Jugendhilfeplanung: Ausbau der Angebote für Vorschulkinder in Tageseinrichtungen
| Vorlage: | 21137 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 20.10.2008 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Beiertheim-Bulach, Daxlanden, Durlach, Grötzingen, Hagsfeld, Knielingen, Mühlburg, Neureut, Nordstadt, Oberreut, Oststadt, Rintheim, Rüppurr, Südstadt, Waldstadt, Weiherfeld-Dammerstock, Weststadt |
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BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 54. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 21.10.2008 1536 8 öffentlich Dez. 3 Jugendhilfeplanung: Ausbau der Angebote für Vorschulkinder in Tageseinrichtungen Beratungsfolge Sitzung am TOP ö nö Ergebnis Jugendhilfeausschuss 24.09.2008 2 Beschluss Gemeinderat 21.10.2008 8 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Gemeinderat beschließt, nach einstimmigem Beschluss im Jugendhilfeausschuss: a) Den Ausbau der Kleinkindbetreuung für 0 bis 3-Jährige in Kindertageseinrichtungen und Tagespflege von 1.195 Plätzen Ende 2007 auf 2.595 Plätze im Jahr 2013 in jährlichen Ausbauschritten von rd. 280 Plätzen. b) Im Jahr 2009 die Schaffung von 296 zusätzlichen Plätzen für Kinder unter 3 Jahren und 156 Plätzen für Kinder ab 3 Jahren. Für diese Plätze sind zusätzliche Investitionskosten in Höhe von ca. 7.029.230 € und zusätzliche Betriebskosten von ca. 2.486.140 € im Jahr 2009 notwendig. c) Im Jahr 2010 die Schaffung von 335 zusätzlichen Plätzen für Kinder unter 3 Jahren und 239 Plätzen für Kinder ab 3 Jahren. Für diese Plätze sind zusätzliche Investitionskosten in Höhe von ca. 3.181.680 € und zusätzliche Betriebskosten von ca. 3.419.180 € im Jahr 2010 notwendig. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Investitionszuschuss: 10.210.910 € Betriebskostenzuschuss: 5.905.320 € Betriebskostenzuschüsse für unter 3-Jährige des Landes und des Bundes ab 2009 sowie Kostenersatz für auswärtige Kinder, Hö- he und Modalitäten stehen noch nicht fest. Investitionszuschuss: 10.210.910 € Betriebskostenzuschuss: 5.905.320 € Einnahmen derzeit nicht schätzbar. Betriebskostenzuschuss: 2009 = 2.486.140 € 2010 = 4.816.430 € (neue Einrichtungen 2009 für 12 Monate im Jahr 2010) + 3.419.180 € Haushaltsmittel müssen im Doppelhaushalt 2009/2010 unter der Produktgruppe 1.500.36.50 bereitgestellt werden. Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: 4 Miteinander Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Mit dem jährlichen Sachstandsbericht zur Entwicklung der Tagesbetreuung in Karlsruhe wer- den dem Jugendhilfeausschuss die Versorgungssituation für Kinder im Vorschulalter, der Stand des geplanten Ausbaus und Empfehlungen zur Weiterentwicklung dargelegt. Der Sachstand und die Weiterentwicklung im Schulkindbereich erfolgt in einer gesonderten Vor- lage im nächsten Jugendhilfeausschuss. Der Bericht gliedert sich in die Bereiche: 1. Planungsziele und bisherige gesamtstädtische Entwicklung 1.1 Ausbaustand Plätze für Kinder unter 3 Jahren 1.2 Ausbaustand Plätze für Kinder von 3 Jahren bis zur Einschulung 2. Ausbaubedarf in den nächsten Jahren 2.1 Politische Zielvorgaben 2.2 Ausbaubedarf bis 2013 und 2015 für Kinder unter 3 Jahren 3. Ausbauprojekte für die Jahre 2009 und 2010 1. Planungsziele und bisherige Entwicklung Generelles Ziel der Stadt Karlsruhe ist es, Karlsruher Eltern ein bedarfsgerechtes Angebot an qualitativ guten Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangeboten für ihre Kinder im Vor- schul- und Schulalter zu