Anfrage CDU: Betreuung minderjähriger Studenten

Vorlage: 21282
Art: Beschlussvorlage
Datum: 10.11.2008
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 18.11.2008

    TOP: 28

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • CDU-minderjährige Studenten
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) Stadträtin Christiane Staab (CDU) Stadtrat Detlef Hofmann (CDU) Stadtrat Rainer Weinbrecht (CDU) Stadtrat Dr. Albert Käuflein (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom 10. Oktober 2008 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 55. Plenarsitzung Gemeinderat 18.11.2008 1589 28 öffentlich Betreuung minderjähriger Studenten 1. Wie sehen derzeit die Konzepte an den Hochschulen in Karlsruhe aus, um minderjährige Studierende ihrem Alter entsprechend unterzubringen und zu betreuen? 2. Sind für das Programm der „Schülerstudenten“ auch Kinder aus dem Umland vorgesehen? 3. Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen den Gymnasien und den Hochschulen aus, um einen reibungslosen Übergang der jungen Studierenden in den Hochschulalltag zu sichern? Durch die erfolgreiche Förderung von Kindern mit Hochbegabung, die landesweite Einrichtung von Hochbegabtenzügen an Gymnasien und die Verkürzung der Gymnasialzeit ist zukünftig vermehrt damit zurechnen, dass immer jüngere Studierende an den Hochschulen des Landes ihr Studium beginnen. Schon heute gibt es zudem die Möglichkeit parallel zur Schule Scheine an einer Universität zu erwerben. Als Standort einer Elite-Universität sowie zahlreicher ausgezeichneter Hochschulen sollte die Stadt Karlsruhe ein besonderes Interesse an der Gewinnung solcher junger Nachwuchswissenschaftler haben. Allerdings benötigen dieselben altersbedingt einen völlig anderen Wohn- und Betreuungsaufwand, als bisherige „Regelstudenten“, die erst mit 19 oder 20 Jahren ihr Studium beginnen. Sachverhalt / Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Die Ausführungen der Stadtverwaltung sollten daher im Schwerpunkt auf mögliche Wohn- und Begleitprogramme für Jugendliche, die nicht aus Karlsruhe stammen, ausgerichtet sein. unterzeichnet von: Gabriele Luczak-Schwarz Christiane Staab Detlef Hofmann Dr. Albert Käuflein Rainer Weinbrecht Hauptamt - Sitzungsdienste - 7. November 2008

  • TOP 28
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) Stadträtin Christiane Staab (CDU) Stadtrat Detlef Hofmann (CDU) Stadtrat Dr. Albert Käuflein (CDU) Stadtrat Rainer Weinbrecht (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 10.10.2008 eingegangen: 10.10.2008 Gremium: 55. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 18.11.2008 1589 28 öffentlich Dez. 3 Betreuung minderjähriger Studenten zu 1. Wie sehen derzeit die Konzepte an den Hochschulen in Karlsruhe aus, um minderjährige Studierende ihrem Alter entsprechend unterzubringen und zu betreuen? Die kostengünstige Überlassung von Wohnraum für die Studierenden der Karlsruher Hochschulen gehört zu den Aufgaben des Studentenwerks Karlsruhe. Daneben bietet das Studentenwerk auch Beratungs- und Betreuungsprogramme an. Explizit genannt werden hier Wohnheimtutoren sowie die psychosoziale Beratung und Rechtsberatung. Die noch nicht volljährigen Studierenden, die in Wohnheimen des Studentenwerks untergebracht sind, können mit Unterstützung der studentischen Wohnheimtutoren in die Wohngruppen integriert werden. Nach Mitteilung des Studentenwerks sind hier in der Vergangenheit kei- nerlei Probleme aufgetreten. Die Thematik Studentenstadt Karlsruhe wird auch im Rahmen des „Karlsruhe Masterplan 2015“ weiterbearbeitet. Hier gibt es intensive Kontakte zwischen Stadtmarketing und Studentenwerk. zu 2. Sind für das Programm der „Schülerstudenten“ auch Kinder aus dem Umland vorgesehen? Derzeit nehmen 39 Schülerinnen und Schüler dieses Angebot wahr, davon besuchen rund 50 % keine Karlsruher Schule. Die Schüler/Studenten wohnen jedoch in der Regel zu Hause und besuchen die Vorlesungen neben bzw. anstatt des Schulunterrichts. Das Pro- jekt Schüler Studium Mathematik ist eine gemeinsame Initiative der Universität Karlsruhe (TH) und des Regierungspräsidiums. zu 3. Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen den Gymnasien und den Hochschu- len aus, um einen reibungslosen Übergang der jungen Studierenden in den Hoch- schulalltag zu sichern? Nach Mitteilung des geschäftsführenden Schulleiters der Karlsruher Gymnasien bieten die Karlsruher Hochschulen am 19.11.2008 einen Studieninformationstag für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 12 und 13 an. Daneben verfügen die Gymnasien über Lehrkräf- te, die in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit zusätzliche Veranstaltungen wie Be- ratung und Eignungstests durchführen. Über das Ministerium für Wissenschaft und Kunst können die Schulen „Studien- botschafter“ anfordern. Hier handelt es sich um erfahrene und speziell geschulte Studierende, die an die Schule kommen und die Schülerinnen und Schüler gezielt infor- mieren. Seite 2 Auch einzelne Fakultäten suchen Kontakt zu den Gymnasien und stellen dort ihre Studi- enangebote vor. Außerdem werden durch schulische Kooperationen Kontakte mit den Hochschulen ge- knüpft, aus denen zusätzliche Informationsmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler entstehen können. Eine weitere Informationsmöglichkeit für Schülerinnen der Klassen 5-13 bietet der Girlsday, an dem sich ebenfalls eine Vielzahl von Hochschulen beteiligen.