsruhes aus den regionalen sowie überregionalen Zu- und Fortzügen zwischen 1999 und 2008 positiv. Aus 238.308 Zu- und 217.295 Fortzügen ergaben sich für die Fächerstadt Wanderungsgewinne in Höhe von 21.013 Personen. Dabei waren die Gewinne mit Baden-Württemberg (+12.578 Personen), Osteuropa (+7.846) und dem au- ßereuropäischem Ausland (+6.647) am höchsten. Der größte Bevölkerungsaustausch fand hingegen zwischen Karlsruhe und Baden-Württemberg mit 60.765 Zu- und 48.187 Fortzügen sowie zwischen Karlsruhe und den weiteren alten Bundesländern mit 51.059 Zu- und 46.521 Fortzügen statt. Die überregionalen Wanderungsgewinne Karlsruhes der letzten zehn Jahre basieren fast ausschließlich auf Wanderungsüberschüssen in der Lebenszyklusgruppe der Schüler, Studenten, Auszubildenden und Berufsan- fänger (16- bis unter 26-Jährige). Im Untersuchungszeit- raum wanderten aus dieser Gruppe per Saldo 28.360 junge Erwachsene von Herkunftsgebieten außerhalb der Region Karlsruhe in die Fächerstadt zu. Die starke Alters selektivität der überregionalen Umzüge deuten da- rauf hin, dass die Wanderungsmotive vor allem (aus-)bil- dungs- und arbeitsplatzorientiert waren. Dies unter- streicht die herausragende Bedeutung Karlsruhes als Ausbildungs- und Hochschulstandort im nationalen und internationalen Kontext. Auch für die Bevölkerungs- und Stadtentwicklung der Fächerstadt sind die Wande- rungsgewinne dieser Altersgruppe enorm wichtig, da so die Wanderungsverluste in den übrigen Altersgruppen ausgeglichen werden konnten. Die Netto-Zuwanderung junger Leute wirkte zudem der fortschreitenden demo- graphische Alterung der Stadtbevölkerung entgegen. Bei den Wanderungsverlusten in der Gruppe der 26- bis unter 45-Jährigen (-2.687 Personen) handelt es sich vornehmlich um Netto-Abwanderung von jungen (noch) kinderlosen Starterhaushalten in andere Städte und Regionen Deutschlands sowie in das Ausland. Die Wanderungsverluste dieser Altersgruppe konzentrierten sich fast ausschließlich auf Umzüge zwischen Karlsruhe und den alten Bundesländern. Dies zeigt, dass Karlsruhe im nationalen Wettbewerb um junge hochqualifi zierte Arbeitskräfte nicht optimal abschneidet und künftig weitere Anstrengungen nötig sind, um im Wettbewerb der Metropolen um hochqualifi zierte Arbeitskräfte dau- erhaft bestehen zu können. Leichte Rückgänge der Suburbanisierung Karlsruhe hat im Zeitraum zwischen 1999 und 2008 bei 53.586 Zu- und 59.223 Fortzügen insgesamt 5.637 Personen an die Region verloren. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Netto-Abwanderung von fast 600 Personen pro Jahr. Unterteilt man die Region weiter in Verfl echtungsbereiche fällt auf, dass Karlsruhe im Untersuchungszeitraum nur mit dem engeren Ver- 1. Einleitung und Zusammenfassung 1. EINLEITUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 8 fl echtungsbereich - also den nahe an Karlsruhe gelege- nen Gemeinden - Wanderungsverluste zu verzeichnen hatte (-6.864 Personen), während der Wanderungssaldo mit dem weiteren Verfl echtungsbereich sowie der übri- gen Region leicht positiv war (340 Personen bzw. 887 Personen). Zwischen 1999 und 2008 verlor Karlsruhe per Saldo an 36 der 76 Gemeinden der Region Einwohner. Mit den übrigen 40 Kommunen konnte die Fächerstadt geringe bis mäßige Wanderungsgewinne für sich verbuchen. Am höchsten waren die Verluste mit Stutensee (-1.597 Personen), Rheinstetten (-977) und Eggenstein-Leo- poldshafen (-828). Die größten Wanderungsgewinne wurden mit Rastatt (+485 Personen) und Germersheim (+297) realisiert. Im Wesentlichen erstreckte sich das Gebiet mit Suburbanisierungsverlusten Karlsruhes auf die an Karlsruhe angrenzenden Gemeinden. Lediglich im Norden und Westen greift das Gebiet weiter aus und erstreckt sich linksrheinisch fast bis zum Fuß des Pfälzer Waldes. Mit zunehmender Entfernung der Gemeinden zur Fächerstadt werden die Wanderungsverluste Karls- ruhes stetig geringer. Gewinne an jungen Erwachsenen aus der Region, im Gegenzug Verluste an jungen Familien und der 55plus-Generation Die regionalen Wanderungen wiesen nur in der Al- tersgruppe der jungen Erwachsenen zwischen 16 und 26 Jahren Wanderungsgewinne (4.537 Personen) für Karlsruhe aus. In den übrigen Lebenszyklusgruppen ver- lor die Stadt Einwohner an die Gemeinden der Region. Am stärksten waren die Wanderungsverluste unter den Personen in der Familiengründungsphase (-5.070 Perso- nen), den Klein- und Vorschulkindern (-2.451 Personen) sowie der Generation 55plus (-1.344 Personen). Die jährliche Entwicklung der regionalen Wanderung Karlsruhes zwischen 1999 und 2008 läßt erste Tenden- zen eines leichten Rückgangs der Suburbanisierung in der Region Karlsruhe erkennen. Während die jährlichen Fortzüge 1999 und 2000 noch bei rund 6.400 Personen pro Jahr lagen, ging die Zahl der Karlsruher, die der Stadt in Richtung Region den Rücken kehrten, bis 2008 auf 5.598 bzw. um -12,5 % zurück (vgl. ABBILDUNG 4.08). Das Ziel war dabei sehr häufi g der engere Ver- fl echtungsbereich. Erfreulich ist, dass sich insbesondere die Fortzüge in das unmittelbare Umland von 4.133 Personen in 1999 auf 3.502 Personen in 2008 bzw. um -15,3 % spürbar reduzierten. Fest steht allerdings, dass sich die Wohnstandortprä- ferenzen der Bevölkerung in Karlsruhe und der Region seit 2005 zusehends verändern. Frühere Untersuchun- gen des Amts für Stadtentwicklung haben ergeben, dass das Wohnleitbild vom Einfamilienhaus im grünen Umland an Allgemeingültigkeit eingebüßt hat. Im Zuge des Wandels von Arbeitsweisen, Lebensstilen und Fami- lienbeziehungen schätzen immer mehr Bevölkerungs- gruppen das „Wohnen in der Großstadt“. Stichworte hierbei sind urbane Wohnformen, kurze Wege und das großstädtische Lebensgefühl. Dass sich dieser Wandel in Karlsruhe (noch) nicht quan- titativ im hohen Maße niedergeschlagen hat, liegt zum großen Teil am knappen Karlsruher Wohnungsangebot. Haushalte, die ihren Wohnstandort an ihre aktuelle Lebenssituation anpassen möchten, fi nden in Karlsruhe auf Grund des mangelnden Angebots häufi g kein pas- sendes Wohnobjekt und wandern notgedrungen in die Region ab. Somit wird nachvollziehbar, warum der Trend „zurück in die Stadt“ bzw. „in der Stadt verbleiben“ zahlenmäßig beschränkt bleibt und die Abwanderung in die Umlandgemeinden nach wie vor besteht, wenn auch mit spürbar sinkender Tendenz. Die Haushalte der 55plus-Generation verbessern häufi g durch einen Umzug in die Region die Wohnumfeld- qualität oder bilden dort Eigentum. Rund 5.800 über 55-jährige zogen seit 1999 von Karlsruhe in eine Ge- meinde der Region. Auch in dieser „Empty-Nest-Phase“, in der die Kinder bereits aus dem Haus sind, wird die Eigentumsbildung nicht zuletzt zur Stabilisierung der Altersbezüge mehr und mehr attraktiv. Im Gegenzug verlegten seit 1999 rund 4.500 über 55-jährige ihren Wohnsitz aus der Region nach Karlsruhe. Dabei hat die Bürgerumfrage 2008 ergeben, dass nicht wenige Seni- orenhaushalte ebenfalls ihre Wohnsituation optimieren. Dies erfolgt in diesem Alter überwiegend durch den Be- zug eher kleinerer, seniorengerechter Wohnungen oder die Zentrumsnähe wird bevorzugt. Hohe Attraktivität der zentralen Stadtteile Die Wanderungsgewinne unter den Ausbildungswande- rern zwischen 1999 und 2008 waren sowohl in den zen- tralen Stadtteilen als auch den Außenbereichen Karlsru- hes jeweils so hoch, dass die Wanderungsverluste der übrigen Lebenszyklusgruppen mehr als ausgeglichen werden konnten. Während sich die (aus-)bildungs- und arbeitsplatzorientierten Wanderungsgewinne Karlsruhes jedoch auf Grund der Wohnstandortpräferenzen der jungen Erwachsenen zu rund drei Viertel auf die zen- tralen Stadtteile konzentrierten, teilten sich die Verluste unter den Klein- und Vorschulkindern, den Familien in der Gründungsphase sowie der Generation 55plus etwa zu gleichen Teilen auf beide Stadtbereiche auf. Insge- samt waren die Wanderungsgewinne in den zentralen Stadtteilen daher mit 17.974 Personen deutlich größer als in den Außenstadtteilen mit „nur“ 3.039 Netto-Zu- wanderern. 2. DATENBASIS UND METHODIK 9 1 Die Region Karlsruhe umfasst alle deutschen Gemeinden des Zweckverbandes PAMINA (ohne die Gemeinden Dahner Felsenland und Hauenstein) sowie den Gemeinden Bad Herrenalb, Dobel, Königsbach-Stein und Remchingen. Eine ausführliche Beschreibung des Gebiets der Region Karlsruhe wird in Kapitel 4.1 gegeben. Datenbasis und -aufbereitung Für die vorliegende Untersuchung wurden die Zu- und Fortzüge nach bzw. von Karlsruhe im Zeitraum 1999 bis 2008 ausgewertet. Quelle hierfür bildete das kommu- nale Melderegister der Stadt Karlsruhe. Die einzelnen An-, Um- und Abmeldevorgänge der Einwohner werden darin mit Zeit- und Richtungsangabe des Umzugs und demographischen Merkmalen der Person registriert. Aus dem Protokoll dieser Meldevorgänge können dann die Zu- und Fortzugsströme Karlsruhes zusammengefasst werden. In der vorliegenden Untersuchung wurde zwischen regionalen und überregionalen Wanderungen unter- schieden. Dabei umfasst der Begriff der regionalen Wanderung Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und deutschen Gemeinden des Zweckverbandes Eurodistrict Regio PAMINA. 1 Unter überregionalen Wanderungen werden alle Zu- und Fortzüge subsumiert, die von jenseits der Region nach Karlsruhe bzw. von Karlsruhe über die Region hinaus führen. Daten zu den Umzugs- strömen mit den französischen Gemeinden der Regio PAMINA liegen nicht vor. Der Zeithorizont der Untersuchung umfasst alle Zu- und Fortzüge zwischen dem 01. Januar 1999 und dem 31. Dezember 2008 nach bzw. von Karlsruhe über die Stadtgrenzen hinaus. Neben der Zusammenfassung der Zu- und Fortziehenden über alle Altersjahre hinweg erfolgt auch eine differenzierte Betrachtung der Wan- dernden nach Alters- bzw. Lebenszyklusgruppen. In der vorliegenden Untersuchung werden sechs verschiedene Lebenszyklusgruppen unterschieden: 1. Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) 2. Schüler (6 bis unter 16 Jahre) 3. Schüler, Studierende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) 4. Haushalte in der Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) 5. Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) 6. Generation 55plus (55 Jahre und älter). In Karlsruhe ist die Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LAST) des Landes Baden-Württemberg angesiedelt. Dies ist die Erstaufnahmeeinrichtung für alle Asylbewerber und sonstigen Flüchtlinge, die Baden- Württemberg im Rahmen föderal vereinbarter Quoten aufzunehmen hat. Von hier aus werden die Migran- ten dann nach kurzem Aufenthalt in die staatlichen Gemeinschaftsunterkünfte der Stadt- und Landkreise verteilt. Die Zu- und Abgänge von Migranten in bzw. von der LAST werden im Einwohnermelderegister als „normale“ Zu- bzw. Fortzüge registriert. Die Fluktuation der Bewohner der LAST ist sehr hoch. Darüber hinaus erfolgen die Zu- und Fortzüge in bzw. von der LAST auf Zuweisung. Asylbewerber und sons- tige Flüchtlinge können nicht frei wählen, ob bzw. wo und wie lange sie in Karlsruhe wohnen möchten. Aus diesen Gründen verzerren die Wanderungsbewegungen von der bzw. in die LAST das Bild der Zu- und Fortzüge Karlsruhes. Die quantitativen Größenordnungen dieser Verzerrrungen auf regionaler und überregionaler Ebene werden in Kapitel 3.1 dargestellt. Aus diesen genannten Gründen wurden in der vorlie- genden Untersuchung alle Zu- und Fortzüge in die bzw. von der LAST nicht in die Analysen einbezogen. Daher weichen die hier vorgestellten Zahlen von den Wande- rungsstatistiken in den statistischen Jahrbüchern der Stadt Karlsruhe ab. Maßzahlen Neben den absoluten Zahlen der Zu- und Fortzüge nach bzw. von Karlsruhe werden in der Untersuchung v.a. zwei weitere Maßzahlen zur statistischen Erfassung von Wanderungsvorgängen verwendet. Das Wanderungs- volumen beschreibt den gesamten durch Zu- und Fortzüge verursachten Bevölkerungsumsatz zwischen zwei Gebieten. Es wird ausgedrückt durch die Summe von Zu- und Fortzügen. Um die Wirkung oder Bilanz aus dem Zusammenspiel von Zu- und Fortzügen für ein Gebiet zu beschreiben, wird der Wanderungssaldo verwendet. Er ergibt sich aus der Differenz von Zu- und Fortzügen und kann somit positive Werte (Wanderungs- gewinne, Zuwanderung) oder negative Werte (Wande- rungsverluste, Abwanderung) annehmen. 2. Datenbasis und Methodik 2. DATENBASIS UND METHODIK 10 2 Näherungsweise wird die mittlere Bevölkerung durch das arithmetische Mittel der jeweiligen Jahresendbestände der Bevölkerung(-sgruppen) angege- ben. 3 vgl. Mai, Ralf: Abwanderung aus Ostdeutschland. Strukturen und Milieus der Altersselektivität und ihre regionalpolitische Bedeutung (=Europäische Hochschulschriften Reihe XXII Soziologie, Bd. 394). Frankfurt am Main 2004, S 38 ff. Um die Mobilität von Bevölkerungsgruppen (z. B. Le- benszyklusgruppe) zu erfassen, sind absolute Wande- rungsmaßen nur bedingt geeignet, da die Bevölkerung über die verschiedenen Altergruppen ungleich verteilt ist. So hat beispielsweise ein Wanderungsgewinn von 500 Personen bei einer Ausgangsbevölkerung von 1.000 Einwohnern eine völlig andere Bedeutung als bei einer Basisbevölkerung von 100.000. Um trotzdem Aussagen über Wanderungsintensität von Bevölkerungsgruppen und deren Wirkung auf die Ausgangsbevölkerung (z. B. Gesamtheit aller 16- bis unter 26-Jährigen in Karlsru- he) treffen zu können, werden die absoluten Wande- rungsmaßen (Zu- und Fortzüge, Wanderungsvolumen und -saldo) auf je 1.000 der mittleren Bevölkerung je Lebenszyklusgruppe bezogen und der Gruppengrößen- effekt dadurch herausgerechnet. 2 Diese um den Einfl uss der absoluten Bevölkerungsgröße und Altersstruktur bereinigten statistischen Maße werden als Wande- rungsziffern (Zu-, Ab-, Brutto-, Nettowanderungsziffer) bezeichnet. Erklärungsansatz: Lebenszykluskonzept Es kann grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass Wanderungen stets selektiv verlaufen. Die Umziehen- den lassen sich anhand bestimmter Merkmale zu ho- mogenen Gruppen zusammenfassen. Innerhalb dieser Gruppen werden auf Grund ähnlicher Lebensumstände anziehende und abstoßende Faktoren in den Ziel- und Herkunftsregionen (z. B. Wohn- und Arbeitsbedingun- gen), die letztlich ausschlaggebend für die Wanderung sind, ähnlich bewertet. Es hat sich gezeigt, dass die jeweiligen Lebensumstände/-lagen in hohem Maße mit der jeweiligen Stellung im Lebenszyklus bzw. dem Le- bensalter korrelieren. Das bedeutet, dass in bestimmten Altersgruppen ähnliche Ansprüche an die Wohn- und Arbeitsumwelt gestellt werden und daher Wanderungs- richtung, -intensität und -motivation tendenziell gleich- gerichtet sind. 3 TABELLE 2.01 zeigt, welche Wanderungsmuster für ver- schiedene Lebenszyklusgruppen charakteristisch sind. Generell gilt, dass die Mobilität unter der Bevölkerung im Alter zwischen 20 und 40 Jahren am höchsten ist. Allerdings unterscheiden sich die Wanderungsmotive und damit letztlich auch -distanzen und -ziele der Stu- dierenden, Auszubildenden und Berufsanfänger (16- bis unter 26-Jährige) grundlegend von denen der Familien in der Gründungsphase (26- bis unter 45-Jährige). Während die einen mit dem Beginn von Ausbildung oder Erwerbsleben einen zentralen Wohnstandort in der Nähe zu guten Ausbildungs- und Arbeitsplätzen suchen, richten Starterhaushalte und junge Familien mit Kindern ihre Wohnsituation eher an Belangen der Kinder- und Familientauglichkeit aus und suchen daher vorrangig im Umland oder den ruhigeren Außenberei- Tab. 2.01 Altersselektive Wanderungen nach dem Lebenszykluskonzept -intensität -distanz-motive-ziele Klein- und Vorschulkinder unterdurchschnittlichregional; vgl. Familien-vgl. Familien- (0 bis unter 6 Jahre)seltener gründungsphasegründungsphase überregional Schüler (6 bis unter 16 Jahre)starkregional;vgl. Familien-vgl. Familien- unterdurchschnittlichseltener gründungsphasegründungsphase überregional Schüler, Studierende, Auszubildendestarkregional undausbildungs- und Zentrale Stadtteile Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)überdurchschnittlichüberregionalarbeitsplatzorientiertin Großstädten Familiengründungsphase überdurchschnittlichregional undfamilien-, wohnungs- und Umland von Städten (26 bis unter 45 Jahre) überregionalwohnumfeldorientiert; oder falls erschwinglich in jungen Jahren auch städt. Außenbereiche arbeits platzorientiert Familien in der starküberwiegend wohnungs- und landschaftlich reizvolle Konsolidierungsphase unterdurchschnittlichregionalwohnumfeldorientiert, Stadtumlandgemeinden (45 bis unter 55 Jahre)ruhesitzorientiertoder seltener zentrale Kernstadtbereiche 55plus (55 Jahre und älter)sehr geringüberwiegend wohnungs- und landschaftlich reizvolle regionalwohnumfeldorientiert, Stadtumlandgemeinden ruhesitzorientiertoder seltener zentrale Kernstadtbereiche Wanderungs- 2. DATENBASIS UND METHODIK 11 4 vgl. Brühl, Hasso et al.: Wohnen in der Innenstadt - eine Renaissance? (=Difu-Beiträge zur Stadtentwicklung, Bd. 41), Berlin 2005. 5 vgl. Maretzke, Steffen (Hrsg.): Städte im demographischen Wandel. Wesentliche Strukturen und Trends des demographischen Wandels in den Städten Deutschlands (=Materialien zur Bevölkerungswissenschaft, Heft 125). Wiesbaden 2008, S. 9 ff und Hirschle, Michaela; Schürt, Alexander: Suburbanisie- rung ... und kein Ende in Sicht? Intraregionale Wanderungen und Wohnungsmärkte. In: Informationen zur Raumentwicklung, Heft 3/4.2008, S. 211- 227. 6 vgl. Mai, Ralf: Abwanderung aus Ostdeutschland. Strukturen und Milieus der Altersselektivität und ihre regionalpolitische Bedeutung (=Europäische Hochschulschriften Reihe XXII Soziologie, Bd. 394). Frankfurt am Main 2004, S 45f. chen größerer Städte nach geeignetem Wohnraum. Interessanterweise sind junge Familien bemüht, diese Wohnstandoptimierung abzuschließen bevor die ersten Kinder in die Schule kommen, weshalb die Wande- rungsintensität der Klein- und Vorschulkinder deutlich höher ist als die der Schüler zwischen 6 und 15 Jahren. Hinsichtlich der Wanderungsdistanzen ist idealtypischer Weise zu beobachten, dass Schüler, Studierende, Aus- zubildende und Berufsanfänger auf Grund der Ausbil- dungs- und Arbeitsplatzorientierung und der weniger festen familialen Bindung wesentlich häufi ger bereit sind bzw. bereit sein müssen, über weite Entfernungen umzuziehen. Dahingegen suchen junge Familien, die in der Regel bereits einen festen Arbeitsplatz haben und familiär gebunden sind, in der näheren Umgebung ihres bisherigen Wohn- und Arbeitsstandorts nach einer ge- eigneteren Wohnung. Mit zunehmendem Alter von Eltern und Kindern nimmt die Umzugsneigung in der Regel spürbar ab. Erst wenn die Kinder das Haus verlassen haben, nimmt die Zahl der Umzüge erneut leicht zu. Die Umzugsmotive dieser kon- solidierten bzw. geschrumpften Haushalte (45 bis unter 55 Jahre) basieren in der Regel auf der Überlegung, die Wohnungsgröße bzw. das Wohnumfeld der neuen Le- benssituation - ein Leben ohne Kinder im Haushalt und das baldige Ende der Erwerbstätigkeit - anzupassen. Zu- meist bleiben diese Haushalte der eigenen Region treu und ziehen allenfalls in eine beschauliche, landschaftlich reizvolle, ländliche Gemeinde im Umland größerer Städ- te. Ähnlich sind auch die Motive der Generation 55plus (55-Jährige und älter) gelagert, wobei die Mobilität mit steigendem Alter spürbar nachlässt. Hinsichtlich der Distanz des Umzugs kann verallgemei- nernd gelten, dass überregionale Umzüge ausbildungs- und arbeitsorientiert motiviert sind und daher in erster Linie von der Lebenszyklusgruppe der Schüler, Studen- ten, Auszubildenden und Berufsanfänger realisiert werden, während regionale Wanderungen vielmehr aus dem Bedürfnis der Wohn- bzw. Wohnumfeldanpassung bzw. -verbesserung heraus entstehen und deshalb wei- testgehend von jungen Familien mit Kindern vollzogen werden. Eine Ausnahme bilden die jungen, (noch) kinderlosen Starterhaushalte. Dem Alter nach gehören sie bereits der Gruppe der Familien in der Gründungsphase an. Auf Grund der relativen Ungebundenheit und dem hohen Stellenwert von berufl ichen Aufstiegsmöglich- keiten ähneln sie in ihren Wohnpräferenzen und in der Bereitschaft über weitere Strecken umzuziehen eher der Lebenszyklusgruppe der Schüler, Studenten, Aus- zubildenden und Berufsanfänger. Aus diesen Gründen sind die absoluten Zahlen der überregional wandernden Familien in der Gründungsphase ebenfalls sehr hoch. Das klassische Lebenszykluskonzept hat im Zuge des de- mographischen und sozialen Wandels der Gesellschaft in den letzten 20 Jahren und der damit einhergehenden Diversifi zierung der Lebensstile, Partner- und Ehebe- ziehungen mehr und mehr an allgemeiner Gültigkeit eingebüßt. Gerade in letzter Zeit erfreuen sich die In- nenstädte auf Grund der kurzen Wege, der guten Infra- struktur und der multidimensionalen Nutzungen (Arbeit, Freizeit, Dienstleistungen) wieder zunehmender Beliebt- heit bei Familien mit Kindern, modernen Performern und Senioren aus kreativen Milieus. 4 Diese Renaissance der Innenstädte und die Abkehr vom Einfamilienhaus im Grünen haben sich jedoch (noch) nicht zu einem Massenphänomen entwickelt, sondern bleiben bislang weitgehend auf Haushalte der gehobenen Mittelschicht beschränkt. An dieser Tatsache dürften nicht zuletzt die hohen Immobilienpreise in deutschen Großstädten und mangelnde bzw. unpassende Wohnungsangebote in den Innenstädten einen erheblichen Anteil haben. 5 Somit stellt letztlich das Lebenszykluskonzept trotz al- lem ein gutes und praktikables Modell zur Erklärung von Wanderungsvorgängen und -motiven dar. 6 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 13 1 Die Region Karlsruhe umfasst alle deutschen Gemeinden des Zweckverbandes PAMINA (ohne die Gemeinden Dahner Felsenland und Hauenstein) sowie den Gemeinden Bad Herrenalb, Dobel, Königsbach-Stein und Remchingen. Eine ausführliche Beschreibung des Gebiets der Region Karlsruhe wird in Kapitel 4.1 gegeben. In diesem Abschnitt der Untersuchung liegt der Fokus auf den überregionalen Zu- und Fortzügen Karlsruhes zwischen 1999 und 2008. Zunächst soll der überregio- nale Außenraum Karlsruhes klar abgegrenzt und in sich untergliedert werden, bevor quantitative Betrachtun- gen zum überregionalen Zu- und Fortzugsgeschehen in Karlsruhe der letzten zehn Jahre folgen. 3.1 Gebietsabgrenzung Der überregionale Außenraum Unter überregionalen Zu- und Fortzügen, im Sinne der vorliegenden Untersuchung, werden all diejenigen Um- züge verstanden, die nicht innerhalb der Stadtgrenzen Karlsruhes oder zwischen Karlsruhe und Gemeinden der Region Karlsruhe stattfi nden. 1 Im Einzelnen werden die Wanderungsverfl echtungen zwischen Karlsruhe und Baden-Württemberg, den alten Bundesländern, den neuen Bundesländern, West- und Südeuropa, Osteuropa und dem außereuropäischen Ausland untersucht (vgl. TABELLE 3.01). Da in Kapi- tel 4 die regionalen Zu- und Fortzüge nach bzw. von Karlsruhe gesondert analysiert werden, wurden die baden-württembergischen und rheinland-pfälzischen Gemeinden der Region PAMINA in diesem Abschnitt aus dem statistischen Datenmaterial herausgefi ltert und sind daher in den Zahlen der Raumkategorien ‚Baden- Württemberg’ und ‚alte Bundesländer’ nicht enthalten. Berlin wurde in der Untersuchung den alten Bundeslän- dern zugerechnet. Die Teilräume West-/Südeuropa und Osteuropa entsprechen im Wesentlichen der politischen Ordnung vor dem Fall des eisernen Vorhangs. Die Türkei als Grenzraum zwischen Europa und Asien wird dem außereuropäischen Ausland zugeordnet. Da nicht alle Umziehenden ihrer Meldepfl icht ordnungs- gemäß nachkommen, wird eine nicht unbeträchtliche Zahl der tatsächlich stattfi ndenden Umzüge erst sehr viel später, meist im Zuge sachfremden Verwaltungs- handelns, aufgedeckt. Häufi g ziehen Personen um, ohne sich an ihrem alten Wohnort abzumelden. Wenn diese Umzüge innerhalb Deutschlands stattfi nden, stellt dies zumeist kein Problem dar, da das Meldeamt der Zielgemeinde Rückmeldung an das Einwohnermeldeamt der Herkunftsgemeinde (bisheriger Wohnort) gibt. Bei nicht gemeldeten Umzügen von Deutschland ins Aus- land fi ndet keine Rückkopplung mit der nichtdeutschen Zieladministration statt. D. h. das betroffene Meldeamt der Herkunftsgemeinde erfährt nur auf Umwegen, beispielsweise wenn Reaktionen auf amtliche Schrei- ben ausbleiben, von dem Fortzug der entsprechenden Person. Der Zielort des Umzugs kann jedoch nur in den seltensten Fällen ermittelt werden. Im Melderegister wird der Umzug der Person dann als „nach unbekannt verzogen“ registriert. Zonale Stadtgliederung In den Kapiteln 3.4 und 4.4 wird die Frage gestellt, wie sich die Zuziehenden (regional und überregional) innerhalb des Stadtgebiets verteilen bzw. aus welchen Stadtbereichen Karlsruher Bürgerinnen und Bürger wohin abwandern. Es können verständlicherweise nicht alle 27 Stadtteile Karlsruhes untersucht werden, weil die daraus entstehende komplexe Datenmatrix den Blick auf die großen übergeordneten Prozesse verstellen würde. Daher wurden die einzelnen Karlsruher Stadt- teile so in zwei Teile aufgeteilt, dass sich die Gruppen untereinander wohn- und sozialstrukturell deutlich von- einander unterscheiden, die Stadtteile innerhalb einer Gruppe diesbezüglich jedoch nur geringe Unterschiede aufweisen. So kann der zentrale Stadtbereich von den Außenstadtteilen unterschieden werden. 3. Überregionale Zu- und Fortzüge 1999 - 2008 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 14 Zur Gruppe der zentralen Stadtteile zählen die Innen- stadt-Ost, die Innenstadt-West, die Südstadt, die Süd- weststadt, die Weststadt, die Oststadt und Mühlburg. Die übrigen Stadtteile bilden die Außenstadtteile. TABELLE 3.02 gibt einen Überblick der Verteilung der einzelnen Stadtteile Karlsruhes auf beide Stadtbereiche. Zu- und Fortzüge mit und ohne LAST In Kapitel 2 wurde bereits ausgeführt, dass die Wan- derungen in die bzw. von der Landesaufnahmeeinrich- tung für Flüchtlinge in Karlsruhe (LAST) nicht auf einer freiwilligen Entscheidung der Umziehenden beruhen, sondern vielmehr über Quoten in Intensität und Rich- tung gesteuert werden. Um ein klares Bild von den tatsächlich freiwillig vollzogenen Zu- und Fortzügen Karlsruhes zu erhalten, wurden alle Umzüge von bzw. in die LAST aus den Bewegungen im Melderegister he- rausgefi ltert. TABELLE 3.03 zeigt, die Zu- und Fortzüge nach bzw. von Karlsruhe mit und ohne LAST zwischen 1999 und 2008 nach Quell- und Zielgebieten. Allein die Tatsache, dass die LAST alleine in den letzten 10 Jahren ein Wanderungsvolumen von fast 61.000 Umzügen (30.365 Zuzüge und 30.603 Fortzüge) aufweist, zeigt, dass die Wanderungsströme nach bzw. von der LAST nicht unerheblich sind. Deren Anteil am gesamten Wanderungsvolumen Karlsruhes ohne LAST (455.603 Umzüge) belief sich auf fast 7,5 %. Der überwiegende Teil der Zuzüge in die LAST erfolg- te aus dem außereuropäischen Ausland (23.449) und Tab. 3.01 Gebietsabgrenzung des Außenraums Karlsruhes jenseits der Regionsgrenzen BezeichnungGebiete Baden-Württemberg (ohne Region Karlsruhe)Baden-Württemberg ohne die Stadt- und Landkreise Karlsruhe, Rastatt, Baden-Baden sowie die Gemeinden Bad Herrenalb, Dobel, Königsbach- Stein und Remchingen Alte Bundesländer (ohne Baden-Württemberg)Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein- Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Land- bzw. Stadtkreise Germersheim, Landau, Südliche Weinstraße), Saarland, Schleswig-Holstein Neue BundesländerBrandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen West-/SüdeuropaAndorra, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, San Marino, Schweden, Schweiz, Spanien, Vatikanstadt, Vereintes Königreich GB, Zypern, norwegische abhängige Gebiete in Europa, britische abhängige Gebiete in Europa, dänische abhängige Gebiete in Europa, sonst. europ. Gebiete OsteuropaAlbanien, Bulgarien, Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR (ohne Armenien, Ascherbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan), Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien, Nachfolgestaaten der ehemaligen Tschechoslowakei, Polen, Rumänien, Ungarn Außereuropäisches Ausland (inkl. Türkei)Afrika, Amerika, Asien (inkl. Türkei), Ozeanien Ungeklärte Quell- und ZielgebieteQuell- bzw. Zielorte des Umzugs nicht bekannt, da in der Regel der Meldepflicht nicht ordnungsgemäß nachgekommen wurde; dabei überwiegen Fortzüge ins Ausland Tab. 3.02 Zonale Gliederung des Karlsruher Tab. 3.02 Stadtgebiets BezeichnungStadtteile Zentrale Stadtteile Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt, Mühlburg AußenstadtteileNordweststadt, Daxlanden, Knielingen, Grünwinkel, Oberreut, Beiertheim-Bulach, Weiherfeld- Dammerstock, Rü ppurr, Waldstadt, Rintheim, Ha gsfeld, Durlach, Grötzin gen, Stupferich, Hohenwetters- bach, Wolfartsweier, Grünwettersbach, Palmbach, Neureut, Nordstadt 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 15 Osteuropa (6.462). Der Großteil der Fortzüge führte, auf Grund der Funktion der LAST - einzige, zentrale Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge des Landes Baden-Württemberg - die Umziehenden nach Baden- Württemberg bzw. in die Region Karlsruhe (22.187 bzw. 3.438). Da sich die Zu- und Fortzüge der LAST in den letzten zehn Jahren nahezu die Waage hielten, verändert sich der Gesamtsaldo Karlsruhes selbst bei Hinzunahme der Umzüge der LAST zur Wanderungsbilanz Karlsruhes nur unwesentlich (+21.013 mit LAST und +20.755 ohne LAST). Allerdings sind aber die Unterschiede der Zu- und Fortzüge Karlsruhes differenziert nach Quell- bzw. Zielgebieten mit und ohne LAST erheblich. Besonders signifi kant unterscheiden sich die Wande- rungsbilanzen derjenigen Quell- bzw. Zielgebiete aus denen die Zuziehenden in die LAST kommen bzw. wo- hin die Fortziehenden aus der LAST gehen. So beliefen sich die Wanderungsverluste Karlsruhes an die Region zwischen 1999 und 2008 ohne Umzüge nach bzw. von der LAST auf -5.637 Personen; mit den Umzügen der LAST betrüge der negative Saldo Karlsruhes mit der Re- gion -9.073 Personen. Sehr verfälschend ist der Einfl uss der Zu- und Fortzüge der LAST auf das Wanderungsgeschehen Karlsruhes mit dem übrigen Baden-Württemberg. Ohne LAST er- zielte Karlsruhe während der vergangenen zehn Jahre Wanderungsgewinne in Höhe von 12.578 Personen mit Baden-Württemberg (ohne Region Karlsruhe). Mit den Umzügen der LAST ändert sich das Vorzeichen des Sal- dos und Karlsruhe würde per Saldo -9.597 Einwohner an Baden-Württemberg verlieren. Umgekehrt verhält es sich mit Regionen, von wo aus besonders viele Personen in die LAST zuziehen - v.a. Osteuropa und das außereuropäische Ausland. In die- sen Fällen fi ele der Wanderungssaldo Karlsruhe unter Berücksichtigung der Umzüge der LAST deutlich positi- ver aus als ohne LAST. Die Wanderungsgewinne Karls- ruhes mit Osteuropa zwischen 1999 und 2008 würden sich mit LAST auf 13.896 Personen und ohne LAST nur auf 7.846 Personen belaufen. Noch deutlicher sind die Unterschiede bei den Wanderungen zwischen Karlsru- he und dem außereuropäischem Ausland; der Saldo Karlsruhes würde sich von 6.647 auf 29.913 Personen mehr als vervierfachen, wenn die LAST mit einbezogen würde. Tab. 3.03 Zu- und Fortzüge nach bzw. von Karlsruhe mit und ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Tab. 3.01 Flüchtlinge 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Zielgebieten Zuzüge Fortzüge Wande-Zuzüge Fortzüge Wande-Zuzüge Fortzüge Wande- von ... von rungs- von ... von rungs- von ... von rungs- nachKarlsruhe gewinne/ nachKarlsruhe gewinne/ nachKarlsruhe gewinne/ Karlsruhe nach ... -verluste Karlsruhe nach ... -verluste Karlsruhe nach ... -verluste Region Karlsruhe23.438-3.43653.58659.223-5.63753.58862.661-9.073 Baden-Württemberg (ohne Region Karlsruhe) 1) 1222.187 -22.17560.76548.18712.57860.77770.374-9.597 Alte Länder (ohne Baden-Württemberg) 2) 6174-16851.05946.5214.53851.06546.6954.370 Neue Länder 3) -37-379.7824.8854.8979.7824.9224.860 West-/Südeuropa 4) 16107-9112.69210.9511.74112.70811.0581.650 Osteuropa 5) 6.4624126.05021.42113.5757.84627.88313.98713.896 Außereuropäisches Ausland (inkl. Türkei)23.44918323.26616.90010.2536.64740.34910.43629.913 Ungeklärte Quell- bzw. Zielgebiete4184.065-3.64712.10323.700-11.59712.52127.765-15.244 Insgesamt30.36530.603-238238.308217.29521.013 268.673 247.89820.775 ____ 1) Baden-Württemberg ohne die Stadt- und Landkreise Karlsruhe, Rastatt, Baden-Baden sowie die Gemeinden Bad Herrenalb, Dobel, 1) Königsbach-Stein und Remchingen 2) Alte Bundesländer ohne Baden-Württemberg und Teile Rheinland-Pfalz (Land- und Stadtkreise Germersheim, Südliche Weinstraße und Landau) 3) Neue Bundesländer ohne Berlin 4) Andorra, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, 4) Norwegen, Österreich, Portugal, San Marino, Schweden, Schweiz, Spanien, Vatikanstadt, Vereintes Königreich GB, Zypern, Norw. abhängige 4) Gebiete in Europa, Brit. abhängige Gebiete in Europa, Dän. abhängige Gebiete in Europa, sonst. europ. Gebiete 5) Albanien, Bulgarien, Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR (ohne Armenien, Ascherbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, 5) Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan), Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien, Nachfolgestaaten der ehemaligen Tschechoslowakei, 5) Polen, Rumänien, Ungarn für Flüchtlinge (LAST) LandesaufnahmeeinrichtungKarlsruhe (ohne LAST)Karlsruhe (inkl. LAST) 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 16 2 Dieses Rechenbeispiel dient nur zur Veranschaulichung der beachtlichen Menge an Umzügen in Karlsruhe. Da aber verschiedene (Alters-)Gruppen verschieden stark am Wanderungsgeschehen partizipieren und diese Gruppen unterschiedlich sesshaft sind, fi ndet dieser „komplette“ Austausch der Bevölkerung in der Realität nicht statt. 