schaffen. Den Schwerpunkt der frühkindlichen Bildung und Förderung in Tagseinrichtungen und Ta- gespflege will die Stadt Karlsruhe gemeinsam mit Trägern von Kindertageseinrichtungen und Unternehmen sowie den Fachkräften in den Einrichtungen gestalten. Eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung motiviert Unternehmen, qualifizierte Arbeit- nehmer/-innen zu halten und/oder zu gewinnen. Der Bezug des Elterngeldes ermöglicht es berufstätigen Müttern und auch Vätern, sich ihrem Kleinkind zu widmen und den Kontakt zu ihrem Berufsfeld zu halten. Sie benötigen in der Regel nach 14 Monaten, wenn das Eltern- geld endet, eine Infrastruktur, durch die sie Berufs- und Familienaufgaben verzahnen kön- nen und die sie unterstützt, ihrem Kind eine optimale frühkindliche Förderung zu ermögli- chen. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Vermehrt engagieren sich hier Unternehmen im Rahmen einer „familienbewussten Perso- nalpolitik“. Der Gemeinderat hat deshalb mit den neuen Richtlinien die Möglichkeit der Finanzierung von Betriebskindertagesstätten beschlossen. Aktuell gibt es sowohl quantitativ wie qualitativ einen starken Handlungsdruck. Eine zeitge- mäße Bildungsarbeit steht in Tageseinrichtungen heute vor enormen Herausforderungen: Erweiterung und Flexibilisierung der Öffnungszeiten, Aufnahme von Kindern unter drei Jahren, Bildungs- und Orientierungsplan für Gruppen ab 3 Jahren, neue Erkenntnisse über frühkindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse, Sprachentwicklung und Sprachförderung von Kindern aus einheimischen Familien und Familien mit Migrationshintergrund, gemeinsame Erziehung von Kindern mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund, gemeinsame Erziehung von behinderten und nicht-behinderten Kindern, neue Formen der Elternarbeit. Diese Vorlage beschäftigt sich überwiegend mit dem quantitativen Ausbau; die Vorlage nimmt die Ausbauziele des im parlamentarischen Verfahren befindlichen Kinderförderungs- gesetzes auf und berücksichtigt die Ziele des „Karlsruhe Masterplan 2015“. Die qualitativen Herausforderungen und die damit zusammenhängenden Konsequenzen werden in einer Organisationsuntersuchung der städtischen Kindertagesstätten ermittelt. Die Organisations- untersuchung ist unter mehreren namhaften Instituten ausgeschrieben und soll bis zum nächsten Kindergartenjahr abgeschlossen sein. 1.1 Ausbaustand Plätze für Kinder unter drei Jahren Bisheriges Ziel: Umsetzung TAG als quantitativer und qualitativer Ausbau Der Gemeinderat hat am 13.12.2005 die Umsetzung des Tagesbetreuungsausbaugesetzes (TAG) beschlossen. Seither wird ein bedarfsgerechtes qualitatives Angebot für Kinder unter 3 Jahren bis 2010 schrittweise ausgebaut. Im „Karlsruhe Masterplan 2015“ ist eine Versorgungsquote von 40 % als Zielvorgabe für den Ausbau bis 2015 verankert. Ergänzende Erläuterungen Seite 4 Die im September 2007 im Jugendhilfeausschuss formulierte Zielmarke von 20 % an Plät- zen für Kinder von 0,5 bis unter 3 Jahren (2,5 Jahrgänge) bis Ende 2008 wird erreicht. In den letzten fünf Jahren haben sich die Plätze für Kinder unter 3 Jahren mehr als verdrei- facht. Hier hat sich auch die Öffnung für 2-Jährige in Kindergärten mit verlängerter Öff- nungszeit positiv ausgewirkt. 2004 2005 2006 2007 2008 Kinder 0 bis 3 Jahre (2,5 Jg.) Stand: 01.01. d. Jahres 6180 6223 6154 6146 6.156 Platzkapazität Ende d. Jahres 562 734 893 1195 1.477 davon in Tageseinrichtungen 337 560 766 920 1.142 in Tagespflege* 225 174* 127* 275 335 Versorgungsquote (bezogen auf 2,5 Jahrgänge) 9,1 % 11,8 % 14,5 % 19,4 % 24 % Quellen: Bevölkerungsdaten, Amt für Stadtentwicklung, Statistische Daten, Sozial- und Jugendbehörde * 2005 + 2006 nur Tagespflegeplätze mit mindest. 