Antrag SPD: Ausstellung von Galerien aus Partnerstädten auf der "Art Karlsruhe"
| Vorlage: | 22963 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 13.07.2009 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Ursula Paepcke (SPD) Stadträtin Elke Ernemann (SPD) Stadtrat Dr. Heinrich Maul (SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion vom 26. Mai 2009 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 65. Plenarsitzung Gemeinderat 21.07.2009 1799 8 öffentlich Ausstellung von Galerien aus Partnerstädten auf der „Art Karlsruhe“ Jedes Jahr lädt die Stadt Karlsruhe aus jeder Partnerstadt eine Galerie ein, auf der Art Karlsruhe auszustellen. Dabei ist darauf zu achten, dass besonders die junge Kunstszene der jeweiligen Stadt berücksichtigt wird. Die Art Karlsruhe hat in den letzten Jahren viele Menschen nach Karlsruhe geführt und ist mittlerweile eine anerkannte Institution sowohl in der Region als auch deutschlandweit geworden. Bereichert werden könnte die Art Karlsruhe in Zukunft durch Galerien aus unseren fünf Partnerstädten. Deshalb sollten die Galerien von der Stadtverwaltung in Kooperation mit der KMK eingeladen werden, damit sie jeweils im Wechsel auf der Art ausstellen können. Die Verwaltung setzt sich diesbezüglich mit den Partnerstädten in Verbindung. unterzeichnet von: Doris Baitinger Ursula Paepcke Elke Ernemann Dr. Heinrich Maul Hauptamt - Sitzungsdienste - 10. Juli 2009 Sachverhalt/Begründung:
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zum Antrag SPD-Gemeinderatsfraktion vom: 26.05.2009 eingegangen: 27.05.2009 Gremium: 65. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 21.07.2009 1799 8 öffentlich Dez. 4 Ausstellung von Galerien aus Partnerstädten auf der "Art Karlsruhe" - Kurzfassung - Es spricht nichts gegen den Vorschlag der SPD-Gemeinderatsfraktion, dass die Stadtverwaltung an Galerien eine Ausstellungsempfehlung ausspricht. Die KMK als Veranstalter wird sich hierzu mit der Stadtverwaltung abstimmen. Allerdings kann damit nicht die Teilnahme an der art KARLSRUHE garantiert werden. Über eine Teilnahme bzw. die Zulassung entscheidet der Beirat, der sich der qualitativen Ent- wicklung der art KARLSRUHE verpflichtet sieht. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit KMK GmbH Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die art KARLSRUHE hat sich seit ihrem Bestehen einen hervorragenden Namen gemacht. 2009 wurden 230 Aussteller und 40.000 Besucher im Messegelände gezählt. Die positive Entwicklung der art KARLSRUHE war es auch, die dazu führte, dass in diesem Jahr Kultur- staatsminister Bernd Neumann die Eröffnungsrede hielt. „Geadelt“ wurde die art KARLS- RUHE mit der Ankündigung, die art KARLSRUHE in den Reigen der von den Einkäufern des Bundes besuchten Messen aufzunehmen. Galerien aus der ganzen Welt melden sich für eine Teilnahme an der art KARLSRUHE an. Aus dem großen Angebot trifft ein Beirat unter der Leitung des Kurators die Auswahl für die Teilnahme. Der Beirat ist z.Zt. besetzt mit einer Journalistin und 4 Galeristen. Dieses Verfah- ren der Jurierung hat sich bewährt und war ein wesentlicher Aspekt bei der positiven Ent- wicklung der art KARLSRUHE. Nur so konnte es gelingen, dass der Anspruch, qualitativ hochwertige Kunst zu zeigen, jedes Jahr aufs Neue erfüllt wurde. Die Anzahl der Aussteller ist seit 2009 an der vertretbaren Grenze angekommen. Der Fokus liegt auf der Qualität. Weiteres Flächenwachstum wird nicht verfolgt. Galerien aus den Partnerstädten, die zur Qualitätssteigerung der art KARLSRUHE beitragen können, sind gern gesehene Bewerber um einen Ausstellungsplatz zu den aus den Anmel- deunterlagen ersichtlichen Konditionen („Zugelassen werden Galerien aus dem In- und Aus- land, die professionell arbeiten und regelmäßig, d.h., mindestens vier Ausstellungen im Jahr in ihren eigenen Galerieräumen veranstalten.“) Das seit Jahren bewährte Verfahren der Ju- rierung kann nicht umgangen werden. Daher spricht nichts gegen den Vorschlag, dass die Stadtverwaltung an Galerien eine Aus- stellungsempfehlung ausspricht. Die KMK als Veranstalter wird sich hierzu mit der Stadtver- waltung abstimmen. Allerdings kann damit nicht die Teilnahme an der art KARLSRUHE ga- rantiert werden. Über die Teilnahme entscheidet der Beirat, der sich der qualitativen Ent- wicklung verpflichtet sieht.