3.2 Überregionale Zu- und Fortzüge nach Quell- und Zielgebieten Die Bilanz Karlsruhes aus überregionalen Zu- und Fort- zügen der letzten zehn Jahre (1999 - 2008) ist positiv. Insgesamt konnte Karlsruhe durch Umzüge zwischen der Fächerstadt und dem überregionalen Außenraum per Saldo 26.650 neue Einwohner hinzu gewinnen. Wie ABBILDUNG 3.01 zeigt, errechnet sich dieser po- sitive Saldo aus 184.722 überregionalen Zuzügen nach Karlsruhe und 158.072 Fortzügen von Karlsruhe. Das überregionale Wanderungsvolumen Karlsruhes betrug demnach 342.794 Umzüge. Das bedeutet, dass sich die Bevölkerung der Fächerstadt in weniger als 20 Jahren al- lein auf Grund der überregionalen Umzüge theoretisch einmal komplett austauschen würde. 2 Karlsruhe erzielte zwischen 1999 und 2008 mit allen überregionalen Teilräumen Wanderungsgewinne (vgl. ABBILDUNG 3.02) Die Wanderungsüberschüsse waren mit Baden-Württemberg (ohne Region Karlsruhe) mit 12.578 Personen mit Abstand am größten. Es folgen die Gewinne mit Osteuropa (7.846 Personen) und dem außereuropäischen Ausland (6.647 Personen). Nur etwa halb so groß fi el der Saldo Karlsruhes mit den alten und neuen Bundesländern aus (4.538 bzw. 4.879 Perso- nen). Schlusslicht hinsichtlich der Wanderungsgewinne bilde- te unter den überregionalen Quell- bzw. Zielregionen West-/Südeuropa. Zwischen 1999 und 2008 konnte die Fächerstadt gerade einmal 1.741 Einwohner aus diesen Gebieten per Saldo hinzugewinnen. Allerdings sagt die Bilanz aus Zu- und Fortzügen nichts über den Bevölkerungsumsatz, das sog. Wanderungs- volumen aus. Ein großer Bevölkerungsaustausch, also viele Zu- und Fortzüge, führt nicht zwangsläufi g zu hohen Gewinnen oder Verlusten. Dennoch ist das Wan- derungsvolumen im Hinblick auf Fragen der sozialen In- tegration und infrastrukturellen Versorgung von großer Bedeutung. ABBILDUNG 3.03 und TABELLE 3.04 zeigen die überregi- onalen Zu- und Fortzüge Karlsruhes zwischen 1999 und 2008 nach Quell- bzw. Zielgebieten differenziert. Es ist gut zu sehen, dass die Wanderungsvolumina Karlsruhes mit Baden-Württemberg (ohne Region Karlsruhe) und den alten Bundesländern (ohne Baden-Württemberg) mit 108.952 bzw. 97.580 Umzügen mit Abstand am größten waren. Deutlich geringer fi el der Bevölkerungsumsatz in den vergangenen zehn Jahren mit den übrigen überregiona- len Teilräumen aus. Zwischen Osteuropa und Karlsruhe wurden zwischen 1999 und 2008 insgesamt 34.966 Umzüge registriert. 184.722 158.072 26.650 0 25.000 50.000 75.000 100.000 125.000 150.000 175.000 200.000 225.000 Zuzüge nach Karlsruhe Fortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 Abb. 3.01 Zu- und Fortzüge Karlsruhes über die Regionsgrenzen hinaus 1999 - 2008 1) 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 17 Bei den Umzügen zwischen Karlsruhe und dem Ausland war das Wanderungsvolumen der Fächerstadt mit den osteuropäischen Staaten am höchsten. Ausschlag für diesen hohen Umsatz gab dabei die hohe Zahl an Zuzü- gen aus Osteuropa nach Karlsruhe (21.412 Personen), was auf die schlechte wirtschaftliche Ausgangslage in vielen osteuropäischen Herkunftsländern hindeutet. Das Wanderungsvolumen mit dem außereuropäischen Ausland war mit 27.153 Zu- und Fortzügen nur un- wesentlich geringer. Zwischen Karlsruhe und West- /Südeuropa summierten sich die Zu- und Fortzüge im Untersuchungszeitraum auf 23.643 Personen. Schluss- licht hinsichtlich der Höhe des Wanderungsvolumens stellen unter den überregionalen Teilräumen die neuen Bundesländer dar. Deren Bevölkerungsumschlag mit der Fächerstadt betrug zwischen 1999 und 2008 „nur“ 14.667 Personen. Für die Wanderungen innerhalb Deutschlands (Baden- Württemberg, alte Bundesländer, neue Bundesländer) gilt, dass das Wanderungsvolumen mit zunehmender Entfernung der Quell- bzw. Zielgebiete zu Karlsruhe sinkt. ABBILDUNG 3.03 zeigt auch, dass die Wanderungs- salden – also die Bilanz aus Zu- und Fortzügen – mit den alten Bundesländern (ohne Baden-Württemberg) und den neuen Bundesländern mit 4.538 bzw. 4.897 Personen fast gleich hoch ausfi elen, obwohl das Wan- derungsvolumen mit den alten Bundesländern (ohne Baden-Württemberg) mit 97.580 Umzügen fast sieben Mal größer war als mit den neuen Bundesländern mit 14.667 Personen (9.782 Zu- und 4.885 Fortzüge). Im Vergleich zu den Zuzügen nach Karlsruhe war die Zahl der Fortzüge nach Ostdeutschland sehr gering und der Saldo daher vergleichsweise hoch. Das bedeutet, dass die Anreize aus Karlsruhe in die alten Bundesländer fort- zuziehen ungleich höher waren als die, die Fächerstadt in Richtung Ostdeutschland zu verlassen. In Anbetracht der unterschiedlichen konjunkturellen und wirtschafts- strukturellen Situation in den neuen und alten Bundes- ländern erscheint dieser Umstand nachvollziehbar. Ähnliches gilt für Osteuropa und das außereuropäische Ausland. Auch dort war die Zahl der Zuzüge nach Karls- ruhe zwischen 1999 und 2008 mit 21.421 bzw. 16.900 Personen deutlich größer als die Zahl der Fortzüge (13.575 bzw. 10.253 Personen), was in Anbetracht des wirtschaftlichen Gefälles zwischen Karlsruhe und den Quellgebieten der Zuwanderer darauf hindeutet, dass die Wanderungen von dort vornehmlich arbeitsmarkt- orientiert waren. Eine Rückwanderung fi ndet nur in geringem Umfang statt. Auf der anderen Seite war die Effektivität der Wande- rungen mit den alten Bundesländern und West-/Sü- deuropa – als das Verhältnis von Wanderungssaldo zu Wanderungsvolumen – sehr gering, da sich push- und pull-Faktoren in etwa die Waage hielten. Die Wan- derungseffektivität zwischen Karlsruhe und Baden- Württemberg zwischen 1999 und 2008 war mit 60.765 Zu- und 48.187 Fortzügen durchschnittlich, wobei die 12.578 4.538 1.741 7.846 6.647 4.897 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 14.000 Baden- Württemberg (ohne Region Karlsruhe) alte Bundesländer (ohne Baden- Württemberg) neue Bundesländer West-/SüdeuropaOsteuropaaußereuropäisches Ausland (inkl. Türkei) Abb. 3.02 Gewinne/Verluste Karlsruhes aus der überregionalen Wanderung 1999 bis 2008 Abb. 3.02 nach Quell- bzw. Zielregionen 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 überregionale Wanderungen insgesamt 2) Gewinne/Verluste: 26.650 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) überregionale Wanderungen inkl. ungeklärter Quell- bzw. Zielgebiete 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 18 die Fächerstadt als Wirtschafts- und Hochschulstandort vor allem auf die ländlichen Gebiete eine hohe Anzie- hungskraft ausübte. TABELLE 3.04 zeigt darüber hinaus die Zu- und Fortzüge Karlsruhes mit dem Ausland zwischen 1999 und 2008 nach ausgewählten Nationalstaaten. Demnach waren unter den west- und südeuropäischen Ländern sowohl die Wanderungsintensität als auch die Wanderungsge- winne mit dem Nachbarstaat Frankreich am größten. Karlsruhe konnte zwischen 1999 und 2008 per Saldo 1.363 Einwohner aus Frankreich hinzugewinnen. Bei 4.332 Zu- und 2.969 Fortzügen lag das Wanderungs- volumen bei 7.301 Umzügen. Nennenswerte Wan- derungsgewinne wurden daneben noch mit Spanien (342 Personen) und Italien (255 Personen) erreicht. Eine negative Wanderungsbilanz (Wanderungsverluste für Karlsruhe) ergab sich für Karlsruhe nur mit Großbritan- nien (-70 Personen) und der Schweiz (-584 Personen). Der Wanderungssaldo Karlsruhes mit den Staaten Osteuropas war zwischen 1999 und 2008 durchweg positiv. Unter den osteuropäischen Ländern waren die Wanderungsbeziehungen in den vergangenen zehn Jahren mit Rumänien und Polen am intensivsten (8.828 und 9.220 Umzüge). Auch mit den europäischen Nach- folgestaaten der ehemaligen UdSSR sowie des ehemali- gen Jugoslawiens war der Bevölkerungsaustausch rela- tiv hoch (5.592 bzw. 5.689 Umzüge). Dabei waren die Wanderungsgewinne mit Polen (2.120 Personen) und den Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR (2.048 Personen) am größten. Die Netto-Zuwanderung aus Rumänien belief sich im Untersuchungszeitraum auf 1.486 Personen. Auffallend ist, dass trotz des hohen Wanderungsvolumens mit den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens die Wanderungsüberschüsse Karlsruhes mit 741 Personen relativ gering ausfi elen, was aus einer erhöhten Rückwanderung in die politisch stabilisierte Region resultiert. In der Ländergruppe der außereuropäischen Staaten konnte Karlsruhe während der letzten zehn Jahre nicht mit allen Staaten Wanderungsgewinne erzielen. Dennoch war der Saldo insgesamt mit 6.647 Personen deutlich positiv. Überdies fi elen die wenigen Wande- rungsverluste Karlsruhes mit einzelnen Ländern auch 51.059 9.782 12.692 21.421 4.885 4.897 1.741 60.765 16.900 46.521 10.951 48.187 13.575 10.253 6.647 7.846 4.538 12.578 010.00020.00030.00040.00050.00060.000 Baden-Württemberg (ohne Region Karlsruhe) Alte Bundesländer (ohne Baden-Württemberg) Neue Bundesländer West-/Südeuropa Osteuropa Außereuropäisches Ausland (inkl. Türkei) Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 Abb. 3.03 Zu- und Fortzüge Karlsruhes über die Regionsgrenzen hinaus 1999 - 2008 nach Abb. 2.03 Quell- bzw. Zielgebieten 1) überregionale Wanderungen insgesamt 2) Zuzüge: 184.722 Fortzüge: 158.072 Gewinne/Verluste: 26.650 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) überregionale Wanderungen inkl. ungeklärter Quell- bzw. Zielgebiete 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 19 alle sehr moderat aus. Die größten Wanderungsgewinne unter den außereuropäischen Staaten konnte Karlsruhe mit Marokko (409), Kamerun (419), Indien (488), China (920) und der Türkei (1.196) verbuchen. Bei Indien, China, den USA und der Türkei handelt es sich auch um diejenigen Staaten, die auf Grund ihres Wanderungsvo- lumens die intensivsten Wanderungsverfl echtungen mit Karlsruhe aufweisen. Am höchsten war der Umschlag mit der Türkei. Dort belief sich das Wanderungsvolumen der Jahre 1999 bis 2008 auf 3.844 Personen. Am größten waren die Verluste mit den Vereinigten Staaten von Amerika (-85), gefolgt von Kanada (-54) und Australien (-33). ABBILDUNG 3.04 gibt nochmals zusammenfassend ei- nen Überblick über die überregionalen Wanderungsver- fl echtungen Karlsruhes zwischen 1999 und 2008. Tab 3.04 Zu- und Fortzüge Karlsruhes über die Regionsgrenzen hinaus 1999 - 2008 nach Quell- Tab 3.03 bzw. Zielgebieten 1) Zuzüge von ...Fortzüge von Wanderungs-Gewinne/ nach Karlsruhe Karlsruhe nach ...volumenVerluste Baden-Württemberg (ohne Region Karlsruhe) 2) 60.76548.187108.95212.578 Alte Bundesländer (ohne Baden-Würrtemberg) 3) 51.05946.52197.5804.538 Neue Bundesländer 4) 9.7824.88514.6674.897 West-/Südeuropa 5) 12.69210.95123.6431.741 darunter: Frankreich4.3322.9697.3011.363 Italien2.0201.7653.785255 Schweiz6091.1931.802-584 Spanien1.5401.1982.738342 Vereintes Königreich GB7468161.562-70 Osteuropa 6) 21.42113.57534.9967.846 darunter: Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien3.2152.4745.689741 Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR3.8201.7725.5922.048 Polen5.6703.5509.2202.120 Rumänien5.1573.6718.8281.486 Außereuropäisches Ausland (inkl. Türkei)16.90010.25327.1536.647 darunter: Australien308341649-33 China1.9039832.886920 Indien1.1656771.842488 Kamerun49273565419 Kanada266320586-54 Marokko50899607409 Türkei2.5201.3243.8441.196 Vereinigte Staaten/USA1.6341.7193.353-85 Ungeklärte Quell- bzw. Zielgebiete12.10323.70035.803-11.597 überregionale Wanderungen insgesamt184.722158.072342.79426.650 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Baden-Württemberg ohne die Stadt- und Landkreise Karlsruhe, Rastatt, Baden-Baden sowie die Gemeinden 2) Bad Herrenalb, Dobel, Königsbach-Stein und Remchingen 4) Neue Bundesländer ohne Berlin 5) Andorra, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, 5) Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, San Marino, Schweden, Schweiz, Spanien, Vatikanstadt, 5) Vereintes Königreich GB, Zypern, Norw. abhängige Gebiete in Europa, Brit. abhängige Gebiete in Europa, Dän. abhängige 6) Albanien, Bulgarien, Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR (ohne Armenien, Ascherbaidschan, Georgien, Kasachstan, 6) Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan), Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien, Nachfolgestaaten der 6) ehemaligen Tschechoslowakei, Polen, Rumänien, Ungarn 5) Gebiete in Europa, sonst. europ. Gebiete 3) Alte Bundesländer ohne Baden-Württemberg und Teile Rheinland-Pfalz (Land- und Stadtkreise Germersheim, Südliche 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 20 ungeklärte Quell- und Zielorte Zuzüge: 12.100 Fortzüge: 23.700Saldo: -11.600 West-/SüdeuropaZuzüge: 12.700 Fortzüge: 11.000Saldo: -1.700 alte Bundesländer (ohne Baden-Württemberg) Zuzüge: 51.100 Fortzüge: 46.500 Saldo: 4.600 neue Bundesländer Zuzüge: 9.800 Fortzüge: 4.900Saldo: 4.900 Baden-Württemberg (ohne Region Karlsruhe) Zuzüge: 60.800 Fortzüge: 48.200Saldo: 12.600 außereuropäisches Ausland (inkl. Türkei) Zuzüge: 16.900 Fortzüge: 10.300Saldo: 6.600 OsteuropaZuzüge: 21.400 Fortzüge: 13.600Saldo: 7.800 Karlsruhe Abb. 3.04 Zu- und Fortzüge Karlsruhes über die Regionsgrenzen hinaus 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Zielgebieten Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 21 Zeitliche Entwicklung der überregionalen Zu- und Fortzüge Neben der summarischen Betrachtung der überregio- nalen Zu- und Fortzüge Karlsruhes zwischen 1999 und 2008 ist die zeitliche Entwicklung der Bewegungen interessant, weil sich daraus etwaige Trends ableiten lassen. ABBIDLUNG 3.05 zeigt die jährliche Entwicklung der überregionalen Zu- und Fortzüge Karlsruhes zwischen 1999 und 2008. Zunächst fällt auf, dass über den gesamten Zeitraum hinweg die Zahl der jährlichen Zuzüge nach Karlsruhe größer war als die der Fort- züge und Karlsruhe daher jedes Jahr Wanderungsge- winne zwischen 1.500 und 3.400 Personen erzielen konnte. Generell ist zu beobachten, dass die Zahl der Zuzüge zwischen 1999 und 2008 tendenziell abnahm – von 19.486 Personen in 2000 auf 17.801 Personen in 2008 – während sich die Zahl der Fortzüge über den gesamten Zeitraum hinweg in einem Bereich zwischen 14.900 Personen und 16.300 Personen pro Jahr hin- und herbewegte (vgl. ANHANGTABELLE A3.01). Die jährlichen Wanderungsgewinne stiegen zwischen 1999 und 2002 von 2.695 per Saldo Zugezogenen auf 3.428 Personen (27,1 %). In der Folgezeit sanken die überregionalen Wanderungsgewinne Karlsruhes, mit Ausnahme des Jahres 2007, als im Zuge der erstmals durchgeführten Erstwohnsitzkampagne unter Karlsru- her Studenten die Zuzugszahlen deutlich anstiegen. 2008 beliefen sich die Wanderungsgewinne nur noch auf 1.486 Personen. Der Rückgang der Wanderungs- gewinne zwischen 2002 und 2008 war insgesamt mit einem Minus von 56,6 % erheblich. Ob die überregionalen Wanderungsgewinne auch künf- tig weiter sinken werden, ist nur schwer abzuschätzen. Besonders bei Fernwanderungen, die in der Regel sehr stark arbeitsmarktorientiert sind, können unvorherseh- bare konjunkturelle Entwicklungen in den Quell- und Zielgebieten starke Auswirkungen auf das Wanderungs- geschehen ausüben und sich Ausmaß und Richtung der Zu- und Fortzüge schnell verändern. 19.486 17.801 18.462 17.616 19.000 18.457 16.269 16.315 15.530 16.034 15.572 15.762 3.217 1.486 2.932 1.582 3.428 2.695 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 14.000 16.000 18.000 20.000 1999200020012002200320042005200620072008 Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 Abb. 3.05 Jährliche Zu- und Fortzüge Karlsruhes über die Regionsgrenzen hinaus 1999 - 2008 1) 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Summe 1999 bis 2008 Zuzüge: 184.722 Fortzüge: 158.072 Gewinne/Verluste: 26.650 - ÜBERREGIONALE WANDERUNG INSGESAMT - 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 22 Um die künftigen Entwicklungen der überregionalen Wanderungen besser abschätzen zu können, werden die Verläufe der Zu- und Fortzüge in den überregionalen Teilräumen näher analysierte. ABBILDUNGEN 3.06 bis 3.11 zeigen die jährlichen Zu- und Fortzüge Karlsruhes zwischen 1999 und 2008 nach Quell- bzw. Zielgebieten differenziert. Auch mit Baden-Württemberg konnte Karlsruhe über den gesamten Untersuchungszeitraum hinweg jedes Jahr Wanderungsgewinne für sich verbuchen. Wie ABBILDUNG 3.06 zeigt, hat sich die jährliche Zahl der Zuzüge von Baden-Württemberg nach Karlsruhe zwi- schen 1999 und 2006 kaum verändert und bewegte sich in einem engen Bereich zwischen 5.800 und 6.100 Zuzügen pro Jahr. Mit der Einführung einer regelmäßi- gen Erstwohnsitzkampagne unter Studenten stiegen die Zahlen sogar auf 6.670 Personen in 2007 bzw. 6.503 Personen in 2008 an. Die Zahl der Fortzüge aus Karlsruhe nach Baden- Württemberg war zwischen 1999 und 2004 rückläufi g und sank von 4.849 Personen auf 4.643 Personen. Seit diesem Zeitpunkt stiegen die jährlichen Fortzüge wieder leicht an. 2008 verließen 5.047 Personen die Fächer- stadt in Richtung Baden-Württemberg (ohne Region Karlsruhe). Demzufolge stieg die Zahl der per Saldo nach Karlsruhe Zuziehenden zwischen 1999 und 2008 relativ konstant von 1.138 Personen auf 1.456 Personen an. Dabei kommt sicherlich die wachsenden Bedeutung Karls- ruhes als (Aus-)Bildungs- und Hochschulstandort zum Tragen. Denn wie in Kapitel 3.4 gezeigt wird, basiert der positive Saldo Karlsruhes mit Baden-Württemberg in erster Linie auf Wanderungsgewinnen in der Lebenszyk- lusgruppe der Schüler, Studenten, Auszubildenden und Berufseinsteiger. 6.503 5.774 6.068 5.987 5.047 4.846 4.643 4.849 1.456 928 1.138 1.425 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 1999200020012002200320042005200620072008 Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 3.06 Jährliche Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und Baden-Württemberg Abb. 2.02:(ohne Region Karlsruhe) 1999 bis 2008 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Summe 1999 bis 2008 Zuzüge: 60.765 Fortzüge: 48.187 Gewinne/Verluste: 12.578 6.670 5.987 6.068 5.774 6.503 4.988 4.849 4.643 4.846 5.047 1.425 1.682 1.138 928 1.456 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 1999200020012002200320042005200620072008 Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 3.06 Jährliche Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und Baden-Württemberg Abb. 2.02:(ohne Region Karlsruhe) 1999 bis 2008 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Summe 1999 bis 2008 Zuzüge: 60.765 Fortzüge: 48.187 Gewinne/Verluste: 12.578 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 23 ABBILDUNG 3.07 zeigt die Wanderungsbilanz Karlsru- hes mit den alten Bundesländern. Wie der Verlauf der Gewinne und Verluste zeigt, stieg die Zahl der jährlichen Wanderungsüberschüsse Karlsruhes zwischen 1999 und 2004 von 49 Personen auf 818 Personen an. Grund da- für waren die in dieser Zeit rückläufi gen Fortzüge (von 4.796 Personen auf 4.427 Personen) aus Karlsruhe bei konstanter Zahl an Zuzügen (durchschnittlich 5.100 Personen). Als die Zahl der Fortzüge aus Karlsruhe dann ab 2006 anzusteigen begannen auf bis zuletzt 5.045 Personen, verringerte sich auch der jährliche Wanderungsgewinn Karlsruhes wieder auf 144 Personen in 2008. Die aus- schlaggebende Größe für die Entwicklung des Wande- rungssaldos Karlsruhes mit den alten Bundesländern waren demnach die Ab- und Aufwärtsbewegungen der Fortzüge. Diese stehen in engem Zusammenhang mit der Arbeitsmarkt- und Konjunkturentwicklung in der Bundesrepublik. Als ab dem Jahr 2000 die Zahl der Arbeitslosen zu steigen begann – bundesweit stärker als in Karlsruhe – wurden die Angebote auf dem Arbeits- markt zunehmend geringer. In der Folge verließen auch weniger Menschen Karlsruhe, da die Chancen, anders- wo bessere Verdienstmöglichkeiten zu fi nden, gering waren. Erst als sich der Arbeitsmarkt seit 2006 deutlich erholte, stieg auch die Zahl derer, die im übrigen (West- )Deutschland ihr Glück auf dem Arbeitsmarkt suchten. 5.339 5.245 4.986 5.189 4.845 4.891 4.427 4.293 5.045 4.796 49 448 818 693 144 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 1999200020012002200320042005200620072008 Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 3.07 Jährliche Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und den alten Bundesländern Abb. 3.06 (ohne Baden-Württemberg) 1999 bis 2008 1) Summe 1999 bis 2008 Zuzüge: 51.059 Fortzüge: 46.521 Gewinne/Verluste: 4.538 Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 24 Der Verlauf der jährlichen Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und den neuen Bundesländern zwischen 1999 und 2008 ist auf ABBILDUNG 3.08 dargestellt. Da die Ordinate der Abbildungsreihe 3.06 bis 3.11 gleich skaliert ist, kommt die relativ geringe Zahl der jährlichen Zu- und Fortzüge aus den neuen Bundesländern gut zur Geltung. Darüber hinaus fällt auf, dass der Bevölkerungsaus- tausch mit Ostdeutschland seit 2001 insgesamt rückläu- fi g ist. Der Rückgang der Zuzüge war mit 365 Personen jedoch rund 3,5-mal stärker als der der Fortzüge, so dass auch der Wanderungssaldo Karlsruhes mit den neuen Bundesländern seit 2001 sinkt. Die jährlichen Wanderungsgewinne verringerten sich in diesem Zeit- raum von 671 Personen auf 376 Personen. Darin kommt in erster Linie das schwindende Bevöl- kerungspotential der ländlichen, strukturschwachen Regionen Ostdeutschlands zum Ausdruck. Diese Ge- genden sind seit Jahren von der Abwanderung junger Bevölkerungsgruppen gen Westdeutschland gekenn- zeichnet. Mit der Folge, dass im Zuge des Kinder-Effekts die Bevölkerung schrumpft und damit auch die Anzahl potentiell Abwanderungsbereiter geringer wird. Hinzu kommt, dass sich auch in Ostdeutschland nach der Wende wirtschaftlich stabile Regionen rund um die grö- ßeren Städte gebildet haben, die vielen Menschen einen sicheren Arbeitsplatz bieten und so der Abwanderung gen Westen nachhaltig entgegenwirken. ABBILDUNG 3.09 zeigt die Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und West-/Südeuropa. Auch hierbei fallen die vergleichsweise geringen Beträge der jährlichen Zu- und Fortzüge (zwischen 1.000 und 1.500 Personen). Von der Tendenz her war die Zahl der Zuzüge aus West-/ Südeuropa leicht fallend: von 1.459 Personen auf 1.216 Personen. Die Zahl der Fortzüge bewegte sich wellen- förmig in einem Bereich zwischen 945 Personen in 2001 und 1.229 Personen in 2003. In der Konsequenz sanken die Wanderungsgewinne Karlsruhes seit 2001 von 472 Personen praktisch auf Null. Sowohl die Zu- als auch die Fortzüge zwischen Karls- ruhe und Osteuropa sind nach einer Periode stetigen Wachstums seit 2001 rückläufi g. Dies zeigt ABBILDUNG 3.10. Die Zahl der Zuzüge sank im Zeitraum zwischen 2001 und 2008 von 2.520 auf 1.688 Personen; die Zahl der Fortzüge von 1.842 auf 1.111 Personen. Nachdem der Saldo zwischen 1999 und 2001 von 1.011 Personen auf 678 gefallen war, pendelte er sich zwischen 2001 und 2006 auf Werte zwischen 700 und 800 Personen pro Jahr ein. Erst als mit dem Jahr 2007 die Zuzüge stärker zurückgingen als die Zahl der Fortzüge, sanken 843 1.184 819 901 513 405 443 490 376 671 496 353 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 1999200020012002200320042005200620072008 Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 03/2009 Abb. 3.08 Jährliche Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und den neuen Bundesländern Abb. 3.07 1999 bis 2008 1) 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Summe 1999 bis 2008 Zuzüge: 9.782 Fortzüge: 4.885 Gewinne/Verluste: 4.897 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 25 1.417 1.459 1.261 1.113 1.216 945 1.075 1.229 1.198 1.194 472 384 32 -8522 -1.000 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 1999200020012002200320042005200620072008 Zuzüge nach Karlsruhe Fortzüge von Karlsruhe Gewinne/Verluste Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 03/2009 Abb. 3.09 Jährliche Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und West-/Südeuropa 1999 - 2008 1) 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Summe 1999 bis 2008 Zuzüge: 12.692 Fortzüge: 10.951 Gewinne/Verluste: 1.741 2.007 2.036 2.213 2.520 1.688 1.011 1.842 1.321 1.354 1.111 996 678 715 859 577 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 1999200020012002200320042005200620072008 Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 03/2009 Abb. 3.10 Jährliche Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und Osteuropa 1999 bis 2008 1) 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Summe 1999 bis 2008 Zuzüge: 21.421 Fortzüge: 13.575 Gewinne/Verluste: 7.846 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 26 die Wanderungsgewinne Karlsruhes mit Osteuropa auf 577 Personen in 2008. Ein Grund für die sinkenden Zuzüge aus Osteuropa ist sicherlich der seit dem Fall des eisernen Vorhangs zu beobachtende wirtschaftli- che Aufschwung in den osteuropäischen Ländern. Im Zuge dessen wird das wirtschaftliche Gefälle zwischen Ost und West zusehends geringer und die Anreize, die osteuropäische Heimat zu verlassen, sinken. Die Entwicklung der Zu- und Fortzüge zwischen Karlsru- he und dem außereuropäischen Ausland (inkl. Türkei) ist in ABBILDUNG 3.11 dargestellt. Die Zahl der Fortzüge aus Karlsruhe war demnach zwischen 1999 und 2008 tendenziell ansteigend (von 857 Personen auf 1.208 Personen). Die Zahl der Zuzüge hingegen nahm seit 2001 von 2.063 Personen auf 1.487 Personen in 2008 ab, wobei sich das Tempo des Rückgangs im Zeitverlauf zunehmend verringerte. In Folge dessen fi elen die jähr- lichen Wanderungsgewinne Karlsruhes seit 2002 von einem Niveau von jährlich ca. 950 Netto-Zuwanderern auf 279 Personen in 2008 bzw. -70,6 %. Dabei basieren die Rückgänge der Wanderungsüberschüsse Karlsruhes in erster Linie auf dem Rückgang der Zuzüge aus China und der Türkei. Fasst man die bisher betrachteten überregionalen Teilräume weiter zu einem deutschen und einem aus- ländischen Außenraum zusammen und analysiert die jährlichen Entwicklungen der Wanderungsgewinne Karlsruhes mit diesen Gebieten kommt man zu folgen- dem Ergebnis (vgl. ABBILDUNG 3.12): Die jährlichen Wanderungsgewinne Karlsruhes mit Deutschland (ohne Region Karlsruhe) nahmen zwischen 1999 und 2004 um fast 1.000 Personen pro Jahr zu (von 1.683 auf 2.672 Personen). Dabei resultiert diese Zunahme, wie vorher gezeigt wurde, auf den zunehmend positiver werdenden Salden zwischen Karlsruhe und Baden- Württemberg (ohne Region Karlsruhe) auf der einen und Karlsruhe und den alten Bundesländern (ohne Baden-Württemberg) auf der anderen Seite. Die seit 2001 in den Wanderungen mit den neuen Ländern zu beobachtende leicht gegenläufi ge Tendenz konnte die wachsenden Wanderungsüberschüsse allenfalls leicht abschwächen. Zwischen 2004 und 2006 sanken die Wanderungsge- winne Karlsruhes dann mit allen deutschen Teilräumen, was sich dann in einem Rückgang der gesamtdeutschen Wanderungsgewinne niederschlug. In dieser Zeit sanken die Gewinne auf 1.607 Personen im Jahr 2006 noch un- ter das Ausgangsniveau des Jahres 1999. Als 2007 die Überschüsse mit Baden-Württemberg und den alten Bundesländern im Zuge der Erstwohnsitzkampagne stark anstiegen, schnellte der Saldo dann von diesem Tiefpunkt auf 2.692 Personen pro Jahr. Im letzten Jahr (2008) zogen 1.976 Personen mehr aus Deutschland (ohne Region Karlsruhe) nach Karlsruhe zu als in die Gegenrichtung fortzogen. 2.063 1.478 1.487 1.980 1.801 1.208 1.0211.022 1.098 857 279 457 944 958 965 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 1999200020012002200320042005200620072008 Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 03/2009 Abb. 3.11 Jährliche Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und dem außereuropäischen Abb. 2.07 Ausland (inkl. Türkei) 1999 bis 2008 1) Summe 1999 bis 2008 Zuzüge: 16.900 Fortzüge: 10.253 Gewinne/Verluste: 6.647 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 27 Die Wanderungsgewinne mit dem Ausland sanken spürbar von 2.324 Personen im Jahr 1999 auf 878 Per- sonen in 2008. In der Phase zwischen 2000 und 2003 war der Rückgang besonders stark und basierte in ers- ter Linien auf der rückläufi gen Netto-Zuwanderung aus west-/südeuropäischen Ländern sowie aus Osteuropa. In diesen vier Jahren sanken die Gewinne Karlsruhes von 2.354 auf 1.442 Personen pro Jahr ab. In einer zweiten Phase (2003 bis 2008) verminderten sich die Wanderungsüberschüsse Karlsruhes dann langsamer von 1.442 auf 878 Personen in 2008. Dieser Rückgang war fast ausschließlich abnehmenden Wanderungs- gewinnen aus dem außereuropäischen Ausland (inkl. Türkei) geschuldet. Insgesamt ergibt sich daraus der in der Graphik in rot dargestellte Entwicklungsverlauf der jährlichen Wande- rungsgewinne Karlsruhes mit dem überregionalen Au- ßenraum. Demzufolge war der Zeitraum zwischen 1999 und 2002 von stetig wachsenden Wanderungsgewinnen Karlsruhes gekennzeichnet, da die Überschüsse aus der deutschen Wanderung stärker anstiegen als die Gewin- ne mit dem Ausland nachließen. Als jedoch die Wande- rungsgewinne mit Deutschland (ohne Region Karlsruhe) kaum mehr anstiegen und sich ab 2004 sogar geringer wurden, sorgte dies im Verbund mit den immer noch sinkenden ausländischen Wanderungsgewinnen für einen massiven Einbruch der gesamten überregionalen Wanderungsüberschüsse Karlsruhes. 2006 konnte nur mehr ein Saldo von 1.582 Personen verbucht werden. Im Jahr 2007 schnellte der Saldo auf 2.932 Personen hinauf (Erstwohnsitzkampagne), um im Jahr 2008 die negative Entwicklung der Vorjahre fortzusetzen. In die- sem Jahr erreichte der überregionale Wanderungssaldo Karlsruhes auch seinen vorläufi gen Tiefpunkt mit 1.486 netto zugewanderten Personen. 3.428 1.582 2.932 1.486 2.695 1.683 2.672 1.607 2.692 1.976 2.354 1.442 2.324 878 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 1999200020012002200320042005200620072008 Überregionale Wanderung insgesamt 2)Deutschland (ohne Region Karlsruhe)Ausland Abb. 3.12 Jährliche Gewinne/Verluste Karlsruhes aus der überregionalen Wanderung Abb. 3.12 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Zielgebieten 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 Summe 1999 bis 2008 Überregionale Wanderungen insg. 2) : 26.650 Deutschland: 22.013 Ausland: 16.234 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Überregionale Wanderungen inkl. ungeklärter Quell- bzw. Zielgebiete 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 28 3.3 Altersstruktur der überregional Zu- und Fortziehenden In Kapitel 2 wurde bereits beschrieben, dass Wanderun- gen über große Distanzen überwiegend ausbildungs- und arbeitsplatzorientiert sind. Ein großer Teil der Umziehenden besteht aus Personen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren, die sich in der Ausbildung oder am Anfang ihrer berufl ichen Karriere befi nden. Mit zuneh- mendem Alter festigen sich berufl iche, soziale und fa- miliale Bindungen und die Haushalte sind eher bestrebt, ihren Wohnstandort innerhalb der eigenen Region zu optimieren (vgl. TABELLE 2.01). ABBILDUNG 3.13 zeigt die altersstrukturelle Verteilung der überregionalen Zu- und Fortzüge zwischen 1999 und 2008. Es ist zu erkennen, dass sich das überre- gionale Wanderungsgeschehen Karlsruhes stark auf die Lebenszyklusgruppen der Personen in der Famili- engründungsphase sowie auf die Schüler, Studenten, Auszubildenden und Berufsanfänger konzentrierte. Das Wanderungsvolumen dieser beiden Gruppen zusammen umfasste 287.379 Personen. Damit lag deren Anteil am gesamten überregionalen Bevölkerungsumsatz Karls- ruhes zwischen 1999 und 2008 bei 81,2 % (vgl. auch ANHANGTABELLEN A3.02 und A3.03). Allerdings war die Bilanz der Zu- und Fortzüge in bei- den Altersgruppen unterschiedlich. Während sich bei den jungen Erwachsenen zwischen 16 und 26 Jahren aus 80.887 Zu- und nur 52.527 Fortzügen erhebliche Wanderungsgewinne in Höhe von 28.360 Personen er- 80.887 71.139 11.292 9.172 5.225 7.007 4.085 6.902 52.527 73.826 10.440 10.292 1.140 -2.687 105 28.360 852 -1.120 -10.000010.00020.00030.00040.00050.00060.00070.00080.00090.000 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 3.13 Zu- und Fortzüge Karlsruhes über die Regionsgrenzen hinaus 1999 - 2008 nach Abb. 3.12 Lebenszyklusgruppen 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge - ÜBERREGIONALE WANDERUNGEN INSGESAMT - Insgesamt Zuzüge: 184.722 Fortzüge: 158.072 Gewinne/Verluste: 26.650 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 29 gaben, verlor die Fächerstadt in der Lebenszyklusgruppe der 26- bis unter 45-Jährigen absolut an Bevölkerung. 