Antrag FDP/Aufbruch: Entwicklungsmöglichkeiten des Bad. Konservatoriums

Vorlage: 21867
Art: Beschlussvorlage
Datum: 02.03.2009
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 10.03.2009

    TOP: 19

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • FDP-Bad.Konservatorium
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Rita Fromm (FDP/Aufbruch) Stadtrat Karl-Heinz Jooß (FDP/Aufbruch) FDP/Aufbruch-Gemeinderatsfraktion vom 19. Januar 2009 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 60. Plenarsitzung Gemeinderat 10.03.2009 1684 20 öffentlich Entwicklungsmöglichkeiten des Badischen Konservatoriums Das Badische Konservatorium residiert in zwei dezentralen Standorten. Auch die sehr schönen Räume in der Jahnstraße können nicht darüber hinweg täuschen, dass die Unterbringung mehr als unzulänglich ist:  Raumprogramm wird nicht erfüllt  Unterrichtsräume im modrigen Keller  nicht behindertengerecht  dezentrale Lage  zwei räumlich getrennte Hauptstandorte Es wäre wünschenswert, wenn im Jahr des Stadtjubiläums ein neues (bestehendes saniertes), zentrales Gebäude vom Konservatorium bezogen werden könnte. unterzeichnet von: Rita Fromm Karl-Heinz Jooß Hauptamt - Sitzungsdienste - 26. Februar 2009

  • TOP 20
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zum Antrag FDP/Aufbruch-Gemeinderatsfraktion vom: 19.01.2009 eingegangen: 29.01.2009 Gremium: 60. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 10.03.2009 1684 20 öffentlich Dez. 3 Entwicklungsmöglichkeiten des Badisches Konservatoriums - Kurzfassung - Von der Verwaltung werden frei werdende Objekte in zentraler Lage der Stadt ver- stärkt für eine mögliche Nutzung durch das Badische KONServatorium geprüft wer- den. Ziel ist es dabei, dem Badischen KONServatorium mittelfristig ein für seine Zwecke und Bedürfnisse geeignetes Gebäude (Umnutzung eines bereits bestehen- den Objekts bzw. Neubau) zur Verfügung stellen zu können. Es wird vorgeschlagen, den Antrag in den Verwaltungsrat des Badischen Konserva- toriums zu verweisen. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) noch nicht bezifferbar Veräußerungen, Wegfall Mietkosten, Höhe noch nicht bezifferbar Ja noch nicht bezifferbar Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Kultur Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Ausgangslage: Derzeit stehen dem Badischen KONServatorium 55 Räume mit einer Fläche von ca. 1 178 qm zur Verfügung (ohne Verkehrsflächen) - inclusive Abstellräume, die derzeit als Unterrichtszimmer genutzt werden. Beide Häuser - Jahnstraße 20 und Kaiserallee 11 c - sind nicht barrierefrei gestaltet. Es fehlen nicht nur barrierefreie Zugänge im Eingangs- und Sanitärbereich, sondern auch Aufzüge etc., insbesondere im Haus Kaiserallee 11 c, in dem der im Dachgeschoss befindliche Veranstaltungssaal ausschließlich über Treppen zu errei- chen ist. Im Haus Kaiserallee 11 c, in dem auch die in den letzten 15 Jahren neu entwickelten Unter- richtsformen wie KONS- Kindergarten und KONS-Küken (Kinder ab sechs Monaten mit ei- nem Elternteil) unterrichtet werden, fehlen ebenso sowohl für diesen Bereich geeignete Sa- nitärräume (Wickelräume, kindgerechte Toiletten), als auch Abstellplätze für Kinderwagen etc. Mit einer Raumgröße (maximale zur Verfügung stehende Größe) von ca. 60 qm erfüllen die Unterrichtsräume in diesem Bereich bei einer Belegung mit zeitweise bis zu 24 Personen (12 Kleinkinder und Elternteil) nicht mehr die Anforderungen eines Bewegungs- und Unter- richtsraumes. Gerade im immer mehr an Bedeutung gewinnenden Projektbereich sind Angebote derzeit aufgrund mangelnder und geeigneter Räume nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Aus demselben Grund sieht sich das KONS zudem immer weniger in der Lage, Stellen zu teilen und damit Wünschen nach Teilzeitarbeit entgegenkommen zu können. Bereits in den Jahren 1999/2000 wurde durch die Verwaltung folgender Raumbedarf für das Badische KONServatorium ermittelt. Der Bedarf ist heute noch aktuell und entspricht zudem mit einer Abweichung von rund 200 qm einem bereits in den Jahren 1980 bis 1984 für das KONS ermittelten Mindestraumbedarf: Unterrichtszimmer, Übezimmer, Kammermusikzimmer, gleichzeitig Stimmzimmer der Säle, Verwaltung, Lehrerzimmer, Biblio-Phonothek, Instrumentenraum, Archiv u.a. ca. 100 Zimmer / insgesamt ca. 2 925 qm Kleiner Saal insgesamt ca. 230 qm Großer Saal insgesamt ca. 600 qm ------------------------------- ca. 3 755 qm zuzüglich Verkehrs- und anderen Flächen wie Toiletten, Küche, Künstlerzimmer für Bereich Säle, Abstellräume, Heizung etc. = insgesamt ca. 5 000 qm Fläche Bei der Bemessung der Größe der Unterrichtsräume wurden die Richtwerte der VdM (Ver- band deutscher Musikschulen) Empfehlungen unter besonderer Berücksichtigung der KONS-spezifischen Gegebenheiten zugrunde gelegt. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Die Raumbedarfsanalyse geht zudem von einer Schülerzahl von mittel- bis langfristig ca. 2 800 Schülern und der Möglichkeit der Erweiterung des Angebots im Jazz- und Folklorebe- reich sowie dem Bereich Musiktheater und weiteren Projektbereichen aus. Derzeitige Schü- lerzahl: ca. 2 400. Der Unterricht im Bereich Großgruppen und Elementarbereich für Kinder- garten- und Grundschulkinder soll nach wie vor in enger Zusammenarbeit vor Ort durchge- führt werden. Dies wurde bei der Ermittlung des Raumbedarfs bereits berücksichtigt. Standortanalyse: Nach Ermittlung des Raumbedarfs wurde im Jahr 2000 ebenfalls eine Standortanalyse un- ter Berücksichtigung folgender Kriterien - mit entsprechenden Unterpunkten - durchgeführt: Zentrale Lage, Verkehrserschließung, Grundstücksverhältnisse, städtebauliche Einbindung und soziale Kontrolle. Auf Grundlage des ermittelten Raumbedarfs und der ersten Standortanalyse werden jetzt von der Verwaltung frei werdende Objekte in zentraler Lage der Stadt verstärkt für eine mög- liche Nutzung durch das Badische KONServatorium geprüft werden. Ziel ist es dabei, dem Badischen KONServatorium mittelfristig ein für seine Zwecke und Bedürfnisse geeignetes Gebäude (Umnutzung eines bereits bestehenden Objekts bzw. Neubau) zur Verfügung stel- len zu können. Es wird vorgeschlagen, den Antrag in den Verwaltungsrat des Badischen Konservatoriums zu verweisen.