Antrag CDU: Bildungsbüro
| Vorlage: | 21652 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 19.01.2009 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) Stadträtin Christiane Staab (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom 21. November 2008 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 58. Plenarsitzung Gemeinderat 27.01.2009 1643 10 öffentlich Bildungsbüro Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Konzepte der Bildungsregionen Freiburg und Ravensburg zur Einrichtung so genannter Bildungsbüros in einer der kommen- den Schulbeiratssitzungen vorzustellen. Die Weiterentwicklung der Schullandschaft erfordert zunehmend die Einbindung und Bündelung aller Aktivitäten und gesellschaftlichen Kräfte vor Ort, aber auch den Ein- satz anderer Berufsbilder in den Schulen neben den Lehrern. Wichtig ist darüber hinaus die Vernetzung und Steuerung aller Beteiligten, die direkt oder indirekt für Schulen, Bildung und schulübergreifende Maßnahmen verantwortlich sind. So ge- nannte Bildungsbüros können insofern eine wichtige und zentrale Schnittstelle sein und die in verschiedenen Bereichen bereits vorhandenen Angebote und Projekte zusammenführen sowie koordinieren. Außerdem erfordert die zunehmend ge- wünschte und geforderte „Eigenständigkeit der Schulen“ orts- und inhaltlich nahe Ansprechpartner für die Schulen. Dabei sind kurze Wege und viele persönliche Er- fahrungen wichtig (Netzwerkgedanke). In Nordrhein-Westfalen arbeiten die Bildungsbüros seit Jahren außerordentlich er- folgreich. In den Bildungsregionen Freiburg und Ravensburg wurde beispielhaft aus- probiert, wie durch das Zusammenwirken von Land und Kommune in einem Bil- dungsbüro die Schulen ganz gezielt mit Kooperationspartnern beispielsweise aus der Wirtschaft, der Kultur oder dem Sport zusammen gebracht werden. Darüber hinaus werden die Schulen mit passenden Fortbildungsveranstaltungen, pädagogischen Tagen und vielen ganz individuellen Maßnahmen bei ihrer Entwicklung unterstützt. Für jede Schule kann ein eigenes Schulentwicklungsprogramm gestrickt werden. Auch die Personalausstattung mit lehrendem und nicht lehrendem (Schulsekretärin, Sachverhalt / Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Schulleitungsassistenten, Schulsozialarbeiter, Erzieher, Therapeuten, Hilfskräften etc.) Personal kann passgenau auf die Schule zugeschnitten werden. Die enge Ver- netzung zwischen Schule und außerschulischen Partnern dient nicht zuletzt auch dem Erkennen und gezielten Fördern von Kindern in Problemlagen. Das Zusam- menwirken von Schule und Einrichtungen der Jugendhilfe kann hier zu schnellen und effizienten Fördermaßnahmen führen. unterzeichnet von: Gabriele Luczak-Schwarz Christiane Staab Hauptamt - Sitzungsdienste - 16. Januar 2009
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zum Antrag CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 21.11.2008 eingegangen: 21.11.2008 Gremium: 58. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 27.01.2009 1643 10 öffentlich Dez. 3 Bildungsbüro - Kurzfassung - Das Konzept der Bildungsregion Freiburg wird in einer der nächsten Sitzungen des Schulbeirats vorgestellt. Eine Vorstellung im Kulturausschuss bietet sich ebenfalls an. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Das Schul- und Sportamt wird zu einer der nächsten Sitzungen des Schulbeirats Vertreter der Bildungsregion Freiburg zur Vorstellung ihrer Konzeption einladen. Eine Vorstellung in einer der nächsten Sitzungen des Kulturausschusses bietet sich ebenfalls an. Im Übrigen bewirbt sich die Stadt Karlsruhe für das Programm „Lernen vor Ort“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zusammen mit deutschen Stiftun- gen. Ziel dieses Bundesprogramms ist es, ein ganzheitliches kommunales Bil- dungsmanagement für das Lernen im Lebenslauf zu entwickeln und umzusetzen.