71.139 Zuzügen standen 73.826 Fortzüge gegenüber, so dass per Saldo 2.687 Personen in den überregionalen Außenraum abwanderten. Die vergleichsweise geringen Zu- und Fortzüge der Klein- und Vorschulkinder (13.909 Personen) deuten darauf hin, dass es sich bei den Wan- derungen der 26- bis unter 45-Jährigen vornehmlich um junge (noch) kinderlose Haushalte - so genannte Starterhaushalte - handelte. Deren Wanderungsverluste zeigen, dass Karlsruhe nicht allen jungen Berufsanfän- gern eine zufrieden stellende berufl iche Perspektive bieten kann, weshalb jährlich immer noch mehr junge Leute nach ihrer Ausbildung oder Studium in Karlsruhe die Stadt verlassen als überregional zuziehen. Die überregionalen Wanderungsgewinne Karlsruhes zwischen 1999 und 2008 in Höhe von 26.650 Personen basierten fast vollständig auf den hohen Wanderungs- überschüssen der jungen Erwachsenen zwischen 16 und 25 Jahren (28.630 Personen). Diese konnten die relativ geringen Verluste im Bereich der Familien in der Grün- dungsphase (-2.687 Personen) sowie der Generation 55plus (-1.120 Personen) deutlich überkompensieren, weshalb von den überregionalen Wanderungen insge- samt ein verjüngender Effekt auf die Karlsruher Bevöl- kerung ausging. Da Fernwanderungen der 16- bis unter 26-Jährigen in hohem Maße (aus-)bildungsorientiert sind, unterstreicht die überregionale Wanderungsbilanz Karlsruhes den hohen Stellenwert Karlsruhes als (Aus-)Bildungs- und Hochschulstandort im nationalen wie internationalen Kontext. Insgesamt üben die stark altersselektiven überregionalen Zu- und Fortzüge grundlegende Konse- quenzen auf nahezu sämtliche Bereiche der öffentlichen sowie privaten Infrastrukturplanung und Daseinsvorsor- ge (z.B. Wohnraumversorgung) aus. Um die Wirkung der Umzüge auf die sehr unterschied- lich großen Lebenszyklusgruppen richtig beurteilen zu können, sind in ABBILDUNG 3.14 die Wanderungszif- fern je 1.000 Einwohner der Altersgruppe dargestellt. Dabei fällt der relative Bedeutungsgewinn der Wande- rungen der Schüler, Studierenden, Auszubildenden und Berufsanfänger nochmals besonders deutlich auf. Die Zuzugsziffer der jungen Erwachsenen zwischen 16 und 26 Jahren betrug 2.037 je 1.000 Einwohner. Demnach sind zwischen 1999 und 2008 doppelt so viele junge Leute nach Karlsruhe zugezogen, als im Mittel hier ge- lebt haben. Die Fortzugsziffer lag immerhin noch bei 1.316 je 1.000, so dass netto 711 junge Erwachsene je 1.000 Einwoh- ner zwischen 16 und 25 Jahren nach Karlsruhe zugezo- gen sind. Ebenso gewinnen die Umzüge der Klein- und Vorschulkinder sowie der Schulkinder durch die relative Darstellung der Wanderungshäufi gkeit an Gewicht. Auf der anderen Seite wird durch die Darstellung der relativen Häufi gkeiten die Intensität, mit der Personen in der Familiengründungsphase überregional umzie- hen, deutlich relativiert. Auf 1.000 Einwohner in dieser Altersgruppe kamen in den letzten zehn Jahren 765 Zuzüge und 794 Fortzüge. Per Saldo wanderten gerade einmal 29 Personen je 1.000 Einwohner bzw. 2,9 % in dieser Lebenszyklusgruppe aus Karlsruhe in eine Stadt oder Gemeinde außerhalb der Region Karlsruhe oder dem Ausland ab. Die Wanderungsintensität nimmt mit zunehmendem Alter ab. So war die Bereitschaft der Generation 55plus überregional umzuziehen mit etwas mehr als 100 Zu- und 120 Fortzügen je 1.000 Einwohnern über 55 Jahren in den vergangenen zehn Jahren sehr gering. 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 30 Mit 60.765 Zu- und 48.187 Fortzügen waren die über- regionalen Wanderungsverfl echtungen Karlsruhes zwischen 1999 und 2008 mit Baden-Württemberg (ohne Region Karlsruhe) am intensivsten. ABBILDUNG 3.15 zeigt, dass die Umzüge zwischen Karlsruhe und Baden-Württemberg noch stärker altersselektiv verlie- fen als die überregionalen Wanderungen insgesamt (vgl. ABBILDUNG 3.13). Über 87 % des gesamten Wande- rungsvolumens der letzten zehn Jahre konzentrierte sich auf die beiden Lebenszyklusgruppen der 16- bis unter 45-Jährigen (vgl. auch ANHANGTABELLE A3.03). Dabei zogen in den vergangenen zehn Jahren 32.024 junge Erwachsene zwischen 16 und 26 Jahren nach Karlsruhe zu, aber lediglich 19.513 aus Karlsruhe fort. Somit gewann Karlsruhe in den vergangenen zehn Jahren per Saldo 12.511 Schüler, Studenten, Auszubil- denden und Berufsanfänger aus Baden-Württemberg (ohne Region Karlsruhe) hinzu. Damit kamen 44,1 % der gesamten überregionalen Nettozuwanderer dieser Altersgruppe aus dem eigenen Bundesland. Diese starke Fokussierung des Wanderungsgeschehens auf die Grup- pe der Schüler, Studenten, Auszubildenden und Berufs- anfänger zeigt, dass die baden-württembergischen Zu- und Fortzüge noch stärker von (aus-)bildungsorien- tierten Motiven bestimmt waren als die überregionalen Umzüge insgesamt. In der Lebenszyklusgruppe der Haushalte in der Fami- liengründungsphase ergaben 21.409 Zu- und 22.043 Fortzüge eine nahezu ausgeglichene Wanderungsbilanz (-634 Personen), was darauf hindeutet, dass Karlsruhe im landesweiten Vergleich gute Wohn- und Arbeits- bedingungen bietet und im Wettbewerb der baden- württembergischen Großstädte bestehen kann. 296 2.027 239 22 -29 711 52 6 107 412 765 187 1.316 406 274 794 120 -13 -25002505007501.0001.2501.5001.7502.0002.250 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Zuzüge (je 1.000 Einwohner)Fortzüge (je 1.000 Einwohner)Gewinne/Verluste (je 1.000 Einwohner) Abb. 3.14 Überregionale Zu-/Fortzüge Karlsruhes 1999 - 2008 bezogen auf 1.000 der mittleren Abb. 3.13 Bevölkerung nach Lebenszyklusgruppen 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge - ÜBERREGIONALE WANDERUNGEN INSGESAMT - } Lesehilfe: Von 1.000 Einwohnern Karlsruhes im Alter zwischen 26 und 44 Jahren sind in den letzten 10 Jahren 765 Personen überregional nach Karlsruhe zugezogen und 794 überregional fortgezogen. Per Saldo hat diese Altersgruppe zwischen 1999 - 2008 um 29 Personen je 1.000 Einwohner durch überregionale Wanderung abgenommen. 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 31 Insgesamt waren die Wanderungsgewinne/-verluste in den übrigen Altersgruppen so gering, dass der hohe positive Saldo aus den Zu- und Fortzügen zwischen Karlsruhe und Baden-Württemberg (ohne Region Karls- ruhe) in Höhe von 12.578 Personen fast vollständig von den Zuwächsen in der Altersgruppe der 16- bis unter 26-Jährigen getragen wurde. 2.229 2.175 1.242 1.686 32.024 21.409 921 1.863 19.513 1.721 2.126 22.043 -177 321 12.511 -634 454 103 -2.500 02.5005.0007.500 10.000 12.500 15.000 17.500 20.000 22.500 25.000 27.500 30.000 32.500 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 3.15 Zu- und Fortzüge Karlsruhes über die Regionsgrenzen hinaus 1999 - 2008 nach Abb. 3.14 Lebenszyklusgruppen 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge - BADEN-WÜRTTEMBERG (ohne Region Karlsruhe) - Insgesamt Zuzüge: 60.765 Fortzüge: 48.187 Gewinne/Verluste: 12.578 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 32 Auch das Umzugsgeschehen mit den alten Bundes- ländern (ohne Baden-Württemberg) wird in hohem Maße (81.488 Umzüge bzw. 83,5 %) von den Zu- und Fortzügen der 16- bis unter 45-Jährigen bestimmt (vgl. ABBILDUNG 3.16 und ANHANGTABELLE A3.03). Karls- ruhe konnte dabei unter den Schülern, Studenten, Aus- zubildenden und Berufsanfängern aus 21.487 Zu- und 14.956 Fortzügen einen beachtenswert hohen positiven Saldo von 6.531 Personen mit den alten Bundesländern (ohne Baden-Württemberg) erzielen. Mit 45.045 Umzügen war der Bevölkerungsumsatz un- ter den Haushalten in der Familiengründungsphase zwar noch höher. Allerdings zogen mit 23.575 Personen mehr Einwohner zwischen 26 und 45 Jahren aus Karlsruhe in die alten Bundesländer (ohne Baden-Württemberg) fort als umgekehrt von dort zuzogen (21.470 Zuzüge), so dass die Fächerstadt in den vergangenen zehn Jahren netto 2.105 Personen zwischen 26 und 44 Jahre an die alten Bundesländer verlor. Die Wanderungen zwischen Karlsruhe und den alten Bundesländern (ohne Baden-Württemberg) waren demnach stärker arbeitsmarkt- und weniger ausbil- dungsorientiert motiviert als die Umzüge mit Baden- Württemberg. Zum andern zeigen die vergleichsweise hohen Wanderungsverluste unter den Personen in der Familiengründungsphase, dass Karlsruhe im Standort- wettbewerb um junge Arbeitskräfte mit westdeutschen Metropolen nicht ganz so gut abschneidet wie im lan- desweiten Vergleich. 2.086 2.280 2.141 21.487 21.470 2.643 1.232 23.575 2.477 1.056 2.177 14.956 363 -336 176 -91 -2.105 6.531 -2.50002.5005.0007.500 10.000 12.500 15.000 17.500 20.000 22.500 25.000 27.500 30.000 32.500 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 3.16 Zu- und Fortzüge Karlsruhes über die Regionsgrenzen hinaus 1999 - 2008 nach Abb. 3.15 Lebenszyklusgruppen 1) 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge - ALTE BUNDESLÄNDER (ohne Baden-Württemberg) - Insgesamt Zuzüge: 51.059 Fortzüge: 46.521 Gewinne/Verluste 4.538 Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 33 Die Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und den neuen Bundesländern unterscheiden sich von den Wanderungsmustern mit den alten Bundesländern (ohne Baden-Württemberg) in zweierlei Hinsicht. Einmal fällt auf, dass das Wanderungsvolumen Karlsruhes mit den neuen Ländern deutlich hinter dem mit den alten Bundesländern zurück bleibt. Im Untersuchungszeit- raum wurden mit den neuen Bundesländern lediglich 14.667 Umzüge registriert, mit den alten Ländern dage- gen 97.580 (vgl. ABBILDUNG 3.17). Zum anderen erzielte Karlsruhe mit den neuen Bun- desländern – anders als bei den Wanderungen mit den alten Bundesländern – in allen Lebenszyklusgruppen Wanderungsgewinne mit Ausnahme der Generation 55plus . Am größten war die Nettozuwanderung unter den jungen Erwachsenen zwischen 16 und 26 Jahren und den Haushalten in der Familiengründungsphase mit +2.755 bzw. +1.431 Personen. Insgesamt war die Effektivität der ostdeutschen Wande- rungen – also die Gewinne/Verluste im Verhältnis zum Wanderungsvolumen – in den vergangenen zehn Jahren vergleichsweise hoch. Das heißt, dass die Anreize, die ostdeutschen Länder in Richtung Karlsruhe zu verlas- sen, in fast allen Altersgruppen sehr viel größer waren als umgekehrt. Diese Tatsache dürfte nicht zuletzt mit dem noch immer bestehenden starken wirtschaftlichen Gefälle zwischen Ost- und Westdeutschland zusammen- hängen. 355 530 4.751 407 399 387 267 104 222 -32 263 303 177 3.340 1.909 1.996 1.431 2.755 -2.50002.5005.0007.500 10.000 12.500 15.000 17.500 20.000 22.500 25.000 27.500 30.000 32.500 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 3.17 Zu- und Fortzüge Karlsruhes über die Regionsgrenzen hinaus 1999 - 2008 nach Abb. 3.16 Lebenszyklusgruppen 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge - NEUE BUNDESLÄNDER - Insgesamt Zuzüge: 9.782 Fortzüge: 4.885 Gewinne/Verluste: 4.897 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 34 Die Zu- und Fortzüge der letzten zehn Jahre zwischen Karlsruhe und dem west- und südeuropäischen Ausland ähneln in ihrer altersstrukturellen Verteilung stark den Wanderungen mit den bisher besprochenen Quell- und Zielgebieten. Lediglich die Intensität der Wanderungsströme blieb mit insgesamt 23.643 Umzü- gen geringer. (vgl. ABBILDUNG 3.18 und ANHANGTA- BELLE A3.02). Auch im Falle West- und Südeuropas verliefen die Wan- derungen mit der Fächerstadt stark altersselektiv. Das heißt, die Wanderungen konzentrierten sich zu rund drei Vierteln auf die Lebenszyklusgruppen der 16- bis unter 45-Jährigen. Die einzige Altersgruppe mit nennenswertem Wan- derungssaldo waren wieder die Schüler, Studenten, Auszubildenden und Berufsanfänger: Zwischen 1999 und 2008 zogen fast doppelt so viele junge Erwachsene nach Karlsruhe (6.050 Personen) wie umgekehrt die Fä- cherstadt in Richtung West- oder Südeuropa verließen (3.417 Personen). Daraus resultierten Wanderungsü- berschüsse in Höhe von 2.633 unter den 16- bis unter 26-Jährigen, die die geringen Verluste in den übrigen Lebenszyklusgruppen mehr als ausgleichen konnten, so dass im Untersuchungszeitraum per Saldo 1.741 Perso- nen aus West und Südeuropa nach Karlsruhe zuzogen. 542 685 397 619 513 663 -284 -369 2.633 -116 6.050 4.399 764 826 3.417 4.768 -44 -79 -2.50002.5005.0007.50010.000 12.500 15.000 17.500 20.000 22.500 25.000 27.500 30.000 32.500 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 3.18 Zu- und Fortzüge Karlsruhes über die Regionsgrenzen hinaus 1999 - 2008 nach Abb. 3.17 Lebenszyklusgruppen 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge - WEST-/SÜDEUROPA - Insgesamt Zuzüge: 12.692 Fortzüge: 10.951 Gewinne/Verluste: 1.741 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 35 Zwischen 1999 und 2008 erzielte Karlsruhe mit dem osteuropäischen Ausland in allen Lebenszyklusgrup- pen Wanderungsgewinne. Dabei wurden die Wande- rungsgewinne (7.846 Personen) im Wesentlichen von drei Lebenszyklusgruppen getragen: Unter den jungen Erwachsenen zwischen 16 und 26 Jahren waren die Wanderungsüberschüsse mit 3.388 Personen ähnlich hoch wie die der Haushalte in der Familiengründungs- phase mit 2.971 Personen. Sogar die Familien in der Konsolidierungsphase erzielten mit einem Plus von 738 Personen vergleichsweise hohe Wanderungsgewinne (vgl. ABBILDUNG 3.19). Der Grund dafür, liegt sicher darin, dass die wirtschaftlichen Verhältnisse in den osteuropäischen Ländern im Vergleich mit westlichen Standards insgesamt deutlich schlechter sind, so dass sogar „ältere“ Erwerbsfähige vergleichsweise häufi g in Richtung westeuropäischer Großstädte umziehen. Der Anteil der Schüler, Studenten, Auszubildenden und Berufsanfänger am gesamten Wanderungsvolumen ist mit 28,0 % bzw. 9.796 Personen im überregionalen Vergleich sehr niedrig (vgl. ANHANGTABELLE A3.03). Dies deutet darauf hin, dass die Wanderungsmotive we- niger stark von der (Aus-)Bildungssituation in den Quell- bzw. Zielgebieten geprägt waren als vielmehr von wirt- schaftlichen und arbeitsplatzorientierten Überlegungen. Sicherlich trug auch die Zuwanderung von Spätaussied- lern mit zu diesem altersstrukturellen Muster bei. 1.533 3.194 602 656 6.592 8.844 276 278 3.204 5.873 1.488 2.456 326 378 3.388 2.971 45 738 -2.50002.5005.0007.500 10.000 12.500 15.000 17.500 20.000 22.500 25.000 27.500 30.000 32.500 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 3.19 Zu- und Fortzüge Karlsruhes über die Regionsgrenzen hinaus 1999 - 2008 nach Abb. 3.18 Lebenszyklusgruppen 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge - OSTEUROPA - Insgesamt Zuzüge: 21.421 Fortzüge: 13.575 Gewinne/Verluste: 7.846 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 36 Auch der Saldo aus den Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und dem außereuropäischen Ausland (inkl. Türkei) war in allen Lebenszyklusgruppen positiv (vgl. ABBILDUNG 3.20 und ANHANGTABELLEN A3.02 und A3.03). Auffallend hoch waren die Überschüsse der Schüler, Studenten, Auszubildenden und Berufsan- fänger (4.468 Personen) vor allem im Hinblick auf das vergleichsweise geringe Wanderungsvolumen in dieser Altersgruppe von 9.004 Personen. Ein Blick auf die wichtigsten Herkunftsländer der zuziehenden jungen Menschen zeigt, dass rund 15 % bzw. 1.011 Personen aus der Volksrepublik China, knapp 12 % (785 Perso- nen) aus der Türkei, 8 % (539 Personen) aus Indien und weitere 6 % (387 Personen) aus Brasilien nach Karlsruhe zugewandert sind. Dennoch verteilten sich die Umzüge aus dem außereuropäischen Ausland im Vergleich zu Westdeutschland gleichmäßiger auf die Altersgruppen zwischen 16 und 54 Jahren, was darauf hindeutet, dass die Wanderungen zwischen Karlsruhe und dem außer- europäischen Ausland, ähnlich wie im Fall Osteuropas, auch wirtschafts- und wohlstandsorientiert motiviert waren. 222 877 998 958 1.337 6.736 5.994 719 534 2.268 4.809 736 1.187 150 279 343 4.468 1.185 -2.50002.5005.0007.50010.000 12.500 15.000 17.500 20.000 22.500 25.000 27.500 30.000 32.500 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 3.20 Zu- und Fortzüge Karlsruhes über die Regionsgrenzen hinaus 1999 - 2008 nach Abb. 3.19 Lebenszyklusgruppen 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge - AUßEREUROPÄISCHES AUSLAND (inkl. Türkei) - Insgesamt Zuzüge: 16.900 Fortzüge: 10.253 Gewinne/Verluste: 6.647 darunter: 1.011 China 785 Türkei 539 Indien 486 USA 387 Brasilien 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 37 Jährliche Gewinne und Verluste aus überre- gionalen Zu- und Fortzügen In ABBILDUNG 3.21 sind die jährlichen überregionalen Wanderungsgewinne/-verluste zwischen 1999 und 2008 für verschiedene Altersgruppen dargestellt. Mit Abstand am größten waren die jährlichen Wanderungs- gewinne unter den 16- bis unter 26-Jährigen (insgesamt über 28.000 Personen). Der jährliche Saldo lag bis 2006 zwischen 2.200 und 3.100 Personen. Im Zuge der Erst- wohnsitzkampagne unter den Karlsruher Studenten seit dem Wintersemester 2007/08 konnte ein Rekordwert von 3.520 Netto-Zuwanderern erreicht werden, der sich im Folgejahr auf ein Plus von nahezu 3.000 unter den 16- bis unter 26-Jährigen einpendelte. Bei allen anderen Lebenszyklusgruppen zeigt der Ent- wicklungstrend der jährlichen Wanderungsgewinne/- verluste spätestens seit 2002 nach unten. Besonders schnell vollzog sich diese Abwärtsbewegung bei den Singles, Paaren und Familien zwischen 26 und 45 Jah- ren. Zwischen 2004 und 2008 wuchsen die jährlichen Wanderungsverluste dort von rund -50 Personen auf über -1.000 Personen pro Jahr an. Wie ANHANGTABEL- LE A3.05 zeigt, lag die Ursache dafür vor allem im ra- santen Anstieg der Wanderungsverluste Karlsruhes mit den alten Bundesländern (ohne Baden-Württemberg). Zwischen 2005 und 2008 fi el hier der Saldo von +73 auf -418 Personen pro Jahr. Hier zeigt sich der durch den demographischen Wandel bundesweit einsetzende Trend der knapper werdenden Ressource der Gutausge- bildeten. Die Auswirkungen werden auch in Karlsruhe sichtbar. -1.000 -500 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) 55plus (55 Jahre und älter) +105+1.140 +28.360 -2.687+852-1.120 Abb. 3.21 Jährliche Gewinne/Verluste Karlsruhes aus der überregionalen Wanderung Abb. 3.21 1999 - 2008 nach Lebenszyklusgruppen 1) 1999 2008 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Saldo 1999-2008 insgesamt Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 - ÜBERREGIONALE WANDERUNGEN INSGESAMT - 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 38 3.4 Quell- und Zielgebiete innerhalb Karlsruhes Die überregionalen Zu- und Fortzüge Karlsruhes vertei- len sich nicht gleichmäßig über das Karlsruher Stadtge- biet. Abhängig von den Wanderungsmotiven und der Stellung im Lebenszyklus bevorzugen die Zuziehenden bestimmte Gebiete innerhalb der Stadt bzw. ziehen von dort weg. Wesentliche Determinanten, die dabei von den Umziehenden ins Kalkül gezogen werden, sind Wohnungsangebot, Zentralität und Wohnumfeldgestal- tung. Auf diesen grundsätzlichen Überlegungen aufbauend wurde in der vorliegenden Untersuchung die in Kapitel 3.1 beschriebene zweistufi ge innerstädtische Stadt- gliederung gewählt (vgl. TABELLE 3.02). Es werden die zentralen Stadtteile (Innenstadt West und Ost, Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt und Mühlburg) von den Außenstadtteilen unterschieden und Intensität und Struktur der Zu- und Fortzüge in beiden Stadtzonen analysiert und miteinander verglichen. ABBILDUNG 3.22 zeigt, wie sich die überregionalen Zu- und Fortzüge auf das Karlsruher Stadtgebiet verteilten. Obwohl in den Außenstadtteilen sowohl die Zahl der Wohnungen sowie der Einwohner nahezu doppelt so hoch ist wie in den zentralen Stadtteilen, konzentrierten sich die überregionalen Zu- und Fortzüge stärker auf die zentralen Stadtteile. Von den 184.722 registrierten überregionalen Zuzügen der letzten zehn Jahre münde- ten 105.183 (56,9 %) in die city- bzw. citynahen Stadt- bereiche. Nur 79.539 Personen (43,1 %) siedelten sich in den Außenstadtteilen an. Bei den Fortzügen lag das Verhältnis zentrale Stadttei- le zu Außenstadtteile bei 88.166 zu 69.906 Personen (55,8 % zu 44,2 %). Somit waren die Wanderungs- gewinne in den Kernbereichen der Stadt mit 17.017 Nettozuwanderern (63,9 %) deutlich größer als in den Außenbereichen mit nur 9.633 Personen (36,1 %). (vgl. auch TABELLE 3.05). Der Grund für diese ungleiche Verteilung der überregio- nalen Zu- und Fortzüge auf das Stadtgebiet liegt in den unterschiedlichen Wohnstandortpräferenzen der einzel- nen Lebenszyklusgruppen und der starken Altersselekti- vität der überregionalen Karlsruher Wanderungen (vgl. Kapitel 3.3). Der Anteil der Schüler, Studenten, Auszu- 184.722 105.183 79.539 158.072 69.906 26.650 88.166 17.017 9.633 0 25.000 50.000 75.000 100.000 125.000 150.000 175.000 200.000 GesamtstadtZentrale StadtteileAußenstadtteile Zuzüge nach Karlsruhe Fortzüge von Karlsruhe Gewinne/Verluste Abb. 3.22 Bilanz Karlsruhes aus der überregionalen Wanderung 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Abb. 3.21 Zielgebieten innerhalb der Stadt 1) 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 39 bildenden und Berufsanfänger sowie der jungen (noch) kinderlosen Starterhaushalte – als Teilgruppe der Fami- lien in der Gründungsphase – an allen überregionalen Wanderungen Karlsruhes lag bei 81,2 %. Diese jungen, kinderlosen Haushalte wohnen gerne zentral (kurze Wege, kleinere Mietwohnungen). Auf der anderen Seite bevorzugen viele Familien mit Kindern und ältere Menschen auf Grund des ruhigeren Wohnumfeldes und der größeren Wohnungsgrößen die Außenstadtteile als Wohnstandort. Diese Gruppe ist jedoch weniger stark unter den überregional Umziehenden vertreten. Tab. 3.05 Bilanz Karlsruhes aus der überregionalen Wanderung 1999 - 2008 nach Quell- bzw. absolutanteiligabsolutanteiligabsolutanteilig Überregionale Wanderungen insgesamt Zuzüge nach Karlsruhe184.722100,0%105.18356,9%79.53943,1% Fortzüge von Karlsruhe158.072100,0%88.16655,8%69.90644,2% Wanderungsvolumen342.794100,0%193.34956,4%149.44543,6% Gewinne/Verluste26.650100,0%17.01763,9%9.63336,1% Deutschland (ohne Region Karlsruhe) Zuzüge nach Karlsruhe121.606100,0%70.59258,0%51.01442,0% Fortzüge von Karlsruhe99.593100,0%56.50556,7%43.08843,3% Wanderungsvolumen221.199100,0%127.09757,5%94.10242,5% Gewinne/Verluste22.013100,0%14.08764,0%7.92636,0% Ausland Zuzüge nach Karlsruhe51.013100,0%27.92154,7%23.09245,3% Fortzüge von Karlsruhe34.779100,0%18.05851,9%16.72148,1% Wanderungsvolumen85.792100,0%45.97953,6%39.81346,4% Gewinne/Verluste16.234100,0%9.86360,8%6.37139,2% ungeklärte Quell- bzw. Zielgebiete Zuzüge nach Karlsruhe12.103100,0%6.67055,1%5.43344,9% Fortzüge von Karlsruhe23.700100,0%13.60357,4%10.09742,6% Wanderungsvolumen35.803100,0%20.27356,6%15.53043,4% Gewinne/Verluste-11.597100,0%-6.93359,8%-4.66440,2% Mittlere Bevölkerung 1999 - 2008295.702100,0%108.55936,7%187.14363,3% ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt, Mühlburg 3) übriges Stadtgebiet Außenstadtteile 3) Zentrale Stadtteile 2) GESAMTSTADT Tab. 3.04 Zielgebieten und zonaler Stadtgliederung 1) 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 40 Altersstruktur der Zu- und Fortzüge nach zonaler Stadtgliederung Einen weiteren Beleg für diesen Erklärungsansatz liefert die Darstellung der altersstrukturellen Zusammenset- zung der überregional Umziehenden nach zonaler Stadtgliederung differenziert. ABBILDUNG 3.23 und 3.24 zeigen, dass zwischen 1999 und 2008 tatsäch- lich deutlich mehr Zuzüge von Schülern, Studenten, Auszubildenden und Berufsanfängern in den zentralen Stadtteilen registriert wurden (51.432 Personen) als im Außenbereich (29.455 Personen). Dagegen waren die Fortzüge dieser Altersgruppe gleichmäßiger auf beide Stadtbereiche verteilt (31.375 Personen bzw. 21.152 Personen), so dass die Nettozuwanderung junger Leute zwischen 16 und 26 Jahren in zentralen Stadtteilen mit +20.057 Personen mehr als doppelt so hoch war wie in den Außenstadtteilen (+8.303 Personen). Sowohl in den zentralen Stadtteilen als auch in den Außenstadtteilen beruhten die beachtlichen überregi- onalen Wanderungsgewinne der Vergangenheit zum Großteil auf der Nettozuwanderung (aus-)bildungso- rientierter junger Leute zwischen 16 und 25 Jahren. Dies unterstreicht den enorm hohen Stellenwert der Bildungsinfrastruktur in Karlsruhe für die Bevölkerungs- entwicklung. In der altersmäßig auf die Schüler und Studenten fol- genden Gruppe der 26- bis unter 45-Jährigen mussten die zentralen Stadtteile dann jedoch erhebliche Wan- derungsverluste in Höhe von -3.059 Personen in den letzten zehn Jahre an überregionale Ziele verzeichnen. Dabei handelte es zumeist um junge Starterhaushalte, die nach Beendigung von Ausbildung oder Studium kei- ne berufl iche Perspektive in Karlsruhe oder der Region fi nden konnten. 39.319 2.181 31.375 378 -3.059 3.120 5.190 3.941 51.432 42.378 4.812 4.527 3.382 1.692 -586 20.057 -262 489 -10.000010.00020.00030.00040.00050.00060.00070.00080.000 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 3.23 Zu- und Fortzüge Karlsruhes über die Regionsgrenzen hinaus 1999 - 2008 nach Abb. 2.10 Lebenszyklusgruppen und zonaler Stadtgliederung 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge - ZENTRALE STADTTEILE - Insgesamt Zuzüge:105.183 Fortzüge: 88.166 Gewinne/Verluste: 17.017 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 41 29.455 31.448 372 5.231 6.102 3.044 3.887 31.820 5.628 21.152 5.765 2.393 3.520 474 8.303 -534 651 367 -10.000010.00020.00030.00040.00050.00060.00070.00080.000 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 3.24 Zu- und Fortzüge Karlsruhes über die Regionsgrenzen hinaus 1999 - 2008 nach Abb. 3.25 Lebenszyklusgruppen und zonaler Stadtgliederung 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge - AUßENSTADTTEILE - Insgesamt Zuzüge: 79.539 Fortzüge: 69.906 Gewinne/Verluste: 9.633 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 42 Wanderungsbilanz der verschiedenen Stadtbereiche nach Quell- und Zielgebieten Von den insgesamt 22.013 Personen, die netto aus Deutschland (ohne Region Karlsruhe) nach Karlsruhe zugewandert sind, kamen 14.807 Personen in den zen- tralen Stadtteilen und nur 7.926 in Außenbereichen der Stadt an (vgl. ABBILDUNG 3.25). Die Wanderungsüber- schüsse mit dem Ausland - insgesamt 16.234 - verteilen sich hingegen etwas gleichmäßiger auf das Karlsruher Stadtgebiet: Per Saldo zogen 9.863 Personen aus dem Ausland in die zentralen Stadtbereiche und 6.371 in die Außenstadtteile zu. Im Falle der Zuwanderung aus Deutschland liegt das Verhältnis der Wanderungsge- winne nach Stadtteilen demnach bei 64 % zu 36 % zu Gunsten der zentralen Stadtteile; aus dem Ausland nur bei 60,8 % zu 39,2 % (vgl. TABELLE 3.05). Auch dieser Sachverhalt ist im Wesentlichen mit der unterschiedlichen altersstrukturellen Zusammensetzung der Zu- und Fortziehenden nach Quell- bzw. Zielgebie- ten und den verschiedenen Wohnstandortpräferenzen der verschiedenen Lebenszyklusgruppen zu erklären. Wie in Kapitel 3.3 gezeigt, waren die Wanderungen zwischen Karlsruhe und Deutschland in hohem Maße (aus-)bildungsorientiert, weshalb sich die Zuwanderung – vornehmlich junger Erwachsener zwischen 16 und 25 Jahren – stark auf die zentralen Stadtteile konzentrierte. Umgekehrt waren die Wanderungen mit dem Ausland vermehrt von wirtschaftlichen Überlegungen geleitet, weshalb sich die Zu- und Fortziehenden gleichmäßiger auf alle Lebenszyklusgruppen verteilten. Dem zu Folge war der Anteil von Familien und älteren Zuwanderern, die lieber in den ruhigeren Außenstadtteilen leben, dort größer. 22.013 7.926 16.234 9.863 6.371 14.087 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 GesamtstadtZentrale StadtteileAußenstadtteile Deutschland (ohne Region Karlsruhe) Ausland Abb. 3.25 Gewinne/Verluste Karlsruhes aus der überregionalen Wanderung 1999 - 2008 nach Abb. 3.22 Quell- bzw. Zielgebieten und zonaler Stadtgliederung 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge und ohne ungeklärte Quell- bzw. Zielgebiete 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 43 Jährliche Entwicklung der Wanderungsge- winne nach zonaler Stadtgliederung In ABBILDUNG 3.26 sind die überregionalen Wande- rungsgewinne der zentralen Stadtteile nach Quell- und Zielgebieten für jedes einzelne Jahr des Untersuchungs- zeitraums dargestellt. Demnach konnten die wachsen- den Wanderungsgewinne mit Deutschland (ohne Regi- on Karlsruhe) den Rückgang der Netto-Zuwanderung aus dem Ausland nicht ganz kompensieren. So sank die Zahl der überregionalen Wanderungsge- winne zwischen 1999 und 2008 von 1.633 Personen auf 1.260 Personen (-22,8 %). Der rasche Anstieg der Zuzüge aus Deutschland zwischen in 2007 beruhte im Wesentlichen auf den Erfolgen der erstmals durchge- führten Erstwohnsitzkampagne unter den Karlsruher Studenten. In den Außenstadtteilen Karlsruhes war der Rückgang im Vergleich mit den zentralen Stadtteilen stärker spür- bar (vgl. ABBILDUNG 3.27). Zwischen 1999 und 2008 sanken die jährlichen Wanderungsüberschüsse dort von 1.062 auf 226 Personen pro Jahr (-78,7 %). Ursache für diesen ungleich stärkeren Rückgang war, dass die Wanderungsgewinne mit dem Ausland in den Außenbereichen Karlsruhes sehr stark zurückgingen, während die jährliche Netto-Zuwanderung aus Deutsch- land (ohne Region Karlsruhe) relativ konstant blieb. 1.240 1.473 639 1.909 1.449 1.732 1.397 2.127 1.633 1.260 1.144 1.308 1.630 1.987 1.219 1.291 1.379 727 935 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 1999200020012002200320042005200620072008 überregionale Wanderung insgesamt2)Deutschland (ohne Region Karlsruhe)Ausland Abb. 3.26 Jährliche Gewinne/Verluste Karlsruhes aus der überregionalen Wanderung Abb. 3.24 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Zielgebieten und zonaler Stadtgliederung 1) 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) überregionale Wanderungen insgesamt inkl. ungeklärter Quell- bzw. Zielgebiete Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 - ZENTRALE STADTTEILE - Summe 1999 bis 2008 überregionale Wanderungen insg. 2) : 17.017 Deutschland: 14.087 Ausland: 9.863 3. ÜBERREGIONALE ZU- UND FORTZÜGE 1999 - 2008 44 705 1.519 1.043 185 805 226 1.062 1.047 367 503 539 736 487 275 489 239 1.033 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 1999200020012002200320042005200620072008 überregionale Wanderung insgesamt2)Deutschland (ohne Region Karlsruhe)Ausland Abb. 3.27 Jährliche Gewinne/Verluste Karlsruhes aus der überregionalen Wanderung Abb. 3.25 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Zielgebieten und zonaler Stadtgliederung 1) 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) überregionale Wanderungen insgesamt inkl. ungeklärter Quell- bzw. Zielgebiete Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 - AUßENSTADTTEILE - Summe 1999 bis 2008 überregionale Wanderungen insg. 2) : 9.633 Deutschland: 7.926 Ausland: 6.371 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 45 Das Umzugsgeschehen zwischen Karlsruhe und der Re- gion zwischen 1999 und 2008 umfasst neben (aus-)bil- dungsorientierten Zuzügen junger Erwachsener auch die Umzüge der Wohnstandortoptimierer. Darüber hinaus wird in Kapitel 4 der Frage nachgegan- gen werden, inwieweit sich der vielfach beschriebene Trend „zurück in die Stadt“ quantitativ für Karlsruhe nachweisen lässt, oder ob die Suburbanisierung – also die Abwanderung in die Umlandgemeinden – weiterhin die regionalen Zu- und Fortzüge dominiert. 4.1 Räumliche Abgrenzung und innere Gliederung der Region Karlsruhe Die Region Karlsruhe umfasst – im Sinne der vorlie- genden Untersuchung – die deutschen Gemeinden der Eurodistrict-Regio PAMINA (ohne die rheinland-pfälzi- schen Gemeinden Dahner Felsenland und Hauenstein) sowie Bad Herrenalb, Dobel, Königsbach-Stein und Remchingen. In TABELLE 4.01 und ABBILDUNG 4.01 ist die Untertei- lung der Region in Verfl echtungsbereiche dargestellt. Der engere Verfl echtungsbereich, der mit dem Oberzentrum in einem sehr intensiven Austausch steht, setzt sich aus den Gemeinden des Nachbarschaftsver- bands Karlsruhe sowie den Gemeinden Au am Rhein, Durmersheim und Malsch im Süden, Hagenbach und Wörth am Rhein im Westen und Walzbachtal im Nord- osten zusammen. Daran schließen sich im Norden und Süden halbkreisför- mig badische und pfälzische Gemeinden an, deren sozio- ökonomische Verfl echtungen mit der Fächerstadt nicht mehr ganz so eng ausgeprägt sind. Dieser weitere Verfl echtungsbereich wird im Norden und Osten von Gemeinden des Landkreises Karlsruhes, im Nordwesten von vier Verbandsgemeinden des Landkreises Germers- heim und im Süden von Gemeinden des Landkreises Rastatt und der Stadt Baden-Baden gebildet. Die übrigen deutschen Gemeinden der Region PAMINA – mit Ausnahme der Gemeinden Dahner Felsenland und Hauenstein – bilden den Verfl echtungsbereich der übri- gen Region Karlsruhe. Die wechselseitigen Beziehun- gen dieser Gemeinden mit Karlsruhe sind innerhalb der Region Karlsruhe nur schwach ausgeprägt. 