Antrag CDU: Musikgymnasium
| Vorlage: | 21870 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 02.03.2009 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) Stadträtin Christiane Staab (CDU) Stadträtin Marianne Krug (CDU) Stadtrat Detlef Hofmann (CDU) Stadtrat Ingo Wellenreuther (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom 11. Februar 2009 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 60. Plenarsitzung Gemeinderat 10.03.2009 1687 22 b öffentlich Musikgymnasium Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, mit den zuständigen Stellen beim Land Baden-Württemberg zu verhandeln mit dem Ziel, in Karlsruhe ein Gymnasium für musikalisch hochbegabte Schülerinnen und Schüler einzurichten. Die Landesregierung Baden-Württemberg plant, ein Gymnasium für musikalisch Hochbegabte einzurichten. Vergleichbare Einrichtungen gibt es in anderen Bundesländern bereits. Die CDU-Fraktion begrüßt die Überlegungen der Landesregierung. Auch die CDU- Fraktion sieht einen Bedarf, musikalisch außergewöhnlich begabte Schülerinnen und Schüler frühzeitig, gezielt und individuell zu fördern. Die CDU-Fraktion ist weiter der Ansicht, dass Karlsruhe der geeignete Standort für ein Gymnasium für musikalisch Hochbegabte ist. Karlsruhe verfügt insofern über optimale Voraussetzungen und mit der Hochschule für Musik über eine renommierte Einrichtung auf diesem Gebiet. Ein Musikgymnasium wäre ein Alleinstellungs- merkmal und würde Karlsruhe als Standort einer Elite-Universität zusätzlichen Bekanntheitsgrad verleihen. Die CDU betont seit Langem, dass das Musikprofil des Helmholtz-Gymnasiums und das dort bereits vorhandene Potenzial genutzt und gestärkt werden müssen. Die Einrichtung eines eigenständigen dritten Zuges am Helmholtz-Gymnasium in enger Kooperation mit der Hochschule für Musik und unter Einbindung des Badischen Konservatoriums ist für uns daher eine überlegenswerte Variante. Sachverhalt / Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Allerdings steht die CDU-Fraktion auch anderen Überlegungen, die auf die Errichtung eines eigenständigen Musikinternats in Karlsruhe zielen, offen gegenüber. Wichtig ist der CDU-Fraktion insgesamt, dass Stadt und Land das Gymnasium als gemeinsames Projekt angehen. unterzeichnet von: Gabriele Luczak-Schwarz Christiane Staab Marianne Krug Detlef Hofmann Ingo Wellenreuther Hauptamt - Sitzungsdienste - 26. Februar 2009
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zum Antrag FDP/Aufbruch-Gemeinderatsfraktion CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 03.02.2009/11.02.2009 eingegangen: 03.02.2009/11.02.2009 Gremium: 60. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 10.03.2009 1686/1687 22 a + b öffentlich Dez. 3 Einrichtung eines Musikgymnasiums mit Internat in Karlsruhe - Kurzfassung - Die Verwaltung hat dem Land gegenüber Offenheit und Gesprächsbereitschaft zur Umsetzung der Idee eines Musikgymnasiums mit Internat in Karlsruhe signalisiert. Mit seinen zahlreichen städtischen schulischen und außerschulischen Einrichtungen gibt es in Karlsruhe bereits ein breites Angebot und vielfältige Ressourcen zur Um- setzung einer umfassenden musikalischen Breitenförderung. Diese gilt es stärker zu vernetzen. Das Badische KONServatorium kooperiert seit nahezu 60 Jahren mit den Grund- schulen vor Ort. Begabungen werden erkannt und in den weiteren Instrumentalunter- richt übergeleitet. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Noch nicht bezifferbar keine Anteilig, noch nicht bezifferbar Noch nicht bezifferbar Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Baden-Württemberg hat bereits jetzt die besten Voraussetzungen zur Förderung von Begabungen im musikalischen Bereich. An diese Ergebnisse können auch Bundesländer, die bereits über die Einrichtung eines Musikgymnasiums mit In- ternat verfügen (Thüringen, Rheinland-Pfalz etc.), nicht anknüpfen. 2008 kamen allein 27 % - der höchste Prozentanteil - aller Bundespreisträger Jugend musi- ziert aus Baden-Württemberg. Davon wiederum 74 % aus den Musikschulen in Baden-Württemberg, u. a. auch ein maßgeblicher Anteil aus dem Badischen KONServatorium Karlsruhe. Solche Ergebnisse beruhen auf einem über Jahre in den Musikschulen des Lan- des gewachsenen Aufbau und bewährtem Wechselspiel aus Breiten- und Spit- zenförderung sowie altersgemäßer Pädagogik auf musikalisch höchstem Niveau. Ziel aus Sicht der Verwaltung ist es, dieses auch in Karlsruhe zu erhalten und auszubauen und damit auch in die Förderung von musikalischen Frühbegabun- gen verstärkt zu intensivieren. Die Einrichtung eines Musikgymnasiums böte gerade vor diesem Hintergrund die einmalige Chance, die vorhandenen Einrichtungen in diesem Sinne weiter zu entwickeln und zu vernetzen. Die Stadtverwaltung hat deshalb dem Land gegenüber bereits Gesprächsbereit- schaft und Offenheit für die Erörterung der Einrichtung eines Musikgymnasiums mit angeschlossenem Internat in Karlsruhe signalisiert. Die Verwaltung empfiehlt, die Angelegenheit den Verwaltungsrat für das Badi- sche Konservatorium und den Schulbeirat zu verweisen.