Fernwärmeversorgungsleitung zum Konversionsgebiet Kirchfeld-Nord: Vorstellung der Planung
| Vorlage: | 20997 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 02.10.2008 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Knielingen, Neureut |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Druckvorlage zur öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates am 07.10.2008 Zu Punkt 4 der T.O.: Fernwärmeversorgungsleitung zum Konversions- gebiet Kirchfeld-Nord hier: Vorstellung der Planung Die geplante Trassenführung verläuft von der MiRO (Mineralölraffinerie Oberrhein) kommend über Knielingen, entlang der Sudetenstrasse über die B36 und danach entlang der Bahnlinie im Oberfeld in gerader Richtung durch die Unterfeldstraße. Es erfolgt in Höhe des Adolf-Ehrmann-Bades ein Verschwenk über den Festplatz und geht dann hinter dem Kinder- und Jugendtreff Trafohaus auf die Freihaltetrasse, un- terquert bei der Haltestelle Kirchfeld die Linkenheimer Landstraße und geht von dort durch den Grünzug im Neubaugebiet zur Heizzentrale Neureut. Von dort erfolgt die Nahwärmeversorgung des Konversionsgebiets. Bei den Bauarbeiten werden das Schulzentrum und auch das Adolf-Ehrmann-Bades an die Fernwärmeversorgung angeschlossen. Der Bau dieser Fernwärmeleitungen mit einem Vor- und Rücklaufsystem in 250 mm starken Rohren wird voraussichtlich in den Jahren 2009/2010 erfolgen. Die Stadtwerke Karlsruhe erhalten vom Bundesumweltministerium einen 5 Millionen Euro Zuschuss. In Zusammenarbeit mit der Mineralölraffinerie Oberrhein wird die im Raffinerieprozess entstehende Abwärme künftig mit Hilfe neuartiger Plattenwärme- tauscher eingesammelt und für die Fernwärmeversorgung der Fächerstadt genutzt. Dieses Projekt mit einer Investitionssumme von insgesamt rd. 30 Millionen Euro wird nun im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Natur- schutz und Reaktorsicherheit gefördert. Die Fernwärme aus der Raffinerie MiRO wird ab dem Jahr 2010 zur Verfügung ste- hen. Mit dem Bau der für den Transport der Wärme notwendigen Verbindungsleitung zum Heizkraftwerk West der Stadtwerke wurde bereits im Frühjahr begonnen. Die Planungen werden in der Sitzung von den Stadtwerken Karlsruhe erläutert. Der Ortschaftsrat wird um zustimmende Kenntnisnahme gebeten.
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