4. Zu- und Fortzüge zwischen der Stadt Karlsruhe und der Region 1999 - 2008 Tab. 4.01 Innere Gliederung der Region Karlsruhe BezeichnungGemeinde / Verwaltungsgemeinschaft engerer Verflechtungsbereich Au am Rhein, Durmersheim, Eggenstein-Leopoldshafen, Ettlingen, Hagenbach Karlsbad, Linkenheim-Hochstetten, Malsch, Marxzell, Pfinztal, Rheinstetten, Stutensee, Waldbronn, Walzbachtal, Weingarten (Baden), Wörth am Rhein weiterer VerflechtungsbereichBad Herrenalb, Baden-Baden, Bietigheim, Bischweier, Bretten, Bruchsal, Dettenheim, Dobel, Elchesheim-Illingen, Forst, Gaggenau, Gernsbach, Gondelsheim, Graben-Neudorf, Hambrücken, Jockgrim, Kandel, Karlsdorf- Neuthard, Königsbach-Stein, Kuppenheim, Loffenau, Muggensturm, Oberderdingen, Ötigheim, Rastatt, Remchingen, Rülzheim, Steinmauern, Ubstadt-Weiher übrige RegionAnnweiler a. Trifels, Bad Bergzabern, Bad Schönborn, Bellheim, Bühl, Bühlertal, Edenkoben, Forbach, Germersheim, Herxheim, Hügelsheim, Iffezheim, Kraichtal, Kronau, Kürnbach, Landau (Stadt), Landau-Land, Lichtenau, Lingenfeld, Maikammer, Oberhausen-Rheinhausen, Offenbach a.d.Q., Östringen, Otterweier, Philippsburg, Rheinmünster, Sinzheim, Sulzfeld, Waghäusel, Weisenbach, Zaisenhausen 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 46 Karlsruhe Bühl Forbach Edenkoben Baden-Baden Bad Bergzabern Bretten Kandel Bruchsal Kraichtal Rastatt Gernsbach Wörth am Rhein Annweiler a. Trifels Malsch Lingenfeld Ettlingen Gaggenau Landau-Land Östringen Herxheim Bellheim Ruelzheim Stutensee Jockgrim Karlsbad Pfinztal Philipps- burg Marxzell Waghäusel Landau (Stadt) Maikammer Dobel Sinzheim Ubstadt- Weiher Rhein- münster Walzbachtal Lichtenau Dettenheim Rheinstetten Sulzfeld Forst Iffezheim Durmersheim Loffenau Königsbach- Stein Kronau Hagen- bach Offenbach a.d.Q. Otters- weier Bad Herrenalb Ober- derdingen Remchin- gen Graben- Neudorf Bühler- tal Landau (Stadt) Bad Schönborn Germers- heim Weingarten (Baden) Kuppen- heim Kürnbach Hügels- heim Bietigheim Ötigheim Gondelsheim Wald- bronn Au am Rhein Eggenstein- Leopoldshafen Steinmauern Linkenheim- Hochstetten Hambrücken Muggen- sturm Weisenbach Zaisen- hausen Karlsdorf- Neuthard Oberhausen- Rheinhausen Elchesheim- Illingen Bischweier Abb. 4.01 Die Region Karlsruhe und ihre Verflechtungsbereiche Frankreich Rheinland- Pfalz Baden- Württemberg Region Karlsruhe Baden- Württemberg Frank- reich Rheinland- Pfalz Bayern Schweiz Legende Verflechtungsbereiche der Region Karlsruhe Stadt Karlsruhe engerer Verflechtungsbereich weiterer Verflechtungsbereich übrige Region Karlsruhe Staatsgrenze Landesgrenze Grenzen der Verflechtungsbereiche Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 47 4.2 Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der Region In Summe der vergangenen zehn Jahre war die Zahl der Fortzüge von Karlsruhe in Gemeinden der Region mit 59.223 Personen deutlich größer als die Zahl der Zuzüge von den Regionsgemeinden nach Karlsruhe (53.586 Per- sonen). Demnach verlor Karlsruhe zwischen 1999 und 2008 per Saldo 5.637 Personen an die umliegenden Gemeinden (vgl. ABBILDUNG 4.02). Das bedeutet, dass im Durchschnitt jedes Jahr rund 560 Personen mehr von Karlsruhe in die Region fortzogen als umgekehrt zuwanderten. Die Wanderungsbeziehungen mit dem engeren Ver- fl echtungsbereich waren dabei am intensivsten (vgl. ABBILDUNG 4.03). 30.340 Zuzügen aus dem Nah- bereich standen 37.204 Fortzüge gegenüber. Somit musste Karlsruhe per Saldo 6.864 Einwohner an die benachbarten Gemeinden abgeben. Dagegen erzielte Karlsruhe mit dem weiteren Verfl echtungsbereich sowie der übrigen Region sogar leichte Wanderungsgewinne bei deutlich geringeren Wanderungsströmen. Mit dem weiteren Verfl echtungsbereich standen sich 15.897 Zuzüge und 15.557 Fortzüge gegenüber, so dass sich daraus geringe Wanderungsgewinne für Karls- ruhe ergaben (+340 Personen in zehn Jahren). Die Zu- und Fortzüge Karlsruhes mit der übrigen Region waren mit 7.349 bzw. 6.462 Personen auf Grund der größeren räumlichen Distanz merklich geringer. Der Wanderungs- saldo war hier mit +887 Personen jedoch auch positiv. Daraus wird ersichtlich, dass die Wanderungsverluste Karlsruhes an die Region der Jahre 1999 bis 2008 ( -5.637 Personen) zur Gänze auf der Netto-Abwan- derung in den engeren Verfl echtungsbereich beruhen (-6.864). Die leichten Wanderungsgewinne Karlsruhes mit den übrigen Teilgebieten konnten dies nicht auf- wiegen. Aus ANHANGTABELLE A4.01 wird deutlich, dass die Wanderungsintensität zwischen Karlsruhe und dem en- geren Verfl echtungsbereich, verglichen mit den beiden anderen Teilräumen, sehr viel stärker war, als dies der Vergleich der absoluten Wanderungsvolumina vermuten ließe. Je 1.000 Einwohner im jeweiligen Verfl echtungs- bereich zogen in den letzten zehn Jahren 128 Personen aus dem engeren, lediglich 40 aus dem weiteren und nur 19 aus dem weit entfernten Verfl echtungsbereich nach Karlsruhe zu. Im Vergleich dazu waren die Fortzüge aus Karlsruhe noch stärker auf die unmittelbaren Nachbargemeinden fokussiert. So betrug die Fortzugsziffer in den Nahbe- reich 158 Personen je 1.000 Einwohner. In den weiteren Verfl echtungsbereich zogen je 1.000 Einwohner nur noch 39 Karlsruherinnen und Karlsruher sowie in die übrige Region sogar nur 17. 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 48 7.349 15.557 15.897 30.340 37.204 6.462 887 340 -6.864 -15.000 -10.000-5.00005.00010.00015.00020.00025.00030.00035.00040.00045.000 engerer Verflechtungsbereich weiterer Verflechtungsbereich übrige Region Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Abb. 4.03 Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der Region 1999 - 2008 nach Abb. 4.04 Verflechtungsbereichen 1) regionale Wanderungen insgesamt Zuzüge: 53.586 Fortzüge: 59.223 Gewinnne/Verluste: -5.637 59.223 -5.637 53.586 -25.000 0 25.000 50.000 75.000 Zuzüge nach Karlsruhe Fortzüge von Karlsruhe Gewinne/Verluste 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 Abb. 4.02 Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der Region 1999 - 2008 1) 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 49 Zu- und Fortzüge auf Gemeindeebene Die höchsten regionalen Wanderungsvolumina wur- den zwischen 1999 und 2008 mit Gemeinden des en- geren Verfl echtungsbereichs erreicht. Am höchsten war der Bevölkerungsaustausch mit Ettlingen (10.100 Per- sonen). Ebenfalls waren die Wanderungsvolumina mit Stutensee (9.509 Personen), Eggenstein-Leopoldshafen (7.132), Rheinstetten (7.055) und Pfi nztal (6.262) sehr hoch (siehe TABELLE 4.02). ABBILDUNG 4.04 zeigt, wie sich die 53.586 Zuzüge aus der Region nach Karlsruhe auf die einzelnen Her- kunftsgemeinden verteilten. Die Kommunen mit der Tab 4.02 Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der Region 1999 - 2008 nach Tab 4.02 Verflechtungsbereichen 1) Zuzüge von ...Fortzüge von Wanderungs-Gewinne/ nach KarlsruheKarlsruhe nach ...volumenVerluste engerer Verflechtungsbereich 2) 30.34037.20467.544-6.864 davon: Au am Rhein163249412-86 Durmersheim1.2791.8023.081-523 Eggenstein-Leopoldshafen3.1523.9807.132-828 Ettlingen4.7905.31010.100-520 Hagenbach7429591.701-217 Karlsbad1.5771.4663.043111 Linkenheim-Hochstetten1.6322.0743.706-442 Malsch1.1551.3482.503-193 Marxzell6165871.20329 Pfinztal2.9523.4106.362-458 Rheinstetten3.0394.0167.055-977 Stutensee3.9565.5539.509-1.597 Waldbronn1.3961.4782.874-82 Walzbachtal9201.0791.999-159 Weingarten (Baden)1.2341.7482.982-514 Wörth am Rhein1.7372.1453.882-408 weiterer Verflechtungsbereich 3) 15.89715.55731.454340 darunter: Bad Herrenalb8799981.877-119 Baden-Baden1.6911.5943.28597 Bretten1.1229712.093151 Bruchsal2.0842.0414.12543 Jockgrim, VG6971.0141.711-317 Rastatt1.9861.5013.487485 übrige Region 4) 7.3496.46213.811887 darunter: Bad Bergzabern5946601.254-66 Bühl6285661.19462 Germersheim610313923297 Herxheim, VG262315577-53 Landau (Stadt)8858101.69575 regionale Wanderungen insgesamt53.58659.223112.809-5.637 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Marxzell, Pfinztal, Rheinstetten, Stutensee, Waldbronn Walzbachtal, Weingarten (Baden), Wörth am Rhein 3) Bad Herrenalb, Baden-Baden, Bietigheim, Bischweier, Bretten, Bruchsal, Dettenheim, Dobel, Elchsheim-Illingen, Forst, 3) Gaggenau, Gernsbach, Graben-Neudorf, Hambrücken, Jockgrim, Kandel, Karlsdorf-Neuthard, Königsbach-Stein, 3) Kuppenheim, Loffenau, Muggensturm, Oberderdingen, Ötigheim, Rastatt, Remchingen, Rülzheim, Steinmauern, 3) Ubstadt-Weiher 4) Annweiler a.T., Bad Bergzabern, Bad Schönborn, Bellheim, Bühl, Bühlertal, Edenkoben, Forbach, Germersheim, Herxheim, 4) Hügelsheim, Iffezheim, Kraichtal, Kronau, Kürnbach, Landau-Stadt, Landau-Land, Lichtenau, Lingenfeld, Maikammer, 4) Oberhausen-Rheinhausen, Offenbach a.d.Q., Östringen, Ottersweier, Philippsburg, Rheinmünster, Sinzheim, Sulzfeld, 4) Waghäusel, Weisenbach, Zaisenhausen 2) Au am Rhein, Durmersheim, Eggenstein-Leopoldshafen, Ettlingen, Hagenbach, Karlsbad, Linkenheim-Hochstetten, Malsch, 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 50 höchsten Zuwanderung nach Karlsruhe (1.000 Perso- nen und mehr) grenzen in der Regel direkt an Karls- ruhe an. Die Zuwanderung aus den nahe gelegenen, linksrheinischen, pfälzischen Kommunen blieb zumeist hinter der aus den badischen Gemeinden des engeren Verfl echtungsbereichs zurück. Gut erkennbar ist auch, dass die Zuwanderung nach Karlsruhe aus den größeren Städten mit mehr als 25.000 Einwohnern relativ hoch war (Baden-Baden, Bretten, Bruchsal, Bühl, Gaggenau, Landau, Rastatt). Die meisten regional nach Karlsruhe Zuziehenden ka- men in den vergangenen zehn Jahren aus Ettlingen, Stutensee (3.956 Personen), Eggenstein-Leopoldshafen (3.152), Rheinstetten (3.039) und Pfi nztal (2.952). Die Zuzüge aus dem weiteren Verfl echtungsbereich waren aus Bruchsal (2.084 Personen), Rastatt (1.986), Baden- Baden (1.691) und Bretten (1.122) am höchsten. Aus der übrigen Region kamen die Zuziehenden vor allem aus Landau (885 Personen), Bühl (628), Germersheim (610) und Bad Bergzabern (594). Ähnlich wie bei den Zuzügen aus der Region zielten im Gegenzug auch die Fortzüge von Karlsruhe in die nahen Umlandgemeinden sowie die größeren Städte (vgl. TABELLE 4.02 und ABBILDUNG 4.05). Besonders häufi g zogen Karlsruher nach Stutensee (5.553), Ett- lingen (5.310 Personen), Rheinstetten (4.016 Personen) und Eggenstein-Leopoldshafen (3.980 Personen) fort. Unter den Gemeinden des weiteren Verfl echtungsbe- reichs konnte Bruchsal (2.041 Personen), Baden-Baden (1.594) und Rastatt (1.501) relativ viele Fortziehende aus Karlsruhe an sich binden. Aber auch die Gemeinden Jockgrim (1.014 Personen), Bad Herrenalb (998) und Bretten (971) waren als Zuzugsorte bei den Karlsruhern beliebt. Mit welchen Gemeinden Karlsruhe zwischen 1999 und 2008 per Saldo Einwohner verloren hat, ist in TABELLE 4.02 und ABBILDUNG 4.06 zu sehen. Mit Ausnahmen des Südostens (Waldbronn und Karlsbad) ist Karlsruhe von einem Ring von Gemeinden umgeben, an die die Fächerstadt in den letzten zehn Jahren jeweils zwischen 500 und 1.600 Personen verloren hat. Die Wanderungs- verluste Karlsruhes waren mit Stutensee (-1.597 Perso- nen), Rheinstetten (-977 Personen) und Eggenstein-Leo- poldshafen (-828 Personen) dabei am höchsten. An diesen engsten Bereich grenzt eine zweite Zone rund um Karlsruhe an, die sich weit in die rheinland-pfälzi- sche Seite hineinzieht. Die Wanderungsverluste Karls- ruhes waren hier in den zurückliegenden zehn Jahren mit maximal -200 Personen (in zehn Jahren) allerdings deutlich niedriger. Darüber hinaus verlor Karlsruhe sehr geringfügig noch an sieben weiter entfernt liegende Gemeinden per Saldo Einwohner (Bad Herrenalb, Bad Schönborn, Dobel, Loffenau, Sinzheim, Weisenbach). Mit allen anderen 38 Regionsgemeinden erzielte Karls- ruhe in den letzten zehn Jahren Wanderungsgewinne. Mit Abstand war die Zahl der Nettozuwanderer dabei aus Rastatt (+485 Personen) und Germersheim (+297) am höchsten. In den übrigen Gemeinden betrugen die Wanderungsüberschüsse jedoch in keinem Fall mehr als 151 Personen (Bretten). Bemerkenswert ist, dass Karls- ruhe als Oberzentrum mit allen Mittelzentren außerhalb des engeren Verfl echtungsbereichs (Baden-Baden, Rastatt, Bruchsal, Bretten, Landau, Germersheim) Wan- derungsgewinne einfahren konnte. Die 30.340 von Karlsruhe in die unmittelbaren Nachbar- gemeinden Fortgezogenen prägten in den Zielgemein- den die dortige Bevölkerungsentwicklung maßgeblich. ABBILDUNG 4.07 zeigt, dass die Gemeinden um Karlsruhe herum ihre Bevölkerungsgröße bis zu einem Viertel den Zuzügen aus Karlsruhe verdanken. Spitzen- werte erreichen dabei Eggenstein-Leopoldshafen (263 Karlsruher Zugezogene je 1.000 Einwohner), Stutensee (248), Rheinstetten (197) und Weingarten (190). Bemer- kenswert ist darüber hinaus der relativ hohe Wert von Bad Herrenalb - trotz der relativ weiten Entfernung zu Karlsruhe. Je 1.000 Einwohner Bad Herrenalbs sind in den letzten zehn Jahren immerhin 134 Personen aus Karlsruhe dorthin zugezogenen. 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 51 Karlsruhe Bühl Forbach Edenkoben Baden-Baden Bad Bergzabern Bretten Kandel Bruchsal Kraichtal Rastatt Gernsbach Wörth am Rhein Annweiler a. Trifels Malsch Lingenfeld Ettlingen Gaggenau Landau-Land Östringen Herxheim Bellheim Ruelzheim Stutensee Jockgrim Karlsbad Pfinztal Philipps- burg Marxzell Waghäusel Landau (Stadt) Maikammer Dobel Sinzheim Ubstadt- Weiher Rhein- münster Walzbachtal Lichtenau Dettenheim Rheinstetten Sulzfeld Forst Iffezheim Durmersheim Loffenau Königsbach- Stein Kronau Hagen- bach Offenbach a.d.Q. Otters- weier Bad Herrenalb Ober- derdingen Remchin- gen Graben- Neudorf Bühler- tal Landau (Stadt) Bad Schönborn Germers- heim Weingarten (Baden) Kuppen- heim Kürnbach Hügels- heim Bietigheim Ötigheim Gondelsheim Wald- bronn Au am Rhein Eggenstein- Leopoldshafen Steinmauern Linkenheim- Hochstetten Hambrücken Muggen- sturm Weisenbach Zaisen- hausen Karlsdorf- Neuthard Oberhausen- Rheinhausen Elchesheim- Illingen Bischweier Abb. 4.04 Zuzüge von den Gemeinden der Region nach Karlsruhe 1999 - 2008 Frankreich Rheinland- Pfalz Baden- Württemberg Baden- Württemberg Zuzüge aus ... dem engeren Verflechtungsbereich: 30.340 dem weiteren Verflechtungsbereich: 15.897 der übrigen Region: 7.349 der Region Karlsruhe insgesamt: 53.586 Staatsgrenze Landesgrenze engerer Verflechtungsbereich weiterer Verflechtungsbereich übrige Region Legende Zuzüge nach Karlsruhe 4.000 und mehr (Max. 4.790) 0 bis unter 500 500 bis unter 1.000 1.000 bis unter 2.000 2.000 bis unter 4.000 Quelle: Bevölkerungsstatistik 1999 - 2008 Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 52 Karlsruhe Bühl Forbach Edenkoben Baden-Baden Bad Bergzabern Bretten Kandel Bruchsal Kraichtal Rastatt Gernsbach Wörth am Rhein Annweiler a. Trifels Malsch Lingenfeld Ettlingen Gaggenau Landau-Land Östringen Herxheim Bellheim Ruelzheim Stutensee Jockgrim Karlsbad Pfinztal Philipps- burg Marxzell Waghäusel Landau (Stadt) Maikammer Dobel Sinzheim Ubstadt- Weiher Rhein- münster Walzbachtal Lichtenau Dettenheim Rheinstetten Sulzfeld Forst Iffezheim Durmersheim Loffenau Königsbach- Stein Kronau Hagen- bach Offenbach a.d.Q. Otters- weier Bad Herrenalb Ober- derdingen Remchin- gen Graben- Neudorf Bühler- tal Landau (Stadt) Bad Schönborn Germers- heim Weingarten (Baden) Kuppen- heim Kürnbach Hügels- heim Bietigheim Ötigheim Gondelsheim Wald- bronn Au am Rhein Eggenstein- Leopoldshafen Steinmauern Linkenheim- Hochstetten Hambrücken Muggen- sturm Weisenbach Zaisen- hausen Karlsdorf- Neuthard Oberhausen- Rheinhausen Elchesheim- Illingen Bischweier Abb. 4.05 Fortzüge aus Karlsruhe in die Gemeinden der Region 1999 - 2008 Frankreich Rheinland- Pfalz Baden- Württemberg Baden- Württemberg Fortzüge aus Karlsruhe ... in den engeren Verflechtungsbereich: 37.204 in den weiteren Verflechtungsbereich: 15.557 in die übrige Region: 6.462 in die Region Karlsruhe insgesamt: 59.223 Staatsgrenze Landesgrenze engerer Verflechtungsbereich weiterer Verflechtungsbereich übrige Region Legende Fortzüge aus Karlsruhe 4.000 und mehr (Max. 5.553) 500 bis unter 1.000 1.000 bis unter 2.000 2.000 bis unter 4.000 0bisunter500 Quelle: Bevölkerungsstatistik 1999 - 2008 Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 53 Karlsruhe Bühl Forbach Edenkoben Baden-Baden Bad Bergzabern Bretten Kandel Bruchsal Kraichtal Rastatt Gernsbach Wörth am Rhein Annweiler a. Trifels Malsch Lingenfeld Ettlingen Gaggenau Landau-Land Östringen Herxheim Bellheim Ruelzheim Stutensee Jockgrim Karlsbad Pfinztal Philipps- burg Marxzell Waghäusel Landau (Stadt) Maikammer Dobel Sinzheim Ubstadt- Weiher Rhein- münster Walzbachtal Lichtenau Dettenheim Rheinstetten Sulzfeld Forst Iffezheim Durmersheim Loffenau Königsbach- Stein Kronau Hagen- bach Offenbach a.d.Q. Otters- weier Bad Herrenalb Ober- derdingen Remchin- gen Graben- Neudorf Bühler- tal Landau (Stadt) Bad Schönborn Germers- heim Weingarten (Baden) Kuppen- heim Kürnbach Hügels- heim Bietigheim Ötigheim Gondelsheim Wald- bronn Au am Rhein Eggenstein- Leopoldshafen Steinmauern Linkenheim- Hochstetten Hambrücken Muggen- sturm Weisenbach Zaisen- hausen Karlsdorf- Neuthard Oberhausen- Rheinhausen Elchesheim- Illingen Bischweier Abb. 4.06 Gewinne/Verluste Karlsruhes aus der regionalen Wanderung 1999 - 2008 Frankreich Rheinland- Pfalz Baden- Württemberg Baden- Württemberg Gewinne/Verluste Karlsruhes mit ... dem engeren Verflechtungsbereich: -6.864 dem weiteren Verflechtungsbereich: 340 der übrigen Region: 887 der Region Karlsruhe insgesamt: -5.637 Staatsgrenze Landesgrenze engerer Verflechtungsbereich weiterer Verflechtungsbereich übrige Region Legende Gewinne/Verluste Karlsruhes aus der regionalen Wanderung Verluste -200 bis unter 0 Verluste mehr -500 (Max. -1.597) Verluste -500 bis unter -200 Gewinne 0 bis unter 200 Gewinne mehr als 200 (Max. 485) Quelle: Bevölkerungsstatistik 1999 - 2008 Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 54 Karlsruhe Bühl Forbach Edenkoben Baden-Baden Bad Bergzabern Bretten Kandel Bruchsal Kraichtal Rastatt Gernsbach Wörth am Rhein Annweiler a. Trifels Malsch Lingenfeld Ettlingen Gaggenau Landau-Land Östringen Herxheim Bellheim Ruelzheim Stutensee Jockgrim Karlsbad Pfinztal Philipps- burg Marxzell Waghäusel Landau (Stadt) Maikammer Dobel Sinzheim Ubstadt- Weiher Rhein- münster Walzbachtal Lichtenau Dettenheim Rheinstetten Sulzfeld Forst Iffezheim Durmersheim Loffenau Königsbach- Stein Kronau Hagen- bach Offenbach a.d.Q. Otters- weier Bad Herrenalb Ober- derdingen Remchin- gen Graben- Neudorf Bühler- tal Landau (Stadt) Bad Schönborn Germers- heim Weingarten (Baden) Kuppen- heim Kürnbach Hügels- heim Bietigheim Ötigheim Gondelsheim Wald- bronn Au am Rhein Eggenstein- Leopoldshafen Steinmauern Linkenheim- Hochstetten Hambrücken Muggen- sturm Weisenbach Zaisen- hausen Karlsdorf- Neuthard Oberhausen- Rheinhausen Elchesheim- Illingen Bischweier Abb. 4.07 Fortzüge aus Karlsruhe in Gemeinden der Region 1999 - 2008 bezogen auf 1.000 der mittleren Bevölkerung in der Zielgemeinde Frankreich Rheinland- Pfalz Baden- Württemberg Baden- Württemberg Fortzüge aus Karlsruhe (bezogen auf 1.000 Einwohner) ... in den engeren Verflechtungsbereich: 157 in den weiteren Verflechtungsbereich: 40 in die übrige Region: 17 in die Region Karlsruhe insgesamt: 59 Staatsgrenze Landesgrenze engerer Verflechtungsbereich weiterer Verflechtungsbereich übrige Region Legende Von 1.000 Einwohnern in den Ziel- gemeinden sind zwischen 1999 - 2008 ... aus Karlsruhe zugezogen 0bisunter25 25 bis unter 50 50 bis unter 100 100 bis unter 200 200 und mehr (Max. 263) Quelle: Bevölkerungsstatistik 1999 - 2008 Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 55 1 Unter Suburbanisierung versteht man die Abwanderung städtischer Bevölkerung aus der Kernstadt in das städtische Umland. 2 vgl. Amt für Stadtentwicklung der Stadt Karlsruhe: Wohnen im Zentrum 2006. Rückkehr in die zentralen Stadtteile. (=Beiträge zur Stadtentwicklung Nr. 20), Karlsruhe 2006 und Amt für Stadtentwicklung der Stadt Karlsruhe: Wohnen und Bauen in der Stadt. 7. Sachstandsbericht 2008. (=Beiträge zur Stadtentwicklung Nr. 25), Karlsruhe 2008. Zeitliche Entwicklung der regionalen Zu- und Fortzüge Um zu untersuchen, ob bzw. inwieweit in Karlsruhe von einem Rückgang der Suburbanisierung 1 und einem Trend zurück in die Innenstadt gesprochen werden kann, wird im folgenden Abschnitt die zeitliche Ent- wicklung der regionalen Zu- und Fortzüge nach bzw. von Karlsruhe analysiert. Die jährliche Entwicklung der regionalen Wanderung Karlsruhes zwischen 1999 und 2008 läßt erste Tenden- zen eines leichten Rückgangs der Suburbanisierung in der Region Karlsruhe erkennen. Während die jährlichen Fortzüge 1999 und 2000 noch bei rund 6.400 Personen pro Jahr lagen, ging die Zahl der Karlsruher, die der Stadt in Richtung Region den Rücken kehrten, bis 2008 auf 5.598 bzw. um -12,5 % zurück (vgl. ABBILDUNG 4.08). Das Ziel war dabei sehr häufi g der engere Ver- fl echtungsbereich (vgl. ABBILDUNG 4.09). Erfreulich ist, dass sich insbesondere die Fortzüge in das unmittelbare Umland von 4.133 Personen in 1999 auf 3.502 Perso- nen in 2008 bzw. um -15,3 % spürbar reduzierten. Dennoch haben über den gesamten Untersuchungs- zeitraum hinweg mehr Menschen die Fächerstadt in Richtung Region verlassen, als von dort zugezogen sind (vgl. ABBILDUNG 4.08). Dabei ist ein kontinuierlicher Rückgang der jährlichen Wanderungsverluste nicht zu beobachten. Zwischen 2001 und 2004 stieg die Zahl der Zuzüge leicht von 5.326 Personen auf 5.552 Personen an. In der Konsequenz gingen zunächst die Wande- rungsverluste Karlsruhes an die Region zwischen 1999 und 2004 spürbar zurück: Der Saldo reduzierte sich von -751 Personen in 1999 auf -172 Personen in 2004. Unter dem Einfl uss leicht sinkender Zuwanderungszah- len nach Karlsruhe nahmen die Wanderungsverluste der Fächerstadt ab 2005 wieder zu und erreichten im Jahr 2007 einen Wert von -848 Personen. Erst als 2008 die Zahl der Fortzüge aus Karlsruhe noch weiter zurück ging und gleichzeitig mehr Menschen aus der Region nach Karlsruhe zuzogen, konnte dieser rückläufi ge Trend gestoppt werden, so dass der Netto- Verlust Karlsruhes aus der regionalen Wanderung im Jahr 2008 nur noch -179 Personen betrug. Dabei waren jährlich leichte Wanderungsgewinne mit dem weiteren Verfl echtungsbereich und der übrigen Region zu konstatieren, anders als mit dem engeren Verfl echtungsbereich, an den die Stadt Jahr für Jahr zwischen 400 und 900 Personen per Saldo verliert (vgl. ABBILDUNGEN 4.09 bis 4.11). Die jährliche Wanderungsbilanz zwischen Karlsruhe und dem weiteren Verfl echtungsbereich war zwischen 1999 und 2008 weitestgehend ausgeglichen. Die Entwicklung der Zahl der Zu- und Fortzüge verlief recht gleichför- mig. Die Zahl der Zuzüge bewegte sich grob zwischen 1.400 und 1.750 Personen; die der Fortzüge oszillierte zwischen 1.450 und 1.800 Personen (vgl. ABBILDUNG 4.10). Dabei wechselten sich Jahre mit geringen Wande- rungsgewinnen und solche mit leichten Verlusten ab. ABBILDUNG 4.11 zeigt die jährliche Entwicklung der Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der übrigen Re- gion zwischen 1999 und 2008. Nachvollziehbar ist das geringe Wanderungsaufkommen der Umzüge zwischen Karlsruhe und der übrigen Region aufgrund der weiten Distanzen. Dennoch sind die Zuzugszahlen nach Karls- ruhe leicht gestiegen, so dass die Wanderungsgewinne Karlsruhes mit der übrigen Region ab dem Jahr 2000 von 11 auf zuletzt 226 Personen sogar anwuchsen. Fest steht allerdings, dass sich die Wohnstandortprä- ferenzen der Bevölkerung in Karlsruhe und der Region seit 2005 zusehends verändern. Untersuchungen des Amts für Stadtentwicklung haben ergeben, dass das Wohnleitbild vom Einfamilienhaus im grünen Umland an Allgemeingültigkeit eingebüßt hat. 2 Im Zuge des Wandels von Arbeitsweisen, Lebensstilen und Famili- enbeziehungen schätzen immer mehr Bevölkerungs- gruppen das „Wohnen in der Großstadt“. Stichworte hierbei sind urbane Wohnformen, kurze Wege und das großstädtische Lebensgefühl. Dass sich dieser Wandel in Karlsruhe (noch) nicht quan- titativ im hohen Maße niedergeschlagen hat, liegt zum großen Teil am knappen Karlsruher Wohnungsangebot. Haushalte, die ihren Wohnstandort an ihre aktuelle Lebenssituation anpassen möchten, fi nden in Karlsruhe auf Grund des mangelnden Angebots häufi g kein pas- sendes Wohnobjekt und wandern notgedrungen in die Region ab. Somit wird nachvollziehbar, warum der Trend „zurück in die Stadt“ bzw. „in der Stadt verbleiben“ zahlenmäßig beschränkt bleibt und die Abwanderung in die Umlandgemeinden nach wie vor besteht, wenn auch mit spürbar sinkender Tendenz. 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 56 2.994 2.920 3.0583.092 3.229 3.237 3.502 3.802 3.545 3.525 4.133 4.153 -508 -882 -487 -433 -916 -904 -1.000 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 1999200020012002200320042005200620072008 Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 4.09 Jährliche Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der Region 1999 - 2008 1) - ENGERER VERFLECHTUNGSBEREICH - Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge Summe 1999 - 2008 Zuzüge: 30.340 Fortzüge: 37.204 Gewinne/Verluste: -6.864 6.400 5.797 5.894 5.630 5.134 5.046 5.419 5.552 5.326 5.649 6.391 5.868 5.598 5.724 -761 -172 -471 -734 -179 -848 -751 -1.000 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 1999200020012002200320042005200620072008 Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 4.08 Jährliche Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der Region 1999 - 2008 1) - REGIONALE WANDERUNGEN INSGESAMT - Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 Summe 1999 - 2008 Zuzüge: 53.586 Fortzüge: 59.223 Gewinne/Verluste: -5.637 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 57 1.719 1.586 1.395 1.744 1.629 1.571 1.612 1.786 1.504 1.444 1.483 1.488 103 -49 240 -157 83 107 -1.000 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 1999200020012002200320042005200620072008 Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 4.10 Jährliche Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der Region 1999 - 2008 1) - WEITERER VERFLECHTUNGSBEREICH - Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge Summe 1999 - 2008 Zuzüge: 15.897 Fortzüge: 15.557 Gewinne/Verluste: 340 839 742 738 657 701 752 612613 612 679 646 655 226 140 59 130 11 46 -1.000 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 1999200020012002200320042005200620072008 Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 4.11 Jährliche Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der Region 1999 - 2008 1) - ÜBRIGE REGION - Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge Summe 1999 - 2008 Zuzüge: 7.349 Fortzüge: 6.462 Gewinne/Verluste: 887 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 58 4.3 Altersstruktur der regional Zu- und Fortziehenden Wie in Kapitel 3 zu den überregionalen Wanderungen gezeigt werden konnte, werden Fernwanderungen überwiegend von jungen Menschen zwischen 16 und 30 Jahren getragen, für die die Ausbildung und der berufl iche Einstieg in der Regel ein ganz zentrales Er- fordernis darstellen. Auf der Suche nach Ausbildungs-, Studien- oder Arbeitsplatz sind sie bereit, über weite Distanzen umzuziehen. Bei Familien mit Kindern und Menschen über 45 Jahren sind die berufl ichen, sozialen und familialen Bindungen dagegen ungleich höher. Um- züge sind daher seltener und es steht dabei vor allem die Anpassung der Wohnungsgröße, des Wohnumfelds und des Wohnkomforts an die jeweilige Lebenssituation im Vordergrund. Haushalte in diesen Lebenszyklus- phasen sind bestrebt, diese neuen Ansprüche an den Wohnstandort in der Nähe ihrer alten Wohnung zu ver- wirklichen. Daher konzentrieren sich Nahwanderungen innerhalb ein und derselben Region vorrangig auf Paare und Familien zum Teil mit Kindern unter 16 Jahren so- wie auf ausbildungsmotivierte Umzüge. Bei Haushalten in der Familiengründungsphase waren sowohl das Wanderungsvolumen (49.394 Personen bzw. 43,8 %) als auch die Wanderungsverluste (-5.070 Personen) am größten (vgl. ABBILDUNG 4.12). Dabei verlor Karlsruhe im Untersuchungszeitraum 27.232 Singles, Paare und Familien zwischen 26 und 45 Jahren, konnte jedoch nur 22.162 Personen aus dieser Alters- gruppe aus der Region zurückgewinnen. Die Wande- rungsverluste der Klein- und Vorschulkinder waren als gewisser Folgeeffekt mit -2.451 Personen ebenfalls sehr hoch. In dieser Altersgruppe standen 3.072 Zuzügen 5.523 Fortzüge gegenüber. 0 4.459 3.995 22.162 17.217 2.681 3.072 5.803 4.524 27.232 12.680 3.461 5.523 -1.344 -529 -5.070 4.537 -780 -2.451 -10.000-5.00005.00010.00015.00020.00025.00030.000 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 4.12 Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der Region 1999 - 2008 nach Abb. 3.12 Lebenszyklusgruppen 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 - REGIONALE WANDERUNGEN INSGESAMT - Insgesamt Zuzüge: 53.586 Fortzüge: 59.223 Gewinne/Verluste: -5.637 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 59 3 vgl. Stadt Karlsruhe: Karlsruhe Masterplan 2015. Innovation & Lebensqualität. Karlsruhe 2007, Handlungsfeld 4 „Miteinander“, S. 41. Wie ABBILDUNG 4.13 dazu zusätzlich veranschaulicht, sind in den letzten zehn Jahren von 1.000 Kindern im Alter zwischen 0 und 6 Jahren, per Saldo 144 in die Re- gion abgewandert. Das entspricht einem Netto-Verlust von rund 15 % der Karlsruher Klein- und Vorschulkinder an die Region. Dabei ist zunächst jedes dritte Kind unter 6 Jahren mit seinen Eltern in die Region umgezogen (325 je 1.000) und im Gegenzug kamen 181 je 1.000 gleichen Alters aus der Region nach Karlsruhe. Der immer noch andauernde Verlust an Familien mit Kindern in die Regionsgemeinden ist aus stadtentwick- lungspolitischer Sicht wenig erfreulich, da es erklärtes Ziel der Kommunalpolitik ist, Familien mit Kindern eine Perspektive in Karlsruhe zu bieten und diese nach Mög- lichkeit in der Stadt zu halten bzw. zum Zuzug nach Karlsruhe zu ermutigen 3 . Das Wohnideal vom Häuschen im Grünen hat seinen Anspruch auf Allgemeingültig- keit verloren und eine zunehmende Zahl von Bürgern weiß die Vorteile des Lebens in der Großstadt mehr und mehr zu schätzen. Die Bürgerumfrage 2008 hat jedoch gezeigt, dass der Wohnungsmarkt in Karlsruhe sehr angespannt ist und sich die spärlichen Angebote häufi g nicht mit den Vorstellungen der Nachfrager decken. Daher ziehen noch immer viele Haushalte, die eigentlich gerne in Karlsruhe wohnen bleiben möchten, in die Region fort. Dieser jährliche Verlust an jungen Familien mit Kindern ist allerdings tendenziell rückläufi g. Wie aus ABBIL- DUNG 4.14 ablesbar ist, könnte die nachlassende jähr- liche Netto-Abwanderung von Kindern im Klein- und Vorschulalter sowie die der dazugehörigen Eltern sowie der Singles und Paare im Alter zwischen 26 und 45 Jah- ren ein Anzeichen dafür sein, dass sich der beobachtete Paradigmenwechsel der bevorzugten Wohnstandorte und Wohnformen in der Familiengründungsphase hin zum Stadtleben auch in einem länger andauernden Rückgang der Verluste an die Umlandgemeinden nie- derschlägt. 0 52 105 123 318 158 -14 -55 114 -36 -144 431 181 238 325 119 293 68 -16 -25002505007501.000 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Zuzüge (je 1.000 Einwohner)Fortzüge (je 1.000 Einwohner)Gewinne/Verluste (je 1.000 Einwohner) Abb. 4.13 Regionale Zu- und Fortzüge Karlsruhes 1999 - 2008 bezogen auf 1.000 der mittleren Abb. 3.13 Bevölkerung nach Lebenszyklusgruppen 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge - REGIONALE WANDERUNGEN INSGESAMT - } Lesehilfe: Von 1.000 Einwohnern Karlsruhes im Alter zwischen 26 und 44 Jahren sind in den letzten 10 Jahren 238 Personen nach Karlsruhe zugezogen und 293 fortgezogen. Per Saldo hat diese Altersgruppe zwischen 1999 - 2008 um 55 Personen je 1.000 Einwohner abgenommen. 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 60 4 vgl. Amt für Stadtentwicklung der Stadt Karlsruhe: Wohnen und Bauen in der Stadt. 