Milleniumsbericht 2008

Vorlage: 20492
Art: Beschlussvorlage
Datum: 08.07.2008
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Neureut

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 15.07.2008

    TOP: 13

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 14
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 52. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 15.07.2008 1456 14 öffentlich Dez. 1 Millenniumsbericht 2008 Beratungsfolge Sitzung am TOP ö nö Ergebnis Gemeinderat 15.07.2008 14 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Gemeinderat nimmt den Millenniumsbericht 2008 zur Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Mit der Unterzeichnung der Millenniums-Erklärung des Deutschen Städtetags am 26. Juni 2007 hat die Stadt Karlsruhe ihr Bekenntnis zu einem nachhaltigen kommunalen Engagement zur Umsetzung der acht Millenniumsziele bekräftigt. Dabei stellt die Milleniumserklärung des Deutschen Städtetages für die Kommunen vier konkrete kommunale Handlungsfelder heraus: 1. Maßnahmen der Information und Bewusstseinsbildung 2. Maßnahmen der Vernetzung und Konzentration von Aktivitäten 3. Maßnahmen zur Förderung einer global denkenden und in diesem Sinne Verantwortung übernehmenden Kommunalpolitik 4. Maßnahmen zur Unterstützung der Kommunen in den Ländern des Südens Die Dienststellen und Fachbereiche der Stadt Karlsruhe sind aufgefordert, selbstän- dig in diesem Sinne zur Umsetzung der Millenniumsziele aktiv zu werden. Das Hauptamt hat die derzeitigen Aktivitäten der Stadt Karlsruhe in beiliegendem Bericht zusammengestellt. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat nimmt von dem Bericht des Hauptamts zur Umsetzung der Millenniums- Erklärung des Deutschen Städtetags durch die Stadt Karlsruhe zustimmend Kenntnis. Hauptamt - Sitzungsdienste - 4. Juli 2008

  • Millenniums-Erklärung_Bericht2008
    Extrahierter Text

    Karlsruhe Stadt Karlsruhe Hauptamt Millenniums-Erklärung der Mitgliedskommunen des Deutschen Städtetags Bericht 2008 Impressum Stadt Karlsruhe, Hauptamt Rathaus am Marktplatz, 76133 Karlsruhe E-Mail: ha@karlsruhe.de Redaktion: Andrea Faltermeier Fotos: Bildstelle Stadt Karlsruhe, Stutz GmbH Gestaltung: Samya Amar Druck: Rathausdruckerei Stand: Juli 2008 www.karlsruhe.de Die acht Millenniumsziele Bekämpfung von extremer Armut und Hunger. Sicherung der Grundschulbildung für alle Kinder. Gleichstellung der Geschlechter und Stärkung der Rolle der Frau. Verringerung der weltweiten Kindersterblichkeit. Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Mütter. Bekämpfung von HIV / AIDS, Malaria und anderen schweren Krankheiten. Gewährleistung einer ökologischen Nachhaltigkeit. Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung. MIllENNIuMS-ERKläRuNG | BERICHT 2008 3 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Die Staats- und Regierungschefs von 189 Mit- gliedsstaaten der Vereinten Nationen haben im Jahr 2000 eine Strategie für eine neue globale Partnerschaft für Entwicklung verabschiedet. Die hieraus entwickelte „Millenniums-Erklärung“ ist ein weltweites Abkommen zwischen Indus- trie- und Entwicklungsländern. Acht konkrete und messbare Ziele wurden festgeschrieben und setzen klare Vorgaben, zu denen sich die 189 Regierungen bekannt haben. MIllENNIuMS-ERKläRuNG | BERICHT 2008 4 Am 14.02.2007 verabschiedete der Deutsche Städtetag die Millenniums-Erklärung. Mit kom- munalem Einsatz soll eine breite Verankerung in der Bevölkerung erreicht werden. Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe hat der Millenniums-Erklärung des Deutschen Städte- tages mit Beschluss vom 26.06.2007 zuge- stimmt. MIllENNIuMS-ERKläRuNG | BERICHT 2008 5 Die Stadt Karlsruhe begrüßt die von den Vereinten Nationen im Jahr 2000 verabschiedeten Millenniums-Entwick- lungsziele für eine bessere, gerechtere und sicherere Welt. betont, dass sich die Verpflichtungen aus der Millenniums-Erklärung der Vereinten Nationen zwar in erster linie an die Regierungen der 189 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen richten, die die Erklärung unterzeichnet haben, äußert aber gleichwohl ihren Willen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Verwirklichung der Millenniums-Entwicklungsziele mitzuwirken und will in diesem Sinne prüfen, inwieweit folgende Aktivitäten realisiert werden können: 1. Maßnahmen der Information und Bewusstseinsbildung Durchführung eigener Aktionen und die unterstützung von Aktionen Dritter mit dem Ziel, die Information über die Millenniums-Entwicklungsziele in der Bevölkerung zu verbreitern und so- mit das Bewusstsein für die damit angesprochenen Probleme zu wecken und Denkanstöße zu geben. Förderung von Dialog und Zusammenarbeit mit ausländischen Mitbürgern/Mitbürgerinnen, insbesondere aus den Weltregionen, auf die sich die Anstrengungen der Millenniums-Entwick- lungsziele richten, in kommunalen Einrichtungen (z.B. Kindergärten, Schulen, Jugendzentren, Bibliotheken, Museen, Volkshochschulen, Freizeiteinrichtungen), um so durch direkte Kontakte ein für viele Mitbürger/innen vergleichsweise abstraktes Thema begreiflicher zu machen. Wortlaut der Millenniums-Erklärung:   6 MIllENNIuMS-ERKläRuNG | BERICHT 2008 2. Maßnahmen der Vernetzung und Konzentration von Aktivitäten Werbung für und unterstützung eines breiten Bündnisses von lokalen Akteuren (Nichtregie- rungsorganisationen, Schulen, universitäten, örtliche Wirtschaft und örtliches Handwerk, Kir- chen usw.), um den Bestrebungen und Aktivitäten zur Erreichung der Millenniums-Entwick- lungsziele eine möglichst breite Verankerung und Beständigkeit zu geben. Ausrichtung der kommunalen Partnerschaftsarbeit auf Erreichung der Millenniums-Entwick- lungsziele (z.B. Aufnahme des Themas in die Arbeitsprogramme mit den Städtepartnern und Austausch über Aktivitäten in den Partnerkommunen bzw. Durchführung gemeinsamer Akti- onen). 3. Maßnahmen zur Förderung einer global denkenden und in diesem Sinne Verantwortung übernehmenden Kommunalpolitik Überprüfung des eigenen kommunalen Handelns auf Verhaltensmuster, die dem Grundsatz der Einen Welt verpflichtet sind und die damit auch die allgemeine Grundlage der Millenniums-Ent- wicklungsziele unterstützen (z.B. Einsatz fair gehandelter Produkte in der Verwaltung, Schulen, Krankenhäusern, Kindergärten und auf kommunalen Veranstaltungen, faires und nachhaltiges Beschaffungswesen in den Bereichen Energie, Baustoffe, Dienstbekleidung, Bürobedarf, Einsatz energiesparender Fahrzeuge, Maßnahmen zur Energieeffizienz usw.) 4. Maßnahmen zur Unterstützung der Kommunen in den Ländern des Südens Erweiterung des bestehenden Partnerschaftsnetzes auf Dreieckspartnerschaften mit einer oder mehreren Kommunen aus Eu-ländern und einer Kommune aus den ländern des Südens Förderung starker, selbstverwalteter Kommunen in den Entwicklungsländern durch unterstüt- zung des kommunalen fachlichen Wissenstransfers im Rahmen des Einsatzes von kommunalen Experten/Expertinnen in kommunalen Entwicklungsprojekten erfahrener Einrichtungen der Ent- wicklungszusammenarbeit. ist der Überzeugung, dass das kommunale Engagement im Rahmen der Millenniums-Entwick- lungsziele auch dazu beitragen kann, der wachsenden Armutswanderung nach Europa entgegen- zuwirken. fordert die Bundesregierung auf, den Willen der Kommunen, ihren Beitrag zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele zu leisten, anzuerkennen und sie stärker als Akteure der Entwick- lungszusammenarbeit zu berücksichtigen. gez. Heinz Fenrich Oberbürgermeister      Aktionen Das zentrale Ziel der Kampagne, die im Rahmen einer Städtetour in vielen Städten Deutschlands Station macht, besteht darin, die acht Millen- niums-Entwicklungsziele bei den Bürgerinnen und Bürgern bekannter zu machen, die Diskus- sion anzuregen und insbesondere auch öffent- lichen Druck zu erzeugen, damit nationale Re- gierungen ihre eingegangenen Verpflichtungen einhalten. Karlsruhe für die Welt 7 Die Stadt Karlsruhe präsentierte im Museum beim Markt beispielhaft, wie die Millenniums- ziele in einzelnen Bereichen umgesetzt werden. MIllENNIuMS-ERKläRuNG | BERICHT 2008 1. Maßnahmen der Information und Bewusstseinsbildung Millenniumkampagne vom 25. – 28. Juni 2008 in Karlsruhe HA Die Stadt Karlsruhe setzt sich seit Jahren für eine umfassende Bewusstseinsbildung ein und hat Projekte und Aktionen im Sinne der Millenniumsziele durchgeführt. Weitere Aktivitäten wurden in jüngster Zeit begonnen. Nach unterzeichnung der Millenniums-Erklärung wurden die Dienststellen und Fachbereiche gebeten, selbständig in diesem Sinne zur umsetzung der Millenniumsziele aktiv zu werden. Als Feedback wurden die nachfolgende Projekte und Aktionen mitgeteilt. uN-Aktionsbox vor dem Museum beim Markt KarlsruheOberbürgermeister Heinz Fenrich im Gespräch mit Schülern und Frau Dr. Renée Ernst, Millenniumsbeauftragte Dienststellen 8 MIllENNIuMS-ERKläRuNG | BERICHT 2008 Badische Neueste Nachrichten, 26. Juni 2008 StadtZeitung, 27. Juni 2008 9 MIllENNIuMS-ERKläRuNG | BERICHT 2008 Über 40 unternehmen der Region präsentierten sich vor und in der KarlsburgBesucher informierten sich über konkrete Maßnahmen zur Energieeffizienz Energiespartage 2008 in Durlach, 27.- 28. Juni 2008 Stadtamt Durlach Klimaschutzkongress 2008 in Karlsruhe, 9. Juni 2008 uA „Kommunaler Klimaschutz – Zentraler Baustein einer nachhaltigen Entwicklung“ Büro Agenda21 uA Aktionen und Projekte zur Sicherstellung der ökologischen Nachhaltigkeit „Klimaschutz, so geht’s“ in Karlsruher Schulen; Konsumführer Marktplatz Karlsruhe, Tag der erneu- erbaren Energien auf dem Müllberg, Anlagenverband Ost Aktionen des Amts für Abfallwirtschaft AfA Seit Bildung des Amtes im Jahre 1987 Öffentlichkeitskampagne zum Thema Abfallvermeidung. Intensive Öffentlichkeitsarbeit mit Kino- und Radiospots und Informationsveranstaltungen bei Vereinen, Schulen und Kindergärten. Reduzierung der Müllmengen von über 320.000 Mg im Jah- re 1987 auf unter 70.000 Mg im Jahre 2006. Anstieg der Wertstoffe im gleichen Zeitraum von 18.000 Mg auf über 80.000 Mg. 1997 Einführung der Biotonne in der Innenstadt. Bis Ende 2007 waren alle Stadtteile angeschlossen. Natura 2000 – Kampagne uA Mehrjährige Kampagne mit Ausstellungen, Führungen, Vorträgen, um den Bestand und die Be- deutung der europäischen Schutzgebiete im Karlsruher Raum in das Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen. 10 MIllENNIuMS-ERKläRuNG | BERICHT 2008 Karlsruher Schülertage uA Workshop mit 800 Schülerinnen und Schülern, in diesem Jahr zu den Themen „umwelt, Globalisierung, Migration, Menschenrechte“ Seminare, Vorträge und Schulungen POA z.B. „Interkulturelle Kompetenz“, „Nachhaltige Beschaffung – mehr umwelt fürs gleiche Geld“ Zooschule Zoo Pädagogische Erfahrungs- und Bildungselemente für Kinder und Jugendliche zu aktuellen Natur- und Artenschutzthemen Förderung des Fahrradverkehrs StPlA 20-Punkte Programm; Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ Fahrrad-Fehler-Fuchs an Karlsruher Schulen uA Rallye Ostallgäu-Jordanien Stadtamt Durlach Teilnahme eines Karlsruher Teams (insgesamt 60 Teams) zur unterstützung der Welthungerhilfe - Station in der Partnerstadt Temeswar Schulprojekte Karlsruher Schulen z.B. Größte unterrichtsstunde für gleiche Bildungschancen am 23.04.2008 – gleichzeitig in 150 ländern – Projekt der Europäischen Schule unter Teilnahme des Botschafters aus Burkina Faso Veranstaltungsreihe zum Naturschutztag, 16. – 19. September 2008 uA unter dem Motto „Stimmt das Klima? Naturschutz im umbruch“ treffen sich zahlreiche Experten des staatlichen und privaten Naturschutzes in der Fächerstadt. Die örtlichen Organisatoren veran- stalten während des gesamten Jahres Vorträge und Führungen. Frauenwirtschaftstag 2007 Frauenbeauftragte, Kontaktst. Frau u. Beruf, StJA Infobörse, Vorträge, Workshops und Foren zum Thema Frau und Beruf 11 MIllENNIuMS-ERKläRuNG | BERICHT 2008 Ausstellung „Allee der Entwicklungsziele des Eine Welt Netzes“ BuS Themenbereiche der 8 uN-Millenniumsziele in den Bürgerbüros der Stadt Karlsruhe - in Planung - Dialog mit ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern leitlinien für Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern GFI Aktionen in Schulen, Jugendzentren und Freizeiteinrichtungen SuS z.B. Schloss-Schule Karlsruhe mit der „Mario-Keller-Aktion“ für eine Schule in Afghanistan; Schul- projekt der Europäischen Schule in Burundi Veranstaltungen im interkulturellen und interreligiösen Dialog KA z. B. Europäische Kulturtage, Frauenperspektive, weltmusikalische Angebote im Tollhaus, Islamwo- che / Islamforum, Internationales Begegnungszentrum, Fest der Völkerverständigung, Folkloria Projekte von Karlsruher Vereinen und deutsch-ausländischen Gesellschaften KA African Summer Night, Mir Mohammedi Stiftung, Anerkennungspreis „Miteinander leben“, Chi- nesisches Frühlingsfest 8.2.2008 mit Studenten und Wissenschaftlern, „Mit gemeinsamen Werten Grenzen überwinden“ des Tunesischen Clubs Karthago, Afrika-Tag des Tollhauses für das „Ingwa- vuma Orphan Care Project“ für Aids-Waisen in Südafrika beim Zeltival, Hip-Hop-Kulturzentrum Combo e.V., Farbschall e.V. Patinnenprojekt bis 2007: Frauenbeauftragte und ibz | ab 2008: ibz Interkulturelles lernen und gegenseitige unterstützung in Partnerschaften zwischen einheimischen und zugewanderten Frauen 12 MIllENNIuMS-ERKläRuNG | BERICHT 2008 2. Maßnahmen der Vernetzung und Konzentration von Aktivitäten Integriertes Abfallkonzept AfA Reduzierung und Verwertung von Erdaushub und Bauschutt von 120.000 Mg in 1987/88 auf ca. 2.000 Mg Mitte 1990. Karlsruhe hat mit der erfassten Schadstoffmenge innerhalb des landes Baden-Württemberg einen Spitzenplatz. 1987 erstmals ein integriertes Abfallwirtschaftskonzept erstellt, Einbindung der Elite-universität Karlsruhe, des Forschungszentrums und weiterer bedeu- tender Wirtschaftsunternehmen. Förderung der Nutzung der Geothermie in der TechnologieRegion Karlsruhe Stadtwerke Plattform für Forschung, Wirtschaft, Politik und Bürgerinnen und Bürger Die uITP Internationaler Verband für öffentliches Verkehrswesen VBK (franz: union Internationale des Transports Publics) setzt sich für die Nachhaltigkeit des öffent- lichen Verkehrswesens ein. Im Rahmen von Nachhaltigkeits-Seminaren, zuletzt für die länder Ko- rea, China, Hongkong, Thailand und Singapur, geben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (Mitglied der uITP) ihre Erfahrungen weiter. unterstützende Maßnahmen zur Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher SJB zur Erreichung der Grundschulbildung umwelt- und naturpädagogische Programme für Kinder und Jugendliche Zoo, uA lernort Zoo, Schulpatenschaften für Schutzgebiete und Biotope; „Fünf am Tag“- Aktionen mit Kin- dergartenkindern auf Wochenmärkten zur umweltbewussten und gesunden Ernährung Kontaktstelle Frau und Beruf Wifö Die durch das Wirtschaftsministerium geförderte Kontaktstelle Frau und Beruf ist Teil eines lan- desprogramms zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen im beruflichen Bereich. In Projekten in Kooperation mit Wirtschaft, Kammern, der Agentur für Arbeit und Netzwerken werden Themen rund um Frau und Beruf aufgegriffen und damit das Bewusstsein für die beruf- liche Situation von Frauen erhöht. 13 MIllENNIuMS-ERKläRuNG | BERICHT 2008             Partnerschaftsbörse 3. Welt Projekte mit unterstützung der Stadt Karlsruhe unterstützung des Projekts der Solidaritätsjugend Karlsruhe „Zentrum für gefährdete Mädchen“ in Rabat/Marokko und Aufbau einer Schulinfrastruktur in Zhiliga/Marokko Straßenkinderprojekt in Recife/Brasilien der Solidaritätsjugend Karlsruhe unterstützung der Organisation „unsere Kleinen Brüder und Schwestern“ für ein Waisenkinder- heim in Honduras Kinderhaus Casa Ninos Rosa Maria e.V., Hilfe beim Bau einer Grundschule in Honduras Schulprojekte (Realschule Neureut: Freundschaftsbrücke Nicaragua, Heisenberg-Gymnasium: Indien, Schloss-Schule: Kinder helfen Kindern in Peru und Mozambique, Humbold-Gymnasium: Flüchtlingsprojekt in Kolumbien) Deutsch-Indische Gesellschaft; Hilfe beim Aufbau einer Schule in uttranchal/Indien Projekt Patenkinder Peru e.V., unterstützung einer Frauenwerkstatt in lima Ausrichtung der kommunalen Partnerschaftsarbeit auf Erreichung der Millenniums-Entwickungsziele Impulse durch gemeinsame Projekte im Bereich der Städtepartnerschaften HA Projektarbeit zwischen Schulen Carl-Benz-Schule hilft bei Einrichtung eines labors bei der Partnerschule in Temeswar Altstadtsanierungsprojekt mit der rumänischen Partnerstadt Temeswar StPlA Digitale liaison Stadtmarketing zwischen der Europäischen Schule Karlsruhe und dem „Colegiul National De Arta“ in Zusammenarbeit mit der Hochschule Karlsruhe für Wirtschaft und Technik, der Staatlichen Hochschule für Musik und dem landesmedienzentrum Qualifizierungsprogramm für Handwerker aus Krasnodar HA Wirtschaftskooperation mit Krasnodar Wifö Präsentation der Stadt Krasnodar auf der Offerta; Wirtschaftsforum für russische und deutsche unternehmen in Karlsruhe; Teilnahme von Karlsruher Firmen am Wirtschaftsforum in Sotschi/ Russland 14 MIllENNIuMS-ERKläRuNG | BERICHT 2008     Zusammenarbeit Kommunaler Betriebe und Gesellschaften mit Krasnodar – unterzeichnung einer Absichtserklärung – Städtisches Klinikum Karlsruhe als Mitveranstalter Klinikum eines Pädiatriekongresses in Krasnodar unterstützung durch die Verkehrsbetriebe Karlsruhe VBK beim Ausbau eines Straßenbahnnetzes in Krasnodar, Temeswar, Nottingham Zusammenarbeit im Bereich Abfallwirtschaft AfA Austausch mit anderen Kommunen, auch den Partnerstädten Halle und Krasnodar. Information internationaler Besuchergruppen über abfallwirtschaftliche Aktivitäten. 15 MIllENNIuMS-ERKläRuNG | BERICHT 2008 3. Maßnahmen zur Förderung einer global denkenden und in diesem Sinne Verantwortung übernehmenden Kommunalpolitik Faire Beschaffung Stadtverwaltung Verstärkte Beschaffung und Einsatz fair gehandelter bzw. regionaler Produkte änderung der Vergabeordnung, Vermeidung von Kinderarbeit HA, uA Informationsplattform im Intranet über umweltgerechte und faire Beschaffung Aufklärung und Intensivierung der Kundenberatung FBA zur Vermeidung von Kinderarbeit (z.B. bei der Grabmalherstellung) Entwicklung eines Klimaschutzkonzeptes; „European Energy Award“ uA Energiemanagementssystem für Kommunen Beitrag zur CO 2 -Reduzierung AfA Rund 75% des regenerativen Energieaufkommens der Stadt werden durch Projekte des Amtes er- wirtschaftet. Energetische Nutzung des Deponiegases der Mülldeponien in Durlach und im Rhein- hafen. Erzeugung von Biogas aus der Vergärung der Bioabfälle. Energetische Verwertung von Altholz seit 2001in Holzhackschnitzelverwertungsanlage. Einspeisung von Wärme in das Neubau- gebiet „Fünfzig Morgen” sowie das Straßenbahndepot im Rheinhafen. Ressourcenschonendes und umweltverträgliches Wirtschaften AfA Seit 2003 umweltmanagementsystem gemäß ISO 14001 und EMAS II aufgebaut. Jährliche Reva- lidierung zuletzt im Oktober 2007 erfolgt. Ziel ist ein ressourcenschonendes und umweltverträg- liches Wirtschaften zu entwickeln. Management-Review. Jährliche Fortschreibung. Ziele und Maßnahmen im umweltprogramm z. B. - die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs durch Optimierung der Fahrtrouten - Anschaffung verbrauchsarmer, umweltfreundlicher Fahrzeuge 16 MIllENNIuMS-ERKläRuNG | BERICHT 2008 Futsal Schulmeisterschaften SuS Fair gehandelte Bälle werden an beteiligte Schulen als Preis übergeben. Ausstellungen zur Information kleiner werdender lebensräume und Artenschwund Zoo Teilnahme an Kampagnen des Europäischen Zooverbandes Zoo zu aktuellen Themen des Natur- und Artenschutzes (z. B. Planung einer Zuchtstation „Amphibien im Tullabad“, Amphibien in Gefahr – Jahr des Frosches 2008) Mitwirkung beim Aktionsplan Naturschutzzentrum Rappenwört des Ministeriums für Ernährung und ländlichen Raum zur Sicherung der Biodiversität in Baden- Württemberg; Kampagne zur unterstützung von Arten und lebensräumen mit besonderer Verant- wortung Ökologischer Fahrzeugeinsatz POA Dienstfahrradpool, Carsharing, umweltschonendes Fahren, Treibstoffverbrauch und Schadstoffbe- lastung als entscheidendes Kriterium bei der Fahrzeugbeschaffung „Stelle der Frauenbeauftragten“ Frauenbüro als Querschnittsfunktion zur Verwirklichung des Gleichstellungsgebots und der Stärkung der Frau Gender Mainstreaming POA Konzeptionelle umsetzung, Fortbildungsmaßnahmen Koordinierungsgruppe mit einzelnen Ansprechpartnern in den Dienst- und Geschäftsstellen Gender Mainstreaming Pilotprojekt Arbeitsförderungsbetriebe Modellarbeitskreis im ESF (Europäischer Sozialfond) Europäischer Stadtbrief KA Gemeinsam mit europäischen Städten wird der historische Privilegienbrief des Stadtgründers zu modernen leitlinien für das Zusammenleben in einer europäischen Metropole des 21. Jahrhun- derts weiterentwickelt. 17 MIllENNIuMS-ERKläRuNG | BERICHT 2008 4. Maßnahmen zur unterstützung der Kommunen in den ländern des Südens Förderung von Kommunen in Entwicklungsländern durch Wissenstransfer Einführung eines integrierten Abfallwirtschaftssystems auf Santa Cruz, Galápagos Stadtwerke Aufbau einer „umweltpartnerschaft“ mit Galápagos, Ecuador Stadtwerke Austausch von umweltexperten Patenkinder und Trinkwasserprojekt in Sri lanka Stadtwerke Aktion nach dem Tsunami im Jahr 2004 bis heute bestehen noch intensive Kontakte und Projekte Erfahrungsaustausch mit Kolumbien, Weißrussland und Indien AfA Im Erfahrungsaustausch mit der Insel St. Andres, Kolumbien, wurde ein modernes Abfallwirt- schaftskonzept entwickelt. In Zusammenarbeit mit dem deutsch-weißrussischen Haus wurde mit Eu-Fördergeldern ein Ab- fallprojekt für Minsk konzipiert. Im Rahmen des SHAKTI Projekts „Sustainable-Hyderabad“ besteht ein Kooperationsprojekt mit der universität Karlsruhe in Indien. Identifizierung von Clusterstrukturen Wifö bzw. Clustern in Indien und Kooperation mit diesen Clustern, Mumbai, Bangalore, Pune, Nashik Projektpartnerschaft mit einer Stadt in der Türkei HA – in Planung – Stadt Karlsruhe Rathaus am Marktplatz, 76124 Karlsruhe www.karlsruhe.de