Antrag KAL: Offener Park auf dem Areal des Friedhofs Heidenstücker

Vorlage: 23219
Art: Beschlussvorlage
Datum: 21.09.2009
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 29.09.2009

    TOP: 17

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • KAL-Park Friedhof Heidenstücker
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadtrat Lüppo Cramer (KAL) Stadtrat Dr. Eberhard Fischer (KAL) Stadträtin Margot Döring (KAL) KAL-Gemeinderatsfraktion vom 26. August 2009 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 2. Plenarsitzung Gemeinderat 29.09.2009 78 18 öffentlich Offener Park auf dem Areal des Friedhofs Heidenstücker Die Stadtverwaltung verfolgt ab sofort vorrangig die Idee eines offenen Parks auf dem Areal des nicht mehr benötigten Friedhofs Heidenstücker. Die Stadt- verwaltung beteiligt die Bürger der angrenzenden Heidenstücker- und Rheinstrandsiedlung intensiv an der Planung. Die Idee des Freizeitparks/Messedorfs wird nicht weiter verfolgt. Die Grünzäsur zwischen Forchheim und dem Südrand der Stadt ist ein wichtiges Element der Raumplanung nach den in Baden-Württemberg geltenden Leitlinien. Zudem gehört das Areal östlich der B36 zur Stadteingangssituation nördlich der Messe Karlsruhe. Auch aufgrund der Hochspannungsleitungstrasse ist eine Bebau- ung unmöglich. Der ehemals dort vorgesehene Friedhof Heidenstücker wird bereits heute von den Bewohnern der Heidenstückersiedlung genutzt. Sie drängen darauf, dieses Areal für eine wohnnahe Freizeitnutzung zu erhalten. Ziel der Anwohner ist es vor allem, den Friedhof weitgehend so zu belassen, wie er ist, und nur einige Kleinigkeiten sehr be- hutsam für Menschen und Natur zu verbessern. Der Biotopschutz (z. B. für Fleder- mäuse und Insekten) ist ein wichtiger Leitgedanke. Sachverhalt / Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Angesichts des anstehenden Verlusts an Freiraum im Süden der Siedlung aufgrund des Edeka-Fleischwerks ist diese Forderung nur zu berechtigt. Der Gemeinderat sollte jetzt die Entscheidung treffen, wie es mit dem Areal weiter- geht. unterzeichnet von: Lüppo Cramer Dr. Eberhard Fischer Margot Döring Hauptamt - Sitzungsdienste - 18. September 2009

  • TOP 18
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zum Antrag KAL-Gemeinderatsfraktion vom: 26.08.2009 eingegangen: 26.08.2009 Gremium: 2. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 29.09.2009 78 18 öffentlich Dez. 6 Offener Park auf dem Areal des Friedhofs Heidenstücker - Kurzfassung - Die Einrichtung eines „Kleingartenparks“ als moderne Form einer besonders familienfreund- lichen, ökologisch ausgerichteten gärtnerischen Nutzung soll als attraktive Alternative wei- terverfolgt werden. Das Für und Wider der vorliegenden Konzepte soll in den zuständigen gemeinderätlichen Gremien (Planungsausschuss, Ausschuss für öffentliche Einrichtungen) zur Diskussion gestellt werden. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Die Höhe der Aufwendungen kann zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht bestimmt werden. Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Auf der Suche nach einem schlüssigen Nutzungskonzept für das Areal des geplan- ten Stadtteilfriedhofs Heidenstücker wurde zurückliegend auch eine kleingärtneri- sche Nutzung in Erwägung gezogen. Eine vom Amt für Stadtentwicklung in Auftrag gegebene Umfrage hatte seinerzeit einen Bedarf aufgezeigt und auch eventuelle künftige Umwandlungen von Kleingartenarealen lassen Neuanlagen angemessen erscheinen. In der Sondersitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen am 09.12.2006 wurde eine Überprüfung einer Umnutzung als Kleingartengelände be- fürwortet. Daraufhin wurde der Planer des „Stadtteilfriedhofes“, Büro Klahn + Singer + Partner mit einer Ideenstudie für eine kleingärtnerische Nutzung beauftragt. Wesentlicher Inhalt der Planungsaufgabe war, diesen neuen Inhalt in Würdigung der ursprüngli- chen Gestaltungsidee in das nun vorhandene räumliche Grundgerüst einzufügen. Die Ergebnisse wurden dem Gartenbauamt im Juni 2007 vorgestellt und mit dem Bezirksverband der Gartenfreunde diskutiert. Es wurde eine Sonderform eines Kleingartenparks vorgeschlagen, die teilweise Abweichungen von der sonst gültigen Gartenordnung erfordert. Dafür stehen gemeinschaftliche, besonders familienfreund- liche Regelungen im Vordergrund. Auch vom Bezirksverband wurde das Konzept positiv aufgenommen und seine wei- tere Ausarbeitung befürwortet.