Antrag FDP: Verbesserung der Parkplatzsituation bei der Festhalle
| Vorlage: | 22547 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 04.05.2009 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach |
Beratungen
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STADT KARLSRUHE Stadtamt Durlach ANTRAG FDP-Fraktion vom 10.03.2009 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 13.05.09 4 öffentlich Stadtplanungsamt/Gartenbauamt Verbesserung der Parkplatzsituation bei der Festhalle Das leidige Parkplatzproblem bei der Festhalle wird immer wieder angesprochen, so zuletzt bei der Bürgerfragestunde vor der Ortschaftsratssitzung im Februar. Unser Anliegen ist es, hier rasch eine Verbesserung zu erreichen. Wir haben deshalb Überlegungen angestellt, wie man mit wenig Mitteln eine Änderung herbeiführen könnte. Unter Einbeziehung des südwestlich vom Parkplatz verlaufenden Wirtschaftsweges könnte man eine Doppelreihe von Parkplätzen gewinnen, des Weiteren durch eine Verlängerung der unteren Reihe und einer kurzen Mittelreihe. Damit wäre es möglich, die jetzige Anzahl von 47 (ohne die wild in der Mitte benutzten) auf 86 Parkplätze zu erhöhen. Dazu müssten entlang des Wirtschaftsweges ein paar Bäume und Sträucher entfernt und diese Fläche befestigt werden, ebenso müssten die Parkplätze eindeutig markiert werden. Einen Plan haben wir beigefügt. Wir stellen deshalb folgenden Antrag: Das Durlacher Rathaus möge in Zusammenarbeit mit den städtischen Ämtern prüfen, unter welchen Vorraussetzungen dieser Umbau möglich ist und einen Zeitplan und eine Kostenkalkulation aufstellen. Gez.: Dr. Horst Dilger, Dipl.-Ing. Günther Malisius Anlage: Skizze des erweiterten Festplatz-Parkplatzes
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Extrahierter Text
Gremium: Ortschaftsrat Durlach STELLUNGNAHME zum Antrag FDP-Fraktion vom: 10.03.09 Termin: TOP: Verantwortlich: 13.05.09 4 öffentlich Stadtplanungsamt/Gartenbauamt Verbesserung der Parkplatzsituation bei der Festhalle Die Prüfung durch das Stadtplanungsamt und das Gartenbauamt hat ergeben, dass die vorgelegte Planung in der aufgezeigten Form nicht umsetzbar ist: 1. Die Topographie des Geländes wurde bei der Planung nicht ausreichend berücksichtigt, da zwischen Straße, Parkplatz und Wirtschaftsweg ein Höhenunterschied von ca. 1,00 m vorhanden ist. Bei einer Anhebung des gesamten Parkplatzes wäre die Zufahrbarkeit zu den tiefer liegenden Gartengrundstücken nicht mehr gewährleistet. Eine Neigung der gesamten Parkierungsfläche wiederum würde zu Entwässerungsproblemen führen. 2. Um den Parkplatz richtliniengemäß ausführen zu können, wäre bei Einhaltung von Mindestmaßen ein Eingriff in die Kleingartenanlage und des Weges notwendig. 3. Zur Umsetzung der dargestellten Planung wäre es notwendig, den Grünstreifen im Südwesten des Parkplatzes mit den nach Aussage des Gartenbauamtes erhaltenswerten Bäumen vollständig entfallen zu lassen. Nach eingehenden Untersuchungen der Parkraumsituation im Veranstaltungsfall in der Festhalle (Pfinztalstraße bis Auerstraße und Ernst-Friedrich-Straße bis Marstallstra- ße) hat sich ergeben, dass in diesem näheren Umfeld (ca. 300 Meterradius) noch ausreichend Parkraum vorhanden ist. Dabei ist es nicht zu verhindern, dass direkt an einen Veranstaltungsort angrenzende Straßen entsprechend stärker beparkt werden. Illegal abgestellte Fahrzeuge, die im Allgemeinen auf eine zu geringe Stellplatzkapazität in einem Wohngebiet hindeuten, sind bei den Parkraumerhebungen nur in wenigen Fällen beobachtet worden. Im Bereich des Festhallenparkplatzes und des darunter befindlichen Wirtschaftsweges wurden im Veranstaltungsfall bis zu 67 parkende Fahrzeuge gezählt, wobei sich die optimale Ausnutzung des Parkplatzes von alleine einstellt. Der dargelegte Vorschlag könnte somit maximal 20 zusätzliche Abstellmöglichkeiten bieten. Eine entsprechende Entlastung für die umliegenden Straßen wäre hierdurch nur im sehr geringfügigen Maße gegeben. Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch: Städtischen Haushalt Investitionspauschale Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit