Anfrage Stadtrat Fostiropoulos (Die Linke): Ausbau des Hortangebots in Karlsruhe 2008
| Vorlage: | 20339 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 09.06.2008 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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Extrahierter Text
ANFRAGE Stadtrat Niko Fostiropoulos (Die Linke) vom 4. Juni 2008 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 51. Plenarsitzung Gemeinderat 10.06.2008 1437 7 öffentlich Ausbau des Hortangebotes in Karlsruhe 2008 1. Trifft es zu, dass viele Eltern für die Nachmittagsbetreuung die Schülerhorte gegenüber Angeboten in den Schulen bevorzugen, weil die Schülerhorte auch in den meisten Ferienzeiten Betreuung anbieten? 2. Welche Möglichkeiten sieht die Stadtverwaltung, in Kooperation mit den Schulen diese „Versorgungslücke“ zu schließen? 3. Könnte diese „Versorgungslücke“ einen Einfluss auf die Akzeptanz der Ganztagsschulform bei den Eltern haben? Die hohe Akzeptanz und Inanspruchnahme der Schülerhorte bei den Eltern ist sicher auch ein Beleg für deren Qualität. Doch sollte frühzeitig ausgeschlossen werden, dass die Wahl zwischen Schülerhort und schulischer Betreuung durch die Betreuungslücke während der Ferien in den Schulen dominiert wird - möglicherweise gerade bei Familien, in denen beide Elternteile einen großen Teil des Tages berufstätig sein wollen oder müssen. unterzeichnet von: Niko Fostiropoulos Hauptamt - Sitzungsdienste - 5. Juni 2008 Sachverhalt / Begründung:
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Niko Fostiropoulos (Die Linke) vom: 04.06.2008 eingegangen: 04.06.2008 Gremium: 51. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 10.06.2008 1437 7 öffentlich Dez. 3 Ausbau des Hortangebotes in Karlsruhe 2008 1. Trifft es zu, dass viele Eltern für die Nachmittagsbetreuung die Schülerhorte gegenüber Angeboten in den Schulen bevorzugen, weil die Schülerhorte auch in den meisten Feri- enzeiten Betreuung anbieten? Viele Eltern benötigen eine verlässliche Nachmittagsbetreuung und eine Ferienbetreuung. Diese verlässliche Form der Betreuung finden die berufstätigen Eltern – neben der Selbsthilfe in der Familie oder im Freundeskreis – in den Schülerhorten. 2. Welche Möglichkeiten sieht die Stadtverwaltung, in Kooperation mit den Schulen diese „Versorgungslücke“ zu schließen? Die Schaffung neuer Horte bzw. Erweiterung von Horten ist eine Möglichkeit, diese Versor- gungslücke zu schließen. Daneben bietet auch der Stadtjugendausschuss e. V. mit Ferienfrei- zeiten, Tagesferienausflügen und dem Projekt „Clever“ Betreuungsmöglichkeiten in den Ferien. Auch der Verein Kinder-Stadtkirche hat ein beachtliches Angebot für die Schulkinder an Nachmittagen und in den Ferien entwickelt. Diese Angebote sollen weiter verbessert wer- den. Darüber hinaus untersucht die Sozial- und Jugendbehörde zusammen mit Schule und Sport weitere Möglichkeiten zur Betreuung der Schüler/-innen in den Schulen. 3. Könnte diese „Versorgungslücke“ einen Einfluss auf die Akzeptanz der Ganztages- schulform bei den Eltern haben? Der Stadt liegen keine Erkenntnisse vor, durch welche Einflüsse die Akzeptanz der Ganzta- gesschulreform gestärkt oder geschwächt wird. Dez. 1 Dez. 3 Dir.SJB Sachbearbeiter: Herr Seekircher Telefon: R 5000