Antrag FDP: Planung für einen Bolzplatz an der "Schule am Turmberg"
| Vorlage: | 22052 |
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| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 27.03.2009 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Stadtamt Durlach ANTRAG FDP-Fraktion vom 10.2.2009 Gremium: Termin: TOP: verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 07.04.09 4 öffentlich Schul- und Sportamt/ Gartenbauamt Planung für einen Bolzplatz an der "Schule am Turmberg" Die Stadtverwaltung möge die Planung einschließlich der Kostenabschätzung für einen Bolzplatz an der „Schule am Turmberg“ in Angriff nehmen. Begründung: Der Antrag der FDP-Fraktion ‚Verbesserungen an der „Schule am Turmberg“’ über die mögliche Errichtung eines Bolzplatzes wurde in der OR-Sitzung am 04.06.08 positiv beantwortet. Wir bitten deshalb die Planung für den Bolzplatz sowie des Abrisses des ehemaligen Hausmeisterhauses aufzunehmen. Gez: Dr. Horst Dilger, Dipl.- Ing. Günther Malisius
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zum Antrag FDP-OR-Fraktion vom: 10.02.09 Gremium: Ortschaftsrat Durlach Termin: TOP: Verantwortlich: 07.04.09 4 öffentlich Schul- und Sportamt/ Gartenbauamt Planung für einen Bolzplatz an der "Schule am Turmberg" Ausgangslage : Auf Antrag der FDP-Fraktion vom 23.04.2008 hat sich der Ortschaftsrat Durlach am 04.06.2008 mit der Situation des Außengeländes der Schule am Turmberg befasst. Vorgesehen war, das ehemalige Hausmeisterhaus abzureißen und auf diesem Ge- lände einen Bolzplatz anzulegen. Das Gartenbauamt hat zwischenzeitlich die Ge- ländebeschaffenheit untersucht und kommt dabei zu folgendem Ergebnis: Im Bereich des vorgeschlagenen Bolzplatzstandortes befindet sich derzeitig noch das ehemalige Hausmeisterhaus, an das sich eine ca. 1,50 m hohe Geländestufe anschließt. Das gesamte Gelände wird von Steilböschungen des ehemaligen Stein- bruches umrahmt. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch: Städtischen Haushalt Investitionspauschale Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Der Bereich ist zudem durch Gehölzbewuchs und die enge Kessellage stark be- schattet. Einzelne schützenswerte Bäume stehen unmittelbar im Spielfeldbereich und müssten gefällt werden. In der Süd-Ost-Ecke befindet sich ein Zugang zu einem alten Luftschutzraum, der derzeitig als Lagerraum genutzt wird und dessen Anfahr- barkeit weiterhin sichergestellt werden muss. Planung und Bewertung: Ein übliches Kleinspielkombinationsfeld hat die Abmessungen 20 x 40 m, zusätzlich ist umlaufend ein Sicherheitsraum von ca. 2 m vorzusehen. Bei Realisierung dieser Maße würde das Spielfeld weit in die Böschungen eingreifen. Dadurch würde eine ca. 3 m hohe Stützmauer zur Böschungssicherung auf der Ostseite des Spielfeldes und eine mindestens 1 m hohe Abstützung auf der Südseite erforderlich. Der Hö- henunterschied zum nördlich angrenzenden Schulgelände von ca. 1,50 m müsste durch Stufen und eine seitliche Rampe bewältigt werden. Die lehmig-tonigen Bodenverhältnisse bedingen einen besonderen bautechnischen Aufwand. Die schattige, feuchte Lage und das auf zwei Seiten zufließende Hang- wasser erfordern einen tief greifenden Bodenaustausch und Drainageeinrichtungen. Die Gewährleistung eines gut bespielbaren Belages - gleichgültig ob Rasen, Kunst- rasen oder Kunststoffbelag- wird dennoch kaum möglich sein, da Vermoosung und Veralgungen auch bei erhöhtem Pflegeaufwand nicht vermieden werden können. Fazit: Aus fachlicher und wirtschaftlicher Sicht kann das Gartenbauamt den Bau eines Bolzplatzes an diesem Standort nicht empfehlen. Schul- und Sportamt schließt sich dieser Empfehlung an. Das Hausmeisterhaus wird derzeit als Lagerfläche genutzt und ist über die Gebäu- dewirtschaft vermietet. Dem Nutzer wurden zwischenzeitlich Ersatzflächen an einem anderen Standort angeboten, eine Entscheidung ist bis ca. Ende April 2009 zu er- warten. Im Anschluss daran wird der Abbruchantrag erfolgen. Nachdem die Schulleitung über die Schwierigkeiten wegen der Herstellung des Bolzplatzes informiert war, wurden erste Überlegungen zu einer möglichen ander- Ergänzende Erläuterungen Seite 3 weitigen Nutzung angestellt. Diese sollten jedoch im Kontext mit der grundsätzlichen Weiterentwicklung des Schulstandortes betrachtet werden. Unter Berücksichtigung der Überlegungen der Schule zur Einführung des Ganztags- betriebs soll daher gemeinsam mit der Schule eine Planung zur Umgestaltung des Geländes des ehemaligen Hausmeisterhauses erfolgen. Das Ergebnis wird dem Ortschaftsrat in der 2. Jahreshälfte 2009 vorgestellt werden.