Anfrage Stadtrat Fostiropoulos (Die Linke): KSC-Stadion am "Gleisdreieck"

Vorlage: 20305
Art: Beschlussvorlage
Datum: 02.06.2008
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 10.06.2008

    TOP: 30

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Linke-KSC-Stadion am Gleisdreieck
    Extrahierter Text

    ANFRAGE Stadtrat Niko Fostiropoulos (Die Linke) vom 22. April 2008 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 51. Plenarsitzung Gemeinderat 10.06.2008 1433 30 öffentlich KSC-Stadion am „Gleisdreieck“ 1. Wie beurteilt die Stadtverwaltung die Aussage des Brettener Oberbürgermeisters Metzger, für den Standort Gleisdreieck würden Investoren bereit stehen, sobald ein realistischer Plan für einen Stadionneubau vorliege? 2. Wie beurteilt die Stadtverwaltung die Aussage von OB Metzger, von den 40 Mio. Erschließungskosten für den Standort Gleisdreieck müsste die Stadtverwaltung nur ca. 40 Prozent tragen? 3. Können 15.000 Zuschauer mehr, wie sie am Gleisdreieck möglich sein sollen, ein Argument für Investoren sein, sich dort zu engagieren? 4. Wie hoch ist der Anteil der Einnahmen aus Kartenverkäufen derzeit beim KSC, bzw. bei Bundesligavereinen im Durchschnitt? 5. Wo parken die PKW derzeit bei Bundesligaspielen im Wildpark? 6. Wo würden die PKW parken können an einem Standort Gleisdreieck? 7. Ist es richtig, dass für den Standort Wildpark kein Investor gewonnen werden kann? 8. Hat die Stadt längerfristige Szenarien Vergleichszenarien (10-15 Jahre) zwischen dem Standort Wildpark und einem möglichen Standort Gleisdreieck erstellt in Bezug auf: a) Investitionskosten, Erschließungskosten b) Sämtliche langfristige Aufwendungen für Unterhalt des Stadions, technische Aufrüstungen, eventuelle Ausfälle von Mietzahlungen im Gefolge sportlicher Misserfolge usw.? 9. Ist es richtig, dass v. a. zeitliche Gründe (Komplizierter Grundstücksaufkauf) gegen den Standort Gleisdreieck vorgebracht wurden? 10. Mit welchen verkehrlichen Entlastungen für die Stadt kann bei Bundesligaspielen gerechnet werden, wenn sie in einem neuen Stadion am Gleisdreieck stattfänden? 11. Wird die Stadtverwaltung den Standort „Gleisdreieck“ im Falle des Scheiterns der Verhandlungen wieder in ihre Überlegungen aufnehmen? 12. Sollten angesichts der beim Nachtragshaushalt diskutierten Haushaltslage nicht alle Anstrengungen unternommen werden um für einen Stadionneubau die finanzielle Belastung der Stadt möglichst gering zu halten? Seite 2 __________________________________________________________________________________________ 13. Was spricht aus Sicht der Stadtverwaltung gegen ein langfristiges Konzept, das Landschaftsschutzgebiet Wildpark zu einem Spiel- und Erholungspark für die Bürger/innen der Region umzugestalten? Die Standortalternative Gleisdreieck für ein neues KSC-Stadion sollte angesichts der Probleme mit dem Umbau Wildpark mit in die Überlegungen einbezogen werden. Dafür sprechen drei Gründe: Aus stadtökologischen Gründen muss das Landschaftsschutzgebiet Wildpark auf Dauer gesichert bleiben. Zu prüfen wäre, ob es sich als stadtnaher Erholungs- und Spielpark eignen würde. Zu prüfen ist, welcher der beiden Standorte über die nächsten Jahrzehnte zusätzlichen neuen Anforderungen an Sicherheit, Technik usw. im nationalen und internationalen Standard gerecht wird. Bei den Nachtragshaushaltsberatungen wies die Stadt auf eine angespannte Haushaltslage hin, die sich in den nächsten Jahren noch verschärfe. Um so notwendiger scheint es, für ein neues KSC-Stadion die finanzielle Beteiligung und die Folgelasten für den städtischen Haushalt so gering wie möglich zu halten. unterzeichnet von: Niko Fostiropoulos Hauptamt - Sitzungsdienste - 30. Mai 2008 Sachverhalt / Begründung:

  • ATTC10DM
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