7. Sachstandsbereich 2008 (=Beiträge zur Stadtentwicklung Nr. 25). Rund 17.000 16- bis unter 26-Jährige zogen in den letz- ten zehn Jahren aus ihrem Heimatort in der Region nach Karlsruhe, um hier eine weiterführende (Hoch-)Schule, die Universität oder eine Ausbildung zu durchlaufen (vgl. ABBILDUNG 4.12). Im Gegenzug wanderten nach Beendigung der Ausbildung aber nur noch rund 12.700 junge Erwachsene wieder in eine Regionsgemeinde zurück. Per Saldo gewann Karlsruhe dadurch 4.537 Ein- wohner dieser Altersgruppe hinzu. Im Vergleich mit dem hohen Wanderungsplus an 16- bis unter 26-Jährigen mit überregionalen Quellgebieten von 28.360 Personen (vgl. Kapitel 3.3) waren die Wanderungsgewinne aus der Region relativ niedrig. Dieses vergleichsweise verhaltene Wanderungsvolumen der Schüler, Studenten, Auszubildenden und Berufs- anfänger darf aber keinesfalls so interpretiert werden, dass Karlsruhe für die jungen Leute aus der Region kein wichtiger Ausbildungs- und Hochschulstandort wäre. Vielmehr ziehen es viele 16- bis unter 26-Jährige vor – auf Grund der geringen Entfernung – zu Hause in der Region wohnen zu bleiben und von dort nach Karlsruhe zu pendeln. Die Bruttowanderungsziffern (=Wanderungsvolumen je 1.000 Einwohner) in ANHANGTABELLE 4.06 geben Aufschluss über die Mobilität der verschiedenen Le- benszyklusgruppen in Abhängigkeit vom vorhandenen Wanderungspotential. Besonders auffällig ist die Mobili- tät unter den Schülern, Studenten, Auszubildenden und Berufsanfängern mit 749 Umzügen je 1.000 Einwohner dieses Alters. An zweiter Stelle folgen die Familien in der Gründungsphase und die Klein- und Vorschulkinder mit jeweils rund 500 Umzügen je 1.000 Einwohner. Am geringsten ist die regionale Bruttowanderungsziffer bei den Senioren mit 120 Umzügen je 1.000 Einwohner. Die Abwanderung von Familien mit Kindern (0- bis un- ter 6-Jährige und 26- bis unter 45-jährige Erwachsene) zielte in hohem Maße auf den engeren Verfl echtungs- bereich der Region (vgl. ABBILDUNGEN 4.15 bis 4.17). Ihr Anteil an den Zu- und Fortzügen zwischen Karlsruhe und dem unmittelbaren Nahbereich war mit 52,9 % noch höher als bei den regionalen Umzügen insgesamt. Das bedeutet, dass die Gemeinden des Nachbarschafts- verbands Karlsruhes nach wie vor eine sehr hohe An- ziehungskraft auf Familien mit Kindern ausüben. Um dieser zwar rückläufi gen aber weiterhin anhaltenden Suburbanisierung junger Familien in den Speckgürtel von Karlsruhe wirksam Einhalt zu gebieten, wäre die gezielte Schaffung von familiengerechtem Wohnraum (Miet- und Eigentumswohnungen/-häuser) sicherlich ein probates Mittel, zumal ein Großteil der aus Karlsruhe Fortziehenden bei adäquaten Angeboten gerne in der Fächerstadt bleiben würden. 4 -1.000 -800 -600 -400 -200 0 200 400 600 800 Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) 55plus (55 Jahre und älter) -2.451 -780 +4.537 -5.070 -529 -1.344 Abb. 4.14 Jährliche Gewinne/Verluste Karlsruhes aus der regionalen Wanderung 1999 - 2008 Abb. 2.11 nach Lebenszyklusgruppen 1) 1999 2008 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Saldo 1999-2008 insgesamt Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 - REGIONALE WANDERUNGEN INSGESAMT - 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 61 Prinzipiell unterscheiden sich die altersstrukturellen Muster der regionalen Zu- und Fortzüge in den ein- zelnen Verfl echtungsbereichen kaum voneinander. An jeden regionalen Teilraum verlor Karlsruhe in den vergangenen zehn Jahren Familien mit Vorschulkindern sowie ältere Personen über 55 Jahre. Die Haushalte der 55plus-Generation verbessern häufi g durch einen Umzug in die Region die Wohnumfeld- qualität oder bilden dort Eigentum. Rund 5.800 über 55-jährige zogen seit 1999 von Karlsruhe in eine Ge- meinde der Region. Auch in dieser „Empty-Nest-Phase“, in der die Kinder bereits aus dem Haus sind, wird die Eigentumsbildung nicht zuletzt zur Stabilisierung der Altersbezüge mehr und mehr attraktiv. Im Gegenzug verlegten seit 1999 rund 4.500 über 55-jährige ihren Wohnsitz aus der Region nach Karlsruhe. Dabei hat die Bürgerumfrage 2008 ergeben, dass nicht wenige Seni- orenhaushalte ebenfalls ihre Wohnsituation optimieren. Dies erfolgt in diesem Alter überwiegend durch den Be- zug eher kleinerer Wohnungen oder die Zentrumsnähe wird bevorzugt. Regionale Wanderungsgewinne konnte die Fächerstadt hingegen nur in der Gruppe der jungen Erwachsenen zwischen 16 und 26 Jahren erzielen. Die ABBILDUNGEN 4.15 bis 4.17 zeigen, dass auch bei weiter Distanz die Nettozuwanderung junger Erwachsener noch hoch ist. Demzufolge stellen die weiter entfernt liegenden Re- gionsgemeinden für Familien mit Kindern und ältere Erwachsene immer seltener eine attraktive Alternative zum Wohnstandort Karlsruhe dar. Wenn Haushalte schon aus Karlsruhe abwandern, müssen die Fahrzei- ten kurz und die Verkehrsnetze gut ausgebaut sein, da bestehende berufl iche und soziale Netzwerke innerhalb Karlsruhes auch nach dem Umzug in die Region auf- rechterhalten werden (sollen). Andererseits scheinen die relativ langen Fahrzeiten nach Karlsruhe Schüler, Stu- denten, Auszubildende und Berufsanfänger verstärkt dazu zu bewegen, vom täglichen Hin- und Herpendeln Abstand zu nehmen und sich eine Wohnung in Karlsru- he zu suchen. 0 2.849 2.485 12.779 8.645 1.642 1.940 3.532 2.913 17.255 7.456 2.297 3.751 -683 -428 -4.476 1.189 -655 -1.811 -5.00005.00010.00015.00020.000 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 4.15 Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der Region 1999 - 2008 nach Abb. 3.14 Lebenszyklusgruppen 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge - ENGERER VERFLECHTUNGSBEREICH - Insgesamt Zuzüge: 30.340 Fortzüge: 37.204 Gewinne/Verluste: -6.864 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 62 0 1.252 1.114 6.518 5.497 716 800 1.646 1.198 7.029 3.543 825 1.316 -394 -84 -511 1.954 -109 -516 -5.00005.00010.00015.00020.000 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 4.16 Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der Region 1999 - 2008 nach Abb. 3.12 Lebenszyklusgruppen 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge - WEITERER VERFLECHTUNGSBEREICH - Insgesamt Zuzüge: 15.897 Fortzüge: 15.557 Gewinne/Verluste: 340 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 63 Gewinne/Verluste an Familien mit Kindern ABBILDUNG 4.18 zeigt eine Gewinn/Verlustbetrachtung der regionalen Zu- und Fortzüge von Familien mit Kindern (0- bis unter 6-Jährige und 26- bis unter 45- Jährige) zwischen 1999 und 2008 auf Gemeindeebene (vgl. ANHANGTABELLE A4.07). Demnach hat Karlsruhe zwischen 1999 und 2008 an 56 der 76 Gemeinden der Region per Saldo Familien mit Kindern verloren. Insge- samt beliefen sich die Verluste auf 2.451 Klein- und Vorschulkinder und 5.070 Erwachsene zwischen 26 und 45 Jahren. Unter der Annahme, dass die Abwandernden Familien im Durchschnitt ein bis zwei Kinder haben, er- gibt sich daraus ein jährlicher Nettoverlust von rund 160 jungen Familien mit Kindern an die Region. Mit Ausnahme der Gemeinden Hagenbach, Karlsbad und Waldbronn betrugen die Wanderungsverluste Karlsruhes an Familien mit Kindern zwischen 1999 und 2008 in allen direkt an die Fächerstadt angrenzenden Kommunen mehr als 350 Personen. Dabei war die Netto-Abwanderung nach Stutensee (-1.243 Personen), Ettlingen (-669) und Rheinstetten (-628) am höchsten. Dies bedeutet beispielsweise, dass Karlsruhe während des Untersuchungszeitraums jedes Jahr rund 124 Perso- nen per Saldo aus der Gruppe der Familien mit Kindern allein an Stutensee verlor. Im Norden, Süden und Westen schließt an diesen ersten Ring ein zweiter Bereich von Kommunen an, in dem die Wanderungsverluste Karlsruhes an Familien mit Kindern jeweils zwischen 350 und 50 Personen lagen. Auf Grund der deutlich günstigeren Bauland- und Miet- preise greift dieses Gebiet linksrheinisch weit aus und reicht fast bis an den Fuß des Pfälzer Waldes (Herxheim und Bad Bergzabern). In diesem zweiten Ring waren die Wanderungsverluste der Familien mit Kindern an Jockgrim (-315 Personen), Malsch (-279 Personen) und Walzbachtal (-230 Personen) am größten. 0 358 396 2.865 3.075 323 332 625 413 2.948 1.681 339 456 -267 -17 -83 1.394 -16 -124 -5.00005.00010.00015.00020.000 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (5 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 4.17 Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der Region 1999 - 2008 nach Abb. 3.12 Lebenszyklusgruppen 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge - ÜBRIGE REGION - Insgesamt Zuzüge: 7.349 Fortzüge: 6.462 Gewinne/Verluste: 887 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 64 Bad Bergzabern Kandel Herxheim Jockgrim Ruelzheim Dettenheim Graben- Neudorf Karlsdorf- Neuthard Bruchsal Walzbachtal Remchin- gen Karlsruhe Bühl Forbach Edenkoben Baden-Baden Bretten Kraichtal Rastatt Gernsbach Wörth am Rhein Annweiler a. Trifels Malsch Lingenfeld Ettlingen Gaggenau Landau-Land Östringen Bellheim Stutensee Karlsbad Pfinztal Philipps- burg Marxzell Waghäusel Landau (Stadt) Maikammer Dobel Sinzheim Ubstadt- Weiher Rhein- münster Lichtenau Rheinstetten Sulzfeld Forst Iffezheim Durmersheim Loffenau Königsbach- Stein Kronau Hagen- bach Offenbach a.d.Q. Otters- weier Bad Herrenalb Ober- derdingen Bühler- tal Landau (Stadt) Bad Schönborn Germers- heim Weingarten (Baden) Kuppen- heim Kürnbach Hügels- heim Bietigheim Ötigheim Gondelsheim Wald- bronn Au am Rhein Eggenstein- Leopoldshafen Steinmauern Linkenheim- Hochstetten Hambrücken Muggen- sturm Weisenbach Zaisen- hausen Oberhausen- Rheinhausen Elchesheim- Illingen Bischweier Abb. 4.18 Gewinne/Verluste Karlsruhes an Familien mit Kindern aus der regionalen Wanderung 1999 - 2008 Frankreich Rheinland- Pfalz Baden- Württemberg Baden- Württemberg Gewinne/Verluste Karlsruhes an Familien mit Kindern mit ... dem engeren Verflechtungsbereich: -6.287 dem weiteren Verflechtungsbereich: -1.027 der übrigen Region: -207 der Region Karlsruhe insgesamt: -7.521 Staatsgrenze Landesgrenze engerer Verflechtungsbereich weiterer Verflechtungsbereich übrige Region Legende Gewinne/Verluste Karlsruhes an Familien mit Kindern (0- bis unter 6- und 25- bis unter 45-Jährige) Verluste mehr als -350 (Max. -1.243) Verluste -350 bis unter -50 Verluste -50 bis unter 0 Gewinne 0 bis unter 50 Gewinne 50 und mehr (Max. 139) Quelle: Bevölkerungsstatistik 1999 - 2008 Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 65 4.4 Quell- und Zielgebiete innerhalb Karlsruhes Im Folgenden soll untersucht werden, welche Stadtteile in Karlsruhe am stärksten von der eben beschriebenen Abwanderung aus Karlsruhe ins suburbane Umland be- troffen sind und welche Stadtbezirke von der regionalen Netto-Zuwanderung junger Menschen zwischen 16 und 26 Jahren profi tieren. Wie ABBILDUNG 4.19 zeigt, verteilten sich die Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der Region nicht gleichmäßig auf das Stadtgebiet Karlsruhes. Bei insge- samt geringerem Bevölkerungsumschlag konnten in den zentralen Stadtteilen 24.807 Zuzüge 23.850 Fortzüge ausgleichen und sogar leichte Wanderungsgewinne in Höhe von +957 Personen erzielt werden. Dagegen reichten die 28.779 Zuzüge in die Außenstadtteile bei weitem nicht aus, die 35.373 Fortzüge wett zu machen, so dass die Außenstadtteile per Saldo -6.594 Personen an die Gemeinden in der Region verloren. Dabei resultierten die Wanderungsverluste der äußeren Stadtteile Karlsruhes vor allem aus der sehr starken Netto-Abwanderung der 26- bis unter 45-Jährigen (- 3.610 Personen), der Klein- und Vorschulkinder (-1.336) sowie der Generation 55plus (-1.085) (vgl. ABBILDUNG 4.20). Die geringen Wanderungsgewinne der jungen Erwachsenen zwischen 16 und 26 Jahren (+606 Per- sonen) hatten hier kaum Einfl uss auf den Ausgang der Wanderungsbilanz. Auch die zentralen Stadtteile verloren per Saldo Famili- en mit Kindern und ältere Erwachsene über 55 Jahren an die Umlandgemeinden. Entsprechend der Bevölke- rungsverteilung in Karlsruhe – nur rund ein Drittel der Einwohner leben in den zentralen Stadtteilen – waren die Wanderungsverluste dort jedoch wesentlich gerin- ger (vgl. ABBILDUNG 4.21 und TABELLE 4.03). Zudem konzentrierten sich die Zuzüge der (aus-)bildungso- rientierten jungen Erwachsenen zwischen 16 und 26 Jahren auf Grund der Nähe zu (Hoch-)Schulen und der 53.586 24.807 28.779 59.223 35.373 23.850 -6.594 957 -5.637 -10.000 0 10.000 20.000 30.000 40.000 50.000 60.000 70.000 GesamtstadtZentrale StadtteileAußenstadtteile Zuzüge nach Karlsruhe Fortzüge von Karlsruhe Gewinne/Verluste Abb. 4.19 Bilanz Karlsruhes aus der regionalen Wanderung 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Abb. 3.21 Zielgebieten innerhalb der Stadt 1) 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 66 Universität stärker auf die zentralen Stadtteile als auf die Außenbereiche, so dass die Wanderungsgewinne dieser Altersgruppe in den Kernbereichen mit 3.931 Personen deutlich höher ausfi elen und die vergleichsweise gerin- gen Suburbanisierungsverluste so kompensiert werden konnten. In einer Zusammenschau zeigt ABBILDUNG 4.22, dass die zentralen Stadtteile aus den Umzügen mit dem wei- teren Verfl echtungsbereich sowie der übrigen Region leichte Wanderungsüberschüsse erzielen konnten (+959 Personen bzw. +823 Personen). Nur mit dem engeren Verfl echtungsbereich war die Wanderungsbilanz der zentralen Stadtteile leicht negativ (-825 Personen). Die Außenstadtteile verloren innerhalb des Untersu- chungszeitraums massiv Bevölkerung an die Gemeinden der Region (-6.594 Personen). Besonders die Abwande- rung in den engeren Verfl echtungsbereich war mit über -6.000 Personen erheblich. Dem gegenüber erscheinen die Wanderungsverluste der Außenbereiche Karlsruhes an den weiteren Verfl echtungsbereich mit -619 Perso- nen vergleichsweise gering. Die Wanderungsbilanz mit der übrigen Region war über den Untersuchungszeit- raum hinweg weitestgehend ausgeglichen (64 Perso- nen). Dabei haben Umfragen gezeigt, dass die Tendenz, frei- willig aus Karlsruhe in die Region umzuziehen, in den letzten Jahren nachgelassen hat. Der Anteil derer, die einen Umzug in die Region planen, an allen Umzugwil- ligen Haushalten in Karlsruhe sank zwischen 2003 und 2008 von 14,4 % auf 11,8 %. Trotzdem landen viele Haushalte, die ursprünglich innerhalb des Stadtgebiets umziehen wollten, letztendlich doch in einer Gemeinde in der Region, da die Angebote in Karlsruhe zu gering bzw. zu teuer waren. Der Anteil dieser Haushalte an al- len aus Karlsruhe in die Region fortgezogenen Haushal- ten ist mit 65 % sehr beachtlich. Ziehen die Haushalte 2.486 12.263 2.049 3.723 2.987 15.873 7.033 -501 -3.610 1.704 2.638 7.639 3.385 2.372 -1.085 606 -1.336 -668 -4.000-2.00002.0004.0006.0008.00010.00012.00014.00016.000 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (5 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 4.20 Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der Region 1999 - 2008 nach Abb. 2.10 Lebenszyklusgruppen und zonaler Staddtgliederung 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge - AUßENSTADTTEILE - Insgesamt Zuzüge: 28.779 Fortzüge: 35.373 Gewinne/Verluste: -6.594 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 67 auf Grund mangelnder Immobilienangebote bzw. be- schränkter fi nanzieller Mittel dann doch ein Fortzug in die Region in Erwägung, werden in der Regel diejenigen Gemeinden bevorzugt, die vom bisherigen Wohnsitz im Stadtgebiet nicht sehr weit entfernt sind. Haushalte aus dem nordwestlichen Stadtgebiet ziehen beispielsweise bevorzugt nach Eggenstein-Leopoldshafen oder Linken- heim-Hochstetten, während solche aus den östlichen Stadtteilen eher nach Pfi nztal, Weingarten oder Walz- bachtal abwandern. 1.509 9.899 977 1.023 1.537 11.359 -259 -28 -1.460 3.931 1.821 9.578 2.080 5.647 2.138 1.089 -1.115 -112 -4.000-2.00002.0004.0006.0008.00010.00012.00014.00016.000 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (5 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Zuzüge nach KarlsruheFortzüge von KarlsruheGewinne/Verluste Abb. 4.21 Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der Region 1999 - 2008 nach Abb. 2.10 Lebenszyklusgruppen und zonaler Stadtgliederung 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge - ZENTRALE STADTTEILE - Insgesamt Zuzüge: 24.807 Fortzüge: 23.850 Gewinne/Verluste: 957 4. ZU- UND FORTZÜGE ZWISCHEN DER STADT KARLSRUHE UND DER REGION 1999 - 2008 68 Tab. 4.03 Bilanz Karlsruhes aus der regionalen Wanderung 1999 - 2008 nach regionalen absolutanteiligabsolutanteiligabsolutanteilig Regionale Wanderungen insgesamt Zuzüge nach Karlsruhe53.586100,0%24.80746,3%28.77953,7% Fortzüge von Karlsruhe59.223100,0%23.85040,3%35.37359,7% Wanderungsvolumen112.809100,0%48.65743,1%64.15256,9% Gewinne/Verluste-5.637100,0%957X-6.594X engerer Verflechtungsbereich Zuzüge nach Karlsruhe30.340100,0%12.76542,1%17.57557,9% Fortzüge von Karlsruhe37.204100,0%13.59036,5%23.61463,5% Wanderungsvolumen67.544100,0%26.35539,0%41.18961,0% Gewinne/Verluste-6.864100,0%-82512,0%-6.03988,0% weiterer Verflechtungsbereich Zuzüge nach Karlsruhe15.897100,0%8.03450,5%7.86349,5% Fortzüge von Karlsruhe15.557100,0%7.07545,5%8.48254,5% Wanderungsvolumen31.454100,0%15.10948,0%16.34552,0% Gewinne/Verluste340100,0%959X-619X übrige Region Zuzüge nach Karlsruhe7.349100,0%4.00854,5%3.34145,5% Fortzüge von Karlsruhe6.462100,0%3.18549,3%3.27750,7% Wanderungsvolumen13.811100,0%7.19352,1%6.61847,9% Gewinne/Verluste887100,0%82392,8%647,2% Mittlere Bevölkerung 1999 - 2008295.702100,0%108.55936,7%187.14363,3% ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt, Mühlburg 3) übriges Stadtgebiet X) Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll Außenstadtteile 3) Zentrale Stadtteile 2) GESAMTSTADT Tab. 3.04 Verflechtungsbereichen und zonaler Stadtgliederung 1) -825 -6.039 -619 823 64 -6.864 959 340 887 -8.000 -6.000 -4.000 -2.000 0 2.000 4.000 GesamtstadtZentrale StadtteileAußenstadtteile engerer Verflechtungsbreich weiterer Verflechtungsbereich übrige Region Abb. 4.22 Gewinne/Verluste Karlsruhes aus der regionalen Wanderung 1999 - 2008 nach Abb. 3.22 regionalen Verflechtungsbereichen und zonaler Stadtgliederung 1) 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 -5.637+957-6.594 Wanderungssaldo 1999 - 2008 insgesamt 5. AUSWIRKUNGEN DER WANDERUNGEN AUF DIE BEVÖLKERUNGSSTRUKTUR 69 1 vgl. Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.): Raumordnungsprognose 2025/2050. Bevölkerung, private Haushalte, Erwerbsper- sonen (=Berichte Band 29), Bonn 2009. Im letzten Teil der vorliegenden Untersuchung werden die teilweise gegensätzlichen Wirkungen und Entwick- lungen der regionalen und überregionalen Zu- und Fortzüge Karlsruhes zwischen 1999 und 2008 einander gegenübergestellt und die Auswirkungen, die sich aus dem Zusammenspiel von Nah- und Fernwanderungen für die Bevölkerungszusammensetzung Karlsruhes er- geben, analysiert. Die Wanderungsbilanz Karlsruhes (regionale und über- regionale Umzüge zusammen) der vergangenen zehn Jahre war positiv. Per Saldo konnte Karlsruhe in diesem Zeitraum 21.013 neue Einwohner durch Zuwanderung, hauptsächlich aus Deutschland (ohne Region Karlsru- he) und dem Ausland, hinzugewinnen. Der Saldo mit der Region war leicht negativ (vgl. TABELLE 5.01). Die insgesamt hohen Wanderungsgewinne Karlsruhes er- gaben sich aus 238.308 Zu- und 217.295 Fortzügen. Daraus resultierte ein Bevölkerungsumsatz in Höhe von 455.603 Personen (vgl. ANHANGTABELLE A5.01). Bildlich gesprochen bedeutet das, dass in den vergan- genen zehn Jahren rund drei Viertel der Karlsruher Bevölkerung durch Zu- und Fortzüge von außen „aus- getauscht“ wurden. Die jährlichen Gewinne und Verluste Karlsruhes aus dem Wanderungsgeschehen sind in ABBILDUNG 5.01 dargestellt. Insgesamt konnte Karlsruhe in jedem Jahr Wanderungsgewinne für sich verbuchen. Die Wande- rungsüberschüsse mit Deutschland stiegen bis 2004 zunächst spürbar an, fi elen dann bis 2006 aber wieder auf das Ausgangsniveau von 1.600 Zugängen per Sal- do. Erst durch die Erstwohnsitzkampagne konnte das Zuzugsplus aus Deutschland wieder stark ausgebaut werden, insbesondere in 2007. Die Zahl der jährlichen Wanderungsgewinne Karlsruhes mit dem Ausland nahm hingegen den gesamten Untersuchungszeitraum über relativ linear von 2.324 (1999) Personen auf 878 (2008) Zuziehende ab. Das Wanderungsgeschehen mit dem Ausland ist in hohem Maße von der globalen, europäischen und deutschen wirtschaftlichen sowie politischen Entwick- lung abhängig. Ob der derzeitige Abwärtstrend sin- kender Auslandsgewinne zukünftig anhält, ist schwer abschätzbar. Dass die Zuwanderung aus dem übrigen Deutschland künftig zunehmen bzw. auf dem relativ hohen Niveau verweilen könnte, ist durchaus vorstellbar. Die wirt- schaftlichen und somit auch die demographischen Disparitäten werden in Deutschland voraussichtlich künftig weiter zunehmen. 1 Allerdings wird gleichzei- tig der Wettbewerb der Kommunen um qualifi zierte Arbeitskräfte im Zuge des demographischen Wandels intensiver werden. Will Karlsruhe auch weiterhin zu den Gewinnerregionen innerhalb Deutschlands gehören, muss es vor allem gelingen, den Wirtschaftsstandort Karlsruhe attraktiv zu erhalten und weiterhin hochwerti- ge Arbeitsplätze in der Stadt anzubieten. Dadurch kann es gelingen, innovative, prosperierende Unternehmen in der Stadt zu halten. 5. Auswirkungen der Wanderungen auf die Bevölkerungsstruktur Tab 5.01 Zu- und Fortzüge Karlsruhes 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Zielgebieten 1) Zuzüge von ...Fortzüge von Wanderungs-Gewinne/ nach KarlsruheKarlsruhe nach ...volumenVerluste Region Karlsruhe53.58659.223112.809-5.637 Deutschland (ohne Region Karlsruhe) 2) 121.60699.593221.19922.013 Ausland51.01334.77985.79216.234 ungeklärte Quell- bzw. Zielgebiete12.10323.70035.803-11.597 Insgesamt238.308217.295455.60321.013 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Deutschland ohne die Stadt- und Landkreise Karlsruhe, Rastatt, Baden-Baden, Germersheim, Südliche 2) Weinstraße und Landau sowie die Gemeinden Bad Herrenalb, Dobel, Königsbach-Stein und Remchingen 5. AUSWIRKUNGEN DER WANDERUNGEN AUF DIE BEVÖLKERUNGSSTRUKTUR 70 -179 -848 -734 -172 -471 -751 2.692 1.607 2.672 1.976 1.683 1.370 878 1.206 2.324 -1.500 -1.000 -500 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 1999200020012002200320042005200620072008 Region KarlsruheDeutschland (ohne Region Karlsruhe)Ausland Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 Summe 1999 bis 2008 Karlsruhe insgesamt 2) : 21.013 Region: -5.637 Deutschland: 22.013 Ausland: 16.234 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Gewinne/Verluste Karlsruhes 1999 - 2008 insgesamt inkl. ungeklärter Quell- bzw. Zielgebiete Abb. 5.01 Jährliche Wanderungsgewinne/-verluste Karlsruhes 1999 - 2008 nach Quell- und Abb. 5.05 Zielgebieten 1) -2.000 -1.000 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) 55plus (55 Jahre und älter) -2.346+360 +32.897 -7.757+323-2.464 Abb. 5.02 Jährliche Wanderungsgewinne/-verluste Karlsruhes 1999 - 2008 nach Abb. 5.09 Lebenszyklusgruppen 1) 1999 2008 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Saldo 1999-2008 insgesamt Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 5. AUSWIRKUNGEN DER WANDERUNGEN AUF DIE BEVÖLKERUNGSSTRUKTUR 71 Den deutlichen Gewinnen aus Deutschland und dem Ausland stehen kontinuierliche aber geringe Wande- rungsverluste mit der Region gegenüber. Gelänge es, künftig mehr Bauland und familienfreundliche Miet- wohnungen im Stadtgebiet anzubieten, könnte der Abwanderung in das suburbane Umland künftig noch wirksamer entgegengewirkt werden - zumal derzeit ein Wandel der Wohnstandortpräferenzen unter dem Mot- to „zurück in die Stadt“ feststellbar ist (vgl. Kapitel 4). Insgesamt ist der demographische Effekt der Zuwan- derung nicht nur wegen des positiven Gesamtsaldos, sondern auch auf Grund der Altersstruktur der Zu- und Fortziehenden, für die Karlsruher Bevölkerungsentwick- lung positiv zu bewerten. Trotz der Verluste an Familien- gründerhaushalten zwischen 26 und 45 Jahren (-7.747 Personen) und ihren unter 6-jährigen Kindern (-2.346), übte das Wanderungsgeschehen einen verjüngenden Effekt auf die Bevölkerung Karlsruhes aus, da die Zu- wanderung junger Menschen zwischen 16 und 26 Jah- ren die Verluste in den anderen Lebenszyklusgruppen bei weitem ausglich (+32.897) (vgl. ABBILDUNG 5.02). Die Wanderungsverluste an über 55-Jährigen (-2.464) verstärkten den Verjüngungseffekt der Zu- und Fortzü- ge noch weiter, obgleich deren Beitrag auf Grund des geringen absoluten Saldos eher von nachgeordneter Bedeutung war. In der Lebenszyklusgruppe der jungen Erwachsenen zwischen 16 und 26 Jahren konnte Karlsruhe mit allen Quell- und Zielgebieten deutliche Wanderungsgewinne realisieren (vgl. ABBILDUNG 5.03). Mit Abstand am größten waren die Gewinne dabei mit Deutschland (+21.797 Personen). Aus dem Ausland wanderten per Saldo +10.489 Personen zu. Nur halb so groß waren die Wanderungsgewinne zwischen 1999 und 2008 mit der Region (+4.537 Personen). Insgesamt summierten sich die Wanderungsüberschüsse zwischen 1999 und 2008 (inkl. ungeklärter Quell- bzw. Zielgebiete) auf 32.897 Personen. Dies unterstreicht noch einmal eindruckvoll -2.451 -780 -1.344 -529 -5.070 4.537 -265 1.080 -1.308 21.797 -91 800 -89 881 10.489 561 3.787 605 -10.000-5.00005.00010.00015.00020.00025.000 55plus (55 Jahre und älter) Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre) Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre) Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre) Schüler (6 bis unter 16 Jahre) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) Region KarlsruheDeutschland (ohne Region Karlsruhe)Ausland Abb. 5.03 Gewinne/Verluste Karlsruhes 1999 - 2008 nach Lebenszyklusgruppen und Abb. 5.08 Quell- bzw. Zielgebieten 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 Gewinne/Verluste insgesamt Karlsruhe insgesamt: 21.013 Region Karlsruhe: -5.637 Deutschland: 22.013 Ausland: 16.234 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge; Gewinne/Verluste ohne Fälle mit ungeklärten Quell- bzw. Zielgebieten 5. AUSWIRKUNGEN DER WANDERUNGEN AUF DIE BEVÖLKERUNGSSTRUKTUR 72 die enorme Bedeutung der hervorragenden Karlsruher Ausbildungs- und Hochschullandschaft für die gesamte Stadt- und Bevölkerungsentwicklung. Die Wanderungsverluste Karlsruhes unter den Klein- und Vorschulkindern basierten nahezu vollständig auf der Nettoabwanderung in die Gemeinden der Region (vgl. ABBILDUNG 5.03). Bei den 26- bis unter 45-Jährigen waren die regionalen Wanderungsverluste zwar ebenfalls am höchsten (-5.070). Allerdings verlor Karlsruhe in dieser Altersgruppe auch an Deutschland Einwohner in beachtlichem Umfang (-1.308 Personen). Dabei unterscheiden sich die überregional Fortziehen- den deutlich von den regionalen Suburbaniten. Wäh- rend es sich bei den einen vornehmlich um junge (noch) kinderlose Starterhaushalte zwischen 26 und 30 Jahren handelt, die aus berufl ichen Gründen die Fächerstadt in Richtung westdeutscher Metropolen verlassen, setzen sich die Umlandwanderer größtenteils aus Eltern mit ihren unter 6-jährigen Kindern zusammen. Auch bei den Wanderungsverlusten der Generation 55plus war die Region das Hauptziel der Fortziehenden. Im Untersuchungszeitraum zogen per Saldo 1.344 über 55-jährige Karlsruherinnen und Karlsruher in eine Re- gionsgemeinde. Dabei waren die Fortzüge der Genera- tion 55plus in hohem Maße ruhesitzorientiert. Mit dem Eintritt ins Rentenalter gewinnt die Region auf Grund ihres Erholungs- und Freizeitwerts erneut an Attraktivi- tät für ältere Menschen. Dabei könnte auch ein später Eigentumserwerb in den Regionsgemeinden eine Rolle spielen. In den vergangenen zehn Jahren konnte Karlsruhe per Saldo 21.013 Einwohner durch Zuwanderung von au- ßen hinzugewinnen. Die Kapitel 3 und 4 haben gezeigt, dass sich die regional und überregional Zu- und Fort- ziehenden vor allem hinsichtlich ihrer demographischen Strukturen und den Wanderungsmotiven deutlich unter- scheiden. Die unterschiedlichen Lebenszyklusgruppen stellen je nach Wanderungsdistanz und Lebenssituation ganz spezifi sche Ansprüche an die Lage ihres Wohn- standortes. Daher verteilen sich die Zu- und Fortzüge nicht gleichmäßig auf das Stadtgebiet und nicht alle städtischen Quartiere profi tieren in gleicher Weise von den Wanderungsgewinnen der Fächerstadt. TABELLE 5.02 und die ABBILDUNG 5.04 zeigen abschlie- ßend die Wanderungsbilanz der zentralen Stadtteile und die der Außenstadtteile mit den verschiedenen regiona- len und überregionalen Quell- bzw. Zielgebieten. Beide Stadtbereiche konnten im Untersuchungszeitraum Wan- derungsgewinne erzielen. In den zentralen Stadtteilen war die Netto-Zuwanderung mit 17.974 Personen bzw. 85,5 % des gesamten Wanderungsgewinns deutlich größer als in den Außenstadtteilen mit 3.039 Zuwande- rern bzw. 14,5 %. Die Wanderungsgewinne der überwiegend (aus-)bil- dungs- und arbeitsplatzorientierten Zu- und Fortzüge aus Deutschland (ohne Region) sowie dem Ausland konzentrierten sich stärker auf die zentralen Stadtteile als auf die Außenbereiche der Stadt (vgl. ABBILDUNG 5.05). Wie Kapitel 3 gezeigt hat, spielen dabei die Präfe- renzen der Schüler, Studenten, Auszubildenden und Be- rufsanfänger, lieber innenstadtnah zu wohnen, die ent- scheidende Rolle. So führten 14.087 der Netto-Zuzüge aus Deutschland (64,0 %) in die zentralen Stadtteile. Der Saldo der Außenstadtteile mit Deutschland belief sich während des Untersuchungszeitraums „nur“ auf 7.926 Personen (36,0 %). Die ausländische Netto-Zu- wanderung konzentrierte sich zu 60,8 % ebenfalls auf die zentralen Stadtteile (+9.863 Personen). Die übrigen 39,2 % der per Saldo aus dem Ausland Zugewanderten zogen in die Außenbereiche Karlsruhes (+6.371 Perso- nen) (vgl. auch TABELLE 5.02). Auf der anderen Seite sind die Wanderungsverluste Karlsruhes mit der Region vollständig auf die Außen- stadtteile konzentriert. Zwischen 1999 und 2008 wan- derten dort per Saldo -6.594 Personen ab. Dabei basier- te dieses Wanderungsdefi zit, wie Kapitel 4 gezeigt hat, im Wesentlichen auf den Suburbanisierungsverlusten von Familien mit Kindern und der Generation 55plus. In den zentralen Stadtteilen konnte die Abwanderung dieser Altersgruppen in das Umland durch die Wande- rungsgewinne junger Erwachsener im Alter zwischen 16 und 25 Jahren kompensiert werden, so dass per Saldo 957 Personen aus der Region in die zentralen Stadtteile zogen. 5. AUSWIRKUNGEN DER WANDERUNGEN AUF DIE BEVÖLKERUNGSSTRUKTUR 73 59.223 24.807 23.850 28.779 35.373 70.592 51.014 51.013 27.921 18.058 23.092 16.721 53.586 56.505 43.088 121.606 99.593 34.779 0 25.000 50.000 75.000 100.000 125.000 150.000 175.000 200.000 225.000 250.000 Zuzüge Fortzüge Zuzüge Fortzüge Zuzüge Fortzüge Ausland Deutschland Region Karlsruhe Abb. 5.04 Zu- und Fortzüge Karlsruhes 1999 - 2008 nach Quell- und Zielgebieten und zonaler Abb. 5.04 Stadtgliederung 1) 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 Gesamtstadt Zentrale Stadtteile Außenstadtteile -5.637 -6.594 22.013 14.087 16.234 9.863 6.371 957 7.926 -10.000 -5.000 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 GesamtstadtZentrale StadtteileAußenstadtteile Region Karlsruhe Deutschland (ohne Region Karlsruhe) Ausland Abb. 5.05 Wanderungsgewinne/-verluste Karlsruhes 1999 - 2008 nach Quell- und Zielgebieten Abb. 5.11 und zonaler Stadtgliederung 1) Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung 10/2009 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge und ohne ungeklärte Quell- und Zielgebiete 5. AUSWIRKUNGEN DER WANDERUNGEN AUF DIE BEVÖLKERUNGSSTRUKTUR 74 Tab. 5.02 Zu- und Fortzüge Karlsruhes 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Zielgebieten und zonaler absolutanteiligabsolutanteiligabsolutanteilig Wanderungen insgesamt Zuzüge nach Karlsruhe238.308100,0%129.99054,5%108.31845,5% Fortzüge von Karlsruhe217.295100,0%112.01651,6%105.27948,4% Wanderungsvolumen455.603100,0%242.00653,1%213.59746,9% Gewinne/Verluste21.013100,0%17.97485,5%3.03914,5% Region Karlsruhe Zuzüge nach Karlsruhe53.586100,0%24.80746,3%28.77953,7% Fortzüge von Karlsruhe59.223100,0%23.85040,3%35.37359,7% Wanderungsvolumen112.809100,0%48.65743,1%64.15256,9% Gewinne/Verluste-5.637100,0%957X-6.594X Deutschland (ohne Region Karlsruhe) Zuzüge nach Karlsruhe121.606100,0%70.59258,0%51.01442,0% Fortzüge von Karlsruhe99.593100,0%56.50556,7%43.08843,3% Wanderungsvolumen221.199100,0%127.09757,5%94.10242,5% Gewinne/Verluste22.013100,0%14.08764,0%7.92636,0% Ausland Zuzüge nach Karlsruhe51.013100,0%27.92154,7%23.09245,3% Fortzüge von Karlsruhe34.779100,0%18.05851,9%16.72148,1% Wanderungsvolumen85.792100,0%45.97953,6%39.81346,4% Gewinne/Verluste16.234100,0%9.86360,8%6.37139,2% ungeklärte Quell- bzw. Zielgebiete Zuzüge nach Karlsruhe12.103100,0%6.67055,1%5.43344,9% Fortzüge von Karlsruhe23.700100,0%13.60357,4%10.09742,6% Wanderungsvolumen35.803100,0%20.27356,6%15.53043,4% Gewinne/Verluste-11.597100,0%-6.93359,8%-4.66440,2% Mittlere Bevölkerung 1999 - 2008295.702100,0%108.55936,7%187.14363,3% ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt, Mühlburg 3) übriges Stadtgebiet X) Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll Außenstadtteile 3) Zentrale Stadtteile 2) GESAMTSTADT Tab. 3.04 Stadtgliederung 1) ANHANG 75 Anhang ANHANG 77 Tab. A3.01 Jährliche Bilanz Karlsruhes aus überregionalen Wanderung 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Tab. A2.01 Ziel gebieten 1) JahrGesamt 1999200020012002200320042005200620072008 Überregionale Wanderungen insgesamt Zuzüge18.457 19.486 19.480 19.000 18.365 18.588 17.467 17.616 18.462 17.801 184.722 Fortzüge15.762 16.269 16.289 15.572 15.553 15.830 14.918 16.034 15.530 16.315 158.072 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)34.219 35.755 35.769 34.572 33.918 34.418 32.385 33.650 33.992 34.116 342.794 Gewinne/Verluste2.6953.2173.1913.4282.8122.7582.5491.5822.9321.48626.650 Baden-Württemberg (ohne Region Karlsruhe) Zuzüge5.9876.0496.0505.9135.9376.0685.8145.7746.6706.50360.765 Fortzüge4.8494.9474.7774.7424.6834.6434.6654.8464.9885.04748.187 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)10.836 10.996 10.827 10.655 10.620 10.711 10.479 10.620 11.658 11.550 108.952 Gewinne/Verluste1.1381.1021.2731.1711.2541.4251.1499281.6821.45612.578 Alte Bundesländer (ohne Baden-Württemberg) Zuzüge4.8455.3394.9375.1525.1125.2454.9864.9615.2935.18951.059 Fortzüge4.7964.8914.6474.5064.6124.4274.2934.6354.6695.04546.521 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)9.641 10.2309.5849.6589.7249.6729.2799.5969.962 10.23497.580 Gewinne/Verluste494482906465008186933266241444.538 Neue Bundesländer Zuzüge9011.0701.1841.1011.0479769748438678199.782 Fortzüge4055525135235035474284904814434.885 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)1.3061.6221.6971.6241.5501.5231.4021.3331.3481.26214.667 Gewinne/Verluste4965186715785444295463533863764.897 West-/Südeuropa Zuzüge1.4591.4121.4171.3091.2611.1891.1421.1131.1741.21612.692 Fortzüge1.0759999451.0601.2291.1451.0811.1981.0251.19410.951 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)2.5342.4112.3622.3692.4902.3342.2232.3112.1992.41023.643 Gewinne/Verluste384413472249324461-85149221.741 Osteuropa Zuzüge2.0072.3532.5202.2582.0362.3152.1142.2131.9171.68821.421 Fortzüge1.0111.4091.8421.4471.3211.5311.3151.3541.2341.11113.575 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)3.0183.7624.3623.7053.3573.8463.4293.5673.1512.79934.996 Gewinne/Verluste9969446788117157847998596835777.846 Außereuropäisches Ausland (inkl. Türkei) Zuzüge1.8011.8472.0631.9801.7101.5641.4781.4871.4831.48716.900 Fortzüge8578501.0981.0221.0151.0221.0211.0511.1091.20810.253 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)2.6582.6973.1613.0022.7252.5862.4992.5382.5922.69527.153 Gewinne/Verluste9449979659586955424574363742796.647 Ungeklärte Quell- bzw. Zielgebiete Zuzüge1.4571.4161.3091.2871.2621.2319591.2251.05889912.103 Fortzüge2.7692.6212.4672.2722.1902.5152.1152.4602.0242.26723.700 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)4.2264.0373.7763.5593.4523.7463.0743.6853.0823.16635.803 Gewinne/Verluste-1.312 -1.205 -1.158-985-928 -1.284 -1.156 -1.235-966 -1.368 -11.597 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge ANHANG 78 Überregionale WanderungenDeutschland insgesamtinsgesamtBaden-Württem- Alte Bundes-Neue (ohne Regionberg (ohne länder (ohne Bundes- Karlsruhe) Region Karlsruhe)Ba-Wü)länder Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)7.0074.1711.6862.086399 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)5.2252.8811.2421.232407 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)80.88758.26232.02421.4874.751 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)71.13946.21921.40921.4703.340 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)11.2925.3482.1752.643530 55plus (55 Jahre und älter)9.1724.7252.2292.141355 Zuzüge insgesamt184.722121.60660.76551.0599.782 Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)6.9024.2621.8632.177222 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)4.0852.0819211.056104 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)52.52736.46519.51314.9561.996 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)73.82647.52722.04323.5751.909 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)10.4404.2681.7212.280267 55plus (55 Jahre und älter)10.2924.9902.1262.477387 Fortzüge insgesamt158.07299.59348.18746.5214.885 Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)13.9098.4333.5494.263621 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)9.3104.9622.1632.288511 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)133.41494.72751.53736.4436.747 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)144.96593.74643.45245.0455.249 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)21.7329.6163.8964.923797 55plus (55 Jahre und älter)19.4649.7154.3554.618742 Wanderungsvolumen insgesamt342.794221.199108.95297.580 14.667 Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)105-91-177-91177 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)1.140800321176303 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)28.36021.79712.5116.5312.755 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-2.687-1.308-634-2.1051.431 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)8521.080454363263 55plus (55 Jahre und älter)-1.120-265103-336-32 Gewinne/Verluste insgesamt26.65022.01312.5784.5384.897 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Tab. A3.02 Bilanz Karlsruhes aus der überregionalen Wanderung 1999 - 2008 nach Lebenszyklusphasen Tab. A2.02 und Quell- bzw. Zielgebieten 1) davon davon ANHANG 79 Fortsetzung AuslandUngeklärte insgesamtWest-/Osteuropa außereuropä-Quell- bzw. Südeuropaisches AuslandZielgebiete (inkl. Türkei) Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)2.219619602998617 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)1.930397656877414 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)19.3786.0506.5926.7363.247 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)19.2374.3998.8445.9945.683 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)4.8376853.1949581.107 55plus (55 Jahre und älter)3.4125421.5331.3371.035 Zuzüge insgesamt51.01312.69221.42116.90012.103 Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)1.658663276719982 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)1.325513278534679 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)8.8893.4173.2042.2687.173 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)15.4504.7685.8734.80910.849 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)3.9567642.4567362.216 55plus (55 Jahre und älter)3.5018261.4881.1871.801 Fortzüge insgesamt34.77910.95113.57510.25323.700 Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)3.8771.2828781.7171.599 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)3.2559109341.4111.093 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)28.2679.4679.7969.00410.420 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)34.6879.16714.71710.80316.532 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)8.7931.4495.6501.6943.323 55plus (55 Jahre und älter)6.9131.3683.0212.5242.836 Wanderungsvolumen insgesamt85.79223.64334.99627.15335.803 Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)561-44326279-365 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)605-116378343-265 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)10.4892.6333.3884.468-3.926 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)3.787-3692.9711.185-5.166 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)881-79738222-1.109 55plus (55 Jahre und älter)-89-28445150-766 Gewinne/Verluste insgesamt16.2341.7417.8466.647-11.597 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge davon davon Tab. A3.02 Bilanz Karlsruhes aus der überregionalen Wanderung 1999 - 2008 nach Lebenszyklusphasen Tab. A2.02 und Quell- bzw. Zielgebieten 1) ANHANG 80 Tab. A3.03 Anteil verschiedener Lebenszyklusgruppen an der überregionalen Wanderung 1999 - 2008 Tab. A2.03 in Prozent nach Quell- bzw. Zielgebieten 1) Überregionale WanderungenDeutschland insgesamtinsgesamtBaden-Württem- Alte Bundes-Neue (ohne Regionberg (ohne länder (ohne Bundes- Karlsruhe)Region Karlsruhe)Ba-Wü)länder Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)3,8%3,4%2,8%4,1%4,1% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)2,8%2,4%2,0%2,4%4,2% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)43,8%47,9%52,7%42,1%48,6% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)38,5%38,0%35,2%42,0%34,1% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)6,1%4,4%3,6%5,2%5,4% 55plus (55 Jahre und älter)5,0%3,9%3,7%4,2%3,6% Zuzüge insgesamt100,0%100,0%100,0%100,0% 100,0% Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)4,4%4,3%3,9%4,7%4,5% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)2,6%2,1%1,9%2,3%2,1% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)33,2%36,6%40,5%32,1%40,9% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)46,7%47,7%45,7%50,7%39,1% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)6,6%4,3%3,6%4,9%5,5% 55plus (55 Jahre und älter)6,5%5,0%4,4%5,3%7,9% Fortzüge insgesamt100,0%100,0%100,0%100,0% 100,0% Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)4,1%3,8%3,3%4,4%4,2% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)2,7%2,2%2,0%2,3%3,5% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)38,9%42,8%47,3%37,3%46,0% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)42,3%42,4%39,9%46,2%35,8% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)6,3%4,3%3,6%5,0%5,4% 55plus (55 Jahre und älter)5,7%4,4%4,0%4,7%5,1% Wanderungsvolumen insgesamt100,0%100,0%100,0%100,0% 100,0% ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge davon davon ANHANG 81 Tab. A3.03 Anteil verschiedener Lebenszyklusgruppen an der überregionalen Wanderung 1999 - 2008 Tab. A2.03 in Prozent nach Quell- bzw. Zielgebieten 1) Fortsetzung AuslandUngeklärte insgesamtWest-/OsteuropaAußereuropä-Quell- bzw. Südeuropaisches AuslandZielgebiete (inkl. Türkei) Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)4,3%4,9%2,8%5,9%5,1% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)3,8%3,1%3,1%5,2%3,4% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)38,0%47,7%30,8%39,9%26,8% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)37,7%34,7%41,3%35,5%47,0% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)9,5%5,4%14,9%5,7%9,1% 55plus (55 Jahre und älter)6,7%4,3%7,2%7,9%8,6% Zuzüge insgesamt100,0%100,0%100,0%100,0%100,0% Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)4,8%6,1%2,0%7,0%4,1% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)3,8%4,7%2,0%5,2%2,9% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)25,6%31,2%23,6%22,1%30,3% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)44,4%43,5%43,3%46,9%45,8% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)11,4%7,0%18,1%7,2%9,4% 55plus (55 Jahre und älter)10,1%7,5%11,0%11,6%7,6% Fortzüge insgesamt100,0%100,0%100,0%100,0%100,0% Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)4,5%5,4%2,5%6,3%4,5% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)3,8%3,8%2,7%5,2%3,1% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)32,9%40,0%28,0%33,2%29,1% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)40,4%38,8%42,1%39,8%46,2% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)10,2%6,1%16,1%6,2%9,3% 55plus (55 Jahre und älter)8,1%5,8%8,6%9,3%7,9% Wanderungsvolumen insgesamt100,0%100,0%100,0%100,0%100,0% ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge davon davon ANHANG 82 Tab. A3.04 Bilanz Karlsruhes aus der überregionalen Wanderung bezogen auf 1.000 der mittleren Tab. A2.04 Bevölkerung 1999 - 2008 nach Lebenszyklusgruppen und Quell- bzw. Zielgebieten 1) Überregionale WanderungenDeutschland insgesamtinsgesamtBaden-Württem- Alte Bundes-Neue (ohne Regionberg (ohne länder (ohne Bundes- Karlsruhe) Region Karlsruhe)Ba-Wü)länder Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)411 2) 2459912223 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)239132575619 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)2.0141.451797535118 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)76349623023036 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)296140576914 55plus (55 Jahre und älter)1075526254 Zuzüge insgesamt62341020517233 Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)40525010912813 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)1879542485 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)1.30890848637250 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)79251023625320 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)27411245607 55plus (55 Jahre und älter)1205825295 Fortzüge insgesamt53333616315716 Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)81649520825036 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)4252279910523 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)3.3222.3591.283907168 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)1.5551.00546648356 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)57025210212921 55plus (55 Jahre und älter)22711351549 Wanderungsvolumen insgesamt1.15774636832949 Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)6-5-10-510 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)523715814 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)70654331216369 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-29-14-7-2315 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)222812107 55plus (55 Jahre und älter)-13-31-40 Gewinne/Verluste insgesamt9074421517 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Lesehilfe: Von 1.000 Einwohnern Karlsruhes im Alter zwischen 0 und 5 Jahren zogen zwischen 1999 und 2008 2) 411 Personen dieser Altersgruppe nach Karlsruhe zu davon davon ANHANG 83 Tab. A3.04 Bilanz Karlsruhes aus der überregionalen Wanderung bezogen auf 1.000 der mittleren Tab. A2.04 Bevölkerung 1999 - 2008 nach Lebenszyklusgruppen und Quell- bzw. Zielgebieten 1) Fortsetzung AuslandUngeklärte insgesamtWest-/OsteuropaAußereuropä-Quell- bzw. Südeuropaisches AuslandZielgebiete (inkl. Türkei) Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)130 2) 36355936 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)8818304019 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)48215116416881 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)20647956461 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)12718842529 55plus (55 Jahre und älter)406181612 Zuzüge insgesamt17243725741 Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)9739164258 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)6123132431 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)221858056179 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)166516352116 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)10420641958 55plus (55 Jahre und älter)4110171421 Fortzüge insgesamt11737463580 Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)228755210194 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)14942436450 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)704236244224259 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)37298158116177 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)230381484487 55plus (55 Jahre und älter)8016352933 Wanderungsvolumen insgesamt2898011892121 Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)33-31916-21 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)28-51716-12 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)2616684111-98 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)41-43213-55 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)23-2196-29 55plus (55 Jahre und älter)-1-312-9 Gewinne/Verluste insgesamt5562622-39 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Lesehilfe: Von 1.000 Einwohnern Karlsruhes im Alter zwischen 0 und 5 Jahren zogen zwischen 1999 und 2008 2) 130 Personen dieser Altersgruppe nach Karlsruhe zu davon davon ANHANG 84 Tab. A3.05 Jährliche Gewinne/Verluste Karlsruhes aus der überregionalen Wanderung 1999 - 2008 nach Tab. A2.05 Lebenszyklusgruppen und Quell- bzw. Zielgebieten 1) JahrGesamt 1999200020012002200320042005200620072008 Überregionale Wanderungen insgesamt Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)75-3553776127-53-3430-96105 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)19722420114914296353343201.140 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16- u. 26 J.)2.6022.9093.126 2.873 2.7112.7302.7202.232 3.5202.93728.360 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-281-100-163256-214-47-114-520-500 -1.004-2.687 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)14815028120215115140537-124852 55plus (55 Jahre und älter)-4669-54-47-103-163-179-182-168-247-1.120 Gewinne/Verluste insgesamt2.6953.2173.191 3.428 2.8122.7582.5491.582 2.9321.486 26.650 Baden-Württemberg (ohne Region Karlsruhe) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)7-27-41-29-1-6-31-21-7-21-177 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)606539332666117-216321 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16- u. 26 J.)1.0421.1711.260 1.105 1.1001.2321.1731.047 1.7981.58312.511 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-100-165-42-244235-13-115-129-123-634 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)9825376793452334320454 55plus (55 Jahre und älter)31332019-653-147-21-19103 Gewinne/Verluste insgesamt1.1381.1021.273 1.171 1.2541.4251.149928 1.6821.456 12.578 Alte Bundesländer (ohne Baden-Württemberg) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-15-35-287-1129258-53-91 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)052141227141016283176 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16- u. 26 J.)5316787325896527315745077927456.531 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-431-303-4124-2263373-225-200-418-2.105 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)-6494668248586521-24363 55plus (55 Jahre und älter)-307-20-32-24-37-24-42-25-109-336 Gewinne/Verluste insgesamt494482906465008186933266241444.538 Neue Bundesländer Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)3025165242912-52813177 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)615061293842812128303 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16- u. 26 J.)2272643393262892643052492542382.755 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)16316120917214811315687951271.431 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)1827473422344821120263 55plus (55 Jahre und älter)-3-9-11223-15-3-11-15-10-32 Gewinne/Verluste insgesamt4965186715785444295463533863764.897 West-/Südeuropa Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-8-3151217-20-23-183-19-44 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)8911-6-33-21-13-33-14-24-116 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16- u. 26 J.)3693493432902151792541502492352.633 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)746291-11-115-46-128-94-73-129-369 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)-5127-10-14-177-41-1-17-79 55plus (55 Jahre und älter)-54-165-26-38-31-36-49-15-24-284 Gewinne/Verluste insgesamt384413472249324461-85149221.741 Osteuropa Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)3715543439332542407326 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)42364352432638472823378 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16- u. 26 J.)3763913993953023243112903372633.388 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)3923612052462613183413322712442.971 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)12570-755861001011392742738 55plus (55 Jahre und älter)2471-1629-16-17-179-20-245 Gewinne/Verluste insgesamt9969446788117157847998596835777.846 Außereuropäisches Ausland (inkl. Türkei) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)52395683223163-27279 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)575051485921-4122227343 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16- u. 26 J.)5044715455464634234224093803054.468 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)24330225124311273-1422-21-261.185 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)3466396312524-1110-2222 55plus (55 Jahre und älter)546923328-3131-15-32150 Gewinne/Verluste insgesamt9449979659586955424574363742796.647 Ungeklärte Quell- bzw. Zielgebiete Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-28-49-19-35-29-41-54-40-40-30-365 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)-31-38-18-19-18-14-35-28-31-33-265 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16- u. 26 J.)-447-415-492-378-310-423-319-420-290-432-3.926 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-622-518-465-374-436-573-529-527-443-679-5.166 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)-116-99-99-98-85-120-121-123-105-143-1.109 55plus (55 Jahre und älter)-68-86-65-81-50-113-98-97-57-51-766 Gewinne/Verluste insgesamt-1.312 -1.205 -1.158-985-928 -1.284 -1.156 -1.235-966 -1.368 -11.597 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge ANHANG 85 Tab. A3.06 Bilanz Karlsruhes aus der überregionalen Wanderung 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Zielgebieten, Tab. A2.07 Lebensz yklusgruppen und zonaler Stadtgliederung 1) absolutanteiligabsolutanteiligabsolutanteilig Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)7.0073,8%3.1203,0%3.8874,9% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)5.2252,8%2.1812,1%3.0443,8% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)80.88743,8%51.43248,9%29.45537,0% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)71.13938,5%39.31937,4%31.82040,0% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)11.2926,1%5.1904,9%6.1027,7% 55plus (55 Jahre und älter)9.1725,0%3.9413,7%5.2316,6% Zuzüge insgesamt184.722 100,0%105.183100,0%79.539100,0% Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)6.9024,4%3.3823,8%3.5205,0% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)4.0852,6%1.6921,9%2.3933,4% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)52.52733,2%31.37535,6%21.15230,3% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)73.82646,7%42.37848,1%31.44845,0% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)10.4406,6%4.8125,5%5.6288,1% 55plus (55 Jahre und älter)10.2926,5%4.5275,1%5.7658,2% Fortzüge insgesamt158.072 100,0%88.166100,0%69.906100,0% Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)13.9094,1%6.5023,4%7.4075,0% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)9.3102,7%3.8732,0%5.4373,6% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)133.41438,9%82.80742,8%50.60733,9% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)144.96542,3%81.69742,3%63.26842,3% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)21.7326,3%10.0025,2%11.7307,8% 55plus (55 Jahre und älter)19.4645,7%8.4684,4%10.9967,4% Volumen insgesamt342.794 100,0%193.349100,0%149.445100,0% Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)105X-262X367X Schüler (6 bis unter 16 Jahre)1.140X489X651X Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)28.360X20.057X8.303X Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-2.687X-3.059X372X Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)852X378X474X 55plus (55 Jahre und älter)-1.120X-586X-534X Gewinne/Verluste insgesamt26.650X17.017X9.633X Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)4.6573,6%1.9042,5%2.7534,9% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)3.3122,5%1.2871,7%2.0253,6% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)61.72847,1%39.71552,8%22.01339,4% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)49.98138,1%27.67736,8%22.30439,9% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)6.0414,6%2.6073,5%3.4346,1% 55plus (55 Jahre und älter)5.4514,2%2.0912,8%3.3606,0% Zuzüge insgesamt131.170 100,0%75.281100,0%55.889100,0% Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)5.0944,6%2.3323,8%2.7625,6% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)2.7112,5%9811,6%1.7303,5% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)38.67935,2%22.96437,7%15.71532,0% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)52.22647,5%30.07849,4%22.14845,1% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)5.1404,7%2.2203,6%2.9206,0% 55plus (55 Jahre und älter)6.1535,6%2.3533,9%3.8007,7% Fortzüge insgesamt110.003 100,0%60.928100,0%49.075100,0% Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)9.7514,0%4.2363,1%5.5155,3% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)6.0232,5%2.2681,7%3.7553,6% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)100.40741,6%62.67946,0%37.72835,9% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)102.20742,4%57.75542,4%44.45242,3% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)11.1814,6%4.8273,5%6.3546,1% 55plus (55 Jahre und älter)11.6044,8%4.4443,3%7.1606,8% Volumen insgesamt241.173 100,0%136.209100,0%104.964100,0% Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-437X-428X-9X Schüler (6 bis unter 16 Jahre)601X306X295X Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)23.049X16.751X6.298X Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-2.245X-2.401X156X Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)901X387X514X 55plus (55 Jahre und älter)-702X-262X-440X Gewinne/Verluste insgesamt21.167X14.353X6.814X ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt, Mühlburg 3) Übriges Stadtgebiet X) Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll ZENTRALE STADTTEILE 2) AUßENSTADTTEILE 3) Ü B E R R E G I O N A L E W A N D E R U N G E N I N S G E S A M T D E U T S C H L A N D (ohne Region Karlsruhe) GESAMTSTADT ANHANG 86 Tab. A3.06 Bilanz Karlsruhes aus der überregionalen Wanderung 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Zielgebieten, Tab. A2.07 Lebensz yklusgruppen und zonaler Stadtgliederung 1) Fortsetzung absolutanteiligabsolutanteiligabsolutanteilig Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)2.2194,3%1.1044,0%1.1154,8% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)1.9303,8%8783,1%1.0524,6% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)19.37838,0%11.86742,5%7.51132,5% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)19.23737,7%10.18536,5%9.05239,2% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)4.8379,5%2.2718,1%2.56611,1% 55plus (55 Jahre und älter)3.4126,7%1.6165,8%1.7967,8% Zuzüge insgesamt51.013 100,0%27.921100,0%23.092100,0% Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)1.6584,8%8534,7%8054,8% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)1.3253,8%6103,4%7154,3% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)8.88925,6%5.15428,5%3.73522,3% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)15.45044,4%8.03344,5%7.41744,4% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)3.95611,4%1.7519,7%2.20513,2% 55plus (55 Jahre und älter)3.50110,1%1.6579,2%1.84411,0% Fortzüge insgesamt34.779 100,0%18.058100,0%16.721100,0% Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)3.8774,5%1.9574,3%1.9204,8% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)3.2553,8%1.4883,2%1.7674,4% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)28.26732,9%17.02137,0%11.24628,2% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)34.68740,4%18.21839,6%16.46941,4% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)8.79310,2%4.0228,7%4.77112,0% 55plus (55 Jahre und älter)6.9138,1%3.2737,1%3.6409,1% Volumen insgesamt85.792 100,0%45.979100,0%39.813100,0% Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)561X251X310X Schüler (6 bis unter 16 Jahre)605X268X337X Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)10.489X6.713X3.776X Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)3.787X2.152X1.635X Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)881X520X361X 55plus (55 Jahre und älter)-89X-41X-48X Gewinne/Verluste insgesamt16.234X9.863X6.371X Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)6175,1%2894,3%3286,0% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)4143,4%1742,6%2404,4% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)3.24726,8%1.86027,9%1.38725,5% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)5.68347,0%3.22348,3%2.46045,3% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)1.1079,1%5888,8%5199,6% 55plus (55 Jahre und älter)1.0358,6%5368,0%4999,2% Zuzüge insgesamt12.103 100,0%6.670100,0%5.433100,0% Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)9824,1%5203,8%4624,6% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)6792,9%2972,2%3823,8% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)7.17330,3%4.33731,9%2.83628,1% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)10.84945,8%6.32646,5%4.52344,8% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)2.2169,4%1.1588,5%1.05810,5% 55plus (55 Jahre und älter)1.8017,6%9657,1%8368,3% Fortzüge insgesamt23.700 100,0%13.603100,0%10.097100,0% Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)1.5994,5%8094,0%7905,1% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)1.0933,1%4712,3%6224,0% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)10.42029,1%6.19730,6%4.22327,2% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)16.53246,2%9.54947,1%6.98345,0% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)3.3239,3%1.7468,6%1.57710,2% 55plus (55 Jahre und älter)2.8367,9%1.5017,4%1.3358,6% Volumen insgesamt35.803 100,0%20.273100,0%15.530100,0% Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-365X-231X-134X Schüler (6 bis unter 16 Jahre)-265X-123X-142X Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)-3.926X-2.477X-1.449X Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-5.166X-3.103X-2.063X Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)-1.109X-570X-539X 55plus (55 Jahre und älter)-766X-429X-337X Gewinne/Verluste insgesamt-11.597X-6.933X-4.664X ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt, Mühlburg 3) Übriges Stadtgebiet X) Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll AUßENSTADTTEILE 3) A U S L A N D U N G E K L Ä R T E Q U E L L - bzw. Z I E L G E B I E T E GESAMTSTADTZENTRALE STADTTEILE 2) ANHANG 87 Tab. A3.07 Jährliche Bilanz Karlsruhes aus der überregionalen Wanderung 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Tab. A2.06 Ziel gebieten und zonaler Stadtgliederung 1) JahrGesamt 1999200020012002200320042005200620072008 Gesamtstadt Zuzüge18.457 19.486 19.480 19.000 18.365 18.588 17.467 17.616 18.462 17.801 184.722 Fortzüge15.762 16.269 16.289 15.572 15.553 15.830 14.918 16.034 15.530 16.315 158.072 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)34.219 35.755 35.769 34.572 33.918 34.418 32.385 33.650 33.992 34.116 342.794 Gewinne/Verluste 2.6953.2173.1913.4282.8122.7582.5491.5822.9321.48626.650 Zentrale Stadtteile 2) Zuzüge10.366 10.751 10.730 10.611 10.171 10.451 10.097 10.400 10.981 10.625 105.183 Fortzüge8.7338.8618.8258.7028.7228.7368.3659.0038.8549.36588.166 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)19.099 19.612 19.555 19.313 18.893 19.187 18.462 19.403 19.835 19.990 193.349 Gewinne/Verluste 1.6331.8901.9051.9091.4491.7151.7321.3972.1271.26017.017 Außenstadtteile 3) Zuzüge8.0918.7358.7508.3898.1948.1377.3707.2167.4817.17679.539 Fortzüge7.0297.4087.4646.8706.8317.0946.5537.0316.6766.95069.906 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)15.120 16.143 16.214 15.259 15.025 15.231 13.923 14.247 14.157 14.126 149.445 Gewinne/Verluste 1.0621.3271.2861.5191.3631.0438171858052269.633 Gesamtstadt Zuzüge11.733 12.458 12.171 12.166 12.096 12.289 11.774 11.578 12.830 12.511 121.606 Fortzüge10.050 10.3909.9379.7719.7989.6179.3869.971 10.138 10.53599.593 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)21.783 22.848 22.108 21.937 21.894 21.906 21.160 21.549 22.968 23.046 221.199 Gewinne/Verluste 1.6832.0682.2342.3952.2982.6722.3881.6072.6921.97622.013 Zentrale Stadtteile 2) Zuzüge6.8147.1516.9386.8516.8296.9896.9296.8727.7147.50570.592 Fortzüge5.6705.9045.7515.5435.5575.3905.2995.6325.7276.03256.505 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)12.484 13.055 12.689 12.394 12.386 12.379 12.228 12.504 13.441 13.537 127.097 Gewinne/Verluste 1.1441.2471.1871.3081.2721.5991.6301.2401.9871.47314.087 Außenstadtteile 3) Zuzüge4.9195.3075.2335.3155.2675.3004.8454.7065.1165.00651.014 Fortzüge4.3804.4864.1864.2284.2414.2274.0874.3394.4114.50343.088 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)9.2999.7939.4199.5439.5089.5278.9329.0459.5279.50994.102 Gewinne/Verluste 5398211.0471.0871.0261.0737583677055037.926 Gesamtstadt Zuzüge5.2675.6126.0005.5475.0075.0684.7344.8134.5744.39151.013 Fortzüge2.9433.2583.8853.5293.5653.6983.4173.6033.3683.51334.779 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)8.2108.8709.8859.0768.5728.7668.1518.4167.9427.90485.792 Gewinne/Verluste 2.3242.3542.1152.0181.4421.3701.3171.2101.20687816.234 Zentrale Stadtteile 2) Zuzüge2.7752.8153.0613.0512.6602.8232.6042.8612.6702.60127.921 Fortzüge1.4841.4931.6821.8321.9331.9401.8531.9261.9531.96218.058 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)4.2594.3084.7434.8834.5934.7634.4574.7874.6234.56345.979 Gewinne/Verluste 1.2911.3221.3791.2197278837519357176399.863 Außenstadtteile 3) Zuzüge2.4922.7972.9392.4962.3472.2452.1301.9521.9041.79023.092 Fortzüge1.4591.7652.2031.6971.6321.7581.5641.6771.4151.55116.721 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)3.9514.5625.1424.1933.9794.0033.6943.6293.3193.34139.813 Gewinne/Verluste 1.0331.0327367997154875662754892396.371 Gesamtstadt Zuzüge1.4571.4161.3091.2871.2621.2319591.2251.05889912.103 Fortzüge2.7692.6212.4672.2722.1902.5152.1152.4602.0242.26723.700 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)4.2264.0373.7763.5593.4523.7463.0743.6853.0823.16635.803 Gewinne/Verluste -1.312 -1.205 -1.158-985-928 -1.284 -1.156 -1.235-966 -1.368 -11.597 Zentrale Stadtteile 2) Zuzüge7777857317096826395646675975196.670 Fortzüge1.5791.4641.3921.3271.2321.4061.2131.4451.1741.37113.603 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)2.3562.2492.1232.0361.9142.0451.7772.1121.7711.89020.273 Gewinne/Verluste -802-679-661-618-550-767-649-778-577-852-6.933 Außenstadtteile 3) Zuzüge6806315785785805923955584613805.433 Fortzüge1.1901.1571.0759459581.1099021.01585089610.097 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)1.8701.7881.6531.5231.5381.7011.2971.5731.3111.27615.530 Gewinne/Verluste -510-526-497-367-378-517-507-457-389-516-4.664 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt, Mühlburg 3) Übriges Stadtgebiet Überregionale Wanderungen insgesamt Deutschland (ohne Region Karlsruhe) Ausland Ungeklärte Quell- bzw. Zielgebiete ANHANG 88 Tab. A4.01 Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der Region 1999 - 2008 nach Gebietskörperschaften 1) Zuzüge Fortzüge Wander-GewinneZuzüge Fortzüge Wander-Gewinne von ... nachvon Karlsruheungs-Verlustevon ... nachvon Karlsruheungs-Verluste Karlsruhe nach ...volumenKarlsruhe nach ...volumen Engerer Verflechtungsbereich30.34037.20467.544-6.864 128 3) 158286-29 Au am Rhein163249412-864974123-26 Durmersheim1.2791.8023.081-523109154263-45 Eggenstein-Leopoldshafen3.1523.9807.132-828208263471-55 Ettlingen4.7905.31010.100-520124137261-13 Hagenbach7429591.701-2176888157-20 Karlsbad1.5771.4663.04311198911887 Linkenheim-Hochstetten1.6322.0743.706-442140178318-38 Malsch1.1551.3482.503-1938296178-14 Marxzell6165871.203291131082215 Pfinztal2.9523.4106.362-458164190354-26 Rheinstetten3.0394.0167.055-977149197346-48 Stutensee3.9565.5539.509-1.597177248425-71 Waldbronn1.3961.4782.874-82113120233-7 Walzbachtal9201.0791.999-159102120222-18 Weingarten (Baden)1.2341.7482.982-514131185316-54 Wörth am Rhein1.7372.1453.882-40899122221-23 Weiterer Verflechtungsbereich15.89715.55731.4543404039801 Bad Herrenalb8799981.877-119119135254-16 Baden-Baden1.6911.5943.285973130612 Bietigheim399476875-776780147-13 Bischweier7393166-20233053-6 Bretten1.1229712.0931514035765 Bruchsal2.0842.0414.125434948971 Dettenheim460498958-386874143-6 Dobel155159314-46970139-2 Elchesheim-Illingen170197367-275462116-9 Forst267223490443630666 Gaggenau8577311.5881262925544 Gernsbach467391858763227595 Gondelsheim119127246-8384078-3 Graben-Neudorf5746471.221-735057107-6 Hambrücken112122234-10212345-2 Jockgrim6971.0141.711-3174464108-20 Kandel6537411.394-88424891-6 Karlsdorf-Neuthard342451793-109374885-12 Königsbach-Stein304282586223129602 Kuppenheim184159343252421453 Loffenau7883161-5293160-2 Muggensturm25224850044140811 Oberderdingen34323557810833235610 Ötigheim171160331113936753 Rastatt1.9861.5013.48748542327410 Remchingen446471917-25394179-2 Ruelzheim5445771.121-33373976-2 Steinmauern726713952624492 Ubstadt-Weiher396300696963124558 Region insgesamt53.58659.223112.809-5.6375359112-6 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Die absoluten Zahlen der jeweiligen Bevölkerungsbewegung bezogen auf 1.000 der mittleren Bevölkerung der regionalen 2) Gebieteskörperschaft, 1999-2008; 3) Wohnsitz nach Karlsruhe relativ 2) absolut 3) Lesehilfe: Von 1.000 Einwohnern des engeren Verflechtungsbereichs der Region Karlsruhe verlegten zwischen 1999 und 2008 128 Personen ihren ANHANG 89 Tab. A4.01 Zu- und Fortzüge zwischen Karlsruhe und der Region 1999 - 2008 nach Gebietskörperschaften 1) Fortsetzung Zuzüge Fortzüge Wander-GewinneZuzüge Fortzüge Wander-Gewinne von ... nachvon Karlsruheungs-Verlustevon ... nachvon Karlsruheungs-Verluste Karlsruhe nach ...volumenKarlsruhe nach ...volumen Übrige Region7.3496.46213.811887 19 3) 17362 Annweiler a. Trifels199187386121111221 Bad Bergzabern5946601.254-66242751-3 Bad Schönborn295334629-39252954-3 Bellheim155185340-30111425-2 Bühl6285661.194622220412 Bühlertal184124308602315387 Edenkoben19815735541108182 Forbach114102216122018392 Germersheim61031392329730154514 Herxheim262315577-53182139-4 Hügelsheim12899227292721486 Iffezheim11886204322418427 Kraichtal420341761792823515 Kronau8570155151513283 Kürnbach452772181911307 Landau (Stadt)8858101.695752119412 Landau-Land163181344-18121325-1 Lichtenau8164145171613293 Lingenfeld1311012323086152 Maikammer58431011575132 Oberhausen-Rheinhausen153138291151615312 Offenbach a.d.Q.152112264401310233 Östringen221203424181716331 Ottersweier11096206141715322 Philippsburg381291672903123547 Rheinmünster150101251492316398 Sinzheim204215419-11192038-1 Sulzfeld10074174262216386 Waghäusel420353773672118393 Weisenbach6070130-10232649-4 Zaisenhausen45448912726531 Region insgesamt53.58659.223112.809-5.6375359112-6 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Die absoluten Zahlen der jeweiligen Bevölkerungsbewegung bezogen auf 1.000 der mittleren Bevölkerung der regionalen 2) Gebieteskörperschaft, 1999-2008; 3) Lesehilfe: Von 1.000 Einwohnern der übrigen Region Karlsruhe verlegten zwischen 1999 und 2008 128 Personen ihren 3) Wohnsitz nach Karlsruhe relativ 2) absolut ANHANG 90 Tab. A4.02 Jährliche Bilanz aus Zu- und Fortzügen zwischen Karlsruhen und der Region 1999 - 2008 nach Tab. A2.01 Verflechtun gsbereichen 1) Gesamt 1999200020012002200320042005200620072008 Regionale Wanderungen insgesamt Zuzüge5.6495.6305.3265.2585.4265.5525.1345.1465.0465.41953.586 Fortzüge6.4006.3915.7975.8275.9695.7245.8685.7555.8945.59859.223 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen) 12.049 12.021 11.123 11.085 11.395 11.276 11.002 10.901 10.940 11.017 112.809 Gewinne/Verluste-751-761-471-569-543-172-734-609-848-179-5.637 Engerer Verflechtungsbereich Zuzüge3.2293.2373.0132.9453.0923.0582.9202.9322.9202.99430.340 Fortzüge4.1334.1533.6973.5323.5253.5453.6633.6523.8023.50237.204 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)7.3627.3906.7106.4776.6176.6036.5836.5846.7226.49667.544 Gewinne/Verluste-904-916-684-587-433-487-743-720-882-508-6.864 Weiterer Verflechtungsbereich Zuzüge1.7191.7361.5711.5751.6291.7441.4801.4621.3951.58615.897 Fortzüge1.6121.5921.4881.6161.7861.5041.5411.4911.4441.48315.557 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)3.3313.3283.0593.1913.4153.2483.0212.9532.8393.06931.454 Gewinne/Verluste10714483-41-157240-61-29-49103340 Übrige Region Zuzüge7016577427387057507347527318397.349 Fortzüge6556466126796586756646126486136.462 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)1.3561.3031.3541.4171.3631.4251.3981.3641.3791.45213.811 Gewinne/Verluste46111305947757014083226887 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Jahr ANHANG 91 Tab. A4.03 Jährliche Gewinen/Verluste Karlsruhes aus der regionalen Wanderung 1999 - 2008 nach Tab. A4.03 Gebietskörperschaften 1) Gesamt 1999200020012002200320042005200620072008 Engerer Verflechtungsbereich-904-916-684-587-433-487-743-720-882-508-6.864 Au am Rhein-16-1-15-11-8-2-12-13-3-5-86 Durmersheim-114-50-11-52-3-46-60-85-40-62-523 Eggenstein-Leopoldshafen-92-167-68-55-55-75-77-90-110-39-828 Ettlingen27-29-107-81-61-75-40-56-88-10-520 Hagenbach-50-56-14-36-16-30-19-15-524-217 Karlsbad-82-151292233-1240111 Linkenheim-Hochstetten-9329-38-3-2-32-48-106-89-60-442 Malsch-20-35-29-91729-3413-82-43-193 Marxzell140774-211-2-7-329 Pfinztal-54-133-79-39549-66-45-982-458 Rheinstetten-103-70-81-126-52-34-56-20-173-262-977 Stutensee-177-273-174-59-191-229-225-137-62-70-1.597 Waldbronn-1767-3-652-18-679-82 Walzbachtal-17-40-49-14-18-4121-1687-159 Weingarten (Baden)-123-57-25-28-3-29-82-105-25-37-514 Wörth am Rhein-61-42-7-83-45-4-80-58-291-408 Weiterer Verflechtungsbereich10714483-41-157240-61-29-49103340 Bad Herrenalb-25-110-152411-22-462-37-119 Baden-Baden6-51511-10373126-11-397 Bietigheim-33082-36-1818-5-4-77 Bischweier-32-5-5643-6-4-12-20 Bretten21131101171101117-14151 Bruchsal-277-257266027-44-51743 Dettenheim-12-173-9-7-2-240228-38 Dobel5903-4-94-3-5-4-4 Elchesheim-Illingen5-3-2-25-3-5-1-111-3-27 Forst-414210819-12-37344 Gaggenau32134-226-31212815126 Gernsbach49-146466-1016-21576 Gondelsheim111-6651-80-9-9-8 Graben-Neudorf17-9-5-20-37-2518-8-1713-73 Hambrücken-6-2-16-10-399-348-10 Jockgrim-816-278-74-46-73-43-46-24-317 Kandel-16-2727-27-67-291302-88 Karlsdorf-Neuthard-19-32-7-11-12-15-17-6-21-109 Königsbach-Stein717-6-921-2-3-58-622 Kuppenheim9517-1014-751025 Loffenau11-2-183-96-2105-5 Muggensturm-22-111-2617-12-2164 Oberderdingen1181434-37325-110108 Ötigheim8415-5122-9-9211 Rastatt901154711-178020552163485 Remchingen-827150-215-10-22-132-25 Ruelzheim21-31-17-16-59-207019-33 Steinmauern4-22-42-1-14-565 Ubstadt-Weiher2212516137-1-4101696 Region insgesamt-751-761-471-569-543-172-734-609-848-179-5.637 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Jahr ANHANG 92 Tab. A4.03 Jährliche Gewinen/Verluste Karlsruhes aus der regionalen Wanderung 1999 - 2008 nach Tab. A4.03 Gebietskörperschaften 1) Fortsetzung Gesamt 1999200020012002200320042005200620072008 Übrige Region46111305947757014083226887 Annweiler a. Trifels-1-1019-17-45515912 Bad Bergzabern-20-23-85-24-350-111337-66 Bad Schönborn36-20-16-15-38-19-1-39 Bellheim-12-1-906-63-50-6-30 Bühl-5-2914161413-4-4153262 Bühlertal51212-75151521060 Edenkoben4-97-195-28-12141 Forbach157211-2-41-4-512 Germersheim39231928243735323822297 Herxheim-15-13-14-70-2-426-6-53 Hügelsheim710-10600091629 Iffezheim861-868272032 Kraichtal33-42-1340-418202379 Kronau1431-1-33-1-1915 Kürnbach-11253412-3418 Landau (Stadt)15028-11-1723-723-22375 Landau-Land-18-2-3-4-14910-572-18 Lichtenau47-529-21-63417 Lingenfeld407-4-43128-2630 Maikammer10-112-1182215 Oberhausen-Rheinhausen5-229543-1-14415 Offenbach a.d.Q.-73119-41-21710240 Östringen0-13515-45-81218 Ottersweier-181-111-707514 Philippsburg032322121173-41390 Rheinmünster691157-5316-3049 Sinzheim-5-2-8-10376-4-13-11 Sulzfeld7-7132-44-6211426 Waghäusel-615171012618-55-567 Weisenbach-1014-4-6-12-2-3-10 Zaisenhausen-52-3051-350-11 Region insgesamt-751-761-471-569-543-172-734-609-848-179-5.637 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Jahr ANHANG 93 Tab. A4.04 Bilanz Karlsruhes aus der regionalen Wanderung 1999 - 2008 nach Lebenszyklusgruppen und Tab. A4.04 regionalen Verflechtungsbereichen 1) Regionale Wande-EngererWeitererÜbrige rungenVerlechtungs-Verflechtungs-Region insgesamtbereichbereich Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)3.0721.940800332 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)2.6811.642716323 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)17.2178.6455.4973.075 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)22.16212.7796.5182.865 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)3.9952.4851.114396 55plus (55 Jahre und älter)4.4592.8491.252358 Zuzüge insgesamt53.58630.34015.8977.349 Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)5.5233.7511.316456 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)3.4612.297825339 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)12.6807.4563.5431.681 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)27.23217.2557.0292.948 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)4.5242.9131.198413 55plus (55 Jahre und älter)5.8033.5321.646625 Fortzüge insgesamt59.22337.20415.5576.462 Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)8.5955.6912.116788 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)6.1423.9391.541662 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)29.89716.1019.0404.756 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)49.39430.03413.5475.813 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)8.5195.3982.312809 55plus (55 Jahre und älter)10.2626.3812.898983 Wanderungsvolumen insgesamt112.80967.54431.45413.811 Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-2.451-1.811-516-124 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)-780-655-109-16 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)4.5371.1891.9541.394 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-5.070-4.476-511-83 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)-529-428-84-17 55plus (55 Jahre und älter)-1.344-683-394-267 Gewinne/Verluste insgesamt-5.637-6.864340887 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge davon ANHANG 94 Tab. A4.05 Anteil verschiedener Lebenszyklusgrupppen an der regionalen Wanderung 1999 - 2008 in Tab. A4.05 Prozent nach regionalen Verflechtungsbereichen 1) Regionale Wande-EngererWeitererÜbrige rungenVerlechtungs-Verflechtungs-Region insgesamtbereichbereich Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)5,7%6,4%5,0%4,5% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)5,0%5,4%4,5%4,4% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)32,1%28,5%34,6%41,8% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)41,4%42,1%41,0%39,0% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)7,5%8,2%7,0%5,4% 55plus (55 Jahre und älter)8,3%9,4%7,9%4,9% Zuzüge insgesamt100,0%100,0%100,0%100,0% Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)9,3%10,1%8,5%7,1% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)5,8%6,2%5,3%5,2% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)21,4%20,0%22,8%26,0% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)46,0%46,4%45,2%45,6% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)7,6%7,8%7,7%6,4% 55plus (55 Jahre und älter)9,8%9,5%10,6%9,7% Fortzüge insgesamt100,0%100,0%100,0%100,0% Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)7,6%8,4%6,7%5,7% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)5,4%5,8%4,9%4,8% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)26,5%23,8%28,7%34,4% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)43,8%44,5%43,1%42,1% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)7,6%8,0%7,4%5,9% 55plus (55 Jahre und älter)9,1%9,4%9,2%7,1% Wanderungsvolumen insgesamt100,0%100,0%100,0%100,0% ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge davon ANHANG 95 Tab. A4.06 Bilanz Karlsruhes aus der regionalen Wanderung bezogen auf 1.000 der mittleren Bevölkerung Tab. A4.06 1999 - 2008 nach Lebenszyklusgruppen und Verflechtungsbereichen 1) Regionale Wande-EngererWeitererÜbrige rungenVerlechtungs-Verflechtungs-Region insgesamtbereichbereich Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) 181 2) 1144720 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)123753315 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)43121713877 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)2381377031 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)105652910 55plus (55 Jahre und älter)5233154 Zuzüge insgesamt1811035425 Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)3252217727 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)1581053816 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)3181878942 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)2931867632 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)119763111 55plus (55 Jahre und älter)6841197 Fortzüge insgesamt2001265322 Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)50533512446 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)2811807130 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)749403227119 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)53132314663 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)2231426121 55plus (55 Jahre und älter)120743411 Wanderungsvolumen insgesamt38122810647 Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-144-106-30-7 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)-36-30-5-1 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)114304935 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-55-48-5-1 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)-14-11-20 55plus (55 Jahre und älter)-16-8-5-3 Gewinne/Verluste insgesamt-19-2313 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Lesehilfe: Von 1.000 Einwohnern Karsrluhes im Alter zwischen 0 und 5 Jahren sind zwischen 1999 und 2008 2) 181 Kinder in diesem Alter zugezogen davon ANHANG 96 Tab. A4.07 Gewinne/Verluste Karlsruhes an Familien mit Kindern aus der regionalen Tab. A4.07 Wanderung 1999 - 2008 1) Gewinne/Verluste an Familien mit Kindern 2) Engerer Verflechtungsbereich-6.287 Au am Rhein-51 Durmersheim-434 Eggenstein-Leopoldshafen-585 Ettlingen-669 Hagenbach-188 Karlsbad-30 Linkenheim-Hochstetten-394 Malsch-279 Marxzell-17 Pfinztal-496 Rheinstetten-628 Stutensee-1.243 Waldbronn-178 Walzbachtal-230 Weingarten (Baden)-484 Wörth am Rhein-381 Weiterer Verflechtungsbereich-1.027 Bad Herrenalb-54 Baden-Baden43 Bietigheim-45 Bischweier-32 Bretten-25 Bruchsal-76 Dettenheim-90 Dobel16 Elchesheim-Illingen-45 Forst8 Gaggenau-28 Gernsbach8 Gondelsheim-18 Graben-Neudorf-94 Hambrücken-21 Jockgrim-318 Kandel-99 Karlsdorf-Neuthard-85 Königsbach-Stein-24 Kuppenheim-7 Loffenau-16 Muggensturm-13 Oberderdingen18 Ötigheim-15 Rastatt109 Remchingen-76 Ruelzheim-53 Steinmauern-13 Ubstadt-Weiher18 Region insgesamt-7.521 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Als Familien mit Kindern werden die 0- bis unter 6-Jährigen und die 25- bis unter 45-Jährigen bezeichnet. ANHANG 97 Tab. A4.07 Gewinne/Verluste Karlsruhes an Familien mit Kindern aus der regionalen Tab. A4.07 Wanderung 1999 - 2008 1) Fortsetzung Gewinne/Verluste an Familien mit Kindern 2) Übrige Region-207 Annweiler a. Trifels-1 Bad Bergzabern-76 Bad Schönborn-49 Bellheim-38 Bühl-33 Bühlertal9 Edenkoben-18 Forbach0 Germersheim139 Herxheim-76 Hügelsheim7 Iffezheim3 Kraichtal14 Kronau4 Kürnbach3 Landau (Stadt)-21 Landau-Land-15 Lichtenau-3 Lingenfeld8 Maikammer7 Oberhausen-Rheinhausen-8 Offenbach a.d.Q.-15 Östringen-12 Ottersweier-1 Philippsburg11 Rheinmünster-4 Sinzheim-25 Sulzfeld0 Waghäusel8 Weisenbach-19 Zaisenhausen-6 Region insgesamt-7.521 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Als Familien mit Kindern werden die 0- bis unter 6-Jährigen und die 25- bis unter 45-Jährigen bezeichnet. ANHANG 98 Tab. A4.08 Jährliche Gewinne/Verluste Karlsruhes aus der regionalen Wanderung 1999 - 2008 nach Lebenszyklus- Tab. A4.07 gruppen und Verflechtungsbereichen 1) Gesamt 1999200020012002200320042005200620072008 Regionale Wanderungen insgesamt Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-269-282-287-226-188-237-280-243-247-192-2.451 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)-87-99-69-115-103-49-43-78-92-45-780 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J3924024784254696033813884165834.537 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-600-615-468-523-502-395-491-513-608-355-5.070 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)-79-61-55-67-71-3-123-30-7434-529 55plus (55 Jahre und älter)-108-106-70-63-148-91-178-133-243-204-1.344 Gewinne/Verluste insgesamt-751-761-471-569-543-172-734-609-848-179-5.637 Engerer Verflechtungsbereich Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-202-221-220-137-108-183-208-175-193-164-1.811 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)-116-98-53-96-81-18-41-65-66-21-655 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J8974161981561719888981561.189 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-548-540-485-404-320-401-413-462-508-395-4.476 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)-59-72-57-52-35-15-79-32-5124-428 55plus (55 Jahre und älter)-68-59-304-45-41-100-74-162-108-683 Gewinne/Verluste insgesamt-904-916-684-587-433-487-743-720-882-508-6.864 Weiterer Verflechtungsbereich Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-51-42-51-74-68-27-65-59-47-32-516 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)256-225-20-23-20-13-18-29-109 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J1952341971841702781611321872161.954 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-28-51-14-96-13526-69-52-1008-511 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)-1819-7-14-309-20-8-238-84 55plus (55 Jahre und älter)-16-22-20-46-74-23-48-29-48-68-394 Gewinne/Verluste insgesamt10714483-41-157240-61-29-49103340 Übrige Region Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-16-19-16-15-12-27-7-9-74-124 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)4-76-24-2-8180-85-16 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J108941201431431541221681312111.394 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-24-2431-23-47-20-91032-83 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)-2-89-1-63-241002-17 55plus (55 Jahre und älter)-24-25-20-21-29-27-30-30-33-28-267 Gewinne/Verluste insgesamt46111305947757014083226887 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Jahr ANHANG 99 Tab. A4.09 Bilanz Karlsruhes aus der regionalen Wanderung 1999 - 2008 nach regionalen Verflechtungsbreichen, Tab. A2.07 Lebenszyklusgruppen und zonaler Stadtgliederung 1) absolutanteiligabsolutanteiligabsolutanteilig Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)3.0725,7%1.0234,1%2.0497,1% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)2.6815,0%9773,9%1.7045,9% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)17.21732,1%9.57838,6%7.63926,5% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)22.16241,4%9.89939,9%12.26342,6% Familien in der Konsolidierungs (45 bis unter 55 Jahre)3.9957,5%1.5096,1%2.4868,6% 55plus (55 Jahre und älter)4.4598,3%1.8217,3%2.6389,2% Zuzüge insgesamt53.586100,0%24.807100,0%28.779100,0% Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)5.5239,3%2.1389,0%3.3859,6% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)3.4615,8%1.0894,6%2.3726,7% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)12.68021,4%5.64723,7%7.03319,9% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)27.23246,0%11.35947,6%15.87344,9% Familien in der Konsolidierungs (45 bis unter 55 Jahre)4.5247,6%1.5376,4%2.9878,4% 55plus (55 Jahre und älter)5.8039,8%2.0808,7%3.72310,5% Fortzüge insgesamt59.223100,0%23.850100,0%35.373100,0% Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)8.5957,6%3.1616,5%5.4348,5% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)6.1425,4%2.0664,2%4.0766,4% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)29.89726,5%15.22531,3%14.67222,9% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)49.39443,8%21.25843,7%28.13643,9% Familien in der Konsolidierungs (45 bis unter 55 Jahre)8.5197,6%3.0466,3%5.4738,5% 55plus (55 Jahre und älter)10.2629,1%3.9018,0%6.3619,9% Volumen insgesamt112.809100,0%48.657100,0%64.152100,0% Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-2.451X-1.115X-1.336X Schüler (6 bis unter 16 Jahre)-780X-112X-668X Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)4.537X3.931X606X Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-5.070X-1.460X-3.610X Familien in der Konsolidierungs (45 bis unter 55 Jahre)-529X-28X-501X 55plus (55 Jahre und älter)-1.344X-259X-1.085X Gewinne/Verluste insgesamt-5.637X957X-6.594X Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)1.9406,4%5914,6%1.3497,7% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)1.6425,4%5684,4%1.0746,1% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)8.64528,5%4.38334,3%4.26224,3% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)12.77942,1%5.19340,7%7.58643,2% Familien in der Konsolidierungs (45 bis unter 55 Jahre)2.4858,2%8746,8%1.6119,2% 55plus (55 Jahre und älter)2.8499,4%1.1569,1%1.6939,6% Zuzüge insgesamt30.340100,0%12.765100,0%17.575100,0% Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)3.75110,1%1.38710,2%2.36410,0% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)2.2976,2%6604,9%1.6376,9% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)7.45620,0%2.88621,2%4.57019,4% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)17.25546,4%6.58948,5%10.66645,2% Familien in der Konsolidierungs (45 bis unter 55 Jahre)2.9137,8%8896,5%2.0248,6% 55plus (55 Jahre und älter)3.5329,5%1.1798,7%2.35310,0% Fortzüge insgesamt37.204100,0%13.590100,0%23.614100,0% Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)5.6918,4%1.9787,5%3.7139,0% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)3.9395,8%1.2284,7%2.7116,6% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)16.10123,8%7.26927,6%8.83221,4% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)30.03444,5%11.78244,7%18.25244,3% Familien in der Konsolidierungs (45 bis unter 55 Jahre)5.3988,0%1.7636,7%3.6358,8% 55plus (55 Jahre und älter)6.3819,4%2.3358,9%4.0469,8% Volumen insgesamt67.544100,0%26.355100,0%41.189100,0% Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-1.811X-796X-1.015X Schüler (6 bis unter 16 Jahre)-655X-92X-563X Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)1.189X1.497X-308X Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-4.476X-1.396X-3.080X Familien in der Konsolidierungs (45 bis unter 55 Jahre)-428X-15X-413X 55plus (55 Jahre und älter)-683X-23X-660X Gewinne/Verluste insgesamt-6.864X-825X-6.039X ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt, Mühlburg 3) Übriges Stadtgebiet X) Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll ZENTRALE STADTTEILE 2) AUßENSTADTTEILE 3) R E G I O N A L E W A N D E R U N G E N I N S G E S A M T E N G E R E R V E R F L E C H T U N G S B E R E I C H GESAMTSTADT ANHANG 100 Tab. A4.09 Bilanz Karlsruhes aus der regionalen Wanderung 1999 - 2008 nach regionalen Verflechtungsbreichen, Tab. A2.07 Lebenszyklusgruppen und zonaler Stadtgliederung 1) Fortsetzung absolutanteiligabsolutanteiligabsolutanteilig Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)8005,0%2953,7%5056,4% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)7164,5%2683,3%4485,7% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)5.49734,6%3.27240,7%2.22528,3% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)6.51841,0%3.21640,0%3.30242,0% Familien in der Konsolidierungs (45 bis unter 55 Jahre)1.1147,0%4605,7%6548,3% 55plus (55 Jahre und älter)1.2527,9%5236,5%7299,3% Zuzüge insgesamt15.897100,0%8.034100,0%7.863100,0% Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)1.3168,5%5487,7%7689,1% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)8255,3%3074,3%5186,1% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)3.54322,8%1.80425,5%1.73920,5% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)7.02945,2%3.30646,7%3.72343,9% Familien in der Konsolidierungs (45 bis unter 55 Jahre)1.1987,7%4856,9%7138,4% 55plus (55 Jahre und älter)1.64610,6%6258,8%1.02112,0% Fortzüge insgesamt15.557100,0%7.075100,0%8.482100,0% Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)2.1166,7%8435,6%1.2737,8% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)1.5414,9%5753,8%9665,9% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)9.04028,7%5.07633,6%3.96424,3% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)13.54743,1%6.52243,2%7.02543,0% Familien in der Konsolidierungs (45 bis unter 55 Jahre)2.3127,4%9456,3%1.3678,4% 55plus (55 Jahre und älter)2.8989,2%1.1487,6%1.75010,7% Volumen insgesamt31.454100,0%15.109100,0%16.345100,0% Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-516X-253X-263X Schüler (6 bis unter 16 Jahre)-109X-39X-70X Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)1.954X1.468X486X Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-511X-90X-421X Familien in der Konsolidierungs (45 bis unter 55 Jahre)-84X-25X-59X 55plus (55 Jahre und älter)-394X-102X-292X Gewinne/Verluste insgesamt340X959X-619X Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)3324,5%1373,4%1955,8% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)3234,4%1413,5%1825,4% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)3.07541,8%1.92348,0%1.15234,5% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)2.86539,0%1.49037,2%1.37541,2% Familien in der Konsolidierungs (45 bis unter 55 Jahre)3965,4%1754,4%2216,6% 55plus (55 Jahre und älter)3584,9%1423,5%2166,5% Zuzüge insgesamt7.349100,0%4.008100,0%3.341100,0% Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)4567,1%2036,4%2537,7% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)3395,2%1223,8%2176,6% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)1.68126,0%95730,0%72422,1% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)2.94845,6%1.46446,0%1.48445,3% Familien in der Konsolidierungs (45 bis unter 55 Jahre)4136,4%1635,1%2507,6% 55plus (55 Jahre und älter)6259,7%2768,7%34910,6% Fortzüge insgesamt6.462100,0%3.185100,0%3.277100,0% Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)7885,7%3404,7%4486,8% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)6624,8%2633,7%3996,0% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)4.75634,4%2.88040,0%1.87628,3% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)5.81342,1%2.95441,1%2.85943,2% Familien in der Konsolidierungs (45 bis unter 55 Jahre)8095,9%3384,7%4717,1% 55plus (55 Jahre und älter)9837,1%4185,8%5658,5% Volumen insgesamt13.811100,0%7.193100,0%6.618100,0% Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-124X-66X-58X Schüler (6 bis unter 16 Jahre)-16X19X-35X Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)1.394X966X428X Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-83X26X-109X Familien in der Konsolidierungs (45 bis unter 55 Jahre)-17X12X-29X 55plus (55 Jahre und älter)-267X-134X-133X Gewinne/Verluste insgesamt887X823X64X ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt, Mühlburg 3) Übriges Stadtgebiet X) Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll AUßENSTADTTEILE 3) W E I T E R E R V E R F L E C H T U N G S B E R E I C H Ü B R I G E R E G I O N GESAMTSTADTZENTRALE STADTTEILE 2) ANHANG 101 Tab. A5.01 Jährliche Wanderungsbilanz Karlsruhes 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Zielgebieten 1) JahrGesamt 1999200020012002200320042005200620072008 Wanderungen insgesamt Zuzüge24.106 25.116 24.806 24.258 23.791 24.140 22.601 22.762 23.508 23.220238.308 Fortzüge22.162 22.660 22.086 21.399 21.522 21.554 20.786 21.789 21.424 21.913217.295 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen) 46.268 47.776 46.892 45.657 45.313 45.694 43.387 44.551 44.932 45.133455.603 Gewinne/Verluste1.9442.4562.7202.8592.2692.5861.8159732.0841.30721.013 Region Karlsruhe Zuzüge5.6495.6305.3265.2585.4265.5525.1345.1465.0465.41953.586 Fortzüge6.4006.3915.7975.8275.9695.7245.8685.7555.8945.59859.223 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen) 12.049 12.021 11.123 11.085 11.395 11.276 11.002 10.901 10.940 11.017112.809 Gewinne/Verluste-751-761-471-569-543-172-734-609-848-179-5.637 Deutschland (ohne Region Karlsruhe) Zuzüge11.733 12.458 12.171 12.166 12.096 12.289 11.774 11.578 12.830 12.511121.606 Fortzüge10.050 10.3909.9379.7719.7989.6179.3869.971 10.138 10.53599.593 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen) 21.783 22.848 22.108 21.937 21.894 21.906 21.160 21.549 22.968 23.046221.199 Gewinne/Verluste1.6832.0682.2342.3952.2982.6722.3881.6072.6921.97622.013 Ausland Zuzüge5.2675.6126.0005.5475.0075.0684.7344.8134.5744.39151.013 Fortzüge2.9433.2583.8853.5293.5653.6983.4173.6033.3683.51334.779 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)8.2108.8709.8859.0768.5728.7668.1518.4167.9427.90485.792 Gewinne/Verluste2.3242.3542.1152.0181.4421.3701.3171.2101.20687816.234 Ungeklärte Quell- bzw. Zielgebiete Zuzüge1.4571.4161.3091.2871.2621.2319591.2251.05889912.103 Fortzüge2.7692.6212.4672.2722.1902.5152.1152.4602.0242.26723.700 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)4.2264.0373.7763.5593.4523.7463.0743.6853.0823.16635.803 Gewinne/Verluste-1.312 -1.205 -1.158-985-928 -1.284 -1.156 -1.235-966 -1.368-11.597 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge ANHANG 102 Tab. A5.02 Wanderungsbilanz Karlsruhes 1999 - 2008 nach Lebenszyklusgruppen und Quell- bzw. Tab. A5.02 Zielgebieten 1) Wande- rungenRegionDeutschlandAuslandUngeklärte insgesamtKarlsruhe(ohne RegionQuell bzw. Karlsruhe)Zielgebiete Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)10.0793.0724.1712.219617 