20 Std. wöchentlicher Betreuungszeit. Trotz dieser positiven Entwicklung lag Karlsruhe im Jahr 2007 im Vergleich von 9 Städten in Baden-Württemberg im Mittelfeld und belegte nach Stuttgart, Heidelberg und Freiburg den 4. Platz (Erhebung KVJS zum Stichtag 15.03.2007, Verhältnis belegte Plätze zur Anzahl 0- bis 3-Jährige Kinder). Mit einer Versorgungsquote von 24 % bis Ende 2008 ist noch kein bedarfsgerechter Ausbau erreicht. Auf der Zentralen Warteliste des Jugendamtes waren im Juli 2008 immer noch 976 Kinder gemeldet, die auf einen Platz in diesem oder nächstem Jahr warten. Auch, wenn ei- nige Eltern zwischenzeitlich eine Lösung gefunden haben, zeigt dieser Stand einen nach wie vor hohen Bedarf. Tagespflege Es ist in den letzten Jahren gelungen, die Tagespflege sowohl quantitativ wie qualitativ aus- zubauen. Die Tagespflegeplätze für Kinder unter 3 Jahren stiegen seit 2005 von 225 Plätzen auf 335 Plätze an. Mit ein Grund ist die intensive Werbung und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Ausbau der Qualifizierungsangebote für Tagespflegemütter. Mit dem Projekt „Karlotta“ ging der Pflegekinderdienst neue Wege der Vernetzung zwischen Tagesmüttern. Ergänzende Erläuterungen Seite 5 Seit 2008 werden das erste Mal mehr als die Hälfte der Kinder (57 %) unter 20 Stunden wö- chentlich betreut. Einfluss hierauf haben auch die Beiträge. Ein Platz bei einer Tagesmutter ist ab 20 Stunden wöchentlich weitaus teurer als ein Platz in einer Kindertageseinrichtung. Gleichzeitig ist das Pflegegeld für Tagesmütter seit Jahren nicht erhöht worden. Momentan ist die Nachfrage nach Tagespflegeplätzen in den Stadtteilen, in denen insge- samt Plätze für Kinder unter 3 Jahren fehlen, besonders hoch. Qualifizierte Tagesmütter in Außenbezirken könnten Kinder aufnehmen, diese Plätze werden jedoch von Eltern aus dem innerstädtischen Bereich wegen der großen Entfernung nicht in Anspruch genommen. Mit dem als Entwurf vorliegenden Kinderförderungsgesetz sollen die Rahmenbedingungen für Tagesmütter (Altersicherung, Krankenversicherung u. a.) verbessert und eine stärkere Professionalisierung erreicht werden. Ab 01.01.2009 wird aber das Pflegegeld teilweise steuerpflichtig. Welche Auswirkungen diese Regelungen nach sich ziehen ist völlig offen. Die Sozial- und Jugendbehörde rechnet in dieser Vorlage damit, den Bestand an Tagespfle- geplätzen auch in Zukunft halten zu können. 1.2 Ausbaustand Plätze für Kinder von 3 Jahren bis zur Einschulung Bisheriges Ziel: Sicherung des Rechtsanspruchs, erweiterte Öffnungszeiten und Kon- zeptionelle Weiterentwicklung Bildungsauftrag Die Sicherung eines Angebots für Kinder ab dem 3. Lebensjahr (Rechtsanspruch) mit be- darfsgerechten Öffnungszeiten entspricht auch der Vorgabe des Tagesbetreuungsausbau- gesetzes, ausreichend Ganztagesplätze für Kindergartenkinder zu schaffen. Bei leicht rückgängiger Kinderzahl erfolgte in den letzten fünf Jahren ein Abbau an Kinder- gartenplätzen. 2004 2005 2006 2007 2008 Kinder 3 bis 6 Jahre 95 % v. 3,5 Jg. Stand: 01.01. d. Jahres 8075 7966 7785 7839 7.842 Platzkapazität Ende 2008 8.038 7.909 7.594 7.611 7.736 davon Ganztags 16,2 % 19,4 % 21,9 % 24,9 % 27,0 % Verlängerter Vormittag 37,3 % 45,0 % 50,9 % 50,1 % 50,6 % Regel/Halbtags 46,5 % 35,5 % 27,2 % 25,0 % 22,4 % Versorgungsquote 99,5 % 99,3 % 97,5 % 97,1 % 98,6 % Quellen: Bevölkerungsdaten, Amt für Stadtentwicklung, Statistische Daten, Sozial- und Jugendbehörde Ergänzende Erläuterungen Seite 6 Unter den verglichenen 9 Städten in Baden-Württemberg belegte Karlsruhe 2007 bezüglich der Versorgungsquote den letzten Platz (lt. Erhebung des KVJS zum Stichtag 15.03.2007, Verhältnis belegte Plätze zur Anzahl Kinder 3 bis 6 Jahre (3,5 Jahrgänge)). Umwandlung und Abbau von Kindergartenplätzen Der Abbau ist vor allem auf die Öffnung der Kindergärten für 2-Jährige (2 Plätze für Kinder von 3 bis 6 Jahren = 1 Platz für Kinder unter 3 Jahren) und die Erweiterung von Öffnungs- zeiten zurückzuführen. Die früher häufig betriebene Regelgruppe mit einer Schließzeit über Mittag wurde innerhalb von 6 Jahren zur Minderheit. In einigen Einrichtungen können Eltern inzwischen bei diesem Angebot tageweise Mittagessen und Betreuung über Mittag extra dazu buchen. Ganztagesplätze wurden weiter ausgebaut, allerdings fand dadurch ein Abbau von Plätzen statt (Kapazität Regelgruppe = 25 Kinder, Ganztagesgruppe = 20 Kinder). Neue Einrichtungen gehen, entsprechend der Ausschreibung durch die Stadt Karlsruhe, als Ganz- tageseinrichtungen und mit flexiblen Angeboten (Betreuungsbausteinen) in Betrieb. Sicherung des Rechtsanspruchs und weitere Umwandlungen von Kindergartenplät- zen erfordern Ausbau an Plätzen für Kinder ab 3 Jahren mit ganztägiger Öffnungszeit Das Verhältnis zwischen Platzkapazität und Anzahl der Kinder ab 3 Jahren bis zur Einschu- lung macht deutlich, dass durch die offensive Umwandlung von Plätzen der Rechtsanspruch nicht mehr gesichert ist. Grundsätzlich gilt die Vereinbarung mit den Trägern, dass Kinder unter 3 Jahren nur aufgenommen werden können, wenn keine Nachfrage von 3- bis 6- Jährigen vorliegt. Die Praxis zeigt jedoch, dass in einigen innerstädtischen Stadtteilen inzwi- schen Engpässe entstehen und Eltern Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Schon im März (Stichtagserhebung zum 15.03.2008, SJB) waren 99 % der Plätze für Kinder von 3 bis 6 Jahren belegt. Dies zeigt, dass hier ein Bedarf an weiteren Plätzen besteht. 2. Ausbaubedarf in den nächsten Jahren 2.1 Politische Zielvorgaben Bei dem so genannten Krippengipfel am 02.04.2007 haben sich Bund, Länder und Kommu- nen darauf verständigt, die Betreuungsangebote für Kinder unter 3 Jahren bis 2013 in Kin- dertagespflege oder in Tageseinrichtungen zu erhöhen. Vereinbart wurde die Schaffung weiterer Plätze, um bis 2013 eine Versorgungsquote von 35 % der Kinder von 0 bis 3 Jahren (Quote bezogen auf drei volle Jahrgänge) zu erreichen. Der Bund schätzt, dass der zusätzli- Ergänzende Erläuterungen Seite 7 che Ausbau rd. 12 Milliarden Euro kostet. Er wird sich mit 4 Milliarden Euro beteiligen, auf- geteilt in 2,15 Milliarden für Investitionen, 1,85 Milliarden ab 2009 bis 2013 für Betriebskos- ten. Ab 2014 ist ein Anteil von 770 Millionen Euro jährlich an den laufenden Betriebsausga- ben geplant. Die am 18.10.2007 unterzeichnete Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern ist Grundlage für das Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2008 - 2013“. Rechtsanspruch für Kinder ab einem Jahr ab August 2013 in Vorbereitung Mit der Novellierung des SGB VIII durch das „Kinderförderungsgesetz (KiFöG)“ soll ab August 2013 ein Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung in Tagseinrichtungen und Tagespflege ab dem 1. Lebensjahr eingeführt werden. Für Kinder unter einem Jahr sollen weiterhin bedarfsgerecht Plätze entsprechend den jetzigen Kriterien des TAG (objek- tivrechtliche Verpflichtung) vorhanden sein. Bis zur Verankerung des Rechtsanspruchs ab 01.08.2013 schlägt der Gesetzgeber eine Ausweitung der geltenden Bedarfskriterien vor. 30 % der zukünftigen Plätze für Kinder unter 3 Jahren sollen in Tagespflege angeboten wer- den. Offen ist, wann das Gesetz verabschiedet wird, denn Bundesrat sowie die Bundesver- einigung der kommunalen Spitzenverbände fordern weitere Änderungen des Gesetzent- wurfs. Hierzu fand am 23.06.2008 eine Anhörung vor dem Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestags statt. 2.2 Ausbaubedarf bis 2013 und 2015 für Kinder unter 3 Jahren Vom Amt für Stadtentwicklung liegen neue Prognosezahlen über die zu erwartenden Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren vor. Die Prognose zeigt folgende Entwicklungen der Kinderzahlen bis 2015 Ende des Jahres 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Kinder 0 bis unter 3 Jahren 7.418 7.404 7.400 7.405 7.411 7.412 7.407 7.397 davon 35% von 3 Jahrgängen 2.596 2.591 2.590 2.592 2.594 2.595 2.589 2.583 Quellen: Prognosedaten, Amt für Stadtentwicklung Daraus ergibt sich der Bedarf an Plätzen für 35 % der Kinder von 0 bis 3 Jahren (3 Jahrgän- ge) im Jahre 2013 und 40 % der Kinder im Jahr 2015. Ergänzende Erläuterungen Seite 8 Ausgehend von der vorhandenen Platzkapazität Ende 2007 von 1.195 Plätzen in Tagesein- richtungen und Tagspflege sind demnach bis 2013 rund 1.400 neue Plätze zu schaffen. Ein weiterer Ausbau von 364 Plätzen ist danach erforderlich, um das Ziel des Masterplans zu erfüllen. Berechnungsgrundlage für den Ausbau an Plätzen für Kinder unter 3 Jahren bis 2015 Ausbaubedarf bis 2015 Bestand Ende 2007: 1.195 Bedarf bis 2013: 2.595 (35 % v. 3 Jg.) Bedarf bis 2015: 2.959 (40 % v. 3 Jg.) Geplante Ausbauschritte SOLL SOLL 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Bestand 1.195 2.595 2.959 Plätze im Ausbau + 282 + 296 + 325 + 280 + 217 + 182 + 182 40 % In den nächsten fünf Jahren erfolgt ein jährlicher Ausbau von rund 280 Plätzen. Da in den vergangenen Kindergartenjahren vermehrt Regelkindergartenplätze in Ganzta- gesplätze bzw. in Plätze für Kinder unter 3 Jahren umgewandelt wurden, ist derzeit der Rechtsanspruch nicht zu 100 % erreicht. Deshalb bedarf es in den kommenden beiden Jah- ren noch einmal eines Ausbaus der Plätze für Kinder ab 3 Jahren. 3. Ausbauprojekte für 2009 und 2010 Für den Ausbau in den nächsten zwei Jahren wurden die in der Anlage aufgeführten Projek- te für den Doppelhaushalt 2009/10 angemeldet. Hierzu zählen auch Betriebskindergärten. Die nachfolgende Hochrechnung bezieht sich auf diese Projekte. Ergänzende Erläuterungen Seite 9 Jahr städtische Zuschüsse Baukosten- zuschüsse Plätze 0 bis 3 Jahre Plätze 3 bis 6 Jahre neue Perso- nalstellen 2009 2.486.140 € 7.029.230 € 296 156 ca. 120 2010 3.419.180 € 3.181.680 € 325* 239 ca. 136 Gesamt 5.905.320 € 10.210.910 € 621* 395 ca. 256 * ohne Erweiterung einer städt. Kita um eine Krippengruppe (10 Plätze) Mit der Umsetzung dieser Projekte wird wohn- und arbeitsnah eine Infrastruktur, die in Karls- ruhe wohnende oder arbeitende Eltern unterstützt, ausgebaut. Gleichzeitig werden ca. 250 neue Personalstellen für Fachkräfte geschaffen. Durch neue Einrichtungen können in bestehenden Einrichtungen Gruppen umstrukturiert, also Öffnungszeiten erweitert oder Kleinkinder aufgenommen werden. In welchen Bereichen dies möglich und sinnvoll ist, wird konkret geprüft und mit Trägern und Einrichtungen abge- stimmt. Hierzu sind weitere Personalkostenzuschüsse für den Doppelhaushalt vorzusehen. Für alle Projekte wurden bzw. werden von den Investoren, Trägern oder Unternehmen In- vestitionsmittel des Bundes beantragt. Ausbau durch Planungsprojekte bis Ende 2010 Plätze 0 bis 3 Jahre 2008 Plätze 2009 Plätze 2010 Plätze Bestand Anfang des Jahres 1.195 1.477 1.773 Erweiterungen + 282 + 296 + 325 Bestand Endes des Jahres 1.477 1.773 2.098 Versorgungsquote* 19,9 % 23,9 % 28,4 % *bezogen auf alle Kinder von 0 bis 3 Jahren In dieser Tabelle sind 90 Plätze in Betriebskindertagesstätten (ohne Belegplätze) mit einge- rechnet. Diese Plätze werden auch von nicht in Karlsruhe wohnenden Kindern belegt, ab 2009 ist vom Landesgesetzgeber vorgesehen, dass die Herkunftsgemeinden Kostenersatz an die Stadt Karlsruhe leisten müssen. Ergänzende Erläuterungen Seite 10 Auf der Grundlage der Entwicklung der Kinderzahlen bei den 3- bis 6-Jährigen wird in der folgenden Tabelle die Versorgungsquote für die kommenden Jahre dargestellt. Auch hier sind ca. 90 Plätze in Betriebskindertageseinrichtungen mit eingerechnet. Ausbau durch Planungsprojekte bis Ende 2010 Plätze 3 bis 6 Jahre 2008 Plätze 2009 Plätze 2010 Plätze Bestand Anfang des Jahres 7.611 7.736 7.892 Erweiterungen + 125 + 156 + 239 Bestand Ende d. J. 7.736 7.892 8.131 Bedarf 95 % v. 3,5 Jg. * 7.842 8.148* 8.210* Versorgungsquote 98,6 % 96,7 % 99,0 % Berechnungsgrundlage: 07/08 schon geborene Kinder, davon 3-Jährige bis 01. April des folgenden Jahres, ohne Früheinschulungen. *Prognosedaten Amt für Stadtentwicklung, Berechnung 3-Jährige bis Mai des folgenden Jahres und 10 % Früheinschulungen. Die Übersicht macht deutlich, dass es erforderlich ist, mit den neuen Projekten auch Plätze für Kinder im Kindergartenalter auszubauen. Die empfohlenen Ausbauschritte zeigen bis zum Jahr 2015 folgenden Ausbaustand aller Plätze für Kinder im Vorschulalter bezogen auf die Gesamtzahl der Kinder bis zum Schulal- ter: Ende des Jahres 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Gesamtzahl aller Kinder * 15.843 15.852 15.817 15.762 15.731 15.717 15.703 15.687 Bestand aller Plätze (mit Planun- gen + Ausbau bis 2013) 9.213 9.665 10.229 10.509 10.726 10.726 10.726 10.726 Gesamtversor- gungsquote 58 % 61 % 65 % 67 % 68 % 68 % 68 % 68 % * Prognosedaten Amt für Stadtentwicklung. Berechnungsgrundlage: Kinder von 0 bis 3 Jahren (100 % von 3 Jahrgängen) und 3 bis 6,5 Jahren (100 % von 3,5 Jahrgängen) Ergänzende Erläuterungen Seite 11 Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat beschließt, nach einstimmigem Beschluss im Jugendhilfeausschuss: a) Den Ausbau der Kleinkindbetreuung für 0 bis 3-Jährige in Kindertageseinrichtungen und Tagespflege von 1.195 Plätzen Ende 2007 auf 2.595 Plätze im Jahr 2013 in jährlichen Ausbauschritten von rd. 280 Plätzen. b) Im Jahr 2009 die Schaffung von 296 zusätzlichen Plätzen für Kinder unter 3 Jahren und 156 Plätzen für Kinder ab 3 Jahren. Für diese Plätze sind zusätzliche Investitionskosten in Höhe von ca. 7.029.230 € und zusätzliche Betriebskosten von ca. 2.486.140 € im Jahr 2009 notwendig. c) Im Jahr 2010 die Schaffung von 335 zusätzlichen Plätzen für Kinder unter 3 Jahren und 239 Plätzen für Kinder ab 3 Jahren. Für diese Plätze sind zusätzliche Investitionskosten in Höhe von ca. 3.181.680 € und zusätzliche Betriebskosten von ca. 3.419.180 € im Jahr 2010 notwendig. Hauptamt - Sitzungsdienste - 16. Oktober 2008
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Extrahierter Text
Plenarsitzung des Gemeinderats 21.10.2008 Anlage TOP Jugendhilfeplanung: Ausbau der Angebote für Vorschulkinder in Tageseinrichtungen Aktueller Stand: Projekte Tageseinrichtungen für Kinder (Neubau/Umbau/Erweiterungen) 1. Projekte im Bau/Umbau bis Ende 2008 (zum Teil aus Mitteln HH 2007/08 finanziert) Jahr Stadtteil Träger/Standort/ Projekt Sachstand geplante Eröffnung Grup- pen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 2008 Rintheim Kind + Beruf e. V., Kinderhaus „Technido“, Albert-Nestler-Str. 13 Erweiterung durch Anmietung und Umwandlung von Plätzen für u. 3 J. in Plätze für Schulkinder. 09/2008 2,5 + Um- wandlung 25 - 6 2008 Neureut Kath. Kiga, Moldaustr. 16 Ersatzneubau + Erweiterung um eine Krippengruppe. 10/2008 1 KK + Um- wandlung 12 - 4 2008 Innenstadt- West Pro-Liberis, Kita Naseweis, Hirschstr. 15 Anmietung durch Stadt von In- vestor, übergangsweise eine Gruppe in Steinhäuserstr. 2 (Miete) schon eröffnet, nach Eröffnung Hirschstr. 15. 10/2008 2 KK 20 2008 Innenstadt- West Evang. Kirche in Karls- ruhe (Investor Evang. Stadtmission), Stephanienstr. 60 Anmietung durch Stadt von In- vestor nach Umbau vorhandener Räume. 12/2008 1 KK 1 AM 16 9 2008 Innenstadt- West Pro-Liberis, Kiga Drachenhöhle, Steinhäuserstr. 2 Ganztagsgruppe für 3 bis 6- Jährige nach Umzug der Krip- pengruppe in Hirschstr. 15. 11/2008 1 GT --- 20 2008 Innenstadt- Ost/ Südstadt Kath. Kiga „St. Angela“, Waldhornstraße 55 Erweiterung durch Anmietung nach Umbau von Ladenräumen von VOWO für 2 Krippengruppen (als Außengruppen der Kita). 12/2008 2 KK 20 Gesamt Projekte 7/08 - 12/08 Neue Plätze 10,5 87 25 2 2. Erweiterung durch neue Projekte 2009 für Doppelhaushalt 2009/2010 Jahr Stadtteil Träger/Standort/ Projekt Sachstand geplante Eröffnung Grup- pen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 2009 Neureut Evang. Kirchenge- meinde Neureut, Kiefernweg 22 – 24 Neubau (Ersatz + Erweiterung um zwei Gruppen) durch VOWO, Anmietung durch Stadt. 01/2009 1 KK 1 GT/VÖ 10 20 - 3 2009 Oststadt Pro-Liberis, Kita Räuberkiste, Tullastraße 25 - 29 Umbau zu viergruppiger Kita durch Träger. 08/2009 3 KK 1 GT 30 20 2009 Südwest- stadt Haus Bodelschwingh, Breite Straße 37 Umnutzung von trägereigener Wohnung für Krippengruppe. 08/2009 1 KK 10 2009 Oberreut AWO Kita Windrad, Elisabeth-von- Thadden-Str. 32 Erweiterung durch Stadt. 09/2009 evtl. schon 04/2008 1 KK 10 2009 Oststadt AWO/VBK-Grundstück, Theodor-Rehbock- Straße, Flurst. 6444/11 Neubau durch AWO für 4 Grup- pen durch Beteiligung (Grund- stück/Kosten), Belegplätze für VBK + EnBW. 09/2009 1 KK 3 AM 10 18 27 2009 Durlach Kath. Kiga Christkönighaus, Kanzlerstr. 5 Ersatzneubau + Erweiterung um 1 Gruppe, Umwandlung der vor- handenen Gruppen. 09/2009 1 AM Umwand- lungen 18 - 17 2009 Mühlburg Grundstück Keplerstraße Neubau, Anmietung durch Stadt, Träger noch offen. 09/2009 1 KK 3 AM 10 18 27 2009 Weststadt Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH, Moltkestr. 90 Betriebskita für Städt. Klinikum auf dem eigenen Gelände. 09/2009 2 AM 2 KK 12 20 18 2009 Nordwest- stadt Bundesanstalt für Wasserbau, Kußmaulstr. 17 Betriebskita auf eigenem Gelände mit öffentlichen Plätzen und Be- legplätzen. 09/2009 2 KK 1 AM 20 6 9 2009 Daxlanden Evang. Kirche in Karls- ruhe, Kiga Kopernikusstr. 4 Umwandlung bestehender Grup- pe. 09/2009 6 -13 3 Jahr Stadtteil Träger/Standort/ Projekt Sachstand geplante Eröffnung Grup- pen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 2009 Daxlanden Kath. Kiga St. Valentin, Taubenstr. 44 Umbau durch Stadt, Umwandlung von VÖ in AM GT/VÖ. 10/2009 Umwand- lung 6 -13 2009 Beiertheim- Bulach Evang. Kirche in Karls- ruhe/ Sportkiga TSV- Bulach, St. Florian-Straße 14 Neubau durch Investor, Anmietung durch Stadt. 10/2009 2 AM 12 18 2009 Rintheim/ Oststadt Kath. Kiga St. Martin, Mannheimer Str. 3 Erweiterung durch Nutzung von Umnutzung von Räumen der Kir- chengemeinde. 11/2009 2 KK 20 2009 Rüppurr Pro-Liberis, Hedwigstraße 2 - 8 Umbau und Anmietung. 12/2009 2 KK 1 GT 20 20 2009/ 2010 Knielingen Siemenswohnungs- baugesellschaft/AWO Neubau einer sechsgruppigen Betriebskita mit öffentlichen Plät- zen. 12/2009 2 KK 3 AM 1 GT 20 18 2 27 16 Gesamt Projekte 2009 Neue Plätze 2009 37 296 156 4 3. Erweiterung durch neue Projekte 2010 für Doppelhaushalt 2009/2010 Stadtteil Träger/Standort/ Projekt Sachstand 2010 Grup- pen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 2010 Südwest- stadt Lebenshilfe e. V., Gelände Walther-Eucken-Schule (Steinhäuserstr.) Neubau einer fünfgruppigen in- tegrativen Einrichtung mit 20 Sonderschulkindergartenplätzen. 01/2010 5 AM 30 45 2010 Südwest- stadt Kath. Kiga, Klosestraße 21 Erweiterung des bestehenden Kindergartens durch Umnutzung von Mietwohnung. 01/2010 1 KK 10 2010 Neureut Kinderspielhaus „Heidezwerge“, Rosenhofweg 4 Erweiterung der bestehenden Einrichtung durch Anbau 01/2010 1 AM 6 9 2010 Südwest- stadt St.-Vincentius-Kliniken gAG, Steinhäuserstr. 18, Standort Lorentz-/Ecke Römhildtstraße Betriebskita auf eigenem Grund- stück in Kooperation mit weiteren Unternehmen. Neubau für sechs Gruppen mit bedarfsgerechten Öffnungszeiten bis 20 Uhr. 03/2010 4 AM 2 KK 24 20 36 2010 Dammer- stock Kath. Kiga “St. Fidelis”, Speyerer Str. 26 Erweiterung des bestehenden Kindergartens durch Umnutzung von Wohnungen. 05/2010 2 KK 20 2010 Weststadt/ Nordstadt Kath. Kiga „Herz Jesu“, Grenadierstraße 17 Neubau + Umnutzung Gemein- deräume 07/2010 1,5 KK 15 2010 Neureut/ Nordstadt Evang. Kiga „Schmetterlinge“, Flug- hafenstr. 2 Erweiterung des bestehenden Kindergartens durch Umnutzung von Mietwohnung. 08/2010 1 KK 10 2010 Grötzingen Städt. Kita Obere Setz 1 a Ersatzneubau durch Stadt mit Erweiterung um Krippengruppe. 08/2010 1 KK 10 2010 Gesamt- stadt Waldorfkindergarten, Mannheimer Str. 21 Erweiterung um eine „Wiegestu- be“ für Kleinkinder, Standortsu- che/Anmietung. 09/2010 1 KK 10 5 Stadtteil Träger/Standort/ Projekt Sachstand 2010 Grup- pen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 2010 Waldstadt Kinderkrippe an der Europäischen Schule, Albert-Schweitzer-Str. 1 Neubau einer viergruppigen Krippeneinrichtung durch Stadt mit Belegplätzen für ITU. 10/2010 4 KK 40 2010 Weiherfeld Kita an der Albschule, Scheibenhardter Weg Neubau durch Stadt zusammen mit Ersatzneubau Sonderschul- kindergarten. Träger noch offen. 11/2010 1 KK 1 AM 1 GT 10 6 2 9 16 2010 Mühlburg Objekt Hardtstraße 24 - 30 Neubau einer sechsgruppigen Kita durch Investor, Anmietung durch Stadt. Träger noch offen. 11/2010 2 KK 3 AM 1 GT 20 18 2 27 16 2010 Weststadt Reha Südwest, Kaiserallee 16 Umbau des bestehenden Ge- bäudes geplant für sechs Grup- pen. offen 2 KK 3 AM 1 GT 20 18 27 20 2010 Nordwest- stadt Evang. Kirche in Karls- ruhe, Bienwaldstraße 16 Neubau einer fünfgruppigen Ein- richtung, geplant ist, dafür eine zweigruppige Einrichtung zu schließen und das Grundstück zu verkaufen. 11/2010 2 KK 2 AM 1 GT 20 12 2 18 16 2010 Hagsfeld Evang. Kirche in Karls- ruhe, Kiga, Schwetzinger Str. 18 Neubau als Ersatz für vorhande- nen Kindergarten mit Erweite- rung (Standortklärung läuft). 12/2010 1 KK 10 Gesamt Projekte 2010 Neue Plätze 2010 44,5 335 239