Antrag GRÜNE: Schulsozialarbeit
| Vorlage: | 21042 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 13.10.2008 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
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Extrahierter Text
ANTRAG Stadträtin Bettina Lisbach (GRÜNE) Stadträtin Anne Segor (GRÜNE) Stadträtin Dr. Dorothea Polle-Holl (GRÜNE) GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom 24. Juli 2008 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 54. Plenarsitzung Gemeinderat 21.10.2008 1538 10 öffentlich Schulsozialarbeit In den Haushaltsentwurf 2009/2010 wird für den Teilhaushalt 5000 „Soziales und Jugend“ der Bereich „Schulsozialarbeit“ Produktgruppe 3620 (allgemeine Förderung junger Menschen) mit folgendem Ziel etabliert: - Förderung der pädagogischen und sozialen Beratungsangebote für Schüler und Schülerinnen Daraus abgeleitet folgen für den THH 5000 die neuen Kennzahlen: - Versorgungsdichte - Anzahl Schüler/-innen je Schulsozialarbeiter, aufgeschlüsselt nach Grund-, Hauptschulen - Anteil der Kosten für Schulsozialarbeit an den Gesamtkosten der Jugendhilfe - Kosten der Schulsozialberatung je Schüler/-in - Anteil von Schulschwierigkeiten, Leistungsstörungen, Verhaltensstörungen aufgeschlüsselt nach Grund-, Hauptschulen. Von Seiten der Stadt Karlsruhe und der Schulämter werden im Rahmen der Schulsozialarbeit eine Reihe von Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Schülerinnen und Schüler gemacht. Die unter dem Ziel „Förderung pädagogischer und sozialer Beratungsangebote für Schüler und Schülerinnen“ aufgeführten Kennzahlen sollen einerseits einen Überblick über Stand und Entwicklung in diesem Bereich geben. Außerdem soll Sachverhalt/Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ - das ist die zweite Intention des Antrags - ein deutliches Gewicht auf die immer notwendigere pädagogische und soziale Beratung der Schülerinnen und Schüler gelegt werden. unterzeichnet von: Bettina Lisbach Anne Segor Dr. Dorothea Polle-Holl Hauptamt - Sitzungsdienste - 10. Oktober 2008
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zum Antrag GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom: 24.07.2008 eingegangen: 24.07.2008 Gremium: 54. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 21.10.2008 1538 10 öffentlich Dez. 3 Schulsozialarbeit - Kurzfassung - Die durch den Antrag angestrebte Aufnahme des Bereiches Schulsozialarbeit in den Haushaltsentwurf 2009/2010 wird vorgenommen. Die vorgeschlagenen Kennzahlen werden soweit die Daten vorliegen oder ermittel- bar sind, in den Haushalt aufgenommen. Das Bürgermeisteramt bittet den Gemeinderat, den Antrag für erledigt zu betrachten. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die Gemeinderatsfraktion Bündnis 90 Die Grünen beantragt in den Haushaltsentwurf 2009/2010 für den Teilhaushalt 5000 „Soziales und Jugend“ den Bereich „Schulsozi- alarbeit“ Produktgruppe 3620 mit folgendem Ziel zu etablieren: „Förderung der Pä- dagogischen und Sozialen Beratungsangebote für Schüler und Schülerinnen.“ Die Einfügung des Bereiches Schulsozialarbeit mit dem oben genannten Ziel in den Haushaltsentwurf 2009/2010 wird vorgenommen. Im Antrag der Gemeinderatsfrakti- on Bündnis 90 Die Grünen werden für die Schulsozialarbeit folgende neue Kennzah- len vorgeschlagen: Versorgungsdichte - Anzahl Schüler/innen je Schulsozialarbeiter, aufgeschlüsselt nach Grund- und Hauptschulen Anteil der Kosten für Schulsozialarbeit an den Gesamtkosten der Jugendhilfe Kosten der Schulsozialberatung je Schüler/in Anteil von Schulschwierigkeiten, Leistungsstörungen, Verhaltensstörungen aufge- schlüsselt nach Grund-, Hauptschulen. Stellungnahme der Verwaltung: Die Versorgungsdichte ausgedrückt durch die Anzahl der Schüler/innen je Schulso- zialarbeiter aufgeschlüsselt nach Schularten kann in den Haushalt aufgenommen werden. Der Anteil der Kosten für Schulsozialarbeit an den Gesamtkosten der Jugendhilfe ist im Haushalt bereits enthalten. Diese Kennzahl wird im nächsten Doppelhaushalt konkretisiert. Die Kosten der Schulsozialberatung je Schüler/in und der Anteil von Schulschwierig- keiten Leistungsstörungen/Verhaltensstörungen aufgeschlüsselt nach Grund- und Hauptschulen können mit den vorhandenen Daten und Erhebungsmethoden nicht ermittelt werden. Zuverlässige Zahlen über Schulschwierigkeiten, Leistungsstörun- gen und Verhaltensstörungen an Karlsruher Schulen die fortschreibbar wären, liegen nicht vor. Angesichts unklarer Diagnosekriterien wäre selbst mit hohem Aufwand eine Erhebung nicht möglich. Von daher ist die Aufnahme dieser Kennzahlen nicht möglich.