Partnerstadt für UNICEF im Jahr 2010

Vorlage: 21802
Art: Beschlussvorlage
Datum: 11.02.2009
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Hauptausschuss

    Datum: 17.02.2009

    TOP: 2

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Partnerstadt UNICEF
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 34. Sitzung Hauptausschuss Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 17.02.2009 374/HA 2 öffentlich Dez. 3 Partnerstadt für UNICEF im Jahr 2010 Beratungsfolge Sitzung am TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 17.02.2009 2 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Die Stadt Karlsruhe wird im Jahr 2010 die Partnerstadt für UNICEF. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 UNICEF ist auf die Stadt Karlsruhe zugekommen und hat ihr angeboten, für 2010 Partnerstadt zu werden. UNICEF führt seit 1991 Partnerschaften mit deutschen Groß- und Landes- hauptstädten durch. Die Idee wurde zum ersten Mal mit großem Erfolg für beide Partner 1991 in Wiesbaden verwirklicht. Kiel, Saarbrücken, Hamburg, Hannover, München, Magdeburg, Düsseldorf, Berlin, Bonn, Bremen, Köln, Frankfurt, Erfurt und Lübeck übernahmen die Partnerschaften in den folgenden Jahren. Was ist das Ziel einer Städtepartnerschaft? Mit der Übernahme einer Städtepartnerschaft sollen mehrere Ziele erreicht werden. Zum einem soll die Wahrnehmung und Sensibilität der Bürgerinnen und Bürger der Stadt für die Situation der Menschen und besonders der Kinder in Entwicklungslän- dern und Krisengebieten durch Informationen verbessert werden. Zum anderen sol- len im Rahmen der Partnerschaft durch Projekte und Aktionen von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Institutionen Mittel zur Förderung von Maßnahmen und Projekten in Ländern mit Entwicklungsbedarf mobilisiert werden. Die Aktionen fördern dabei durch Aktivitäten und allgemeine Informationen die Wahrnehmung und das Verständnis für die Lebenssituation von Menschen und ins- besondere Kindern in anderen Erdteilen und Ländern und fördern somit indirekt auch die Integration von ethnischen und nationalen Minderheiten in der Stadt. Was wird von der Stadt Karlsruhe erwartet? Die Stadt ist in erster Linie nicht als Veranstalter gefragt, sondern ist vielmehr Koor- dinator:  sie muss die Partnerschaft in der Öffentlichkeit repräsentieren  sie soll Wege ebnen  sie soll als Ansprechpartnerin der Bevölkerung dienen  sie muss Vereine und Organisationen innerhalb der Stadt zusammenführen Wie könnte die Partnerschaft für die Stadt Karlsruhe umgesetzt werden? Ein ganz wichtiger Faktor zur Umsetzung des Partnerschaftskonzepts sind die auf diesem Gebiet bereits aktiven Gruppen und Vereine und insbesondere die Karlsru- her UNICEF-Arbeitsgruppe (AG). Ziel ist es einerseits, das in der AG vorhandene Potenzial an Erfahrungen, Engagement und oft langjährigen Beziehungen zu nutzen und andererseits die AG von neuen Kontakten, die sich aus dem Partnerschaftsjahr ergeben, profitieren zu lassen. Darüber hinaus könnten grundsätzlich bereits vorhandene Aktionen wie z. B. der „Lauf für Kinderrechte“, das „Kinderfest“ vor dem Schloss, oder „das Fest“ vom Stadtjugendausschuss etc. im Jahr 2010 unter das UNICEF-Motto gestellt werden. Denkbar wäre es auch, den jährlich stattfindenden Bürgerempfang im nächsten Jahr unter dem UNICEF-Motto durchzuführen. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Im Weiteren sollten neue kreative Ideen gefördert, entwickelt und umgesetzt werden. Durch Phantasie und Kreativität von beteiligten Bürgerinnen und Bürgern auf der einen Seite sowie Unternehmen auf der anderen Seite würden immer neue Aktionen und Veranstaltungen auf den Gebieten Kultur, Sport und Wissenschaft ins Leben gerufen. Ganz entscheidend für den Erfolg einer Städtepartnerschaft ist, neben einer guten und engagierten Koordinierung der Aktivitäten, auch eine professionelle Berichter- stattung. Ebenso wichtig ist es, dass alle Aktivitäten von einem „UNICEF- Beauftragten“ getragen werden, der die Partnerschaftsidee engagiert an die Öffent- lichkeit vermittelt. Erfahrungen aus den Partnerschaften Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die Aktivitäten im Rahmen der Partnerschaft das „Wir-Gefühl“ in der Stadt sehr fördern. Durch die Öffentlichkeitsar- beit mit der lokalen, regionalen und internationalen Presse und den Medien kann ein Jahr lang das Engagement einer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger für das Schicksal von Menschen in anderen Teilen der Welt und für Kinderrechte in den Vordergrund gerückt werden. Beschluss: Antrag an den Hauptausschuss Der Hauptausschuss beschließt, 2010 Partnerstadt für UNICEF zu werden. Hauptamt - Sitzungsdienste - 9. Februar 2009