Interfraktioneller Antrag CDU, GRÜNE, FDP/Aufbruch, KAL: Internationale Bauausstellung 2015
| Vorlage: | 20499 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 08.07.2008 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
-
Extrahierter Text
INTERFRAKTIONELLER ANTRAG Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) Stadtrat Tilman Pfannkuch (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion Stadträtin Bettina Lisbach (GRÜNE) Stadträtin Anne Segor (GRÜNE) GRÜNE-Gemeinderatsfraktion Stadtrat Michael Obert (FDP/Aufbruch) Stadträtin Rita Fromm (FDP/Aufbruch) FDP-Aufbruch-Gemeinderatsfraktion Stadtrat Lüppo Cramer (KAL) Stadtrat Dr. Eberhard Fischer (KAL) KAL-Gemeinderatsfraktion vom 19. Mai 2008 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 52. Plenarsitzung Gemeinderat 15.07.2008 1464 22 öffentlich Internationale Bauausstellung 2015 Die Stadtverwaltung wird beauftragt, ein Expertengremium einzuberufen, das in einem ers- ten Workshop zusammen mit Vertretern der Stadt und des Gemeinderates grundlegende Ideen für eine Karlsruher Bauausstellung im Jahr 2015 entwickelt. Dabei wird der „Arbeits- kreis amPuls“ der Architektenkammer Karlsruhe beteiligt. Darauf aufbauend erarbeitet die Verwaltung eine inhaltliche Konzeption mit erster Kosten- schätzung als Grundlage für die Diskussion in den Gremien und als Voraussetzung für eine breite Bürgerbeteiligung. Sachverhalt/Begründung: Als Leitprojekte des Masterplanes Stadtbild und Städtebau betreffend sind neben Projekten, die sich schon in der Umsetzungsphase befinden ( „Alter Schlachthof“) und solchen Projek- ten, für die es schon mehr oder weniger detaillierte Planungsansätze gibt (Plätzekonzept, attraktive Stadteingänge, Lichtplan) auch „Visionäre Bauprojekte (Bauausstellung, Generati- onenwohnen)“ genannt. Für das zuletzt genannte Leitprojekt liegt bisher weder ein Konzept, noch eine grobe Ideen- sammlung vor. Eine erste Ideenskizze hat der „Arbeitskreis amPuls“ der Architektenkammer Karlsruhe vorgelegt. Wenn – wie im Masterplan festgelegt – im Jahr 2015 eine solche Bauausstellung, die „visio- näre Bauprojekte als Pilotvorhaben für Energie, Bautechnologie und für neue Nutzungsan- Seite 2 __________________________________________________________________________________________ forderungen im Siedlungsbau“ beinhaltet, verwirklicht werden soll, muss mit vorbereitenden Planungen umgehend begonnen werden. Das Beispiel Hamburg zeigt, dass eine lange Vorlaufzeit notwendig ist: Hamburg wird im Jahr 2013 Ort der Internationalen Bauausstellung „IBA“ sein und hat im Jahr 2007, nach ei- ner Vorbereitungszeit von zwei Jahren, mit der Vorstellung und Umsetzung seiner Projek- tideen begonnen. Die von uns vorgeschlagene Auftaktveranstaltung sollte Experten aus den unterschiedlichs- ten Fachrichtungen zusammenführen, um das Projekt IBA Karlsruhe zunächst in kleinerem Kreis zu diskutieren und um dabei inhaltliche Leitlinien und Ideen zu entwickeln. In einem nächsten Schritt könnte dann die Stadtverwaltung die Vorstellungen auf ihre Reali- tätstauglichkeit prüfen und räumliche Festlegungen vornehmen. Das gesamte Projekt muss selbstverständlich zu einem frühen Zeitpunkt in eine breite Bür- gerbeteiligung eingebunden werden. Die Dammerstocksiedlung war 1929 Projekt der IBA. Die hier entwickelten Ideen haben den Siedlungsbau nachhaltig beeinflusst. Eine IBA 2015 in Karlsruhe könnte – ohne damit jetzt dem beantragten brainstorming vorzu- greifen – diese Tradition weiterführen. unterzeichnet von: Gabriele Luczak-Schwarz Tilman Pfannkuch Bettina Lisbach Anne Segor Michael Obert Rita Fromm Lüppo Cramer Dr. Eberhard Fischer Hauptamt - Sitzungsdienste - 4. Juli 2008
-
Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zum Antrag CDU-Gemeinderatsfraktion GRÜNE-Gemeinderatsfraktion FDP/Aufbruch-Gemeinderatsfraktion KAL-Gemeinderatsfraktion vom: 19.05.2008 eingegangen: 19.05.2008 Gremium: 52. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 15.07.2008 1464 22 öffentlich Dez. 6 Internationale Bauausstellung 2015 Unter Federführung des Stadtplanungsamtes hat sich zur Erarbeitung des Leitprojektes „Vi- sionäre Bauprojekte (Bauausstellung)“ des „Karlsruhe Masterplan 2015“ bereits eine Ar- beitsgruppe „Bauausstellung 2015“ gebildet, bestehend aus Vertretern des Bundes Deut- scher Architekten (BDA), Gruppe Karlsruhe, der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Lan- desplanung (SRL), der Geschäftsführung der Volkswohnung Karlsruhe und Vertretern der Architektenkammer, Kammergruppe Karlsruhe. Vertreter der Hochschulen etc. sollen noch dazukommen. Der Arbeitsgruppe war bisher nicht bekannt, dass ein Arbeitskreis der Archi- tektenkammer ein Konzept zur Bauausstellung erarbeitet hat. Eine kammerinterne Abstim- mung wäre hier zu wünschen. Die Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, bis Jahresende 2008 ein Konzept zu erarbei- ten, das dann dem Planungsausschuss und dem Gemeinderat vorgelegt werden soll. Im Jahre 2009 könnte dann ein externes Fachgremium zur Beratung hinzugezogen werden. Um die Öffentlichkeit von Anfang an und kontinuierlich einzubeziehen, sind regelmäßige Workshops angedacht. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Stadtbild/Städtebau Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit