Anfrage CDU: Wasserwerkbrücke
| Vorlage: | 23220 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 21.09.2009 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) Stadtrat Manfred Bilger (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom 29. Juni 2009 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 2. Plenarsitzung Gemeinderat 29.09.2009 79 19 öffentlich Wasserwerkbrücke 1. Wie ist der aktuelle Sachstand zum Neubau der Wasserwerkbrücke? 2. Wann ist der Beginn der Bauarbeiten konkret vorgesehen? 3. Wie werden die Verkehrsverhältnisse für Fußgänger und Radfahrer während der Bauarbeiten gestaltet, damit das Naherholungsgebiet Oberwald erreichbar bleibt? 4. Wird ein Bus-Shuttle-Dienst notwendig sein? Wie weit sind die Planungen und welche Haltepunkte sind vorgesehen? Der Neubau der Wasserwerkbrücke, die über den Rangierbahnhof in den Oberwald führt, ist seit Jahren vorgesehen. Nachdem in den vergangenen Jahren umfangreiche und schwierige Verhandlungen mit der Deutschen Bahn AG abgeschlossen werden konnten, schien der Neubau näher zu rücken. Es ist vorgesehen, während der Bauphase einen Bus-Shuttle-Dienst für den Zugang zum Oberwald einzurichten und verschiedene Maßnahmen durchzuführen, um die Verkehrsführung für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern. unterzeichnet von: Gabriele Luczak-Schwarz Manfred Bilger Hauptamt - Sitzungsdienste - 18. September 2009 Sachverhalt / Begründung:
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) Stadtrat Manfred Bilger (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 29.06.2009 eingegangen: 30.06.2009 Gremium: 2. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 29.09.2009 79 19 öffentlich Dez. 6 Wasserwerkbrücke 1. Wie ist der aktuelle Sachstand zum Neubau der Wasserwerkbrücke? Im Jahr 2007 wurde die ausschreibungsreife Planung der Wasserwerkbrücke gestoppt. Sie sah einen Neubau in unveränderter bestehender Länge als Wirtschaftswegbrücke vor. Ursachen waren einmal die Überschreitung des ursprünglichen Kostenrahmens vor al- lem infolge gestiegener Stahlpreise. Darüber hinaus stellte die DB AG als Folge von Optimierungsüberlegungen die Außerbetriebnahme von Teilen der nördlichen Ran- giergleise in Aussicht. Gegebenenfalls könnten dann bis zu zwei Brückenfelder entfal- len und die Baukosten deutlich reduziert werden. Der ursprüngliche Kostenrahmen wä- re damit einzuhalten. Leider hat die DB AG bis heute der Stadt noch keine verbindliche Entscheidung in der Sache mitgeteilt. Das Tiefbauamt sieht jedoch akuten Handlungsbedarf. Da hauptsächlich das südliche Brückenfeld über die Durchgangsgleise stark korrodiert ist, kann nicht zugewartet wer- den. Dieses Brückenfeld wird jährlich durch ein Stahlbaufachbüro auf seine Tragfähig- keit überprüft und nur jeweils für ein weiteres Jahr freigegeben. Durch fortgesetzte starke Rostbildung besteht auch latent Gefahr des Herabfallens von Rostpaketen und damit die Gefährdung des Eisenbahnverkehrs. Um hier für einen absehbaren Zeitraum – ca. zehn Jahre – definierte und gesicherte Zustände zu schaffen, soll dieses betroffene Brückenfeld für eine Belastung für Fuß- gänger/Radfahrer übergangsweise teilsaniert werden. Für diesen Zweck wurden 200.000 € für das Haushaltsjahr 2009 beantragt. Seite 2 Zwischenzeitlich liegt auch ein Sanierungskonzept eines Fachbüros vor. Die Maßnahme soll im Herbst dieses Jahres ausgeschrieben werden. Über die Win- termonate könnte dann die Teilsanierung durchgeführt werden. Dabei müsste die Wasserwerkbrücke für ca. zwei Monate für Fußgänger/Radfahrer gesperrt werden. Ei- ne Behelfsbrücke bzw. ein Bus-Shuttle-Dienst könnten aufgrund der Kürze der Sperr- zeit und der Jahreszeit entfallen. 2. Wann ist der Beginn der Bauarbeiten konkret vorgesehen? Durch die Teilsanierung gewinnt die Stadt Zeit. Die Errichtung eines kompletten Brü- ckenneubaus könnte sinnvollerweise in Abhängigkeit von den Entscheidungen der DB AG und der weiteren städtebaulichen Entwicklung des Areals erfolgen. 3. Wie werden die Verkehrsverhältnisse für Fußgänger und Radfahrer während der Bauarbeiten gestaltet, damit das Naherholungsgebiet Oberwald erreichbar bleibt? Bezüglich der Teilsanierung siehe Punkt 1. Für einen Brückenneubau können zzt. keine Aussagen gemacht werden. Bei verkürz- ter Brücke vereinfacht sich jedoch grundsätzlich das Problem der Aufrechterhaltung des Fußgänger- und Radfahrerverkehrs während der Bauzeit. Weiterhin könnte man durch Ausnutzung von Zwischenbauzuständen weitere Vorteile erzielen 4. Wird ein Bus-Shuttle-Dienst notwendig sein? Wie weit sind die Planungen und welche Haltepunkte sind vorgesehen? Bezüglich der Bauarbeiten zur Teilsanierung siehe Antwort unter Punkt 1. Für den Neubau einer verkürzten Brücke könnte bei optimierter Bauablaufplanung auf einen Bus-Shuttle-Dienst verzichtet werden.