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)7.9062.6812.8811.930414 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)98.10417.21758.26219.3783.247 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)93.30122.16246.21919.2375.683 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)15.2873.9955.3484.8371.107 55plus (55 Jahre und älter)13.6314.4594.7253.4121.035 Zuzüge insgesamt238.30853.586121.60651.01312.103 Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)12.4255.5234.2621.658982 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)7.5463.4612.0811.325679 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)65.20712.68036.4658.8897.173 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)101.05827.23247.52715.45010.849 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)14.9644.5244.2683.9562.216 55plus (55 Jahre und älter)16.0955.8034.9903.5011.801 Fortzüge insgesamt217.29559.22399.59334.77923.700 Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)22.5048.5958.4333.8771.599 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)15.4526.1424.9623.2551.093 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)163.31129.89794.72728.26710.420 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)194.35949.39493.74634.68716.532 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)30.2518.5199.6168.7933.323 55plus (55 Jahre und älter)29.72610.2629.7156.9132.836 Wanderungsvolumen insgesamt455.603112.809221.19985.79235.803 Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-2.346-2.451-91561-365 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)360-780800605-265 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)32.8974.53721.79710.489-3.926 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-7.757-5.070-1.3083.787-5.166 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)323-5291.080881-1.109 55plus (55 Jahre und älter)-2.464-1.344-265-89-766 Gewinne/Verluste insgesamt21.013-5.63722.01316.234-11.597 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge davon ANHANG 103 Tab. A5.03 Anteil verschiedener Lebenszyklusgrupppen an den Zu- und Fortzügen nach bzw. von Karlsruhe Tab. A4.05 1999 - 2008 in Prozent nach Quell- bzw. Zielgebieten 1) Wande- rungenRegionDeutschlandAuslandUngeklärte insgesamtKarlsruhe(ohne RegionQuell bzw. Karlsruhe)Zielgebiete Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)4,2%5,7%3,4%4,3%5,1% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)3,3%5,0%2,4%3,8%3,4% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)41,2%32,1%47,9%38,0%26,8% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)39,2%41,4%38,0%37,7%47,0% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)6,4%7,5%4,4%9,5%9,1% 55plus (55 Jahre und älter)5,7%8,3%3,9%6,7%8,6% Zuzüge insgesamt100,0%100,0%100,0%100,0%100,0% Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)5,7%9,3%4,3%4,8%4,1% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)3,5%5,8%2,1%3,8%2,9% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)30,0%21,4%36,6%25,6%30,3% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)46,5%46,0%47,7%44,4%45,8% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)6,9%7,6%4,3%11,4%9,4% 55plus (55 Jahre und älter)7,4%9,8%5,0%10,1%7,6% Fortzüge insgesamt100,0%100,0%100,0%100,0%100,0% Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)4,9%7,6%3,8%4,5%4,5% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)3,4%5,4%2,2%3,8%3,1% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)35,8%26,5%42,8%32,9%29,1% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)42,7%43,8%42,4%40,4%46,2% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)6,6%7,6%4,3%10,2%9,3% 55plus (55 Jahre und älter)6,5%9,1%4,4%8,1%7,9% Wanderungsvolumen insgesamt100,0%100,0%100,0%100,0%100,0% ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge davon ANHANG 104 Tab. A5.04 Wanderungsbilanz Karlsruhes bezogen auf 1.000 der mittleren Bevölkerung 1999 - 2008 nach Tab. A4.06 Lebenszyklusgruppen und Quell- bzw. Zielgebieten 1) Wande- rungenRegionDeutschlandAuslandUngeklärte insgesamtKarlsruhe(ohne RegionQuell bzw. Karlsruhe)Zielgebiete Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre) 593 2) 18124513036 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)3621231328819 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)2.4584311.46048681 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)1.00423849720761 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)40110514012729 55plus (55 Jahre und älter)15952554012 Zuzüge insgesamt80618141117341 Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)7313252519858 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)345158956131 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)1.634318914223180 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)1.087293511166117 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)39211911210458 55plus (55 Jahre und älter)18768584121 Fortzüge insgesamt73520033711880 Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)1.32350549622894 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)70728122714950 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)4.0927492.374708261 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)2.0915311.009373178 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)79322325223187 55plus (55 Jahre und älter)3461201138133 Wanderungsvolumen insgesamt1.541381748290121 Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-138-144-533-21 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)16-363728-12 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)824114546263-98 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-83-55-1441-56 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)8-142823-29 55plus (55 Jahre und älter)-29-16-3-1-9 Gewinne/Verluste insgesamt71-197455-39 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Lesehilfe: Von 1.000 Einwohnern Karsrluhes im Alter zwischen 0 und 5 Jahren sind zwischen 1999 und 2008 2) 593 Kinder in diesem Alter zugezogen davon ANHANG 105 Tab. A5.05 Jährliche Wanderungsgewinne/-verluste Karlsruhes 1999 - 2008 nach Lebenszyklusgruppen und Quell- bzw. Tab. A4.07 Zielgebieten 1) Gesamt 1999200020012002200320042005200620072008 Wanderungen insgesamt Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-194-317-234-149-127-210-333-277-217-288-2.346 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)110125132343947-8-45-49-25360 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)2.9943.3113.6043.2983.1803.3333.1012.6203.9363.52032.897 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-881-715-631-267-716-442-605-1.033-1.108-1.359-7.757 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)6989-27531441121723-67-90323 55plus (55 Jahre und älter)-154-37-124-110-251-254-357-315-411-451-2.464 Gewinne/Verluste insgesamt1.9442.4562.720 2.859 2.2692.5861.8159732.0841.30721.013 Region Karlsruhe Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-269-282-287-226-188-237-280-243-247-192-2.451 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)-87-99-69-115-103-49-43-78-92-45-780 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)3924024784254696033813884165834.537 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-600-615-468-523-502-395-491-513-608-355-5.070 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)-79-61-55-67-71-3-123-30-7434-529 55plus (55 Jahre und älter)-108-106-70-63-148-91-178-133-243-204-1.344 Gewinne/Verluste insgesamt-751-761-471-569-543-172-734-609-848-179-5.637 Deutschland (ohne Region Karlsruhe) Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)22-37-53-171252-17-2129-61-91 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)12116711474918449353827800 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)1.8002.1132.3312.0202.0412.2272.0521.8032.8442.56621.797 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-368-307-245152-36181216-253-234-414-1.308 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)110101881671971271298976-41.080 55plus (55 Jahre und älter)-231-1-1-71-41-46-61-138-265 Gewinne/Verluste insgesamt1.6832.0682.234 2.395 2.2982.6722.3881.6072.6921.97622.013 Ausland Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)81511251297816182741-5561 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)1079510594692621263626605 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)1.2491.2111.2871.23198092698784996680310.489 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)709725547478258345199260177893.787 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)1541483951103108132873623881 55plus (55 Jahre und älter)241241235-46-51-40-39-50-58-89 Gewinne/Verluste insgesamt2.3242.3542.115 2.018 1.4421.3701.3171.2101.20687816.234 Ungeklärte Quell- bzw. Zielgebiete Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-28-49-19-35-29-41-54-40-40-30-365 Schüler (6 bis unter 16 Jahre)-31-38-18-19-18-14-35-28-31-33-265 Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 - unt.26 J.)-447-415-492-378-310-423-319-420-290-432-3.926 Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-622-518-465-374-436-573-529-527-443-679-5.166 Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)-116-99-99-98-85-120-121-123-105-143-1.109 55plus (55 Jahre und älter)-68-86-65-81-50-113-98-97-57-51-766 Gewinne/Verluste insgesamt-1.312 -1.205 -1.158-985-928 -1.284 -1.156 -1.235-966 -1.368-11.597 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge Jahr ANHANG 106 Tab. A5.06 Jährliche Zu- und Fortzüge Karlsruhes 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Zielgebieten und zonaler Tab. A2.06 Stadt gliederung 1) JahrGesamt 1999200020012002200320042005200620072008 Gesamtstadt Zuzüge24.106 25.116 24.806 24.258 23.791 24.140 22.601 22.762 23.508 23.220 238.308 Fortzüge22.162 22.660 22.086 21.399 21.522 21.554 20.786 21.789 21.424 21.913 217.295 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)46.268 47.776 46.892 45.657 45.313 45.694 43.387 44.551 44.932 45.133 455.603 Gewinne/Verluste1.9442.4562.7202.8592.2692.5861.8159732.0841.30721.013 Zentrale Stadtteile 2) Zuzüge12.958 13.274 13.222 13.096 12.545 13.157 12.478 12.846 13.245 13.169 129.990 Fortzüge11.208 11.380 11.201 11.110 11.166 11.070 10.838 11.257 11.146 11.640 112.016 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)24.166 24.654 24.423 24.206 23.711 24.227 23.316 24.103 24.391 24.809 242.006 Gewinne/Verluste1.7501.8942.0211.9861.3792.0871.6401.5892.0991.52917.974 Außenstadtteile 3) Zuzüge11.148 11.842 11.584 11.162 11.246 10.983 10.1239.916 10.263 10.051 108.318 Fortzüge10.954 11.280 10.885 10.289 10.356 10.4849.948 10.532 10.278 10.273 105.279 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)22.102 23.122 22.469 21.451 21.602 21.467 20.071 20.448 20.541 20.324 213.597 Gewinne/Verluste194562699873890499175-616-15-2223.039 Gesamtstadt Zuzüge5.6495.6305.3265.2585.4265.5525.1345.1465.0465.41953.586 Fortzüge6.4006.3915.7975.8275.9695.7245.8685.7555.8945.59859.223 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)12.049 12.021 11.123 11.085 11.395 11.276 11.002 10.901 10.940 11.017 112.809 Gewinne/Verluste-751-761-471-569-543-172-734-609-848-179-5.637 Zentrale Stadtteile 2) Zuzüge2.5922.5232.4922.4852.3742.7062.3812.4462.2642.54424.807 Fortzüge2.4752.5192.3762.4082.4442.3342.4732.2542.2922.27523.850 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)5.0675.0424.8684.8934.8185.0404.8544.7004.5564.81948.657 Gewinne/Verluste117411677-70372-92192-28269957 Außenstadtteile 3) Zuzüge3.0573.1072.8342.7733.0522.8462.7532.7002.7822.87528.779 Fortzüge3.9253.8723.4213.4193.5253.3903.3953.5013.6023.32335.373 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)6.9826.9796.2556.1926.5776.2366.1486.2016.3846.19864.152 Gewinne/Verluste-868-765-587-646-473-544-642-801-820-448-6.594 Gesamtstadt Zuzüge11.733 12.458 12.171 12.166 12.096 12.289 11.774 11.578 12.830 12.511 121.606 Fortzüge10.050 10.3909.9379.7719.7989.6179.3869.971 10.138 10.53599.593 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)21.783 22.848 22.108 21.937 21.894 21.906 21.160 21.549 22.968 23.046 221.199 Gewinne/Verluste1.6832.0682.2342.3952.2982.6722.3881.6072.6921.97622.013 Zentrale Stadtteile 2) Zuzüge6.8147.1516.9386.8516.8296.9896.9296.8727.7147.50570.592 Fortzüge5.6705.9045.7515.5435.5575.3905.2995.6325.7276.03256.505 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)12.484 13.055 12.689 12.394 12.386 12.379 12.228 12.504 13.441 13.537 127.097 Gewinne/Verluste1.1441.2471.1871.3081.2721.5991.6301.2401.9871.47314.087 Außenstadtteile 3) Zuzüge4.9195.3075.2335.3155.2675.3004.8454.7065.1165.00651.014 Fortzüge4.3804.4864.1864.2284.2414.2274.0874.3394.4114.50343.088 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)9.2999.7939.4199.5439.5089.5278.9329.0459.5279.50994.102 Gewinne/Verluste5398211.0471.0871.0261.0737583677055037.926 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt, Mühlburg 3) Übriges Stadtgebiet Wanderungen insgesamt Region Karlsruhe Deutschland (ohne Region Karlsruhe) ANHANG 107 Tab. A5.06 Jährliche Zu- und Fortzüge Karlsruhes 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Zielgebieten und zonaler Tab. A2.06 Stadt gliederung 1) Fortsetzung JahrGesamt 1999200020012002200320042005200620072008 Gesamtstadt Zuzüge5.2675.6126.0005.5475.0075.0684.7344.8134.5744.39151.013 Fortzüge2.9433.2583.8853.5293.5653.6983.4173.6033.3683.51334.779 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)8.2108.8709.8859.0768.5728.7668.1518.4167.9427.90485.792 Gewinne/Verluste2.3242.3542.1152.0181.4421.3701.3171.2101.20687816.234 Zentrale Stadtteile 2) Zuzüge2.7752.8153.0613.0512.6602.8232.6042.8612.6702.60127.921 Fortzüge1.4841.4931.6821.8321.9331.9401.8531.9261.9531.96218.058 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)4.2594.3084.7434.8834.5934.7634.4574.7874.6234.56345.979 Gewinne/Verluste1.2911.3221.3791.2197278837519357176399.863 Außenstadtteile 3) Zuzüge2.4922.7972.9392.4962.3472.2452.1301.9521.9041.79023.092 Fortzüge1.4591.7652.2031.6971.6321.7581.5641.6771.4151.55116.721 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)3.9514.5625.1424.1933.9794.0033.6943.6293.3193.34139.813 Gewinne/Verluste1.0331.0327367997154875662754892396.371 Gesamtstadt Zuzüge1.4571.4161.3091.2871.2621.2319591.2251.05889912.103 Fortzüge2.7692.6212.4672.2722.1902.5152.1152.4602.0242.26723.700 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)4.2264.0373.7763.5593.4523.7463.0743.6853.0823.16635.803 Gewinne/Verluste-1.312 -1.205 -1.158-985-928 -1.284 -1.156 -1.235-966 -1.368 -11.597 Zentrale Stadtteile 2) Zuzüge7777857317096826395646675975196.670 Fortzüge1.5791.4641.3921.3271.2321.4061.2131.4451.1741.37113.603 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)2.3562.2492.1232.0361.9142.0451.7772.1121.7711.89020.273 Gewinne/Verluste-802-679-661-618-550-767-649-778-577-852-6.933 Außenstadtteile 3) Zuzüge6806315785785805923955584613805.433 Fortzüge1.1901.1571.0759459581.1099021.01585089610.097 Wanderungsvolumen (Zu- und Fortzüge zusammen)1.8701.7881.6531.5231.5381.7011.2971.5731.3111.27615.530 Gewinne/Verluste-510-526-497-367-378-517-507-457-389-516-4.664 ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt, Mühlburg 3) Übriges Stadtgebiet Ungeklärte Quell- bzw. Zielgebiete Ausland ANHANG 108 Tab. A5.07 Wanderungsbilanz Karlsruhes 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Zielregionen, Lebenszyklusgruppen und zonaler Tab. A2.07 Stadtgliederung 1) absolutanteiligabsolutanteiligabsolutanteilig Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre )10.0794,2%4.1433,2%5.9365,5% Schüler (6 bis unter 16 Jahre )7.9063,3%3.1582,4%4.7484,4% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre98.10441,2%61.01046,9%37.09434,2% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre )93.30139,2%49.21837,9%44.08340,7% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre )15.2876,4%6.6995,2%8.5887,9% 55plus (55 Jahre und älter )13.6315,7%5.7624,4%7.8697,3% Zuzüge insgesam t238.308100,0%129.990100,0%108.318100,0% Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre )12.4255,7%5.5204,9%6.9056,6% Schüler (6 bis unter 16 Jahre )7.5463,5%2.7812,5%4.7654,5% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre65.20730,0%37.02233,1%28.18526,8% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre )101.05846,5%53.73748,0%47.32144,9% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre )14.9646,9%6.3495,7%8.6158,2% 55plus (55 Jahre und älter )16.0957,4%6.6075,9%9.4889,0% Fortzüge insgesam t217.295100,0%112.016100,0%105.279100,0% Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre )22.5044,9%9.6634,0%12.8416,0% Schüler (6 bis unter 16 Jahre )15.4523,4%5.9392,5%9.5134,5% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre163.31135,8%98.03240,5%65.27930,6% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre )194.35942,7%102.95542,5%91.40442,8% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre )30.2516,6%13.0485,4%17.2038,1% 55plus (55 Jahre und älter )29.7266,5%12.3695,1%17.3578,1% Volumen insgesam t455.603100,0%242.006100,0%213.597100,0% Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre )-2.346X-1.377X-969X Schüler (6 bis unter 16 Jahre )360X377X-17X Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre32.897X23.988X8.909X Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre )-7.757X-4.519X-3.238X Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre )323X350X-27X 55plus (55 Jahre und älter )-2.464X-845X-1.619X Gewinne/Verluste insgesam t21.013X17.974X3.039X Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)3.0725,7%1.0234,1%2.0497,1% Schüler (6 bis unter 16 Jahre )2.6815,0%9773,9%1.7045,9% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre17.21732,1%9.57838,6%7.63926,5% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre )22.16241,4%9.89939,9%12.26342,6% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre )3.9957,5%1.5096,1%2.4868,6% 55plus (55 Jahre und älter )4.4598,3%1.8217,3%2.6389,2% Zuzüge insgesam t53.586100,0%24.807100,0%28.779100,0% Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre )5.5239,3%2.1389,0%3.3859,6% Schüler (6 bis unter 16 Jahre )3.4615,8%1.0894,6%2.3726,7% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre12.68021,4%5.64723,7%7.03319,9% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre )27.23246,0%11.35947,6%15.87344,9% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre )4.5247,6%1.5376,4%2.9878,4% 55plus (55 Jahre und älter )5.8039,8%2.0808,7%3.72310,5% Fortzüge insgesam t59.223100,0%23.850100,0%35.373100,0% Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre )8.5957,6%3.1616,5%5.4348,5% Schüler (6 bis unter 16 Jahre )6.1425,4%2.0664,2%4.0766,4% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre29.89726,5%15.22531,3%14.67222,9% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre )49.39443,8%21.25843,7%28.13643,9% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre )8.5197,6%3.0466,3%5.4738,5% 55plus (55 Jahre und älter )10.2629,1%3.9018,0%6.3619,9% Volumen insgesam t112.809100,0%48.657100,0%64.152100,0% Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre )-2.451X-1.115X-1.336X Schüler (6 bis unter 16 Jahre )-780X-112X-668X Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre4.537X3.931X606X Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre )-5.070X-1.460X-3.610X Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre )-529X-28X-501X 55plus (55 Jahre und älter )-1.344X-259X-1.085X Gewinne/Verluste insgesam t-5.637X957X-6.594X ___ _ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt, Mühlburg 3) Übriges Stadtgebiet X) Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll ZENTRALE STADTTEILE 2) AUßENSTADTTEILE 3) W A N D E R U N G E N I N S G E S A M T R E G I O N K A R L S R U H E GESAMTSTADT ANHANG 109 Tab. A5.07 Wanderungsbilanz Karlsruhes 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Zielregionen, Lebenszyklusgruppen und zonaler Tab. A2.07 Stadtgliederung 1) Fortsetzung absolutanteiligabsolutanteiligabsolutanteilig Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)4.1713,4%1.7272,4%2.4444,8% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)2.8812,4%1.1291,6%1.7523,4% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)58.26247,9%37.70553,4%20.55740,3% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)46.21938,0%25.91136,7%20.30839,8% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)5.3484,4%2.3313,3%3.0175,9% 55plus (55 Jahre und älter)4.7253,9%1.7892,5%2.9365,8% Zuzüge insgesamt121.606100,0%70.592100,0%51.014100,0% Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)4.2624,3%2.0093,6%2.2535,2% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)2.0812,1%7851,4%1.2963,0% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)36.46536,6%21.88438,7%14.58133,8% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)47.52747,7%28.01949,6%19.50845,3% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)4.2684,3%1.9033,4%2.3655,5% 55plus (55 Jahre und älter)4.9905,0%1.9053,4%3.0857,2% Fortzüge insgesamt99.593100,0%56.505100,0%43.088100,0% Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)8.4333,8%3.7362,9%4.6975,0% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)4.9622,2%1.9141,5%3.0483,2% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)94.72742,8%59.58946,9%35.13837,3% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)93.74642,4%53.93042,4%39.81642,3% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)9.6164,3%4.2343,3%5.3825,7% 55plus (55 Jahre und älter)9.7154,4%3.6942,9%6.0216,4% Volumen insgesamt221.199100,0%127.097100,0%94.102100,0% Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-91X-282X191X Schüler (6 bis unter 16 Jahre)800X344X456X Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)21.797X15.821X5.976X Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-1.308X-2.108X800X Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)1.080X428X652X 55plus (55 Jahre und älter)-265X-116X-149X Gewinne/Verluste insgesam t22.013X14.087X7.926X Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)2.2194,3%1.1044,0%1.1154,8% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)1.9303,8%8783,1%1.0524,6% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)19.37838,0%11.86742,5%7.51132,5% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)19.23737,7%10.18536,5%9.05239,2% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)4.8379,5%2.2718,1%2.56611,1% 55plus (55 Jahre und älter)3.4126,7%1.6165,8%1.7967,8% Zuzüge insgesamt51.013100,0%27.921100,0%23.092100,0% Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)1.6584,8%8534,7%8054,8% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)1.3253,8%6103,4%7154,3% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)8.88925,6%5.15428,5%3.73522,3% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)15.45044,4%8.03344,5%7.41744,4% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)3.95611,4%1.7519,7%2.20513,2% 55plus (55 Jahre und älter)3.50110,1%1.6579,2%1.84411,0% Fortzüge insgesamt34.779100,0%18.058100,0%16.721100,0% Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)3.8774,5%1.9574,3%1.9204,8% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)3.2553,8%1.4883,2%1.7674,4% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)28.26732,9%17.02137,0%11.24628,2% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)34.68740,4%18.21839,6%16.46941,4% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)8.79310,2%4.0228,7%4.77112,0% 55plus (55 Jahre und älter)6.9138,1%3.2737,1%3.6409,1% Volumen insgesamt85.792100,0%45.979100,0%39.813100,0% Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)561X251X310X Schüler (6 bis unter 16 Jahre)605X268X337X Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)10.489X6.713X3.776X Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)3.787X2.152X1.635X Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)881X520X361X 55plus (55 Jahre und älter)-89X-41X-48X Gewinne/Verluste insgesam t16.234X9.863X6.371X ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt, Mühlburg 3) Übriges Stadtgebiet X) Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll AUßENSTADTTEILE 3) D E U T S C H L A N D (ohne Region Karlsruhe) A U S L A N D GESAMTSTADTZENTRALE STADTTEILE 2) ANHANG 110 Tab. A5.07 Wanderungsbilanz Karlsruhes 1999 - 2008 nach Quell- bzw. Zielregionen, Lebenszyklusgruppen und zonaler Tab. A2.07 Stadtgliederung 1) Fortsetzung absolutanteiligabsolutanteiligabsolutanteilig Zuzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)6175,1%2894,3%3286,0% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)4143,4%1742,6%2404,4% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)3.24726,8%1.86027,9%1.38725,5% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)5.68347,0%3.22348,3%2.46045,3% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)1.1079,1%5888,8%5199,6% 55plus (55 Jahre und älter)1.0358,6%5368,0%4999,2% Zuzüge insgesamt12.103 100,0%6.670100,0%5.433100,0% Fortzüge Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)9824,1%5203,8%4624,6% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)6792,9%2972,2%3823,8% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)7.17330,3%4.33731,9%2.83628,1% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)10.84945,8%6.32646,5%4.52344,8% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)2.2169,4%1.1588,5%1.05810,5% 55plus (55 Jahre und älter)1.8017,6%9657,1%8368,3% Fortzüge insgesamt23.700 100,0%13.603100,0%10.097100,0% Wanderungsvolumen Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)1.5994,5%8094,0%7905,1% Schüler (6 bis unter 16 Jahre)1.0933,1%4712,3%6224,0% Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)10.42029,1%6.19730,6%4.22327,2% Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)16.53246,2%9.54947,1%6.98345,0% Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)3.3239,3%1.7468,6%1.57710,2% 55plus (55 Jahre und älter)2.8367,9%1.5017,4%1.3358,6% Volumen insgesamt35.803 100,0%20.273100,0%15.530100,0% Gewinne/Verluste Klein- und Vorschulkinder (0 bis unter 6 Jahre)-365X-231X-134X Schüler (6 bis unter 16 Jahre)-265X-123X-142X Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufsanfänger (16 bis unter 26 Jahre)-3.926X-2.477X-1.449X Familiengründungsphase (26 bis unter 45 Jahre)-5.166X-3.103X-2.063X Familien in der Konsolidierungsphase (45 bis unter 55 Jahre)-1.109X-570X-539X 55plus (55 Jahre und älter)-766X-429X-337X Gewinne/Verluste insgesamt-11.597X-6.933X-4.664X ____ 1) Karlsruhe ohne Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge 2) Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt, Mühlburg 3) Übriges Stadtgebiet X) Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll AUßENSTADTTEILE 3) U N G E K L Ä R T E Q U E L L - bzw. Z I E L G E B I E T E GESAMTSTADTZENTRALE STADTTEILE 2) 111 Karlsruher Beiträge zur Stadtentwicklung: Heft 5 - 1997 Regional-Monitoring '97 Ergebnisse der Imagebefragung zu Karlsruhe in den Gemeinden der Region Bearbeitung: Dr. E. Wiegelmann-Uhlig Heft 5a - 1997 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger Ergebnisbericht der Umfrage zur Stadtentwicklung 1996 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 6 - 1998 Motive der Stadt-Umland-Wanderung in der Region Karls ru he 1997 Ergebnisse einer Befragung zu den Wanderungsmotiven der Fortgezogenen von Karlsruhe in die Region Bearbeitung: Dr. E. Wiegelmann-Uhlig Heft 7 - 1999 Das Sicherheitsempfi nden der Bevölkerung in Karlsruhe Karlsruhe und seine Stadtteile im Überblick Bearbeitung: Dipl.Geograph Otto Mansdörfer, Amt für Stadtentwicklung, Statistik und Stadtforschung Franz Raab, Polizeipräsidium Karlsruhe Heft 8 - 2000 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger 1999 Repräsentative Bürgerumfrage zur Stadtentwicklung 1999 - Teil 1 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 9 - 2000 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger 1999 Repräsentative Bürgerumfrage zur Stadtentwicklung 1999 - Teil 2 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 10 - 2001 Regionalmonitoring 2000 Ergebnisse der Imagebefragung über die Stadt Karlsruhe in den Ge mein den der Region Bearbeitung: Dr. E. Wiegelmann-Uhlig Heft 11 - 2002 Die Wahlbeteiligung bei der Gemeinderatswahl 1999 in Karlsruhe Ergebnisse einer Umfrage zum Wahlverhalten Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 12 - 2003 Nachfrage nach Freizeit- und Sportangeboten in Karlsruhe Ergebnisse einer Umfrage zum Sport- und Freizeitverhalten Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 13 - 2003 Bürgerumfrage 2001 Ergebnisbericht Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 112 Heft 14 - 2003 Integrierte Bevölkerungsvorausrechnung für die Stadt Karlsruhe 2003 - 2015 Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung Heft 15 - 2003 Regionalmonitoring 2003 Ergebnisse der Imagebefragung über die Stadt Karlsruhe in den Ge mein den der Region Bearbeitung: Dr. E. Wiegelmann-Uhlig Heft 16 - 2004 Cityprofi le 2003 Ergebnisse einer Passantenbefragung in der Karlsruher Innenstadt Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Bearbeitung: Markus Winkelmann Heft 17 - 2004 Bürgerumfrage 2002 Ergebnisbericht Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 18 - 2005 Bürgerumfrage 2003 Ergebnisbericht Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 19 - 2005 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 1 - Die Lebenssituation der älteren Menschen 2005 Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 20 - 2006 Wohnen im Zentrum 2006 Rückkehr in die zentralen Stadtteile Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer/Tanja Kronenwett Heft 21 - 2006 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 2 - Erste Ergebnisse der kleinräumigen Bevölkerungsprognose 2005 - 2030 Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung Heft 22 - 2007 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 3 - Kleinräumige Bevölkerungsvorausrechnung der Stadt Kalsruhe 2005 bis 2030 Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung / Daniel Götz Mai 2007 Zukunftsfähige Innenstadt Entwicklung der Karlsruher City In Zusammenarbeit mit: Wirtschaftsförderung und Stadtplanungsamt Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer / Sigrun Hüger (StPlA) Heft 23 - 2007 Einkaufen und Nahversorgung in Karlsruhe 2007 Aktuelle Trends und Gestaltungsmöglichkeiten In Zusammenarbeit mit: Wirtschaftsförderung Bearbeitung: Christian Fulda / Andreas Mangold (Wifö) 113 Heft 24 - 2008 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 4 - Lebensverhältnisse der Jugendlichen in Karlsruhe 2008 Ergebnisse der Jugendumfrage In Zusammenarbeit mit: Sozial- und Jugendbehörde Stadtplanungsausschuss e.V. Gartenbauamt Polizeipräsidium Karlsruhe Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung Heft 25 - 2008 Wohnen und Bauen in der Stadt 7. Sachstandsbericht 2008 In Zusammenarbeit mit: Gutacherausschuss Liegenschaftsamt Sozial- und Jugendbehörde Stadtplanungsamt Volkswohnung GmbH Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz Heft 26 - 2009 Demografi scher Wandel in Karlsruhe 5 - Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenzen 1999 - 2008 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz 1 - 2002 Stadtteilentwicklung Südstadt Vorbereitung des Stadtteilentwicklungsverfahrens - Bestandsaufnahme und Zielvorstellungen Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Anja Gefken 2 - 2003 Stadtteilentwicklung Südstadt Beteiligungsprozess Südstadt - Erster Zwischenbericht Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda 3 - 2004 Stadtteilentwicklung Südstadt Beteiligungsprozess Südstadt - Zweiter Zwischenbericht Januar - Dezember 2003 Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Büro GRiPS Ute Kinn 4 - 2005 Stadtteilentwicklung Südstadt Beteiligungsprozess Südstadt - Abschlussbericht 2002 - 2004 Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Büro GRiPS Ute Kinn 114 1 - 2005 Stadtteilentwicklung Innenstadt-West Zwischenbericht 2004 / 2005 Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Arbeitsgemeinschaft Ortsnetz / PLANzeit Edith Koschwitz / Axel Fricke 2 - 2006 Stadtteilentwicklung Innenstadt-West Abschlussbericht 2006 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Arbeitsgemeinschaft Ortsnetz / PLANzeit Edith Koschwitz / Axel Fricke 1-2008 Bürgerbeteiligung im Sanierungsgebiet City-West Abschlussbericht 2008 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Bearbeitung: Arbeitsgemeinschaft PLANzeit / transurbau Thomas Sippel Michael Kunert Redaktion: Christian Fulda 1-2009 Stadtteilentwicklung Sanierungsgebiet „Die Soziale Stadt“ Mühlburg Zwischenbericht 2007 bis 2009 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda