Anfrage SPD: Lärmbelastung Weiherfeld-Dammerstock
| Vorlage: | 22779 |
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| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 15.06.2009 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Weiherfeld-Dammerstock |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Gisela Fischer (SPD) vom 5. Mai 2009 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 64. Plenarsitzung Gemeinderat 23.06.2009 1784 21 öffentlich Lärmbelastung Weiherfeld-Dammerstock 1. Welche Lärmbelastung ergibt sich bei der Gesamtauswertung der Lärmquellen Eisenbahn, Straßenverkehr und Stadtbahn für den Stadtteil Weiherfeld-Dammerstock? 2. Welche Konsequenzen sind aus diesen Ergebnissen zu ziehen? 3. Lassen sich kurz- und/oder mittelfristig Lärmschutzmaßnahmen in dem betroffenen Bereich realisieren? Nachdem nun auch die Lärmkartierung des Eisenbahnbundesamtes vorliegt, kann eine Gesamtbetrachtung der Lärmquellen im Süden Karlsruhes erfolgen und hieraus die notwendigen Konsequenzen gezogen werden. unterzeichnet von: Doris Baitinger Gisela Fischer Hauptamt - Sitzungsdienste - 12. Juni 2009 Sachverhalt / Begründung:
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Gisela Fischer (SPD) vom: 05.05.2009 eingegangen: 06.05.2009 Gremium: 64. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 23.06.2009 1784 21 öffentlich Dez. 6 Lärmbelastung Weiherfeld-Dammerstock 1. Welche Lärmbelastung ergibt sich bei der Gesamtauswertung der Lärmquellen Eisenbahn, Straßenverkehr und Stadtbahn für den Stadtteil Weiherfeld-Dammerstock? Die Lärmbelastung (nachts) aus Straßenverkehr erreicht in Weiherfeld 50 bis 55 dB(A) und in Dammerstock 55 bis 60 dB(A). Die Lärmbelastung (nachts) aus Schienenverkehr/Straßenbahnen in Dammerstock liegt bei 45 bis 50 dB(A). Aus den Lärmkartierungen des Eisenbahnbundesamtes der DB-Schienenstrecken ist zu entnehmen, dass die Nachtbelastung von Weiherfeld/Dammerstock bei ca. 60 bis 65 dB(A) liegt. Leider sind diese Kartierungen nicht näher analysierbar, da die Datenbereitstellung immer noch nicht erfolgt ist. Voraussetzung für eventuelle Maßnahmen sind Betroffenen- analysen und Angaben über emittierende Gleise, Höhenlage, Fahrgeschwindigkeiten, Zuggattungen etc. Das EBA hat die Datenübergabe zuletzt auf Mitte April angekündigt und zwischenzeitlich auf unbestimmte Zeit verschoben. 2. Welche Konsequenzen sind aus diesen Ergebnissen zu ziehen? Konsequenzen gegen die Lärmbelastung aus Straßenverkehr können in der noch zu opti- mierenden Abschirmung der Südtangente liegen. Grundsätzlich möglich ist die weitere Schließung einer Schalllücke im Bereich der Albquerung sowie der Einbau eines lärmar- men Fahrbahnbelages. Bezüglich des Schienenverkehrslärms bleiben die Datenbereitstellung des EBA und da- rauffolgende Analysen abzuwarten. 3. Lassen sich kurz- und/oder mittelfristig Lärmschutzmaßnahmen in dem betroffenen Bereich realisieren? Im Fall bereits vorhandener Abschirmungen sind Lärmschutzoptimierungen im Vergleich zu erreichbarer Wirkung sehr teuer, z. B. die Schließung der Schalllücke im Bereich der Albquerung (zwischen Regenwasserpumpstation und AVG-Rampe) durch Erhöhung des Lärmschutzwalles und Errichtung einer straßennahen Lärmschutzwand. Effektiver aber ebenso aufwändig ist ein lärmarmer Fahrbahnbelag. Offenporiger Asphalt erfordert einen grundhaften Neuaufbau aller Fahrbahnen und erhöhte Pflege. Die zunächst als kurzfristig eingestufte Auskleidung der Brückenunterseiten durch Absorptionsmaterial erweist sich als problematisch aufgrund starker Einschränkungen bei Brückenrevisionen. Um Korrosions-, Wasserschäden, Risse etc. entdecken zu können, müssten die Ausklei- dungen regelmäßig abgenommen werden unter Inkaufnahme von Verkehrsbehinderungen und Kosten. Um Weiherfeld-Dammerstock von Straßenverkehrslärm zu entlasten, werden umfassende Aufwendungen erforderlich, die vor dem Hintergrund der Maßnahmenpriorisie- rung entsprechend Lärmaktionsplan der mittel- bis langfristigen Kategorie zuzuordnen sind.