Antrag FDP/Aufbruch: Aufwertung des Tierparks Oberwald
| Vorlage: | 21858 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 02.03.2009 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadtrat Tom Høyem (FDP/Aufbruch) FDP/Aufbruch-Gemeinderatsfraktion vom 2. Januar 2009 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 60. Plenarsitzung Gemeinderat 10.03.2009 1675 12 öffentlich Aufwertung des Tierparks Oberwald Die Stadtverwaltung erarbeitet ein Konzept zur Aufwertung des Tierparks Oberwald. Der Oberwald erfreut sich - als Teil des Zoos - großer Beliebtheit. Im direkten Vergleich der benachbarten Tiergärten wie Landau oder Heidelberg stellt diese Einrichtung ein Alleinstel- lungsmerkmal dar. In naturnahen Gehegen werden Tiere nicht nur präsentiert, sondern bie- ten auch neben Erholung und Freizeit die Möglichkeit, gegebenenfalls unter pädagogischer Begleitung, den Menschen einheimische Tiere nahezubringen. Eine intensive Zusammenar- beit mit dem Naturkundemuseum, das sich auch hauptsächlich mit der heimischen Tierwelt beschäftigt, sollte angestrebt werden. Die Infrastruktur sollte ausgebaut werden. Ausreichende Toilettenanlagen, Wickelstationen und Fahrradstellplätze wären besucher- freundliche Angebote. Die Informationen über die Tierarten sollten - für die verschiede Altersklassen - anschaulich präsentiert werden. Wir wissen es zu schätzen, dass die Weiterentwicklung des Zoos im Stadtgarten voran- kommt - wenn auch langsam. Dennoch dürfen wir den Oberwald nicht vergessen. unterzeichnet von: Tom Høyem Hauptamt - Sitzungsdienste - 26. Februar 2009 Sachverhalt / Begründung:
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zum Antrag FDP/Aufbruch-Gemeinderatsfraktion vom: 02.01.2009 eingegangen: 07.01.2009 Gremium: 60. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 10.03.2009 1675 12 öffentlich Dez. 6 Aufwertung des Tierparks Oberwald Nachdem das Areal des Tierparks Oberwald im Rahmen der FFH-Richtlinie und des Grund- wasserschutzes besonderen Auflagen unterliegt, schlägt das Bürgermeisteramt vor, die An- regungen der FDP/A-Fraktion nur im Rahmen des Möglichen aufzugreifen. So soll die Ge- hegebeschilderung überarbeitet und die Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum auch auf den Tierpark Oberwald ausgedehnt werden. Die vorgeschlagenen baulichen Maßnah- men können dagegen nicht verwirklicht werden. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Das vom Zoo bewirtschaftete Areal für Tiergehege im Oberwald unterliegt im Rahmen der FFH-Richtlinie und des Grundwasserschutzes besonderen Auflagen, die grundsätzlich zu berücksichtigen sind. Die Wasserversorgung des Tierparks erfolgt vom Zoo aus. Täglich wird das frische Trinkwasser für die Tiere in einem Wassercontainer vom Zoo aus in den Oberwald transportiert. Der Zoo nutzt die seit der BUGA 1967 im Oberwald etablierten Tiergehege für das zoologi- sche Management von großen Huftieren und erfüllt damit seine Aufgaben im Artenschutz und für das EEP (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm). Arten der heimischen Tierwelt werden bis auf wenige selten präsentierte europäische Vertreter wie Gämse und Elche dort nicht gezeigt. Der Oberwald wird überwiegend von Bürgern aus den umliegenden Stadtteilen als Freizeit- und Erholungsraum genutzt. Die Naturbelassenheit stellt dabei ein wichtiges Kriterium ge- genüber den umliegenden Parks und Anlagen dar. Als typisches Auwaldgelände sind jedoch die Tiergehege für das Zoopersonal nicht ständig kontrollierbar, ein Schutz vor Vandalismus kann vom Zoo nicht gewährleistet werden. Angebote wie Fahrradstellplätze und eine öffent- liche Toilettenanlage, die in der Vergangenheit vom Forst dort bereitgestellt waren, wurden wegen Vandalismus zurückgenommen. Seit geraumer Zeit arbeiten Zoo und Naturkundemuseum bei der Bearbeitung besonderer Themen eng zusammen, so z. B. anlässlich der Sonderausstellungen „Madagaskar“ und „Das Jahr des Frosches“. Bei entsprechenden Themen wird auch der Oberwald im Rahmen der Kooperation eingebunden werden. Das Besucherinformationssystem des Zoos wird derzeit von der zoopädagogischen Abtei- lung neu überarbeitet. Hierzu zählt auch die Gehegebeschilderung im Oberwald. Darüber hinaus bietet der Zoo Sonderführungen zu verschiedenen Themen dort an. Regelmäßige Führungen von Schulklassen sind auf Grund der schwierigen Erreichbarkeit problematisch.