Anfrage Stadtrat Niko Fostiropoulos (Die Linke): Karlsruhe als Stadt des umweltschonenden Radtourismus

Vorlage: 20515
Art: Beschlussvorlage
Datum: 08.07.2008
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 15.07.2008

    TOP: 29

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Linke-Radtourismus
    Extrahierter Text

    ANFRAGE Stadtrat Niko Fostiropoulos (Die Linke) vom 19. Mai 2008 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 52. Plenarsitzung Gemeinderat 15.07.2008 1480 34 öffentlich Karlsruhe als Stadt des umweltschonenden Radtourismus 1. Welche touristisch attraktiven Landschaften und Ziele sind von Karlsruhe aus mittels Freizeitradtouren zu erreichen? 2. Welche bekannten regionalen, nationalen und übernationalen Radfernwege tangieren Karlsruhe, bzw. die Region Karlsruhe? 3. Welche Möglichkeiten sieht die Stadtverwaltung, sich als attraktiven Standort für Radtouren in die Region und Radtourismus darzustellen? 4. Hält es die Stadtverwaltung für sinnvoll, sich ein explizites Profil als attraktiven Standort für regionalen und überregionalen Radtourismus zuzulegen? 5. Könnte dazu auch gehören, entsprechend gestaltete Übernachtungs- und Sightseeingprofile, spezielle Abstellmöglichkeiten für Räder mit Gepäck, Anlauf- und Informationsmöglichkeiten usw. zu entwickeln, bzw. anzubieten? 6. Sieht die Stadtverwaltung hier eine gute Möglichkeit, als Standort für Radtourismus einen Beitrag für die Förderung eines sanften, umweltverträglichen Tourismus zu leisten und dies in das Marketing für Karlsruhe einzubeziehen? Karlsruhe befindet sich in idealer Lage für Freizeitradtouren aller Art. Radführer mit Tourenvorschlägen und ein steigendes Angebot an Radtourenkarten von Karlsruhe in den Schwarzwald, den Kraichgau, den Odenwald, die Pfalz und das Elsass spiegeln die entsprechende Nachfrage wieder. Neben unzähligen Streckenmöglichkeiten können von Karlsruhe aus alle Anspruchsprofile bedient werden. Vom Genuss- und Familientouren in der Ebene, weiteren Touren in die östlich gelegenen bergigen Zonen bis hin zum Mountainbiking. Zudem kreuzen viele nationale und übernationale Radwege die Karlsruher Region. Neben vielen Einkehrmöglichkeiten sind auf Fahrradtouren von Karlsruhe aus, bzw. in der näheren und weiteren Umgebung viele historische Stätten und Sehenswürdigkeiten erreichbar. Sachverhalt / Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Karlsruhe hat hier einen touristischen Standortvorteil, den es mit Nachdruck in sein Marketing aufnehmen sollte. Dazu wären passende Angebotsprofile in Bezug auf Übernachtungsmöglichkeiten, Abstell- und Unterstellmöglichkeiten, Beratung und Information zu schaffen. Zudem kann Karlsruhe damit einen Beitrag zur Förderung eines umweltverträglichen Tourismus leisten und sich entsprechend darstellen unterzeichnet von: Niko Fostiropoulos Hauptamt - Sitzungsdienste - 4. Juli 2008

  • TOP 34
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Niko Fostiropoulos (Die Linke) vom: 19.05.2008 eingegangen: 19.05.2008 Gremium: 52. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 15.07.2008 1480 34 öffentlich Dez. 4 Karlsruhe als Stadt des umweltschonenden Radtourismus Neben den bisher schon zahlreich bestehenden Angeboten werden weitere Ideen entwi- ckelt, um unsere Stadt auch fahrradtouristisch zu positionieren. Der „Karlsruher Master- plan 2015“ hat dazu in verschiedenen Handlungsfeldern („Sport, Freizeit und Gesundheit“, „Stadt am Rhein“, „Verkehr und Mobilität“, „Umwelt“) entsprechende Ziele festgelegt. Die damit vorgegebenen Befassungen sichern dem Bereich „umweltschonender Radtouris- mus“ eine besondere Position für die weiteren Entwicklungen in unserer Stadt. Frage 1: Welche touristisch attraktiven Landschaften und Ziele sind von Karlsruhe aus mit- tels Freizeitradtouren zu erreichen? Von Karlsruhe aus können zahlreiche touristisch attraktive Landschaften wie z.B. Schwarzwald, Kraichgau, Odenwald, Pfälzer Wald, Vogesen, die Rheinebene und der PAMINA-Raum bis hin zum Dahner Felsland erreicht werden. Für diese Ziele ist im Buch- handel, bei der Stadt- und Touristinformation sowie im Internet umfassendes Informati- onsmaterial zu bekommen. Frage 2: Welche bekannten regionalen, nationalen und übernationalen Radfernwege tangie- ren Karlsruhe, bzw. die Region Karlsruhe? Durch Karlsruhe verlaufen viele bekannte Radfernwege:  Veloroute Rhin (seit 2001 vom Tiefbauamt ausgeschildert), die an das PAMINA- Radwegenetz anschließt  Stromberg-Enztal-Radfernweg (seit 2006 vom Tiefbauamt ausgeschildert)  Rheintal-Radweg, gleichzeitig Deutschlandroute 8 und Pan-Europa-Radweg (seit 2007 vom Tiefbauamt ausgeschildert)  Schwarzwald-Radweg (seit ca. 5 Jahren von einem nicht städtischen Träger ausge- schildert) Seite 2 Frage 3: Welche Möglichkeiten sieht die Stadtverwaltung, sich als attraktiven Standort für Radtouren in die Region und Radtourismus darzustellen? Die KMK wirbt mit verschiedenen Angeboten um Radtouristen. In Zusammenarbeit mit Hotellerie, Gastronomie und Dienstleistern „rund ums Fahrrad“ wird die Angebotspalette ständig erweitert. Frage 4: Hält es die Stadtverwaltung für sinnvoll, sich ein explizites Profil als attraktiven Standort für regionalen und überregionalen Radtourismus zuzulegen? Vor dem Hintergrund der unter Ziffer 1 bis 3 genannten Fakten hat Karlsruhe schon eine gewisse Bekanntheit für Radtourismus. Diese soll sich mit weiteren Maßnahmen verstär- ken. Dazu werden die eingangs schon angesprochene Festlegungen im Masterplan 2015 beitragen. Frage 5: Könnte dazu auch gehören, entsprechend gestaltete Übernachtungs- und Sightsee- ingprofile, spezielle Abstellmöglichkeiten für Räder mit Gepäck, Anlauf- und Infor- mationsmöglichkeiten usw. zu entwickeln, bzw. anzubieten? Die Zusammenarbeit mit Hotellerie, Gastronomie und Dienstleistern „rund ums Fahrrad“ gibt bei Fahrradtouristen schon ein gutes Gefühl für „Umsorgung“. Auch sind zum Beispiel mit der Fahrrad-(Park)Station am Hauptbahnhof gesicherte Abstellmöglichkeiten für Räder geschaffen worden. Mit der örtlichen Lage dieser Station, den Gepäckaufbewahrungssys- temen im Hauptbahnhof und der Touristinformation am Bahnhofplatz werden Synergien genutzt. Seite 3 Frage 6: Sieht die Stadtverwaltung hier eine gute Möglichkeit, als Standort für Radtourismus einen Beitrag für die Förderung eines sanften, umweltverträglichen Tourismus zu leisten und dies in das Marketing für Karlsruhe einzubeziehen? Die bisherigen Aktivitäten um Fahrradtourismus waren von diesen Überlegungen schon getragen und werden sich mit den Zielsetzungen des „Karlsruher Masterplan 2015“ ver- stärken.