Antrag FDP: Begrenzungspoller im Ortskern
| Vorlage: | 20323 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 05.06.2008 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Grötzingen |
Beratungen
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Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe OSR-Vorlage zu Top 3 Ortsverwaltung Grötzingen (Sitzung am 11.06.2008) öffentlich Stellungnahme/Beratungsunterlage Antrag der FDP-Fraktion vom: 21.04.2008 eingegangen am: 21.04.2008 Betreff: Begrenzungspoller im Ortskern Antrag der FDP-Fraktion: Sachverhalt: Steter Stein des Anstoßes sind die aufgestellten Steinpoller zur Begrenzung öffentli- cher Flächen der Verkehrsräume um das Ortszentrum. Antrag: Die Ortsverwaltung wird beauftragt, zu ermitteln, wie oft bisher Poller beschädigt oder zerstört wurden, welche Kosten dafür unter Berücksichtigung der Durchleitung an Verursacher bisher entstanden sind wo die Ursachen für die Unfallträchtigkeit liegen. Darüber hinaus wird um einen Vorschlag gebeten, der die Möglichkeiten einer ersatz- losen Aufgabe der Installationen oder deren Austausch enthält. Mit freundlichen Grüßen Renate Weingärtner, Fraktionsvorsitzende Antwort der Ortsverwaltung: Zu 1. Die Steinpoller im Rathausbereich werden ca. 15-20 Mal im Jahr angefahren und müssen dann von den Bauhofmitarbeitern wieder neu gesetzt werden. Die Zerstörung von ganzen Pollern kommt nur selten vor. Etwa die Hälfte der Verursacher meldet sich bei der Ortsverwaltung und kommt dann für den entstandenen Schaden auch auf. Die übrigen Schäden mit unbekannten Verursachern werden zu Lasten der Ortsverwaltung repariert. Zu 2. Die Kosten für eine Reparatur belaufen sich auf ca. 100 €/Poller. Diese Kosten beinhalten die Arbeitszeit von ca. 2 Arbeitsstunden und das erforderliche Ma- terial. Zu 3. Die Gründe für die Unfallträchtigkeit liegen in der Höhe der Poller. Diese sind mit einer Höhe von ca. 60 cm zu niedrig und werden so von den Autofahrern beim Einparken ab einem bestimmten Abstand nicht mehr gesehen. Im Rathausbereich stehen derzeit 83 Poller, um den Fußgängerbereich von der Fahrbahn abzutrennen. Es gibt bestimmte Stellen an denen die Poller regelmäßig angefahren werden, bzw. die einer erhöhten Gefährdung ausgesetzt sind. Dazu ge- hören insbesondere die Poller an den Stellplätzen Niddastr. 6, der Zufahrt zur Apo- theke, der Einfahrt zur Tiefgarage, vor der BGS und an der Ostseite der Schultheiß- Kiefer-Straße. Die Ortsverwaltung schlägt vor, alternativ zu den Steinpollern, Absperrpfosten aus Stahl zu setzen. Diese sind 750 mm hoch und können somit besser gesehen werden. Weiterhin gibt es diese in verschiedenen Ausführungen. - feststehender Einbau - Einbau mit einer Bodenhülse zum Herausnehmen - Pfosten mit einem Federgelenk, so dass er sich bis 30° neigen lässt, wird der Pfosten über die mögliche Neigung hinaus gedrückt ist er jedoch ebenfalls stark beschädigt. oder - Pfosten mit einer Sollbruchstelle und einem Reparaturkit für ca. 15 € . Diese Variante erscheint sehr sinnvoll für die gefährdeten Bereiche, da eine Repara- tur leicht schnell und kostengünstig erfolgen kann. Alle Pfosten, ob feststehend, mit Federgelenk oder Sollbruchstelle erhält man zum festen Einbau oder mit Bodenhülse. Die Pfosten gibt es in einer geraden Ausführung oder mit einer Kugel als oberen Ab- schluss. Empfohlen wird in beiden Fällen die Farbe anthrazit mit einem eisenglim- mereffekt. Der Austausch der 83 Pfosten könnte vom Bauhof vorgenommen werden, Material- kosten ca. 15.000 €. Beschlussvorschlag: Der Ortschaftsrat beschließt, dass sie im Rathausbereich aufgestellten Poller durch höhere Absperrpfoten aus Metall ersetzt werden. Die erforderlichen Mittel werden für den Doppelhaushalt 2009/10 angemeldet.